Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen…

Veröffentlicht: November 25, 2015 in Uncategorized

gewalt

Kommentare
  1. Sandra Mückel sagt:

    Denkt denn niemand an die Kinder? Schliesslich heisst es doch sonst auch immer „Frauen und Kinder“.

    Gefällt 2 Personen

  2. Shitlord sagt:

    Jui! Endlich wieder mal ein Comic mit Niveau!

    Gefällt mir

    • Michaela Lusru sagt:

      „Mit Niveau“? – Mit welchem?
      Diese berühmten Gewissensreinigungsgedenktage aller Art taugen doch nur zur Ablenkung von der alltäglichen NIchtbeachtung dessen, was „gedacht“ rsp „gedenkt“ werden soll …
      Ein typisches Beispiel für „Gut gemeint“ und „kläglich schlecht gemacht“.

      Wenn schon, dann jeweils 6 volle Monate als „Halbjahr gegen Gewalt an (!) grossen und kleinen, alten und jüngsten Frauen“ – Da könnte was passieren, das ist die kleinste Zeitdauer, in der man sich andere Manieren oder Gedankengirlanden anschaffen könnte, ohne dass sie am anderen Tag sich in Nichts auflösen.

      Gefällt mir

  3. tux. sagt:

    Jetzt klauense schon meine Pointen, Frau Nix!

    Gefällt 1 Person

  4. Shitlord sagt:

    Was ist denn nun mit dem Welttoilettentag? Hast Du denn gar keinen Respekt für intersektionell diskriminierte Frauen, die nichtmal Toiletten haben? Was ist mit Frauen ohne Toiletten, die Gewalt ausgesetzt sind? Ich kann mich auch an kein Comic zum World Water Day erinnern – was ist denn mit Frauen, die Gewalt ausgesetzt sind, keine Toilette haben und nichtmal theoretisch Wasser hätten, um runterzuspülen? Mein Gott, das ist _wirklich_ Maskuscheiße hier.

    Gefällt 1 Person

  5. Michael Mendelsohn sagt:

    “ Dabei sollen vor allem Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid etc. zur Sprache kommen.“ (wikipedia:Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen)
    Ich finde das gerade auch im internationalen Kontext frauenspezifisch genug, gerade und auch wenn man das Anliegen mit Gedenktagen wie Tag des Deutschen Schlagers, Welt-Lepra-Tag (warum ist Lepra jetzt anders als andere Krankheiten, und warum macht ENM *dazu* keine Comic?), Tag der Eisbären oder Tag der Blockflöte vergleicht.

    Es gibt halt viele Leute, die in vielen Ländern was gegen Gewalt gegen Frauen machen, und die haben jetzt halt eine Tag, wo sie was gemeinsam machen können. Find‘ ich gut. Leute, die was gegen Gewalt gegen rothaarige Frauen machen gibt es nicht so viele, da lohnt sich das mit dem gemeinsamen Tag eben nicht so.

    Gefällt mir

    • Du weißt aber, dass bei den meisten Themen auch Jungs und Männer betroffen sind? Häusliche Gewalt, Zwangsprostitution, vorgeurtliche Geschlechtsseletion (in den USA sind Mädchen beliebter), Sextoursismus… all das betrifft genauso Männer.

      Warum macht man nicht spezifisch was zu den Themen (Tag gegen Sextourismus oder Tag gegen Zwangsprostitution) statt zu suggerieren, es sei eine geschlechtsspezifische Problematik?

      Gefällt 9 Personen

      • Michael Mendelsohn sagt:

        „Warum macht man nicht was“ ist die typische Frage, von Leuten, die den Arsch selbst nicht hochkriegen. Mir geht’s ja oft ähnlich, deshalb stelle ich die Frage auch nicht. Die Antwort ist nämlich „dann mach doch selbst was!“

        Es gibt halt viele Menschen (vermutlich überwiegend Frauen), die vermutlich aus überwiegend biografischen Gründen vermutlich überwiegend gegen Gewalt gegen Frauen arbeiten oder solche Arbeit unterstützen. Ich finde es nicht richtig, denen den Spaß zu verderben, insbesondere da deren Arbeit gegen Sextourismus oder Zwangsprostitution mit Sicherheit auch den Männern zugute kommt (eben weil’s keine nur geschlechtsspezifische Problematik ist).

        Gefällt 1 Person

        • Kai V sagt:

          Ich hab ne nette Kollegin, ihr Vater kommt aus Tunesien… Sie ist Feministin und sprach von ganz schlimmen Sachen die einfach nur Frauen betreffen, wie Zwangsheirat… Ich hab ihr gesagt, dass zur Zwangsheirat immer zwei gehören und das in den meisten Fällen auch für den Jungen das ganze arrangiert wird. Sie bekam einen roten Kopf und erzählte die Geschichte von ihrem Vater, der als ganz junger Mensch nicht studieren konnte, weil er vor der Heirat nach Frankreich geflohen ist und sich mit Hilfsarbeiterjobs durchschlagen musste. Die Frau konnte daraufhin den heiraten den sie wollte und lebte glücklich und zufrieden…

          Noch schlimmer ist hier häusliche Gewalt, impliziert dieses, besonders mit Frauen UND Kinder, wer hier Täter und wer hier Opfer ist. Wohingegen nun einmal gerade bei häuslicher Gewalt eine systemische Betrachtung das Non plus Ultra sein sollte. Ist es aber nicht, wie schon die Leiterin des Frauenhauses Rheine Frau Sabine Fischediek sagt, „Die Sichtweise der Männer interessiert uns nicht.“ Schöner kann man die Steuergeldverschwendung in diesem Bereich nicht beschreiben, wie Frau Fischediek das macht, zeigt sie doch Frauen, egal was Frauen machen, sie sind Opfer, Opfer und nochmals Opfer. Egal ob dem Mann im Streit heißer Tee über die neue Anzughose gekippt wird oder mit ner Blumenvase geschmissen, wenn sie darauf eine Reaktion erfährt, sei es auch nur Notwehr, wie das festhalten an den Oberarmen, so ist es Gewalt, denn die Sichtweise der Männer, egal!!!
          Deshalb spricht man ja in Fachkreisen von Drehtüreffekt, weil immer die gleichen Frauen in das Frauenhaus kommen… Da man da aber anscheinend so verstrahlt ist, dass man Gewalt durch Frauen nicht mal blickt selbst wenn man mit der Nase drauf gestoßen wird, wie z. B. Frau Grieger als Vorsitzende von „Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen“, können wir die Knete für Frauenförderung auch gleich das Klo runterspülen. Dann könnten wir sie als Entwicklungshilfe deklarieren, irgendwann wird die bestimmt in Afrika an den Strand gespült…

          Und die Arbeit gegen Sextourismus als Gewalt gegen Frauen kommt immer Männern zuguten. Zumindest denen die in Afrika als Callboy arbeiten…

          Gefällt 9 Personen

        • maennerpartei sagt:

          Ach? „nicht den Arsch hochkriegen“. Interessant.
          http://www.nwzonline.de/oldenburg/wirtschaft/blaues-auge-kein-aufnahmekriterium-blaues-auge-ist-kein-aufnahmekriterium_a_25,0,1616356586.html
          „Seit 15 Jahren gibt es den Verein Männer-Wohn-Hilfe – ein einmaliges Angebot in Deutschland. Finanzielle Förderung bekommt er trotzdem nicht. Und das könnte mittelfristig zu einem echten Problem werden.“

          Gefällt 1 Person

          • Michael Mendelsohn sagt:

            „Bei der Frage der Gewalt konnten wir unseren systemischen Ansatz in der Weise bestätigt sehen, dass (aus unserer Sicht!!) in den allermeisten Fällen, in denen von gewalttätig ausagierten Konflikten berichtet wurde, die Gewalt zwischen den Partner_innen eher gleich verteilt war.“ http://www.maennerwohnhilfe.de/statistik.html

            Einseitige Gewalt gegen Männer kommt sicher vor, ist aber scheinbar doch eher die Ausnahme?

