Weltmännertag.

Veröffentlicht: November 3, 2015 in Uncategorized

maenner

Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    Und darum ärgere ich mich mit Masku/Femis rum. Weil ich genau die Probleme auch so sehe. Es geht schon lange nicht mehr darum, „Gleichberechtigung“ zu erreichen, das haben wir schon lang.

    Es geht darum, die Oberhand zu behalten – und sorry, ich finde, gleiches Recht für alle reicht völlig aus.

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  2. Tante Jay sagt:

    P.S.: Du elende Antifeministin du. *g*

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  3. Lomi sagt:

    Ich wusste gar nicht, dass sich EMN eine Glatze hat scheren lassen ;-D

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  4. themalgot sagt:

    „Denn _Allen_ wird von klein auf beigebracht, dass sie dafür […]“

    Fix’d

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  5. Honigdieb sagt:

    Nächste Chance am 19. November, dem „Internationalen Männertag“. ist gar nicht mal so lang *hust* hin.

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  6. IULIUS sagt:

    Emn meint wohl am Weltmännertag kann sie zur Abwechlung mal über Männer herziehen.

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  7. Jannik sagt:

    Ah, ich verstehe den Sinn des Comics. Es geht um lange Penisse. Find ich gut😀 Höhö sie hat Penis gesagt.

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  8. Sir-Andy sagt:

    Alles halb so wild. Es geht nicht um Vorteilssuche, sondern um echte Gleichberechtigung! Schließlich fordern Frauenverbände ja auch eine Quote in allen Berufen und nicht nur in Führungsetagen. Überall sieht man, dass, dass Feministinnen auch in Stahlgießereien, im Straßenbau, in Bergwerken und dergleichen eine Quote bekommen wollen!😎

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    • noxneurotica sagt:

      Bin jetzt nicht wirklich ein Befürworter der Frauenquote aber ich verstehe das grundlegende Prinzip. Es geht nicht darum, dass Frauen sich gute Jobs erschleichen wollen, sondern darum, dass wenn sie ausreichend qualifiziert sind, nicht aufgrund ihres Geschlechts nicht eingestellt werden. Es geht um gleiche Chancen, nicht um eine 50/50 Verteilung in jeglichem Beruf.

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      • Bingo, die Quote ist lediglich dafür da, Faktoren wie Diskriminierung auszugleichen. Wenn du einen Job willst, aber eben eine statistisch schlechtere Chance hast, nur weil die Geschlecht X hast, dann ist es durchaus verständlich, eine Quote für Leute mit Geschlecht X zu fordern. Ob das nun die ideale Lösung ist? Keine Ahnung. Ich kenne keine bessere, solange Studien auch weiterhin zeigen, dass ein weiblicher Name auf der gleichen Bewerbung diese gleich inkompetenter wirken läßt.

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        • Michael sagt:

          Wenn es um die Diskriminerung nach dem Namen ginge, wäre die Lösung das Forcieren von geschlechtsneutralen Bewerbungen bzw. eine Zwischenebene einzuführen die die Bewerbungen dann entsprechend neutral weiterreichen (z.b. das Arbeitsamt). Im übrigen diskrimnieren Personalerinnen (ja, da sind ne menge Frauen unterwegs) auch nach dem Aussehen (hübsche Frauen haben schlechtere Chancen) und nach der Herkunft und Ethnie (Karl-Theodor > Hans > Kevin > Mehmet), ja selbst nach dem Gewicht (dünn > dick).
          Aus Gruppenverteilungen die Rechtfertigugn für individuelle Diskriminierungen abzuleiten hat ein Gschmäckle. Immerhin, was kann ein männlicher Jobbewerber dafür, dass insgesamt so wenig Frauen in seinem Berufsfeld unterwegs sind? Was kann er dafür dass man es in den letzten Jahrzehnten Frauen so leicht gemacht hat auf die Erwerbsarbeit zu verzichen? Was kann er dafür dass es heutzutage scheinbar immer noch bei Frauen ein akzeptables Lebensentwurf ist, dann, wenn man berufsmäßig durchstarten könnte stattdessen die Glucke zu spielen und sich dann irgendwann zu überlegen wieder zurückzukommen aber natürlich mit viel weniger Erfahrung als die gleichalten Kollegen?
          Es will mir einfach nicht in die Rübe warum man nicht sagen soll „Der und Die haben die gleiche Qualifkation also Würfeln wir wer den Job kriegt“. Fairer ginge es doch nicht. Und dann gibts immer noch den großangelegten Beschiss wenn öffentliche Stellen, Hochschulen oder Großunternehmen sich politisch korrekt aufstellen wollen. Wenn bei Gleichstand oder Nahezugleichstand zwischen Männlein u. Weiblein z.B. werden Klassifizierungen eingeführt um einzelne Kriterien aufzuwerten (Notenschnitt 1,2 u. 1,5 sind dann auf einmal gleichgut).

          Da wäre es mir fast lieber wenn die Bewerbungen so formuliert werden würden: Men don’t need to apply. Ehrlicher wärs auf alle Fälle.

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          • Mona sagt:

            Ich mag die Quote nicht, weil ich mir vorstelle, wie sich dann der Behinderte oder die Frau im „Männerberuf“ fühlen und angesehen werden. Die sind dann doch ein Fremdkörper im Unternehmen, weil sie da angeblich nur gelandet sind wegen der Quote und passen angeblich da nicht hin.

            „Es will mir einfach nicht in die Rübe warum man nicht sagen soll “Der und Die haben die gleiche Qualifkation also Würfeln wir wer den Job kriegt”.“

            Das geht nicht, weil Menschen meisten mit anderen Menschen im Unternehmen zusammenarbeiten müssen und da kommt es auf die Persönlichkeit an. Ich denk, deswegen werden in „Männerberufen“ lieber Männer eingestellt, weil die Leute denken eine Frau passt nicht ins Team und ist irgendwie anders und mit ihr ist schwieriger zusammen zu arbeiten, obwohl die es noch gar nicht ausprobiert haben. Dafür soll wohl die Quote wohl sein, aber ich weiß nicht, ob sie wirklich die gewünschte Offenheit für Frauen und/oder behinderte Menschen fördert.

            Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendwo jemand eingestellt wird, nur weil er so tolle Qualifikationen hat. Man muss dazu immer auch eine mit dem restlichen Team verträgliche Persönlichkeit haben. Ist natürlich sehr gemein, wenn reine Männer- oder Frauenteams direkt alle ablehnen, die nicht ihr Geschlecht haben. Diese Einstellung finde ich nicht gut, weil es beim Arbeiten ja eher um die Sache gehen sollte und nicht so sehr darum, ob man da ne coole Clique versammelt hat.

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            • Michael sagt:

              Aber ich denk vor einer Quote (ob Flexi oder nicht ist egal) ist dir der Würfel dann doch lieber um zu entscheiden wer eine Stelle bekommt und nicht der Zufall der 30+ Jahre zurückliegenden Zeugung.

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              • Mona sagt:

                Am liebsten hätte ich, dass die Menschen durch Aufklärung usw. ihre Einstellung ändern. Und bewusst sich entscheiden, wenn es ein reines Frauenteam ist, dann sie für die nächsten Stellen paar Männer einstellen und die Männerteams paar Frauen. Einfach Leute nehmen, die zu denen passen ohne auf Behinderungen oder Geschlecht so sehr zu schauen. Also wenn die Menschheit absichtlich ihre Vorurteile überprüft und fallen lässt.

                Oft wird doch gesagt, dass gemischte Teams am besten sind.

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              • Mona sagt:

                Würfeln gefällt mir auch nicht wirklich. Dann kommt es ja wieder, wie bei der Quote, zu diesen Situationen, wo die Leute dann sagen „Ohhh, der wurde ja nur ausgewürfelt, eigentlich wollten wir lieber den anderen im Team haben, der hätte besser gepasst.“

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                • Lomi sagt:

                  Irgendwer hatte doch argumentiert, man müsste halt Bewerbungen blind machen, ohne Foto und Geschlecht usw. Das wäre ja auch ein Weg.

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                  • Alex sagt:

                    Da haben sich schon Feministen drüber beschwert, dass das auch nicht geht. Weil die Computer-Algorithem eben auch immer sexistisch seien, die die Bewerber dann aussuchen.

                    Kein Witz (eigentlich natürlich schon…). Leider keine Quelle parat, war irgendwann mal bei „week in stupid“ bei youtube-Sargon.

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            • maddes8cht sagt:

              @Mona
              „Ist natürlich sehr gemein, wenn reine Männer- oder Frauenteams direkt alle ablehnen, die nicht ihr Geschlecht haben. Diese Einstellung finde ich nicht gut, weil es beim Arbeiten ja eher um die Sache gehen sollte und nicht so sehr darum, ob man da ne coole Clique versammelt hat.“

              Es ist sowas von Märchen, dass Männer im Job am liebsten unter sich bleiben.
              Wenn ich rumfrage, bevorzugen eigentlich die meisten gemischte Teams.
              Und wenn in einem Männerübergewichtigen Team tatsächlich mal eine Frau aufschlägt,passiert eigentlich überall das gleiche:
              Die Männer bemühen sich ganz besonders rührend und aufmerksam um die Frau, und beseitigen ihr jede Anfangsschwierigkeit, mit der Männer meist allein da stehen.

              Das ist so meine Erfahrung aus Beobachtungen in vielen sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen.

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              • Mona sagt:

                @maddes8cht
                Ja, so kenne ich das unter jüngeren Leuten auch. Ich weiß nicht, wo ich die Grenze ziehen soll, die vor 1965 geborenen vielleicht? Die finden das schon seltsam, wenn sie Jahrzehnte nur mit Männern zusammengearbeitet haben und dann plötzlich eine Frau da mitmachen will. Sie glauben erstmal nicht dran, dass es gut gehen wird. Ist ja auch bei Sachbearbeiterinnen so, wenn sie Jahrzehnte in einem Büro mit nur Frauen gearbeitet haben, finden die das erstmal nicht gut, dass ihre Frauenwelt durch einen Mann gestört wird. Das ist so ähnlich, wenn zwei immer zusammenarbeiten über Jahrzehnte und dann ein Jüngling dazu kommt, der ist erstmal außen vor bis sich die anderen beiden an ihn gewöhnt haben.

                Ich bin in einem kleinen Studentenverein (Thema Technik) und da sind fast nur Männer. Wenn irgendwelche Feiern sind und Männer hinkommen, die schon im Rentenalter sind, dann erzählen die mir jedes Mal: Jaaaa, früher hatten wir auch Frauen in unserem Verein. Die haben für uns auf der Schreibmaschine Briefe getippt und uns auch mal was gekocht und ab und zu sauber gemacht oder dekoriert.
                Und dann sagen die so Sachen: Den Kuchen hast du bestimmt gebacken, der ist lecker und die Tischdeko ist ja auch so schön.

                Ich hab vielleicht manchmal einen Kuchen gebacken, aber nie eine Tischdeko gemacht und ich bin in dem Verein auch nicht für Schreibarbeiten zuständig. Sie verstehen das nicht. Die denken, weil ich eine Frau bin, muss es mein Naturell sein, dass ich alles hübsch mache und die Männer versorge und mit der Drecksarbeit, wo man schweres Zeug durch die Gegend schleppt nichts zu tun habe. Ich hab aber schon sehr viel „richtige Arbeit“ gemacht und zwar nicht nur „für eine Frau“, sondern für ein „durchschnittliches Vereinsmitglied“.
                Ich muss dazu sagen, dass die zu diesen Männern gehörenden Frauen, exakt die gleiche Denke haben, wie ihre Männer. Die gehen auch ungefragt davon aus, dass ich da nur „Frauentätigkeiten“ mache. Sie können sich nichts anderes vorstellen. Das muss etwas mit dem Alter zu tun haben, schätze ich mal, also auch mit Erziehung.

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                • IULIUS sagt:

                  „Das muss etwas mit dem Alter zu tun haben, schätze ich mal, also auch mit Erziehung.“
                  Nein, schlichtweg mit ihrem Erleben. An denen Umerziehung zu starten wäre vermutlich rausgeworfene Zeit. Die sterben eh demnächst weg.😉

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        • elduderino sagt:

          Awesome. Studien… komisch nur, dass diese niemals vorliegen, wenn es darum geht, ob sie valide sind oder ob es sich um Behauptungen handelt.
          Die letzten Studien ergaben meines Wissens, dass Frauen bei der Berufung in Professuren um den Faktor 2 bevorteilt sind und bei Bewerbungen Männer ohne Minderheiten Bonus die schlechtesten Chancen haben.
          Aber hey – immer nur weiter druff.

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        • Alex sagt:

          @twisted
          „Faktoren wie Diskriminierung auszugleichen“

          Welche Diskriminierung? Welche „ungleichen Chancen“?

          Ungleichbehandlung via Quoten, das *ist* Diskriminierung, bzw vor allem ihr negatives Spiegelbild, Bevorzugung. Wenn jemand wegen der Zugehörigkeit zu einer Gruppe bevorzugt werden muss, muss jemand aus der anderen Gruppe benachteiligt werden…

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          • Es werden Leute wegen einer Zugehörigkeit zu einer Gruppe bevorzugt. Genauer gesagt, viele Leute wegen Zugehörigkeit zu vielen Gruppen. Eine dieser Gruppen sind „Männer“ und ja, es gibt Studien die deutlich zeigen, dass Männer bei Bewerbungen da Vorteile haben, die nicht von ihrem Fähigkeiten abhängen, sondern eben nur durch die Diskrimierung von Frauen zustande kommen. Da magst du nun gerne die Augen und Ohren zukneifen und lalalala singen bis du schwarz wirst, ändert nur nix.

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            • Lomi sagt:

              Zumindest zu Bewerbungen an Universitäten gab es jüngst diese Meldung hier:
              “ Eine Studie aus den USA kommt nun jedoch zu einem überraschenden Ergebnis: Offenbar haben Frauen längst bessere Chancen auf eine akademische Karriere, als man gemeinhin glaubt. Bei gleicher Qualifikation haben sie in vielen Fällen womöglich sogar bessere Karten als ein männlicher Mitbewerber.“

              http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/us-experiment-frauen-bei-professur-im-vorteil-a-1029276.html

              Klar, wenn man googelt, bekommt man auch die Studien, die das Gegenteil belegen.

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              • Wie der Artikel selbst es auch schon sagt: Wenn man den Leuten sagt „Alles fiktiv, nur ne Studie, macht mal“ kommt u.U. was völlig anderes raus als in der Realität. Was ein Grund ist, warum wissenschaftliche Studien halt in der Regel schwieriger sind als „Wir fragen halt mal“.

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              • maddes8cht sagt:

                @Lomi
                „Klar, wenn man googelt, bekommt man auch die Studien, die das Gegenteil belegen.“

                Bei den meisten solcher Studien geht es dann meist nicht darum, so wie in der genannten Studie aus USA tatsächlich das einstellungsverhalten direkt zu testen, wodurch die Interpretation über das Einstellungsverhalten durchaus fragwürdig ist.
                Oft genug geht es auch da am Ende nur um die Repräsentation der Geschlechter, die am Ende rauskommt.
                Das ist reine Augenwischerie.

                Oder es ist eine Studie, die schon Jahrzehnte alt ist, (und man nicht mehr klar rausbekommt, was da eigentlich gemacht wurde). Wie z.B. die ominöse Untersuchung, dass es sich positiv für die Einstellung von weiblichen Konzertmusikern auswirken soll, wenn die hinter einem Sichtvorhang vorspielen.
                Ich kenne keine präzise beschreibung der Studie, aber ich bezweifle das angebliche Ergebnis doch sehr. Ich bezweifle, dass das heute noch stimmt, falls es mal gestimmt haben sollte, und ich bezweifle, dass da nicht ganz andere Effekte für das Ergebnis gefunden werden würden, wenn man mal genauer hinschaut. Aber das ließe sich nur klären, wenn man präzisere Angaben hätte.

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                • Lomi sagt:

                  @maddes8cht

                  Da ich kein Experte bin und erst lange recherchieren müsste, kann mir JEDE Seite viel erzählen. Womit ich jetzt nicht Dich persönlich in Zweifel ziehen will, sondern einen eher generellen Zweifel meine. Mir fehlt die Zeit, alles zu überprüfen.

