Informationsverarbeitung.

Veröffentlicht: Oktober 21, 2015 in Uncategorized

info

Kommentare
  1. Lomi sagt:

    Bezieht sich das auf die Twitterdebatte zum Pay-Gap-Comic?

    Gefällt mir

  2. Das ist genau das, was ich von Ideologen aller Couleur ständig erlebe.
    Keine Selbstkritik, kein Zweifel an der Richtigkeit des eigenen Standpunktes. Ich bilde mir ein, daß früher™ zumindest teilweise noch Dialoge stattfanden und auch mal Fakten zum tragen kamen. Heutzutage erscheint alles alternativlos. Meinungen werden als Fakten und Konstanten dargestellt, statt diskutierbar zu sein. Echte Argumente werden gar nicht erst angehört oder mit rhetorischen Tricks abqualifiziert. Traurig.

    Gefällt 2 Personen

    • SirFoomy sagt:

      Das liegt aber auch zum Teil daran, dass die eben ihren eigenen Standpunkt von jemandem übernommen und in keinster Weise verstanden haben. Klar, das sie ihn dann auch nicht kritisch hinterfragen können.

      Gefällt 1 Person

      • Wenn’s plausibel klingt und sich vor allem „gut anfühlt“, warum sollte man dann noch selbst denken. Hat ja schon jemand anderes für einen erledigt. Jemand der Bücher schreibt und deshalb als kompetent wahrgenommen wird.

        Früher™ gab’s mal einen Spruch: „… Wo lässt Du denn denken?“ – passt immer noch.

        Gefällt mir

    • Hapi sagt:

      Das erinnert mich doch stark an eine wissenschaftliche Theorie:

      https://en.wikipedia.org/wiki/Information_deficit_model

      Gefällt 1 Person

      • Korrekt. Die meisten Bundespolitiker sind Juristen oder „Ungelernte“ (ohne Abschluß oder gar Berufserfahrung). Da gibt’s einen alten Spruch: „Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand“.

        Gefällt mir

      • Michaela Lusru sagt:

        @Hapi sagt: Oktober 21, 2015 um 12:46

        >erinnert mich an „wissenschaftliche“ Theorie<

        Nur weil eine Theorie von Wissenschaftlern erörtert wird, ist das damit noch keine "wissenschaftliche" Theorie, was auch anderweitig sich nicht finden lässt.
        Dein Hinweis mit der Bezeichnung "wissenschaftliche Theorie" ist damit nur deine persönliche Ansicht, ohne dass diese Theorie die damit verbundene Wissenschaftlichkeit erfüllen kann, zumal an keiner Stelle erklärt wird, was denn (darin) nun "Information" sein soll – es hapert bereits auf der ersten Stufe der ersten Treppe …
        Nun, als Unterhaltuingsbeitrag mag es angehen, wie so vieles

        Gefällt mir

        • Michael Mendelsohn sagt:

          Leider ist dein Beitrag nicht mal unterhaltsam: du baust einen Strohmann auf („weil eine Theorie von Wissenschaftlern erörtert wird, ist sie wissenschaftlich“), wiederlegst ihn, und schließt daraus, dass die Theorie nicht wissenschaftlich ist.

          Das wirkliche Kriterium für die Wissenschaftlichkeit einer Theorie wendest du gar nicht an, genauso wenig, wie du in deinen anderen Beiträgen eine Definition von Information anwendest.

          Gefällt mir

          • Lusru sagt:

            @Michael Mendelsohn sagt: Oktober 26, 2015 um 13:40

            Du hast da wohl gleich Mehreres verwechselt, um nicht zu sagen alles,kann passieren im Eifer.

            Es ist wieder ganz einfach, wer lesen kann, ist vorn:
            So habe ich z.B. NICHT gesagt:
            “weil eine Theorie von Wissenschaftlern erörtert wird, ist sie wissenschaftlich”, sondern das Gegenteil davon:
            Damit ist diese Theorie (noch) NICHT wissenschaftlich.
            Ich denke du reparierst das nun in deinen Vorstellungen.

            Weiter habe ich mitnichten einen „Strohmann aufgebaut“, sondern den eines anderen Kommentators (In dessen Link) betrachtet, es ist also weder meiner noch von mir aufgebaut. Ich empfehle dir, diesem Link mal zu folgen.
            Ich denke du reparierst auch das nun in deinen Vorstellungen.