            „Auch wir mussten erst lernen, dass auch Männer zwangsverheiratet werden. Obwohl kaum jemand annimmt, dass die Frauen mit Frauen zwangsverheiratet werden. Warum Frauen unter Zwangsverheiratung mehr leiden sollen als Männer, hat sich uns bisher nicht erschlossen. Den Frauen, die beruflich in diesem Kontext arbeiten, auch nicht. Deshalb war die professionelle Kooperation mit Ihnen von gegenseitigem Respekt getragen. Diese Frauen waren und sind immer schockiert, wie wenig Unterstützungsmöglichkeiten Männer haben.“ http://www.maennerwohnhilfe.de/mediapool/132/1326692/data/Migranten.pdf

            Interessanter Absatz, leider etwas unlogisch: wenn ein Mann bei einer Familie um die Hand der Tochter anhält, dann wird nicht *er* zwangsverheiratet, sondern nur sie; andersherum kann ich mir diesen Vorgang schwer vorstellen. Die Fälle, wo auch Männer unter Druck gesetzt werden, kommen vor, sind aber vermutlich in der Unterzahl.

            Gefällt mir

            • david sagt:

              sind aber vermutlich in der Unterzahl

              Aha. Und die Basis deiner Vermutung sind die üblichen feministischen Quellen, die nur weibliche Betroffene fragen und aufzählen. Danke, dass du damit die These bestätigst, dass sich Feminismus nur für weibliche Opfer ein und desselben Phänomens interssiert (gilt übrigens für fast alle Medien genauso). Die Beratungsstellen, von denen die Fälle gesammelt werden, richten sich oftmals nur an Frauen. Männer haben in dieser Hinsicht gar keine Unterstützung zu erwarten.

              Zu nahezu jeder zwangsverheirateten Frau gehört ein zwangsverheirateter Mann. Warum sollten die Männer an diesen Ehen interessiert sein, die Frauen aber nicht? Gut, dass in patriarchalen Kulturen die Frauen wohl wahrscheinlich mehr in diesen Ehen leiden, lässt sich schwer abstreiten, hier hast du einen Punkt.
              Wenn du aber davon ausgehst, dass arrangierte Ehen und Zwangsehen (der Übergang ist fließend) vom Bräutigam initiert werden, hast du wirklich keine Ahnung vom Thema. Das sind Ausnahmen, die man vielleicht im jemenitischen Hinterland oder so findet.
              In aller Regeln sind es die Eltern, die sich absprechen, um ihre Kinder gegenseitig zu verheiraten.
              Es könnte vielleicht durchaus sein, dass der Bräutigam schon mal eher ein Vetorecht hat, als die Braut. Darüber kenne ich nun keine konkreten Statistiken. Es herrscht aber auf beide ein sehr hoher Druck, dementsprechend sind auch Ehrenmorde -entgegen dem feministischen Narrativ – annähernd gleichverteilt (laut Studie 2011 BKA 43% männliche Opfer).

              Ein Freund von mir ist Ägypter, seine Eltern suchen derzeit eine Frau für ihn. Bei dieser Form der arrangierten Ehe hat er immerhin durchaus ein Mitspracherecht, dasselbe gilt für die Kandidatinnen in gleicher Form. Von ihm, wie auch einem kurdischen Kollegen weiß ich, dass Männer von den Zwangsehen gleichermaßen betroffen sind. Sie fügen sich wohl eher in ihr Schicksal, ihren „Mann zu stehen“.

              Dass Leute wie du männliche Opfer von Zwangsehen und Ehrenmorden ausblenden, zeigt nur, dass feministische Organisationen für diese Ignoranz ganze Arbeit geleistet haben.

              Gefällt 1 Person

            • Kai V sagt:

              Bei Zwangsehe gibt es die Fälle dass ein Mann, wenn er Volljährig ist und das Brautgeld zusammen hat, um die Hand der Tochter anhält. Gerade im ländlichen Bereich aber, wo es darum geht den Familienbesitzt zusammenhalten zu wollen, werden oft Ehen arangiert, noch ehe die Partner volljährig sind. Beides ist ein Problem, letzteres sowohl für Männer wie für Frauen. Und letztere Fälle sind nicht in der Unterzahl, denn gerade beim Erben, der die Familie weiterfûhren soll, glauben die Eltern ein Wörtchen mitsprechen zu können…

              Doch leider verdeckt diese einseitige Betrachtungsweise von, wir kümmern uns nur um Frauen, das Problem. Genaue Zahlen kennt man nicht, will man nicht kennen und man hat auch kein Interesse daran… Übrigens sind ein drittel aller Ehrenmordopfer männlich. Auch etwas das man in Deutschland nur mit jungen Frauen assoziiert…

              http://www.zeit.de/online/2009/23/zwangsverheiratung-maenner

              Hieraus:
              Die Zwangsverheiratung von Männern wird in Deutschland selten zum Thema gemacht. Die Opfer von Zwangsehen sind immer jung und weiblich. Nicht zuletzt wegen der sogenannten Ehrenmorde, über die regelmäßig berichtet wird, hat sich dieses verzerrte Bild in der Öffentlichkeit eingebrannt. Und weil die Medien die islamische Männerwelt als einen Parallelkosmos zeigen, in dem Möchtegern-Casanovas und raubeinige Unterdrücker leben, passt der muslimische Mann als Opfer nicht in die Integrationsdebatte.

              http://www.derwesten.de/panorama/partnerschaften/in-zwangsehen-leiden-auch-die-maenner-id398670.html#plx79641521

              Hieraus
              Die Perspektive des Mannes hat dagegen bisher kaum jemanden interessiert. „Man ging einfach davon aus, dass Männer von arrangierten Ehen nur profitieren“, sagt Ahmet Toprak, Pädagogik-Professor an der Fachhochschule Dortmund und Experte für deutsch-türkische Migrantenfamilien.

              Gefällt 1 Person

            • maennerpartei sagt:

              „andersherum kann ich mir diesen Vorgang schwer vorstellen“
              Ja klar. Das ist ja auch das Problem.

              Gefällt mir

      • Shitlord sagt:

        > Warum macht man nicht spezifisch was zu den Themen (Tag gegen Sextourismus oder Tag gegen Zwangsprostitution) statt zu suggerieren, es sei eine geschlechtsspezifische Problematik?

        Weil sich keine Sau für Männer interessiert, was es zu einer geschlechtsspezifischen Problematik macht, aber ich nehme an, das war eine rhetorische Frage an diejenigen, die das nicht zugeben würden. Also, die, die sich „dafür einsetzen“.

        Gefällt 3 Personen

    • david sagt:

      Zwangsheirat

      Zwangsheirat ist übrigens ein exzellentes Beispiel für die selektive Bewertung.
      Denn von ein paar ganz extrem üblen Ausnahmen abgesehen, wo erwachsene Männer minderjährige Kinderbräute quasi von ihrer Familie abkaufen, sind von Zwangsheirat beide Geschlechter in annähernd identischen Ausmaß betroffen.
      Dennoch wird in den allermeisten Fällen nur der weibliche Part der Zwangseheschließung betrauert. Warum ist das so?

