Geschlechterdebatte in a Nutshell.

Veröffentlicht: November 6, 2015 in Uncategorized

doof

Kommentare
  1. Sabine Osman sagt:

    Yes! Treffer, versenkt.

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  2. Arnd sagt:

    Ist der Name Erzaehlmirnix eigentlich eine Reverenz an Gudrun Penndorf?

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  3. Hätte man auch Umverteilungsdebatte nennen können.

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  4. toxicity sagt:

    Ahh mit den zweiten bin ich zufrieden, bin 173cm groß😀.

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  5. Lomi sagt:

    Du wirst Dich noch wundern, EMN, wenn die ersten diese Forderungen ernstnehmen und umsetzen ^^

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  6. Kai V sagt:

    Das ist beides doof, klar. Richtig ist es erst dann wenn wir allen Männer die über 172,5 etwas abschneiden und es den Frauen geben die unter 172,5 cm sind. Denn die Grössenunterschiede beharren auf dem Patriarchat, das nun einmal Frauen unterdrückt und sie klein hält. Das machen wir natürlich nicht bei Frauen, denn die sind ja eh durch das Patriarchat unterdrückt und auch die kleinen Männer erhalten alle eine patriarchale Dividende…

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  7. kinchkun sagt:

    Pah! Das ist Ganzzahl-Normative Kackscheizse!

    Der Zentimeter ist eine sozial konstruierte Einheit. Menschen in „165cm Menschen“ und in „180cm Menschen“ einzuteilen ist daher auch nur eine konstruierte Kategorisierung!!!

    Es gibt keine So-Und-So-Große Menschen! Es gibt nur welche, denen passt zufällig 165cm Kleidung besser und solche denen passt 180cm Kleidung besser. Aber das ist eine individuelle Präferenz.

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    • Lomi sagt:

      Denen passt diese Kleidung nur besser, weil sie dazu gezwungen werden. Denn „passende Kleidung“ ist ein Konstrukt!!1!! Das gilt auch für Körpergröße. Alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Seht doch auch mal den Vorteil an dieser Sichtweise: Man muss sich keinen Partner mehr schöntrinken, man kann ihn einfach schönkonstruieren ;-D

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      • kinchkun sagt:

        Das ist halt alles epistemische Gewalt! Und ich will das K-Wort in Zukunft nicht mehr lesen müssen!

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        • St. Elmo sagt:

          Kleidung ist sowieso ein Unterdrückungsinstrument des Patriarchats™
          SIe wird nur dazu genutzt Frauen zu unterdrücken.
          Ich sag nur Highheels, BH usw.

          Diese Unterdrückung kann man auch gut daran erkennen das bei Naturvölker die im Matriarchat leben maximal ein Lendenschurz aber nun mal keine Highheels usw. getragen wird.

          Also nieder mit dem Patriarchat runter mit den Kleidern!

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  8. Nick sagt:

    Richtig ist es erst dann wenn wir allen Männer die über 172,5 etwas abschneiden und es den Frauen geben die unter 172,5 cm sind.

    Nee, so geht das nun nicht! Die Benachteiligungen der Vergangenheit haben sich tief in die gesellschaftlichen Strukturen eingegraben und deshalb ist es ertst dann gerecht, wenn Frauen mindestens 1,80 sind und Männer höchstens 1,60.

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  9. Mona sagt:

    Die Comic-Köpfe sollen die einzelnen Menschen mal so sein lassen, wie sie sind. Wenn jemand vom Durchschnitt abweicht, dann ist es auch in Ordnung.
    Also die Gleichheit sollte darin bestehen, dass in diesem Fall keine Körpergröße als doof oder falsch angesehen werden sollte. Kann ja kaum ein Mensch etwas dafür, wie groß er ist.
    Wie langweilig wäre denn die Welt, wenn alle total gleich wären?

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  10. Muesli sagt:

    Der Größenunterschied kommt doch nur davon her, dass die Frauenunterdrücker mehr zu Futtern bekommen haben. Weiß man doch: Mehr Mampf, mehr groß.
    Also müssen wir die Frauen füttern, und die Unterdrücker verhungern lassen. Und wenns dann noch nicht reicht, in Afrika machen doch manche Stämme die (weiblichen) Hälse länger mit solchen Ringen. Könnte man dann ja auch mal hier einführen, „Cultural Enrichment“ und so.

