Wintermarkt.

Veröffentlicht: November 21, 2015 in Uncategorized

wintermarkt

Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Diese Umbenennerei ist doch nicht neu.
    Ein sehr prominentes Beispiel:

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  2. Mona sagt:

    Wurde das wirklich so von den „besorgte Bürgern“ geschrieben?
    Wenn ja: Gruselig. Ich hoffe, das sind wirklich nur diese paar Leute, die das schreiben. Hoffentlich haben diese Leute keine Kinder, die mit diesen Meinungen aufwachsen müssen. Hoffentlich distanzieren sich ihre Kinder von diesen Meinungen und betreiben die Verbreitung nicht weiter.

    Ich kann nicht nachvollziehen, wie Menschen auf solche Meinungen kommen. Irgendwoher müssen diese Überzeugungen doch kommen. Es kann doch nicht sein, dass alle afd-Wähler so extrem-christlich sind, dass sie keinen Wintermarkt, sondern nur Weihnachtsmärkte, in Deutschland gutheißen.

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  3. „Weil der beliebte Markt diesmal bis zum 07. Januar 2007 und damit zwei Wochen länger dauert, steht die Veranstaltung erstmals unter dem Namen ‚Wintermarkt‘.“

    Pressemitteilung der Flughafen München GmbH aus dem Jahr 2006

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    • Krischan sagt:

      Man hätte es natürlich auch weiterhin Weihnachtsmarkt nennen können. Weihnachten (klugscheiss) kann man durchaus auch noch bis zum 6. ausdehnen. (Twelvetide/Christmastide). Damit hätten natürlich vor allen anderen unsere Amtskirchen ein Problem.

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  4. Michael Mendelsohn sagt:

    Ich find’s konsequent (also die Titulierung der Veranstaltung als Wintermarkt). Weihnachtsmärkte haben bis auf eine verschämt in der Ecke stehende Krippe ohnehin meist nur wenig mit dem christlich-religiösen Weihnachten zu tun (und müssten dann auch Adventsmarkt heißen). Schön heidnisch-germanisch „Julmarkt“ nennen (den Moslems kann das Ding ja nun wirklich egal sein) und abwarten, wer dann noch dagegen wettert!😉

    Wer das Argument mit der Unchristlichkeit der Weihnachtsmärkte nicht glaubt, sollte noch mal über die Jesus-Geschichte mit der Tempelreinigung nachdenken.

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    • turkishmaid sagt:

      Die alljährlich im Dezember stattfindenden kommerziellen Veranstaltungen mit Glühweingabe haben mit Weihnachten und mit Christentum ähnlich viel zu tun, wie ein Schaumbad mit einer rituellen Waschung im Ganges. Erstaunlich, dass gerade solche Chargen sich da zu Wort melden, denen ganz offenbar das Gefühl für Andacht und den Sinn des Weihnachtsfestes völlig abhanden gekommen ist. Übrigens habe ich vor letztem Weihnachten nie, niemals nicht, irgendeinen Mist wie diesen gehört. Woran das wohl liegt?

      Wer auch Kleingedrucktes mag: Hier taz.de/!5025974/ die ganze Story🙂

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      • Mona sagt:

        Hmm, woran liegt das…
        ich könnte mir auch vorstellen, dass es so „ernste“ Leute sind, die sich das Feiern nur erlauben, wenn es schon immer so war: Weihnachten, Silvester, Ostern, Geburtstag und Geburtstage anderer Menschen und vielleicht noch Mutter- und Vatertag. Wenn man nur so zum Spaß, weil es schön ist, den Winter feiert, dann ist man bestimmt ein pöser pöser Mensch für diese Menschen.
        Sie würden bestimmt auch verbieten, dass Kindergarten-Jungs sich pinke Pullis anziehen. Es war ja früher nicht so.

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        • Michael Mendelsohn sagt:

          Ich hab‘ noch nie Proteste gegen irgendein „Sommerfest“ gesehen. Es gibt sogar eine Handvoll Sommermärkte.