      Gefällt 1 Person

      • Das basiert auf dem selben Phänomen wie der Tatsache, dass wenn zwei Leute komplett betrunken Sex haben, die betrunkene Frau das Opfer des betrunkenen Vergewaltigers ist.
        Männer können froh sein, Sex haben zu dürfen, entsrechend ist auch eine Zwangsehe für den Mann nicht schlimm, weil er ja Sex bekommt.

        Gefällt 3 Personen

        • Kai V sagt:

          Im Prinzip hast Du natürlich sowas von Recht, aber…
          Eine Zwangsheirat isf für die Frau immer ein absolutes Gefängnis, denn sie wird oft von der Familie überwacht, der Mann hat alleine dadurch das er Arbeitet, immer mal wieder Ausgang. Er kann ggf. ein Doppelleben führen etc. etc. etc. Das kann eine Frau nicht. Auf einem Dorf im tiefsten Mittelalter sieht das natürlich anders aus…

          Gefällt mir

          • sharkathotep sagt:

            Männer werden soviel ich weiß auch nicht wegen Ehebruchs gesteinigt.

            Gefällt mir

            • sharkathotep sagt:

              Und in Ägypten erzählte mir mein Reiseführer, dass er eine arrangierte Ehe führt (und das nur, weil er bis zu einem gewissen Alter immer noch selber keine Frau gewählt hatte, und mit seinem Einverständnis). Die Frau meinte nach dem 5. Kind, dass sie keine Kinder mehr kriegen will, und er sich doch bitte eine Zweite suchen soll. So gesehen … Dasselbe hätte die Frau nicht sagen können.

              Gefällt mir

              • Kai V sagt:

                „Dasselbe hätte die Frau nicht sagen können.“

                Ich verstehe den Post nicht, die Frau hat doch gesagt dass Sie kein MuluMulu mehr machen möchte???

                1. Werden Männer auch gesteinigt, sogar für Ehebruch. Auch wenn sie mit ner anderen Frau rumnudeln und die Brüder die Ehre der Frau beeinträchtigt sehen…
                2. Der Mann sagte er sei damit einverstanden gewesen dass die Eltern ne Frau wählen, was hat die Frau gesagt? Wissen wir nicht, aber bei Männern halb so wild…

                Gefällt mir

              • david sagt:

                Die Frau meinte nach dem 5. Kind, dass sie keine Kinder mehr kriegen will, und er sich doch bitte eine Zweite suchen soll. So gesehen … Dasselbe hätte die Frau nicht sagen können.

                Sie hat es doch gesagt?
                Denkst du, jeder Muslim könnte einfach mehrere Frauen haben? Das ist dort erstmal auch nicht besonders weit verbreitet.

                Polygamie ist ein anderes Thema, was bei uns auch nur einseitig aus Sicht der Frau betrachtet wird. Männliche Polygamie ist aber nur die andere Seite der Medaille weiblicher Hypergamie.

                Ich will damit nicht sagen, dass Zweit- oder Drittfrau ein für Frauen bevorzugtes Familienmodell wäre. Aber mehrere Ehefrauen zu haben, sofern es regional überhaupt gebilligt wird, muss man sich in erster Linie leisten können. Sprich: Statushohe Männer, bei denen die Frauen dann auch gut versorgt sind.
                Umgekehrt schließt jede einzelne Mehrehe wiederum Männer (!) vom Heiratsmarkt und der Möglichkeit einer Familiengründung aus.

                Gefällt mir

                • IULIUS sagt:

                  „Umgekehrt schließt jede einzelne Mehrehe wiederum Männer (!) vom Heiratsmarkt und der Möglichkeit einer Familiengründung aus.“
                  Andersrum, wenn die kriegerisch sind, gibt es nicht für jede Frau einen Mann. Weiterhin bestand die Möglichkeit, daß ein Mann nicht genug verdiente um um zu heiraten und deshalb weitere Frauen auf dem „Markt“ standen, die keinen Partner fanden. In der Konstellation ist Poligamie ein erheblicher Vorteil für Frauen.

                  Wir dürfen nicht immer nur unsere Gesetze und Moralvorstellungen als Grundlage nehmen. Die sind für andere genauso unverständlich.

                  Gefällt mir

                  • Joachim sagt:

                    Die meisten arabischen jungen Männer, es waren Syrer und, Tunesier, die ich hier in Deutschschland kennenlernte, sind auf ein von Frauen unabhängiges Leben eingestellt gewesen.
                    Sie konnten kochen,, einige auch nähen, beherrschten zudem viele männlich konnotierte Handwerkstätigkeiten .
                    Die waren erstaunlich autark,, an Heirat und Ehe herzlich uninteressiert,gaben sich manchmal dosiert machohaft und hatten viel Betrieb in ihren Betten..

                    So eine Vielehe ist doch ein Heidenstress für einen Mann, Kein Wunder, daß die froh waren von zu Hause weg zu sein..

                    Gefällt mir

                • sharkathotep sagt:

                  Echt? Auch im Islam? Ist es da auch „Hypergamie“, wenn die Eltern einen Partner aussuchen? Wie machen die das denn? Entscheiden da auch die kleinen Mädchen (manchmal werden diese Ehen ja schon im Kindesalter arrangiert) auch, dass sie später diesen Jungen nicht heiraten wollen, der unter Betrag x im Jahr verdient?
                  Und ich meinte, dass sie, wenn sie mehr Kinder haben wollte, und er aber nicht, nicht einfach einen weiteren Mann nehmen dürfte, der ihr diesen Wunsch erfüllt.
                  Und nein, das denke ich nicht. Trotz allem: die Möglichkeit besteht nur für (reiche) Männer. Und Frauen werden für Ehebruch bestraft (bis zur Steinigung).

                  Gefällt mir

                  • david sagt:

                    Ist es da auch “Hypergamie”, wenn die Eltern einen Partner aussuchen?

                    Natürlich!

                    Gerade bei arrangierten Ehen/ Zwangsehen geht es in allererster Linie um den gesellschaftlichen Status der beteiligten Familien, nicht etwa um physische Attraktivität, Charakter oder gar Liebe. Auch Kinder haben über ihre Eltern schließlich schon einen sozioökonomischen Status und der bestimmt, wie gut die „Partie“ ist und wieviel Mitgift fließt.

                    Gefällt mir

            • david sagt:

              Männer werden soviel ich weiß auch nicht wegen Ehebruchs gesteinigt.<Danke für die erneute Demonstration!

              Dieser Irrglaube ist nämlich die direkte Konsequenz des im Comic beklagten, selektiv-einseitigen Engagements.
              Wenn nur über Steinigungen von Frauen berichtet und dagegen angekämpft wird, fangen die Leute halt an zu glauben, Männer würden nicht gesteinigt.
              Dabei ist dieses Scharia-Gesetz völlig geschlechtsneutral formuliert (Voraussetzung für Anwendung der Steinigung für Zina: Der/die Beschuldigte muss verheiratet, erwachsen, bei Verstand und frei sein, sich dem Verbot bewusst sein). Ausnahme: homosexueller Geschlechtsverkehr, der führt nur bei Männern zur Steinigung!
              Falschbeschuldigung gehört übrigens nur dann zu den „sieben zerstörerischen Sünden“, wenn eine Frau verleumdet wird.

              Aber es gab dennoch schon Feministinnen, die in der Praxis der Steinigung einen Nachteil für Frauen gesehen haben: Schließlich werden Frauen bis zu den Schultern, Männer nur bis zur Hüfte eingetragen. Deshalb, schreibt Österreichs Frauenministerin (!) , „wenden sich internationale Kampagnen gegen diese äußerst grausame und schmerzhafte Hinrichtungsmethode und versuchen, Frauen vor der Hinrichtung zu bewahren.“

              Gefällt mir

              • david sagt:

                eingegraben

                Gefällt mir

              • sharkathotep sagt:

                Danke für die erneute Demonstration!