    Geht ja schließlich um die Gleichberechtigung der Frau! Gleichbehandlung? Oder Gleichmachung? Ach, Hauptsache Gleich- vorne dran, dann verkauft sich das.

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  11. Frank sagt:

    Es gibt keine kleinen Menschen, es gibt nur vertikal Benachteiligte.

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  12. Bombe 20 sagt:

    Der Unterschied: Linksis Meinung hört man von ein paar Ewiggestrigen, die eh keiner (mehr) ernst nimmt. (Schlimm nur, wenn sie Kinder haben.) Rechtsis Meinung wird vertreten von Menschen mit Regierungsverantwortung.

    B20

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  13. Michael Mendelsohn sagt:

    Stöckelschuhe und Plateausohlen. Damit stellen wir alle auf 1,85 ein.

    Oder wir lassen jeden Menschen seine eigene Höhenidentität finden – wenn ich ein großer Mensch in einem kleinen Körper bin, dann mach‘ ich mit Wachstumshormonen halt eine K2G-Transition.

    Chancengleichheit: jeder Mensch kann so groß werden, wie sie will, wenn sie nur motiviert genug ist. Das bedeutet, dass alle Menschen Zugang zu ausreichend Nahrung haben müssen.

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    • gerks sagt:

      Kein Witz. Es wird wirklich behauptet, dass Männer den Frauen das Fleisch wegessen und andere wichtige Nahrung und dass deswegen die Menschenfrauen kleiner sind als Menschenmänner, während das bei Blauwalen nicht so ist.. (Nein das ist kein Scherz, das wird genauso „Gender-Studies“ mäßig behauptet)
      http://www.arte.tv/guide/de/045331-000/warum-sind-frauen-kleiner-als-maenner
      „Ein Geschlechtsdimorphismus, wie er im Buche steht, mit anderen Worten: Männer sind meist größer als Frauen. Dabei ist es unter den Säugetieren der weibliche Blauwal, der alle anderen an Größe übertrifft. Die Dokumentation ergründet, warum die Spezies Mensch da eine Ausnahme bildet.“
      Nein wirklich kein Scherz. Das steht wirklich genau mit dem Begriff „Ausnahme“ so dort. Die checken glaub ich gar nicht mehr wie irrsinnig diese ganze Gender-Theorie bereits geworden ist.

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      • gerks sagt:

        Das ist der richtige Link zur Sendung https://www.youtube.com/watch?v=eLJp7W7cNkw Sorry

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        • Lomi sagt:

          Da müsstest Du mal die Minute angeben, wo solche Thesen geäußert werden. Beim Kurz mal Durchzappen habe ich das eher nicht gefunden. Nur zum Schluss äußert eine Dame derartiges.

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          • gerks sagt:

            Genau. Und die Sendung ist so aufgebaut, dass über Evolutions-Biologie, Soziologie und weiter Wissenschaftsfelder zu den Gender-Studies übergeleitet wird. Und diese „Wissenschaft“ mit ihrer These des „Männer essen Frauen die Nahrung weg, die sie zum Groß werden bräuchten“ wird dann als die tolle Erkenntnis präsentiert, in der die Frau „ganz groß“ herauskommt. Des Rätsels Lösung warum Frauen kleiner sind als Männer und warum das schon wieder auf Diskriminierung DER Frauen beruht.

            Also bitte die Sendung nicht nur durchzappen.

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            • Alex sagt:

              @gerks

              Ist doch logisch. Zu dem Schluss (das muss die Benachteiligung beim Essen sein) gelangt man mit der Ausgangs-Hypothese von der „allumfassenden sozialen Konstruktion der Geschlechterungerechtigkeit“ (-> gender) durch einfachste Deduktion! (die Theologie ist hier das grosse Vorbild)

              Wer von diesem „Ergebnis“ irgendwie überrascht ist, hat gender nicht verstanden.

              Dass sowas auf „arte“ gezeigt wird, sagt allerdings viel über unsere heutigen Medien aus….