            Des weiteren habe ich mitnichten irgendetwas „widerlegt“, wo und was sollte das aus deiner Sicht denn sein?
            Weiterhin ist es allerdings nach einer eventuell erfolgten Widerlegung sehr wohl üblich, die Schlussfolgerung daraus zu ziehen, hätte ich das also getan, was wäre daran falsch?
            Ich denke du korrigierst auch das nun in deinen Vorstellungen.

            „Das wirkliche Kriterium einer Wissenschaft wendest du gar nicht an“ –
            Ja, in der Tat, denn DAS (eine) gibt es nicht, ist also nicht anwendbar.

            Greifen wir uns unter etlichen Kriterien eines heraus, so ist es z.B. schlussendlich der wiederholbare Beweis der Richtigkeit rsp. des Funktionierens einer These.

            Aber auch das habe ich nirgendwo behauptet oder versucht, da ich meine Thesen lediglich kundtat, in einer rein logisch nachvollziehbaren aber dadurch noch nicht „bewiesenen“ Weise.
            Ich denke du korrigierst auch das nun in deinen Vorstellungen.

            Und dann noch dies:
            „genauso wenig, wie du in deinen anderen Beiträgen eine Definition von Information anwendest.“ – in welchen anderen „meinen Beiträgen“; wovon redest du?
            Hier jedenfalls, in diesem Thema hast du recht, ich wende keine an, weil es keine gibt, oder hast du eine vor zu weisen?
            Stell dir schlicht vor, dieses Fehlen einer verwendbaren Definition für „Information“ könnte doch der Anlass dafür sein, hier mal darüber zu „schwadronieren“, mal versuchsweise sich eine zu erarbeiten, wenn das Thema „Informations -Verarbeitung“ heisst, gelle?

            Und falls du an diesem blog echt interessiert bist, dann liest du ihn und schwebst nicht darüber hinweg, nimm dir ein Beispiel an gerks, gerks weiss, wovon die Rede ist, außerdem sind wir längst viel weiter, als du hier so unqualifiziert dich blamierst.
            Und:
            Verlass dich darauf, die wahrscheinlichste Definition für „Information“ habe ich dennoch auch schon genannt, sogar hier, setz dich einfach hin, und suche sie …
            (:-))

            Gefällt mir

    • Michaela Lusru sagt:

      @lawgunsandfreedom sagt: Oktober 21, 2015 um 11:37

      „Heutzutage erscheint alles alternativlos.“

      Nein, diese Bezeichnung ist anno 2015 nicht mehr auf der Höhe der Zeit und der Politik, das heisst nun
      „Heutzutage erscheint alles verrautet“, alternativ: „Vermerkelt“ – was alternativlos ist.
      (;-))

      Gefällt 1 Person

  3. MiataMuc sagt:

    klassische Politik.. kannste jeden Tag in der Zeitung lesen

    Gefällt mir

  4. Lexi sagt:

    Da Kinder als Verteidigung herangezogen werden, denke ich mal, dass die Info irgendwo in einem Thema angesiedelt ist, das mit schulischer Sexualkunde zu tun hat.

    Gefällt mir

    • Matthias S. sagt:

      Das „Denkt doch an die Kinder“ wird sehr gerne verwendet, wenn es um (Staats-)Schulden geht.
      Was witzig ist, wenn man mal in eine Schule hineingeht. Dann möchte man nämlich schreiend herausrennen, und Schüler und Lehrer online beschimpfen, ihre Leben riskiert zu haben, indem sie ihren Tag in solch ein baufälliges Gebäude verbracht haben.

      Gefällt mir

  5. Michael Mendelsohn sagt:

    Stufe 2.5: Hier ist ein 2 Stunden langes Youtube-Video, das Ihre Information widerlegt! (Tut es nicht.)
    Stufe 2.6: Hier ist ein Artikel/Studie, die ihre Information widerlegt! (tut sie nicht)

    Gefällt mir

  6. tux. sagt:

    Du hast da einen Rechtschreibfehler in deinem Comic („umgesetz“). Das kann ich doch nicht ernst nehmen.

    Gefällt mir

  7. SirFoomy sagt:

    Hat mich jetzt ein bisschen an https://de.wikipedia.org/wiki/Beamten-Dreisatz erinnert.😀

    Gefällt 2 Personen

  8. Hapi sagt:

    In der Wissenschaft gibt es für dieses Phänomen auch eine Theorie:

    Information deficit model – Siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Information_deficit_model

    Gefällt mir

  9. St. Elmo sagt:

    Typisch Menschlich, das erlebt man doch iauf der Arbeit mmer wieder,

    A Stolpert über Stein

    A: Wieso räumen wir diesen Stein da nicht mal aus dem Weg?
    B: Das ist mein Stein, der liegt da schon immer!