                Äh, nichts zu danken. Aber mein Einwurf war nur eine Erweiterung von Kai Vs Ausführungen:

                Eine Zwangsheirat isf für die Frau immer ein absolutes Gefängnis, denn sie wird oft von der Familie überwacht, der Mann hat alleine dadurch das er Arbeitet, immer mal wieder Ausgang. Er kann ggf. ein Doppelleben führen etc. etc. etc. Das kann eine Frau nicht. Auf einem Dorf im tiefsten Mittelalter sieht das natürlich anders aus…

                Kein Grund, sich gleich wieder festzubeißen. Natürlich werden Männer auch gesteinigt, aber ja wohl aus anderen Gründen als Ehebruch. Ich sehe es eben schon so, dass in islamistischen Ländern die *Ehe* für Frauen definitiv eher ein Gefängnis ist, als für Männer. Ich weiß nicht, warum man jeden Nachteil, den Frauen eventuell gegenüber Männern haben könnten, sofort wegdiskutieren oder leugnen muss.

                Was ich von diesen Anti-Gewalt-gegen-Frauen-Tagen halte, habe ich bisher noch mit keinem Wort verlauten lassen, also halt dich gefälligst mit deinen Unterstellungen zurück.
                Ich finde sie auch einseitig und würde mir wünschen, dass es einen Beseitigung der Gewalt gegen Menschen allgemein gäbe.

                Gefällt mir

                • david sagt:

                  Und nun liest du mein Posting Bitte nochmal, nachdem du zur Kenntnis genommen hast dass Männer und frauen gleichermaßen gesteinigt werden und die entsprechenden scharia-paragraphen geschlechtsneutral formuliert sind.

                  hinzu kommt, dass nur homosexuelle Männer gesteinigt werden und das verleumden der frau todsünde ist. Allgemein sind wohl Männer ungleich häufiger von Exekutionen und Körperstrafen gemäß sharia betroffen.

                  es bin nicht ich, der hier etwas „wegdiskutiert“ hat. War sicher keine böse Absicht, aber frag dich mal, warum du diesem Irrtum überhaupt aufgesessen warst.

                  es bin nicht ich

                  Gefällt mir

                  • sharkathotep sagt:

                    Ich habe nie behauptet, dass Männer es allgemein leichter haben. Aber in der Ehe haben sie es insgesamt leichter, in islamischen Staaten.

                    Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Das mag ich nicht abstreiten (wobei sie auch die Pflicht der Versorgung haben).
                      Aber es war gar nicht das Thema.
                      Du hast behauptet, nur Frauen würden (für Ehebruch) gesteinigt.

                      Gefällt mir

                • Kai V sagt:

                  Hallo Shark,

                  auch Männer werden wegen Ehebruchs gesteinigt. Ich denke in erster Linie die, die die Ehe der Frau brechen und durch den Ehemann angezeigt werden… Selbst zu ner Dame gehen ist zwar auch schlimm, da die Frau das nicht überprüfen kann (oder nur schwer) könnte es seltener vorkommen das dies zur Anzeige gebracht wird. Es gab auf Arte einen Bericht über einen Frauenknast in Afganistan, sehr interessant. Die Männer auf der anderen Seite des Zaunes, die Frauen auf der anderen. Ehebrecher und Ehebrecherin…

                  Zwangsheirat kann natürlich sein, Mann sucht junge Frau. Doch sehr häufig werden diese Ehen schon versprochen wenn die Eheleute noch auf das Töpfchen gehen. Also, wie frühre auch bei Herrschern (aber auch bei allen anderen), mit bis zu 7 Jahren, was sicherlich eher im ländlichen Bereich vorkommt.

                  Und gerade hier ist es, auch wegen der Armut, für den Mann auch schwer auszubrechen und sich Freiräume zu schaffen. Hier kann es, trotz „machoislam“, auch so weit kommen, dass der Mann sich Zuhause nicht wohl fühlt und nicht ausbrechen kann… Aber es soll nicht darum gehen wem es hier wann und warum schlechter geht, auch die Männer sind in dieser Welt gefangen und werden hineingepresst. Deshalb ist es, so wie es z. B. von Terre de Dings oder anderen Organisationen immer dargestellt wird, alter Bock heiratet junges Mädchen, einfach nur dumm und strategisch unklug, wenn man wirklich Veränderungen haben möchte.

                  Hier Terre de Dings
                  http://www.frauenrechte.de/online/index.php

                  Würde man hier auch die Männer mit einbeziehen, so könnte man noch viel mehr Menschen erreichen, mehr Zwangsehen verhindern und in noch mehr Familien diese Tradition aufbrechen… Doch statt dessen verteufelt man deren jahrtausendalten Traditionen als Frauenverachtend. Doch das ist es nicht, es ist Menschenverachtend, denn beide sind in diesen Traditionen gefangen. Würde mir eine Frau, wenn ich Zwangsverheiratet wäre, sagen, dieses ist Frauenverachtend, obwohl ich selbst da rein gepresst würde, dann würde ich der Tante sagen dass sie besser das Weite sucht und nicht über Dinge redet von denen sie anscheinend keine Ahnung hat! Überzeugen kann man Menschen so nicht, will man anscheinend auch nicht.

                  Gefällt mir

                  • david sagt:

                    auch Männer werden wegen Ehebruchs gesteinigt. Ich denke in erster Linie die, die die Ehe der Frau brechen und durch den Ehemann angezeigt werden…

                    Das ist so nicht ganz richtig. Gesteinigt wird nur, wer seine eigene Ehe „bricht“: Frauen und Männer gleichermaßen:

                    http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/74-straftaten-a-urteile/1328-zina-ehebruch-unzucht

                    Gefällt mir

                    • Kai V sagt:

                      Beim Fall im Spiegel oben schien es aber so zu sein das Geliebte und Liebhaber gesteinigt werden sollten… Also auch ein Mann der die Ehe der Frau bricht… Kommt sicherlich auf den Islamgelehrten und die Religionsgemeinschaft an, wie Texte auslegt werden…

                      Aber wollen wir nicht so kleinlich sein, steinigen oder 100 Peitschenhiebe. Wenn letzteres an einem Tag erfogt, ist eh schicht im Schacht…

                      Gefällt mir

            • Mycroft sagt:

              Zum Ehebruch gehören immer zwei: In den einschlägigen Vorschriften (Altes Testament) wird daher ausdrücklich erwähnt, dass beide Beteiligte gesteinigt werden sollen: er, weil er sich an eine fremde Frau rangemacht hat, und sie, weil sie nicht geschrien hat. Außer, wenn das ganze außer Hörweite zu anderen Leuten stattfand, dann wird in dubio pro rea angenommen, dass sie geschrien hat, aber nicht gehört wurde. Definitionsmacht per AT.
              Er wird im letzteren Fall natürlich trotzdem gesteinigt, diesmal wegen Vergewaltigung.

              Es gibt genug Gesellschaften, wo Ehen arrangiert werden, aber die zukünftigen Brautleute mitreden dürfen. Bzw., sie gehen zu ihren Eltern und sagen: „Ich finde denundden bzw. dieunddie toll, dürfen wir heiraten, büütte.“ Und dann fragen die einen Eltern die anderen Eltern, weil das viel seriöser rüberkommt als alles, was irgendwelche verknallten Teenager üblicherweise auf die Reihe bekommen.