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              • Nick sagt:

                Zu dem Schluss (das muss die Benachteiligung beim Essen sein) gelangt man mit der Ausgangs-Hypothese von der “allumfassenden sozialen Konstruktion der Geschlechterungerechtigkeit” (-> gender) durch einfachste Deduktion! (die Theologie ist hier das grosse Vorbild)

                Ja, es überrascht in der Tat kaum, denn hat man erst die Grundannahme „Geschlecht ist eine soziale Konstruktion zum Zwecke der Unterdrückung von Frauen“ affirmiert, dann ist unausweichlich _alles_, was in der gesellschaftlichen Realität zu Ungunsten auch nur einer beliebigen Teilmenge der Frauen stattfindet ein Ergebnis dieser Unterdrückung.

                Das ist die unausweichliche Konsequenz einer solchen Weltsicht (und leider kein „Strohmann“)

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                • Alex sagt:

                  @nick
                  „Konsequenz einer solchen Weltsicht“

                  Eine interessante Konsequenz scheint mir auch zu sein, dass die männliche Homosexualität unerklärlich ist. Sie ist der grösste Widerspruch zur Grundannahme. Vielleicht wurden deshalb alle aus der Unterdrückungsdichotomie rausfallenden unter dem Sammelbegriff „Queer“ gesteckt, damit das mit den Männerhomos nicht so auffällt…

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      • Nick sagt:

        ARTE will offenbar dem Kopp-Verlag konkurrenz machen.

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  14. gerks sagt:

    Hat dies auf GerK_HuMan rebloggt und kommentierte:
    Punktgenau. Das ist der Irrtum der Gleichstellung. Was wir brauchen ist Gleichberechtigung und Gleichverpflichtung und damit Gleichverantwortung.

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  15. Kann man sich den Strohmann auch nach Hause bestellen zum selber anzünden? Nur so als Neugier😉

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    • Du weißt nicht wirklich, was ein Strohmann ist, oder?

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      • „Unterschiede sind immer ein Zeichen von Ungerechtigkeit“ ist (im Allgemeinen) einer. Kenne zumindest keine normalen Feministen, die das behaupten. Extremisten? Sicherlich. Aber wenn wir die zählen, dann ist John Houser auch ein ideales Beispiel für Männerrechtler…

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        • Nick sagt:

          Kenne zumindest keine normalen Feministen, die das behaupten.

          Du kennst keine Feministen, die ohne weiteren Beleg als die statistische Disparität selbst behaupten, dass diese statistische Disparität zu Lasten von Frauen das Ergebnis einer strukturellen Diskriminierung ist?

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          • Ehrlich gesagt, nein, nicht persönlich oder zumindest fällt mir spontan kein Fall ein, kann durchaus sein, dass jeder solche Fehler mal macht. Die meisten denken erstmal nach und suchen dann nach Belegen. Aber wenn die Existenz solcher Leute irgendwofür gut ist, dann tut es mir leid, erübrigt sich jede Diskussion, denn solche Leute gibt es auf jeder Seite, womit dann jede Seite quasi doof wäre. *schulterzuck* Persönlich bemühe ich mich eher, die ernst zu nehmen, die mind. halbwegs vernünftig sind – und dafür halt auch nicht zu versuchen, mir die Extremisten auf der anderen Seite rauszusuchen um dagegen zu argumentieren, sonst würde jede Diskussion ja nur daraus bestehen, dass man sich Namen von Extremisten an den Kopf wirft, wie so ein Idioten-Quartett.

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            • Nick sagt:

              Aber wenn die Existenz solcher Leute irgendwofür gut ist, dann tut es mir leid, erübrigt sich jede Diskussion, denn solche Leute gibt es auf jeder Seite, womit dann jede Seite quasi doof wäre.

              Das Problem wird halt immer dann zum Problem, wenn die doofen den Laden übernehmen und beherrschen. Und das ist leider beim Feminismus eingetreten und ist zu dem geronnen, was offizielle Frauenpolitik geworden ist.

              Das Problem ist vor allem, dass innerfeministische Kritik daran nur sporadisch stattfindet, und dass externe Kritik daran reflexartig als „Strohmann“ versucht wird abzubügeln.

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              • I tend to disagree, aber ich sehe durchaus, dass es einfacher ist, sich ein Feindbild zu suchen, das leicht zu hassen ist und sich dann an dem abzuarbeiten.

