Verstehen.

Veröffentlicht: Oktober 24, 2015 in Uncategorized

klar

Kommentare
  1. Wenn man es nur stark genug will kann man wirklich alles missverstehen.

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    • tentor sagt:

      Rassist!

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    • IULIUS sagt:

      Das erlebe ich seit 9 Jahren beim Familiengericht und im Jugendamt. Alles was ich sage wird grundsätzlich falsch verstanden. Manchmal ersetzen sie Fakten durch eine „Hysterie“. Interessant wird es, wenn einer mal nicht so richtig mitspielt. Bei der zweiten Begegnung ist die Person dann voll auf Linie…

      Das ist also kein Problem, was nur auf zwischenmenschliche Beziehungen beschränkt ist. Teilweise ist das von staatlichen Einrichtungen vervollkommnet worden.

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      • „Bei der zweiten Begegnung ist die Person dann voll auf Linie…“ Kann mir vorstellen, dass man Ausreißern deutlich eintrichtert man hätte geschlossen aufzutreten. Das hilft natürlich oft beim Durchsetzen. Ignoriert allerdings den Verlust der damit einhergeht.

        Pass denke ich relativ gut zu meinen akutellen Lieblingszitat:
        „An einem Strang ziehen – das ist das Ziel von Despotie und Tyrannei. Freie Menschen ziehen in unterschiedliche Richtungen.“ Terry Pratchett

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  2. Michael sagt:

    EMN, du machst einem aber wirklich nicht leicht NICHT über einen gewissen Menschenschlag herzuziehen.

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  3. noxneurotica sagt:

    Aha, du findest also Leute die etwas missverstehen also dumm und überempfindlich? Unfassbar, wie du hier über Leute mit eventuell verminderter Sozialkompetenz herziehst. Nicht jeder kann ein perfektes Feingefühl für jede soziale Situation haben!
    😉

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  4. kafü sagt:

    Musste bei diesem Comic sofort an Katzen-Akif denken.
    Alle Welt empört sich über den KZ-Vergleich, dabei hat jeder verstanden (sogar Arne), dass der so gemeint war, der Staat hätte am liebsten KZs, um PEGIDA-Anhänger zu inhaftieren.
    War der Vergleich trotzdem überzogen und unangemessen? Ja ganz sicher. Aber ist er den Skandal wert? Ich finde nicht.

    Ein klarer Fall von Godwin’s Law. Keine Debatte hält lange ohne Nazi-Vergleiche aus. Der Skandal ist also nicht der Vergleich, sondern der Skandal ist, dass der Vergleich Montags in Dresden geäußert wurde. Die politische Linke ist geradezu elektrisiert von der Idee, dass die faschistischen Kader, die sich in der schweigenden Mehrheit über die Jahre versteckt hielten, nun aus ihren Löchern gekrochen kommen. Auf die Idee, dass es diese Kader gar nicht gibt, kommt keiner. Da versteht es sich von selbst, dass man besagten Vergleich mit aller Macht falsch versteht, während man sich in seiner Empörung suhlt – und wie im Comic selbst dann, wenn klargestellt wird, hier wurde etwas missverstanden, nur entgegnet:

    „Okay …. aber das ändert jetzt nicht wirklich was.“

    Man hat sich doch so herrlich empört, sieht die eigene Sicht bestätigt, „jetzt ist ja alles klar“, oder auch „von jetzt an darf niemand mehr behaupten, er habe von nichts gewusst“ … da will man sich seine Empörung nicht durch Fakten verderben lassen.

    Wie so oft gilt: eine Nummer kleiner, geht es offenkundig nicht. Schade.

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Für mich ging’s auch darum, dass wir hier im Forum diskutiert haben, dass gewisse Überschriften (eben zu Akif) fehlinterpretierbar gewesen seien — und den Anspruch, dass die Medien ihre Überschriften gefälligst so abzufassen hätten, dass Fehlinterpretationen ausgeschlossen sind (sonst „Lügenpresse“).

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      • Lomi sagt:

        Ich glaube nicht, dass man die Kommunikation in einer Face-to-Face-Situation vergleichen kann mit dem, was Medien öffentlich tun. Wenn ich öffentlich schreibe oder rede, muss ich ganz sicher mehr Vorsicht walten lassen. Da hören Millionen Leute zu und Medienmeldungen werden von anderen Medien weiterverbreitet. Und das kann eben enorme Folgen haben. Es ist hier eine Frage der Verantwortung eines Mediums, einigermaßen korrekt zu bleiben. Mediales Handeln hat Konsequenzen und viele Leute, die dort etwas lesen, mischen sich ein, so dass am Ende auch eine unkontrollierbare Eigendynamik vorkommen kann.