          „Winterfest“ ist aber eher etwas für den guten deutschen Autofahrer. ;-P

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    • Caron sagt:

      Und das ist auch verdammt gut so. Wir waren neulich mit unserem Kleinen auf einem Martinsumzug. Wie anscheinend für die meisten (dazu gleich mehr) da war das für uns „Rumlaufen mit der Laterne und danach vielleicht ein Kinderschauspiel ansehen“. Für später war ein Gottesdienst angesagt, davor wollten wir dann gehen.
      Tatsächlich waren wir noch nicht ganz am Ziel angekommen, da ging schon das religiöse Gelaber los. Ich weiß nicht wo die Leute lernen, mit bedeutungsschwangerer Stimme, als würden sie einen in das größte Geheimnis einweihen, absolute Trivialitäten zu erzählen. Jedenfalls wurde uns so erstmal 5 min erzählt, dass wir gerade mit Laternen rumgelaufen sind (ach?). Dann sollten wir alle das Kreuzzeichen machen – haben die meisten ignoriert. Danach wurde behauptet, wie hätten ALLEN Menschen Licht gebracht. (Ich bin kein Experte, aber ich glaube, bis Syrien haben die Laternen nicht geleuchtet. Aber wir sind am immerhin am Altenheim vorbeigelaufen.)
      Zu der Zeit gingen dann viele ohne Schauspiel. Wir tun uns das nächstes Jahr auch nicht mehr an.
      BTW: Ich bin im tiefsten Westen in einer Gemeinde, wo zu meiner Schulzeit vor 25 Jahren noch ALLE im konfessionellen Religionsunterricht und bei der Erstkommunion/Konfirmation waren.

      Wenn die traditionellen Fest halt nur so gefeiert werden können, dass sie die immer mehr werdenden Nichtreligiösen abstoßen, dann muss sich halt keiner wunder, wenn es nachher Lichterfeste und Wintermärkte gibt. Dafür braucht es nun wirklich keine Moslem.

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      • gerks sagt:

        Caron sagt: :“Wir waren neulich mit unserem Kleinen auf einem Martinsumzug.“
        Ihr wart auf einem St.Martinsumzug? Und da wurdet ihr religiös belästigt? Ein Gottesdienst war vorgesehen? Auf einem Fest zu Ehren des heiligen Martin? Ein echter Skandal

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        • Caron sagt:

          Letzten Absatz nicht gelesen oder nicht verstanden?

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          • IULIUS sagt:

            Er meint wohl, wenn man auf ein kirchlich organisiertes Fest geht man auch mit kirchlichen Gepflogenheiten rechnen muß.

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            • gerks sagt:

              Nein überhaupt nicht😉 Ein St.Martinsfest hat ja überhaupt nichts mit der Kirche zu tun. So ein schlimmer Verein der dieses schöne Heiligenfest für sich vereinnahmt und nicht dafür sorgt dass sich die immer zahlreich werdenden Nichtreligiösen nicht so abgestoßen fühlen, da hat Caron echt recht. Gottbewahre,religiöses Gelaber und ein Gottesdienst. Geht’s noch? Und diese idiotischen Gläubigen wollen auch noch das Licht von Gottes Liebe in jedes Haus und überall hin bringen, will vermitteln das man mit den Ärmsten der Armen teilen sollte, so wie es St.Martin getan hat.

              Also da kann doch jeder kommen.Nein, das Boot ist voll und jeder ist sich selbst der Nächste. „Rabimmel rabammel rabum“.

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              • Steve sagt:

                Ich glaube, Caron wollte ausdrücken, dass es das gute Recht kirchlicher Institutionen ist, auf die Einhaltung religiöser Riten zu pochen. Allerdings dürfen sich diese dann im Umkehrschluss auch nicht darüber aufregen, wenn sich nichtreligiöse davon abwenden und eben so Sachen wie einen „Wintermarkt“ oder beispielsweise ein „Lichterfest“ ins Leben rufen, wo dann das gesellige Beisammensein und nicht die Religion im Vordergrund stehen.

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                • gerks sagt:

                  Kein Problem. Aber das Nichtreligiöse sich von St.Martinsfesten abwenden hat Gläubige noch selten gestört..Mehr sind es die Forderungen „nicht die Religion in den Vordergrund zu stellen“ aber denoch Taufen, Erstkommunionen(!) , Firmungen und Hochzeitsmessen(!) feiern zu wollen, weil „es so schön ist“.
                  Ist offenbar für viele kein Widerspruch ein „Lichterfest“ zu feiern und dann sich hämisch lustig zu machen, dass dieses Licht doch sicher nicht bis Syrien leuchten würde.
                  Niemand regt sich auf, wenn solche Menschen die keinerlei Bezug mehr haben zum Sinn des Festen, dann bei St.Martinsfest wegbleiben, dass kann ich dir versichern. Es kommen auch nicht Nichtgläubige auf die Idee ein Fastenfest zu feiern während des Ramandans, damit sie nicht mit Allah und Suren belästigt werden, nicht?