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                • Nick sagt:

                  I tend to disagree, aber ich sehe durchaus, dass es einfacher ist, sich ein Feindbild zu suchen, das leicht zu hassen ist und sich dann an dem abzuarbeiten.

                  Keine Ahnung, was du damit sagen willst. Das ist für mich eine unsubstantiierte Phrase.

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                • Alex sagt:

                  @twisted

                  Weisst du was „smoke and mirrors“ bedeutet?

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              • käse sagt:

                „externe Kritik daran reflexartig als “Strohmann” versucht wird abzubügeln“

                Naja, das hat vermutlich mehrere Ebenen:

                1) Missverständnisse
                2) sich an Extremen abarbeiten (wie Twisted Inspiration es schrieb)
                3) Taktische Gründe (selbst die „Gemäßigten“ in einen Topf werfen mit den Extremen und absichtlich alles in einen Sack und mit dem Knüppel draufhauen. ein einheitliches Feindbild kann man besser bekämpfen)
                4) Angst (als Triebkraft für Punkt 3 … man weiß nie so recht: ist es nüchtern geplant, oder eine Panik-Reaktion…)

                Eine Liste die bei so ziemlich jedem Gruppenverhalten wohl beobachtbar wird. Besonders intensiv bei Politik und Religion.

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                • Nick sagt:

                  Naja, das hat vermutlich mehrere Ebenen:

                  Diese Pseudodifferenziertheit hilft allerdings nicht weiter, wenn sie, als Antwort auf eine sehr konkrete Ideologiekritik aus völlig unkonkreten und unbegründeten bloßen Phrasen besteht.

                  Es ist wohl eher so, dass die „aba die meisten Feministinnen sind doch gemäßigt und völlig kritisch gegenüber der vorherrschenden feministischen Ideologie“-Fraktion ein äußerst bequemes Feindbild pflegt. Offenbar ist man zu bequem, auch nur einen einzigen feministischen Text zu lesen und fühlt sich „in der gemäßigten Mitte“, weil man _gar keinen_ substantiierten Standpukt hat.

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                • Nick sagt:

                  Naja, das hat vermutlich mehrere Ebenen:

                  Konkreter: Nein, es hat nicht mehrere Ebenen. Ein Strohmann ist eine verzerrte Darstellung des gegnerischen Standpunktes und „die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen sind das Ergebnis einer diskriminierenden Struktur (Patriarchat)“ ist _keine_ verzerrte Darstellung der vorherrschenden feministischen Lehrmeinung ebenso wie der ideologische Kern der vorherrschenden Gleichstellungspolitik.

                  Man kann nun argumentieren, dass das nicht so ist, aber dann müsste man schon ein paar Gegenbelege anbringen. Wie gesagt, tante google liefert tonnen an Belegen dafür, dass dieses Deutungsmuster vorherrscht.

                  Mal Butter bei die Fische: Wo ist denn bitte mehr als vereinzelte innerfeministische Kritik daran? Wo sind denn bitte all die „gemäßigten Feministinnen“?

                  Es gibt sie – als nennenswerte Strömung – nicht mehr, weil das radikalfeministische Paradigma („Geschlechter als antagonisitische Klassen“ sich in den 1970ern innerhalb des Feminismus durchgesetzt und etabliert hat. Der liberale und der sozialistische Feminismus sind verdrängt worden, der „gemäßigte Feminismus“ hat keine Basis bzw. Tradition mehr.

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                • Alex sagt:

                  @käse
                  „bei so ziemlich jedem Gruppenverhalten wohl beobachtbar wird. Besonders intensiv bei Politik und Religion.“

                  Das ist natürlich die relativistische Rhetorik, die mit der Miene des überlegenen Richters daherkommt und so tut als seien zwei Seiten gleichwertig, damit man den Übertäter in Schutz nehmen kann.