        Ich sehe in dem Comic eher eine Face-to-Face-Situation. Die Moral einer solchen Begegnung ist nicht einfach übertragbar auf das Handeln von Organisationen und Institutionen. Es macht einfach einen Unterschied, ob Worte dokumentiert und vervielfältigt sind oder ob sie zwischen Personen so fallen und sich dann mehr oder minder „versenden“. Untersuchungen über Chats und Foren z.B. haben gezeigt, dass die Speicherung von Äußerungen die Konfrontationen zwischen Usern stark angeheizt haben, weil man jedem seine Zitate von vor x Jahren noch vorhalten kann. In einer Face-to-Face-Situation hat man mehr Gelegenheit, Worte zu „vergessen“ und man reagiert oft nachgiebiger.

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        • Michael Mendelsohn sagt:

          „Wenn ich öffentlich schreibe oder rede, muss ich ganz sicher mehr Vorsicht walten lassen.“ — und dann so einen Satz wie „Es gäbe natürlich auch andere Alternativen, aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb“ nicht vorlesen? Da stimme ich zu.

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          • Lomi sagt:

            Versuch doch einmal, auf die Rhetorik zu verzichten und auf das einzugehen, was Dein Vorredner wirklich meint, worum es ihm geht. Alles andere nervt auf Dauer!

            Es ist doch überdeutlich, worauf ich hinauswollte: Auf den Unterschied einer privaten Begegnung zweier Leute und dem öffentlichen Agieren eines Mediums. Warum gehst Du darauf dann nicht ein?

            Meinst Du wirklich, wir hätten bezüglich der Wortwahl des Pirincci einen Dissens? Wohl kaum. Er hat mit vollem Bewusstsein seine Worte gewählt und ist damit an die Öffentlichkeit gegangen. Was er da tat, ist in jeder Hinsicht verantwortungslos.

            Daraus folgt aber nicht, dass man ihm nun mosaisch zu begegnen habe nach der Maßgabe „Auge um Auge“. Außerdem ist ein Medium kein Individuum, sondern eine Organisation. Eine Organisation hat prinzipiell die Möglichkeit, eine gewisse Rationalität in die Regeln ihres Handelns einzuziehen und damit individuelle Fehlleistungen zu korrigieren. Ich erwarte von einem Medium daher gewissermaßen eine „höhere Vernunft“ als von einem Einzelnen.

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            • Michael Mendelsohn sagt:

              Ich finde, ENMs Comics stehen oft metaphorisch für den medialen Diskurs, und würde die Reichweite daher ungern auf das persönluiche Gespräch beschränken.

              Ich habe deinen Beitrag so verstanden, dass du im Fall Pirincci die Medien kritisierst und ihn selbst nicht, deswegen habe ich das nachgereicht, weil es nach den gleichen Maßstäben genauso bewertet wird.

              Als Folgerung kann man natürlich sagen: wenn Herr Pirincci für legitim hält, nämlich Reizwörter zu verwenden, auch wenn der Kontext es nicht hergibt, dann kann er schlecht die Medien dafür kritisieren, es auch zu tun, insbesondere wenn sie seinen eigene Reizwörter zitieren.

              Artikel in der Presse werden nicht von einer Organisation, sondern von einigen wenigen Individuen verfasst. Ich kann deiner Argumentation nicht folgen, dass da mit zweierlei Maß gemessen werden darf.

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              • Lomi sagt:

                Artikel in der Presse werden redigiert! Es gibt also eine Prüfschleife. Das unterscheidet eine Rede auf einer Demo von einem Pressetext.

                „Als Folgerung kann man natürlich sagen: wenn Herr Pirincci für legitim hält, nämlich Reizwörter zu verwenden, auch wenn der Kontext es nicht hergibt, dann kann er schlecht die Medien dafür kritisieren, es auch zu tun, insbesondere wenn sie seinen eigene Reizwörter zitieren.“

                Das ist ein bisschen eine seltsame Logik. Nur weil Pirincci einen Fehler macht, ist das kein Freibrief für andere, diesen Fehler auch machen zu dürfen. Die Presse ist nicht durch das Verhalten Einzelner legitimiert, die Fehler der Einzelnen zu wiederholen. Die Rolle der Presse in einer demokratischen Öffentlichkeit erfordert hier doch eine gewisse Selbstdisziplin.