                  Gegenwärtig sehe ich hier aber den Feminismus kritischer als die Gegenseite. Das aus dem Grund, dass ich im Grunde mit der These der Benachteiligung von Frauen sozialisiert worden bin, von Kindesbeinen an. Das heißt auch, dass ich diese These schon geglaubt habe, bevor ich auch nur eine einzige Zahl gesehen habe.

                  Hinzukommt, dass es immer sehr unbequem war und gewesen wäre, diese These zu bezweifeln. In der Regel gab es dafür recht kratzbürstige Antworten von den Vertretern dieser These. Die ja eigentlich im Patriarchat herrschenden Männer duckten sich hingegen weg und schwiegen verschämt.

                  In meinem Erleben ist diese These der Benachteiligung von Frauen hegemonial. Daher neige ich eben dazu, diese These zu hinterfragen, eher zu hinterfragen als die Thesen, die gegenwärtig kein Mainstream sind.

                  Insofern tendiere ich eher zu Deiner Argumentation, bleibe dann aber doch vorsichtig.

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              • Achso sagt:

                Was mir neulich bei einem Besuch im Bundesverwaltungsgericht aufgefallen ist (rein subjektiv!):

                Wenn man durch die Flure geht, stehen an jedem Zimmer die Namen der dort tätigen Richter. Die meisten Schilder tragen dabei den Zusatz des akademischen Titels, also Prof. oder Dr.
                Die einzigen Schilder (die ich gesehen habe), wo keine akademischen Grade aufgeführt waren, waren ausnahmslos Frauennamen. Nun mag man ja darüber denken was man will, aber unweigerlich kam mir da der Gedanke nach Quotenregelung auf. Es kann natürlich auch sein, dass die dort tätigen Richterinnen keinen Wert auf die Nennung ihres Titels im Türschild legen, aber das deckt sich halt nicht mit meiner Lebenserfahrung.

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                • Lomi sagt:

                  Das kann auch daran liegen, dass Frauen bei den Professuren im konservativen Fach Jura unterrepräsentiert sind.

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                  • IULIUS sagt:

                    Sind sie eher nicht. Eher ist zu vermuten, daß Professoren nicht zwangsläufig Richter sein müssen. D. H. männliche Richter haben 2 Jobs, den als Richter und den als Professor.

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            • Alex sagt:

              @twisted
              „sondern eben nur durch die Diskrimierung von Frauen zustande kommen.“

              Klar, Frauen werden ja angeblich überall und deswegen diskriminiert, nur weil sie Frauen sind. Das ist ja das moderne Glaubensbekenntnis des Feminismus, schon klar.

              Ein Grund zB einen Mann vorzuziehen wäre ja wegen möglicher Mutterschaft…
              Eine Diskriminierung wegen des Geschlechts? Nein, vor allem weil die individuellen Lebensentscheidungen von Frauen eben diese Richtungen gehen können (aber keineswegs müssen, Kinder zu bekommen ist eine freie Entscheidung und nichts anderes!) und dies Probleme für das Arbeitsverhältnis geben kann. Und nein, weil von Männern jetzt auch erwartet werden kann, dass sie den Job für den Nachwuchs hintanstellen (das ist mE normal, von Bekannten gehe ich hier aus).

              Und überhaupt:
              Jemanden einzustellen, das sollte eine freie Entscheidung sein, die natürlich vorurteisbeladen sein kann. Warum sollte man mit Zwang dies gesetzlich regulieren? Was kommt als nächstes?

              Und weiterhin ist diese Strategie selbst-zerstörerisch. Je mehr Privilegien Frauen zugedacht werden, desdo gefährlicher und problematischer werden sie für Arbeitgeber in der freien Wirtschaft. Dies wird ihnen also zum Nachteil gereichen, ganz einfach weil ihre Anstellung verteuert wird. In diesem Bereich ist also eine Benachteiligung der Frauen durch die angeblich frauenfödernden Massnahmen anzunehmen.

              Nur die Feministinnen sind umso besser fein raus, die bekommen via Quote akademische Jobs und andere priviligierte Positionen, wo sie Macht ausüben können (deshalb fodern sie auch keine Quoten für Jobs, wo keine öffentliche Macht ausgeübt wird). Dies zu Lasten des Rests der Frauen, die nicht in diesem Kult mitmachen und künstlich verteuert wurden. Aber diese einfachen Überlegungen werden durch die anti-kapitalistische Ideologie des Feminismus natürlich wirkungsvoll zerstreut. Und so kommt es auch, dass unter den priviligiertesten Vertretern unser Gesellschaft sozialistisches Gedankengut so beliebt ist, den dieses dient in erster Linie ihnen selbst.

              Lauf aber nur weiter diesen Rattenfängerinnen hinterher. Es gibt ja angeblich was umsonst. Klag aber bitte nicht rum, wenn du am Ende im Regen stehst oder richte die Klagen wenistens an die richtige Adresse.

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              • Gratuliere, dass du so offen zugibst, dass du nur für Sachen eintrittst, wenn es dir nen Vorteil gibt. Persönlich bemühe ich mich, rauszufinden, was das richtige ist und es dann zu tun, ungeachtet davon, ob ein anderer Weg mir vielleicht „was umsonst“ gibt, was immer das in dem Fall sein sollte.

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                • Alex sagt:

                  @twisted
                  „dass du so offen zugibst, dass du nur für Sachen eintrittst, wenn es dir nen Vorteil gibt.“

                  Du kannst wohl nicht nachvolziehen, dass man verschiedene Perspektiven und deren Interessenlagen („Vorteile“) verstehen muss, dass man „das Richtige“ im Sinne von „am besten für alle“ erkennen kann. Und dass es hier immer um einen Kompromiss geht.

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            • Alex ii sagt:

              Also, es ist bekannt dass Menschen mit Menstruationshintergrund bei geringerer Qualifikation und Eignung bevorzugt eingestellt werden.

              Besonders perfide finde ich persönlich aber, dass Menschen unter der Durchschnittsgröße (jeweils bezogen auf eine beliebig wählbare Vergleichsgruppe) diskriminiert werden.

              Ansonsten fordere ich eine Quote in Aufsichtsräten für Obdachlose – die sind da skandalös unterrepräsentiert.

              (Ich habe den Diskussionsstrang schon richtig interpretiert, dass man sich mit Quellen, Fakten oder gar der fiesen Realität nicht aufhalten muss?)

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        • Kai V sagt:

          Hello Twisted,

          niemand hier kämpft gegen Quoten, ich kenne auch kaum Männerrechtler die das tun. Toll oder? Seit Jahrzehnten gibt es z. B. Quoten für Menschen mit Behinderungen, diese sollen bevorzugt eingestellt werden, die Firmen erhalten sogar Zuschüsse damit diese Menschen am Gesellschaftsleben teilnehmen können und sich durch ihre Arbeitskraft bestätigt fühlen. Haben sie nicht genug Behinderte eingestellt, dann können sie sich freikaufen. Diese Quote wird seit Jahrzehnten übrigens von der Wirtschaft nicht eingehalten, was verschiedene Gründe hat. Ausser einer kleinen Randnotiz lese ich dazu nichts, weder bei Nahles, noch bei Schwesig (der Teufel trägt Prada) oder sonst einer Organisation die sich für die Frauenquote einsetzt. Nun frage ich mich, wie Sinnvoll ist es eine Quote für Frauen einzuführen, wenn gleiche Organisation (politische Laberheinis und Laberernas) augenscheinlich zu Blöd sind eine funktionierende Quote für Behinderte einzuführen? Oder anders ausgedrückt, wie Behindertenfeindlich ist die Politiker- und Femifraktion, wenn sie selbst Quoten durchsetzen, aber Menschen die wirklich ein Handycap haben im Regen stehen lassen.

          Komischerweise kämpft von denen auch keine für ne Quote für Ausländer, die teilweise auch auf der Bewerbung benachteiligt sind, oder für Menschen aus Neukölln, die allein wegen Ihrer Addresse benachteiligt sind, oder für Menschen aus niederen Bildungsschichten etc. etc. etc. Frauen, auch und besonders Frau Elfride Springer, Frau Ursula Piech und Susanne Klatten geb. Quant etc. etc. etc., sind benachteiligt, weil sie nicht so oft in Vorständen vertreten sind. Wer es glaubt wird seelig und kommt in den Genderhimmel… Linke Politik 2015, Frauen aus den reichsten Familien in die Vorständsposten!!!

          Warum eigendlich nicht? Was kommt als nächstes, Steuerfreiheit für Ulrich H. aus B. und Alice S. aus K.? Hilfszahlungen für Deutsche Bank Aktionäre, die dieses Jahr auf die Dividende verzichten müssen und deswegen augenscheinlich am Hungertuch nagen? Wir sind alle mehr als gespannt…

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          • So leid es mir tut, das übliche „Aber X geht es auch schlecht“ hättest du dir schenken können. Ist kein Argument. War nie eines. Genausowenig wie ein slipery slope sinnvoll ist.

            Was bleibt? Die Frage, ob Quote sinnvoll durchgesetzt werden kann. Durchaus richtig. Aber wenn nicht, dann schadet sie auch nicht, oder? Im schlimmsten Fall wäre sie halt ineffektiv, ok. Schrecklich.

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            • Rumo sagt:

              Twisted,
              überleg Dir mal, ob es nicht auch handfeste Gründe für die Ungleichbehandlung von Männern und Frauen im Arbeitsmarkt gibt. Stichworte hierzu sind zB Mutterschutz, Elternzeit, Erziehungsurlaub (oder wie auch immer das heisst).

              Eine Angestelle, die ein Kind bekommt, MUSS per Gesetz 10 Wochen zuhause bleiben. Damit ist sie (wenn nicht der Vater des Kindes signifikant weniger verdient) auch die designierte „primary caregiver“, also diejenige die Teilzeit oder immerhin weniger arbeitet. Dass viele Frauen immer noch Männer mit gleichem oder höherem gesellschaftlichen Status (und ein Teil davon ist das Einkommen) bevorzugen, tut ein übriges dazu. Das trägt auch maßgeblich dazu bei, dass wenige Männer Elternzeit oÄ in Anspruch nehmen.

              Und nun stell dir einen Mittelständler mit 9 Angestellten vor, der eine 25-jährige Ingenieurin einstellt, die nach kurzer Zeit ein Kind bekommt und dann legal bis zu 3 Jahre nicht arbeiten geht, WENN sie nicht noch eins bekommt in dieser Zeit. Und wenn sie nach 5-6 Jahren Babypause (2 Kinder) zurückkommt, MUSS die Firma ihr eine Stelle geben, denn feuern darf man diese Frau ja nicht. Währendessen muss die Firma einen temporären Ersatz finden, natürlich genauso hochqualifiziert, nur eben erstmal auf 10 Monate begrenzt (Elternzeit). Alles legal und durch Gesetze abgesichert.

              Wenn die ersten Feministen / Frauenrechtler nach der Abschaffung der Mutterschaftsprivilegien verlangen, dann glaube ich denen vielleicht dass sie Gleichberechtigung wollen.

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              • Öhm… Ehrlich gesagt weiß ich gerade nicht mehr, was ich sagen soll, denn du hast doch gerade mein Argument bekräftigt. Was genau ist denn „Ich stelle lieber einen Mann ein, weil eine Frau ein kind bekommen KÖNNTE und dann NATÜRLICH auch sie lange zuhause bleibt“ anders als geschlechtsgebundene Diskriminierung? Ich danke für diesen wunderbaren Beleg…

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                • Alex sagt:

                  du vestehst es nicht, was gemeint war.

                  Vielleicht etwas deutlicher. Was meinst du wäre der Effekt, wenn ein Gesetz morgen vorschreiben würde, dass Frauen das Doppelte der Männer (man will ja den paygap wegbekommen) verdienen müssen und dazu noch bei Anstellung Unbefristetheit bekommen.

                  Was würde passieren? Die Anstellungen von Frauen würden abtauchen. Und die Feministen würden schreien: Die Frauen werden diskriminiert, wir haben es ja immer gesagt, hier ist der Beweis.

                  Nochmal: der Feminismus *schadet* den Frauen im Allgemeinen durch die ganze Privilegisierung. Dann geht er noch hin und hetzt diese Leute weiterhin auf, sie würden ja diskriminiert und fordern weitere Privilegien, usw…

                  Das ist es was hilft, die Kluft zwischen arm und reich grösser werden zu lassen. Und dabei reden sie noch von Gleichheit und Gleichstellung!

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                • St. Elmo sagt:

                  @ Twisted

                  Das nennt man unternehmerische Freiheit.
                  Wen ich und Warum in meiner Firma einstelle (und ein gutes Gehalt bezahle), das ist meine Sache.
                  Schließlich Trage auch ich das Unternehmerische Risiko, und hafte ggf auch mit meinem Privatvermögen wenn diese Person mist baut.

                  Daher nehme ich mir das recht heraus die Person einzustellen die Ich für die Geeignetste halte.
                  Und wenn die Qualifikation nicht stimmt wird der Bewerber nicht eingeladen.
                  Und von den qualifizierten Bewerbern wähle ich den ode die aus die meiner Meinung nach am Besten ins Unternehmen passt, auch wenn dieser Kandidat von den letzen X Berwerben der am wenigstenQualifiziert ist.

                  Ich Diskriminiere von den 100 Bewerbern nicht die Frauen oder die Männer sondern die 99 die den Job nicht bekommen und bevorzuge den Einen der den Job bekommt.

                  Aber natürlich ist es einfach zu Sagen der hat einen A eingestellt ich bin ein B der hat mich diskriminert. Schuld sind immer die anderen.

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                  • *gähn* Und du glaubst wirklich, dass unternehmerische Freiheit bedeutet, dass es (bei ansonsten gleicher Kompetenz) völlig ok sein sollte, Schwule generell nicht einzustellen? Deutsche mit Migrationshintergrund? etc.?

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                    • Alex sagt:

                      @twisted
                      „… völlig ok sein sollte, Schwule generell nicht einzustellen? Deutsche mit Migrationshintergrund? etc.?“

                      Finde ich persönlich überhaupt nicht ok. Aber wer bin ich, anderen das zu verbieten zu wollen?

                      Zur Freiheit gehören auch solche Sachen.

                      Die Feinde der Freiheit haken hier natürlich nach, unter dem Deckmantel einer „sozialen Gerechtigkeit“ etwa, denn offen können sie die Freiheit ja nicht angreifen….

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                • Rumo sagt:

                  Sorry, aber Diskriminierung ist es, wenn Schwarze im Bus hinten sitzen müssen, weil sie Schwarz sind – wenn Juden ein sichtbares Erkennungszeichen tragen müssen aufgrund ihrer Religion, wenn Schüler aufgrund ihres Geschlechts mehr leisten müssen als andere für die gleiche Note.

                  Keine Diskriminierung ist es, wenn Unternehmen eine Frau *aufgrund der geltenden Gesetzeslage* als höheres unternehmerisches Risiko einstufen muss als einen Mann. Wenn Du den Unterschied wirklich nicht verstehst, musst Du wohl weiter an die Pässen Seilschaften weißer Männer glauben, die die Frauen einfach nicht mitspielen lassen.

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                  • Ich verstehe durchaus, dass du bei deiner persönlichen Diskriminierung glauben willst, es sei etwas „ganz anderes“, aber nein, ist es nicht. Wenn jemand grundsätzlichen Personen mit Eigenschaft X nicht einstellt, soll das ok sein, aber wenn jemand in SEINEM Bus Personen mit Eigenschaft Y nur hinten sitzen lassen will, ist es das nicht? Obwohl weder X relevant für den Job ist noch Y relevant für den Busverkehr? Ne, sorry, da doktorst du dir deine Welt zurecht, so wie sie dir gefällt, damit deine eigene Diskriminierung „ok“ ist, andere aber nicht. Aber viel Spaß damit.

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                    • Alex sagt:

                      @twisted

                      Zwischen dem Öffentlichen und dem Privaten gibt es einen grundlegenden Unterschied. Das heisst: für die Liberalen ist das so.

