Was fehlt.

Veröffentlicht: November 1, 2015 in Uncategorized

veganewurst

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Kommentare
  1. Dampfbloque sagt:

    Die Stille fehlt mir allerdings manchmal auch, wenn ich eine unvegane Wurst esse.

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  2. whgreiner sagt:

    Darauf muß ich einen alkoholfreien Schnaps trinken.

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  3. Michael sagt:

    Die Frage ist dann doch, wenn einer kein Fleisch essen will, warum verabschiedet er sich dann nicht auch von den Fleischprodukten. Warum braucht es eine vegane Weißwurst?

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    • oideschachdl sagt:

      Weil Veganer nichts gegen die Form haben und auch nichts gegen den Geschmack, sondern gegen die Gewalt, die in unveganen Produkten steckt.

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    • Unruheherd sagt:

      Meine Gegenfrage ist dann immer, warum Veggies auf Fleischersatz verzichten sollten?
      Wenn man sich für Vegetarismus oder Veganismus entscheidet, dann ändert sich nicht automatisch der persönliche Geschmack. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass man dann einige Fleischgerichte vermisst. Worin liegt also das Problem in Ersatzprodukten? Man wird kein Veganer, weil Würste wurstförmig sind oder weil ein Ragout aus kleinen Brocken besteht – sondern weil sie aus Fleisch gemacht werden.
      Wo tut es mir und meinem Schnitzel in meiner Pfanne einen Abbruch, wenn mein Nachbar in seiner Pfanne in seiner Küche ein Seitanschnitzel brät?

      Ich habe dann schon mehrfach gehört, dass man „es einfach nicht gut“ fände und dass man eben diese Meinung hätte. Diese Meinung kann man – das „Argument“ dahinter taugt jedoch nicht.

      Dieser Logik nach dürfte ich weder Gulasch, Jägerschnitzel machen oder beim Griechen Gyros bestellen. Ich mag nämlich Zwiebeln nicht besonders und viele Gerichte werden üblich mit mehr Zwiebel gekocht, als mir lieb ist. Bevor ich eine Zwiebel kaufe und 3/4 davon wegwerfe, koche ich lieber ohne Zwiebeln. Gyros bestelle ich immer „bitte ohne Zwiebelringe“. Ich habe sogar schon oft gehört, dass sich aber mit Zwiebeln so gehöre. Oder dass Bratkartoffeln ohne Speck (den mag ich auch nicht) und Zwiebeln doch keine richtigen Bratkartoffeln seien. Persönliche Präferenzen sind schön und gut; mir ist das wurst.😉

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      • Michael sagt:

        Jetzt tu halt nicht so als ob es keine missionarischen Veganerinnen gibt die aus dem Vorhandensein von Saitan-Weißwurst schließen, dass es keinen Bedarf mehr an Fleisch-Weißwurst geben darf! Es ist nicht die Existenz der Veganerweißwurst sondern zu was das Ding dann wieder herangezogen wird (außer zum Anfeuern eines Holzoffens wenn sie getrocknet ist).
        nur so als Beispiel: Ich wahr auch immer fassungslos wenn ich die Vegetarische Alternative zum Leberkäse bei den Asta Veranstaltungen sah: DER GRÜNKERNBRATLING! Und vor allem dann am Tag danach wenn dann diese Mail rumging mit dem Vorwurf im Subtext, dass ja der ganze Leberkäse weg ist aber noch soooooo viel von dieser Präbraunkohle.

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        • Unruheherd sagt:

          Mei, natürlich gibt es diese Kreuzritter. Na und? Die gibt es überall. Das lässt sich beispielsweise fast 1:1 auf den Schießsport übertragen. Seit einigen Jahren verbreitet sich das Lichtpunktschießen in der Jugendarbeit. „Toll, dann braucht ihr ja eigentlich nicht einmal mehr Luftgewehre und ein Totalverbot dürfte euch nicht jucken“ und „mit diesen Taschenlampen spielt ihr den Antis doch nur in die Hände!“ als Extrembeispiele auf beiden Seiten. Verbrennungsmotoren gegen elektrische Antriebe gegen Muskelkraft; Individualverkehr gegen ÖPNV… Völlig festgefahrene Sichtweisen findet man immer – oder eher Leute, die anderen Menschen zwanghaft ins Leben quatschen müssen. In 30 Jahren werden sich verbohrte Veganer vielleicht über grauen Brei aufregen, der alle Nährstoffe beinhaltet und superbillig ohne Monokulturen im Überfluss produziert werden kann. https://www.youtube.com/watch?v=78oLAPZsDDw

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          • Michael sagt:

            Ich hab zuviel Cyberpunk gelesen, als dass ich mich auf so eine Welt freuen könnte.

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            • IULIUS sagt:

              „Meine Gegenfrage ist dann immer, warum Veggies auf Fleischersatz verzichten sollten?“
              Ich versuche gerade zu verstehen, warum man Fleichersatz essen will, wenn man das Essen von Fleisch vermeiden will. Mir persönlich fällt kein sinnvoller plausibler Grund ein und von anderen habe ich bisher auch keinen vernünftigen Grund gehört.
              Das einzige, was das soll ist Fleischesser zu überzeugen, daß ja Fleischersatz genauso schmackhaft ist. Mich überzeugt so etwas nicht. Wenn ich mal was vegetarisches esse will ich nicht, daß das den Namen eines Fleichprodukts trägt. Das würde ich nicht essen wollen, auch nicht mit Zusatz „vegetarisch“.

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              • Häh? Ich meine, im Ernst?
                Es gibt echt Leute, die nicht raffen, dass der Kern des Veganismu/Vegetarismus im Verzicht auf tierische Produkte liegt und nicht im Verzicht auf
                – Dinge, die fleischartig schmecken
                – Dinge, die Wurstförmig sind
                ? Ich meine, so schwer ist das Konzept doch nun nicht zu verstehen.

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                • IULIUS sagt:

                  Wenn ich auf tieische Produkte verzichte, warum benenne ich es dann nach tierischen Produkten und laß es aussehen wie tierische Produkte? Vom Grundsatz her ist das krank.

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                  • Nur wenn man vollkommen schwarz-weiß denkt und nur zwischen „Hmmmmm, Fleeeeeiiiiisch… geil!!!“ und „Wäääh, Fleisch!!! Ich muss kotzen, wenn ich auch nur daran DENKE!!!!“ unterscheidet. Die meisten sind wohl eher irgendwo bei „Schmecken tut es schon, aber ich will nicht, dass Tiere leiden. Wenn ich was essen kann, was ähnlich schmeckt und ohne Tierprodukte auskommt… super.“

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                    • gerks sagt:

                      Also dann hier nochmal. Wenn der Hauptgrund ist, dass keine Tiere leiden sollen, dann stellt sich folgende Frage.
                      Verwenden Veganer Produkte aus Leder? Lederschuhe? Ledergürtel? Ähnliches? Irgendetwas das auch Tierhaut oder Tieren gemacht wurde? Kosmetika?
                      Noch weitergehend ist es hier erläutert:
                      http://www.vegan.eu/index.php/meldung-komplett/items/ernährungsveganismus.html

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                    • IULIUS sagt:

                      @emn,
                      das hat nichts mit Schwarz-Weiß-Denken zu tun.

                      Die Frage ist einfach, warum wollen Vegetarier ihre Nahrum dem von Fleisch nachempfinden und benutzen sogar die Namen von Fleischprodukten?
                      Das läßt sich nicht mit, „weil Tiere nicht leiden sollen“ erklären. Wenn Du mal genau nachdenkst:

                      Was schert einen Vegetarier/Veganer, wie Tiere schmecken?
                      Dito: Warum bennet er seine Nahrung explizit nach Fleichgerichten?