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                  • Caron sagt:

                    Der Vorposter hat schon sehr gut erfasst, worum es mir ging. Es geht eben nicht um Taufen, Kommunion oder sowas sondern um ein Fest, daas z.B eigentlich zu jedem Kindergartenjahr gehört. Insofern ist es, das die kirchliche Variante unerträglich, absolut natürlich, dass „Lichterfeste“ entstehen. Genau darum geht es auch in dem Comic.

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                    • gerks sagt:

                      Das sie entstehen, dagegen ist nichts zu sagen. Aber die bestehenden Feste, wie das St.Marinsfest, das Fest zu Ehren des heiligen St. Martin, dafür zu kritisieren, dass es religiöse Beiträge enthält, ist schon ein wenig seltsam oder?
                      Das ist das Fest zu Ehren des heiligen St. Martin und das Tragen der Laternen ist ein Symbol dafür, dass Gottes Licht überall hin getragen wird, überall leuchtet,

                      Das wird mit diesem Brauch ausgedrückt und ohne diesen Bezug ist es ein lustiges Herumwandern mit Lichtern. Soll jeder machen wie er will. Nur wenn Gläubige bzw. besonders Geistliche einen tieferen Sinn darin sehen und dies bei diesem Fest ihres Heiligen auch zeigen wollen, bitte nicht dafür kritisieren. Ok?

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                    • Caron sagt:

                      Da muss man differenzieren. Ja, in meinem Posting steckte auch Kritik. Wer Kinder lustig mit Laternen rumlaufen lässt, und danach behauptet, man hätte der ganzen Welt Licht gebracht, der muss sich schon anhören müssen, dass er Bullshit redet (insbesondere, wenn er sich auch sonst als große moralische Instanz aufführt).
                      Der Kernpunkt war aber nun einmal, dass die „christengeführten“ Veranstaltungen nicht nur für Moslems nicht besuchbar sind, sondern auch für die mindesten ein Drittel der Konfessionslosen in Deutschland. Deren gutes Recht (und im Fall von staatlich finanzierten Einrichtungen sogar eigentlich auch deren Pflicht) ist es damit halt, eine säkulare, eigene Veranstaltung zu schaffen. Das ist der Kernpunkt des Comics.

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      • Mycroft sagt:

        „Wenn traditionelle Feste nur so gefeiert werden können, dass sie Nichtreligiöse abstoßen…“ Wie sonst? Fußball-WM kann man ja auch nur so feiern, dass Fußball-nicht-so-toll-findende sich genervt irgendwo verkriechen müssen. *g*g
        Ansonsten: wenn eine religiöse Tradition auf nicht-religiöse Weise gefeiert wird, braucht man sie nicht mehr mit ihren religiösen Namen bezeichnen. Ok, Wintermarkt statt Weihnachtsmarkt.
        Wenn eine religiöse Tradition auf doch-religiöse Weise gefeiert wird, ist das ein Argument, sie umzubenennen in z.B. Lichterzug statt St.-Martins-Zug? Ja, wie denn nun?

        Ob die Christen in Syrien St. Martin feiern, weiß ich übrigens auch nicht, aber bis vor ein paar Jahren jedenfalls gab es noch Karfreitagsprozessionen.

        Und wenn man nicht möchte, dass seine Kinder im Kindergarten nicht mit religiösen Traditionen Kontakt bekommen, sollte man das sagen und es nicht auf die Moslems schieben.
        Niemand wird in D. davon abgehalten, einen konfessionslosen Kindergarten ohne St.-Martins-Zug zu gründen. Man braucht nur genug Leute, die ihre Kinder da anmelden wollen.

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        • Mona sagt:

          In Deutschland ist das gebräuchlich, dass Kindergärten so einen Umzug machen. Man kann seinem Kind doch schlecht sagen: Das Fest, wo man draußen mit den Laternen spaziert, wo alle anderen Kinder Spaß dran haben, darfst du nicht mitmachen, weil es religiös ist. Ich kenn außer Kindern niemanden, der das feiert. So furchtbar wichtig für die Durchschnittsbevölkerung kann das auch nicht sein.
          Auch wenn man nicht religiös ist, will man das vielleicht mitmachen (um das kennen zu lernen, weil das etwas typisch deutsches ist, finde ich) und die Geschichte hören woher das kommt, aber man muss doch nicht so tun als würde man damit irgendwelche magischen Sachen bewirken. Es reicht doch zu wissen, dass es eine Erinnerung an St. Martin ist.