                      Die Totalitären wollen natürlich, dass alles Private auch öffentlich gemacht wird („das Persönliche ist das Politische“), damit es ihrer Willkür unterstellt werden kann (wobei die Führer sich natürlich selbst dem nicht unterwerfen, man ist ja was „Besseres“).

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                    • Kurz gesagt: Wovon redest du? Wir reden vom Berufsleben. Es geht nicht darum, dass deine Freundin bei euch zuhause als erste auf’s Klo will.

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                    • Rumo sagt:

                      Klar, denn der Bus gehört natürlich dem Busfahrer…

                      Und X ist nicht relevant für den Job. Hast Du meinen Post oben überhaupt gelesen? Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen haben nunmal grundsätzlich verschiedene Rechte, wenn es um Schwangerschaft bzw. Kinder geht. Es gibt genügend Berufe, die schwangere Frauen nicht ausüben dürfen (zB Arbeit mit Chemikalien) – aber natürlich phantasiere ich mir hier nur etwas zusammen. Es gibt in Wahrheit ÜBERHAUPT keinen Unterschied in den Rechten von Männern und Frauen!

                      Was Du nicht verstehst, ist das die schlimmste Form von Diskriminierung IMMER von einem Staat ausgeht (siehe meine Beispiele oben – auch wenn Du scheinbar glaubst, das die Diskrimierung von Schwarzen in öffentlichen Verkehrsmitteln in den USA nur eine Aktion von vielen Busfahrern war.) Individuen können auch Diskriminieren, klar. Allerdings ist das peanuts im Vergleich zu staatlich geregelter Diskrimierung.

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                • Lomi sagt:

                  @Twisted

                  „Was genau ist denn “Ich stelle lieber einen Mann ein, weil eine Frau ein kind bekommen KÖNNTE und dann NATÜRLICH auch sie lange zuhause bleibt” anders als geschlechtsgebundene Diskriminierung?“

                  Ist es wirklich Diskriminierung? Das Argument der „unternehmerischen Entscheidung“ weist doch schon darauf hin, dass der Ausschluss der Frau in diesem Fall einer gewissen Rationalität folgt, nämlich der ökonomischen. Es ist wirtschaftlich rationaler, Frauen nicht einzustellen. Wäre es wirtschaftlich unproblematisch, dass Frauen schwanger werden, würde man sofort anders handeln. Sprich: Das Geschlecht ist nicht an sich ein Grund für den Personaler, Vorbehalte zu haben, nur die damit verbundenen ökonomischen „Schwierigkeiten“.

                  Wenn man aber Schwarze im Bus hinten sitzen lässt, hat das gar keinen rationalen Grund, sondern nur den, dass man irrational annimmt, die Schwarzen seien an sich minderwertig. Man handelt hier nicht aufgrund von äußeren Drücken, wie das in der Wirtschaft z.B. der Fall ist.

                  Der Unterschied liegt doch klar auf der Hand.

                  Das Problem des Feminismus besteht darin, dass er nicht mehr politökonomisch denkt und dabei vergisst, dass die aktuelle Wirtschaftsordnung ganz wesentlich die beklagten Ungleichheiten erzeugt. Es ist selbstverständlich ein Problem, wenn Frauen aus obigen Gründen weniger Chancen erhalten. Aber dazu muss man eher die ökonomischen Rahmenbedingungen ändern, damit man das Problem lösen muss.

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              • Mona sagt:

                „Wenn die ersten Feministen / Frauenrechtler nach der Abschaffung der Mutterschaftsprivilegien verlangen, dann glaube ich denen vielleicht dass sie Gleichberechtigung wollen.“

                Wieso das?
                Ich würde verlangen, dass Männer auch mit dem Mutterschutz in den Vaterschutz gehen müssen. Fänd ich fair.

                Vielleicht würden dadurch dann mehr Männer die Elternzeit und Erziehungszeit nehmen, weil die ja sowieso erstmal die 14 (?) Wochen raus waren und nicht arbeiten durften. Dann würden auch nicht alle davon ausgehen, dass „die Frau“ ja sooo lang wegbleibt und vertreten werden muss, weil das bei „den Männern“ genauso wäre.

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                • Lomi sagt:

                  Ich würde sagen, der Mutterschutz ist kein Privileg, sondern notwendig, medizinisch gesehen. Das ist damit nicht gemeint. Ein Mutterschaftsprivileg ist z.B., dass ich als 48%-Teilzeit-Vater nur geringfügig weniger Unterhalt an die Mutter zahlen muss, obwohl ich ja annähernd die gleiche Zeit fürs Kind da bin und auch annähernd gleiche Kosten habe. Da gibt es eine Schieflage. So kann man also die Aussage oben verstehen: Ein Feminismus, der es ernst meint mit der Gleichberechtigung, müsste auch diese Schieflagen kritisieren.

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                  • Mona sagt:

                    Weil der Mutterschutz notwendig ist, kannst du den nicht wegmachen. Aber es ist ein Nachteil der Frauen, wenn sie sich irgendwo bewerben. Um den Nachteil den Männern auch mitzugeben, kann man ja den Vaterschutz erfinden. Es hat auf jeden Fall den Vorteil, dass die Väter sich dann auch Vollzeit auf das Kind freuen können und schonmal ein Nest bauen und dann auch in Vollzeit mitbekommen wie das Neugeborene die ersten Lebenswochen wächst usw. Väter freuen sich normalerweise, wenn sie Zeit mit ihrem Baby verbringen können. (Also zumindest die Väter mit kleinen Kindern, die ich zur Zeit kenne.)

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                    • Lomi sagt:

                      „Um den Nachteil den Männern auch mitzugeben, kann man ja den Vaterschutz erfinden.“

                      Ich finde es nicht gut, wenn man Gleichberechtigung herstellen möchte, indem man neue Nachteile für Männer erschafft. Das ist demotivierend. Ich weiß ja, wie Du das meinst: Du willst erreichen, dass es diesbezüglich keinen Unterschied macht, ob man einen Mann oder eine Frau einstellt. Diese Idee hat ja tatsächlich einen gewissen Charme.

                      Denkbar ist nun, dass man das Problem damit nur verschoben hat. Jetzt ist es für die Unternehmen sinnvoller, entweder junge und ungebundene Leute oder ältere, deren Kinder schon groß sind, einzustellen. Dann benachteiligt man das junge Paar mit Kinderwunsch gegenüber dieser Gruppe.

                      Mir wäre da eine Lösung lieber, die Anreize schafft, andere unternehmerische Entscheidungen als jetzt zu treffen, so dass es sich für die Unternehmen lohnt, Frauen zu beschäftigen.

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                    • Mona sagt:

                      @Lomi
                      Ja, genau so meine ich das. Kompliziert.

                      @IULIUS
                      Ich wusste gar nicht, dass der Arbeitgeber für Mutterschutz zahlen muss. Ich dachte immer, das macht die Krankenkasse. Gibt es keine Versicherung für Arbeitgeber, damit sie Ausfallzeiten egal ob Geburt oder eine Krankheit von ihren Arbeitern irgendwie abpuffern können?
                      Dann ist ein Unternehmen mit besonders vielen schwangeren Frauen eine Katastrophe, weil dann alle ersetzt werden müssen und die Neumütter auch noch zusätzlich Geld bekommen?

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                    • IULIUS sagt:

                      Ich denke nicht, daß die 14 Wochen Mutterschutz wirklich das Problem sind. Im Extremfall sind das sogar 48! Wochen.
                      Tatsächlich muß der Arbeitgeber für diese Zeit das Gehalt weiterzahlen, bzw. die Differenz zum Mutterschaftsgeld. Hier denke ich wäre eine 100%ige Zahlung des Staates hilfreich. M. E. ist die Zahlung durch den AG grundgesetzlich gar nicht möglich. Der Schutz der Mutter unterliegt dem Staat Art. 6 IV GG. Dies auf den Arbeitgeber zu delegieren ist da nicht vorgesehen.

                      Nehmen wir mal an, eine Frau bekommt 3 Kinder, dann bezaht der AG der Frau 1 Jahr, im Extremfall bis zu mehr als 3 lang, ihr Gehalt, ohne auch nur den Ansatz einer Gegenleistung zu erhalten.

                      Wer unter den Bedingungen freiwillig eine Frau einstellt ist nicht klar bei Sinnen.

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                    • Shitlord sagt:

                      @Mona: Deine Argumentation ist mega-Mist. Ich sehe Dich als niedlich-naiv, nimm das also bitte nicht böse, aber Deine Argumentation läuft darauf raus, dass wir „Gleichheit“ dadurch erzielen, dass es allen _gleich scheiße_ geht („Um den Nachteil den Männern auch mitzugeben“). Damit ist wirklich niemandem geholfen. Niemandem.

                      Verbunden mit dem Vorschlag, dass Eltern halt gar nicht mehr arbeiten, frage ich mich, wovon die leben sollen? Ich habe nun ganz ehrlich keine Lust, das zu finanzieren. Du?

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                    • Mona sagt:

                      Ja, ich weiß, dass es unrealistisch ist. Es war ja nur drauf gezogen, dass Rumo geschrieben hat:
                      “Wenn die ersten Feministen / Frauenrechtler nach der Abschaffung der Mutterschaftsprivilegien verlangen, dann glaube ich denen vielleicht dass sie Gleichberechtigung wollen.“

                      Ich hab das so verstanden, dass für Rumo der Mutterschutz weg soll. Da ich den Mutterschutz für wichtig halte, wäre ich im Notfall lieber für Väterschutz. Da war mir noch nicht klar, dass der Arbeitgeber weiter zahlt. Ich dachte irgendwie, dass die Krankenkasse das bezahlt und die Leute ja vorher eingezahlt haben. Dadurch dachte ich, dass ich dafür auch in die Krankenkasse einzahle.

                      Es ist unrealistisch, weil sich das keiner finanziell leisten will und kann. Wenn die Menschen gern auf ihr Gehalt verzichten, um beim Baby zu bleiben, dann hätten die das schon die letzten 100 Jahre gemacht. Tun sie aber nicht, es bleibt meistens nur der Zuhause, der weniger verdient oder es arbeiten beide, weil das Geld von einem nicht reicht oder sie sich wohler fühlen, wenn beide arbeiten und beide Geld nach Hause bringen.

                      Was meinst du mit gar nicht mehr arbeiten? Hab ich den Vorschlag überlesen?
                      Meinst du das, wo ich geschrieben hab, dass dann mehr Väter vielleicht Elternzeit und Erziehungszeit nehmen? Da müsste natürlich die Mutter Geld verdienen gehen, während der Vater Zuhause ist.
                      Oder meinst du das, was IULIUS schrieb, dass der Mutterschutz dem Staat obliegt?

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                    • Shitlord sagt:

                      @Mona:
                      1. Mutterschutz:
                      Ich habe Rumo nicht so verstanden, dass der kategorisch „wegsoll“, und auch in der weiteren Diskussion ging es nur darum, dass der „vielleicht“ etwas exzessiv ist, womit es für Arbeitgeber _echt_ ein Problem sein könnte, Frauen einzustellen, die dann halt „nur“ jahrelang schwanger sind. Und die man dann _wiedernehmen_ muss.
                      Es ist m.W. keineswegs so, dass der Arbeitgeber in der Regel die Kosten trägt, in den meisten Fällen bekommt er das von der KK zurück (lies: Iulius Aussage ist bis auf wenige Ausnahmen (Stewardessen zB) Quark).
                      Damit sind wir bei 2.: Gerechtigkeit
                      > Dadurch dachte ich, dass ich dafür auch in die Krankenkasse einzahle.
                      Das Thema würde auf Deiner Seite einer Geschlechterdebatte nicht aufmachen. Männer zahlen etwa so viel ein, wie Frauen verbrauchen, und umgekehrt. Aus dem Kopf sind das etwa 70% und 30%. Die PKV meiner Frau anfang 20 war fast 50% teurer als meine. „Gerecht“ ist es sicher nicht, dass ich für alle Frauen irgendwas bezahlen muss, oder? Wenn Du das anders siehst, erklär mir, warum es unfair sein sollte, dass Frauen mehr bezahlen müssen, weil sie ja als Gruppe mehr verbrauchen, um die armen Männer nicht so sehr zu belasten. Wirst Du nicht schaffen.
                      > Meinst du das, wo ich geschrieben hab, dass dann mehr Väter vielleicht Elternzeit und Erziehungszeit nehmen?
                      Naja, Du klärst da viel mit Deiner 1620-Antwort an Lomi. Auch das ist m.E. ziemlich naiv. Weil ich Dich eben so lese, als schlägst Du vor, weil Du eine Elternzeit (Mutterschutz) für Frauen „wichtig“ ist, muss man ihnen Männern halt völlig ohne jeglichen Grund raufzwängen. Meine Position ist da sicher strikt dagegen – wenn Frauen ach so Nachteile wg. Des Mutterschutzes haben, müssten wir erstmal überlegen, wie man das offensichtlich Frauen benachteiligende Gesetz „Mutterschutz“ ändern könnte, um die dadurch (also, nicht die durch Schwangerschaft, sondern durch das _Gesetz_) entstehenden Nachteile eliminieren könnte. Die US_Regelung ist da zB m.E. viel wirtschaftsfreundlicher als unsere deutsche.
                      (3.) Und ich bin halt nicht der Ansicht, dass es „den Staat“ gibt. _Ich_ zahle Steuern, _ich_ finanziere den Staat. Das ist _meiner_. Iulius und Du scheinen das anders zu sehen, aber sowas bezahle ich halt nicht.
                      Ich habe im Sommer dem Finanzamt geschrieben, dass ich meine Steuererklärung nicht abgeben werde, solange unsere Bundesregierung darüber debattiert (in Bezug auf die Flüchtlinbgsdebatte), „ob man sich an die Gesetze halten müsste“. Ich sehe nämlich nicht ein, mich an Gesetzte wie „zahl Steuern“ zu halten, wenn ich mit meinen Steuern dann eine Regierung finanziere, die sich halt mal „überlegen“ muss, ob sie sich an die Gesetze hält. Ich gehe zwar davon aus, dass ich mir dafür nur einen 100€-Verspätungsbonus einhandle, aber ich warte seit drei Monaten auf eine Reaktion. Ich bemitleide den Finanzamtsangestellten, der sich zwischen dem, wofür er bezahlt wird, und dem, was fair ist, entscheiden muss.
                      Und falls das nicht klar wurde: Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, anderer Leute Kinder zu finenziern. Kinder sollen das schönste auf der Welt sein – was ich nicht bestätigen oder verneinen kann, ich habe keine. Ich finde aber Segeln wirklich schön. Ich erwarte aber nun nicht, dass mir das andere finanzieren.

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                    • Alex sagt:

                      @Mona
                      „Es ist unrealistisch, weil sich das keiner finanziell leisten will und kann.“

                      Warum soll ein Arbeitgeber, die Allgemeinheit oder der Staat überhaupt für die rein persönlichen Entscheidungen von Frauen aufkommen, ein Kind haben zu wollen?

                      Kannst du mir das verraten?

                      Der „besondere Schutz“ den der Nachwuchs verdient (GrundGesetz), das heisst doch überhaupt nicht, dass unser Staat oder die Allgemeinheit die Aufgabe hat, die freien Lebensentscheidungen anderer zu bezahlen, Kinder bekommen zu können!?

                      Leben wir noch in einem Obrigkeitssstaat, der gewünschten Nachwuchs heranzüchtet? Anscheinend ja und dies sollte sich schleunigst ändern. Davon sollten wir uns unbedingt emanzipieren, meine ich.

                      Kinder zu bekommen *ist* eine rein persönliche Lebensentscheidung, oder möchtest du auf die zutiefst althergebrachten Vorstellungen von der „Natürlichkeit“ des Kindeskriegens gar „als Rolle der Frau“ zurückgreifen?

                      Auch hieran kann man den zutiefst heuchlerischen Charakter des modernen Feminismus erkennen, der an den althergerachten Zuständen gar nichts auszusetzten hat und diesen Status Quo sogar noch konsolidieren will.

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                    • Mona sagt:

                      “Es ist unrealistisch, weil sich das keiner finanziell leisten will und kann.”
                      Ich meinte mit dem Satz die Eltern selbst.