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                    • Frank sagt:

                      @Iulius
                      „Dito: Warum bennet er seine Nahrung explizit nach Fleichgerichten?“

                      Tut _er_ das, oder die Lebensmittelindustrie? Vielleicht dient es eben der Zuordnung des dementsprechenden Produkts und soll klar sagen, wofür es eine Alternative sein kann?

                      „(…) und laß es aussehen wie tierische Produkte?“

                      Gegenfragen: Wie sollen denn diese Produkte deiner Meinung nach aussehen, so dass sie sich klar von Fleisch abgrenzen und auf deine Akzeptanz treffen? Und warum sollten sie das überhaupt, wo _du_ sie ja gar nicht konsumieren willst?

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                    • sharkathotep sagt:

                      Öhm, @Gerks:
                      Was hat die Frage nach Lederprodukten denn mit der Form und Konsistenz von Fleischersatz zu tun? Bzw. was willst du mit der Frage bezwecken?
                      Die meisten Veganer (jedenfalls diejenigen, die aus ethischen Gründen vegan leben und mehr als zwei Gehirnzellen haben) benützen keine Lederprodukte. Nicht mal Honig. Und?

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                  • shana sagt:

                    Aha, Wurst ist also was tierisches? Das Ding was in der Kloschüssel landet wird auch so genannt. Wurst bezieht sich rein auf die Form und kommt vom Handwerk des „Wurstens“ was rein ursprünglich nichts mit Fleisch zu tun hat. Wenn du es schon so genau nimmst, das man die Dinge nach dem benennen soll was sie sind… warum nennt man die Bockwurst dann nicht „Kleingeschredderte Leichenteile in Darm gepresst“ ?? Echt dämlich.

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                    • IULIUS sagt:

                      Ich sag doch, das wird krank.

                      Oder erkläre mir einfach mal, was Du als Handwerg des Wurstens verstehst? Ich kenne das Handwerk nicht.
                      Nach meiner Kenntnis gibt es Wurst seit mehr als 2.500 Jahren und wurde schon immer aus „kleingeschredderten Tierleichen“ und Gewürzen hergestellt. Meist sogar nur aus den nicht anders verwertbaren Kadaverresten.

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                  • Unruheherd sagt:

                    Warum heißen Trüffelpralinen Trüffelpralinen, wenn keine Trüffel darin verarbeitet wurden? Oder Lachsschinken, der kein Schinken und kein Lachs ist. Warum nennt man Köhler Seelachs, obwohl er nicht einmal mit Lachsen verwandt ist; und weshalb verkauft man Pollack als Alaska-Seelachs, obwohl er auch nichts mit Lachsen zu tun hat?
                    Marketing, Bequemlichkeit, Ähnlichkeit, Ästhetik…

                    Weiter oben schriebst du: „Wenn ich mal was vegetarisches esse will ich nicht, daß das den Namen eines Fleichprodukts trägt. Das würde ich nicht essen wollen, auch nicht mit Zusatz “vegetarisch”.“
                    Ja, dann lass doch die Finger davon. Oder zwingt man dich dazu, „Vegetarisches Jägerschnitzel“ statt „Seitanbratling mit Pilzrahmsauce“ zu essen? Wenn DU es nicht essen willst, dann iss es einfach nicht. Sollten ANDERE Leute nach DEINEM Geschmack essen?

                    Das mag für dich noch so unverständlich sein; dein Argument steht trotzdem auf hauchdünnem Eis und die Bezeichnung „krank“ in diesem Fall ebenso.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Warum heißen Trüffelpralinen Trüffelpralinen, wenn keine Trüffel darin verarbeitet wurden? Oder Lachsschinken, der kein Schinken und kein Lachs ist.“
                      Trüffelpralinen weil man sich vom Aussehen her dem Trüffel nachempfunden hat.
                      Lachschinken ist da schon interessanter:
                      Lachsschinken bestehen 1. aus dem „Lachsfleisch“ und wird 2. gepökelt und geräuchert.
                      Fleisch, daß man pökelt oder räuchert nennt man Schinken.
                      Warum man den Alaska-Seelachs Alaska-Seelachs nennt ist mir unbekannt. Es soll aber schon vorgekommen sein, daß aus irrtümern sich Begriffe eingebürgert haben und sich dann bis heute gehalten haben.

                      Mit Deiner Argumentation könntest Du einfach mit „im Babypuder ist ja auch kein Baby drinn“ argumentiern.

                      Du bedienst Dich verschiedenen Argumentationsfehlern, „non sequitur“, „Strohmann-Argument“ und „reductio ad ridiculum“.
                      Daraus folgt: Deine Argumentation hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Es sind lediglich ein paar Nebelkerzen zur Ablenkung.

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                    • Shark sagt:

                      „Trüffelpralinen weil man sich vom Aussehen her dem Trüffel nachempfunden hat.“

                      Da hat sich jemand die Antwort, warum manche vegetarische Produkte wie die fleischlichen Äquivalente heißen, selbst gegeben.

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                    • Unruheherd sagt:

                      Weil hier noch Platz ist:
                      @IULIUS
                      – „Wenn ich mal was vegetarisches esse will ich nicht, daß das den Namen eines Fleichprodukts trägt. Das würde ich nicht essen wollen, auch nicht mit Zusatz “vegetarisch”.“

                      Das mag für dich gelten, muss aber nicht auf andere Menschen zutreffen.

                      – „Wenn ich auf tieische Produkte verzichte, warum benenne ich es dann nach tierischen Produkten und laß es aussehen wie tierische Produkte? Vom Grundsatz her ist das krank.“
                      – „Die Frage ist einfach, warum wollen Vegetarier ihre Nahrum dem von Fleisch nachempfinden und benutzen sogar die Namen von Fleischprodukten?“

                      Weil es Vegetarier gibt, die den Geschmack diverser Fleischprodukte ungern missen wollen. Wenn man sich aus ethischer oder ökologischer Motivation für Vegetarismus/Veganismus entscheidet, dann hat das nicht zwangsläufig mit dem Geschmack der Lebensmittel zu tun – sondern mit ihrer Produktion.
                      Warum heißt der Kram dann Schnitzel oder Wurst? Weil es wie richtige Wurst aussieht, weil es sich leichter verkaufen lässt, weil einem kein besserer Name einfällt… Gleichzeitig gibt es Imitate, die als Grünkernbratling statt vegetarische Bullette oder schlicht Nuggets statt vegetarische Nuggets vertrieben werden.
                      Sicherlich gibt es auch Missionare, die damit zum Umstieg bewegen wollen, aber…

                      – „Das einzige, was das soll ist Fleischesser zu überzeugen, daß ja Fleischersatz genauso schmackhaft ist. “

                      Es kann ein Grund sein, muss jedoch nicht der einzige sein.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Weil es Vegetarier gibt, die den Geschmack diverser Fleischprodukte ungern missen wollen.“
                      Ich habe mir sagen lassen, daß dieFleichersatzprodukte gar nicht wie Fleisch schmecken.
                      -> Als Argument untauglich.

                      „Wenn man sich aus ethischer oder ökologischer Motivation für Vegetarismus/Veganismus entscheidet, dann hat das nicht zwangsläufig mit dem Geschmack der Lebensmittel zu tun – sondern mit ihrer Produktion.“
                      Wenn ich mir aus ökologischen Gründen kein SUV kaufen möchte, motze ich mein Fahrrad nicht als SUV auf. Das gleiche beeim Fleisch, wenn ich kein Fleisch essen möchte, dann verkleide ich nicht mein Essen als Fleisch. Sorry aber gesund ist das mit Sicherheit nicht. Kleine Kinder spielen „Essen und Trinken“ bei Erwachsenen sieht das eher, na ja, doch sehr komisch aus.
                      -> Auch nicht als Argument tauglich.

