Netzneutralität.

Veröffentlicht: Oktober 30, 2015 in Uncategorized

NETZ

Kommentare
  1. Philipp sagt:

    Schönen dienst haben sie da, wäre doch schade wenn der einfach zu langsam wäre

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  2. Michael sagt:

    Spitze… Was wurde eigentlich aus den Journalisten die genau bei dem was du hier kleingedruckt schreibst die Öhrchen angefangen haben zu klingeln.

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    • DubiK sagt:

      Deren Aufschreie und Warnungen sind wohl im Stau auf der Datenautobahn stecken geblieben…

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    • Shitlord sagt:

      > Was wurde eigentlich aus den Journalisten die genau bei dem was du hier kleingedruckt schreibst die Öhrchen angefangen haben zu klingeln.

      Die wurden durch einen Algorithmus ersetzt, der automatisch dpa-Pressemeldungen möglichst sensationsimplizierend zu Clickbait verarbeitet. Redest Du nie mit Taxifahrern?

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  3. Marquel sagt:

    Wenn ich mir so die Performanz meines Anschlusses ansehe…

    Liebe Telcos. Es wäre schön, wenn Ihr erstmal Eure vertraglich vereinbarten Leistungen zuverlässig erbringen könntet, bevor Ihr anfangt, Euch für Selbstverständlichkeiten gesondert bezahlen zu lassen. Danke.

    Just as a side note: Cory Doctorov + Charles Stross: Unwirer – ich hielt das für dystopisch und unrealistisch, aber anscheinend läuft es genau umgekehrt und wir müssen Europa unwiren und die Unwirer sind nur ausserhalb Europas sicher vor der Staatsmacht. Schade.

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    • Leon sagt:

      „Liebe Telcos. Es wäre schön, wenn Ihr erstmal Eure vertraglich vereinbarten Leistungen zuverlässig erbringen könntet,…“

      Naja, also DAS werden die doch jetzt anbieten: Für ein saftiges Aufgeld, ist doch ganz offensichtlich ein Spezialdienst, denn vorher ging es ja auch ohne.

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  4. $pezialdienste meinten die.

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  5. Lomi sagt:

    Ich bin kein Schutzgelderpresser, aber…
    … das wird man ja noch drosseln dürfen.

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  6. IULIUS sagt:

    Die Netzbetreiber bieten sich einen Verdrängungswettbewerb bis aufs Blut, das sollen jetzt wohl die Verbraucher extra finanzieren. Außerdem zahlt man doch für schnelleres Internett doch sowieso mehr.
    Mal sehen, was wirklich auf uns zukommt.

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    • Michael sagt:

      Hier auf dem Land krieg ich davon nichts mit. Telekom, Vodafone und Kabelanbieter ignorieren uns.

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      • IULIUS sagt:

        Damit dürftet ihr also zahlen, damit überhaupt noch Daten zu Euch geschickt werden.

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      • Shitlord sagt:

        > Hier auf dem Land krieg ich davon nichts mit.

        Ich schon. Als ich herzog, gab es DSL 600 von der Telekom. Halbes Jahr später DSL 6000 von M-Net. Jetzt DSL 50K von o2. Ich kann mich nicht beschweren. Und ich weiß wirklich nicht, wie man mehr als 300 GB Traffic brauchen könnte.

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        • Julian sagt:

          Ein mal GTA 5 runterladen: 65 GB.
          Natürlich kann man fix über 300 GB kommen, wenn man ein entsprechendes Nutzerverhalten hat.

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          • Shitlord sagt:

            Also, mal ehrlich, man hat doch mit GTA V mehr als eine Woche Vollzeitbeschäftigung? Und dann hätte man noch 235 GB für die übrigen drei Wochen. Alles gut. Zudem hat der GTA-DL „nur“ 40 GB.

            Insofern: Ich kann mir nicht vorstellen, wie man noch mehr Traffic brauchen kann als ich, und ich bräuchte für GTA V eine neue GraKa, die deutlich teurer ist als die paar Eure fünfzig für das Internet.

            Klar _könnte_ man den ganzen Tag Amazon Video (o.ä.) gucken, aber das kostet doch so viel, dass die Internetkosten quasi vernachlässigbar wären?!

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            • sinni800 sagt:

              Ne Netflix-Flatrate kostet aber weniger als 20€ im Monat.

              Youtube ist kostenfrei und verschlingt pro Video in HD einige hundert MB! Pro sekunde ist es bei einem Full-HD video übrigens ein Megabyte bei Youtube, und Youtube hat nicht gerade die höchste HD Qualität auf dem Markt. 20 Minuten Youtube sind schon 1,2 GB, mit 300 GB kann man… 85 Stunden Youtube… okay, das ist schon ne Menge holz, aber es geht ja auch um die Kombination von Dingen die man im Internet macht, und man hat oft mehrere Personen in einem Haushalt mit Internet. Das „läppert“ sich, würde man sagen.

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              • Shitlord sagt:

                Jo… die Flatrate bei O2 kostet gerade so keine 15 Euro.