                      Sie sind meistens nicht bereit ihren Standard zu senken, um mehr bei dem Kind zu sein. Ist doch auch ok. Es gibt bestimmt einige Eltern, die das in Kauf nehmen, mal paar Monate von ihren Ersparnissen zu leben, einfach nur, weil es denen so wichtig ist zusammen in Vollzeit das Neugeborene zu betreuen. Das ist auch so eine Sache, die man nach seinem Geschmack machen kann, wenn man Kinder hat. Der eine will die ersten 3 Jahre pausenlos beim Kind sein, dem anderen reicht es das Kind mit 4 Monaten in die Krippe zu geben. Ist doch alles gut, wenn alle frei wählen können.

                      Ich denk schon, dass Deutschland Kinder und das Kinderkriegen fördern will. Beschweren sich nicht irgendwelche Politiker drüber, dass Frauen so spät Kinder bekommen oder gar keine?

                      Ich find auch, dass jeder sich frei aussuchen soll, ob Kinder was für das eigene Leben sind oder nicht. Wenn man keine bekommen kann, kann man sich noch überlegen, ob man ein Pflegekind haben will und welche Möglichkeiten es sonst so gibt oder ob man es doch bleiben lässt. Insgesamt hab ich den Eindruck, dass sehr viele Menschen sich Kinder wünschen, egal ob Männer, Frauen oder wen es sonst so gibt. Vielleicht sind sie einfach lauter als die Leute, die keine Kinder haben wollen? Kann auch sein.
                      Ich sehe ja alles nur aus meiner Sicht und stelle keine Studien an. Ich kann nur erzählen, wie ich die Welt erfahren habe soweit.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Es ist m.W. keineswegs so, dass der Arbeitgeber in der Regel die Kosten trägt, in den meisten Fällen bekommt er das von der KK zurück „
                      @Shitlord,
                      welche Quellen hast Du? Nach dem Mutterschutzgesetz zahlt das der AG.

                      „Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld

                      Übersteigt der durchschnittliche kalendertägliche Nettolohn den Betrag von 13 Euro (monatlicher Nettolohn von 390 Euro), ist der Arbeitgeber verpflichtet, die Differenz als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen. Dies gilt auch für geringfügig Beschäftige, sofern deren Nettolohn 390 Euro übersteigt.

                      Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverboten (Mutterschutzlohn)

                      Setzt eine Frau wegen eines allgemeinen oder individuellen Beschäftigungsverbotes ganz oder teilweise vor Beginn und nach Ende der Schutzfrist mit der Arbeit aus oder setzt das Unternehmen die werdende Mutter auf einen anderen zumutbaren Arbeitsplatz um, sodass sie ihre Tätigkeit wechseln muss, braucht sie trotzdem keine finanziellen Nachteile zu befürchten. Sie behält mindestens ihren Durchschnittsverdienst (Mutterschutzlohn). Der Mutterschutzlohn ist ein steuer- und beitragspflichtiges Arbeitsentgelt und entspricht in der Regel wenigstens der Höhe des Durchschnittsverdienstes der letzten 3 Monate (bei monatlicher Entlohnung) beziehungsweise der letzten 13 Wochen (bei wöchentlicher Entlohnung) vor Eintritt der Schwangerschaft.“
                      http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=40164.html

                      Allerdings gibt es mittlerweile das Umlageverfahren auch für Großbetriebe, so daß die Betriebe sich „versichern“ lassen müssen. Sie zahlen dafür eine Umlage. Trotzdem zahlen es die Betriebe.

                      „Durch eine Auflage des Bundesverfassungsgerichts war der Gesetzgeber verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2005 die Auferlegung von Lasten auf Arbeitgeber zugunsten von Müttern neu zu regeln.[1] Das Gericht hatte beanstandet, dass durch die frühere Nichteinbeziehung von mittleren und großen Unternehmen in das Umlageverfahren die Gefahr bestünde, dass diese Unternehmen wegen möglicher Aufwendungen für den Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld nach § 14 MuSchG weniger Frauen einstellten.“
                      Aus Wikipedia – Umlage U2 –

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                    • Rumo sagt:

                      Nur zur Info: in anderen Ländern (zB USA) gibt es keinen Mutterschutz. Medizinisch notwendig ist es sicher nicht…

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                    • Mona sagt:

                      Das wusste ich nicht. Sehr interessant. Wie machen die das denn? In der Schwangerschaft oder beim Stillen darf man manche Sachen ja nicht machen, werden die Frauen dann einfach gekündigt? Die bekommen bestimmt eine Krankschreibung vom Arzt, weil die gerade entbunden haben. Oder haben die USA auch keine Krankschreibungen? Ich meine diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen.

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                    • Tante Jay sagt:

                      @Mona: In der Schwangerschaft oder beim Stillen darf man manche Sachen ja nicht machen, werden die Frauen dann einfach gekündigt? Die bekommen bestimmt eine Krankschreibung vom Arzt, weil die gerade entbunden haben. Oder haben die USA auch keine Krankschreibungen? Ich meine diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen“

                      Die arbeiten weiter. Die sind für eine Woche „außer Dienst“ und dann entweder Vollzeit-Hausfrau, wenn der Ehemann genügend Geld nach Hause bringt, ansonsten passt die Oma auf das Kind auf und die Mutter geht wieder arbeiten.

                      Es gibt auch „Schichtwechsel“ in manchen Familien. D.h. einer macht „Frühschicht“ und geht morgens arbeiten, der andere „Spätschicht“ und geht arbeiten, wenn der andere Partner nach Hause kommt.

                      Es ist auch schon vorgekommen, dass das Kind morgens gefüttert und dann alleine gelassen wurde.

                      Die USA kennen das „man darf gewisse Sachen während Schwangerschaft oder stillens nicht tun“ nicht (mehr). Die Arbeitsschutzgesetze sind ziemlich an die Wand gefahren.

                      Nur falls sich einer nach der Zielrichtung von TTIP fragt.

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                    • Lomi sagt:

                      @Shitlord

                      „Ich sehe keinerlei Notwendigkeit, anderer Leute Kinder zu finenziern. Kinder sollen das schönste auf der Welt sein – was ich nicht bestätigen oder verneinen kann, ich habe keine. Ich finde aber Segeln wirklich schön. Ich erwarte aber nun nicht, dass mir das andere finanzieren.“

                      HIer liegt ein Irrtum vor. Kinder sind kein Hobby. Es mag zwar sein, dass Leute aus persönlichen Bedürfnissen heraus Kinder in die Welt setzen. Solange sie planen und ein Kind zeugen, ist es möglicherweise eine Art „Hobby“ oder persönliche Neigung. Aber sobald das Kind auf der Welt ist, ist es auch ganz wesentlich die Verantwortung für einen anderen Menschen.

                      Ab diesem Punkt ist es kein Hobby mehr, sondern ganz wesentlich eine Fürsorgepflicht. Das Kind ist kein Segelboot, sondern eine eigenständige Person mit Rechten, für das die Eltern nun aufzukommen haben. Damit verändert sich die Sachlage, selbst, wenn man sagt, dass die Eltern diesen Aufwand selbst durch willentliche Entscheidung herbeigeführt haben. Ein Segelboot kostet auch, aber jeder kann sein Boot abstoßen, wenn er keinen Bock mehr hat, es jedes Jahr neu zu schleifen und zu lackieren. Das kann man mit einem Kind nicht tun.

                      Der Staat nimmt hier zumindest die Rolle ein, die Rechte des Kindes zu vertreten, gegenüber den Eltern und gegenüber der übrigen Gesellschaft. Insofern greift er hier auch in die Rechte Anderer ein.

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                    • Rumo sagt:

                      @Mona: In den USA haben Frauen ein Anrecht auf 2 Wochen Freistellung vom Beruf, um das Kind zu gebären – unbezahlt, soweit ich weiß. Eine Freundin von uns war froh, weil sie 8 Wochen frei bekommen hat – unbezahlt, versteht sich.
                      Eine Bekannte von uns (sie ist ca 60) formulierte es mal so: „Wir wollten zeigen, dass wir genauso gut sein können wie die Männer. Das ist nunmal der Preis dafür.“

                      Versteh mich nicht falsch, ich finde Mutterschutz eine tolle Sache. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass Frau während einer Schwangerschaft (insbesondere während des letzten Trimesters) eine große Behinderung für ihre Arbeit hat – frag jede berufstätige Mutter, die wird dir das bestätigen. Meine Frau hat vor allem unter Schlafmangel gelitten, konstanter körperlicher Erschöpfung etc.
                      Wenn ich Bekannten und Arbeitskollegen in den USA erzähle, wie Eltern hier finanziell unterstützt werden (Mutterschutz, Kinderbetreuung), stöhnen die meisten auf vor Neid.

                      Allerdings halte ich es für absolut unaufrichtig, die Nachteile von Frauen in gewissen Berufen zu thematisieren (wobei es ja insbesondere immer um high-profile Jobs geht), ohne über die geschlechterspezifischen Priviligien zu reden. Aber wie man schon bei Twisted sieht, giebt es nunmal genug Leute, die nicht weiter als „Diskriminierung“ denken können – dabei steht hinter jeder (!) Diskrimierung eine politische, soziale oder ökonomische Motivation, die es zu verstehen und zu beseitigen gilt.

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                    • Lomi sagt:

                      @Rumo

                      „Wenn ich Bekannten und Arbeitskollegen in den USA erzähle, wie Eltern hier finanziell unterstützt werden (Mutterschutz, Kinderbetreuung), stöhnen die meisten auf vor Neid.“

                      Ich vermute mal, syrische Frauen sind selbst noch auf die Verhältnisse in den USA neidisch ^^

                      Sprich: Man kann solche Dinge wie „Mutterschutz“ immer von niedrigeren sozialen Standards aus in Frage stellen. Die Frage ist, ob man sich an diesen niedrigen Standards orientieren sollte. Und was man durch so einen Vergleich erfährt. Es ist richtig, dass wir so sehen, dass wir beim Mutterschutz eine großzügige Regelung haben. Das sollte man sich selbstverständlich auch bewusst machen. Ich kann aber daraus nicht so recht folgern, dass dies ein Privileg sein soll. Im Grunde sind wir, bezogen auf andere Länder oder frühere Zeiten, dann rundherum privilegiert.

                      Es geht ja aber gar nicht um diesen Vergleich mit anderen Ländern mit schlechteren Standards, sondern um einen gewissermaßen innerdeutschen Vergleich der Lage von Mann und Frau. Und da sehe ich den Mutterschutz nicht als ein besonderes weibliches Privileg an, weil man hier die Lage von Mann und Frau gar nicht vergleichen kann, da Männer nicht schwanger werden. Um überhaupt von Besserstellung reden zu können, braucht man eine Vergleichsebene. Die sehe ich hier nicht.

                      „Allerdings halte ich es für absolut unaufrichtig, die Nachteile von Frauen in gewissen Berufen zu thematisieren (wobei es ja insbesondere immer um high-profile Jobs geht), ohne über die geschlechterspezifischen Priviligien zu reden. Aber wie man schon bei Twisted sieht, giebt es nunmal genug Leute, die nicht weiter als “Diskriminierung” denken können – dabei steht hinter jeder (!) Diskrimierung eine politische, soziale oder ökonomische Motivation, die es zu verstehen und zu beseitigen gilt.“

                      Hier bin ich vollkommen d‘ accord! Das ist ja das Problem des Feminismus. Vieles, was der Feminismus als Problem beschreibt, ist meist eher eine Arm-Reich-Frage und weniger eine Geschlechterfrage.

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                    • Lomi sagt:

                      Tante Jay
                      „Die USA kennen das “man darf gewisse Sachen während Schwangerschaft oder stillens nicht tun” nicht (mehr). Die Arbeitsschutzgesetze sind ziemlich an die Wand gefahren.

                      Nur falls sich einer nach der Zielrichtung von TTIP fragt.“

                      Keine weiteren Fragen, Euer Ehren…

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                    • Tante Jay sagt:

                      Was den „Mutterschutz“ angeht, halte ich das Wort ein wenig für irreführend. Es geht hier in erster Linie nicht darum, die Mutter zu schützen, sondern das Kind. Säuglinge benötigen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung von derselben Bezugsperson, gerade in den ersten Lebensmonaten, wenn sie sich gut entwickeln sollen.

                      Ständig wechselnde Bezugspersonen stören das – die müssen die Kids nicht mal misshandeln. Kommt das noch hinzu, hat das Kind gleich nach der Geburt ein echtes Paket zu tragen.

                      Ich finde auch den Hang vieler (nicht aller) Feministinnen, Kinder als Bürde anzusehen, die man am besten gleich nach der Geburt in die Krippe abgibt, damit man weiter für Gleichheit kämpfen kann, ziemlich dumm.

                      Wenn ich Kinder bekomme, habe ich mich für einen bestimmten Weg entschieden. Und man kann nicht zwei Herren dienen, ohne dass einer vernachlässigt wird oder ich einen Preis zu bezahlen habe, den ich nicht bezahlen möchte bzw. kann.

                      Es ist nicht von ungefähr, dass die Mütter, die irgendwann mal gesagt haben „LMAA“ und IHR Ding durchzogen, die glücklichsten sind. Sie mussten Zugeständnisse machen, sich von Träumen verabschieden, um neue aufzubauen.

                      Und an der Stelle kommen wir wieder zu nurture vs. nature😉

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                    • Rumo sagt:

                      @ Lomi
                      „Ich vermute mal, syrische Frauen sind selbst noch auf die Verhältnisse in den USA neidisch ^^“

                      Schlimmer gehts immer!🙂

                      Das inhärente Problem bei der gesamten Gleichstellungspolitik ist ja eben, dass es darum geht, Dinge gleichzumachen, die einfach nicht gleich sind. Ich finde es aber sehr problematisch, Gesetze auf der Basis biologischer Fakten zu machen – das öffnet allerlei Mißbrauch Tür und Tor. Sowas haben schon die Nazis benutzt, um die systematische Hinrichtung von allerlei Menschen mit Behinderung, der falschen Religion etc zu rechtfertigen. (Ja ich weiß, Nazivergleiche – leider stimmt das aber)

                      Wenn es Gesetze auf biologischer Basis gibt (Frauen werden schwanger, Männer nicht), warum wird dann zB der höhere Kalorienbedarf von Männern nicht gesetzlich berücksichtigt – zB in Form von einer Steuerausnahme für Nahrungsmittel?

                      Die Antwort ist simpel: wir haben Gesetze zum Schutz und zur Unterstützung von Müttern und Familien, weil Frauen in D letzlich die Kontrolle über die Reproduktivität haben – und unser Staat auf neue Bürger angewiesen ist, wenn er überleben will. Unser Rentensystem ist auf junge Zahler angewiesen (Generationenvertrag), die Krankenkassen würde ohne die vielen junge Nettozahler kollabieren, die Sozialversicherung auch. Alle Errungenschaften, die unseren Lebensstandard deutlich über den in anderen Ländern heben, basieren darauf, dass es letztlich viel mehr Leute gibt, die keine Leistungen in Anspruch nehmen und trotzdem einzahlen – nur deshalb ist das ganze ja sinnvoll.

                      Und dafür braucht es neue Erdenbüger in D. Letztlich ist das auch intelligent, weil unsere Gesellschaft so auf einem der größten und natürlichsten Bedürfnisse der Menschen aufbaut.

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                    • Alex sagt:

                      @Rumo
                      „Alle Errungenschaften, die unseren Lebensstandard deutlich über den in anderen Ländern heben, basieren darauf, dass es letztlich viel mehr Leute gibt, die keine Leistungen in Anspruch nehmen und trotzdem einzahlen“

                      Genau das ist die Grundvoraussetzung, dass das alles läuft. Wenn allerdings überall Privilegien errichtet wurden, auf die die Leute meinen ihr „gutes Recht“ zu haben, dann läuft es nicht mehr.

                      Noch zu dem angeblich so tollen „Mutterschutz“.
                      „Mutterschutz“ benachteiligt Frauen strukturell bei der Karriere und allgemein wirtschaftlich. Profitieren tun höchstens die im öffentlichen Dienst, zulasten des gesamten privaten Sektors. Eine Folge davon ist natürlich auch die niedrige Bezahlung im öD….