    A: Aber wenn wir den Stein ein wenig zur Seite schiebe, dann stolp…
    B: Das ist mein Stein! Den hab ich da hingelegt! Wer sind sie überhaupt? Da könnte ja jeder kommen!!!!

    Gefällt mir

  10. marylin1005 sagt:

    Ha, bist du ein Spion bei mir im Büro xD ?

    Gefällt 1 Person

  11. Michaela Lusru sagt:

    Nun, wer über „Informationsverarbeitung“ reden möchte, sollte zuvor wissen, was INFORMATION ist, da das ansonsten kräftig ins blaue hineingeschwindelt ist.
    Nein, keine Sorge, nicht schon wieder ein Referat, aber eine kleine NUSS zum Nachdenk-Knacken, die uns auf die (erforderlichen) Sprünge vorab helfen kann:
    Information ist kein aus dem deutschen Sprachgebrauch gewachsener Begriff, trägt also seine Deutung nicht „huckepack“ mit herbei, wie z.B. bei Unterschied (anstelle von Differenz) 0 unter scheiden, aussortieren im Vergleich.
    Findet den im Deutschen passenden Begriff für Information (es gibt nur einen), der die Entstehung des Gemeinten, das Werden, bereits in der Begriffsbezeichnung mit „herumschleppt“
    Was ist Information?
    Wer sucht, kann finden , nur der, und wird erstaunt sein, was da passiert, auch mit der „Informationsverarbeitung“, auch ob mit oder ohne Schreibfehlerchen eine Information da ist …

    Erst danach ist dieses Thema hier (woher oder wohin anzüglich auch immer) effektiv, besser: EXPLOSIV

    Gefällt mir

    • gerks sagt:

      Mit-Teilung?

      Gefällt mir

      • Michaela Lusru sagt:

        @Gerks
        Mit-Teilung:
        Was wird „geteilt“, was „mit“ geteilt, was „mitgeteilt – etwa Information? Dann wäre diese Kette zirkelschlüssig ohne logisch zu sein, wie Mitteilung erklärt mit mitteilen.
        Mit-Teilung ist die substantivierte Beschreibung einer Aktivität, die etwa dem „Kommunizieren“ entspräche, nicht dem „Informieren“, demnach dem Transportieren von – ja: von Was?
        Und darum geht es: „von WAS“?

        Aus solchen verquasten Verständnissen z.B. des „Transportes“ oder der „Verteilung“ als massgebliche Seite der Information heraus sind diese Bereiche oft den Verkehrsministerien oder den Wirtschaftsministerien zugeschlagen worden, die Printmedien immer noch – und leider dann auch so, Information als WARE, behandelt worden.

        Information ist ein unverzichtbares soziales Gut, eine KULTÜRlich prägende Komponente von unserem Leben, unserer Gesellschaft, und damit von Demokratie, die nicht „verkehrstechnisch“ oder „wirtschaftstechnisch“ verwaltbar ist, weil sie sich ihrem Entstehungsprozess gemäss permanent verändert und allein dadurch allen realistischen Waren-Transport- und Verteilungsvorstellungen entzieht.
        Aber immerhin, ein Einstieg.

        Gefällt mir

        • Michaela Lusru sagt:

          Vielleicht ein Hinweis an Gerks:
          Das eingebürgerte journalistische Verständnis von Information ist ursprünglich bereits NUR eine Ableitung dessen, was Information meint. Es gibt ei übergreifende Deutung von Information, die z.B. auch mit solchen technischen Begriffen wie Daten, Druck, Buch, Bewegung, Veränderung und Wahrnehmung, Erfassung, Messen, Verbinden und Vergleichen korreliert – ohne das Gleiche zu sein …

          Gefällt mir

        • gerks sagt:

          Ich versuch mich mal anzunähern. Kleinste Informationseinheit ist ein Bit. Hat zwei verschiedene Zustände, daher ist Information vorhanden. Ist Zustand gleich Information? Klingt seltsam. Prüfen wir über einen zweiten Ansatz. Wenn es zwei Wörter aus zwei verschieden Sprachen gibt, die den gleichen Begriff bezeichnen, sollten Wurzeln sehr nahe beieinander liegen.
          Information kommt von In-formare. In (an, auf,zu) und formare ( Gestalt, Form )
          Zustand ist mit Befund, Beschaffenheit, [Erscheinungs]form, Gestalt verwandt.