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          • Nick sagt:

            ..gleich die erste Fundstelle bei tante google, zu „strukturelle diskriminierung frauen“:

            Wäre Qualifikation der Schlüssel, sie müssten längst überall zu finden sein: Frauen säßen auf der Hälfte der Führungsstellen in Politik und Wirtschaft, sie würden so selbstverständlich Vollzeit arbeiten wie Männer und auch genauso viel verdienen. Frauen wären nicht mehr stärker als Männer von Armut betroffen. Sie müssten ihre Erwerbstätigkeit nicht häufiger als Männer einschränken, um Kinder zu betreuen oder Alte zu pflegen. Sie würden überall mitbestimmen und genau wie Männer selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Kurz: Es gäbe keine sozialen Unterschiede zwischen den Geschlechtern mehr. Doch allen – hart erkämpften – Fortschritten zum Trotz sieht unsere gesellschaftliche Realität anders aus.

            https://www.verdi.de/themen/gleichstellung/++co++e1182152-b2a3-11e0-46e5-00093d114afd

            Das ist auch nur allzu konsequent, wenn man davon ausgeht dass Geschlecht ein bloßes soziales Konstrukt zur Etablierung und Aufrechterhaltung der Unterdrückung von Frauen durch Männer ist.

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          • Michael Mendelsohn sagt:

            „Du kennst keine Feministen, die ohne weiteren Beleg als die statistische Disparität selbst behaupten, dass diese statistische Disparität zu Lasten von Frauen das Ergebnis einer strukturellen Diskriminierung ist?“ — Solche Feministinnen habe ich noch nicht erlebt; Maskulisten, die analog argumentieren, hier in den Kommentaren, schon.

            Generell ist die Taktik, erstmal eine These z uhaben, dann Fakten zu suchen, die die These stützen, und alles andere zu ignorieren, nicht so richtig toll (Paradebeispiel Klimawandelleugner); aber kritisch wird’s erst, wenn es Fakten gibt, die stützen, dass die statistische Disparität andere Ursachen hat. Erst in dem Fall kommt’s zur logischen Dissonanz.

            Unerklärliche Unterschiede können ein Indiz für strukturelle Ungerechtigkeit sein.

            Gibt es eine Erklärung dafür, dass Frauen im Schnitt kleiner sind als Männer?

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            • Nick sagt:

              Solche Feministinnen habe ich noch nicht erlebt;

              Keine Ahnung, warum du dich partout nicht beispielsweise mit den Begründungen staatlicher Gleichtstellungspolitik beschäftigen willst: Statistische Disparitäten gelten grundsätzlich ohne weitere Prüfung als Ergebnis von struktureller Diskriminierung, und das ist sehr tief in die vorherrschende feministische Theorie eingebettet. Wenn du dich partout nicht mit feministischer Theorie beschäftigen magst, und dennoch meinst, es besser zu wissen, dann ist dir wohl leider nicht zu helfen.

              Maskulisten, die analog argumentieren, hier in den Kommentaren, schon.

              Ist der Kindergarten („gar nicht! selbäääh!!“) nicht langsam peinlich?

              Generell ist die Taktik, erstmal eine These z uhaben, dann Fakten zu suchen, die die These stützen, und alles andere zu ignorieren, nicht so richtig toll (Paradebeispiel Klimawandelleugner);

              Die Suche nach „Fakten, die die These stützen“ ist komplett überflüssig, wenn Prämissen wie „Geschlecht ist ein soziales Konstrukt“ zugrundegelegt werden. Das geht weit über einen bloßen confirmation-bias hinaus.

              aber kritisch wird’s erst, wenn es Fakten gibt, die stützen, dass die statistische Disparität andere Ursachen hat. Erst in dem Fall kommt’s zur logischen Dissonanz.

              Auch dafür ist vorgesorgt: Die Verkünder der Fakten wollen eben „nur ihre Privilegien verteidigen“ aka „haben nur Angst um den Verlust ihrer Privilegien“

              Solche hermetisch dichten Weltbilder sind gegen Dissonanzen durchimmunisiert.

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            • Nick sagt:

              Gibt es eine Erklärung dafür, dass Frauen im Schnitt kleiner sind als Männer?

              Geschlechtsspezifische Weichenstellungen in der Entwicklung.

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            • Nick sagt:

              Unerklärliche Unterschiede können ein Indiz für strukturelle Ungerechtigkeit sein.

              Ein Indiz ist eine Tatsache, die geeignet ist eine Wahrscheinlichkeit zu beeinflußen. Wenn Unterschiede unerklärlich sind, haben sie also gerade keine indizielle Wirkung.

              „Patriarchat“ als zu widerlegende Grundannahme – das nenne ich mal Voreingenommenheit.