                      Wenn es irgendwas gäbe, was „patriarchal“ ist, dann dieser „Mutterschutz“! Zugrunde liegt das der Ideologie des „Muttertums“, die schon längst von gewissen Feministinnen von damals entlarvt wurde, die allerdings von der heutigen Spezies verfemt wurden…
                      Der Feminismus funktioniert hier also genau als das Patriarchat, welches er vorgibt zu bekämpfen.
                      Ist natürlich eine win-win Situation für diese Ideologie, die „das Fleisch verspottet, von dem es sich ernährt“ (Shakespeare).
                      Aber der Feminismus ist so speziell auch nicht. Es gibt so ungeheuer viel Privilegien in unser Gesellschaft, die keiner sehen will und als das einzig richtige gesehen werden…

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                    • Mona sagt:

                      Dann nennen wir das eben Neugeborenenschutz.
                      Ein Neugeborenes versorgt sich nicht von selbst und es soll sehr gut fürs Kind sein, wenn es von der Mutter gestillt wird. Neugeborene sind Jungs und Mädchen, also wär das keine Geschlechtsdiskriminierung.

                      Ich frage mich wie das in Ländern ohne Mutterschutz funktioniert. Wie bekommen es die Frauen dort hin nach ihrer ersten Entbindung das so schnell zu lernen, wie das mit dem Kind geht und wann sie es bei jemand anderem lassen können, um arbeiten zu gehen.
                      Alle neuen Mütter, die ich kenne, bekommen die ersten Monate nicht mal richtig ihren Schlaf hin, weil das Kind alle paar Stunden Hunger hat, auch wenn sie arbeitsfrei haben. Dazu auch noch zur Arbeit gehen, find ich echt grenzwertig. Das führt doch total schnell zum Burnout oder irgendwelchen anderen Krankheiten?

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                    • Lomi sagt:

                      @Tante Jay
                      „Was den “Mutterschutz” angeht, halte ich das Wort ein wenig für irreführend. Es geht hier in erster Linie nicht darum, die Mutter zu schützen, sondern das Kind. Säuglinge benötigen eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung von derselben Bezugsperson, gerade in den ersten Lebensmonaten, wenn sie sich gut entwickeln sollen.“

                      Ich weiß nicht, was genau mit „Mutterschutz“ beabsichtigt ist, aber ich halte es schon nicht nur für einen Schutz ausschließlich des Kindes. Kind und Mutter bilden ja doch eine Einheit, zumindest in der Schwangerschaft und wohl auch in den ersten Wochen nach der Geburt. Es macht daher Sinn, beide zu schützen, zumal das Kind nur leben kann, wenn die Mutter lebt.

                      Kurz: Ich finde Mutterschutz als etwas, was auch dem körperlichen Wohlbefinden der Mutter dient, gut.

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            • Kai V sagt:

              Ich habe nicht geschrieben das es X auch schlecht geht. Frauen geht es nicht schlecht, oder möchte mir jetzt hier jemand das Gegenteil beweisen! Behinderten übrigens auch nicht, viele leben glücklich und zufrieden! (Nicht dass es Frauen und Behinderte gibt, denen es AUCH mal schlecht geht, aber nicht weil sie Frauen oder behindert sind) Ich habe nur den Lobbyaufwand, den auch unsere Po-litikerInnen da betreiben, verglichen. Behinderte kriegen ne Quote, aber keinen interessiert es. Frauen kriegen ne andere Quote und alle trommeln und stellen Konzerne an den Pranger die nicht noch mehr Quants, Elfriede Springer etc. auf Posten heben…

              „Was bleibt? Die Frage, ob Quote sinnvoll durchgesetzt werden kann. Durchaus richtig. Aber wenn nicht, dann schadet sie auch nicht, oder? Im schlimmsten Fall wäre sie halt ineffektiv, ok. Schrecklich.“

              Nö, was bleibt ist ein fader Beigeschmack unserer Politik und der absoluten Behindertenfeindlichkeit von Feministinnen, die für ne eigene gesetzliche Quote überall trommeln, aber die z. B. die Quote für Behinderte in keinster Weise interessiert. Hierzu Schwesig und Nahles, beide in passenden Positionen in der Politik, beide nur auf Frauenquote fixiert. Dabei wäre es gerade die Aufgabe von Nahles hier jetzt auch auf die Behindertenquoten hinzuweisen…

              Und nur weil etwas unnütz ist, bedeutet es nicht das es nicht auch schadet. Die Quote kann Frauen nicht nützen, also unnütz sein, Firmen aber trotzdem schaden… Sozusagen gleicher Schaden bei geringerer Qualifikation…

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              • Ich finde es lustig, dass du schreibst „Ich habe nicht geschrieben das es X auch schlecht geht“ nur um dann im gleichen Posting völlig unironisch „die für ne eigene gesetzliche Quote überall trommeln, aber die z. B. die Quote für Behinderte in keinster Weise interessiert.“ von dir gibst, was ja effektiv genau das ist „Aber den Behinderten geht es auch schlecht und um die kümmert ihr euch nicht“.

                Ja, es mag durchaus sein, dass Feministinnen nicht für jede benachteiligte Gruppe gleich aktiv sind (man könnte glatt glauben, dass Feministen irgendwas mit Frauenrechten am Hut haben… Strange) – wobei allerdings diejenigen, die ich kenne, im Durchschnitt wesentlich aktiver allgemein sind als die Nicht-Femisisten, denen solche Themen allgemein eher am Arsch vorbei gehen. Ist natürlich eine eher kleine Stichprobe.

                Und ehrlich gesagt bezweifle ich, dass dich nun dieser Thread hier davon überzeugen wird, dass es tatsächliche Nachteile für Frauen auch heute noch gibt. Wenn du bis jetzt da nichts von mitbekommen hast, wirst du es auch in Zukunft nicht. Ich könnte das jetzt brutal „leugnen“ nennen, aber who cares?

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                • Rumo sagt:

                  @Twisted:

                  Wie viele FeministInnen kennst Du denn, die für männerspezifische Probleme aktiv werden? Ich denke hier an Obdachlosigkeit, Drogenprobleme, Kriminalität (sowohl als Täter als auch als Opfer), Familienrecht etc….

                  Das Problem, das Anti-Feministen mit dem Feminismus haben, ist doch allgeimein, das Feministen sich mittlerweile als Repräsentanten aller „Minderheiten“ präsentieren, der tatsächlich praktizierte politische Feminismus aber fast ausschliesslich auf die Bedürfnisse der Mittel- bis Oberklasse abzielt. Warum haben wir denn eine Quote in den Aufsichtsräten, und nicht bei den Müllmännern? Es geht um Macht, nicht um Gerechtigkeit!

                  Es gibt tatsächlich geschlechtsspezifische Nachteile für Frauen in der BRD von 2015. Aber ich würde hier mal den Advocatus Diaboli spielen und dich bitten, mal die drei Wichtigsten aufzuzählen? Würd mich echt mal interessieren – genauso wie die Frage, ob Du auch geschlechtsspezifische Nachteile für Männer irgendwo siehst?

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                  • Männerrechte spezifisch? *grübel* Nein, keine aktiven. Zwei feministisch orientierte Frauen die ich kenne sind aber z.B. auch in der Behindertenförderung tätig.

                    Für zukünftige Diskussionen könntest du evtl. lernen, Stammtisch-Parolen zu vermeiden. Was soll eine Quote für Müllmänner sein? Frauen dazu zwingen, den Job zu machen? Scherzkeks. Es geht nunmal um Jobs, wo eine Diskriminierung bei gleichzeitigem Bedarf besteht. Wobei, wenn man das mal umdreht, gibt es z.B. im Kindergarten-Bereich durchaus Probleme für Männer, ernst genommen zu werden.

                    Da ich keine Frau bin, maße ich mir nicht an, die Probleme der Wichtigkeit nach zu sortieren, dementsprechend richte deine Frage doch an Frauen, wobei du sicher je nach persönlicher Erfahrung verschiedene Antworten bekommst.

                    Und ehrlich gesagt bin ich es leid, in jedem Thread zu betonen, dass es natürlich haufenweise Probleme für Männer gibt. Genauso wie ich es leid bin, klarzustellen, dass haufenweise (evtl. sogar alle) diese Probleme auf die gleichen Ursachen zurückzuführen sind gegen die Femisten angehen. Beispiel Sorgerecht: Das Problem sind Stereotype. „Frauen sind bessere Eltern“, „Männer sind bessere Verdiener“. Das wirkt sich hier halt so aus, dass Frauen hier in einer gewissen Situation einen Vorteil davon haben – aber zugrunde liegt ein Problem. Häusliche Gewalt gegen Männer? Oder von Frauen gegen Frauen? Gibt es. Genug. Nur wird ein männliches Opfer nicht ernst genommen, weil ein „echter Kerl“ sich sowas ja nicht gefallen läßt und das ganze voll lustig ist. Das zugrunde liegende Problem sind eben die stereotypen Geschlechterrollen: Frau schwach, Mann stark. Depressionen bei Männern? Traut sich kein Mann zuzugeben, ist ja nicht „männlich“. Stereotyp.

                    Wenn man also die Probleme beseitigt, die Feministen so sehen, lösen sich auch viele Probleme der Männer in Luft auf. Wenn man Frauen nicht wandelnde Gebärmaschinen ansieht, kann auch ein Mann, der Elternzeit nimmt, ernst genommen werden, auch ein Mann sinnvoll im Kindergarten arbeiten ohne schief angeschaut zu werden.

                    Ändert nichts an der Tatsache, dass gesellschaftlich allgemein Männer mehr Vorteile/weniger Nachteile haben, meiner Erfahrung nach und die Erfahrung zeigt, dass die Idee, für „Gleichheit“ zu kämpfen, leider verbrannt wurde von den Hohlbirnen, die darunter verstehen, die armen Männer zu beschützen, die ihre Ehefrauen zuhause nicht mehr schlagen und vergewaltigen dürfen. Dementsprechend halte ich es eher mit dem Feminismus und bin skeptisch bei jedem, der für „Gleichbehandlung aller“ kämpft, weil mir dabei immer in den Sinn kommt, für die finanziellen Probleme der Reichen einzustehen oder für die Freiheitsrechte der Sklavenhalter.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Wenn man also die Probleme beseitigt, die Feministen so sehen, lösen sich auch viele Probleme der Männer in Luft auf.“
                      Welche sollen das sein? Die Beweisumkehr in Vergewaltigungsprozessen?

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                    • Zum Beispiel die Tatsache, dass über Vergewaltigung VON (nicht notwendigerweise DURCH) Männern bislang kaum gesprochen wird, weil ja Männer immer geil sind und immer wollen und ein steifer Schwanz automatisch Konsens bedeutet.

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                    • Rumo sagt:

                      „…die armen Männer zu beschützen, die ihre Ehefrauen zuhause nicht mehr schlagen und vergewaltigen dürfen.“
                      Danke, dass Du mir gezeigt hast, wie man ohne Stammtischparolen argumentiert.

                      Aber im Ernst: Diskrimierung bei gleichzeitigem Bedarf…im Aufsichtsrat? Und Du meinst ernsthaft, dass der Feminismus das Gegenteil davon ist, für die finanziellen Probleme der Reichen einzustehen? Obwohl sämtlicher politischer Output sich darauf konzentriert, Positionen mit Prestige und Macht zu schaffen, die ausschließlich Personen weiblichen Geschlechts zur Verfügung stehen?

                      Und die Müllmann-Quote mag eine Stammtischparole sein, verdeutlicht aber das Kernproblem des politischen Feminismus (ich wiederhole mich): Kampf um Macht und Prestige. Die Kassiererin an der Kasse bei Aldi ist A. Schwarzer so egal wie Egon der Müllsammler.

                      Und es redet ja keiner von Zwang. In den MINT-Fächern werden Frauen geradezu umworben, es wird alles versucht, die Quote bei den Ingenieuren zu erhöhen – also ist doch die Frage gerechtfertigt, warum das nicht auch für andere Berufe geschieht, in denen Frauen noch weniger präsent sind? Im Übringen, auch Jura, Biologie und Medizin waren alles mal reine Männerdomänen – damals, als Frauen noch nicht oder wenig studieren durften. Da haben es die Frauen auch ganz von allein geschafft, mit den Herren gleichzuziehen – warum ist das bei MINT anders? Weil bei MINT alles Chauvis sind, im Gegensatz zu den anderen Bereichen?

                      Sorry, aber es läuft immer wieder auf Macht und Prestige hinaus. Den Fem’s ist es ein Dorn im Auge, das Frauen in Deutschlands Kernindustrie zahlenmäßig unterrepräsentiert sind – und die Industrie freut sich, denn mehr Ingenieure drücken den Preis der Arbeit, was man schon lange am Arbeitsmarkt beobachten kann.

                      „Da ich keine Frau bin, maße ich mir nicht an, die Probleme der Wichtigkeit nach zu sortieren, dementsprechend richte deine Frage doch an Frauen, wobei du sicher je nach persönlicher Erfahrung verschiedene Antworten bekommst. “

                      Sorry, persönliche Erfahrung ist nur gaaanz beschränkt aussagekräftig. Das Problem ist doch Folgendes: wenn es große, strukturelle Benachteiligungen spezifisch für Frauen gibt, dann sind diese für einen objektiven Beobachter auch sichtbar. Dass dabei das Geschlecht des Beobachters eine Rolle spiele, ist ein typisches Argument, um bei Frauenthemen die Männer mundtot zu machen. Oder kümmern sich Feministinnen deshalb nicht um Männerthemen.
                      Wenn meine Frau unter etwas leidet, wirkt sich das sehr direkt auf mein Leben (und auf das unserer Kinder) aus – sowas ist kein reines Frauenproblem.

                      Was die Stereotype angeht, da stimme ich dir zu – wobei das auch nicht alles erklärt. Rechtliche Schlechterstellung unverheiraterer Väter kann man damit zB nicht erklären.

                      Es geht nicht darum, dass Männer *auch* Probleme haben. Es geht darum, dass alle Menschen Probleme haben, und diese Probleme sehr oft komplex verwoben sind, und es eben nicht alle Probleme magisch löst, wenn wir nur die Probleme der Frauen lösen.

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                    • „Positionen mit Prestige und Macht zu schaffen, die ausschließlich Personen weiblichen Geschlechts zur Verfügung stehen?“ So what? Der Status Quo ist, dass viele dieser Positionen nur Personen männlichen Geschlechts zur Verfügung stehen. Was ist daran schlimm, es zu ändern, so dass wir am Ende bei einer diskrimierungsfreien Verteilung landen? Sicherlich wäre es toll, wenn sich das ganze magisch ohne Zwang ändern würde, keine Frage – tut es aber leider wohl nicht. Ja, könnte durchaus sein, dass die Quote mich auch betrifft, aber dann ist mir zumindest klar, dass ich in meinem Job einen deutlichen Vorteil als Mann habe und leichter ernst genommen werde.
                      Und dass sich eine Bewegung halt zuerstmal mit den Positionen der Macht beschäftigt und nicht die ganze Energie dazu aufbraucht, Frauen als gleichwertige Computerspieler zu etablieren, ist irgendwie nichts, was ich speziell seltsam finde…

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                    • Rumo sagt:

                      Ungleichverteilung bedeutet nicht Diskriminierung! Das kann man gar nicht oft genug sagen – leider gibt es genug Leute, die das glauben. So wird dann schnell aus der Tatsache, das Männer öfter Ingenieure sind und Frauen öfter Krankenschwestern eine Gehaltsdiskriminierung…

                      Das „Problem“ ist, das diese „Macht“-Positionen derzeit eben nicht nur Männern zur Verfügung stehen, sondern auch Frauen. Schafft man nun Positionen, die nur von Frauen zu besetzen sind (siehe 50%+ Regelung bei den Grünen), hat das mit Gleichberechtigung genau gar nichts zu tun! Wir können natürlich auch bestimmen, dass unser Parlament nur genau 50/50 besetzt werden darf (SED lässt grüßen), aber das ist eben nur Ergebnisgleichheit, was so ziemlich das Gegenteil von der Chancengleichheit ist.

                      Wenn die Tatsache, das hauptsächlich Männer in diesen Positionen sind, ein Beweis für Diskriminierung sein soll, was ist denn dann mit den Müllmännern. Fast 100% Männer – da werden die Frauen noch viel mehr diskriminiert als in allen anderen Bereichen!

