Echte Probleme.

Veröffentlicht: November 15, 2015 in Uncategorized

depress3

Kommentare
  1. wordBUZZz sagt:

    Vielleicht macht derjenige ja auch Psychotherapie um eben kein Terrorist zu werden und 120 Unschuldige zu töten…?

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  2. Steve sagt:

    Woanders sterben Menschen, und du verplemperst Zeit damit, Comics über irgendwelche Wehwehchen zu zeichnen? Also echt…

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    • toxicity sagt:

      Woanders werden ganze Sternensysteme vernichtet und du verplemperst Zeit damit, über sterbende Menschen in einen Comicblog zu schreiben? Also echt…

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      • Steve sagt:

        Irgendwann wird das Universum den Wärmetod sterben und du verplemperst Zeit damit, in einem Comicblog über die Vernichtung ganzer Sternensysteme zu schreiben und dass es daher verplemperte Zeit wäre, über sterbende Menschen in einem Comicblog zu schreiben, obwohl es verplemperte Zeit sei, Comics über irgendwelche Wehwehchen zu zeichnen? Also echt…

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  3. Carsten sagt:

    Alle Ansichten/Erlebnisse sind subjektiv, “ point of view“ *- abhängig : Sagen wesentlich mehr aus über den Redenden und dessen erlebte Wirklichkeit als den Angesprochenen und absolut nichts über die Realität an sich. Mit anderen Worten: nichts anderes als „white noise“
    Liebe Nadja, vielen Dank für Deine wunderbaren Beweisführungen meiner Ansichten!😀 Welches Talent!
    Deine Arbeit bringt sicher den Einen oder Anderen dazu sich im point-of view-wechseln zu üben, oder sogar dazu sich nicht mehr ganz so wichtig zu nehmen. Würde unser Miteinander weniger verbissen, lockerer gestalten .
    Aufklärung im wahrsten Sinne des Wortes!!

    *sagt besser als das deutsche „Standpunkt“ was ich meine.

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  4. noxneurotica sagt:

    Eine ehemalige Lehrerin hat dazu immer nur gesagt ‚Wenn der Schuh drückt, drückt er halt‘. Klingt simpel, aber den Spruch verwende ich immer noch gern.😀 der Schuh kann bei jedem drücken, jeder Mensch ist fähig zu leiden und es geht um die Verhältnisse. Für jemanden der zB hier lebt ist der Verlust von Job oder Ehepartner das Schlimmste, was ihm persönlich jemals passiert ist. Sein persönliches Limit wurde da ausgereizt. Das finden viele schwer zu verstehen. Wie oft hab ich schon von meinen Eltern gehört ‚Deine Probleme hätte ich als Kind gern gehabt wir müssten jeden Tag schwere Feldarbeit verrichten und wurden daheim noch verprügelt‘. Ja, danke, müssen wir also jeden dem es schlecht geht erstmal in ein Bootcamp schicken, wo er angeschrieen wird, damit es ihm noch viel schlechter geht als vorher, er aber immerhin seine früheren Probleme vergisst? (dafür aber jede Menge neue hat) super Strategie.

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    • Steve sagt:

      Ja, danke, müssen wir also jeden dem es schlecht geht erstmal in ein Bootcamp schicken, wo er angeschrieen wird, damit es ihm noch viel schlechter geht als vorher, er aber immerhin seine früheren Probleme vergisst? (dafür aber jede Menge neue hat) super Strategie.

      Jetzt die Polemik mal weglassend: ist der Mensch wirklich dazu in der Lage, mit seiner aktuellen Lage zufrieden zu sein, wenn es ihm vorher nicht zumindest mal ein bisschen schlecht ging?

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      • Shitlord sagt:

        Ich erhöhe auf „ist der Mensch wirklich dazu in der Lage, mit seiner aktuellen Lage zufrieden zu sein?“

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        • IULIUS sagt:

          Einige Exemplare schon, aber der Großteil will sich „verbessern“…

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          • Shitlord sagt:

            Ich möchte Dir da widersprechen, Iulius. Der Großteil will, dass seine Lage durch _andere_ verbessert wird. Ein Teil will sich selbst verbessern, und kaum wer ist zufrieden. Auch die nicht, die sich Mühe geben, anderer Leute Lage zu verbessern, das das alles nur undankbare Pisser sind.

