Die wollte das doch!

Veröffentlicht: November 3, 2015 in Uncategorized

geld

Kommentare
  1. Lomi sagt:

    Puh, das verstehe ich so gar nicht, zumindest suche ich die Pointe noch. Vielleicht fehlt da ein bisschen der Kontext. Insbesondere das vorletzte Bild suggeriert, dass da irgendwas mit dem Kumpel von Linksi ist, was man wissen müsste.

    Gefällt mir

  2. gerks sagt:

    Hab auch Assoziationen. Aber konkret drängt sich mir nichts auf. Mir fehlt auch der Kontext. Vielleicht gehört irgendein Shitstorm im Netz wieder dazu?

    Gefällt mir

  3. gerks sagt:

    Ja jetzt ist es klar.

    Gefällt mir

  4. Frank sagt:

    Vielleicht hätte der Kassierer nicht so provokativ die Kasse öffnen sollen? Man konnte ja sogar schon das Kleingeld sehen.

    Gefällt 5 Personen

  5. Alex sagt:

    Banküberfälle sind voll aus der Mode gekommen. Kein Wunder auch, das letzte, was eine Bank heute hat, sind Geldscheine😉 Die Automaten sollen benutzt werden!

    Der Comic spielt natürlich auf Vergewaltigungen an („Die wollte das doch“)…
    Was war denn der Titel vorher, war der Bezug schlechter erkennbar? (Sorry, aber wenn das schon in der Diskussion hier auftaucht, wird man halt neugierig…)

    Gefällt 1 Person

  6. maSu sagt:

    Sie hat unentwegt „ja! Jaaaaa!“ Gestöhnt. Vor Gericht räumte sie dies unter Tränen ein; sie hatte Angst, das ihr Vergewaltiger ihr etwas antun könnte, wenn sie nicht so tun würde, als hätte sie Spaß dabei. Der Mann wurde zu 5 Jahren Haft verurteilt, weil er keine Zeugen oder Dokumente vorzeigen konnte, die belegten, dass die Frau freiwillig gehandelt haben.

    Justizminister Heiko Maas feiert das Urteil mit einer Flasche Sekt und stößt mit Manuela Schwesig auf sein Gesetz an. Zu den Reportern sagte Heiko Maas: „Endlich können alle Frauen jeden sexuellen Kontakt als Vergewaltigung bezeichnen, schließlich ist nicht wichtig, was der Mann macht, sondern wie die Frau es empfinden könnte und wovor sie Angst haben könnte. Der 16 jährige Schüler wird sich zukünftig nicht mehr an seiner 45 Jahre alten Lehrerin vergreifen können! Deutschlands Schulen sind wieder sicher!“

    Auszug aus:
    Einem feuchten Traum von Heiko Maas und Manuela Schwesig, die diesen Traum nicht zwingend in einem gemeinsamen Bett geträumt haben. Beide beginnen erregt zu zittern, wenn sie die Unschuldsvermutung weiter einschränken können. …. *rrrrr*

    (Beitrag könnte bitter böse Satire sein … Oder in wenigen Jahren die Realität)

    Gefällt mir

  7. Lomi sagt:

    Mir stellen sich hier ein paar Fragen:

    Trifft der Comic die typischen Vergewaltigungssituationen und die typischen Denkweisen eines Täters? Ich kann mich erinnern, dass David mal was geschrieben hatte über Vergewaltiger im Zusammenhang mit psychischen Krankheiten.

    Eine zweite Frage bezieht sich auf die Vergleichsebene. Ja, gewiss, die von den Comics gezogenen Vergleiche sind prinzipiell ja „gebehindert“, und das ist nicht wirklich ein Gebrechen, sondern Absicht. Sie dürfen das. (und jetzt kommt natürlich das) Aber: Geldauszahlung in der Bank erfolgt dann, wenn ich einen rechtlich abgesicherten Anspruch darauf habe. Den gibt es bei Sex ja nie. Insofern ist Sex halt immer eine gewisse Grenzüberschreitung, insbesondere beim Flirt und der Koketterie, wo man ja ambivalent bleibt, also Grenzen zieht und sie gleichzeitig irgendwo öffnet. Ich weiß nicht, ob der Comic da nicht einfach etwas dichotom denkt und kein Bild von Koketterie hat.

    Schließlich finde ich die Überschrift immer noch seltsam: Die Argumentation ist ja nicht, dass die das so wollte, sondern dass die das bei allen so macht, ganz selbstverständlich, nur bei ihm dann plötzlich nicht mehr. Die Denke ist hier: ey, die geht doch mit jedem ins Bett, also ist die doch auch für mich zu haben, also kann es gar nicht sein, dass sie mich wegschickt. Aber ich verstehe schon, dass die Überschrift die Behauptung aufgreift, das Opfer habe sich ja selber in die blöde Lage begeben mit dem „nein“.

    Gefällt mir

    • Michael Mendelsohn sagt:

      „Die treibt’s doch mit allen“ kann ich mir gut als subjektive Rechtfertigung für einen Vergewaltigungsversuch vorstellen (auch wenn das nicht die Überschrift ist, die ENM gewählt hat).

      Für mich habe ich die Bankmetapher auf einen Kredit umgeschrieben. Viele Menschen bekommen problemlos einen, aber die Bank erreicht mit ihrer Werbung auch potentielle Kreditnehmer, die eben nicht die erforderliche Bonität aufweisen und den Kredit verweigert bekommen.

      Die Argumentation „ich habe die Werbung gesehen, also habe ich einen Anrecht auf den Kredit“ zieht halt nicht, „deswegen nehme ich mit, was mir zusteht“ erst recht nicht, und „notfalls mit Gewalt“ zieht dreimal nicht, weder bei der Bank noch im interpersonellen Bereich.

      Gefällt 1 Person

    • maSu sagt:

      Geh zur Bank … Hände in den Jackentaschen und sage: „100.000 Euro … Aber schnell!“. Der Mitarbeiter guckt auf deine Jackentasche, vermutet eine Waffe, hält es für einen Überfall und gibt dir Geld. Ehe du es annhehmen kannst stürmt das SEK das Gebäude und führt dich ab. Der Richter argumentiert: der Mitarbeiter habe sich überfallen gefühlt, also sei es ein Banküberfall. Da der Mitarbeiter glaubte, dass du bewaffnet wärst – was du nicht warst – ist es ein bewaffneter Überfall. Ja eigentlich versuchter Mord. So empfand der Mitarbeiter. Du wirst zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt wegen: bewaffnetem Raub und versuchtem Mord.

      Das wäre die Realität, wenn Heiko Maas und Manuela Schwesig nicht die Gesetzeslage bei Vergewaltigung überarbeiten würden, sondern bei Raub.

      Der Comic ist in meinen Augen daher schlecht. Das „sie wollte es doch“-„Argument hat weder in der Gesellschaft noch vor Gericht bestand, während „das merkt man doch, dass die Frau das nicht wollte“ vor Gericht, als auch in der Gesellschaft KONSENS ist.

      Gefällt mir

    • david sagt:

      Trifft der Comic die typischen Vergewaltigungssituationen und die typischen Denkweisen eines Täters? Ich kann mich erinnern, dass David mal was geschrieben hatte über Vergewaltiger im Zusammenhang mit psychischen Krankheiten.