                      Ich habe noch NIE eine tatsächlich gute Erklärung dafür gelesen, warum zB ein Bundestag, der 50/50 mit m/w besetzt ist, besser sein soll als jeder andere – und zwar NUR aufgrund der Tatsache, dass er 50/50 besetzt ist.
                      Es gibt genug Frauen, die Männer wählen – und umgekehrt. Warum auch nicht? Wenn sich aber mehr Männer zur Wahl stellen (das ist ja auch nicht ohne persönliche Opfer zu bewerkstelligen), oder Männer öfter gewählt werden, was ist daran bitte Diskriminierung? Niemand zwingt die Bürger, ihre Kreuzchen bei den Männern zu machen! Diskriminierung wäre es, wenn Frauen daran gehindert würden, überhaupt zu kandidieren.

                      Und was daran schlimm ist, die Ungleichverteilung zu ändern? Erstmal nichts – solange diese Änderung im Rahmen einer freiheitlichen Gesellschaft abläuft. Aber der Zweck heiligt nicht die Mittel! Soziale Utopien mit der Brechstange und gegen den Willen der Bevölkerung durchzusetzen, hat noch nie funktioniert.

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                    • Mona sagt:

                      „Diskriminierung wäre es, wenn Frauen daran gehindert würden, überhaupt zu kandidieren.“
                      Das Kandidieren an sich ist so ein Frauen-Männer-Ding, vermute ich. Immer wenn im Studium in einem Verein oder Fachschaftsrat oder was auch immer kandidiert wurde, haben die Männer nicht lang überlegt und sich einfach zur Wahl gestellt und bei den Frauen (bei mir auch) war das so, dass wir erstmal 20 Mal überlegt haben, ob wir das denn wollen und können/schaffen usw. Am Ende sind wir auch zur Wahl angetreten, weil der Fachschaftsrat x Plätze hat und man dann mindestens so viele auf der Liste haben musste, sonst bekämen die Gegner fast automatisch die Sitze.

                      Ist bestimmt nicht bei allen Frauen so! Es gibt jede Menge, die nicht so zweifeln und zögern.

                      Ich seh öfter, dass Frauen gern etwas unterstützen, aber sich nicht an die Spitze trauen, weil sie denken, sie könnten etwas falsch machen und die Männer immer vorgeben total selbstsicher zu sein und alles zu wissen. Dann überreden diese Frauen sogar die Männer zur Kandidatur.

                      Ich kann mir vorstellen, dass es bei den Grünen dann so ist, dass gesagt wird: Wir haben hier noch x Sitze in dem und dem Parteidingsbums und die sind nur für Frauen reserviert, weil noch zu wenig drin sind. Dann denken die Frauen, die sich noch nicht gemeldet haben nach und da sie in dem Moment niemandem etwas wegnehmen, trauen sie sich dafür zu melden oder zur Wahl zu stellen.

                      Mein Gefühl sagt mir, dass Männer insgesamt risikobereiter (oder größenwahnsinniger😀 ) sind und dadurch sehr schnell sehr hoch hinaus wollen. Mein Gefühl sagt mir auch, dass Frauen erstmal 30 Mal überzeugt werden müssen, bevor sie ein Risiko eingehen. Also bevor sie irgendwo kandidieren, nehmen sie sich erst einmal paar Monate und beschäftigen sich mit den Inhalten und den Kompetenzen usw. und erst, wenn sie sicher sind, dass sie das alles wissen, überblicken und hinbekommen, melden sie sich dafür, aber dann ist es schon zu spät, weil andere Männer und Frauen schneller waren.

                      Ich muss dazu schreiben, ich bin ein sehr ängstlicher Mensch. Vielleicht ist meine Weltsicht davon gefärbt. Ich schreibe ja sowieso nur meine Meinung, so wie ich Dinge erlebt hab und weiß nicht, wie es bei den ganzen anderen Menschen abgelaufen ist.

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                    • Wenn du nicht kapierst, dass das Problem nicht das Kreuzchen machen ist, sondern die Tatsache, dass es Frauen schwerer haben, überhaupt in eine Position zu kommen, wo man für sie ein Kreuzchen machen KANN, kann ich da leider auch nichts mehr machen, um dir das verständlich zu machen, sorry. Der Beweis für die Diskriminierung sind übrigens entsprechende Studien, nicht einfache Stellenzahlen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Der Status Quo ist, dass viele dieser Positionen nur Personen männlichen Geschlechts zur Verfügung stehen.“
                      Welche?
                      Nenne mir eine Position, die in Deutschland ausschließlich Personen männlichen Geschlechts zur Verfügung stehen. (Ausgenommen katholische Kirche)

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                    • Ich rede nicht von „ausschließlich“, sondern „viele“. Und es ist nunmal so, dass in vielen Berufen, Männer eher eingestellt werden als Frauen. Manche vorgeschobenenen Begründungen wurden ja hier schon genannt. Dementsprechend stehen de facto ein guter Teil von Positionen nur Männern offen, weil Frauen durch Diskriminierung weniger Chancen haben, sie zu bekommen. Dementsprechend sehe ich da kein Problem, wenn dagegen gearbeitet wird, auch wenn es bedeutet, dass meine Chancen auf einen Job zugunsten von Frauen sinken – derzeit sind sie zu ungunsten von Frauen erhöht.

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                    • Bombe 20 sagt:

                      Twisted Inspiration,

                      Genauso wie ich es leid bin, klarzustellen, dass haufenweise (evtl. sogar alle) diese Probleme auf die gleichen Ursachen zurückzuführen sind gegen die Femisten angehen.

                      hast Du zufällig rote Haare und schreist viel?

                      Beispiel Sorgerecht: Das Problem sind Stereotype. “Frauen sind bessere Eltern”

                      Wer war eigentlich Caroline Norton?

                      Auflösung: Sie war die Feministin, die Mitte des 19. Jahrhunderts die „Tender Years Doctrine“ durchgesetzt hat, nach der das Sorgerecht für Kinder bei Scheidungen standardmäßig an die Mutter ging. Vorher kamen die nämlich normalerweise zum Vater. Dieses verrückte Patriarchat…

                      Aber gut, Fehler macht jeder mal. Was taten also Feministinnen (diesmal in Form von u.a. ASF und VAMV), als mehr als 150 Jahre später der deutsche Bundestag eine Änderung des §1626a BGB diskutierte, nachdem das Bundesverfassungsgericht vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gezwungen worden war, die bisherige Gesetzeslage, nach der bei unehelich geborenen Kindern die Mutter per Gesetz das alleinige Sorgerecht erhielt, für menschenrechtswidrig zu erklären? Setzten sie sich jetzt für ein automatisches gemeinsames Sorgerecht für Mutter und Vater ein, um endlich das Stereotyp aufzubrechen, Kinder gehörten zur Mutter, oder erfanden sie absurde Räuberpistolen über böse Väter, die das geteilte Sorgerecht nur mißbrauchen würden, um der Mutter das Leben schwer zu machen, und argumentierten auf dieser Grundlage für möglichst hohe Hürden für Väter?
                      Tipp: Es war nicht das erste.

                      Häusliche Gewalt gegen Männer? Oder von Frauen gegen Frauen? Gibt es. Genug.

                      Und wie gehen Feministinnen dagegen vor? Indem sie die Gründerin der Frauenhausbewegung verfolgen und bedrohen, als die öffentlich erklärt, auch Frauen könnten gewalttätig sein. Indem sie versuchen, die Karrieren von Forschern zu zerstören, die Forschungsergebnisse veröffentlichen, nach denen häusliche Gewalt in signifikantem Maße von Frauen ausgeht. Indem sie in ihren eigenen Studien andere Konstellationen als „Mann schlägt (oder was sonst so gerade als häusliche Gewalt zählt) Frau“ gar nicht erst abfragen.

                      Das zugrunde liegende Problem sind eben die stereotypen Geschlechterrollen: Frau schwach, Mann stark.

                      Stereotype Geschlechterrollen, die Feministinnen bekämpfen, indem sie erklären, ein Mann mit Bikinischönheiten auf dem Hemd würde ansonsten interessierte, motivierte und fähige Frauen davon abhalten, Ingenieurwissenschaften zu studieren, genau wie ein schlechter Witz eines Nobelpreisträgers, der in seiner Karriere schon zig Wissenschaftlerinnen gefördert hat. Indem sie uns erzählen, es bräuchte überall Triggerwarnungen und ein Verbot von „Mikroaggressionen“, damit Frauen sich sicher fühlen können.

                      Und natürlich machen sie nur Witze über das Trinken von oder Baden in Männertränen, weil sie Männer ermutigen wollen, ihre verletzliche Seite zu zeigen und keine Angst zu haben, sich zu ihren Depressionen zu bekennen.

                      Wenn man also die Probleme beseitigt, die Feministen so sehen, lösen sich auch viele Probleme der Männer in Luft auf.

                      Weißt Du, ich habe vor zwei Wochen einen Bettelbrief vom BUND bekommen, ich solle helfen, die Umwelt zu retten. Wenn der BUND die Umwelt so retten würde, wie der Feminismus angeblich Geschlechterstereotype bekämpft, dann hätten die diesen Brief auf frisch abgeholztem Regenwaldholz gedruckt und einzeln mit einem 40-Tonner aus den 1970ern von Berlin hierher gefahren.

                      Es fällt mir gerade echt nicht leicht, ruhig zu bleiben; ich höre regelmäßig Feministinnen sagen, der Feminismus würde ja auch Männern helfen, indem er Stereotype bekämpft, die Frauen und Männern schaden, während ich ebenso regelmäßig beobachte, daß der real existierende Feminismus (bestenfalls) für Vorteile für Frauen kämpft, dabei Nachteile für Männer produziert und sich in seiner Argumentation genau der Stereotype bedient, die er doch angeblich eigentlich aufbrechen will.

                      Deshalb formuliere ich es mal ganz vorsichtig als Frage:
                      Aus welchem verdammten Paralleluniversum kommt Ihr?

                      die Idee, für “Gleichheit” zu kämpfen, leider verbrannt wurde von den Hohlbirnen, die darunter verstehen, die armen Männer zu beschützen, die ihre Ehefrauen zuhause nicht mehr schlagen und vergewaltigen dürfen.

                      Bombe 20

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                    • IULIUS sagt:

                      „derzeit sind sie zu ungunsten von Frauen erhöht.“
                      Nö, Männer arbeiten, werden dann mal irgendwann Chef.
                      Frauen wollen gleich Chef werden.

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                    • Rumo sagt:

                      Twisted,
                      we agree to disagree.

                      Ich halte deine Position für falsch, meiner Meinung nach schafft der heutige (!) Feminismus mehr Probleme, als er schafft.

                      Aber sicherlich denkst Du da anders drüber. Vielen Dank für die Diskussion!

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                    • Rumo sagt:

                      Mona:
                      Oder sind es einfach verschiedene Auslöser, die uns vorpreschen lassen? Ich war letztens auf der Elternversammlung unseres Kindergartens, dort wurde nach Freiwilligen für die Elternvertreter gesucht. In der Gruppe meiner Tochter waren 5 Männer und 3 Frauen anwesend (einige waren als Paare gekommen), und bei den Meldungen für die Elternvertreter haben sich 2 Frauen gemeldet – und zwar Ruck-zuck. Ich hatte mir das auch überlegt – sehr ähnlich zu dem, was Du über dein Studium erzählt hast, nur andersrum.

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                  • Rumo sagt:

                    Mona,
                    Mach dich mal über die Frauenquote bei den Grünen schlau (Google hilft). Da geht es nicht Restpostenvergabe…

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      • maSu sagt:

        Aha gleiche Chancen bedeutet also, wenn gut bezahlte und laue Jobs an Frauen vergeben werden müssen …. Interessant. Frauen wollen keine Quote bei der Müllabfuhr. Und als ein Gesetz in Vorbereitung war, welches nur vom unterrepräsentierten Geschlecht sprach und damit auch Männer in Frauenberufen helfen würde, da kam Protest von Frauenbeauftragten…. Oh sorry … Gleichstellungsbeauftragten.

        Es geht nicht um Gerechtigkeit. Es geht um Macht für Frauen.

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        • @masu
          Ich weiß nicht, in welcher Welt du lebst, aber in der, wo ich lebe, wird händeringend nach männlichen Bewerbern für sogenannte „Frauenberufe“ (Erzieher, Pflege, Grundschullehramt, etc.) gesucht, und da stellt sich niemand quer.

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        • Alex sagt:

          @masu
          „Es geht um Macht für Frauen.“

          Überhaupt nicht, es geht um Macht für den Feminismus. Deshalb kümmert die auch keine Quote bei der Müllabfuhr oder die Behandlung von Frauen in anderen Kulturkreisen. Auch die Frauen hierzulande sind denen egal. Dass es ihnen schlechter geht, wäre ihnen sogar vorteilhaft, dies würde ja deren Thesen von der grundsätzlichen Benachteiligung der Frauen nur stützen.

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      • ck sagt:

        > sondern darum, dass wenn sie ausreichend qualifiziert sind, aufgrund ihres Geschlechts nicht eingestellt werden.

        Und dass, obwohl sie 28 % weniger Gehalt bekämen. Hat das noch niemand den Arbeitgebern gesagt? Da wird doch ein riesiges Einsparpotential nicht wahrgenommen.

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    • Kai V sagt:

      Ja, klar fordern die da ne Quote. Männer mit langen und kurzen Penissen sollen da gleichberechtigt arbeiten…

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    • Artrax sagt:

      Meiner Meinung wäre einfach dass sinnvollste wenn Quoten an tatsächlichen Abschlüssen/Ausbildungen/etc. Festgemacht werden würden. Das wichtigste ist aber denke ich dass jeder die Möglichkeiten hat dass zu tun was er möchte, bei gleichen Qualifikationen wie Mitbewerber. Aber dazu ist ein Umfassendes Umdenken Notwendig, sowohl in Politik als auch Gesellschaft, was bei der aktuellen Regierung (die schon bei so „komplizierten, neuen“ Sachen wie Netzneutralität oder VDS den höchst bietenden Lobbyisten befragt) sehr unwahrscheinlich scheint.

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      • Alex ii sagt:

        Artrax – ansich eine schöne Idee.

        Aber hat doch mit der Realittät nix zu tun.
        Stell Dir mal vor, Du schreibst ne Stelle für nen Experimentalphysiker aus (zB jemanden der einen Teilchenbeschleuniger konstruieren muss) – und dann musst Du, wegen gleicher Abschlüsse, einen theoretischen Physiker einstellen..

        Und dann noch extra mit den wildwuchernden Master/ Bachelor Studiengängen, da haste doch überhaupt keine Vergleichbarkeit mehr – weder zwischen ähnlichen/gleichen Abschlüssen noch zwischen verschiedener/ gleicher Unis/ FHs/ THs/ Baumschulen.

        Das System, dass z.B. jeder Dipl.Ing fachlich vergleichbar zu jedem anderen Dipl.Ing. war, das ist ja politsch gewollt dekonstruiert („zerstört“) worden..

        Wenn alle machen, was sie sollen, dann muss man eben mit der Zeit gehen.

        (Achja, mir ist bewusst, dass es immer wieder tatsächlich einzelne mit pP trifft. Nenne ich Realität)

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  9. turkishmaid sagt:

    IRgendwie hätte ich da einen Kommentar von Netreaper erwartet… #flitz

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  10. Warum gucken Sie nur nach dem Kracher-Gag im vorletzten Bild auf dem Letzten wieder so apathisch?🙂

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  11. Fragezeichen sagt:

    ? Wie sind die Comics denn zu lesen – einspaltig oder zweispaltig? Beides wäre möglich… Schon mal probiert?

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    • Alex ii sagt:

      Oh, hier ist EMN aber ein versteckes Meisterstück gelungen
      Gewissermaßen das erste magische Comic-Rechteck

      (Ob wohl bald ein Magisches Quadrat kommen wird?)

      Gefällt mir auch besser in der Spaltenreihung!