              Richtig problematisch ist es, wenn die Ehe den jeweiligen Schwiegereltern zugute kommen soll.
              Es gibt eine bekannte Geschichte, wo sich zwei Teenager verlieben, wobei sie ihre Familien gar nicht erst fragen mussten, um zu wissen, dass die dagegen sind. Er musste die Gegend verlassen, um seiner Ehrenermordung zu entgehen (er hätte vllt. auch besser nicht einen Vetter von ihr umgebracht), und sie sollte mit einem Typen zwangsverheiratet werden, der ihrer Familie mehr Einfluss versprach. Der örtliche Kirchenvertreter war zwar auf ihrer Seite, aber da nicht nur ihr Umfeld mittelalterlich war, hatten sie keine Handys und sind durch eine Verkettung wirklich unglücklicher, geradezu tragischer Umstände sind die zwei dann doch gestorben.

              Wer würde behaupten, dass Julia mehr litt als Romeo?

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                Wer sagt, daß Romeo und Julia überhaupt gelitten haben. Das waren die, die sich umgebracht haben, gerade um nicht leiden zu müssen?

                Gefällt mir

                • Mycroft sagt:

                  Wenn jemand lieber stirbt, als ihr oder sein Leben weiterzuführen, kommt mir das wie ein sehr leidvolles Leben vor. Strenggenommen haben die sich nicht wegen drohender Zwangsheirat und Vendetta umgebracht, sondern aus Kummer um den (vermeintlichen) Tod der/des Liebsten; einfach ohne den/die andere zu leben, aber mit dem Wissen, dass sie oder er wenigstens noch lebt, wenn auch unter der Knute von Zwangsheirat und Familienehre, wäre ja immerhin etwas Trost gewesen.
                  Dessenungeachtet gibt es bestimmt auch Selbstmorde, weil jemand dem Druck ihrer oder seiner Familie nicht mehr aushält. Und der wird auf beide Geschlechter ausgeübt.

                  @sharkathotep: sowohl von der Theorie als auch von der Praxis her werden auch Männer wegen Ehebruches gesteinigt. Kann sein, dass einige davon eigentlich Vergewaltiger sind, aber dessenungeachtet und aus Gründen der Geschlechtergerechtigkeit sollte man sich klar sein, ob man gegen Steinigungen ist, oder nur gegen solche von Frauen.

                  Gefällt mir

              • sharkathotep sagt:

                Dass es im alten Testament steht, dass beide gesteinigt werden sollen, hilft nichts, wenn nur die Frau gesteinigt wird.

                Gefällt mir

                • Kai V sagt:

                  Hä, was hilft da nix? Es hilft nichts nur bei Frauen aufzuschreien, wenn die gesteinigt werden… Aber wie bei der Bibel auch, es geht um Glauben, Irrglauben, Aberglauben, Glaubenswahn…

                  http://www.spiegel.de/politik/ausland/steinigungen-in-iran-wer-beim-ersten-wurf-toetet-bricht-das-gesetz-a-547885.html

                  Hieraus:
                  „Männer werden bis zur Hüfte, Frauen bis zur Brust im Boden eingegraben.“

                  „Wie viele Menschen seit 2002 in Iran gesteinigt wurden, ist unklar. Nach ai-Angaben waren es mindestens drei, davon ist jedoch nur ein Fall offiziell bestätigt: der von Dschafar Kiani. Er war des Ehebruchs schuldig gesprochen worden und sollte gemeinsam mit der ebenfalls verurteilten Frau im Juni 2007 auf einem Friedhof in der Nähe von Takestan in der Provinz Ghaswin gesteinigt werden.“

                  Also ER, und da es im Iran noch kein Gender gibt, wo man je nach Tageszeit das Geschlecht wechsel, ist es wohl ein Mann gewesen… Ach ja, noch was:

                  „Zurück blieb die Frau, Mokarameh Ebrahimi. Ihr stand das gleiche Schicksal bevor. Dann die Überraschung: Ebrahimi, die elf Jahre lang in der Todeszelle saß, kam frei – begnadigt offenbar vom religiösen Führer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei.“

                  Gefällt mir

                  • sharkathotep sagt:

                    Na gut. Dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
                    Allerdings hat ein Mann bei der Steinigung die Möglichkeit, sich zu befreien (und ist dann laut islamischem Recht frei http://www.spiegel.de/politik/ausland/justiz-in-iran-menge-steinigt-zwei-maenner-wegen-ehebruchs-a-601006.html ). Als Frau, die bis zum Kopf eingegraben ist … nun ja.

                    Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Dieses Argument, ernsthaft? Was glaubst du wie oft das vorkommt, dass jemand sich da befreien kann und irgendwie überlebt?
                      Bist du also auch wie die österreichische Ministerin der Meinung, dass Steinigung daher also in erster Linie ein Frauendiskriminierungs-Problem ist, so lange Männer weniger tief eingegraben werden, und daher vor allem etwas gegen die Hinrichtung von Frauen getan werden müsse?

                      Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Hör auf, mir etwas zu unterstellen. In dem Spiegelartikel ist der eine Mann davongekommen. Das wird hin und wieder mal passieren, auch wenn die Chancen gering sind. Wenn nicht, sterben sie sicher eines grausameren Todes.
                      Nein, ich finde nicht, dass sie in erster Linie ein Frauendiskriminierungsproblem ist, sondern in erster Linie ein Problem dieser kranken, religiös-fanatischen Gesellschaft.

                      Gefällt mir

                    • Mycroft sagt:

                      Im Iran werden (s. Julius‘ Link) die Opfer der Hinrichtung, also beide Geschlechter, bis zu den Knien eingegraben.

                      Aber gut, wenn ein Land unter einer Führung von Hardcore-Islamisten mit mittelalterlicher Gesetzgebung und antiken Hinrichtungsmethoden beide Geschlechter gleich behandeln, dann _müssen_ wir ja das eine Geschlecht bevorzugen, sonst wären wir ja wie die.
                      (Ist eigentlich nicht lustig, aber man muss es auch nicht schlechter darstellen, als es schon ist.)

                      Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Das wird hin und wieder mal passieren, auch wenn die Chancen gering sind.

                      Ich finde 2 Fälle weltweit aus den letzten 20 Jahren. Ein der Homosexualität beschuldigter Iraker wurde ja stattdessen von Hochhaus geworfen. Als er das überlebte, wurde er dennoch gleich gesteinigt.

                      Wenn nicht, sterben sie sicher eines grausameren Todes.
                      Nein, ich finde nicht, dass sie in erster Linie ein Frauendiskriminierungsproblem ist, sondern in erster Linie ein Problem dieser kranken, religiös-fanatischen Gesellschaft.

                      Ja, wenn nur der Kopf frei ist treten Tod und Bewusstlosigkeit wahrscheinlich viel schneller ein.
                      Aber offenbar bist du zum Glück auch nicht der Ansicht, dass man aus einem solchen Thema ein Geschlechterthema machen muss und die Grausamkeiten gegeneinander aufwiegen sollte, um dann nur einem Geschlecht helfen zu müssen (im Gegensatz zur feministischen Ministerin Heinisch-Hosek)

                      Gefällt mir

                • IULIUS sagt:

                  Nach Wikipedia sind beide zu steinigen und das wird meist auch so vollzogen.
                  https://de.wikipedia.org/wiki/Steinigung#Iran

                  Gefällt mir

      • Michael Mendelsohn sagt:

        „sind von Zwangsheirat beide Geschlechter in annähernd identischen Ausmaß betroffen.“ — kannst du das bitte belegen?