          Also sollte Zustand tatsächlich das gesuchte Wort sein für Information. WAS wird transportiert, war die Frage. Ich denke daher, es ist der Zustand den irgendetwas hat, die Information die das Objekt beinhaltet. Eine der frühesten Benachrichtigungsformen war das Trommeln. Was wird weitergegeben? Unterschiedliche Töne. Zeichnet man diese Töne auf, sind es Werte von Schallschwingungen. Zustände.

          Richtig? (bin auch auf dem Gebiet der Informatik reiner informierter😉 Laie)

          Gefällt mir

          • Michaela Lusru sagt:

            @gerks, was du hier vorlegst, ist es (noch) nicht – aber erste Recherche-Sahne, und darin wie in der BEWERTUNG von RechercheERGEBNISSEN mit Sicherheit kein Beginner!
            Nein:
            „Kleinste Informationseinheit ist ein Bit“ – so stellen das Nachschlagereien und alte Schulbücher, aber auch sich als IT-Spezialisten Verstehende, immer noch dar.
            Das ging mal zurück auf die (auch immer noch so genannte) „Shanonsche Informationstheorie“, die Shannon zeit seines Lebens und besonders noch vor seinem Tode unter diesem Namen strikt selber ablehnte. Er meinte, seine Theorie beschäftige sich LEIDER eben NOCH nicht mit INFORMATION, sondern nur mit der zur Verbreitung (Transport) erforderlichen Kommunikation, und das „bit“ sei nicht die kleinste Informationsmenge, sondern die kleinste Kommunikationsmenge, woraufhin die „Fachwelt“ verstand, es sei die Kommunikation das Primäre und damit den von Shannon beklagten Mangel, dass mit seiner Theorie lediglich Kommunikationsmenge quantifizierbar sei und nicht ein einziges Stück Informationsmenge als Inhaltsmenge gemesesen (oder berechnet) werden kann.
            Shannon meinte noch kurz vor seinem Tode, dies zu erforschen, samt der Informastion, bliebe nachfolgenden Generationen vorbehalten.
            Unstriitig ist hingegen, und das zeigt deine Recherche, dass die Dinge „etwas“ miteinander zu tun haben MÜSSEN. Nur was?
            Also: Bit ist KEINE Informationsmenge, aber z.B. als Datenmenge (Signalmenge) ohne geringsten Inhaltsbezug(Bedeutung) sehr wohl verwendbar, Was bedeutet, dass Daten allein dadurch keinesfalls AUCH Informationen sind, sehr wohl aber solche Beinhalten können.
            Daten sind Säcke und Kisten, die auch zählbar und messbar sind, ohne DAMIT jedoch auch nur geringste Schlusysxfolgerungen auf ihren Inhalt zu bieten – und sind sie leer, was ja vorkommen soll, sind sie zwar Daten, aber keinesfalls Information – der Fachausdruck dafür ist etzwa REDUNDANZ: Viele Daten ohne Information.
            Woran erkennt man dann nun Information, besser zunächst:
            Was lässt sich überhaupt warum „erkennen“, wahrnehmen, messen?
            „Zustand“ ist es nicht, aber du bist dicht am „Butt“!
            Deine Feststellung
            „Information kommt von In-formare. In (an, auf,zu) und formare ( Gestalt, Form )
            Zustand ist mit Befund, Beschaffenheit, [Erscheinungs]form, Gestalt verwandt. “
            ist im Weiteren explizit verwendbar!

            Auch:
            Töne – Schallschwingungen, was sind das? Zustände, oder …?

            Du bist wieder dran.

            Gefällt mir

            • Michaela Lusru sagt:

              sorry:
              dieses von dir gemeinte „bit“ wird klein geschrieben, aber auch das „Bit“ ist es nicht!