                Natürlich finde ich es als Verbraucher Scheiße, dass Youtube keinen ordentlichen Kompressionsalgorithmus wie x265 oder gar das übliche x264 verwendet, mit dem man problemlos 1080p auf unter 1GB/h bekommt, geschweige denn die Hälfte mit x265, aber das ist sicher das Problem der Haushalte, nicht von Youtube. Dass Netflix (3GB/h) und andere Anbieter, die sich für den gelieferten Mist auch noch _extra_ bezahlen lassen, ist m.E. ein Problem _ihrer Kunden_, nicht der Diensteanbieter, vor allem aber nicht meines. Das ginge auch mit einem Viertel der Datenmenge, und Traffic kostet halt Geld – weil : Leitungen.

                Ich will aber wirklich nicht mehr als meine 34,97€/Monat zahlen, weil Lieschen Müller nebenan den ganzen Tag FullHD-Katzenvideos auf Youtube gucken mag. Kann sie ja, dann soll sie aber auch bitte mehr zahlen als ich. Wegen mehr Traffic. So, und jetzt schaue ich Simpsons S27E06. Auf Fox.com (ok – ehrlich – naaaah, tue ich natürlich nicht, der Traffic ist entsetzlich).

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        • Michael Mendelsohn sagt:

          Wenn eine Blu-Ray 25 GB Daten hat, dann ist das mit ein paar HD-Filmen schnell passiert. Genau dieses Streaming wollen sich einige Anbieter ja bezahlen lassen.

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          • IULIUS sagt:

            Interessant ist, die Netze werden schneller, damit mehr Daten transportiert werden können und dann wird genau das zum Problem erklärt. Wenn es noch so sein würde wie in den 80ern C64 mit 48 kByte Hauptspeicher, Kassettenlaufwerk und Modem zur Datenübertragung…
            – Das wäre auch nicht gut.

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    • caedes sagt:

      Nicht der Verbraucher, die Anbieter.
      Vom Verbraucher bekommen die Telcos ja schon Geld, jetzt wollen sie von den Inhalteanbietern (ohne die es keine Verbraucher, also Telco-Kunden, gäbe) halt auch noch.

      „Aber die wälzen die Kosten dann auf die Verbraucher um“ – ja, vielleicht teilweise, wahrscheinlich meistens in Form von noch mehr Werbung?
      Aber das Hauptproblem ist ja, dass dadurch gerade Startups schwer in den Markt kommen werden, weil sie jetzt auch noch Schutzgeld zahlen müssen. Etablierte Anbieter machen ja hoffentlich schon Gewinn und können sich das leisten, aber wenn man sich seine Kundenbasis erst erarbeiten muss, ist das schwieriger – und könnte dazu führen, dass Verbraucher eher bei der Konkurrenz mit „besserer Anbindung“ bleiben.

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      • caedes sagt:

        Im Prinzip ist das ja, als würde die Bahn bei Großveranstaltungen (Fußballspielen, …) extra Geld vom Veranstalter verlangen, um die Fans rechtzeitig hinzubringen – obwohl die Fans eh für die Bahntickets zahlen müssen.

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  7. Alex ii sagt:

    The internet is for porn (!)

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  8. Johnny sagt:

    Wobei man fairerweise sagen muss, dass beileibe nicht jeder Streaming o.ä. nutzt und auch nicht jeder mit der selben Intensität.
    Ja, Netzneutralität ist wichtig, aber das Argument, dass das jeder tut und es deshalb doof ist, ist murks.
    Netzneutralität ist wichtig, weil der Diensteanbieter a) den Inhalt nicht anschauen sollte und auch b) Start- und Ziel-agnostisch seine Leistungen erbringen sollte.

    Was nichts daran ändert, dass immer schon manche Dienste bevorzugt wurden, besonders dann, wenn Bandbreite gering und teuer ist.

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    • IULIUS sagt:

      „weil der Diensteanbieter a) den Inhalt nicht anschauen sollte“
      Das machen ja schon BND,NSA etc.

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      • Johnny sagt:

        Die sind aber, soweit mir bekannt, nicht für die Abrechnung der ISPs zuständig, insofern hier irrelevant. Aber schön, dass Du’s erwähnt hast. Muss ich irgendwo abstempeln, dass Du da warst?🙂

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    • caedes sagt:

      „dass beileibe nicht jeder Streaming o.ä. nutzt und auch nicht jeder mit der selben Intensität“
      Ja und? Wer sowas nutzt, kauft ja tendenziell schon einen schnelleren (teureren) Internetanschluss.
      Wer keine datenintensiven Dienste nutzt kommt ja auch mit nem billigen DSL 2000 Anschluss oder so aus.

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      • Johnny sagt:

        Wie gesagt, ich bin nicht gegen Netzneutralität, ich sage nur, dass das Argument „jeder macht Streaming“ Müll ist.
        Und nein: kein Streaming (=dauerhaft und oft hohe Datenmengen) zu nutzen heißt nicht, dass man mit langsamen Verbindungen gut auskommt. Surfen erfordert (heute mehr als früher) auch hohe Kapazitäten, nur eben nicht dauerhaft. Der Unterschied ist gewaltig.

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