        Die Infos, die ich mir gerade angelesen habe, deuten zum eine darauf hin, dass viele Zwangsehen in Ländern stattfinden, wo die Frau rechtlich benachteiligt ist (z.B. könnte sich der mann von der Frau scheiden lassen und nicht umgekehrt) und dass es auch in Deutschland so ist, dass entweder Bräute aus dem Ausland hergeholt werden oder Mädchen auf dem „heimurlaub“ mal eben schnell verheiratet werden; dass sich deutsche Frauen ausländische Männer „aus dem Katalog“ bestellen, davon habe ich bislang noch nichts gehört (Umfang, falls vorhanden?). Siehe dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsheirat#Deutschland

        http://www.amnesty-frauen.de/Main/Zwangsheirat : „Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF betont, dass Zwangsehen nur in einem patriarchalischen Umfeld, das Mädchen und Frauen benachteiligt und diskriminiert, möglich seien.“

        http://berlin.lsvd.de/wp-content/uploads/2015/02/Umfrage-zu-Zwangsverheiratung.pdf „Auch 2013 war mit 94 % der Großteil der Betroffenen weiblich (431 Mädchen und Frauen, 29
        Männer und Jungs.“

        Gefällt mir

        • maennerpartei sagt:

          Zwangsverheiratung ist es auch dann, wenn beide Unmündige sind und daher beide von Eltern in die Ehe gepresst werden. Wieso da nur das Mädchen gezwungen sein soll, weiß nur die UNO.

          Gefällt mir

          • Michael Mendelsohn sagt:

            „Der junge Mann wird also mit Eintritt der Pubertät in vollem Umfang geschäftsfähig, die Frau jedoch niemals.“ http://www.igfm.de/themen/frauenrechte/heirat-im-islam/

            Das Mitsprachrecht wird dann allerdings je nach regionalem Brauch und religiöser Schule anders gehandhabt, man kann also nicht generell sagen, dass in islamischen Staaten die Zwangsheirat üblich oder auch nur erlaubt ist.

            Außerdem: der „Ehrenmord“ (du hast mit dem Sex gehabt, also heiratest du den jetzt oder wir steinigen dich oder Schlimmeres) wird eher selten auf Jungen als Druckmittel angewandt werden, einfach weil da das „Reinheitsgebot“ schlechter nachprüfbar ist.

            Interessant: Fall einer versuchten Zwangsheirat eines homosexuellen Jungen; hier unterstützen ihn auch die Frauenbeauftragte und Terre des Femmes, diese Frauen lassen sich also bei ihrer Haltung gegen Zwangsheirat nicht durch Geschlechtergrenzen aufhalten.🙂 http://www.zwangsheirat.de/index.php/aktuelles/136-12-03-2015-urteil-im-fall-nasser-die-angeklagten-erhalten-geldstrafen

            Gefällt mir

            • Gerhard sagt:

              Michael, was mich mit am meisten verletzt ist, daß genau die Leute, die „Katzen und Tiere“ sagen um Frauen *sichtbar* machen zu wollen, die Diversität feiern und darauf bestehen, die vermeintlich Unterdrückten (alle, die nicht unter die Kategorie WHM fallen) zu unterstützen, diese Leute sind gaaanz schnell dabei, bei männlichen Opfern (WHM, wie Du gerade eindrucksvoll abgeliefert hast, denn Schwule gehen noch) alles runterzuspielen. Sind höchstens Einzelfälle. Passiert doch eigentlich gar nicht.

              Dabei ist dieser Eindruck der Tatsache geschuldet, daß man einfach nicht so genau hinsieht und sein dadurch entstehendes Bauchgefühl zum Fakt erklärt. Und das geht rauf bis zur UN, aus der Du fleißig zitierst.

              Dass man seine vermeintlich eigenen Standards nicht hält, hat etwas ganz besonders niederträchtiges.

              Gefällt mir

            • Kai V sagt:

              „Außerdem: der “Ehrenmord” (du hast mit dem Sex gehabt, also heiratest du den jetzt oder wir steinigen dich oder Schlimmeres) wird eher selten auf Jungen als Druckmittel angewandt werden, einfach weil da das “Reinheitsgebot” schlechter nachprüfbar ist.“

              Ein drittel aller getöteten in Deutschland is männlich, in der Türkei gibt es Jahre wo es mehr Männer trifft. Auch, der hat mit meiner Schwester, der will aber nicht mehr, also Adios, ist Ehrenmord…

              „Interessant: Fall einer versuchten Zwangsheirat eines homosexuellen Jungen; hier unterstützen ihn auch die Frauenbeauftragte und Terre des Femmes, diese Frauen lassen sich also bei ihrer Haltung gegen Zwangsheirat nicht durch Geschlechtergrenzen aufhalten.“

              LOL, der ist homosexuell, also auch ein armer vom Patriarchat unterdrückter, der geht bei denen nicht als white Men durch… Ich möchte hier jetzt nicht alle Gleischstellungstanten über einen Kamm scheren, aber wenn FRAUENHÄUSER nicht mal 14 jährige, angeblich von häuslicher Gewalt betroffene Jungen aufnehmen, sondern ernsthaft behaupten, diese könnten doch bitte vom Jugendamt irgendwo fern der Restfamilie untergebracht werden, der kann sie nicht mehr alle Gerade haben! Und eine Terre de Dings und Frauenbeauftragte die hiergegen nicht Sturm laufen sind auch keinen Deut besser!

              Gefällt mir

              • Michael Mendelsohn sagt:

                Der pubertierende Jugendliche ist im Frauenhaus mit Sicherheit falsch und in einer Pflegefamilie sicher besser aufgehoben. Wenn du den ins Frauenhaus stecken möchtest, hast du die Ziele diesere Einrichtung nicht verstanden.

                Gefällt mir

                • Kai V sagt:

                  Hallo?
                  Es sind ja alles ganz schlimme Fälle im Frauenhaus, hochgradig gewaltätige und ganz ganz schlimme Fälle. Sehen wir uns die Plakate an auf denen die Frauen mit blaugeschlagenem Gesicht abgebildet sind um auf das Problem aufmerksam zu machen… ganz schlimm.

                  Hier z. B.
                  http://blog.frauenhaus-diepholz.de/2013/03/08/start-des-bundesweiten-hilfetelefones-gewalt-gegen-frauen/
                  ganz schlimm zusammengeprügelt…

                  Und diese angeblich so hochmassiven Fälle von Gewalt, unter der Frauen UND KINDER durch diesen bösen bösen Patriarchen gelitten haben, hätten ALLE Beteiligten, also Frau und Kinder, aber sowas von traumatisiert… Hinzu kommt der Wechsel des Wohnortes, der Sozialen Bezugspersonen etc. etc. etc. das diese Situation noch dreimal schlimmer macht.
                  Und nun sagst DU:

                  die Mama geht ins Frauenhaus
                  die Schwestern egel welchen Alters gehen alle ins Frauenhaus
                  nur Sohnemann ab 14 Jahren soll in ne Pflegefamilie?

                  Lieber Michael, kurz gesagt, auch wenn es jetzt Gewalt ist, aber Du hast nen Knall!!!