              Gefällt mir

            • gerks sagt:

              @Michaela Lusru: „Daten sind Säcke und Kisten, die auch zählbar und messbar sind, ohne DAMIT jedoch auch nur geringste Schlusysxfolgerungen auf ihren Inhalt zu bieten – und sind sie leer, was ja vorkommen soll, sind sie zwar Daten, aber keinesfalls Information – der Fachausdruck dafür ist etzwa REDUNDANZ: Viele Daten ohne Information.“
              Also wen ein bit nur ein Sack ist oder eine Kiste, dann ist das was drin ist die damit verbundene Interpretation, die Vorstellung, der Inhalt. Dabei kommt mir sofort das I-Ging in den Sinn. Dieses sind 64 Zeichen, die alle den gleichen Aufbau haben. 6 bit. Und jeder dieser ganzen oder unterbrochenen Striche ist mit einer Deutung verbunden, Bis am Ende alle 6 Zustände dieser Striche ein Bild ergeben.
              Wenn man zwei bits nimmt, kann dies vielerlei bedeuten. Grundsätzlich nur 0 – 3 Zustände.
              Aber man kann jedem dieser Zustände eine beliebige Vorstellung zuordnen. Es hängt davon ab, was diese beiden bits für eine Zuordnung zu einem Inhalt haben.
              Schnelle Schallschwingungen empfinden wir als hoch, langsame als tief. Eine Zahl, egal welche hat nur einen Wert, aber einen beliebigen Inhalt, eine daran gebunden Vorstellung.
              Speichert man eine Zahl, dann wird sie erst zu einem verwertbaren Inhalt, durch die Interpretation. Es ist zwingend zu wissen, was man hier gespeichert hat. Genauso bei der Weitergabe, Nur wenn bekannt ist, was sich mit den übertragenen Werten verbindet, kann die Information, die darin befindliche Vorstellung rückgewonnen werden.

              Nach dreimal raten ist Schluß. Also letzter Versuch. Ich denke, es ist Vorstellung oder Inhalt.
              50/60 oder ganz falsch.
              Ich tippe auf Vorstellung, da dahinter etwas Konkretes steht, es ist etwas was eine Form gibt und Gestalt, während Inhalt nur ein Begriff ist für das was in dem „Sack“ und die „Kiste“ und du den zudem im Satz selbst verwendet hat.

              Your turn.🙂

              Gefällt mir

              • Michaela Lusru sagt:

                @gerks sagt: Oktober 26, 2015 um 22:55

                Es macht Spass mit dir, und ich kann dir nur zustimmend folgen:
                „Also wen ein bit nur ein Sack ist oder eine Kiste, dann ist das was drin ist die damit verbundene Interpretation, die Vorstellung, der Inhalt.“
                Bingo!
                „Speichert man eine Zahl, dann wird sie erst zu einem verwertbaren Inhalt, durch die Interpretation. Es ist zwingend zu wissen, was man hier gespeichert hat. Genauso bei der Weitergabe, Nur wenn bekannt ist, was sich mit den übertragenen Werten verbindet, kann die Information, die darin befindliche Vorstellung rückgewonnen werden.“
                Bingo!
                „Nach dreimal raten ist Schluß. Also letzter Versuch. Ich denke, es ist Vorstellung oder Inhalt.
                50/60 oder ganz falsch.
                Ich tippe auf Vorstellung, da dahinter etwas Konkretes steht, es ist etwas was eine Form gibt und Gestalt, während Inhalt nur ein Begriff ist für das was in dem “Sack” und die “Kiste” und du den zudem im Satz selbst verwendet hat. “
                Bi … – nee, noch nicht, denn du meinst auch
                „Schnelle Schallschwingungen empfinden wir als hoch, langsame als tief.“
                Was ist das?
                Wovon sprichst du da, bei Schallwellen zum einen, und schnellen und langsamen zum anderen (was machen die?)
                Oder bei dem, was etwas eine Form gibt, eine konkrete, ein Unikat, eine Identität, die es erst erlaubt, diese als solche zu unterscheiden, zu erkennen?

                Die Erklärung ergibt die Begriffswelt für Information.
                Wenn du mal einen meiner Kommentare hier durchschaust, findest du sogar den Finalbegriff, also ein Wort dafür, schon erwähnt, in einem anderen die dazu erforderliche Aktivität.

                Und nein, du rätst hier nicht, denn du bist echt am Ball, das ist kein Raten, und wenn es doch so scheint, kommt nun (erst) das dritte und letzte Mal!

                Gefällt mir

                • gerks sagt:

                  Ne, ne. Mitteilung, Zustand, Vorstellung. War schon 3 mal. Und daher habe ich jetzt das allwissende Google bemüht, was ich vorher strikt vermieden habe. weil ich wissen wollt wie weit ich komme ohne das Wissen der Welt. Dieses Wissen habe ich jetzt und damit auch die nötige Information.😉

                  Eines fehlte mir aber noch, da ich Hobbyetymologe auch bin. Die Herkunft des deutschen Wortes schien so gar nichts mit dem in-formare zu tun zu haben. Die Bedeutung des „erblickens, sehens“ bzw. „gesehen habens“ der indogermanischen Wurzel nahm erst danach in weiterer Nachforschung Aussehen und Gestalt🙂 an. Ich war mit „Vorstellung“ gar nicht so weit entfernt, aber trotzdem daneben.