                      „Warum heißt der Kram dann Schnitzel oder Wurst? Weil es wie richtige Wurst aussieht, weil es sich leichter verkaufen lässt, weil einem kein besserer Name einfällt…“
                      Mag aussehen, wie Wurst. Ist es aber per Definition nicht. Wieder die Frage, warum muß ich vegetarisch als Fleischprodukt darstellen?
                      -> Auch nicht als Argument tauglich.

                      „Gleichzeitig gibt es Imitate, die als Grünkernbratling statt vegetarische Bullette oder schlicht Nuggets statt vegetarische Nuggets vertrieben werden.“
                      -> Geht doch.

                      „Sicherlich gibt es auch Missionare, die damit zum Umstieg bewegen wollen, aber…“
                      Da kommen wir der Sache schon mal erheblich näher.
                      Tatsächlich hat mit Sicherheit auch die Industrie ein Interesse daran, da der Verbraucher nicht mehr wirklich weiß, was er kauft und täuschen dadurch viel einfacher wird und vor allem straffrei. Sind Begriffe nicht mehr eindeutig zuzuordnen, kann jeder seine Version des Begriffs behaupten und hat recht. Sicher gibt es noch Anfechtung wegen Irrtum (§119 BGB), aber das müßten die Verbraucher dann auch flächendeckend tun. Aber wer macht das wirklich.

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                    • Unruheherd sagt:

                      @IULIUS

                      – “Weil es Vegetarier gibt, die den Geschmack diverser Fleischprodukte ungern missen wollen.”
                      Ich habe mir sagen lassen, daß dieFleichersatzprodukte gar nicht wie Fleisch schmecken.
                      -> Als Argument untauglich.“

                      Betram findet subjektiv, dass die Veggie-Nuggets nicht nach Huhn schmecken und sich wie Knetmasse anfühlen. Für Harald kommen sie dem Original subjektiv nahe genug. Und nun?
                      Ob der Versuch, Fleischgeschmack nachzuahmen, erfolgreich ist, ist unerheblich für die Frage, ob man ihn überhaupt unternehmen sollte. Ansonsten können wir die Torpfosten so lange verschieben, bis wir uns achtmal im Kreis gedreht haben.

                      – „Wenn ich mir aus ökologischen Gründen kein SUV kaufen möchte, motze ich mein Fahrrad nicht als SUV auf. Das gleiche beeim Fleisch, wenn ich kein Fleisch essen möchte, dann verkleide ich nicht mein Essen als Fleisch. Sorry aber gesund ist das mit Sicherheit nicht. Kleine Kinder spielen “Essen und Trinken” bei Erwachsenen sieht das eher, na ja, doch sehr komisch aus.
                      -> Auch nicht als Argument tauglich.“

                      Worin liegen die ökologischen Nachteile eines SUV? Inwiefern unterscheidet es sich in der Hinsicht von einem Fahrrad? Was müsste man tun, damit aus dem Fahrrad ein SUV wird und es dementsprechend kein Fahrrad mehr ist?
                      Die spielenden Kinder tun so, als würden sie essen. Wer bewusst zum Fleischersatz greift, der tut nicht so, als würde er Fleisch essen. Er isst einfach etwas, das sich ähnlich verarbeiten lässt und ähnlich schmecken soll. Er führt nicht die Gabel zum Mund und redet sich ein Sättigungsgefühl ein; oder will nach außen den Anschein von Sättigung erwecken.

                      Du verwechselt
                      >>sieht aus und schmeckt mehr oder weniger wie Rumpsteak<>ein Seitansteak schmeckt besser, wenn man es durch ein ein Rumpsteak ersetzt< Auch nicht als Argument tauglich.“

                      Trüffelpraline.
                      MUSS man natürlich nicht. Den Unterschied zwischen >dürfenmüssenIch find’s blöd Geht doch.“
                      Dürfen oder müssen?

                      – „Da kommen wir der Sache schon mal erheblich näher.
                      Tatsächlich hat mit Sicherheit auch die Industrie ein Interesse daran, da der Verbraucher nicht mehr wirklich weiß, was er kauft und täuschen dadurch viel einfacher wird und vor allem straffrei. Sind Begriffe nicht mehr eindeutig zuzuordnen, kann jeder seine Version des Begriffs behaupten und hat recht. Sicher gibt es noch Anfechtung wegen Irrtum (§119 BGB), aber das müßten die Verbraucher dann auch flächendeckend tun. Aber wer macht das wirklich.“

                      Die industriellen Produkte werden ausdrücklich als vegetarisch oder vegan beworben – wohl auch wegen des Trendfaktors – und die Inhaltsstoffe müssen ohnehin aufgeführt sein. Wenn die Verpackung etwa Formschnitzel vermuten lässt und ich mir nicht sicher bin, ob Formfleisch oder Seitan drin steckt, dann werfe ich einen Blick auf die Zutatenliste.
                      Das Theater gab es vor einigen Jahren mit Käseimitaten. Völlig zu Recht in jenen Fällen, in denen etwa das angebotene >KäsebrötchenGastromixPizzabelagSchnitzeldarf< unberührt.

                      Ich habe Täuschungsversuche an keiner Stelle verteidigt. Sie waren bislang nicht einmal Gegenstand der Diskussion. Es ist nicht verkehrt, diese Möglichkeit anzusprechen. Dann aber bitte nicht bloß mit einem Verdacht, der lediglich deine eigene Abneigung bedient. Für dich gern ad nauseam: Deine eigene Vorliebe muss nicht allgemeingültig sein.

                      Wenn du so gern Fehlschlussbingo spielst, dann
                      – benenne die Fehlschlüsse wenigstens konkret und erkläre, warum bspw. ein Vergleich hinkt.
                      – frage dich, ob du selbst Fehlschlüssen aufgesessen bist oder halte den Ball flach.

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                • Heinz sagt:

                  Und wieso verwenden dann so viele Vegetarier/Veganer Lederprodukte(Schuhe u.Ä.)?

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                  • Frank sagt:

                    „Und wieso verwenden dann so viele Vegetarier/Veganer Lederprodukte(Schuhe u.Ä.)?“

                    Ja warum denn wohl? Ich denke, das hat eher mit Mangel an brauchbaren Alternativen, als mit Inkonsequenz zu tun. Mir aber auch egal, weil es mich nichts angeht. Mich interessiert eher die Frage, warum das eine Rolle spielen soll? Wenn jemand der Meinung ist, auf den Genuss von Fleisch verzichten zu können, weil es für ihn befriedigenden Ersatz gibt, warum muss er dann auch auf alles andere verzichten? Wer meint, das Recht auf Konsequenz einfordern zu können? Fragst du Jemanden, der etwas Geld spendet, warum er nicht sein komplettes Vermögen herschenkt oder sogar noch Schulden macht, um Gutes zu tun? Warum meinen einige Leute, sich für die Ernährung anderer interessieren zu müssen? Ist es die Paranoia, dass die fleischlose Ernährung bald Pflicht wird? Ja, ich habe auch schon dumme Sprüche von Veganern erlebt. Würde mich aber auch wunden, wenn nicht. Militante Missionare gibt es in allen Lebenslagen: Rauchen, Übergewicht, Essen, Trinken, usw. Das ist für mich eher eine Charakterfrage und für genau solche Menschen sollte man die richtigen Antworten parat haben, statt alle über einen Kamm zu scheren.

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                    • gerks sagt:

                      Ich denke, es kommt auf das Motiv an. Wenn EMN hier einmahnt es ginge darum, dass Tierleid vermieden werden soll, dann müsste auch für sie jeglicher Gebrauch von Tierprodukten ein mehr (Tierhäute) oder weniger großes Problem sein. Auch für Lederwaren kommen Tiere zu Tode, werden geschlachtet. Derzeit nur als Nebenprodukt, aber gäge es kein Fleischessen, müsste dann das Tier nur wegen des Fells umkommen. Und es gibt noch eine große Anzahl mehr von Produkten aus Tieren, die in täglicher Verwendung sind.