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          • Michael Mendelsohn sagt:

            Zwischen „magisch“ und „symbolisch“ ist ein Unterschied.

            „Es reicht doch zu wissen, dass es eine Erinnerung an St. Martin ist.“ — und was nützt dir das, wenn du nicht weißt, was er getan hat und warum? Und wenn die Kinder das wissen und das nachmachen wollen, weil es toll ist, aber es geht nicht, weil sie kein Pferd haben und auch keinen Mantel: da hilft es zu wissen, dass auch kleine Dinge zählen, dass es reicht, für jemand anderen ein kleines Licht zu sein.

            Aber hey, wenn deine Kinder das nicht lernen sollen, halt‘ sie am besten von allem kirchlichen fern, sonst könnte das versehentlich passieren.

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            • Mona sagt:

              Ich hab doch geschrieben, dass es für alle interessant sein kann zu wissen, was da gefeiert wird und was die Geschichten dahinter sind. Und ich hab auch nichts gegen symbolische Sachen, die man den Kindern erklärt. Ich mag aber das Magische nicht, was einige Menschen da reinbringen. Kennst du vielleicht keine extrem religiösen Menschen, die einen bei jeder Gelegenheit überzeugen wollen, dass ihr Gott, der einzig richtige ist oder dir erzählen, du bist nichts wert, wenn du nicht gläubig bist, weil dich Gott so nicht beschützen kann und die dir dann ständig erzählen, dass sie für dich beten, dass du gläubig wirst und dadurch gerettet wirst?
              Es wird ja nicht mal überall der gleiche Martin besungen. Je nach Gemeinde, beziehen sie sich auch auf Martin Luther und nicht auf St. Martin.

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              • Michael Mendelsohn sagt:

                Du hast nichts erzählt von dem Magischen, „was einige Menschen da reinbringen“. Ich hab‘ das auch nicht in Caron’s darstellung gefunden. Generell stehen Magie und Christentum im Konflikt, aber es gibt christliche Strömungen wie z.B. die Charismatiker, bei denen ich mir das vorstellen kann. Ich glaube da aber wieder weniger, dass die Martinsumzüge machen.

                Luther hatte am Martinstag Taufe und daher auch als guter Katholik seinen Vornamen erhalten. In den Gegenden Deutschlands, die vom Katholizismus zum Evangelismus gewechselt sind, konnte man also die katholischen Heiligen ‚rausschmeißen und trotzdem am gleichen Tag (Luthers Geburtstag) bzw. am Tag davor mit den Kindern Laterne gehen oder um Gaben singen

                Christentum ist halt sehr inhomogen teilweise. Ich finde das gut.

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                • Mona sagt:

                  „Ich weiß nicht wo die Leute lernen, mit bedeutungsschwangerer Stimme, als würden sie einen in das größte Geheimnis einweihen, absolute Trivialitäten zu erzählen.“
                  +
                  „Danach wurde behauptet, wie hätten ALLEN Menschen Licht gebracht.“

                  Das hat für mich etwas von Hokus-Pokus und Magie. Da fragt man sich, wie das gehen soll, ob man jetzt plötzlich zaubern konnte?
                  Ich kenn genug religiöse Menschen und hab auch Hochzeiten und Beerdigungen mit Kirchenleuten besucht, die waren immer weltoffen und haben die Symbole erklärt. Und dann gibt es immer wieder diese Menschen, die so tun als wären die Symbole echt und versuchen Kindern einzureden, dass sie jetzt durch ein Gebet/ein Symbol Menschen retten können (das ist für mich Magie).

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                  • Michael Mendelsohn sagt:

                    Das sind keine wörtlichen Zitate, und der Zusammenhang fehlt sowieso. Ich betrachte solche Aussagen von einer der Sache unfreundlich eungestellten Person grundsätzlich mit Misstrauen: oft stellt sich nach eingehender Untersuchung heraus, dass die Dinge doch etwas anders abgelaufen sind, als es wahrgenommen wurde. Konkret kann hier die Vermengung von Symbolik und Realität bei der Zuhörerin stattgefunden haben.