      Ich befürchte, da bin ich missverstanden worden (vor allem von Margret, die dann umgekehrt hanebüchenste Thesen aufgestellt hat, um eine Apologie von Falschbeschuldigungen zu betreiben).
      Es gibt guten Grund zur Annahme, dass ein beachtlicher Teil der Sexualstraftäter ein pathologisches Empathiedefizit aufweist, sei es nun als angeborene Normvariante, Persönlichkeitsstörung oder sonst ein neuropathologischer Prozess wie z.B. bei einer Manie.
      Wenn an dieser Stelle von „Krankheit“ gesprochen wird, schwingt dabei mangelnde Schuldfähigkeit mit. Das sind aber zwei völlig unterschiedliche Dinge. In den allermeisten Fällen sind die Täter absolut kognitiv in der Lage, die Unrechtsmäßigkeit ihres Handelns zu erkennen.

      Die einzigen Kategorien, die eine solche Tat (und sogar Mord) überhaupt (aber auch noch lange nicht per se!) ent-schuldigen können, sind meines Wissens akute, wahnhafte Psychosen, eine schwere Intelligenzminderung oder bestimmte Neuropathien/Frontalhirnsyndrome, wie sie nach Unfällen, Atrophien oder auch bei Demenz vorkommen können.

      Aber ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass ernsthaft Leute Vergewaltigungen rechtfertigen analog zum zweiten Panel. Da fehlt mir leider der Realitätsbezug.
      Scheint so ein Vergewaltigungsmythos-mythos Ding zu sein.

      Gefällt mir

      • Lomi sagt:

        Danke für die Auskunft!
        Ich halte es zumindest nicht für ganz abwegig, dass es solche Äußerungen gibt. Aber ich bin absolut kein Fachmann und weiß im Grunde genommen gar nichts über das Thema. Alles, was ich weiß, ist Hörensagen, z.B. die Aussage, dass Vergewaltigung nichts mit Sex, sondern alles mit Macht zu tun habe. Ich habe das auch jahrelang unbesehen so geglaubt, ohne selber mich zum Thema kundig zu machen.

        Gefällt mir

      • Nick sagt:

        Aber ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass ernsthaft Leute Vergewaltigungen rechtfertigen analog zum zweiten Panel. Da fehlt mir leider der Realitätsbezug.

        Es funktioniert halt nicht, weil der Vergleich mehr als hinkt: Die Verhältnisse am Bankschalter sind klar und allgemeingültig geregelt. Der Bankangestellte muss die Handlung „Auszahlung“ willentlich und gezielt vornehmen, sonst ist die Inbesitznahme des Geldes durch den Kunden grundsätzlich illegal. Das ist eine Konvention.

        Mit „ich konnte nicht wissen, dass die Bank mir das Geld nicht auszahlen wollte“ kommt man am Bankschalter deshalb völlig zu recht nicht weit. In privaten und intimen Angelegenheiten sieht die Sache aber völlig anders aus: Wenn ich mit meiner Freundin gemeinsame Kasse mache, dann kann ich unter Umständen tatsächlich nicht wissen, dass sie nicht wollte dass ich den Zehner, den sie auf dem Küchentisch hat liegenlassen, in Besitz nehme und davon den Biervorrat im Haushalt auffülle.

        Die „Vertragsverhältnisse“ im Privaten und im Intimen sind eben – gottseidank – nicht bis ins kleinste Detail durch gesellschaftliche Konventionen geregelt. (Feminismus arbeitet daran)

        Gefällt mir

  8. Blacky sagt:

    So wie in der Banksituation beschrieben, ist der Fall natürlich eindeutig.

    Schwammiger wäre es, wenn der Bankangestellte schon vorher die Bereitschafft zur Geldübergabe bekundet hätte, und die Scheine erst wieder weggezogen hat, als Rechtsies Kumpel schon fast die Finger drauf hatte.
    Oder die Scheine erst übergeben und Rechtsies Kumpel wieder aus den Fingern gerissen hätte.
    Oder ihm das Geld freudig übergeben und ihn dann kurz vor Verlassen der Bank vom Sicherheitspersonal hätte festnehmen lassen.
    Oder ihn nach Verlassen der Bank Tage später bei der Polizei angezeigt hätte.

    Gefällt 1 Person

    • Lomi sagt:

      „Schwammiger wäre es, wenn der Bankangestellte schon vorher die Bereitschafft zur Geldübergabe bekundet hätte, und die Scheine erst wieder weggezogen hat, als Rechtsies Kumpel schon fast die Finger drauf hatte.
      Oder die Scheine erst übergeben und Rechtsies Kumpel wieder aus den Fingern gerissen hätte.
      Oder ihm das Geld freudig übergeben und ihn dann kurz vor Verlassen der Bank vom Sicherheitspersonal hätte festnehmen lassen.“

      In keinem dieser Fälle hätte Rechtsis Kumpel den Bankangestellten bedrohen dürfen. Das ist der Punkt. Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt. Allenfalls Notwehr würde gelten (für welchen Fall: Dass der Banker den Kumpel mit Geldscheinen bewirft? ^^).

      Gefällt 1 Person

    • gerks sagt:

      Ja. Es ist die Subjektivierung des Rechts, dass hier einzieht in unsere Justiz. Damit wird klarerweise die bisherige Aussage-gegen-Aussage zurückgedrängt, da die reine Behauptung einer Person ohne weiter Beweise schon als etwas gewertet wird, dass erst mit Sachbeweisen widerlegt werden muss. Eine einfach Aussage „Es war nicht so. Ich habe das nicht gemacht“ genügt nicht mehr. Der Angeschuldigte muss beweisen, dass er es nicht gemacht hat.

      Ich halte, dass für eine enorm gefährliche Entwicklung, da sie nicht im Sexualstrafrecht anhalten wird sondern sich mit einiger Sicherheit im ganzen Rechtsgut ausbreiten wird. Und sobald Systemkritisierende beweisen müssen, dass sie nicht staatsschädigend gehandelt haben, wird vielleicht vielen klar, was wir hier zugelassen haben, weil „Schutz DER Frauen“ so toll geklungen hat.

      Gefällt 1 Person

      • Alex sagt:

        @gerks
        „Es ist die Subjektivierung des Rechts, dass hier einzieht in unsere Justiz.“

        Das hast du leider völlig unzutreffend ausgedrückt. Es ist die *Einseitigkeit* und die Aufhebung des Prinzips der Gleichheit vor dem Gesetz, die hier droht einzuziehen.

        Die Idee dazu wäre: eine „Gleichstellung“ vor dem Gesetz, die die besonderem Umstände einer „Geschlechtergerechtigkeit“ zu berücksichtigen hätte. Frauen seien ja „strukturell unterdrückt“, durch das „Patriarchat“ und Horden von Vergewaltigern, die das als ihr „Privileg“ ansehen würden. Diese „Schutzlücke“ gilt es zu schliessen, einer Frau kann man halt alles glauben, weil es schon stimmen wird.

        Diesen Leuten geht es doch gar nicht um einen besseren Vergewaltigungsschutz, sondern um die Demontage des westlichen Rechtssystems. Recht soll der bekommen, der sozial Höher gestellt ist, mache sollen gleicher als andere sein. Diese Bemühungen fliessen auch in andere Gesetzgebungs-Kontexte ein und solche Pseudo-Justiz wie Title IX an den US-colleges.

        Gefällt mir

        • gerks sagt:

          Nein ich glaube ich habe das schon einigermassen richtig beurteilt. Das Gesetz kennt (noch) keine geschlechtesbezoggenen strafbewehrte Vorschriften, die sich einseitig nur gegen Männer richten würde.
          Zwar wird mit „gender based violence“ jetzt genau das angestrebt, aber bei den Paragraphen die ich meine, ist das nicht der Fall.