                Dass die Kritik Pirinccis etwas doppelzüngig ist, sehe ich durchaus.

                Ich habe hier aber SPON kritisiert, unabhängig von Pirincci. Der ist mir erstmal egal. Mir geht es um meinen Anspruch an den Journalismus.

                „Ich finde, ENMs Comics stehen oft metaphorisch für den medialen Diskurs, und würde die Reichweite daher ungern auf das persönluiche Gespräch beschränken.“

                Sie spiegeln oft den Diskurs wieder, aber nicht in jedem Fall. Und selbst wenn sie das tun: Der Unterschied zwischen einer Face-to-Face-Situation und dem Handeln in der Öffentlichkeit ist ein prinzipieller, ganz egal, was da gerade im Comic verhandelt wird. Es macht eben einen großen Unterschied, ob ein Wort im Privaten missverstanden wird oder in der Öffentlichkeit, zumal die Öffentlichkeit gekennzeichnet ist von der Beteiligung von Millionen sowie durch den Kampf von INteressengruppen um die Deutungshoheit. Medien sind in diesem Spiel zentrale Player und daraus erwächst eben eine gewisse Verantwortung.

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  5. Wolf-Dieter sagt:

    Doch, ist ein Skandal. Erstens die Unterstellung, und zweitens die posthume Demütigung der KZ-Opfer. Von mir aus zweitens – erstens umgekehrt. Such es dir aus.

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    • St. Elmo sagt:

      Ja KZ ist wirklich daneben.
      Gulag wäre korrekt gewesen.

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    • Uchuu sagt:

      Das die Leute, die aus diesem Satz geschlussfolgert haben das Pirincci Flüchtlinge ins KZ stecken will und ihm, nunja, das faktisch also nur unterstellt haben stört dich aber nicht, ist kein Skandal?

      Ich mein, der Kerl ist mir im Prinzip ausgesprochen egal, ich hab mal versucht was politisches von ihm zu lesen (Felidae hab ich vor 15 Jahren oder so gelesen, das ging) und hab nach einhalb Sätzen inhaltsleerer Schimpfworttirade aufgegeben.

      Aber die Diskrepanz zwischen der Beurteilung von Princcis Aussage (in korrigiertem Sinne) und der Beurteilung der medialen Uminterpretation irritiert mich doch etwas. Du bist ja nicht der erste von dem ich eine derartige Aussage höre. Oder ist das nur wieder ein Beispiel dafür, das alles erlaubt ist wenn’s nur „die Richtigen“ trifft?

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      • Michael Mendelsohn sagt:

        Bist du denn sicher, dass Pirincci Flüchtlinge nicht ins KZ stecken will?

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        • IULIUS sagt:

          „Bist du denn sicher, dass Pirincci Flüchtlinge nicht ins KZ stecken will?“
          @Michael,
          kann ich mir sicher sein, daß Du keine Flüchtlinge ins KZ stecken willst?

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          • Michael Mendelsohn sagt:

            Ich will keine Flüchtlinge ins KZ stecken.

            Siehste, wenn du dir in Zukunft unsicher bist, dann such diesen Kommentar hervor, mit dem Zitat von mir ist das eindeutig. Haben wir von dem Pirincci da so ein eindeutiges Zitat? Sein Blog ist leider gerade offline.

            Aber vielleicht können wir uns Herrn Pirincci ja mit Logik nähern. Aus der Aufforderung „verlasst unser Land“ scheint für Herrn Pirincci ja zu folgern, dass für den Sprecher KZs eine Alternative seien. Tja, und wenn Herr Pirincci sich dafür einsetzt, dass gewisse Ausländer unser Land verlassen, dürfen wir da nicht mit der gleichen Logik folgern, dass KZs für ihn eine Alternative sind?

            Und anders als Herr Lübcke hat Herr Pirincci sich nicht im Satz davor zur FDGO bekannt.