                    Und einige der größten Geheimnisse sind auch absolute Trivialitäten („zuhören ist wichtig“, z.B.), und oft sogar für die selbe Person beides zugleich (d.h. findet sie trivial, tut/kann es aber trotzdem nicht).

                    Um mal Fakten in die Diskussion zu injizieren: so sieht ein katholischer Martinsgottesdienstentwurf aus: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/wortgottesdienst Ich finde den ok.

                    Und ja, „immer wieder diese Menschen“ sind eben eine Strömung, die ich ja oben schon versucht habe einzuordnen. Ohne zu wissen, wer jetzt im konkreten Fall so aufgetreten ist (bzw, zu welcher Gemeinde sie gehört haben) oder was sie genau alles gesagt haben, bleibt jeder Kommentar Spekulation.

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  5. zauberweib sagt:

    Ich sags doch, den Menschen in Deutschland gehts so dermaßen gut, dass sie keine anderen Probleme haben, als sich über _sowas_ aufzuregen. Wesentlich schlimmer find ichs da, dass an jeder Ecke ein „Coffee to go“ zu haben ist. Und das ist zumindest wegen der zusätzlichen Umweltbelastung (Wegwerfbecher *grusel*) echt ein Problem…😉

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  6. Wintermarkt!! Winter!!! Das diskriminiert den Sommer besonders und macht den Herbst und Frühling unsichtbar.

    Will sagen, Winter geht gar nicht.

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  7. Shark sagt:

    Ach du liebes bisschen. Den selben Schmu hatten wir doch schon, was St Martin aka Laternenumzug betraf.
    Kommt davon, wenn kein Inhalt mehr da ist (der christliche Gedanken der Nächstenliebe), muss man an Äußerlichkeiten (wie Namensgebungen) herumkritteln.

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    • St. Elmo sagt:

      Der Inhalt ist noch da aber man möchte das „neutral“ bezeichnen um nicht oder anders Gläubige nicht auszugrenzen. Das das ne riesige Idotie ist weil dadurch auch der Grund für das Fest austauschbar und die ganze Geschichte beliebig und bedeutungslos wird, das sehen die relativieren nicht, bzw. verdrehen Ursache und Wirkung um ihre Meinung, dass es sowieso nicht mehr um die Inhalte geht so zu bestätigen.

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      • IULIUS sagt:

        Wenn man man allerdings bedenkt, daß die meisten Feste gar keine kirchlichen Feste sind, sondern von den damaligen Riten adaptiert wurden.

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  8. IULIUS sagt:

    Die Minister für Angriffsstrategien und Kriegsführung nennt man ja auch Verteidigungsminister…

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  9. Mycroft sagt:

    Bei St.-Martin war es eigentlich genau umgekehrt – die Linke (nagut, der NRW-Vorsitzender) wollte es in „Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“ umbenennen, und spielte dabei eine Runde Minderheitenquartett. Die armen Moslems fänden sich da überhaupt nicht drin wieder. Die armen Moslems finden die Geschichte mehrheitlich ganz gut und ließen sich nicht instrumentalisieren.

    Wenn das Ding länger geht als die Adventszeit ist Wintermarkt ja nicht so verkehrt. „Wir-wollen-noch-mehr-Reibach-machen“-Markt klingt irgendwie nicht so griffig. *g*g

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  10. Steve sagt:

    Man durfte zu diesen Personen auch vorher schon nicht „rechte Idioten“ sagen, da es sich um einen Verstoß gegen §185 StGB handelt.
    Abgesehen davon hat der Christkindlmarkt seinen Charakter wohl schon vor vielen Jahren verloren, weswegen die Umbenennung (unabhängig von der Dauer) nur konsequent war.

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    • quineloe sagt:

      Wahre Tatsachenbehauptungen stehen nicht mit §185 StGB im Konflikt.

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      • IULIUS sagt:

        „Wahre Tatsachenbehauptungen stehen nicht mit §185 StGB im Konflikt.“
        Das kommt darauf an. Was will der Sender? Aufklären oder beleidigen?
        Die Betitelung „Idiot“, läßt schon allein generell vom 2. ausgehen…

        Nur weil jemand eine politische Meinung hat, die einem nicht paßt ist es noch lange kein Idiot und auch kein Grund zu beleidigen. Der Wille zu beleidigen kommt aus einen selber. Damit hat der andere rein gar nichts zu tun. Darüber sollte man mal nachdenken.