                  Es war ein sehr interessanter Ausflug in die Welt der Geistsezierenden( volgo Philosophen&innen) Danke.

                  Gefällt mir

                  • Michaela Lusru sagt:

                    @gerks sagt: Oktober 27, 2015 um 02:01

                    Nein, glaub nicht, dass du die „nötige INFORMATION“ hast, du hast nur Unterschiede, diverse.

                    Aber Kompliment, nun bist du mit deinem Nachsatz voll dran:
                    „Die Herkunft des deutschen Wortes schien so gar nichts mit dem in-formare zu tun zu haben. Die Bedeutung des
                    “erblickens, sehens” bzw. “gesehen habens”
                    der indogermanischen Wurzel nahm erst danach in weiterer Nachforschung Aussehen und Gestalt🙂 an. Ich war mit “Vorstellung” gar nicht so weit entfernt, aber trotzdem daneben.“
                    Richtig!

                    Um es nunmehr kurz zu machen:
                    Deine Schallwellen sind – BEWEGUNGEN, also VERÄNDERUNGEN.
                    Was ist wahrnehmbar, messbar, erkennbar (erblickbar …) ?
                    Nur Veränderungen, Bewegungen, der Stillstand (das Bekannte) ist nicht (mehr) erkennbar, wahrnehmbar.
                    Und wie nennen wir nun das, was als Wahrnehmbares, Erblickbares und Erkennbares ginge?
                    U N T E R S C H I E D
                    Wir (und jedes andere System) können nur Unterschiede erkennen, wahrnehmen, messen, erkennen.

                    Einmal ein Unterschied wahrgenommen ist
                    I N F O R M A T I O N

                    Ohne Unterschied keine Information –
                    Was besonders erkenntnisreich ist, wenn ich diese allgemein weil philosophisch erarbeitete Definition von Information = Unterschied mit unserem gegenwärtigen journalistischem Verständnis im mainstream mal vergleiche …

                    Damit hast du dich ohne meine Präjudizierung bis an die Tätigkeit des Unterscheidens, des Wahrnehmens, Erblickens, an den Kern der INFORMATION heran gerobbt – Bravo!

                    Wer also von Informationsverarbeitung reden will, muss über die Unterschiedsverarbeitung und damit ganz vorn über deren Entstehung, Wertung, Weiterreichung oder Speicherung von Unterschieden reden, Information wo auch immer in diesem allgemeinen Verständnis ansetzen.

                    Damit sind Unterschiede die Impulse, die Bewegungen auslösen und wiedergeben können, sind sie die treibenden „Hebel“ für jede Bewegung, alles Werdens und damit Grundlage aller Entitäten, die uns erscheinen, in den Ganzheiten, die nur durch die Erfassung und VERARBEITUNG von inneren und äußeren Unterschieden ihre Strukturen und damit ihre Identitäten bilden.
                    Im Makro- wie im Mikrobereich, in allen Systemen, als Grundmuster von Materie als Ganzheit(en)

                    So ist festzustellen, dass Information als erfasster Unterschied (!) das Werden und Sein des Universums wie das des Lebens und damit der Menschen, der Menschheit und der Gesellschaft schon immer primär bestimmt und bewegt und geformt hat.

                    Menschliche Gesellschaft ist von NATUR aus von Anbeginn eine Informationsgesellschaft, schon immer, und nicht erst seit es das technische Hilfsmittel der Computer gibt, was grundsätzlich „Künstliche Intelligenz“ ausschliesst, da Intelligenz einzig ein menschliches Merkmal seiner Unterschiedsbehandlung beinhaltet und KI lediglich technisierte, ja automatisierte Routinen vorausgegangener menschlichen Intelligenz, seiner Informationsverarbeitung, sind.

                    Vielen Dank gerks für das Spiel, Unterschiede zu produzieren, Information herzustellen.

                    Gefällt mir

                    • Michaela Lusru sagt:

                      wieder mal vorbeugend:

                      Falls nun pfiffige aber oberflächlich lesende Leute auf den Gedanken kommen sollten, da hat doch einer mit seiner Theorie zur Information den Kreationisten oder den Esotherikern in die Hände gespielt:
                      „Information hat schon immer unser Werden und Sein geprägt“-?