          Gefällt mir

      • Michael Mendelsohn sagt:

        „Es ist die Subjektivierung des Rechts, dass hier einzieht in unsere Justiz.“ — Die Subjektivierung des Strafrechts gibt’s schon ewig. Du kannst wegen Vergiftung vernackt werden, wenn du deinem Opfer Zucker in den Kaffee getan hast, aber dachtest, es sei Rattengift, und gehst frei aus, wenn du ihm Rattengift verabreicht hast, aber dachtest, es sei Zucker.

        Und eine „Behauptung“ heißt in der Juristerei „Zeugenaussage“, und „Sachbeweis“ ist ein Indiz.

        Dadurch, dass eine zeugenaussage vorliegt, wird eine Anklage untermauert. Auch das ist schon immer so, ohne dass sich die Beweislastumkehr „im ganzen rechtsgut ausgebreitet“ hat.

        Ich bin deine Propaganda so leid, weißt du das?

        Gefällt mir

        • IULIUS sagt:

          „Die Subjektivierung des Strafrechts gibt’s schon ewig.“
          Ich denke er meinte mit Subjektivierung etwas anderes, nämlich, daß von der eigentlichen Rechtsidee objektiv zu urteilen, d. H. z. B. ohne Ansehen der Person abgegangen wird zur subjektiven Verurteilung übergegangen wird. D. H. nach Sympathie des Richters.

          Gefällt mir

          • Lomi sagt:

            Er meint mit Subjektivierung, dass das subjektive Empfinden, Opfer einer Straftat geworden zu sein, ausschlaggebend werden könnte. Das könnte geschehen, wenn man eben Annahmen wie „Patriarchat“ und Konzepte wie „Definitionsmacht“ in das Strafrecht einzieht.

            Gefällt 1 Person

            • Alex sagt:

              @Lomi
              „dass das subjektive Empfinden, Opfer einer Straftat geworden zu sein, ausschlaggebend werden könnte.“

              Würde ich auch glauben, insofern hat @gerks sich schon richtig an das Problem rangemacht, aber ist mE auf halben Wege stehengeblieben. Daher meine Kritik. Aber vielleicht verteidigt er das nochmal, da ist noch was zu machen😉

              In „gender based violence“ steckt ja genau das drin, was ich unter „Die Idee dazu wäre:“ schon ausführte. Gender ist ja das Geschlecht, so wie es durch das Patriarchat seit Jahrtausenden angeblich konstruiert bzw geformt worden wäre (eine völlig abseitige Interpretation), wobei jede biologische Deutung eines Geschlechtsunterschieds notwendigerweise hinfällig sein muss.

              Gefällt mir

              • gerks sagt:

                Korrekt. In der Praxis, weil all diese Gesetzesänderungen ja zum „Schutz DER Frauen“ durchgeführt werden, die sich in jeder Situation vollkommen sicher fühlen sollen, ist schon das faktisch eine Minderung der Rechte aller Männer.

                Aber mit dem neuen Konstrukt „gender based violence“ kommt jetzt bald auch einer tatsächliche rechtliche Geringerstellung von Männern hinzu. Ab dann sind Männer ganz konkret vor Gericht Menschen zweiter Klasse. Ganz offen diskriminiert. So wie es in Spanien bereits verfassungsgemäß abgesegnet geregelt ist. Was auch zeigt, dass die Verfassung hier keinen Schutz bietet. Unterschiedliche Strafmaße für Männer aufgrund „gender based“ und eigene Männergerichtshöfe sind dort Wirklichkeit.
                Das Perfide daran ist, dass man nicht einwenden kann, hier würde der Gleichheitsgrundsatz verletzt, weil ja nicht die Biologie zur Grundlage gemacht wird, sondern das Verhalten das aufgrund der Sozialisierung, das behauptete „soziale Geschlecht“ das derzeit angeblich bei allen Angehörigen des Geschlechts vorhanden ist, ist die Basis. Mit diesem Konstrukt und den weiteren der „toxischen Maskulinität“ wird die behauptete „strukturellen Diskriminierung“ bewiesen, die durch Männer gegenüber Frauen in der Gesellschaft ausgeübt würde.

                Alles steht und fällt daher mit dem Konstrukt „gender“. Daher ist die Aggression gegen jeden der „Gender-Studies“ als unwissenschaftlich einstuft, so derartig hoch. Denn nur bei Aufrechterhaltung einer akademischen Realität dessen, lässt sich letztlich sogar eine eigene Gerichtsbarkeit für Männer und Frauen, die Auflösung von Frauengefängnissen, ja sogar eine vollständige Freisprechung von Frauen für jede nur beliebige Tat gegenüber einem Mann rechtfertigen.
                http://www.washingtonpost.com/posteverything/wp/2014/11/06/we-should-stop-putting-women-in-jail-for-anything/

                Gefällt mir

            • gerks sagt:

              Ja das meinte ich. Der Grundsatz „your rights ends where my feelings begins“ würde ohne Umwege und zwangsläufig in eine totalitäre Zukunft führen. Der einzige Grundsatz der immer gültig zu sein hat, egal wer zu schützen ist, kann nur sein „your rights ends where my begins“!

              Gefällt mir

            • Nick sagt:

              Er meint mit Subjektivierung, dass das subjektive Empfinden, Opfer einer Straftat geworden zu sein, ausschlaggebend werden könnte.

              Es wird sich vor allem vom menschenrechtlich verankertem Schuldprinzip verabschiedet.

              Wenn unser Justizminister den Tatbestand einer Vergewaltigung als erfüllt sehen möchte, weil sich das mutmaßliche Opfer subjektiv in einer schutzlosen Lage wähnte, dann sollte er vielleicht konsequenterweise erstmal den Austritt der Bundesrepublik aus der Europäischen Menschenrechtsonvention betreiben. Und den Art. 20 GG für nichtig erklären, dabei insbesondere auch Abs. 4.

              Gefällt mir

          • Michael Mendelsohn sagt:

            „d. H. z. B. ohne Ansehen der Person abgegangen wird zur subjektiven Verurteilung übergegangen wird. D. H. nach Sympathie des Richters.“ — auch das gibt’s schon lange, Richter sind frei in der Würdigung der Indizien und der Zeugenaussagen. Welchen zeugen Glauben geschenkt wird, ist eine tw. sicher subjektive Entscheidung der Richterin.

            Gefällt mir

            • IULIUS sagt:

              Sicher sind subjektive Einflüsse in der Urteilsfindung eines Richters nicht zu verhindern. Es wird aber versucht das so weit wie möglich zu objektivieren. (Sollfall)

              Zu erwaten ist z. B.: Wenn ein Angeklagter das Opfer vor Gericht mit Gewalt droht, wird der Richter eher dem Opfer glauben. Ist auch subjektiv, aber objektiv begründet.

              Sicher gibt es auch Fälle, bei denen Richter das Recht beugen und willkürlich entscheiden. Um diese Fälle geht es hier aber nicht.

              Gefällt mir

            • Nick sagt:

              auch das gibt’s schon lange, Richter sind frei in der Würdigung der Indizien und der Zeugenaussagen.

              Da hast du etwas völlig falsch verstanden: Richter mögen frei sein in der Würdigung von Beweisen, sie agieren aber deshalb nicht im rechtsfreien Raum. Auch wenn die Deutsche Justiz bisweilen den Eindruck erweckt.