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            • Steve sagt:

              Also, nachdem ich lange Zeit Scheiße gefressen habe, bin ich beispielsweise zufrieden mit meiner jetzigen Situation. Kann jetzt selbstverständlich nicht sagen, ob ich nicht zufrieden wäre, wenns mir vorher nicht schlecht gegangen wäre. Natürlich gibs dann immer Menschen, die einem einreden sollen, man hätte gefälligst unzufrieden zu sein (wie beim Märchen vom Fischer mit seiner Frau). Ist dann ne Abwandlung von der Sorte, welche Shitlord beschrieben hat.
              Aber wenn ich mir das Gejammer von jugendlichen und auch älteren Mitmenschen so anhöre (z.B. O-Ton Nachbarin, von Beruf zuerst Tochter, jetzt Unternehmergattin, mit Putzfrau für das große Haus und Kindermädchen für die Tochter:“ Also, mein BMW nervt mich total. Im Winter ist der mit seinem Heckantrieb echt nicht zu gebrauchen!“), dann denk ich mir schon, so ein paar Wochen Zwangsarbeit würden das Krönchen wieder geraderücken.

              Wobei, wenn ich genau darüber nachdenke, ist „zufrieden“ wohl nicht das Gegenteil von „depresseiv“, oder?

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            • IULIUS sagt:

              Menschen, die die Lage anderer verbessern wollen, die buhlen lediglich um Anerkennung. Die wollen eine Schar um sich, die zu ihnen aufblickt. Das ist genau das Gegenteil von Zufriedenheit.

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              • Steve sagt:

                [Polemikmodus]

                Mutter Theresa buhlte also nur um Anerkennung? Genauso mein Großvater, der jeden Tag um 4 Uhr morgens aufstand, und dann 1 Stunde bis zum Bus lief und dann noch 1 Stunde weiter zur Fabrik zum Arbeiten fuhr (und Abends das selbe retour), damit seine Kinder eine schulische Ausbildung genießen konnten?

                [/Polemikmodus]

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                • IULIUS sagt:

                  Mutter Theresa ist ein interessantes Beispiel. Eines der größten menschenverachtendsten Persönlichkeiten, die je den Friedesnobelpreis bekam…

                  @Steve.
                  auf innerfamiliere Angelegenheiten trifft das zwar auch bedingt zu, da ist es aber zwingend notwendig. Zeige mir einen (gesunden) Elternteil, der nicht stolz auf seine Kinder ist, der nicht stolz darauf ist, was er ihnen ermöglichen kann.
                  Ungesund wird es nur wenn es nach außen geht.

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                  • Frank sagt:

                    „Ungesund wird es nur wenn es nach außen geht.“

                    Sowas wie Kommentare in einem Comicblog?

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                  • Steve sagt:

                    Mutter Theresa ist ein interessantes Beispiel. Eines der größten menschenverachtendsten Persönlichkeiten, die je den Friedesnobelpreis bekam…

                    Interessante Aussage. Möchtest du das weiter ausführen. Ich kenn sie eigentlich nur aus dem Religionsunterricht als „Engel von Kalkutta“, die die Armen pflegt.

                    Bzgl. Familie: ich kann doch auch innerlich stolz sein, dazu muss ich nicht zwingend um Anerkennung buhlen. Ich bilde mir ein, das ich es zur Zeit beispielsweise so mache…

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                    • IULIUS sagt:

                      Religionsunterricht ist oft ein wenig einseitig. So weit ich es mitbekommen habe ist die in Läden gegangen und ohne zu bezahlen wieder rausgegangen. Schlißlich waren die Lebensmittel ja für die Armen. Aus den Krankenhäusern wurden Kranke rausgeworfen bzw. Behandlungen verweigert.
                      Es gab wohl ein Vorzeigekrankenhaus. Ihre Aufgabe war es lediglich Geld für den Orden Geld zu sammeln. Im Fernsehen haben sie immer schöne Bilder gezeigt, damit die Menschen spenden. Nur die Realität sah anders aus.

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  5. Michael Mendelsohn sagt:

    Jemand Depressivem zu erzählen, dass die Welt böse ist, wird die Person sicher nicht mit Hoffnung erfüllen, sondern eher das Gegenteil. Und die Schuldgefühle von „du hast ja alles, warum bist du depressiv“ helfen sicher auch nicht dabei, die Persönlichkeit zu stabilisieren.
    Fazit: Auch Rechtsi sagt die Wahrheit.