                      Ist es aber einfach nur die andere Form der Ernährung, gibt es keinerlei Anlaß jemanden darauf hinzuweisen, dass sier Lederprodukte oder andere Produkte aus Tieren verwendet. Dann ist das angenomme Leid der Tiere ja nicht der Anlaß, Vegan zu leben.

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                    • Lomi sagt:

                      @gerks

                      es gibt Leute, die auf Tierprodukte im Ganzen verzichten, so weit es eben geht. Also diese Konsequenz wird schon gezogen.

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                  • Shark sagt:

                    Ist s nicht toll, dieses „Lederargument“? Da kann der Vegetarier nur verlieren: Sagt er ja, er verzichte auf Leder, ist er der Extremist, dessen Verhalten ja kein normaler Mensch nachmachen kann und will (Und außerdem: Die petrochemische Kunstlederherstellung ist auch umweltschädlich! Und die Schuhe werden von Kindern in chinesischen Fabriken zusammengeklebt! Einseinelf!!) Sagt der Vegetarier hingegen nein, er verzichte nicht auf Leder, ist er inkonsequent! Ha! Erwischt! Er ist gar nicht besser, als der Fleischesser! Haha!!!!
                    Der Fleischesser darf wieder ein ruhiges Gewissen haben.

                    Komisch, oder? In anderen Lebensbereichen wird doch auch nicht so argumentiert. Da wird ein kleiner oder singulärer Schritt für sich gesehen. Wenn jemand sagt, dass er seine große Dreckschleuder abgeschafft, und sich eine Kleinwagen angeschafft hat, oder ganz auf ein eigenes Auto verzichtet, da das besser für die Umwelt ist, fragt doch auch keiner: „Aber du fährst noch mit Bussen?! Die auch Abgase produzieren! Nänänä! Du bist inkonsequent!“

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                    • IULIUS sagt:

                      Es macht aber schon einen Unterschied, ob jemand behauptet weniger Fleisch zu essen, oder gänzlich auf tierische Produkte zu verzichten.

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                    • Robert W. sagt:

                      Gegen das „Lederargument“ kann man nur dann verlieren, wenn man mit „aus ethischen Gründen“ argumentiert.

                      Andererseits: wenn Fleisch nicht schmeckt, oder man gesundheitliche Gründe angibt o.ä. dann braucht man gar nicht zu „argumentieren“, das hat jeder schlicht zu akzeptieren (oder zumindest klaglos zu tolerieren)! Ebenso übrigens wie ein „mir schmeckt Fleisch, und darum esse ich das auch!“

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                    • gerks sagt:

                      Ok @Shark Aber dann ist es eine Bandbreite. Mit anderen Worten, wenn jemand Produkte aus Massentierhaltung ablehnt, darauf achtet dass die Tiere in keiner Umgebung gehalten werden, die nicht halbwegs artgerecht ist und dann auf möglichst stressfreie Weise getötet werden.
                      Wird das von einem Veganer wie dir(?) abgelehnt, ist zu fragen wie du diese Haltung rechtfertigen willst,, wenn du sagen würdest „In anderen Lebensbereichen wird doch auch nicht so argumentiert. Da wird ein kleiner oder singulärer Schritt für sich gesehen.“ Auch das Verringern von Tierqualen ist ein kleiner oder singulärer Schritt. Nicht?

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                  • „Und wieso verwenden dann so viele Vegetarier/Veganer Lederprodukte“

                    Vegetarier, weil sie sowieso Mörder sind http://vegetarier-sind-moerder.de

                    Veganer tun das nicht, weil, wer das tut, per definitionem kein veganer ist. Siehe http://maqi.de/presse/weltvegantag2015.html und natürlich:
                    >>
                    Keine „Lederschuhe“
                    Nahezu unausweichlich wandert der Speziesistenblick, mit Veganismus konfrontiert, zu den Schuhen, selbst bei offensichtlichen Stoffschuhen gefolgt von der entsprechenden Frage. Dabei hat es sich als nützlich erwiesen, Zettel mit folgendem Text mitzuführen:

                    Schön, daß Sie fragen. Das zeigt, Sie haben verstanden, daß es nicht um Ernährung geht, sondern um ethisch verantwortliches Verhalten anderen Tieren gegenüber: als Veganer (siehe http://www.veganismus.de) vermeiden wir also selbstverständlich alle „Tierprodukte“, einschließlich Haut und Haare, mit anderen Worten, wir tragen auch

                    kein „Leder“,

                    keine „Wolle“, „Daunen“, „Seide“, keinen „Pelz“ (das wäre inkonsequent und heuchlerisch). Warum fragen Sie, wo Sie selbst „Leder“ tragen? Wohl nur, um uns der Inkonsequenz zu beschuldigen und Ihre Tierausbeutung zu rechtfertigen.
                    Maqi – für Tierrechte, gegen Speziesismus, Brauhausgasse 2, 63628 Bad Soden-Salmünster, http://www.maqi.de
                    <<
                    http://maqi.de/txt/keinelederschuhe.html

                    Gefällt mir

                    • Robert W. sagt:

                      „Vegetarier, weil sie sowieso Mörder sind http://vegetarier-sind-moerder.de“😉

                      Veganer sind dann auch Mörder (wenn sie z.B. Salat, Samen, Wurzeln o.ä. essen). Halt Pflanzenmörder.

                      Es hat aber schon sein „Gschmäckle“, wenn jemand, der sich „Anti-Speziesismus“ auf die Fahnen schreibt, willkürliche Artgrenzen zwischen Tieren und Pflanzen zieht.

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                    • „Veganer sind dann auch Mörder (wenn sie z.B. Salat, Samen, Wurzeln o.ä. essen). Halt Pflanzenmörder.“

                      Dass sowas den Leuten nicht peinlich ist? Immerhin demonstrieren sie damit, dass sie keinerlei stichhaltige Argumente haben. http://veganer-sind-moerder.de

                      „Es hat aber schon sein “Gschmäckle”, wenn jemand, der sich “Anti-Speziesismus” auf die Fahnen schreibt, willkürliche Artgrenzen zwischen Tieren und Pflanzen zieht.“

                      Dass sowas den leuten nicht peinlich ist? Immerhin demonstrieren sie damit, dass sie keinerlei stichhaltige Argumente haben. http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html#pflanzenrechte

                      Oder einfach: http://veganismus.de/img/kopfabschneiden.jpg

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                    • gerks sagt:

                      Nein @Achim Stößer Die Frage war ernst gemeint. Es ging nur um die Frage ob jemand der wegen Tierleids keine tierische Nahrung zu sich nimmt, auch keine Tierprodukte verwendet, die ebenfalls auf TIerhaltung zu Produktgewinnung zurückzuführen sind.
                      Daher die Frage ist beantwortet. Echte Veganer es tun weil sie umfassenden TIerschutz betreiben, machen so etwas nicht.
                      Und ich verwende und ernähre mich auch von tierischen Produkten. Von daher verstehe ich die Frage nach den Schuhen nicht Für mich ergibt sich ja kein derartiger Konflikt.

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                    • Rojas sagt:

                      http://vegetarier-sind-moerder.de

                      DIe Botschaft dieser von Dir verlinkten Seite ist: „Wer kein Veganer ist, sondern nur Ovo-Lacto-Vegetarier, der kann auch genau so gut Fleisch essen, das macht sowieso keinen Unterschied.“

                      Das ist doch aber Quatsch. Wenn ein Huhn auf einem Hof mit Freilandhaltung aufgezogen wird, wo auch die männlichen Küken am Leben gelassen werden und auch sonst alle Hühner ganz friedlich irgendwann an Altersschwäche sterben dürfen und dieses Huhn ein nicht befruchtetes Ei legt, welches ansonsten verrotten würde, dann kann ich dieses Ei doch auch genau so gut essen.

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                    • Putzig, noch so sklavenfreundliher Sklavenhalter mit dem Kopf im Wolkenkuckucksheim.