              Gefällt mir

        • gerks sagt:

          Nein eine Zeugenaussage war bisher immer nur eine Aussagen, der eine andere Ausage entgegenstand, wenn keinen anderen Beweismittel vorlagen. Der Richtende konnte und musste dann die Glaubwürdigkeit selbst einschätzen.
          Jetzt nach den Gesetzes“reformen“ ist aber der Richtende verpflichtet(!) die reine Aussage der Person die beschuldigt, als solches Beweismittel zu behandeln, jedoch die reine Aussage des Beschuldigten gilt nicht als Ausgleich. Dieser muss jetzt noch weitere Sachen anführen, damit die Waagschaale sich zu seinen Gunsten neigen kann.
          Und das ist die Subjektivierung des Rechts, die gerade durchgehttps://widgets.wp.com/notifications/2135125460#führt wird.

          Gefällt mir

          • Alex sagt:

            @gerks
            „die Waagschaale“

            Justizia soll die Binde von den Augen nehmen und sich Kläger und Beklagten näher anschauen und nach Status und anderen Nebenbedingen (mit)entscheiden.

            Das Subjektive war schon immer vorhanden, sowohl bei der Klage- als auch bei der Beklagten-Seite, daran ist auch an sich nichts auszusetzen. Und diese Subjektivität wird nicht als solche vertieft, daher kannst du auch nicht von „Versubjektivierung“ der Rechtssprechung reden. Die Rechtsprechung soll parteiisch werden, das ist das Problem. Sie soll einseitiger, mit vorgefassten Meinungen sein, „besondere Ausgangslagen“ berücksichtigen, etc.

            Die Tendenz gab es übrigens schon vorher, „verminderte Schuldfähigkeit“ usf. Die Begatellisierung von Straftaten wegen „unglücklicher Kindheit“ uä. Da ist ja was dran, aber man darf sich auch nicht wundern, wenn Überbetonung von „Besonderheiten“ das Recht insgesamt in eine Schieflage bringen kann.

            Die Rechtsfeinde erkennt man übrigens immer gut daran, dass sie Recht als „Rache“ denunzieren und es lediglich als Instrument zu einer moralischen „Verbesserung“ der Täter erachten. Das Ganze wird dann typischerweise mit einer „humanistischen“ und „atheistischen“ Haltung einer angeblich überlegenen Ethik verknüpft.

            Gefällt mir

            • gerks sagt:

              Nochmal. Das Subjektive hatte bisher den Status des Subjektiven. Die Aussagen einer Person mussten bisher durch weitere Indizien erhärtet werden, da sonst Aussage gegen Aussage stand und im Zweifel der Angeklagte freizusprechen war. Dies war bei sonst keiner Möglichkeit einfach nur die Glaubwürdigkeit des Zeugen (der Person die einen anderen beschuldigt hat).
              Jetzt ist diese Aussage sobald sie vor Gericht landet (die Einschätzung der Glaubwürdigkeit wird in die Polizeierhebung verlagert) wie ein Fakt zu behandeln. Der Aussage ist bis zum Auftauchen von Zweifelsgründen Glauben zu schenken. Und diese Gründe muss der Angeklagte anführen. Faktisch ist das eine Umkehr der Beweislast und begründet wird das wieder mit der Machtgefälle, dass generell zwischen Männer und Frauen („gender power imbalance“) herrschen würde.
              So greift eins in Andere.
              Durch diese Ideologisierung des Rechtssystems, wird jede Art Unrecht möglich gemacht. Das letzte Mal war dies statt mit dem Begriff „Gender“ durch den Begriff „Rasse“ möglich. Die Gefährlichkeit dieser Entwicklung ist nicht hoch genug einzuschätzen.

              Gefällt mir

              • Alex sagt:

                @gerks, wir streiten uns hier nur um die Begrifflichkeit. Was du „Versubjektivierung“ nennst, nenne ich Aufhebung der Gleichheit vor dem Gesetz.

                „Das letzte Mal war dies statt mit dem Begriff “Gender” durch den Begriff “Rasse” möglich.“

                Aber dahin strebt Gender doch: zur Exhumierung des Rassismus. Jetzt als Schuldkult des „weissen Mannes“ verkauft, was aber nur zur Bestätigung der alten Kategorie „Rasse“ führt, diesmal sozialkonstruktivistisch und nicht mehr biologisch (besser gesagt pseudo-biologisch oder biologistisch) begründet. In England gab es unlängst ein Gerichtsurteil, welches besonders verschärft ausfiel, mit der Begründung, die „asiatische Rasse“ (es ging um Opfer asiatischer Abstammung) verspüre angeblich mehr Leiden als andere „Rassen“.

                Das kommt alles zurück, in neuer Verpackung.

                Gefällt mir

                • Lomi sagt:

                  Mich würde diese Argumentation am Material ausgeführt interessieren. Sprich: Als Interpretation entsprechender Rechtstexte. Wobei gerks letztens ja schon welche verlinkt hat…

                  Gefällt mir

                  • Alex sagt:

                    Das mit den Asiaten in England? Leider habe ich das nicht und weiss nicht mehr, wo ich den Artikel dazu noch finde (vor ein paar Wochen bis 1-2 Monate), sorry. Müsste ja zu finden sein, bei Suche mit ein paar Stichworten…

                    Gefällt mir

                • gerks sagt:

                  Ja leider. Den Rassismus, die Gefahr von Fremdenfeindlichkeit erkennt man auf Anhieb. Aber mit „gender based“ lässt ohne Probleme jede Art von Entdemokratisierung und Entrechtung durchsetzen ohne das sich allzuviel Protest erheben könnte.

                  Gefällt mir

  9. RW sagt:

    Um schon in der Analogie zu bleiben muss man dazu erwähnen, daß die allermeisten Leute einfach wieder gehen wenn der Kassierer ihnen höflich erklärt daß dummerweise gerade kein Geld ausgezahlt werden kann. Es gibt keinerlei Grund, seine Kunden unter einen Generalverdacht zu stellen. Eine Bank die anfängt seine Kunden generell als ‚potentielle Bankräuber‘ zu beschimpfen dürfte sehr schnell in das Problem laufen daß die Kunden die Finger von ihr lassen und einfach zur Konkurrenz wechseln.

    Und natürlich ist es sehr sinnvoll für jede Bank, sich vor den (sehr seltenen) Banküberfällen zu schützen, wie Panzerglas vor der Kasse etc, wofür wohl jeder Verständnis hat. Nur ganz Durchgeknallte würden behaupten, daß das nicht Aufgabe der Bank sei, und daß wir lieber den Leuten beibringen sollen daß man keine Bank überfällt (was man spätestens im Alter von 7 Jahren sowieso gelernt haben sollte nachdem man seinen ersten Westernfilm gesehen hat), und z.B. fordern daß jeder der ein Girokonto eröffnen will erstmal ein „Anti-Bankraub-Seminar“ besuchen muss.

    Aber die Analogie hier hat noch einige interessante Nebeneffekte, die wohl nicht bedacht wurden als der Comic gezeichnet wurde:

    Mein Geld ist nämlich mein Eigentum, und ich habe tatsächlich einen Anspruch drauf. Das ist der ganz grosse Unterschied zu Sex und Flirten. Eine Bank die sich partout weigert mir mein Geld auszuzahlen kann ich vor Gericht zerren und sie mit allen legalen Zwangsmaßnahmen dazu verdonnern ihrer Pflicht nachzukommen. Genauso habe ich ein Recht darauf, eine Erklärung zu fordern und mich beim Filialleiter zu beschweren wenn der Kassierer offensichtlich Geldscheine in der Kasse hat, mein Konto Deckung aufweist, der Kassierer die Leute vor mir und nach mir anstandslos bedient, aber nur bei mir sich weigert mir Geld auszuzahlen.