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  12. Michael Mendelsohn sagt:

    Ich hab‘ erst die Ironie gesucht, aber ich glaube, ich habe sie gefunden.
    Die armen Männer sind überwiegend Opfer von Männern: in der Justiz sitzen überwiegend Männer (härtere Strafen), in leitenden Positionen (Berufsrisiken, Arbeitslosigkeit -> Obdachlosigkeit, Suizid — Peter Hartz ist ein Mann), die Gewalt gegen Männer geht überwiegend von Männern aus.
    Und ich wette, auch Peniswitze werden überwiegend von Männern erzählt.
    Ha.

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    • Alex sagt:

      @MM
      „Ich hab’ erst die Ironie gesucht, aber ich glaube, ich habe sie gefunden.“

      Offenbar nicht, vielleicht hast du was mit den beiden gemeinsam? (ganz fies, ich weiss, aber der Witz des Cartoons stammt nicht von mir, bin gaaanz unschuldig :))

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    • gerks sagt:

      55% der Justiz ist bereits weiblich. 65% der Bezirksrichtenden sind Frauen. Wovon sind Männer die Opfer?

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      • Michael Mendelsohn sagt:

        Gerks, für Deutschland ist das nach den mir vorliegenden Zahlen schlicht falsch, jedenfalls nach „Justiz auf einen Blick“ von destatis. Die Zahlen in Kapitel 3.2 sid zwar von 2010, aber wenn ich sie mit den Zahlen von 2008 vergleiche, sind die Steigerungsraten nicht so, dass das jetzt durch die Bank über 50% sein können.

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        • IULIUS sagt:

          Die Einstellunugsquote von Frauen ist im öffentlichen Bereich durchgängig nicht unerheblich höher als 50%.
          Interessant ist auch, der Bevölkerungsanteil von Frauen um maßgeblichen Alter ist geringer als 50%.
          D. H. es bildet siche ein erhebliche Schieflage zu gunsten der Frauen.

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          • IULIUS sagt:

            In Deutschland Statistik12/2012 sind über 40% der Richter Frauen.
            Die Einstellungsquote beträgt über 56%.
            Mittlerweile sind wir 3 Jahre weiter. D. H. die Quote weiblicher Richter dürfte weiter gestiegen sein. Hochgerechnet dürften jetzt 45% der Richter weiblich sein. Es ist abzusehen, daß es in Kürze mehr weibliche Richter geben wird als männliche.

            Ein wenig Statistik aus dem Hause Bundesamt für Justiz:
            https://www.bundesjustizamt.de/DE/SharedDocs/Publikationen/Justizstatistik/Gesamtstatistik.pdf?__blob=publicationFile&v=5

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            • Achso sagt:

              Weil es hier so schön passt, mein Kommentar von oben nochmal (sorry für den Doppelpost):

              Was mir neulich bei einem Besuch im Bundesverwaltungsgericht aufgefallen ist (rein subjektiv!):

              Wenn man durch die Flure geht, stehen an jedem Zimmer die Namen der dort tätigen Richter. Die meisten Schilder tragen dabei den Zusatz des akademischen Titels, also Prof. oder Dr.
              Die einzigen Schilder (die ich gesehen habe), wo keine akademischen Grade aufgeführt waren, waren ausnahmslos Frauennamen. Nun mag man ja darüber denken was man will, aber unweigerlich kam mir da der Gedanke nach Quotenregelung auf. Es kann natürlich auch sein, dass die dort tätigen Richterinnen keinen Wert auf die Nennung ihres Titels im Türschild legen, aber das deckt sich halt nicht mit meiner Lebenserfahrung.

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              • IULIUS sagt:

                Habe oben schon angedeutet, daß männliche Richter 2 Jobs ausüben den als Richter und den als Professor. Weibliche könnten davon Abstand nehmen und sich entweder als Richter oder als Professor anstellen lassen.

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        • gerks sagt:

          Für Österreich stimmt es um so mehr.
          Und für DE sagt eine einfache Google-Recherche auch nicht viel anderes:
          http://www.zeit.de/2011/32/A-Rechtspflege
          Ach ja und wenn du jetzt siehst, dass es doch nicht so ist wie du glaubst. Nein ich mag nicht darüber diskutieren, wieso dieses Übergewicht keines ist und wieso die Männer gar nicht mehr in diesen Beruf wollen. Danke,

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          • IULIUS sagt:

            Der Artikel deines Links bezieht sich auf Östereich.😉

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            • gerks sagt:

              ups 😦 Glaube (nur eine Annahme) aber trotzdem nicht, dass in DE die Zahlen jetzt so viel anders sind. Auch bei uns sind sie erst in den letzten Jahren rasant angestiegen.

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              • IULIUS sagt:

                HAbe ich schon ein paar Zeilen vorher dargestellt. In DE über 40% stark anwachsend.

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                • gerks sagt:

                  Also nur eine Frage der Zeit. Wie sind die Zahlen der Absolvierenden an den Unis? Bei uns gibt es bereits ganze Promotionsfeiern die rein weiblich sind.
                  Und das unfassbare daran, dass wird nicht als Problem erfasst sondern als rießiger Erfolg „der Frauen“ gefeiert. Die Aussage es können doch wohl nicht sein, dass ein Geschlecht dümmer sei als das andere, dass noch vor 40 Jahren gegolten hat als die Mädchen im Rückstand waren, gilt nicht mehr. Jetzt sind die männlichen Kinder selbst das Problem.
                  Damals Diskriminierung weil die Mädchen schlechter waren, heute ist es das „fähigere Geschlecht“ und „die Mädchen haben die Jungs überflügel“. Die Wahrheit ist, man hat den Jungs die Flügel beschnitten. Und dies führt jetzt zu dem akademischen „Vorsprung der Frauen“ der dann auch noch über Frauenquoten in echte Machtpositionen umgewandelt werden soll.
                  Von Gleichberechgtigung ist nicht mehr die Rede. Nur noch von „Gender“ und dass Frauen halt einfach besser sind und zufällig männlich geborene Menschen sich halt mehr anstrengen müssten.

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                  • IULIUS sagt:

                    https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Indikatoren/LangeReihen/Bildung/lrbil03.html
                    Frauenanteil der Studenten der Rechtswissenschaften:
                    Insgesamt: 55,0%
                    Deutsche: 53,9%

                    Ein Problem ist auch, daß Frauen technische Berufe meiden. Daher konzentrieren sie sich zwangsläufig in den nichttechnischen Berufen.
                    Was aber übersehen wird, die Fähigkeit zu technischem Verständnis ist in allen Berufen von Vorteil.

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                    • Mona sagt:

                      „Was aber übersehen wird, die Fähigkeit zu technischem Verständnis ist in allen Berufen von Vorteil.“
                      Cool! Ich überlege, stimmt die Aussage oder nicht und kann mich einfach nicht einigen.
                      Also alle manchen zuerst den Maschinenbau Bachelor und danach können sie irgendwas anderes, wie Rechtswissenschaften, studieren.😀 Hab einen Lachanfall. Richtig gut.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Also alle manchen zuerst den Maschinenbau Bachelor und danach können sie irgendwas anderes, wie Rechtswissenschaften, studieren.😀 Hab einen Lachanfall. Richtig gut.“
                      Das passiert einem meistens, wenn man etwas nicht versteht und es deswegen für Schwachsinn hält.😉

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                    • Mona sagt:

                      Wer hält es für Schwachsinn?
                      Ich nicht. Ich kann mir ein Leben ohne das technische Verständnis nicht vorstellen. Ich kann mich bei der Frage, ob die Aussage stimmt, nur nicht einigen, weil ich mir gar nicht vorstellen kann, wie das ist, wenn jemand gar kein technisches Verständnis hat oder welcher Beruf das sein könnte.

                      Lustig finde ich meine überspitzte Vorstellung, dass ganze Abiturjahrgänge durch ein Maschinenbaustudium geschleust werden, um gaaanz sicher zu gehen, dass sie irgendein technisches Verständnis entwickeln. Das würde ein interessantes Bild einer Maschbau-Vorlesung ergeben, wenn da noch die ganzen Jurastudenten sitzen würden.

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                    • IULIUS sagt:

                      Durch technisches Verständnis bekommt man ein ganz anderes Bild von der Welt. Viel tiefere Eindrücke. Das macht sich in jedem Beruf bezahlt.
                      Z. B. abstraktes Denken macht Menschen flexibler.

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    • Michael sagt:

      Ach so wenn Frauen gepiesakt werden und es ist die Gesellschaft, dann sind die Männer schuld. Werden Männer gesellschaftlich gepiesakt sind die Männer schuld. Machen Frauen eigentlich überhaupt was oder geht die ganze wichtige Erziehungsarbeit die Frauen leisten so pöh a pöh an den Menschen vorrüber?

      Komischerweise sind die Hartz Gesetze mit RotGrün durchgekommen. Parteien die schon seit ewigen Zeiten Frauenquotiert sind. Haben Frauen also keinen Anteil an dieser Ungerechtigkeit? Stimmen die immer dagegen wenn Männer unter deren Entscheidungen zu leiden hätten?
      Gibt es etwas keinen Bund dt. Juristinnen der auf die Rechtssprechung und Gesetzgebung Einfluss nimmt? Und sogar schon Justizministerinnen gestellt hat. Dem verdanken wir z.B. dass Vaterschaftstest ohne Einwilligung der Mutter unter Strafe stehen.
      Sind Angela Merkel, Ursula vdL und die anderen Ministerinnen etwa keine Frauen?

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      • Alex sagt:

        @Michael
        „Komischerweise sind die Hartz Gesetze mit RotGrün durchgekommen.“

        Das konnte doch nur von denen aus geschehen. Die Füchse bewachen sehr gerne den Hühnerstall.
        Wer meint Rot oder Grün vertrete noch die Interessen der „kleinen Leute“, der glaubt bestimmt auch an UFOs (die ganz verwirrten wählen freilich „die Linke“).
        Das haben viele schon kapiert, diese wählen dann bewusst CDU und dies ist auch der Grund, warum die regiert und immer stärker wurde. Und die SPD immer schwächer und die Grünen bald an der 5 % Hürde scheitern werden (und das ist auch gut so).

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        • Rumo sagt:

          Grüne und SPD – der beste Beweis, warum Frauenquoten nichts bringen!

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          • Alex sagt:

            @Rumo
            Aber sicher bringen Frauenquoten was. Das spült überproportional viele ideologisch orientierte Feministinnen in Positionen. Diese sind fachlich auch gegenüber anderen Frauen im Nachteil (gender Ausbildung und ähnliches) und sind die eigentlich Bevorzugten durch Frauenquote. Zu lasten der rein fachlich ausgebildeten Frauen (und der Männer sowieso).

            Dieser Aspekt der Verbreitung des Feminismus erinnert ziemlich an Scientology und wie die sich versucht haben zu verbreiten, im Immobilienmarkt und unter Schauspielern, etc.

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            • Rumo sagt:

              Da hast Du leider recht.

              Dennoch gibt es tatsächlich Leute, die glauben, Quoten wären toll, weil sie verkrustete Strukturen aufbrechen, Diversity schaffen etc.

              Und wenn dann erstmal mehr Frauen an der Spitze sind, geht es allen Frauen besser! Zumindest im Mittelwert….

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              • IULIUS sagt:

                Wenn man verkrustete Strukturen aufbrechen möchte, sollten auch Mensche vorhanden sein, die dann etwas neues schaffen können…

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    • Lomi sagt:

      @MM
      „Die armen Männer sind überwiegend Opfer von Männern“

      Das ist kein wirkliches Argument. Denn es geht ja nicht darum, dass Männer Opfer von Frauen werden. Es geht z.B. bei der Männergesundheit darum, dass Männeranliegen für die Politik nur nachrangig sind. Es ist am Ende des Tages ziemlich egal, wer daran schuld ist, dass Männer häufiger Opfer von Gewalt werden. Wichtig ist allein, dass man entsprechend des Gewaltrisikos sich auch um die Opfer kümmert.

      Und hier besteht die Schieflage, weil man meint, sich besonders um weibliche Opfer kümmern zu müssen. Dabei ist das ein Irrtum, denn man muss sich generell um alle Opfer kümmern.

      Das übersieht, wer die ganze Welt nur nach Geschlecht betrachtet.

      Dein Argument suggeriert, dass Männergewalt an Männern gewissermaßen „in der Familie“ bleibt, also ein gruppeninternes Problem ist. Gewissermaßen erscheinen die Männer in dieser Sichtweise selbst schuld zu sein.

      Das ist aber vollkommen suggestiv und überzeugt nur, wenn man „Männer“ als ein Kollektiv mit innerer Zusammengehörigkeit versteht. Das entspricht aber überhaupt nicht der Realität. Es gibt sehr viel mächtigere Gruppenzusammenhänge (arm/reich, ethnische Hintergründe, Gruppen nach Bildung – Beruf – Einkommen), die sehr viel prägender sind.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele der oben im Comic genannten Risiken sich entlang der Arm-/Reich-Verteilung finden lassen: Arme werden eher sterben, in Risikoberufen stecken, Suizide begehen, obdachlos sein usw.

      Aber solche Dimensionen hat der Feminismus vollkommen vergessen. Er ist auf bizarre Weise unpolitisch.

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      • Michael sagt:

        Eine Frau prügelt auf eine andere Frau eine. Diese liegt am Boden, stöhnt und blutet. 2 männlichen Polizisten schlendern desinterissiert vorbei. Der eine raunt zum anderen, also die Frauen unter sich, bin ich froh dass sich darum nur die Kolleginnen kümmern müssen.

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      • Alex sagt:

        @Lomi
        „Er ist auf bizarre Weise unpolitisch.“

        Wie bitte?! Der Feminismus ist purste Politik und die Missachtung aller Männer kommt daher, dass diese als Kerngedanken des Feminismus als „der Gegner“ definiert wurde, der alles Schlechte über die Welt brachte und bringt. Daher ist der Feminismus so zynisch, die Gewalt von Männern gegen Männer als gar kein Problem anzusehen und die Existenz von Gewalt von Frauen gegen Männer überhaupt als Möglichkeit zu leugnen. Denn der Feminismus sieht und bewertet alles nur von einer Warte des Kollektivismus. Er ist anti-Individuum und daher findet sich im Feminismus auch keine ernsthafte Diskussion oder Widerspruch statt, sondern kommt gegen Abweichler immer gleich mit dem „Hexenhammer“ — sah man ja bei der Professorin Bindel, deren „Lagerphantasien“ gar kein Problem für niemanden waren, aber Vorwürfe von „Transphobie“ führen zu Sanktionen und Verdammnis.

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        • Lomi sagt:

          Alex,

          da haben wir keinen Dissens. Ich meinte das so: Unpolitisch ist der Feminismus in dem Sinne, dass er gesamtgesellschaftliche Fragen nicht mehr gesamtgesellschaftlich betrachtet, sondern nur klientelistisch und aus dem Blickwinkel der Identitätspolitik. Der Feminismus ist mit seiner Fixierung auf Geschlechterfragen nicht mehr in der Lage, z.B. Verteilungsfragen überhaupt nur wahrzunehmen in ihrem politischen und ökonomischen Kontext. Dadurch nistet der Feminismus in einer Nische des aktuellen Finanzmarktkapitalismus, ohne ihn je in Frage zu stellen.

          Kann man auch weniger „links“ interpretieren: Interessiert sich der Feminismus für Datenschutz, NSA-Spitzelaffären oder für Demokratiedefizite in der EU? Nur dann, wenn er das alles als Mann-Frau-Thema interpretieren kann. Aber das klappt nicht immer. Also werden wichtige Fragen schnell komplett ignoriert. Oder es erfolgt massives Derailing in der Form, dass die Helden der Datenschützer alles Männer seien, wie z.B. Edward Snowden (diese Debatte gab es wirklich!).

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          • Alex sagt:

            @Lomi
            Das ist natürlich das hehre, ideale Bild von der Politik als Gesamtpolitik, die gerecht alle Belange berücksichtigt. Hat schon Aristoteles angemahnt. Insofern stimmt das natürlich, was du sagst.

            Politik ist aber auch die konsequente Verfolgung von Partikularinteressen, warum auch nicht, es sollten sich ja spontan ausgleichende Interessen organisieren, die wiederum ausgleichen, blah, blah, du kennst das.