                      „Wenn ein Huhn auf einem Hof mit Freilandhaltung aufgezogen wird, wo auch die männlichen Küken am Leben gelassen werden und auch sonst alle Hühner ganz friedlich irgendwann an Altersschwäche sterben dürfen“

                      Nur blöd, dass auch dieser Unfug (sollen das eigentlich qualgezüchtete Hühner sein oder solche, die 6 Eier pro Jahr legen, die da „frei“ http://maqi.de/bilder/hennen.html gefangengehalten werden?) in VsM widerlegt wird … lesen muss echt schwer sein.

                      >>“Dann kann ich ja gleich wieder Fleisch essen.“ Diese scheinbare Resignation angesichts des eigenen ungenügenden und inkonsequenten Handelns ist eine Variante des obigen Scheinarguments. „Dann“, argumentiert der Kindermörder, „kann ich ja gleich wieder jeden Tag jemanden umbringen.“<>“Ich trinke nur Milch vom Bauern, den ich persönlich kenne“, – hier sei der zynische Einwurf erlaubt, daß das dann wohl eher die Milch von der Bäuerin wäre, doch gemeint ist eben nicht Menschenmilch, sondern die Milch der von diesem Bauern für den Vegetarier ausgebeuteten nichtmenschlichen Säugetiere – „bei dem die Tiere nicht gequält werden und den ganzen Sommer über auf der Weide stehen.“ Davon abgesehen, daß auch dies zwangsläufig Mißhandlung durch Qualzüchtung (die Milchmenge, die eine normale Kuh zum Stillen ihres Kalbs produzieren würde, ist verschwindend gering) und Tötung (der Kuh weit vor dem natürlichen Lebensende sowie der Kälber) aus Rentabilitätsgründen bedeuten würde – analog für Eier – ist es meist, das muß so klar gesagt werden, schlicht gelogen: Es gibt wohl kaum einen Vegetarier, der nur zuhause ovolaktovegetarisch lebt, außer Haus aber vegan (im Gegenteil, viele machen es aus Bequemlichkeit umgekehrt). Das bedeutet also, daß sie in Mensen, Kantinen, Restaurants, Zügen, Flugzeugen usw. Eiprodukte konsumieren, die mit größter Wahrscheinlichkeit nicht nur aus tierquälerischer „Freiland“haltung, sondern aus Legebatterien stammen, sowie Milchprodukte, für die entsprechendes gilt (ebenso für verarbeitete milch- und eihaltige Produkte, die sie zuhause konsumieren, wenn diese nicht ebenfalls von ihrem fiktiven Bilderbuchbauern stammen). Übrigens, konsumieren Vegetarier i.a., da sie dazu tendieren, das vermeintlich „fehlende Fleisch“ durch Eier, Käse etc. zu „kompensieren“, diese in überdurchschnittlich großen Mengen. Wenn dann noch behauptet wird, daß ausgerechnet diese freundlichen Bauern nie auf den Gedanken kämen, eines der Tiere zu töten, wird es vollends absurd. Keiner dieser Vegetarier wird wohl einen idyllischen Bauernhof vorweisen können, auf dem eine Gruppe von Hennen, viele von ihnen so alt, daß sie kaum noch Eier legen, mit ebenso vielen Hähnen, ihren nicht nach dem Schlüpfen umgebrachten, männlichen Geschwistern, zusammenlebt, und dort ihr „Gnadenbrot“ genießt, schon weil das verhaltensbiologisch unmöglich ist. Und ein Bauer, der weder Kälber noch Kühe umbringt, hat, ausgehend von einer einzigen, nach zwanzig Jahren, wenn diese erste an Altersschwäche stirbt, 5000 Rinder, von denen ein großer Teil ihm wegen nachlassender Milchleistung kaum, die Hälfte wegen des Geschlechts gar keinen Gewinn bringen. Ende der Märchenstunde.<< http://vegetarier-sind-moerder.de/vegetarier-sind-moerder

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                    • Michael Mendelsohn sagt:

                      Wenn du Eier isst und Milch trinkst, dann werden für dich Hühner gezüchtet und gehalten nur dieser Eier und der Milch wegen. Diese Tiere sind unfrei. Wenn keiner mehr Eier. Milch oder Fleisch etc. bräuchte, wäre die ganze Viehwirtschaft überflüssig. Wer konsequent jede Verantwortung für die Viehwirtschaft ablehnt, darf diese Produkte nicht konsumieren.

                      Logischerweise sollten VeganerInnen dann auch keine Katzen, Hunde oder Vögel in der Wohnung halten. (Als Kompromiss „retten“ manche VeganerInnen ihr Haustier aus dem Tierheim.)

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                    • IULIUS sagt:

                      Das Hauptproblem ist, daß es zu viele Menschen gibt, die alle ernährt werden wollen. Mit idyllischen Träumereien geht das einfach nicht.

                      Genaugenommen muß ein Kompromiß zwischen den „Rechten der Tiere“ und dem Ernährungsbedürfnis der Menschen gefunden werden. Das schließt schon mal beide Extreme aus.

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                    • Michael Mendelsohn sagt:

                      Wenn es das Hauptproblem wäre, möglichst viele Menschen zu ernähren, sollte die Viehhaltung möglichst heruntergefahren werden, weil du auf der gleichen Fläche, die zum Anbau von Viehfutter benötigst, mehr menschliche Nahrungsmittel anbauen kannst als die Viehhaltung ergibt. Das eine Extrem löst hier tatsächlich das Problem am besten.

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                    • IULIUS sagt:

                      Menschen sind nun mal Allesfresser. Das wirst Du nicht ändern können.

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                    • Robert W. sagt:

                      @Achim Stößer:
                      „Dass sowas den Leuten nicht peinlich ist? Immerhin demonstrieren sie damit, dass sie keinerlei stichhaltige Argumente haben.“
                      LOL😉
                      Dabei hab ich doch nur deine „Argumente“ gespiegelt.

                      JFTR: ich bin „Fleischfresser“ und damit gemäß deiner Diktion sowieso „Mörder“.
                      Ich argumentiere bei diesem Thema auch nicht (mehr), wer sich vegan ernähren will, solls tun, ich werde ihm da nicht dreinreden. Ich will das aber nicht, und lasse mir da auch nicht dreinreden. Wenn mir jemand aber mit moralischer Argumentation kommt, dann weise ich halt auf die inhärente Selbst-Widersprüchlichkeit seiner Position hin.

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                    • „dann weise ich halt auf die inhärente Selbst-Widersprüchlichkeit seiner Position hin“ die es bei Realveganern aber eben nur in den Wahnvorstellungen von Unveganern gibt, insbesondere solchen, die „ich lasse sie nichtmorden, sollen sie mich morden lassen“ für eine Symmetrie halten http://maqi.de/photos/pix/unvegane-rechtfertigung-umgekehrt.jpg

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              • Peter sagt:

                Hier mal eine Analogie:
                Ich verabscheue Kinderarbeit aber ich möchte nicht auf das Tragen von T-Shirts verzichten.
                Also suche ich einen Produzenten der T-Shirts ohne Kinderarbeit produziert. Die Qualität ist vielleicht schlechter oder der Preis höher, aber ich bin bereit diesen Kompromiss einzugehen.
                Ich hoffe aber das die Qualität mit der Zeit die Gleiche wird, wie bei den T-Shirts durch Kinderarbeit.

                Ich verabscheue Tierleid aber ich möchte nicht auf das Essen von Fleisch verzichten.
                Also suche ich einen Produzenten der Fleisch ohne Tierleid produziert. Der Geschmack ist vielleicht schlechter oder der Preis höher, aber ich bin bereit diesen Kompromiss einzugehen.
                Ich hoffe aber das die Qualität mit der Zeit die Gleiche wiird, wie beim Fleisch durch Tierleid.