    Der Comic sagt somit unfreiwilligerweise eben halt auch aus, daß es rechtmäßig sein soll, von seiner Partnerin Sex gerichtlich einzufordern. Oder daß man mit vollem Recht eine Erklärung fordern kann, wenn eine mit flirtet, dann aber den Rückzug macht. Daß ich Anrecht auf Sex mit einer Person habe, daß es aber ’nur‘ falsch ist, sich das mit einer Vergewaltigung zu holen. Ich weiss nicht ob das tatsächlich die Aussage ist die mit diesem Comic gemacht werden soll…

    Gefällt 1 Person

    • Lomi sagt:

      „fordern daß jeder der ein Girokonto eröffnen will erstmal ein “Anti-Bankraub-Seminar” besuchen muss.“

      Wenn man in einer „Robbery Culture“ lebt, braucht man solche Seminare ^^

      Gefällt mir

      • Alex sagt:

        @Lomi
        „Wenn man in einer “Robbery Culture” lebt, braucht man solche Seminare ^^“

        Unbedingt einzubringen:
        „The best way to rob a bank, is to own one“!
        Die beste Art eine Bank zu plündern, ist eine zu besitzen…

        Gefällt mir

        • IULIUS sagt:

          „Mein Geld ist nämlich mein Eigentum, und ich habe tatsächlich einen Anspruch drauf. Das ist der ganz grosse Unterschied zu Sex und Flirten. Eine Bank die sich partout weigert mir mein Geld auszuzahlen kann ich vor Gericht zerren und sie mit allen legalen Zwangsmaßnahmen dazu verdonnern ihrer Pflicht nachzukommen.“
          Ganz großes falsch.
          Sobald Du Dein Geld der Bank gegeben hast ist es der Bank ihr Geld. Du hast keinerlei Recht, daß die Bank Dir Dein Geld wiedergibt.
          Die Bank notiert Deine Einzahlung lediglich auf Deinem Konto. Sicher kannst Du Dir auch Geld auszahlen lassen. Denn nur auf die Auszahlung eines mit der Bank vereinbarten Betrages in einer bestimmten Währung hast Du ein Recht.
          Wenn die Bank Dir aus welchen Gründen auch immer kein Geld auszahlt ist es ersteinmal lediglich eine Vertragsverletzung. Dagegen kannst Du sicherlich gegen angehen und die Bank auf Zahlung verklagen und ggf. Deinen Anspruch gegen die Bank titulieren lassen.
          Trotz alledem bekommst Du keinesfalls Dein Geld zurück, sondern der Bank ihr Geld.

          Gefällt mir

          • Uchuu sagt:

            Mit „mein Geld“ ist der (oft In Währung bezifferter) Wert gemeint, für den die Bank Schuldner ist. Der Begriff bezeichnet offensichtlich ein abstraktes Konzept. Das ist/war außer scheinbar dir allen klar.

            Gefällt mir

            • IULIUS sagt:

              Mir ist es schon klar.
              Was den Meisten nur nicht klar ist, der Begriff „mein Geld“ im Zusammenhang einer Bank ist eine Täuschung, an der die Banken selber höchst interessiert sind.
              Die Banken verarschen Dich damit und Du findest das toll, weil die ja sagen, ist Dein Geld.

              Kannst genauso gut einen Eimer Wasser ins Meer schütten und dann behaupten, das sei Dein Wasser. – Viel Spaß beim Extrahieren.

              Gefällt mir

          • Alex sagt:

            @iulius
            „Du hast keinerlei Recht, daß die Bank Dir Dein Geld wiedergibt.“

            Da irrst du dich. Du bist Gläubiger der Bank, diese dein Schuldner. Du hast also das Recht auf Rückerstattung, aber ob dies auch hinhaut, steht dann auf einem anderen Blatt.

            Gefällt mir

            • IULIUS sagt:

              Du hast kein Recht auf „Rückerstattung“ Du hast lediglich eine „Forderung“ gegen die Bank. Mit dieser Forderung bist Du berechtigt von der Bank Geld zu fordern. Es ist aber nicht Dein Geld, was Du dann bekommst, sondern das der Bank. Erst in dem Moment, zu dem Du es in Deiner Hand hältst ist es Dein Geld.

              Gefällt mir

              • Alex sagt:

                Die Forderung ist praktisch gleich dem Recht auf eine „Rückerstattung“, besser gesagt Rückzahlung. Keine Ahnung, wo dein Problem hier ist.

                Gefällt mir

    • Mike sagt:

      I Beg to dissent: Es geht offensichtlich nicht darum, dass die Bank dir dein eigenes Geld zurückhält, sondern dass sie dir keines von ihrem (=dem ihm anvertrauten) Geld bekommt! Insofern ist bereits deine Prämisse falsch

      Gefällt mir

      • RW sagt:

        Ist es das? Also wenn ich mir am Schalter Geld auszahlen lasse, dann ist das immer meines was auf meinem Girokonto rumliegt. Klar habe ich das der Bank anvertraut, aber es ist und bleibt immer noch meines. Wenn sie es nicht rausrückt kriegt sie es mit meinem Anwalt zu tun.

        Es ist mir nicht bekannt, daß man einfach so zur Kasse an einer Bank gehen kann und dort einen Kredit kriegt. (von Überziehungskredit mal abgesehen)

        Gefällt mir

    • Frank sagt:

      „Mein Geld ist nämlich mein Eigentum, und ich habe tatsächlich einen Anspruch drauf. Das ist der ganz grosse Unterschied zu Sex und Flirten. Eine Bank die sich partout weigert mir mein Geld auszuzahlen kann ich vor Gericht zerren und sie mit allen legalen Zwangsmaßnahmen dazu verdonnern ihrer Pflicht nachzukommen.“

      Du hast, wie andere hier auch, den Comic nicht verstanden. Ich sehe dort nirgends, dass Rechtsis Kumpel einen Anspruch auf das Geld hatte. Warum der Kassierer ihm nichts auszahlt (Konto überzogen, oder gar keins vorhanden) ist aber auch Hupe, denn die Analogie hier ist, dass das gewaltsame Nehmen von Etwas, was einem verwehrt wird, nicht zu rechtfertigen, oder zu relativieren ist.

      Gefällt mir

      • RW sagt:

        > “ Ich sehe dort nirgends, dass Rechtsis Kumpel einen Anspruch auf das Geld hatte. “

        Ich sehe aber auch nirgend, daß Rechtsis Kumpel keinen Anspruch auf das Geld hatte. Es wird niemals gesagt, warum der Kassierer ihm kein Geld auszahlen wollte.

        Ich ging wirklich davon aus, daß die Bank sich geweigert hatte, ihm sein eigenes Geld auszuzahlen (beim Gebaren der heutigen Banken ist das nicht abwegig, siehe Finanzkrise).

        Insofern sollte der Comic hier nochmal etwas präzisiert werden.

        Gefällt mir

        • Frank sagt:

          Wenn _ich_ etwas nicht weiß, weil es aus einem Text nicht hervor geht, es für das Verstehen eines Sachverhaltes aber erforderlich ist, dann nehme ich erst mal das Wahrscheinlichste an. Wie wahrscheinlich erscheint denn die Tatsache, dass der Kassierer ohne Grund kein Geld raus gibt? Und welche Gemeinsamkeit bleibt dann diesen 2 Situationen im Comic noch? Ich lese hier aber auch schon etwas länger mit, das übt😀

          Gefällt mir

          • IULIUS sagt:

            „beim Gebaren der heutigen Banken ist das nicht abwegig, siehe Finanzkrise“
            Was heißt nicht abwegig. Genau das ist in Griechenland vor kurzem passiert.

            Gefällt mir

          • RW sagt:

            Sagen wirs mal so: Mir würde es erst gar nicht in den Sinn kommen, an der Kasse Geld zu verlangen was ich nicht habe.