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            • IULIUS sagt:

              @Michael, die Frage war ja nicht, ob Du Flüchtlicnge ins KZ stecken möchtest, sondern ob ich mir sicher sein kann, daß Du keine Flüchtlinge ins KZ steckst.

              Mit solchen Fragestellungen, kann man, obwohl sie in sich 100%ig korrekt sind Menschen verunglimpfen. Die logische Schlußfolgerung Dritter ist, daß ich glaube, das Du es tust. Mach ich ja nicht. Wozu auch. Die anderen glauben es und ich wasche meine Hände in Unschuld. Schießlich bin ich ja nicht dafür verantwortlich was andere denken.

              Pirincipi hat das nicht gesagt, es ließ sich daraus auch nicht ableiten und was er denkt ist ganz allein seine Sache.

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              • Michael Mendelsohn sagt:

                „Die logische Schlußfolgerung Dritter ist, daß ich glaube, das Du es tust.“ Kannst du dir da sicher sein?😉
                Ich halte das für Blödsinn. Ich kann mit keineN LeserIn vorstellen, die/der jetzt glaubt, dass du glaubst, dass ich Flüchtlinge ins KZ stecken will.

                Für mich geht’s darum, ist die Unterstellung berechtigt oder nicht, und wenn Pirincci gerne Flüchjtlinge im KZ hätte, dann ist sie’s. Wenn Herr Pirincci so suggestiv formuliert hat (und seinen Kunstpause so gewählt hat), dass diese Interpretation beabsichtigt war, dann ist sie’s.

                Deswegen ist es sinnvoll, bevor hier jemand den weißen Ritter spielt, sich erstmal zu vergewissern, ob das überhaupt angebracht ist, anstatt ihm *ganz ohne jeden Anhaltspunkt* das Gegenteil zu unterstellen.

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                • IULIUS sagt:

                  Eine Unterstellung ist nie berechtigt. Im Gegenteil in dem Zusammenhang sogar eine strafbare Handlung.
                  Ich nehme an, Du möchtest nicht das jemand das gleiche mit Dir tut.

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                • Lomi sagt:

                  „Für mich geht’s darum, ist die Unterstellung berechtigt oder nicht, und wenn Pirincci gerne Flüchjtlinge im KZ hätte, dann ist sie’s. Wenn Herr Pirincci so suggestiv formuliert hat (und seinen Kunstpause so gewählt hat), dass diese Interpretation beabsichtigt war, dann ist sie’s.“

                  INTERPRETATIONEN gehören in den Meinungsteil und nicht in ein Nachrichtenstück. Gerne kann jemand in einem Kommentar darüber sinnieren, warum Pirincci diese Kunstpause gemacht hat und warum er – zweifelos wohlüberlegt – ausgerechnet das Wort „KZ“ verwendet, vermutlich wohlwissend, dass das von der Presse aufgegriffen wird. Aber ein Nachrichtenstück hat sich der Interpretation zu enthalten.

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                  • Leszek sagt:

                    @ Lomi

                    Du erwähntest kürzlich, du hättest zum Thema Politische Kommunikation mal selbst geforscht oder habe ich dich mißverstanden?
                    Hättest du Lust kurz was zu deinen Erfahrungen mit dem Thema zu erzählen?
                    Hättest du einen guten Buchtipp zum Thema?

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                    • Lomi sagt:

                      @Leszek

                      mein Thema war nicht direkt die Politische Kommunikation. Ich habe Medien (Zeitungen, Fernsehnachrichten usw.) als zeitgeschichtliche Quellen benutzt. Das setzt eine gewisse Quellenkritik voraus, mit der man prüft, wie verlässlich die gegebene Information eines Zeitungsartikels ist. Dabei bekommt man einen guten Einblick darin, wie Journalisten teilweise durch Rhetorik Wissen vorgaukeln oder Zusammenhänge konstruieren.

                      Einen guten Überblick zur Politischen Kommunikation bietet dieses Buch:
                      Winfried Schulz: Politische Kommunikation. Theoretische Ansätze und Ergebnisse empirischer Forschung. VS Verlag.

                      Noch knackiger und mit klar kritischer Positionierung:
                      Thomas Meyer, Martina Kampmann: Politik als Theater.

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                    • Leszek sagt:

                      @ Lomi

                      Thanx.