                  „Wenn du den ins Frauenhaus stecken möchtest, hast du die Ziele diesere Einrichtung nicht verstanden.“

                  Ich habe die Ziele dieser Einrichtungen verstanden, man kann auch überall Denkmäler aufstellen auf die man schreibt, nur Männer sind gewalttätig und Frauen sind Opfer, seht her, dafür ist dieses Denkmal… Und das Geld für Frauenhäuser direkt an die Helfersyndromtanten in diesen Dinger überweisen. Hätte den Vorteil das man die Einrichtungen nutzen könnte um dort Flüchtlinge unterzubringen oder als Familiengewaltschutzzentren, in denen Menschen untergebracht werden die gegen die Gewalt in ihrer familiären Konstellation arbeiten wollen, oder Kindergärten oder Jugendzentren…

                  Oder haben die nen anderen Zweck? Ich sehe sonst keinen… Denn Gewaltprävention können die nicht leisten, dazu sind die
                  1. zu parteiisch (siehe Frauenhaus Rheine, „Die Sichtweise der Männer interessiert uns nicht“)
                  2. einfach zu Blöd, so sagte die Leiterin des „Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)“ Katja Grieger in der Brigitte mal:

                  „Am meisten hat mich der Satz erschüttert: ‚Frauen kränken und reizen Männer mitunter bis aufs Blut.‘ So rechtfertigt Amendt Gewalt. Und gleichzeitig stellt er damit die grundlegende Basis für Arbeit gegen Gewalt in Frage, nämlich: Jeder Mensch trägt zu 100 Prozent die Verantwortung für sein Handeln. Gewalt ist nie zu rechtfertigen – egal, von wem sie ausgeübt wird.“

                  Schön und gut, nur konnte mir bisher noch nie jemand erklären wie Frauen es schaffen, andere Menschen bis aufs Blut zu reizen, ohne Gewalt auszuüben… Gewalt ist nie zu rechtfertigen, egal von wem sie ausgeht, ausser wenn es Frauen sind, die andere bis aufs Blut reizen… Schön, das nennt sich dann Gewaltprävention. Frau ist unschuldig, Männer sind für ihr Handeln 100% verantwortlich. Leiden tun darunter die Kinder, vor allem die Söhne ab 14, die gleich als zukünftiger Mittäter abgestempelt werden. Sippenhaft und Vorverurteilung…

                  Und komm jetzt nicht, weil die Frauen von einem Mann verprügelt wurden (den sie auch noch bis aufs Blut gereizt haben), sind sie so traumatisiert, dass sie keinen pupertierenden Jugendlichen in ihrer Einrichtung ertragen… Übrigens, in Berlin, im Hellfeld (PKS) wird in 20 bis 25% der Fälle die Frau als Täterin ermittelt. Hinzu kommen die Fälle wo man keinen Verursacher ermittelt, oder erstmal einfach den Mann nimmt, weil man Mütter ja schlecht von IHREN Kindern trennen kann und irgendwie muss der Konflikt ja erst mal beruhigt werden… Wozu brauchen wir Frauenhäuser? Wozu brauchen wir das BIG, das Ratgeber rausgibt in denen vorgeschlagen wird, den Mann im Hausflur (vor allen Nachbarn zu verhören) und die Frau grundsätzlich in der Wohnung? Wenn die sich wirklich halbwegs gegen Gewalt positionieren wollen, dann würden die kein solchen Humptata wir sind ja ach so solidarisch und Betroffenheitsquatsch abziehen…

                  Gefällt mir

                  • Michael Mendelsohn sagt:

                    Deine Rhetorik ist unter aller Sau. Du tust dem Ansehen der Männerrechtler mit deinem Beitrag keinen Gefallen.

                    Es müssen nicht *alle* Frauen im Frauenhaus schlimm dran sein, es reicht *eine*, die Opfer von z.B. sexuellen Übergriffen geworden ist, die dann vielleicht wegen der Anwesenheit eines „Mannes“ nicht zur Ruhe kommen kann. Der Junge wird sicher auch nicht auf die Straße gejagt.

                    „Helfersyndromtanten“ ist eine unangebrachte Beleidigung der Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser. Ich zitiere mal Wikipedia: „ignoriert auch die Frage, ob seine Hilfe überhaupt erwünscht oder sinnvoll ist. Hilfe anderer bei seiner Mission lehnt er ab.“ In Frauenhäusern ist die Hilfe erwünscht und sinnvoll, und sie werden nicht von Einzelpersonen, sondern von Teams betrieben. Küchenpsychologische Diagnosen sind in Diskussionen immer Scheiße.

                    Dass du Frau Grieger unterstellst, sie rechtfertige Gewalt, die von Frauen ausgeht, ist auch nicht richtig. Aus dem gleichen Interview http://www.brigitte.de/frauen/gesellschaft/gewalt-gegen-frauen-frauenhaeuser-1032984/2.html :

                    Gewalt ist nicht gleich und Gewalt macht nicht gleich. Deshalb plädiere ich sehr für große Vielfalt in den Unterstützungssystemen, für Differenzierung. So dass jede und jeder die Hilfe bekommt, die sie oder er braucht.

                    Und am Ende des Interviews:

                    BRIGITTE.de: Amendt sagt, Männer leiden mindestens genauso unter Gewalt, die von ihren Frauen ausgeübt wird. Würden Sie denn die Einrichtung von Männerhäusern begrüßen?

                    Katja Grieger: Ich hätte nichts dagegen. Ich teile nur dieses Gegeneinander-Ausspielen nicht, nach dem Motto: Wer sind nun die wirklichen Opfer. Diese Diskussion bringt uns nicht weiter. Ich finde, dass jeder Mensch der Gewalt erlebt, eine professionelle, auf seine Situation zugeschnittene Unterstützung erhalten muss. Spezialisierte Frauenberatung ist unverzichtbar, solange es Gewalt gegen Frauen gibt.

                    Nicht alle Frauen reizen ihren Mann „bis aufs Blut“, und vor allem nicht mit Gewalt. Eine Frau, die „nein“ sagt, wenn ihr Mann etwas von ihr will, mag ihn damit reizen,; ob das in Gewalt mündet, liegt aber nicht an der Frau, sondern vor allem daran, wie der Mann gelernt hat mit so einer Situation umzugehen. Aber psycholgische Prozesse sind ohnehin mit dem von dir verwendeten Vokabular nicht analyierbar, und eine Opfer/Täter-Zuweisung dürfte einer Lösung des Konfliktes in den meisten Fällen im Wege stehen.

                    BIG e.V. arbeitet auf der Basis feministischer Theorie (siehe z.B. http://www.big-berlin.info/node/228 ). Deshalb sind sie sehr gut geeignet, in Situationen zu helfen, wo Frauen der schwächere Teil sind: z.B. dann, wenn sie sich gezwungen sehen, die eigene Wohnung zu verlassen. Dazu brauchen wir es. Dass das nicht reicht, ist klar.

                    Frauen- und Männerhäuser werden gebraucht, um akute Konfliksituationen zu entschärfen und den Betroffenen die Möglichkeit zur Neuorientierung zu geben.

                    Gefällt mir

                    • Mycroft sagt:

                      Es wäre jetzt ja keine unzumutbare Härte, einerseits Frauenhäuser und andrerseits Familienhäuser einzurichten, oder?
                      Manche Frauen sind bestimmt wirklich so traumatisiert, dass die Nähe von männlichen Jugendlichen eher schlecht ist, um ihre Erfahrungen zu verarbeiten, die kommen in die rein weiblichen Einrichtungen.
                      Manche Frauen wollen vllt. nicht, dass ihre Kinder bei ihren Männern bleiben, die kommen in die Familienhäuser.