            Unangenehm wird es, wenn diese Partikularinteressen sich als absolute verstehen und derart die Scheuklappen aufhaben, dass andere Interessen nur noch als „feindlich“ wahrgenommen werden. Der Feminismus macht völlig blind für sachliche Belange, die ausserhalb seiner Geschlechter-Dichotomie liegen, dies ist ja für ihn das ein und alles, die Erklärung der Welt.

            „Feminismus in einer Nische des aktuellen Finanzmarktkapitalismus, ohne ihn je in Frage zu stellen.“

            Der Feminismus als Privilegiensystem passt hervorragend in diesen modernen „Finanzmarktkapitalismus“, der jegliche Verantwortung auf die Allgemeinheit abwälzt (das de facto verstaatlichte Bankensystem zB). Und da gefällt auch die antikapitalistische Rhetorik, die ähnlich auch längst unter gefeierten mainstream Ökonomen verbreitet ist.
            Ich glaube aber nicht, dass die Feministen hier schon wirklich Fuss gefasst haben, kommt aber bestimmt noch.

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      • Rumo sagt:

        Gewissermaßen ist die Tatsache, das Männer bei Gewaltverbrechen sowohl die Mehrheit der Täter als auch der Opfer stellen, eigentlich ein doppelter Grund, hier mal Männerpolitik zu machen. (Fast) niemand begeht aus Spaß Gewaltverbrechen, schlechte Lebensumstände etc sind da viel vorherrschender als Tatgrund. Also brauchen sowohl Täter als auch Opfer irgendwie Hilfe.

        Aber leider hast Du recht, es wird oft genauso dargestellt, das Gewalt von Männern gegen Männer kein echtes Problem ist. Das kommt dabei raus, wenn man Menschen in der Hauptsache anhand von Gruppenzugehörigkeit beurteilt, anstatt sie als Individuen zu verstehen.

        Mein „Lieblings“beispiel sind hier die Frauenparkplätze. Statistisch gesehen es ist VIEL wahrscheinlicher, dass ein Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wird, als das eine Frau es wird. Aber Frauen dürfen an den „sicheren“ Plätzen parken. Im Grunde ist das Ausdruck einer zutiefst patriachischen Geisteshaltung – Frauen verdienen besonderen Schutz, Männer nicht – aber es wird als progressiv verkauft. Aber breiter dürfen die Parkplätze nicht sein, das wäre ja Diskrimierung!
        Dazu passt natürlich schön, dass es zB höchstens 1/10 (eher weniger) soviele Familienparkplätze gibt, die tatsächlich breiter sind. Wer da direkt an die Erlöse eines Parkhauses pro m² Parkfläche denkt, versteht auch sofort, warum tatsächliche Hilfebedürfnisse kaum beachtet werden – die kosten nämlich Geld.

        Always follow the money!

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        • Alex sagt:

          @Rumo
          „Im Grunde ist das Ausdruck einer zutiefst patriachischen Geisteshaltung – Frauen verdienen besonderen Schutz, Männer nicht – aber es wird als progressiv verkauft.“

          Ja, das ist schon sehr ironisch.

          Diese Frauenparkplätze werden auch höchstwahrscheinlich gar nichts in Bezug auf Sicherheit bringen, sie sichern aber das hübsche Privileg nicht allzuweit zum Eingang des Supermarkts laufen zu müssen!!

          Wenn es gefährlich wäre, abends/nachts zB, dann wären die eingangsnahen Plätze ohnehin frei, das macht nur Sinn bei viel Betrieb, wenn es eben durch zahlreiche Menschen ohnehin nicht gefährlich ist…

          Und da die Frauen nun eine sehr bedeutsame und wichtige Zielgruppe von Supermärkten etc sind, hat sich das nicht zuletzt wegen des Eigennutzes der Supermärkte so erfolgreich verbreiten können, dieses Konzept mit den Frauenparkplätzen.

          –> „Always follow the money!“

          Dass dies ein täglich wahrzunehmendes Symbol für „Frauen sind bevorzugt“ schafft, das hatte natürlich nur die Frauenparkpaltz-Lobby im Sinn.

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  13. Delilah sagt:

    Irgendwie habe ich beim Maskulisten/Feministen-Streit DAUERND das Bild von Geschwistern vor Augen (im Beispiel wäre wohl der Staat das Elternteil):
    „Der hat aber das viel größere Stück Kuchen!!!“ (heult)
    „GAR nicht! Ihrs ist viiiiel größer! Un hat mehr Rosinen!“ (kreischt)
    „Du hast ihn VIEL lieber als mich, deshalb gibst du ihm mehr Kuchen! Du bist ein böser Staat!“
    „Gar nicht, sie kriegt IMMER mehr als ich, das ist sooooo unfair!“
    Kreischen, Prügeln, auf den Boden werfen etc. …

    Ist mein Bild vor Augen ^^

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    • Michael sagt:

      Das Bild würde bei mir auch rumgeistern, wenn ich nicht überzeugt davon wäre dass Frauen von einem Schlag von einer Anne Wizorek oder „die deren namen nicht mehr genannt werden soll“, Einfluss auf Rechtssprechung und Gesetzgebung hätten.

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    • Shitlord sagt:

      > “Der hat aber das viel größere Stück Kuchen!!!” (heult)

      Ja, das ist mein Eindruck des modernen Feminismus auch. Dabei wird die relevante Frage umgangen, warum die Feministin überhaupt meint, Anspruch auf ein Stück Kuchen zu haben.

      Dann müsste man nämlich mal nachdenken, warum der Werner so einen schönen Kuchen hat. Das könnte daran liegen, dass der Werner ein halbes Jahr Weizen angebaut, eine Mühle an einem Bach gebaut und die Körner zu Mehr gemahlen hat, derweil Zuckerrüben raffiniert und Hefe gezüchtet hat, und einen Ofen gebaut hat. Die typische Feministin hat dann alles mit einem ebenfalls von Werner entwickelten Quirl mit Strom aus einem ebenso von Werner gebauten Kraftwerk – mit Kohle befeuert, die Werners Kumpel Hans abgebaut hat, bevor er letzte Woche an Lungenkrebs starb – verrührt und dann in einem ebenfalls von Werner entwickelten, gebauten Herd in einer von einer von Werner entwickelten und bedienten Maschine gepressten Kuchenform 20 Minuten gebacken.

      Ich bin mir sicher, dass alle Sabines dieser Welt sicher 30% Teilhabe an allem verdient haben. Sie hat ja schließlich Kuchen gebacken.

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      • Michael sagt:

        Cassus Knackus ist doch dass die große Mehrheit glaubt Feministinnen tun nix, die wolln nur spielen. Dass die aber linke Feministin aber Hand-in-Hand mit dem rechtskonservativen Politiker agieren kann und dann Gesetze kreiert die vor Sexismus so triefen. Da sieht man die linke Feministin ja komischerweise nicht. Wenn überhaupt hat sie es ja nur gut gemeint.

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        • Shitlord sagt:

          Politische Aktivisten, auch Feministinnen, meinen es niemals, never, ever „gut“ mit irgendeinem außer sich selbst.

          Was mich aber wirklich viel mehr interessieren würde, ist, wo es in Deutschland einen „rechtskonservativen Politiker“ geben soll, der was zu sagen hat. Natürlich vorbehaltlich einer Definition von „rechtskonservativ“ als „zündet keine Polizeiautos an“ und „Politiker“ als „Ist Parteimitglied“ – dann kannst Du Dir die Erklärung auch sparen.

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      • Saviin sagt:

        Währenddessen haben Werner und Hans Sabine jegliche Versuche es ihnen gleich zu tun abgeschlagen mit
        „Ne, Feldarbeit ist Männersache!“
        „Wie Mühle bauen? Wo denkst du hin?“
        „Jetzt auch noch in der Mühle arbeiten? Humbug!“
        usw. usf.

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        • Shitlord sagt:

          Ich bin mir recht sicher, dass so ganz historisch Feldarbeit Frauenarbeit war. Spargelstechen oder so. Männer sind nicht geeignet für repetitive, primitive Aufgaben, da werden die wahnsinnig. In Fischverarbeitungsfabriken zB muss man – soweit ich weiß, der Bericht ist älter – die Fische immer noch mit der Hand „richtig rum“ drehen, weil das die Maschinen (noch) nicht können. Ist ein reiner Frauenjob.

          Und es mag ja mal so gewesen sein, dass Frauen auf Aussagen wie „Ich kann auch eine Mühle bauen“ ein müdes, mitleidiges Lächeln bekommen haben, aber das ist ja nun nicht mehr so. Ich kenne spontan drei Frauen, die mit Sicherheit und vor allem ohne nachzulesen eine Mühle bauen könnten – machen sie nur nicht. Die eine macht was mit höherer Mathematik, die ich nicht verstehe, die zweite mutiert Viren, um die Menschheit auszulöschen (oder Krebs zu bekämpfen, das ist noch ergebnisoffen) und die dritte ist Mutter von zwei Kindern und verschiebt halbtags Millionen von Euro in Millionen von Dollar und Yuan und Milliarden von Rubeln und Rupien – und umgekehrt.

          Für Frauen, die heutzutage behaupten, dass „Frauen auch eine Mühle bauen können“, habe ich daher nur ein müdes, mitleidiges Lächeln übrig – das sind nämlich nur die, die es eben nicht können. Aber jammern. Jammern kann aber nun jeder – das ist nicht schwierig.

          Nur weil ja sonst so viel über Diskriminierung (Diskriminierung findet per Definition _ohne_ objektiven Grund statt) und Frauenquoten geredet wurde: Kompetenz braucht keine Quote. Kompetenz zeigt sich.

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          • Achso sagt:

            Echte Gleichberechtigung, die ihren Namen auch wert war, habe ich ehrlicherweise nur in der „Stasidiktatur“ DDR erlebt. Dort haben Frauen gleichermaßen in der Fabrikhalle, auf dem Bau oder in den Ingenieursbüros gearbeitet. Und da gab es sowas wie eine Frauenquote garnicht.
            Es wurden einfach keinerlei Unterschiede bei der Einstellung, bei der Berufsausübung oder beim Lohn gemacht. Weder positiv noch negativ. Das Frauen irgendwann Kinder bekommen haben, war ganz normal, dann konnten sie ein Jahr zuhause bleiben und danach wurden sie ganz normal wieder eingestellt. Es gab ja schließlich auch genug Kinderbetreuungseinrichtungen.

            Da in der DDR aber ökonomische oder materielle Zwänge, wie sie weiter oben beschrieben wurden, keine oder höchstens eine untergeordnete Rolle gespielt haben, drängt sich mir die Erklärung als die richtige auf, dass der Kapitalismus als Gesellschaftsordnung das wahre Problem ist. Da kann man soviel gendern, wie man will, das wird sich nie ändern, solang der Profit des Unternehmers im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Handelns steht. Im öffentlichen Dienst, der ja bekannterweise auch unabhängig von irgendwelchen Gewinnerwartungen ist, klappts ja komischerweise auch mit der Gleichberechtigung ganz gut.

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            • Shitlord sagt:

              @Achso:

              > Im öffentlichen Dienst, der ja bekannterweise auch unabhängig von irgendwelchen Gewinnerwartungen ist, klappts ja komischerweise auch mit der Gleichberechtigung ganz gut.

              Ja klar. Das ist das übliche „Kommunismus (oder Sozialismus) funktioniert hervorragend, bis einem halt das Geld _anderer_ Leute ausgeht.

              Was Du nicht sagen wolltest. aber sagst. Danke.

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      • @shitlord
        Du musst mir beizeiten mal davon erzählen, wie du im Alleingang die westliche Gesellschaft aufgebaut hast. Sicherlich eine faszinierende Geschichte.

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    • gerks sagt:

      Ja Wenn nicht einige dieser Kinder in Ministerrang wären und viele dieser Kinder nicht derartigen Einfluss in Medien hätten, dass ein Gender-Kongress aufgrund massiver Hassattacken die Lokalität eingebüßt hätte. Dann ja.
      http://www.genderkongress.org
      „1) Der Betreiber der Gaststätte, der die Räumlichkeiten für den Kongress zur Verfügung stellte, zog die Zusage zur Überlassung der Räumlichkeiten formal ohne Angaben von Gründen zurück. Auf Nachfrage war zu erfahren, dass der Betreiber unter Druck gesetzt wurde.

      2) Der Betreiber der Gaststätte sowie die Veranstalter des Kongresses wurden Opfer mehrerer Attacken durch Cybermobbing. Auf der Facebook-Seite des Gaststättenbetreibers wurden die Kongress-Veranstalter ohne Angaben von Klarnamen als „sexistisch“, „homophob“, „frauenfeindlich“, „LGBT-feindlich“, „rückwärtsgewandt“ und als „extrem rechte Gruppierung“ bezeichnet. “

      So allerdings hat es eher den Anschein, als ob sich hier ein faschistoide Bewegung gebildet hätte, die jede Art von anderer Denkweise abschalten möchte. Dies hat ja auch @erzaehlmirnix schon erlebt.

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  14. gerks sagt:

    Korrektur. Heute ist Weltmännergesundheitstag. Der allgemeine ist am 19. November. Zugleich mit dem Welttoilettentag. Manche finden das passend.

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    • gerks sagt:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Weltmännertag
      „Der Weltmännertag ist ein Aktionstag zur Männergesundheit, der seit dem Jahr 2000 jährlich am 3. November stattfindet. Dieser sollte laut Aussage des Schirmherrn Michail Gorbatschow das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich erweitern. So liege die Lebenserwartung der Männer im Durchschnitt sieben Jahre unter der der Frauen.“

      Ach ja. Noch ein Fakt. Etwa zwei Drittel der Budgest für Gesundheitsvorsorge werden aufgrund von „Gender budget“ für zufällig weiblich geborene Menschen aufgewendet.

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  15. Adrian sagt:

    Penisbilder hätten genügt, finde ich🙂

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  16. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    ++

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  17. Hallo Nadja, schöner Comic, vielen Dank dafür. Du hast einen inhaltlichen Fehler reingebracht – die Verteilung m/w liegt bei Wohnungslosen laut diversen Obdachlosenorgas und -zeitschriften bei circa 70/30. http://www.bagw.de/de/themen/zahl_der_wohnungslosen/. Unlängst auch wieder in der BISS und im Strassenfeger zu lesen.

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    • Nick sagt:

      Bei der vagen Datenlage von einem „inhaltlichem Fehler“ zu sprechen, wenn es um den Unterschied zwischen 80/20 und 72/28 geht erscheint mir ein wenig .. aufgetragen. Zumal die BAG Wohnungslosenhilfe e.V. selbst ausdrücklich benennt, dass nur Schätzungen möglich sind.

      80/20 kommt vermutlich aus der Wiki (dort ist leider keine Quelle angegeben) und bezieht sich auf die Gesamtheit der Industrienationen, während die BAG selbstverständlich sich auf Deutschland bezieht. Es hat nicht jede Industrienation die Menschenwürde in ihrer Verfassung verankert.

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  18. Ich vermute eher, die 80/20 von wiki stammen aus der alten Version der BAGW. Die hatten die Zahl der Frauen erst vor einiger Zeit nach oben korrigiert.

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    • IULIUS sagt:

      Ich habe Zahlen zwichen 10% und 25% Frauenanteil unter den Obdachlosen gefunden.

      Es scheint er eine Frage der Definition zu sein welchen Personenkreis man dazu zählt.
      Wiederholt gefunden, die armen Frauen, die aufgrund von Gewalt obdachlos werden. Ganz so, als wenn denen nicht ganze Maschinerien zum Helfen parat stehen würden.

      Jedenfalls scheint man alle Frauen mitzuzählen, die in Frauenhäusern, oder andere Einrichtungen theoretisch vorübergehend, aber in Wirklichkeit „dauerhaft“ untergekommen sind. Ob man hierbei wirklich von Obdachlosigkeit reden kann ist fraglich. Schließlich leben sie nicht auf der Straße und müssen auch nicht damit rechnen auf die Straße gesetzt zu werden. Zudem wird geholfen eine neue Wohnung zu finden.

      Bei Männer sieht das wohl anders aus. Die werden um 8 Uhr morgens wieder auf die Straße gekippt.

      @Margret, warum Du für Frauen einen höheren Anteil reklamierst verstehe ich nicht. Es ist auch nirgends nachvollziehbar.

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