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  4. wordBUZZz sagt:

    Ich finde vegane Lebensmittel müssen sich nicht hinter irgendwelchen Ersatzprodukten verstecken…

    Vegan ist auch so toll und die Vurst wird zum veganen Bratling. Dann hat man die Stille auf beiden Seiten hoffentlich…

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  5. Hans Wurst sagt:

    Was nicht toll ist: Die verlinkte Webseite bei der man sich zwingend anmelden muss um etwas zu sehen.

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    • Bitte? Ich bin da nicht anemeldet und sehe alles. Vielleicht nochmal versuchen?
      Und falls es dich ernsthaft stört, dass man sich für eine kostenlose, optionale Gratisaktion anmelden KANN, weiß ich auch nicht🙂

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      • die Seite ist Promo einer Spendenabzockvereins, der damit Emailadressen smmelt. Überraschung. http://tierrechtsforen.de/albert-schweitzer-stiftung

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        • Entschuldigung aber wenn dein erster Vorwurf das hier ist:

          „Geschäftsführer“ zeigt ja schon, worum es geht: Geschäft mit Ablasshandel.

          erwartest du dann wirklich, dass dich jemand ernst nimmt? „Der Verein hat eien Geschäftsführer, das bedeutet ja ganz offensichtlich, dass es nur ums Geld abzocken geht!!!EinsEflf!“? Seriously?
          Und der Rest deiner Anschuldigungen ist, dass sich auf real umsetzbare Ziele konzentriert wird, anstatt auf Vegantopia, in der kein Tier auch nur schäg angeschaut wird?

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          • IULIUS sagt:

            Du hättest eigentlich nur auf das hinweisen brauchen:
            Albert Schweitzer Stiftung
            IBAN: DE20 8309 4495 0003 1111 13
            BIC: GENO DE F1 ETK
            EthikBank Eisenberg

            Die Stiftung ist vom Finanzamt München als gemeinnützig anerkannt. Spenden, Beiträge und Zustiftungen sind steuerlich absetzbar.

            Da kann jetzt jeder sein sauer verdientes Geld hin überweisen und bekommt ein Spendunquittung, damit er weniger Sseuern zahlt.

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    • Typfel sagt:

      Wenn Du oben aufs Logo klickst, kommst Du ohne Anmeldung weiter und kannst ALLES sehen.

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  6. noxneurotica sagt:

    Zu mir kommen immer alle mir der ‚Warum müssen Veganer Fleischprodukte nachmachen? Die vermissen bestimmt einfach das Fleisch und geben es nicht zu! Und dann sind es noch so stark verarbeitete Kunstprodukte, da esse ich lieber ein richtiges Schnitzel.‘

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  7. Egotheist sagt:

    Ich kenne das zu gut. Und dann kommen mir Leute, die stolz darauf sind, das „Original“ zu essen.

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  8. Aber Wurst ist doch krebserregend!

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  9. Richard sagt:

    Stille beim essen, das war mal was. Selbst wenn man noch Fleisch isst. Nur eben sehr selten und dann auch meist weil nichts anderes da ist, kommen die Ernährungsterroristen deren erklärtes Ziel es ist dich umzupolen, zu widerlegen oder auch einfach nur zu Nerven. Denen würde man dann gerne den Mund mit Erdnussbutter/Karamell zustopfen damit man gemütlich aufessen kann.

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  10. Soll das etwa heißen, dass Leute Sachen wegen dem guten Geschmack essen? D:
    Verrückt auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen…

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  11. aussichteinsicht sagt:

    Hm… ich habe schon des öfteren vegetarische oder vegane Wurst oder „Fleisch“ probiert … geschmeckt hat keines, auch eine komische Konsistenz hatte bisher alles (auch und gerade auch Tofu).

    Und nein, das kommt nicht daher, dass ich Vorurteile hatte – meist wusste ich es vorher nicht, sondern habe erst nachgefragt, als ich mir dachte, das ist irgendetwas seltsames… o.O

    Daher – so lange das Zeugs so … na ja, mir nicht schmeckend ist … kaufe ich lieber Fleisch, wenn mir danach ist – oder lasse es ganz weg, wenn ich Lust auf vegetarische Küche habe.

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  12. Shitlord sagt:

    Was ich ja den Vegan-Produkt-Herstellern lassen muss ist, dass sie echt toll würzen. So ein veganer Bratling hat ja eher die Konsistenz von Sägemehl mit Ei – nur ohne Ei halt. Aber wenn man die (üblicherweise recht dicke) Würze abkratzt und damit ein Schnitzel paniert, schmeckt das echt viel besser als alle nicht-veganen Fertigprodukte.

    So, ich hatte gerade eine Geschäftsidee und bin ein paar Stunden weg.

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  13. Mari sagt:

    Oh, danke!
    Genau so ist es.
    Kaum habe ich einen Sojaghurt im Einkaufswagen, wird das als Anpfiff zur Ernährungsdiskussion genutzt. Ich bin bald so weit – aus purem Trotz – tatsächlich vegan zu leben.

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  14. ashyda sagt:

    Sehr schöner Comic, ich möchte zig Haken drunter setzen!

    Lediglich IULIUS mit seiner absolut beschränkten Denke & den dämlichen Kommentaren hat mir den Tag versaut. Meine Güte, wie kann man so ignorant sein.

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    • gerks sagt:

      Wie gesagt @ashyda Es kommt auf die Motivation an. Wenn jemand nur sich anders ernären will, ist auch das Verwenden von Leder- oder anderen Tierprodukten kein Problem.
      Behauptet man aber, es ginge einem um die Vermeidung von Tierleid, dann ist auch das Tragen von Lederschuhen bereits sehr problematisch😉
      ( „Ich möchte nur darauf hinweisen, dass die Autorin dieser Comics problematisch ist“😀 )

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      • Robert W. sagt:

        Wobei einen die Argumentation mit „Tierleid“ in ziemliche philosophische Probleme bringt (wo genau fängt Leid an oder gilt die Gleichung ‚Schmerz = Leid‘? welche intellektuellen Fähigkeiten muss ein Tier mitbringen, um überhaupt Leid empfinden zu können? Können z.b. Insekten Leid empfinden, oder Würmer? Falls ja: können dann hochentwickelte Pflanzen nicht u.U. auch Leid empfinden (wehren gegen Tierfrass tun sie sich jedenfalls)? usw. usf.).

        Aber wie oben schon festgestellt wurde: man kann persönliche Konsequenz bei anderen nicht einfordern😉

        PS: m.M.n. soll jeder essen, was ihm schmeckt. Ich persönlich kann z.B. auch mit der Haltung „ich esse das, weil es gesund ist!“ o.ä. nichts anfangen.

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        • gerks sagt:

          Naja. Wenn man Tiere vor lauter Stress schreien hört, möglicherweise vor Todesangst die sie verspüren, wie Schweine oder Kühe wenn es zum Schlachten geht, ist eine philosophische Behandlung nur eingeschränkt möglich. Da diese Stresshormone auch das Fleisch verderben, wird immer mehr geschaut, dass die TIere ihren nahen Tod nicht wahrnehmen, was auch immer besser gelingt. Sieht man von Massentierhaltung ab, ist aus diesem rein kommerziellen Grund des besser genießbaren Fleisches, das Leid der Schlachttiere extrem reduziert worden.
          Hühner werden schon vollständig narkotisiert, bevor ihnen dann der Garaus gemacht wird. Vergleicht man das mit früheren Jagdmethoden z.B: mit Pfeil und Bogen, so sind die Tiere oft meilenweit geflüchtet bis sie irgendwann dann elendlich krepierten.
          Da sind die Schlachtmethoden derzeit schon richtig human.

          Aber wenn jemand grundsätzlich kein Tier töten möchte, zur Nahrungsbeschaffung, ist Vegansein sicher die richtige Form. Nur dann ist jede Art von Tiernutzung zu hinterfragen. Ob ein Pferd es toll findet, dass ein Mensch auf ihm reitet, sich irgendwann dabei das Bein bricht und erschossen wird, weiß auch keiner genau, oder?