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            • Achso sagt:

              Ich habe ein sehr eindeutiges Zitat von A.P. gefunden: „Aber trotzdem ist es eine Unverschämtheit und die Unwahrheit schlechthin. Ich habe nicht nur zum Massenmord aufgerufen, sondern zur Sprengung des Planeten Erde generell. Ich fand diesen Planeten schon immer scheiße. Mal ist es dort kalt, mal warm, mal feucht, mal trocken. Gott war wohl knülle, als er ihn erschuf. Wenn man alle Atombomben auf der Welt gleichzeitig egal wohin abschießen würde, müßte es doch mit dem Teufel zugehen, wenn diese Dreckskugel nicht aus dem Universum verschwände. Ich schwör‘, ich drück den Knopf höchstpersönlich.“

              So, jetzt kannst du ihn noch vor dem Internationalen Gerichtshof oder der Menschenrechtekommission verklagen, am besten gleich nach Guantanamo einweisen, der Mann plant schließlich nichts weniger als die globale Vernichtung. Hat er ja schließlich gesagt, oder?

              Passender Kommentar eines Bloggers: „Das Schauspiel der Pirincci-Verfolgung ist ekelhafter, als es die ekelhaftesten Pirincci-Zitate je sein könnten. Sieg heil, liebe Brüder und Schwestern, lasst nicht nach im Verfolgen, ein KZ für Pirincci ist ja leider nicht mehr in Betrieb.“

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        • Uchuu sagt:

          Du kannst dir auf jedenfall nicht sicher sein DASS er es will. Damit bleibt es eine Unterstellung. Mit der wohl die meisten Leute, die über ihn jammern kein Problem haben.

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    • IULIUS sagt:

      „posthume Demütigung der KZ-Opfer“
      WTF? Kannst Du mir das genauer erklären.

      „Als Konzentrationslager wurden bisher verschiedene Haftorte in verschiedenen Ländern zu verschiedenen Zeiten bezeichnet. Die lateinische Wortherkunft bedeutet sammeln, zusammenziehen oder zusammenlegen.“

      KZ´s sind einer Erfindung der Amerikaner. Damals zum Einpferchen der Indianer.
      „Erstmals wurden 1838 von der US-Armee die Cherokee vor ihrer zwangsweisen Umsiedlung in Lagern gefangengehalten. Diese Maßnahme wurde vom Präsidenten Andrew Jackson angeordnet, um den Indian Removal Act durchzusetzen. Die Cherokee erinnern sich noch heute an den „Trail of Tears“ ihrer Umsiedlung. Auch die in der Folgezeit von den USA angelegten Indianerreservate für zahlreiche indigene Gruppen sind als Konzentrationslager anzusehen: die Menschen wurden aus rassistischen Motiven unter inhumanen Umständen auf Gebieten festgehalten, die ein eigenes Auskommen unmöglich machten und dazu führten, dass Kinder, Frauen und auch Männer verhungerten. Flucht oder Gegenwehr wurden mit dem Tod bestraft.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager_(historischer_Begriff)#Erste_Lager

      KZ´s sind folglich keine Erfindung der Nazis. Warum diese größenwahnsinnigen Versager mit irgendwelchen „Erfindungen“ auf eine unantastbare Empore gestellt werden ist für mich vollkommen unverständlich. Das hat eher etwas mit Heldenverehrung zu tun, als mit geschichtlicher Aufarbeitung.

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    • Achso sagt:

      Zum Thema „posthume Demütigung der KZ-Opfer“ empfehle ich mal diesen Artikel hier: http://www.welt.de/kultur/article145820379/Lasst-uns-Auschwitz-wieder-eroeffnen.html

      Wenn ich kurz zitieren darf: „Lasst uns doch einfach Auschwitz wieder eröffnen, wobei, es ist ja offen. Aber nein, so wie früher. Lasst uns all diejenigen, die Steine werfen, Häuser anzünden und auf Menschen urinieren, in Viehwaggons packen, Richtung Osten transportieren. Sie an der Rampe in Auschwitz empfangen, sie ausziehen lassen, ihnen ihr Hab und Gut wegnehmen, rasieren muss man sie ja nicht mehr – und sie in die Gaskammern schicken. Hinter ihnen die Türen verriegeln und dann, statt Gas, über die Lautsprecherboxen Helene Fischers „Atemlos“ spielen.“

      Da hat sich offensichtlich niemand dran gestört. Auch nicht das Internationale Auschwitz Komitee.
      Komisch…

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