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      • Steve sagt:

        Idiot ist keine überspitzte Darstellung und schon gar keine Tatsachenbehauptung (denn was Idiotie ist, liegt immer noch subjektiv), sondern eine plumpe Beleidigung.
        Zulässig wäre hingegen beispielsweise „rechte Populisten“, da die Merkmale von Populismus objektiv feststellbar sind.

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        • Steve sagt:

          @St. Elmo (Kommentar unter mir)
          Nachdem mein ausführlicher Kommentar verlorenging und ich keine Lust habe, das nochmals zu schreiben: vor der Jahren war zumindest bei uns (für andere Orte kann ich nicht sprechen) der Christkindlmarkt noch „sozialer“,es wurde was für Bedürftige getan, es wurden Produkte einer Behindertenwerkstatt verkauft und kein Ramsch aus China und auch für Bettler gab es mal eine Gratismahlzeit von einem Standbetreiber, welche Personen aus der Umgebung waren und selbstgekochtes verkauften und keine Fertigprodukte bzw. Glühwein aus dem Tetrapak.
          Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt. Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
          Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
          Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

          Wieso gehen Kommentare teilweise verloren und andere nicht?

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    • St. Elmo sagt:

      Aha welcher Charakter ging den verloren, was ist den heute anders als vor 30 Jahren?

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      • Steve sagt:

        Ich kann jetzt selbstverständlich nicht für jeden Christkindlmarkt der Welt sprechen, aber zumindest bei uns war es vor 30 Jahren noch besinnlicher, es wurden Weihnachtslieder gesungen (nicht „Last Christmas“ vom Band gedudelt), es gab eine „lebende Krippe“, die Tannenzweige waren noch nicht aus Plastik, die Standbetreiber waren meist Menschen aus der Umgebung, die noch selbst kochten bzw. bastelten und nicht irgendwelchen Ramsch aus China bzw. Fertiggerichte verkauften. Die Preise waren auch humaner, ein Teil wurde immer für einen guten Zweck gespendet und auch für Obdachlose bzw. Bettler fiel mal eine Gratismahlzeit ab..
        Jetzt erinnert mich das alles an ein Weihnachts-Disneyland, wo nur mehr der Reibach im Mittelpunkt steht. Alles auf Hochglanz poliert, Bettler bzw. Wanderverkäufer sind unerwünscht und werden konsequent des Platzes verwiesen (könnten sonst ja Touris abgeschreckt werden). Der Höhepunkt war dann vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im Weihnachtsmann-Kostüm) mit dem Hubschrauber eingeflogen und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. An diesem Punkt fühlte ich dann einen Teil meiner Kindheit sterben…
        Gut, kann man ja so machen, ist die Entscheidung der Marktbetreiber. Aber dann sollte man wenigstens auch konsequent in der Namensgebung sein.

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      • Steve sagt:

        Nachdem mein ausführlicher Kommentar verlorenging und ich keine Lust habe, das nochmals zu schreiben: vor der Jahren war zumindest bei uns (für andere Orte kann ich nicht sprechen) der Christkindlmarkt noch „sozialer“,es wurde was für Bedürftige getan, es wurden Produkte einer Behindertenwerkstatt verkauft und kein Ramsch aus China und auch für Bettler gab es mal eine Gratismahlzeit von einem Standbetreiber, welche Personen aus der Umgebung waren und selbstgekochtes verkauften und keine Fertigprodukte bzw. Glühwein aus dem Tetrapak.
        Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt. Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
        Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
        Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

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      • Steve sagt:

        Nachdem mein ausführlicher Kommentar verlorenging und ich keine Lust habe, das nochmals zu schreiben: vor der Jahren war zumindest bei uns (für andere Orte kann ich nicht sprechen) der Christkindlmarkt noch „sozialer“,es wurde was für Bedürftige getan, es wurden Produkte einer Behindertenwerkstatt verkauft und kein Ramsch aus China und auch für Bettler gab es mal eine Gratismahlzeit von einem Standbetreiber, welche Personen aus der Umgebung waren und selbstgekochtes verkauften und keine Fertigprodukte bzw. Glühwein aus dem Tetrapak.
        Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt. Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
        Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
        Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

        WIESO GEHEN MEINE KOMMENTARE VERLOREN???