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          • Robert W. sagt:

            Die Frage ist halt, inwieweit das Projektion menschlichen Verhaltens und Erlebens in Tiere ist.

            Und dann werden ja nicht nur Säugetiere, sondern auch Krebse, Mollusken, Fische, sogar Insekten usw gegessen. Dazu kommt dann noch die Frage, ob man es überhaupt schafft, zu leben, ohne (andere) Tiere einzuschränken oder zu töten (ein konsequenter Veganer dürfte ja z.B. auch keine Stechmücke erschlagen, oder einen Bandwurm behandeln😉 ), und ob man z.B. ohne Gegenmaßnahmen seine Vorräte von Nahrungskonkurrenten (z.B. Mäuse, Ratten) vernichten läßt (und dadurch vielleicht im Extremfall seine eigenen Kinder dem Hungertod preisgibt) gehört auch zu diesem Thema hier.

            Wie gesagt, ein ethisch/philosophisches Problem, das jeder für sich selber lösen muß (und sei es durch Ignorieren oder durch Inkonsequenz😉 ).

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            • Frank sagt:

              @Robert W.
              “ (ein konsequenter Veganer dürfte ja z.B. auch keine Stechmücke erschlagen, oder einen Bandwurm behandeln😉 )“

              Ich glaube nicht, dass es hier um Konsequenz geht. Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass ein Veganer eben das Tierleid vermeiden möchte, auf das er selbst Einfluss hat, ohne so gravierende Einschränkungen hinzunehmen, dass sein Alltag nicht mehr zu bestreiten ist. Man braucht ja nur mal nach einer sommerlichen Autobahnfahrt auf seine Windschutzscheibe zu sehen.

              @gerks
              „Aber wenn jemand grundsätzlich kein Tier töten möchte, zur Nahrungsbeschaffung, ist Vegansein sicher die richtige Form. Nur dann ist jede Art von Tiernutzung zu hinterfragen.“

              Warum denn dieses „Alles oder Nichts“? Wenn jemand „nur“ bei seiner Ernährung auf Fleisch verzichtet, und dadurch auch nur ein Tier weniger geschlachtet wird, gibt es ihm – nach seiner Sichtweise – doch schon Recht. Wenn derjenige sich dann auch noch besser fühlt, sei es ihm doch gegönnt, oder willst du es ihm schlecht reden? Die allermeisten Vegetarier/Veganer die ich kenne, thematisieren ihre Einstellung gar nicht erst, um ihre Ruhe zu haben. Was mich bei diesem Thema viel mehr beschäftigt, ist die Frage, was solche Schwachköpfe wie der oben Kommentierende mit ihren Aussagen (Leichenfresser, Vegetarier sind Mörder, usw.) bezwecken wollen? Wenn da noch ein wenig Licht im Oberstübchen wäre, würden die evtl. bemerken, dass sie „ihrer Sache“ enormen Schaden zufügen.

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              • Lomi sagt:

                „Warum denn dieses “Alles oder Nichts”? Wenn jemand “nur” bei seiner Ernährung auf Fleisch verzichtet, und dadurch auch nur ein Tier weniger geschlachtet wird, gibt es ihm – nach seiner Sichtweise – doch schon Recht.“

                Ja, das ist eine vernünftige Haltung, zumal moralische Konsequenz erstens etwas sehr seltenes ist und zweitens in die Verbissenheit führt. Und diese Verbissenheit würden wir am Ende gar nicht schätzen. Sie würde uns nerven. Der Veganer, der gewisse Abweichungen vom Ideal hinnimmt, ist mit Sicherheit auch toleranter als jener, der die reine Lehre leben möchte. Also zwingen wir ihn doch bitte nicht noch zur Verbissenheit, indem wir ausgerechnet bei ihm auf Konsequenz drängen.

                Die meisten Menschen sind moralisch nicht konsequent, lügen hier und da ein bisschen, lassen mal fünfe gerade sein, nehmen es nicht immer so genau mit ihren Prinzipien. Und das ist auch in Ordnung so, denn wir sind keine Moralmaschinen.

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                • IULIUS sagt:

                  „Die meisten Menschen sind moralisch nicht konsequent, lügen hier und da ein bisschen, lassen mal fünfe gerade sein, nehmen es nicht immer so genau mit ihren Prinzipien. Und das ist auch in Ordnung so, denn wir sind keine Moralmaschinen.“
                  Bei sich. Bei anderen ist es etwas ganz anderes.

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              • Robert W. sagt:

                „was solche Schwachköpfe wie der oben Kommentierende mit ihren Aussagen (Leichenfresser, Vegetarier sind Mörder, usw.) bezwecken wollen?“
                Ich kenn den oben Kommentierenden im Internet schon seit knapp 20 Jahren. Er ist (m.M.n.) ein ziemlich extremes Musterbeispiel für die „moralische Konsequenz“, die, wie Lomi schreibt, zur Verbissenheit führt, die das Konzept „Leben und leben lassen“ auf keinen Fall akzeptiert.

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  15. Fee Rena sagt:

    Ich esse gerne die vegetarischen Fleischpflanzerl/Frikadellen aus dem Supermarkt, aber nur weil die anders schmecken als die echten. Aber auch nur kalt, aufgewärmt schmecken sie mir wieder viel zu fleischig. Dabei bin ich nichtmal Vegetarier/Veganer.

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  16. gerks sagt:

    Offenbar geht es bei Veganismus (mit Motiv Tierqualen verringern) darum, dass sie es als belästigend sehen, wenn ein anderen Mensch etwas ißt, mit dem sie diese Qualen verbinden. Es ist ähnlich wie jemand sich gegen Rauchen richtet, jedoch ist die Betroffenheit sehr viel weiter gefasst. Ein Mensch der Fleisch ißt, wird von Veganern als jemand betrachtet, der eine unangenehme Störung durchführt. Deswegen würde zwar der Fleischesser Veganer in Ruh lassen, wenn sie ihn das Schnitzel ungestört essen dürften, Veganer können dies aber nicht, weil sie ja finden, dass der Fleischesser etwas macht, was sie beeinträchtigt.
    Wir erleben hier eine weitere Ausformung der Belästigungkultur wie ich es nenne. Der Raucher soll nicht rauchen, der Fleischesser kein Fleisch essen, der Trinker nicht trinken, der Stinker nicht stinken.Alles wodurch sich jemand anderen belästigt fühlt(!), soll derjenige unterlassen der dieses Verhalten hat.

    „your rights ends where my feelings begins“. Ich verstehe jetzt deutlich besser. wieso die Gesellschaft immer restriktiver wird in allen, auch in der Sprachausübung.
    Und ich verstehe jetzt auch sehr gut, warum @Erzaehlmirnix massiv wegen ihrer Comics angegriffen wurde. Man muss sich nur vor Augen führen, dass sie praktisch vor den Augen von „Veganern“ dauernd „Hamburger und Schweinebraten“ zubereitet und serviert..