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    • Shitlord sagt:

      Naja, jemandem Depressiven zu erzählen, die Welt sei ein regenbogen-rosaner Ponyhof und ihn von jeglicher Eigenverantwortung freizusprechen ist jetzt auch nicht so prall. Rechtsi ist depressiv, das ist ein Grund, das nicht zu sehen. Was ist Deiner?

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      • Gerd sagt:

        „…die Welt sei ein regenbogen-rosaner Ponyhof und ihn von jeglicher Eigenverantwortung freizusprechen..“

        Sag mal, WER hat das denn WO gemacht? Ich finde die Stelle oben nicht.

        Oder war das einfach nur so eine Idee von Dir, die mit diesem Thread gar nichts zu tun hat??

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        • Michael Mendelsohn sagt:

          Das mit dem Ponyhof ist ein offensichtliches Strohmann-Argument; ich hatte mir überlegt, ob ich antworte, aber wenn ich auch öfter den Trollen hier ihre logischen Fehler um die Ohren haue, fand ich den zu offensichtlich, um der Mühe wert zu sein.

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          • IULIUS sagt:

            Nö, SL ist lediglich auf Dein Argument eingegangen und hat erklärt, wenn man das Gegenteil macht hilft es auch nicht. Nebenbei gesagt, viele werden depressiv, weil sie andere Menschen damit maniplieren können. Sie haben gelernt, wenn sie selber nichts tun, machen andere das für sie. Die haben gar kein Interesse aus ihren Depressionen heraus zu kommen.

            Mit Depressiven muß man sensibel äußerst umgehen, man muß erkennen, ob man hilft oder einfach fest in den Hintern tritt.

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            • Kuttel Daddeldu sagt:

              Julius und Scheißelolli, es bleibt die Frage, warum zu wirklich jedem Thema auch bei anscheinend völliger Abwesenheit von Ahnung zwanghaft immer munter weiter dahergeplappert werden muß. Tatsächlich(sic!) depressiven Leuten sind solche Fachleute wie ihr beiden ungefähr so hilfreich wie ein Kropf.

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            • Michael Mendelsohn sagt:

              Julius, deine Einstellung zu Leuten, die Hilfe brauchen, kennen wir spätestens seit deinem genialen Kommentar zu „Besser gewusst“: „Wieso nimmt Rechtsi auf Linksi keine Rücksicht und verschont ihn von seinen Problemen?“

              SL ist nicht auf mein Argument eingegangen. Er schreibt am Ende, „das ist ein Grund, das nicht zu sehen. Was ist Deiner?“, und impliziert damit, ich würde nicht sehen, dass es einem depressiven Menschen nicht hilft, das Leben als Ponyhof darzustellen und ihn/sie von jeder EIgenverantwortung freizustellen. Das habe ich in meinem Beitrag aber gar nicht geschrieben (und es stimmt auch nicht), und deswegen geht er gerade deswegen NICHT auf meine Beitrag ein, sondern bastelt einen Strohmann.

              Deine Theorien zu Depression sind ausgesprochener Unsinn; wenn sich jemand in deinem Umfeld umbringt, hast du höchstwahrscheinlich dazu beigetragen. Nur in einem hast du unfreiwillig die Wahrheit geschrieben: „man muß erkennen, ob man hilft oder einfach fest in den Hintern tritt“ — ein Tritt in den Hintern ist in der Tat keine Hilfe.

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              • IULIUS sagt:

                @Michael,
                wenn einer einseitig Argumente vorbringt, kann man auf die fehlende Sichtweise hinweisen. Das mag unbequem sein, macht das aber nicht zum Strohmann.

                Und wo hast Du Deine Weisheit über Depressionen her?

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  6. Mona sagt:

    Danke, emn. Also echt

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  7. Wayne Kümmerts sagt:

    Netter Comic, kann man aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Mir gefällt die von Rechtsi besser, wobei meine Sympathie vielleicht auch pathologisch bedingt ist🙂. So ist das eben oft mit Mitgefühl. Viele entwickeln es nur, wenn sie mal selbst betroffen waren. Ich bin da leider keine Ausnahme.

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