            Deshalb ist der Comic für mich (und wohl auch für noch mehr Leute) erstmal verwirrend. Das was Rechtsis Kumpel da abgezogen hat ist derart durchgeknallt, das ist erstmal so nicht in meiner Alltagserfahrung drin.

            Stattdessen habe ich schon mehr als einmal wirklich erlebt, wie arrogant sich Bankangestellte verhalten können.

            Nun denn. Aber das unterstützt alles eben meinen eigentlich wichtigen Punkt, nämlich meine zwei ersten Abschnitte: Die allermeisten Leute kommen wirklich nicht auf den Gedanken eine Frau zu vergewaltigen, genausowenig wie jemand normales auf den Gedanken kommt zum Bankschalter zu laufen und einfach so Geld zu verlangen.

            Das ist der Grund dafür, weshalb so arrogante feministische Statements wie „Wir sollten lieber den Männern beibringen nicht zu vergewaltigen“ so derart widerlich und beleidigend sind.

            Gefällt 1 Person

            • Lomi sagt:

              Ich sehe das so, dass der Comic an sich als Genre nicht den Anspruch hat, trennscharf eine Wirklichkeit zu beschreiben. Er spitzt zu und macht eine Unlogik sichtbar. Dazu dient der Vergleich. Der ähnelt einer Metapher, die auch ein Vergleich ist, der in der Regel nur in einer Eigenschaft passt, aber nie den Anspruch erhebt, eine systematische Analyse von Gemeinsamkeiten zu sein.

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                „Ich sehe das so, dass der Comic an sich als Genre nicht den Anspruch hat, trennscharf eine Wirklichkeit zu beschreiben. Er spitzt zu und macht eine Unlogik sichtbar. „
                Völlig falsch. emn sitzt mit Kerl, Popkorn und eine Flasche Wein vor den Rechner und amüsiert sich über die Kommentare.

                Gefällt mir

            • Frank sagt:

              „Die allermeisten Leute kommen wirklich nicht auf den Gedanken eine Frau zu vergewaltigen, genausowenig wie jemand normales auf den Gedanken kommt zum Bankschalter zu laufen und einfach so Geld zu verlangen.“

              Treffer. Und aus genau diesem Grunde ist eine Rechtfertigung für diese beiden Verhalten absurd. Beim Thema Vergewaltigung kann man relativierende Sätze wie:“die treibt es doch mit Jedem, und wie nuttig die schon rumläuft…“ tatsächlich manchmal hören.

              Gefällt 1 Person

              • david sagt:

                Treffer. Und aus genau diesem Grunde ist eine Rechtfertigung für diese beiden Verhalten absurd. Beim Thema Vergewaltigung kann man relativierende Sätze wie:”die treibt es doch mit Jedem, und wie nuttig die schon rumläuft…” tatsächlich manchmal hören.

                Ja,hört man das wirklich? Erinnerst du dich wirklich ganz konkret, dass jemand eine Vergewaltigung so kommentiert hätte? Ich würde mal sagen das ist in erster Linie ein Mythos…

                Wobei ich ja gerne glaube, dass es das gibt und dass die Leute bestimmte Verhaltensweisen des Opfers mitverantwortlich machen. Was natürlich ziemlich übel ist (und ich denke nicht nur von Männern kommt)
                Allerdings: im „Rape Culture“-Diskurs wird daraus immer eine Ent-Schuldung des Täters, die gar nicht gemeint ist. Gemeint ist das „Victim Blaming“ ja wohl in dem Sinne, dass das Opfer eben nicht zufällig ausgewählt wurde, also ein Grund gesucht wird warum es sie getroffen hat und nicht wen anders.

                Gefällt mir

                • Frank sagt:

                  “ Erinnerst du dich wirklich ganz konkret, dass jemand eine Vergewaltigung so kommentiert hätte?“

                  Ja. Der Person wurde dann ihre Promiskuität, und ihre Art sich zu kleiden, zum Vorwurf gemacht.

                  Gefällt mir

                  • Nick sagt:

                    Ja. Der Person wurde dann ihre Promiskuität, und ihre Art sich zu kleiden, zum Vorwurf gemacht.

                    Das zielte aber sicher darauf ab, die Glaubwürdigkeit ihrer Behauptung in Frage zu stellen, ihr sei Gewalt angetan worden („Die geht doch mit jedem ins Bett, warum sollte sie es also nicht gewollt haben?“) – und nicht darauf, dass Gewalt gegen sie deshalb legitim sei.

                    Das ist nmE ein ganz entscheidender Unterschied.

                    Gefällt mir

            • IULIUS sagt:

              „Das ist der Grund dafür, weshalb so arrogante feministische Statements wie “Wir sollten lieber den Männern beibringen nicht zu vergewaltigen” so derart widerlich und beleidigend sind.“
              Das ist nicht nur wiederlich undbeleidigend, daß ist Diskriminierung pur, in Form von Volksverhetzung:

              § 130 StGB Volksverhetzung.
              (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

              1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder

              2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

              wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

              Übrigens ist Volksverhezung kein Antragsdelikt, sondern ein Offizialdelikt. D. H. die Staatsanwaltschaft muß, sobald sie davon Kenntnis hat, von Amts wegen ermitteln.

              Gefällt 1 Person

        • Michael Mendelsohn sagt:

          „Ich sehe aber auch nirgend, daß Rechtsis Kumpel keinen Anspruch auf das Geld hatte“ — der Kassierer hat „nein“ gesagt. Das muss reichen. In der Bank wie in der Kneipe.

          Anders ausgedrückt: es entspricht nicht der Lebenserfahrung, dass Bankkassierer Kunden offensichtlich berechtigte Auszahlungen verweigern.

          Aber hey, wenn einen Frau zu dir „nein“ sagt, heisst das nicht, dass du keinen Anspruch auf Sex mit ihr hast, ohne dass du erklärt bekommst, wieso dein Anspruch da nicht besteht. Verlange auf jeden Fall eine Erklärung — wenn du sie nicht bekommst, ist das „nein“ offensichtlich unbegründet und kann ignoriert werden. Geht’s noch????

          Gefällt mir

          • Lomi sagt:

            „Aber hey, wenn einen Frau zu dir “nein” sagt, heisst das nicht, dass du keinen Anspruch auf Sex mit ihr hast, ohne dass du erklärt bekommst, wieso dein Anspruch da nicht besteht. Verlange auf jeden Fall eine Erklärung — wenn du sie nicht bekommst, ist das “nein” offensichtlich unbegründet und kann ignoriert werden. Geht’s noch????“

            Hat das irgendeiner hier so gesagt?

            Gefällt mir

          • Nick sagt:

            “Ich sehe aber auch nirgend, daß Rechtsis Kumpel keinen Anspruch auf das Geld hatte” — der Kassierer hat “nein” gesagt. Das muss reichen. In der Bank wie in der Kneipe.

            In erster Linie hat der Kassierer das Geld nicht ausgezahlt. Der Kassierer muss gar nicht „nein“ sagen, wenn er das Geld nicht willentlich auszahlt gibt es kein Recht, das Geld in Besitz zu nehmen. Davon unberührt ist ein evtl. Anspruch auf Auszahlung. Im Zweifel muss sich Rechtsis Kumpel einen Gerichtsbeschluß holen und einen Gerichtsvollzieher beauftragen, das Geld in Besitz zu nehmen. (Gewaltmonopol)

            In sexuellen Angelegenheiten ist die Welt völlig anders gestrickt, es gibt grundsätzlich niemals einen Anspruch. Bank hat also mit Kneipe rein gar nichts gemein.