                      Ja, aber als Bestandteil von MATERIE!
                      Jede Materie ist gekennzeichnet von ihrer Masse, der enthaltenen Energie und ihren Strukturen.
                      Und was ist „ihre (jeweilige) Struktur“? – Ihre Innere Verfasstheit, ihre Identität, ihre inneren Bewegungen und Unterschiede als Eigeninformation, entstanden aus den inneren Unterschieden im Kontext zu ihren äußeren, von ihrer Ganzheit erfassten.

                      Nicht Information prägt Materie, sondern Materie ist als Ganzheit mehr als die Summe ihrer Elemente Masse, Energie und Information.
                      Nein, nicht gleich schreien, es ist so!

                      Nix Kreation, nix Esotherik, blanker Materialismus, da ALLES, auch Information : Materie, in welcher Erscheinung auch immer.

                      Sorry für diese Provokationen, ist aber alles nicht so schlimm (;-))

                      Gefällt mir

                  • gerks sagt:

                    @Michaela Lursu:
                    „So ist festzustellen, dass Information als erfasster Unterschied (!) das Werden und Sein des Universums wie das des Lebens und damit der Menschen, der Menschheit und der Gesellschaft schon immer primär bestimmt und bewegt und geformt hat.“
                    Das Erkennen von Unterschieden führt zu Wissen. Informationsgewinnung seit der erste Einzeller Vorn und Hinten, Oben und Unten, Licht und Dunkelheit auseinanderhalten begann. Ja, das hat was.

                    Aber was ist Unterscheidungsvermögen, abstrakt gesehen? Selbst Viren können unterscheiden ob sie an eine Zelle andocken sollen oder nicht. Viren sind nach Ansicht von Biologen keine Lebewesen. Wie weit in die unbelebte Welt geht dann das „Unterscheidungsvermögen“ und damit die Verbindung von Materie und Information?

                    Gefällt mir

                    • Michaela Lusru sagt:

                      @gerks sagt: Oktober 27, 2015 um 14:07

                      >Erkennen von Unterschieden als „Ursache jeder Bewegung, Veränderung …“ – das hat was, nur wie weit, wie tief geht das?<

                      Wie es tiefer nicht geht: Überall.

                      Die Inspiration kam ursächlich
                      – aus der Darwinschen Evolutionstheorie über die
                      – Allgemeine Systemtheorie des größten Evolutionsbiologen des vorigen Jahrhunderts L.v. Bertalanffy, der als erster beschrieb (ebenfalls anhand seiner biologischen Forschungen), was denn ein System, eine Ganzheit ist und unterscheidet von der Summe seiner Teile und welche Voraussetzungen und Funktionalitäten in JEDEM System erfüllt sein müssen, damit System überhaupt existiert, verbunden mit der
                      – Theorie von der "Sozialen Information" des Ursul, der als erster erkannte, dass Information UNTERSCHIED sein muss – oder keine ist, damit das Prinzip der Wahrnehmung von Bewegungen und damit von Unterschieden, das UnterscheidenKönnen von Veränderungen als Ursprung alles Werdens weil aller Strukturen und Identitäten erkannte, dabei auf die Thermodynamik aus der Physik verwies (etwa: Das naturgesetzliche AUSGLEICH-Bestreben bei Unterschieden), und bestätigt durch
                      – Kutschera "alles ist Biologie" (gemeint: Alles ist System, sytemisch – wie: organisch) und last not least durch
                      – "Das kooperative Gen" des Joachim Bauer (das zwar nicht das "Ende des Darwinismus" sondern das des Dawkinismus mit seinem "egoistischenGen" einleutete), und schliesslich mit den Überlegungen des
                      – Mario Bunge, der ebenfalls feststellte, dass Information untrennbares Element der Materie ist, indem er die Erkenntnisse aus dem Bereich der dynamischen Ganzheiten, der Systeme (als Organe in der Biologie), erweiterte auf alle Systeme, auch auf angenommen nichtdynamische – auf die gesamte Materie, da es kein einziges System gibt, das nicht von inneren systemischen BEWEGUNGEN nicht nur erhalten sondern permanent neu gebildet wird, wie das bei allen bekannten anorganischen Entitäten, damit auch Massen und Energien durch die kleinsten Teile der Materie und DEREN nicht abschaltbare Bewegungen der Fall ist.
                      Es gibt keine geschlossenen Systeme, da Systeme nur in der Wahrnehmung der inneren UND äußeren Veränderungen (UNTERSCHIEDE) mit entsprechenden systemtypischen Schnittstellen nach aussen und im Inneren ihre Identität und Struktur wahren oder selbst ändern können – alles auf AUSGLEICH orientiert.
                      CERN und das higgs-Teilchen lassen grüssen und uns noch mehr verwirren in der Fortsetzung dieser interdisziplinären Denkweise, die allein den "Gemeinsamen Informationsvorrat" schaffen kann, der erforderlich ist in allen Fachbereichen, um unsere heutige und künftige Gegenwart mehr und mehr abbilden und begreifen zu können, ja um überhaupt über Kommunikation Information austauschen und verarbeiten zu können.
                      Unterschiedserkennung führt zur ausgleichsorientierten (und damit auf innere Stabilität gerichtete) Unterschiedsproduktion, wo auch immer, und auf dem Prinzip des naturgesetzlichen Strebens nach Ausgleich (Thermodynamik) zu Veränderungen der Realität, in der gesamten Materie und damit in allem, was aus ihr besteht, sich in ihr bewegt, wird und vergeht, ob das anorganische oder organische Ganzheiten oder soziale sind, alle sind an das Grundprinzip gebunden und realisieren (in welchem Zeitraum auch immer) sich im Streben nach diesem Ausgleich, wie wir das von der dafür von Mensch geschaffenen Sozialität der Demokratie auch kennen …