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      • Steve sagt:

        Ich möchte nur mal probieren ,ob dieser Kommentar auch verlorengeht…

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        • Steve sagt:

          Vllt. geht’s ja nun:
          Nachdem mein ausführlicher Kommentar verlorenging und ich keine Lust habe, das nochmals zu schreiben: vor der Jahren war zumindest bei uns (für andere Orte kann ich nicht sprechen) der Christkindlmarkt noch „sozialer“,es wurde was für Bedürftige getan, es wurden Produkte einer Behindertenwerkstatt verkauft und kein Ramsch aus China und auch für Bettler gab es mal eine Gratismahlzeit von einem Standbetreiber, welche Personen aus der Umgebung waren und selbstgekochtes verkauften und keine Fertigprodukte bzw. Glühwein aus dem Tetrapak.
          Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt. Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
          Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
          Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

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        • Steve sagt:

          @ EMN: Gibt es spezielle Wörter, die das Absenden von Kommentaren verhindert? Ich versuche hier schon einige Male, auf den Kommentar von St. Elmo zu antworten, aber der Kommentar wird nicht angenommen. Verswuche ich esnochmals, erscheint die Meldung, dass ein doppelter Kommentar vorzuliegen scheint.

          Jetzt versuch ichs mal häppchenweise:

          Nachdem mein ausführlicher Kommentar verlorenging und ich keine Lust habe, das nochmals zu schreiben: vor der Jahren war zumindest bei uns (für andere Orte kann ich nicht sprechen) der Christkindlmarkt noch „sozialer“,es wurde was für Bedürftige getan, es wurden Produkte einer Behindertenwerkstatt verkauft und kein Ramsch aus China und auch für Bettler gab es mal eine Gratismahlzeit von einem Standbetreiber, welche Personen aus der Umgebung waren und selbstgekochtes verkauften und keine Fertigprodukte bzw. Glühwein aus dem Tetrapak.

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          • Steve sagt:

            Ok, jetzt noch zweiter Teil:

            Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt. Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
            Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
            Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

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          • Steve sagt:

            Nächster Teil:

            Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt.

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          • Steve sagt:

            Heute ist alles auf Kommerz und Hochglanz getrimmt.
            Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
            Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
            Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

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    • Dass rechte Idioten die Bezeichnung „rechte Idioten“ für eine Beleidigung halten und sich dementsprechend beleidigt fühlen, kann ich nachvollziehen. Mein Mitgefühl hält sich allerdings in sehr engen Grenzen. Denn tatsächlich ist es natürlich keine, wie BVerfG 1 BvR 1036/14 zeigt.

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      • IULIUS sagt:

        Genaubenommen hatten Amtsgericht und OLG die Sache nicht hinreichend individuell geprüft, sondern „pauschal“ geurteilt.

        Tatsächlich geht es in dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts darum, daß jemand die Polizei als solches ablehnt und ein Polizist hatte sich persönlich angegriffen gefühlt. Die Fachgerichte hatten den Unterschied nicht beachtet.

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        • Jepp. Und das Verfassungsgericht hat erkannt, dass „der Cop an sich“ nach belieben beleidigt werden darf, weil diese Gruppe hinreichend gross ist. Die Gruppe „der rechte Idiot an sich“ ist bedauerlicherweise noch grösser, die dürfen demnach ebenfalls pauschal niedergemacht werden.

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          • IULIUS sagt:

            Das geht nicht wirklich daraus hervor. Man kann es aber so deuten und das werden einige Gerichte auch tun.

            Das Gericht hat lediglich gesagt, daß je größer die Gruppe ist je gravierender muß die Beleidigung sein, damit sich ein einzelnes Mitglied beleidigt fühlen kann.
            Ich denke es macht einen Unterschied, ob jemand sagt scheiß Polizisten oder Polizisten sind Idioten. Zweiteres könnte nicht so leicht durchgehen.

            Aber ehrlich, was haben wir für Weicheier als Polizisten, die sich alle Naselang beleidigt fühlen. Man sollte meinen, daß dieses zu ihrem Beruf gehört und auch dementsprechend ausgebildet sind das auszuhalten, ohne gleich in Tränen auszubrechen.

            Scheiß ist heutzutage eher nur eine Unmutsäußerung, ohne expliziten Beleidigungszweck.

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            • Steve sagt:

              Frauen stellen ~50% der Weltbevölkerung, also eine hinreichend große Gruppe. „Geldgeile Fotzen“ ist nach dieser Logik also keine Beleidigung für eine Frau?