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        • St. Elmo sagt:

          Gender Pay Gap?
          Unterrepräsentanz von Frauen in Bereich x,y und z ?
          Bei Gleicher Eignung werden Frauen bevorzugt.
          mindestens 50% Fauen Quoten bei Grüne & SPD.

          Die Breite Masse der Frauen mag das vielleicht nicht so sehen, aber die Femistinnen, die in den Medien präsent sind und oder politischen Einfluss haben sehen das so.

          Also nix Strohmann.

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          • Nick sagt:

            Es gehört in der Tat zum zentralen Kern eines jeden etablierten Feminismus, Disparitäten a priori als Ergebnis einer frauenunterdrückenden Struktur zu betrachten.

            Man muss schon seinen Kopf ziemlich tief in den Sand stecken, um das nicht wahrnehmen zu wollen. Oder man hat noch niemals einen feministischen Text danach abgeklopft, was dessen Grundannahmen sind.

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          • Matze sagt:

            „Unterrepräsentanz von Frauen in Bereich x,y und z ?“

            Bin dieses WE bei meinen Eltern zu besuch und dort steht heute in der lokalen Zeitung sowas wie „in der IT gibt es einen Frauenmangel“. Es werden keine Informatiker in der IT benötigt, nein… man braucht Frauen. Es gibt sogar einen Mangel, zu wenige Frauen und das ist schlecht… weil isso.

            Was ich noch ziemlich geil fand, ist dieses EU Papier in dem vorgeschlagen wird, das Männer MINDESTENS („at least“) 50% der Hausarbeiten machen sollten. Das heißt dann auch das Frauen weniger als 50% machen. Wir lernen also: wenn Frauen über 50% machen ist es schlecht, wenn Männer über 50% machen ist es gut. Das sollte m.M.n. jeder für sich ausmachen, aber dieses Beispiel für das Denken von diesen „unwichtigen Extremisten in der EU ist ziemliche entlarvend.

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            • St. Elmo sagt:

              Ich arbeite 40h Partnerin ca 32h pro Woche
              An Hausarbeit fällt grob geschätz 12h Arbeit pro Woche an.

              Wenn wir das 50/50 aufteilen arbeite ich 46h und sie 38h

              und im Insgesamt Arbeit + Hausarbeit eine Verteilung von 55/45
              aber wir wollen nicht kleinlich sen 50/50 ist ok.

              machen wir dann auch bei den Finanzen.
              statt derzeit 65/35 gehen wir dann auch auf 50/50.

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              • Alex sagt:

                @StElmo
                „statt derzeit 65/35 gehen wir dann auch auf 50/50.“

                Das wäre ja „ungerecht“, da weibliche Arbeit viel zu gering bewertet wird. So wäre die „Argumentation“ dann, die so vorhersehbar ist wie das Amen in der Kirche.

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              • Alex ii sagt:

                > statt derzeit 65/35 gehen wir dann auch auf 50/50.
                Du Sklavenhalter Du. Bezahl die Frau mal anständig für die emotionale Arbeit !

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    • Nick sagt:

      Ich wusste gar nicht, dass ein ad absurdum brennt wie Stroh.

      Wie gut, dass es hier so viele schlaue Kommentatoren gibt!

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  16. Alex ii sagt:

    Weicheier hier !

    Männer einfach die Beine entsprechend amputieren, Frauen mehrfach die Beine brechen und dann langstrecken.

    Denkt doch mal einer an die Körperhaltung, wir sind doch nicht degeneriert !

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  17. Meine Grosseltern waren noch sehr kleine Bretonen, ich bin 1.73 und meine Kinder alle über 1.85 , die Tochter etwa 1.86, finde ich ok!

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  18. Uchuu sagt:

    Will nur erwähnen, weils scheinbar einige ignoriert haben, das gender essentialismus genauso auf die Schippe genommen wird.🙂
    Nicht vergessen.

    Ich finde wir müssen schon im Kindesalter dafür sorgen, das Frauen nicht zu groß werden. Nahrungsmangel soll helfen. Und ein bißchen Hunger schadet sicher nicht. Oder hat jemand eine gute Hormontherapie für sowas? Kann ja nicht angehen dass manche Frauen größer werden als Männer. So eine schweinerei.

    /troll

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