                      Ganzheiten, Systeme, die sich den ihnen jeweils immanenten Identitäten, den eigenen Strukturen und deren Erfordernissen in der Steuerung von Verteilungen der Masse, Energie und Information an die eigenen Subsysteme oder die eigenen GRENZEN widersetzt sehen, von innen oder außen am systemischen Gleichgewicht und ihrer beherrschten Begrenzung (Identitätsmerkmal) damit gehindert werden, verlieren ihre Autonomie als das, was sie waren:
                      Sie zerfallen über IMPLOSION (z.B. DDR etc.), über EXPLOSION (Irak, Afghanistan, Syrien …) oder gehen rückstandslos in einem Nachbarsystem auf (wieder DDR) oder sogar in einem seiner Subsysteme, oder bilden eine völlig neue Struktur mit völlig anderer Identität unter Verlust aller nicht mehr passenden Subsysteme.

                      Hier habe ich dieses sytemische Prinzip mal an Beispielen aus der Sozialität der Menschen gegeben, doch haben wir alle die völlig erklärbare Vorstellungskraft, dass das im Bereich der Chemie, der Physik und der Biologie sich in höchst einfachen wie in hpchst komplexen Formen so vollzieht, dass MATERIE ihre MASSE und ENERGIE über ihre sie alle strukturierende und verbundene INFORMATION mit deren UNTERSCHIEDEN so funktioniert, so lebt, im Mikro-, Makro- und lebendigen Kosmos.

                      Ich würde denken, dass deine Frage nach dem Umfang und der Tiefe dieser Wirkprinzipien ein wenig Klärung fand und jeder, der sich mit Information und deren Verarbeitung (im engeren, weiteren oder allgemein theoretischenSinne) beschäftigen muss, hätte hier ein Geländer dafür, hat verstanden, dass nur der Unterschied die Information bildet, und nicht die technische Redundanz drumherum.

                      Daten- und Signalhaufen sind (noch) keine Informationen, sondern nur deren FORMEN, HÜLLEN, TÜTEN, es fehlt darin noch die nur dem Menschen für menschgemachte Daten mögliche Interpretationsfähigkeit anhand eines "Gemeinsamen Informationsvorrates" und der dazu erforderlichen technischen Voraussetzungen wie Sprache mit ihren Signalen und Deutungen usw., damit eben die systemische Unterscheidungsfähigkeit, die erst aus der Ganzheit mehr als die Summe der Teile, die Entität, machen kann.

                      Gefällt mir

  12. Michaela Lusru sagt:

    @EMN

    „eindeutige Info“

    Das gibt es nicht, da damit nur KEINE Info.
    Warum wohl?
    Wenn etwas nicht eindeutig ist, kann es nur keine Info sein – im Umkehrschluss: Eine eindeutige Eindeutigkeit ist nur eine Tautologie, damit keine Eindeutigkeit.
    Das berühmte grassgrüne Gras eben …

    Gefällt mir