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              • Michael Mendelsohn sagt:

                Der Spruch „Alle Frauen sind geldgeile Fotzen“ fürfte relativ gerichtsfest sein. Eine konkrete Frau so zu beschimpfen, oder den Spruch so zu gebrauchen, dass sich eine konkrete Frau so beschimpft fühlt (gab kürzlich einen Fall, wo eine Demonstrantin den Ordnungskräften auffällig ihre ACAB-tasche hinhielt) mag schon wieder eine Beleidigung sein.

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              • gerks sagt:

                ich vermute mal, dass dann „Männer sind Schweine“ ein ebenso gerichtsfester Spruch ist und als gegenüber Männern beleidigend gewertet werden darf?

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  11. Steve sagt:

    @ St. Elmo
    Nachdem mein ausführlicher Kommentar verlorenging und ich keine Lust habe, das nochmals zu schreiben: vor der Jahren war zumindest bei uns (für andere Orte kann ich nicht sprechen) der Christkindlmarkt noch „sozialer“,es wurde was für Bedürftige getan, es wurden Produkte einer Behindertenwerkstatt verkauft und kein Ramsch aus China und auch für Bettler gab es mal eine Gratismahlzeit von einem Standbetreiber, welche Personen aus der Umgebung waren und selbstgekochtes verkauften und keine Fertigprodukte bzw. Glühwein aus dem Tetrapak.
    Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt. Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
    Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
    Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

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    • Gerd sagt:

      Steve, jetzt mache ich mir aber allmählich Sorgen.

      Schau doch einfach oben noch einmal nach, was Du schon geschrieben hast, bevor Du es noch mal schreibst. Diese dauernde Tipperei ist doch bestimmt nicht gut für Deine Gelenke.

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  12. Steve sagt:

    Nachdem mein ausführlicher Kommentar verlorenging und ich keine Lust habe, das nochmals zu schreiben: vor der Jahren war zumindest bei uns (für andere Orte kann ich nicht sprechen) der Christkindlmarkt noch „sozialer“,es wurde was für Bedürftige getan, es wurden Produkte einer Behindertenwerkstatt verkauft und kein Ramsch aus China und auch für Bettler gab es mal eine Gratismahlzeit von einem Standbetreiber, welche Personen aus der Umgebung waren und selbstgekochtes verkauften und keine Fertigprodukte bzw. Glühwein aus dem Tetrapak.
    Heute ist alles auf Hochglanz und Kommerz getrimmt: Wanderhändler und Bettler werden konsequent vom Platz entfernt (könnte ja die Touris stören), Tannenzweige sind aus Plastik, „Last Chrismas“ vom Band statt Weihnachtslieder vom Chor und die Preise unverschämt. Höhepunkt war vor einigen Jahren, als der Nikolaus (selbstverständlich im ‚Weihnachtsmannkostüm) im Hubschrauber eingeflogen wurde und von einem eigenen Moderator angekündigt wurde. Fehlten nur noch die Go-Go-Tänzerinnen.
    Das wären mal einige Sachen, die anders sind…
    Kann man ja so machen, ist freie Entscheidung der Marktbetreiber, aber man sollte dann doch auch bei der Namensgebung konsequent sein.

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  13. Steve sagt:

    Oh, jetzt erscheinen auf einmal alle meine Kommentare.

    @EMN: Wenn du mal Zeit und Lust hast, könntest du das bitte in Ordnung bringen *liebguck*?

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  14. Mycroft sagt:

    @Canon: Wo genau entstehen Lichterfeste? Dass sich Moslems oder Juden über St.-Martin beschweren, wäre mir neu. Der evangelische Kindergarten gegenüber feiert auch St.-Martin. Nur die Atheisten stört es. Ok, mich nervt Fußball. Deshalb gehe ich nicht zu Fußballspielen. Es käme mir aber auch nicht in den Sinn, eine Alternativveranstaltung zu gründen, vor allem keine, die an genau denselben Zeiten am besten auch in Stadions stattfindet.
    Aber wenn, würde ich sagen: „Kommt zu meiner tollen neuen Veranstaltung!“, und nicht: „Wer zum Fußball geht, ist doof!“
    Wen meine Veranstaltung besser ist, habe ich keinen Grund, die andere runterzuputzen.

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  15. […] korrigierten. Doch in vielen Köpfen blieb sicherlich das Märchen vom bösen Wintermarkt – und ist selbstredend auch dieses Jahr wieder entstaubt worden (auf Kommentare achten). Doch wie und wann entstand […]

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