            Gefällt mir

  10. Idahoe sagt:

    Eine Bank ist für den Zusammenhang kein gutes Beispiel
    http://www.heise.de/tp/artikel/45/45968/1.html

    Mit anderen Worten:

    Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.
    Bertolt Brecht

    Gefällt mir

    • gerks sagt:

      (Um die Diskussion ein weníg anzuheitzen. Ist ja echt fad hier😉 )
      Spannend ist schon, dass die Sexualität einer Frau ausgerechnet mit Geldabheben verglichen wird, Also mit etwas was ein Geschäft ist. Das lässt tief blicken😀

      Gefällt mir

      • Frank sagt:

        Sex kann ja durchaus auch ein Geschäft sein. Das Verwehren von Leistungen ist doch durchaus legitim, und berechtigt nicht zur gewaltsamen Einforderung derselbigen.

        Gefällt 1 Person

        • gerks sagt:

          Ja nur will genau dieses Beispiel ja nicht soweit ich sehe, nicht nur Sexarbeit thematisieren sondern die Sexualität an sich die zwischen Menschen im Alltag abläuft. Und das hier die eine Seite quasi als das Angebot machende und die andere als der Kunde betrachtet wird und einem dass auch noch so einleuchtend erscheint, lässt ein helles Licht auf die Heteroverhältnisse scheinen.
          Wieso wird Sex als etwas betrachtet, dass ein Mann von einer Frau will? Weil er derjenige ist, der mit seinem Penis in die Frau eindringt? Ist er daher automatisch der Aggressor? Wenn er umgekehrt nicht will, kann sie nichts machen? Es gibt keine sexuelle Nötigung, keine Vergewaltigung von Männern? Oder nur im verschwindend geringen Bereich? Oder wurden Männer darauf geprägt, diese Zudringlichkeiten nicht als solche zu betrachten und verdrängen es ebenso, wie es früher Frauen taten?

          Gefällt mir

          • Alex sagt:

            @gerks
            „Wieso wird Sex als etwas betrachtet, dass ein Mann von einer Frau will?“

            Weil die Frau „natürlich keusch“ sei und die „Bewahrerin der Rasse“, freilich nur die „weisse“. Feminismus, 19. Jahrhundert — mit dieser „Logik“ hat man einst das Wahlrecht eingefordert…

            Gefällt mir

            • @alex
              Und das bedeutet, dass das Wahlrecht unrechtmäßig erworben wurde, oder worauf willst du hinaus?

              Gefällt mir

              • Alex sagt:

                @maren
                „worauf willst du hinaus?“

                Dass es kein Argument der Gleichheit, sondern der besonderen Überlegenheit (über den Mann und dadurch über die anderen „Rassen“) war, was die Feministen („Suffragetten“) benutzten. Wird immer so hingestellt, als seien die Suffragetten eine Art moderner Bürgerrechtsbewegung gewesen.

                Wie das Frauenwahlrecht zustande kam (um auf dein „unrechtmässig“ einzugehen), spielt keine Rolle. Umso mehr als dass es sowieso längst gekommen wäre, unter egalitärem Banner.

                Es ist aber nicht ganz unwesentlich darauf hinzuweisen, dass der bedeutendere Teil der frühen modernen Frauenbewegung als rassistisch, eugenisch und chauvinistisch (Überlegenheit der Weiblichkeit) begründet gelten muss. Diese ist unter der linken Maske ja auch heute so.

                Und nein, ich denke nicht, dass der Femninismus je „die Frauen“ vertreten hätte oder irgendwie ein Ausdruck von „Weiblichkeit“ ist.

                Gefällt mir

                • IULIUS sagt:

                  Der Feminismus hat selber nicht einmal ansatzweise einen wirklichen Fortschritt für die Frauen gebracht. Wenn man genau hinsieht hinkt der Feminismus dem Frauenrecht hinterher.

                  Gefällt mir

                  • Alex sagt:

                    @iulius
                    „Der Feminismus hat selber nicht einmal ansatzweise einen wirklichen Fortschritt für die Frauen gebracht.“

                    Das kann man nicht so sagen. Das mit dem Wahlrecht war ja ein Beispiel. Aber ob eine negative Weltanschauung von gestern „Fortschritt“ verheissen kann? Wenn die Vergangenheit angestrebt wird, dann schon. „Fortschritt“ ist ziemlich wertneutral, oder? Auch ein Rückschritt ist ja schliesslich …. ein Fortschritt. Im Grunde ist die Bezeichnung „progressiv“ also recht ehrlich. Ist ja der Fehler des Rezipienten, hier etwas Positives für ihn zu vermuten und einen Gegensatz zu „reaktionär“.

                    Gefällt mir

                • @alex
                  *Es ist aber nicht ganz unwesentlich darauf hinzuweisen, dass der bedeutendere Teil der frühen modernen Frauenbewegung als rassistisch, eugenisch und chauvinistisch (Überlegenheit der Weiblichkeit) begründet gelten muss. Diese ist unter der linken Maske ja auch heute so.*

                  1) Es war das 19., bzw. das frühe 20. Jahrhundert. Die Hochkultur des Rassismus, der Eugenik und des Chauvinismus. Es ist fast niedlich, wie du und viele andere mit den Füßen aufstampft und mit den Fingern zeigt, trotzdem damals alle so waren, die irgendwie einflußreich waren.

                  *Und nein, ich denke nicht, dass der Femninismus je “die Frauen” vertreten hätte oder irgendwie ein Ausdruck von “Weiblichkeit” ist.*

                  Oooh. Ok. Das mag dir jetzt nicht ganz klar sein, aber: Wenn eine Frau das sagen würde, könnte sie Recht haben oder unrecht, das ist relativ egal, aber sie kann es immerhin als Teil der Zielgruppe zumindest für sich einschätzen.
                  Wenn aber ein Mann sich anmaßt, als Unbetroffener so ein Statement über die Bedürfnisse von Frauen oder gar „Weiblichkeit“ als einer Art Essenz zu treffen, ist das kaum noch ignorant zu nennen. Man könnte es mit Fug und Recht chauvinistisch nennen.

                  Gefällt mir

                  • Alex sagt:

                    @maren
                    „trotzdem damals alle so waren, die irgendwie einflußreich waren“

                    Überall gab es selbstkritische Auseinandersetzungen mit dieser Vergangenheit. Im Feminismus überhaupt nicht, der hat seine Geschichte bis heute nur „weissgewaschen“ und verleugnet.

                    Wie war das noch? Wer sich nicht an die Geschichte erinnert, wiederholt sie….?

                    „Wenn aber ein Mann sich anmaßt, als Unbetroffener so ein Statement über die Bedürfnisse von Frauen oder gar “Weiblichkeit” als einer Art Essenz zu treffen…“

                    Es ging nur um ein Statement zum Feminismus. Über den kann man ganz rational urteilen, auch ohne jede „Betroffenheit“. Im Übrigen ist dieser Satz vollkommen unverständlich.

                    Gefällt mir

                  • Nick sagt:

                    Wenn eine Frau das sagen würde, könnte sie Recht haben oder unrecht, das ist relativ egal, aber sie kann es immerhin als Teil der Zielgruppe zumindest für sich einschätzen.

                    Eine Frau im 21. Jahrhundert, die sich auch nicht die Spur mit Geschichte beschäftigt haben muss, soll sich also qualifizierter zum Thema Frauenbewegung im 19. Jahrhundert äußern können als jeder Mann. Weil nur sie doch die transhistorische Essenz „Opfer der patriarchalen Weltverschwörung“ qua sekundärer Geschlechtsmerkmale besitzt..