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    • Mari sagt:

      Tut mir leid, da mache ich Moment genau gegenteilige Erfahrungen. Ich war mein Leben lang „Fleischfresser“, wurde nie von Veganern kritisiert. Die vegane Freundin bekam veganes Essen vorgesetzt, wenn sie zu Besuch kam, so wie die muslimische Freundin kein Schweinefleisch und der laktoseintolerante Opa keine Sahnetorte. (Wenn man da vegan kocht und backt, bekommt man übrigens alle zusammen an den Tisch, aber egal) Ich konnte die vegane Argumentation immer nachvollziehen, aber… Na ja, es ist anstrengend, umzudenken. Irgendwann habe ich begonnen, das Pferd von hinten aufzuzäumen und möglichst nur noch vegane Alltagsprodukte nachgekauft. Kleidung, Kosmetik, Wohntextilien, bei Schuhen bekam ich tatsächlich Probleme und entschied mich, so nachhaltig wie möglich zu kaufen, also kein Modeschühchen, das im nächsten Jahr im Müll landet. Das klappte alles ganz hervorragend, denn da bekam niemand was von mit. Aber wehe, die Leute erhaschen einen Blick in meine Töpfe… Mittlerweile bin ich eine Art „fleischfressender Veganer“. Ich verzichte, wo immer es geht, auf Ei und Milchprodukte, enttarne alte Gewohnheiten und lerne dazu. Und genau DAS ist es, was mich beim Plausch an der Kühltheke immer wieder ans unterste Ende der Hackordnung bringt. Die Menschen möchten nicht mit ihren Gewohnheiten brechen und wenn sie daran erinnert werden, dass vielleicht die eigene Trägheit die Grundlage für ihr Handeln ist, teilen Sie vorsichtshalber aus. Das ist keine Unterstellung, ich spreche aus Erfahrung. In Sachen Diät ist es genau dasselbe. Freu dich bloß nicht laut über Erfolge, denn dann hauen sie dir gleich irgendwelche Jojo-Effekt-Geschichten oder „die Tante meiner Freundin“-Stories um die Ohren. Sag auch nicht, dass du nur noch tierversuchsfreie Kosmetik kaufst. Da kannst du in Dauerschleife runterbeten: „Aber ich will mir einfach nix ins Gesicht schmieren, was auch nur eventuell gesundheitsschädlich ist.“. Völlig egal. Ab sofort bist du das naive Dööfchen, das Tiere lieber totstreichelt. Im Gegenzug bezeichnet sich aber jeder selbst gerne als aufgeklärter Verbraucher. In vielen Fällen, gerade wenn es um Gewohnheiten geht, vertreten die Menschen den eindeutigen Standpunkt: „Komm‘ mir nicht mit Fakten, ich hab schon ’ne Meinung.“, und da unterscheiden sich Veganer und Fleischfresser scheinbar nicht voneinander.

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      • gerks sagt:

        Es stimmt. Auch die Kanivorenormativität🙂 hat ihre unangenehme Seiten. Es ist auch müßig die Frage zu stellen, wer zuerst lästig geworden ist.
        Nur was derzeit mir auffällt ist, dass jene die es nicht als reine Ernährungsumstellung machen, sondern Vermeidung von Tierqualen als Motiv haben, recht militant werden können.
        Deswegen habe ich es es auch mit Rauchende-Nichtrauchende verglichen. Für antispezistische Veganer ist das Fleischessen der anderen etwas was nicht dauerhaft tollerierbar ist. Daher auch der Versuch die Fleischernährung einzudämmen, wenn möglich zu verbieten. Denn für diese Menschen sind die andern so belästigend wie Menschen die rauchen. Oder wenn ganz krass verglichen, sehen Veganer die Karnivoren wie Konsumenten von Produkten von Arbeit durch Kinderversklavung gesehen werden. Die Fleischesser .können nicht in Ruhe gelassen werden, weil sie machen etwas, was diese Veganer direkt berührt, in ihnen starkes Unbehangen, wenn nicht sogar Eckel auslöst. Womit sich ähnlich wie beim Rauch (hier aber rein nur durch die Emphatie zu Tieren) eine Belästigungssituation ergibt, die für diese Menschen als lebensbeeinträchtigend empfunden wird.

        Da diese Belästigung nur noch auf Gesinnung beruht, ist nur noch die Frage zu stellen,wie weit soll das noch gehen? Wer wird sich noch belästigt fühlen, weil jemand anderer etwas macht, was dieser Mensch nicht wünscht?

        Ist das tatsächlich ein sinnvolles Sozialverhalten?

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    • Lomi sagt:

      „Wir erleben hier eine weitere Ausformung der Belästigungkultur wie ich es nenne. Der Raucher soll nicht rauchen, der Fleischesser kein Fleisch essen, der Trinker nicht trinken, der Stinker nicht stinken.Alles wodurch sich jemand anderen belästigt fühlt(!), soll derjenige unterlassen der dieses Verhalten hat.“

      Das sehe ich auch so. Alles mögliche wird unter „Harrassment“, „offensive“ gefasst oder als triggernd eingestuft. Dabei geht es außerordentlich subjektiv zu, da man ja den Betroffenen die Definitionsmacht zuspricht. Das ist letztlich irrational.

      Und ja, ich habe den politischen Veganismus auch eher als dogmatisch empfunden.

      Natürlich gibt es das auch umgekehrt, wo Fleischesser eben die Veganer belatschern und sie wie Kleinkinder behandeln. Intoleranz ist halt kein Privileg nur einer Gruppe ^^

      Veganismus ist mittlerweile ein lifestyle, der nicht mehr auf rasta-tragende Linke beschränkt ist, das hat meiner Meinung nach zur Entspannung beigetragen. Der Veganismus scheint vermehrt schlicht eine individuelle Entscheidung zu sein, die Leute für sich treffen. Er ist nicht mehr unbedingt eine politische Mission mit Bekehrungsanspruch.

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      • gerks sagt:

        @Lomi : Das trifft nur für ernährungsbezogene Veganessende zu. Veganisten ( antispezistisch orientiere vegan Essende🙂 ) sind deutlich fordernder in ihrer Anspruchhaltung wie die Gesellschaft sich ändern soll. Deswegen drängt sich auch immer wieder für mich die Analogie zum Rauchen bzw. zum Fair Trade auf. Die Haltung ist verständlich. Nur ist sie insgesamt sehr sozialschädlich, da sie Lebensweisen verordnet. Der Staat solll die Bürgerschaft bevormunden. Das ist der Wunsch der Menschen die sich belästigt fühlen. Und diese Bevormundung ist nicht nur hier zu spüren.
        Es scheint tatsächlich ein Produkt der immer größeren Informationsvielfalt zu sein. Durch die Bilder von Massentierhaltung, von Tierqualen, ja sogar nur von Schlachtungen (ich bin am Bauernhof großgeworden, ich habe sowas auch live gesehen) die auf Leute sehr traumatisierend wirken können, werden Massengefühle erzeugt, die dann offenbar solche Haltungsideologien ins Leben rufen. Wie wir wissen ist der Mensch ein Allesfresser, dass sagt schon das Gebiss. Daher ist Veganismus eine reine Wahlangelegenheit, keine dem Menschen ursprünglich angeborene Ernährungsform. Diese Wahl ist zu respektieren.

        Umgekehrt allerdings wird angeführt, dass dies keine Wahlmöglichkeit ist, weil sie auf verursachten Tierleid beruht, das nicht akzeptierbar ist. Das ist ein denkbar schlecht zu lösender Konflikt und endet normalerweise mit der vollständigen Verdrängung einer der Gruppen. Meist der die weniger organisiert ist.

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      • gerks sagt:

        Ein wenig wird es wie ein kollektives Nähestresssyndrom. Möglicherweise löst die immer stärkere Vernetzung dieses eher unsoziale Verhalten aus.
        Was andere tun, wird zum Ärgernis, weil wir diesen Ärger kollektivieren können. Wir formen uns im Netz zu Interessensgruppen und werden dann aktiv gegen die anderen. Und wer besser organisiert ist, wird laut, sicht- und hörbar und bekommt Medienpräsenz und damit Definitionsmacht. Daraus folgend dann auch poltische Macht.
        Siehe die Forderung nach einem „Veggie Day“.

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  17. Carsten sagt:

    Lupinen … ROFL …😀
    Monty Python-Zitat.. dum dum dum … https://www.youtube.com/watch?v=pRBtgrNo-58&feature=youtu.be&t=1m05s

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  18. Hans J. sagt:

    erzählmirnix, hast Du den auf Englisch?
    Falls nicht, darf ich ihn übersetzen (und posten)?

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