                    Schön, Maren, dass du gleich einen Beleg dafür ablieferst, dass sich Feminismus offenbar nicht die Spur kritisch mit seiner rassistischen, chauvinistischen und eugenistischen Vergangenheit auseinandergesetzt hat. Nur der Arier kann, als Mitglied der „Betroffenengruppe“, sich zum Thema „Widerstand gegen die Jüdische Weltverschwörung“ qualifiziert äußern, nicht wahr?

                    Gefällt mir

                  • Nick sagt:

                    Wenn aber ein Mann sich anmaßt, als Unbetroffener so ein Statement über die Bedürfnisse von Frauen oder gar “Weiblichkeit” als einer Art Essenz zu treffen, ist das kaum noch ignorant zu nennen. Man könnte es mit Fug und Recht chauvinistisch nennen.

                    Es ist schon lustig, wie man in ein und dem selben Satz eine Essenz konstruieren und gleichzeitig Essenzialismus „kritisieren“ kann.

                    Das schafft man wohl nur, wenn man sich auf tradierte Weiblichkeitsklischees ausruhen kann („Das scheinbar wirre Geschwätz des Weibes beruht auf tief gefühlte Wahrheiten!!“)

                    Gefällt mir

                    • kinchkun sagt:

                      Wo konstruiert sie denn eine Essenz und wo kritisiert sie denn den Essenzialismus und warum schließt sich beides aus?

                      Gefällt mir

                    • Nick sagt:

                      Der Essenzialismus besteht darin, dass AlleFrauen transhistorisch von der patriarchalen Weltsverschwörung betroffen sein sollen, und sich deshalb qualifizierter zu Bewegungungen äußern können, die Jahrhunderte vor ihrer Geburt stattfanden.

                      Gefällt mir

                    • Nick sagt:

                      und warum schließt sich beides aus

                      Es schließt sich natürlich nicht aus, wenn man nicht den Anspruch hat an sich die gleichen Maßstäbe anzulegen wie an andere.

                      Du bist heute aber mal ein richtiger Vollchecker.

                      Gefällt mir

                    • kinchkun sagt:

                      Schön, dass du nicht eine einzige Frage beantworten kannst. Ich nehme an, d.h. deine wirre männliche Polemik ist nur scheinbar wirr und beruht tatsächlich auf tief empfundene Wahrheiten.

                      Gefällt mir

                    • Lomi sagt:

                      Machen wir es kurz: Man müsste Kriterien dafür nennen können, in welchem Fall der Feminismus „Die Frauen“ vertritt oder vertreten hat und in welchen Fällen nicht. Das ist zumindest intersubjektiv nachvollziehbar. Falls man solche Kriterien nicht hat, ist es eine je subjektive Einschätzung ohne Geltungsanspruch über die Einzelne hinaus.

                      Zu Marens betroffener Frau kann man dann nur sagen: Du empfindest das so, aber ich bin nicht überzeugt. Noch weniger überzeugt mich das Axiom, dass Du es an sich schon besser wissen MUSST als ich.

                      Gefällt mir

                    • Nick sagt:

                      Schön, dass du nicht eine einzige Frage beantworten kannst.

                      Zwischen Frage beantworten und Antwort verstehen (wollen) gibt es leider einen Unterschied.

                      Gefällt mir

                    • Nick sagt:

                      Man müsste Kriterien dafür nennen können, in welchem Fall der Feminismus “Die Frauen” vertritt oder vertreten hat und in welchen Fällen nicht.

                      Wenn das Kriterium dafür „den erklärten und praktizierten politischen Willen der Mehrhheit der Frauen“ ist, ist der Fall zumindest historisch wohl klar. Aber da „hilft“ halt die Universalimmunisierung „internalisierter Sexismus“ weiter.

                      (Womit wir wieder beim Thema „sie hat es doch eigentlich gewollt“ wären)

                      Gefällt mir

  11. iddqd sagt:

    es gibt da einen grundsätzlichen unterschied: das eine ist ein standardisierter prozess mit festgelegten regeln, vereinbarten handlungsweisen zum erlangen einer übereinkunft zwecks eines eindeutigen, gemeinsamen ziels, wobei zuwiderhandlungen jederzeit klar und deutlich nachgewiesen und erläutert werden können. ohne probleme kann den beschuldigten das falsche verhalten dargelegt werden woraufhin sich ihnen die möglichkeit zur besserung und korrigierung ihres zukünftigen weiteren handelns bietet.

    und auf der anderen seite gibt es banken.

    Gefällt mir

  12. Alex ii sagt:

    Das Problem ist doch, dass Banken ca. 80% des Vermögensvermeiden. Das ist ungerecht.

    Gefällt mir

  13. gerks sagt:

    Schon spannend. Da geht es im Comic darum,, dass eine Person meint ihr Freund hätte doch das Recht gehabt sich den Sex den er glaubte dass gewünscht war, mit Nachdruck zu holen, das Wort „bedrohen“ lässt sogar den Schluss des Zwangs zu und dann wird über weite Strecken darüber diskutiert, wie Geldgeschäfte an sich und im besonderen mit der Bank funktionieren.

    Für mich wirft so etwas immer die Frage auf ob der Vergleich jetzt besonders gut oder besonders schlecht auf das eigentlich Gemeinte passte. Hat Sex zwischen Männer und Frauen tatsächlich derart den Charakter eines Geschäftes, so wie es Esther Villar schon in den 70ern formulierte? Wenn also der Mann nicht das passende Geschenk hat, öffnet sich ihm auch keine Pforte? Der Mann bietet Materielles an, die Frau gibt dafür ihren Körper her? Vati schafft Kohle herbei und Mutti sorgt für Entspannung?

    Oder bedient dieser Vergleich nur unsere Vorurteile und Klischeevorstellungen und ist in Wahrheit meilenweit von der Realität entfernt? Und Sex zwischen zwei erwachsenen Bekannten(!) ist etwas was durch Interaktion von beiden passiert, wodurch sich wie auch bei einem Gespräch Missverständnisse bilden können? Es wird von beiden Seiten was angeboten und von beiden Seiten etwas nachgefragt.
    Aber lediglich die Sicht und die Empfindungen einer Seite soll entscheiden als was dieses Zusammensein zu werten ist?

    Gefällt mir

    • gerks sagt:

      Ich weis nicht ob ich es richtig verdeutlichen konnte. Aber gemeint ist damit, dass bei Sex zwischen zwei Menschen die sich kennen und näherkommen, beide Verantwortung tragen, nicht nur einer. Ansonsten sind wir dann bei amerikanischen Verhältnissen, wo wenn beide gleich betrunken sind, er dann als Vergewaltiger angeklagt wird, wenn sie nach dem Nüchternwerden sich vergewaltigt sieht. Seltsamer Weise fragt niemand wie es wäre, wenn er sie am nächsten Tag anklagen würde, ihn zum Sex gezwungen zu haben.
      Das wirkt offenbar zu absurd. Ich versteh die vielen jungen Männern, die bald keine Lust mehr haben auf diesen Irrsinn.

      Gefällt mir

    • Alex sagt:

      @gerks
      „Hat Sex zwischen Männer und Frauen tatsächlich derart den Charakter eines Geschäftes, so wie es Esther Villar schon in den 70ern formulierte?“

      Vor allem war das Satire. Auch auf die Feministen von einst, die die Ehe als „legale Prostitution“ geisselten und natürlich die Männer, die das glaub(t)en. Wird ja auch heute noch versucht als biologisches, natürliches Verhältnis so hinzustellen, unter missbräuchlichem Rückgriff auf „die Evolution“.

      Gefällt mir