                      Gefällt mir

                    • Kai V sagt:

                      Ich schreibe diesen Text in einem Metrowagen, weshalb ich Deinen Text, den ich beim Frühstück mit lachendem und weinendem Auge gelesen habe (weinend, weil ich glaube das Du das geschriebene ernst meinst), nicht vor mir habe und nicht Punkt für Punkt drauf eingehen kann und ihn irgendwann heute Mittag mal hochlade…

                      Halten wir aus dem Beispiel fest, eine Familie erlebt massive Gewalt durch den Vater, die 45 jährige Mutter darf in das Frauenhaus, die 18jährige Tochter darf in das Frauenhaus und die 14jährige Tochter ebenfalls. Der Zwillingsbruder der 14jährigen Tochter darf nicht hinein, sondern kann ganz locker mal eben in eine Pflegefamilie kommen… Irgendwo steht im Grundgesetz etwas von Kindern, Erziehung und zuvorderste Pflicht. Interessiert hier aber nicht, wozu auch. Später schreibst Du von feministischer Theorie, wo es darum geht die schwächsten zu schützen. Das sind dann in diesem Fall alle bis auf der, der kann mit seinen 14 Jahren, obwohl der Gewalt erlebt hat, sein Elternhaus, sein soziales Umfeld verlassen etc. etc. etc. und ihn in eine ihm unbekannte Umgebung mit Bezugspersonen die er nicht kennt gehen, weil? Ja, weil er einen Schwanz hat und nun zu einem richtigen CIS Mann heranwachsen kann… da kann er dann froh sein nicht auf der Straße zu landen, wie Du selbst etwas anders schreibst. Da bin ich aber Froh!

                      Du schreibst als Begründung selbst, weil es im Frauenhaus Frauen gibt, die so massiv Gewalt erlebt haben, durch Männer, dass sie schon die Anwesenheit eines 14jährigen stört… Mal abgesehen von Solanes, die geistig unzurechnungsfähig war, kenne ich keinen solchen Fall. Selbst wenn man sich die Berichte von Frauen im WK II durchliest, die Vergewaltigt wurden, teilweise mehrmals, von mehreren etc. etc. etc. so sind hier die Reaktionen der meisten Frauen doch eher distanziert, reflektiert und von einer generellen Ablehnung/Angst vor Männern ist da nicht viel zu sehen. Ebenso Fälle in Ruanda, wo es umfangreiche Dokumentationen gibt, kein allgemeiner Männerhass, nichts (übrigens auch ohne Frauenhäuser). Es mag sein, das es in einigen Fällen solche Auswirkungen hat, doch selbst das würde es niemals rechtfertigen ein 14jähriges Kind aus einer solchen Situation heraus in eine Pflegefamilie zu verbringen. Doch sicherlich kannst du mir hierzu, also zu posttraumatischen Störungen, die es rechtfertigen in einer solchen Situation die Familie zu trennen, Literatur nennen, auf dessen Lektüre ich mich freue…

                      Wie fühlt sich die Mutter dabei, ihren eigenen Sohn mal eben in eine Pflegefamilie zu stecken (von dem Sohn selber reden wir lieber erst gar nicht, der ja schon froh sein kann nicht auf der Strasse zu landen)… Und dass nennt sich dann Helfersyndrom, wir haben keine Ahnung, wissen aber wie es geht und machen alles noch schlimmer. Erschreckend ist, mit welcher Selbstverständlichkeit Du hier ein Kind, nein nur einen Jungen, mal eben in eine Pflegefamilie gibst, trotz wahrscheinlich traumatischer Erfahrungen, und dem Bedürfnis nach Nähe und Bezugspersonen, die dieser Junge mit Sicherheit braucht. Lass mich raten, Du hast keine Kinder, hoffentlich! Und das ist jetzt hier keine Küchenpsychologie, das ist rein logisches Denken… Das ist soooo was von Basic für jeden der selber Kinder hat, das es erschreckend ist, das man überhaupt in Erwägung ziehen könnte ein Kind in einer solchen Situation woanders unter zu bringen wie die Restfamilie… Aber nun, Frauen, die in diesen Häusern vor Traumatisierung vor Männern geschützt werden müssen, wie z. B. die Dame in diesem ganz schlimmen Fall, wo die Frau ins Frauenhaus verbracht wurde um vor ihrem Partner geschützt zu werden:
                      http://www.flensburg-online.de/blog/2008-10/frau-schlagt-mann-und-kippt-nudelsuppe-uber-seinen-pc.html
                      berechtigt sicherlich zu solchen harten, wenn auch kinderfeindlichen Maßnahmen. Ich sehe ein, es ist besser gewaltätige Frauen aufzunehmen, Jungen aber abzulehnen. Gewalt triggert nicht so wie ein Schwanz, auch das ist sicherlich irgendwo in der feministischen Theorie beschrieben…

                      Zum Satz von Grieger (der ich unterstellte zu verstrahlt zu sein um Gewalt die an Männern begangen wird zu erkennen und nichts anderes, nur fürs Protokoll) schreibst Du, selbst ein Nein kann einen Mann reizen. Doch der Satz bezog sich auf eine Studie und ein Interview und er heißt ganz genau, BIS AUFS BLUT reizen. Auch das kann man sicherlich mit einem Nein, z. B. auf die Aufforderung bitte endlich aufzuhören mich mit einer Schere zu traktieren oder die Wohnungseinrichtung nicht weiter durch die Gegend zu werfen… Doch hierauf geht die Frauenhaustante erst gar nicht ein, sie merkt nicht und will nicht merken, dass häusliche Gewalt eben sehr oft eine Fortführung der Kommunikation mit anderen Mitteln ist. Es geht los mit blöder Esel oder dumme Kuh, wegschubsen, treten, Türen knallen, bis es dazu kommt, das dieser Streit mit Fäusten ausgetragen wird. Sie merkt nicht, dass sie in ihren Frauendingsbums immer nur die Sichtweise der Frau vorgesetzt bekommt, sie sieht ihren eigenen Tunnelblick nicht, will ihn nicht wahrnehmen und kann nicht drauf reagieren. Deshalb nimmt sie diesen Satz, so wie er hier geschrieben ist, mit BIS AUFS BLUT ohne sich etwas dabei zu denken. Auch das ist Helfersyndrom…

                      Zum BIG habe ich geschrieben, dass sie in feinster Sarazin-Manier, wenn es um Männer als Opfer geht eine Hellfeldstudie (die PKS) nehmen, bei Gewalt an Frauen aber immer die schlimmste Dukelfeldstudie, in der z. B. auch Wegschubsen als Gewalt vorkommt, was strafrechtlich nicht mal relevant ist. Das ist nichts weiter als ein staatlich finanzierter Lobbyverein, der meine Steuern auch noch in den Lokus kippt. So schreiben sie in ihren polizeilichen leitlinien (als ob sie Kompetenz bis hin zur Polizei haben):
                       86,4 % der Tatverdächtigen waren Männer.
                      Hier geht es um einen Erhebungszeitraum von sage und schreibe 1997!!! Obwohl die PKS Berlin heute schon Zahlen von 25% tatverdächtige Frauen nennt. Dass HELLfeld aber nicht gleich DUNKELfeld ist, übersieht man da ansonsten gerne, wenn es einem Nützt… Ist das jetzt feministische Theorie, Studien ohne Sinn und Verstand heranziehen???

                      Und nun zur Rethorik und Ansehen und Männerrechtler… Ich bin aber sowas von getriggert von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen, sowas von traumatisiert… Und ich sehe mich nicht unbedingt als Männerrechtler, sondern als Homo Sapiens Sapiens, aber auch als logisch denkenden Menschen… Ich weiss, dass passt nicht ganz zu meiner ansonsten 100% feministischen Ader…

                      Gefällt mir

                    • Michael Mendelsohn sagt:

                      @Mycroft: „Familienhäuser“ sind sicher eine gute Idee, da könnten dann auch Männer mit Kindern hin.

                      Gefällt 1 Person

        • Kai V sagt:

          Das Berliner Ding ist eine Hellfeldumfrage, also die Fälle die Beratung gesucht haben…
          „Hierfür wurden 705 Institutionen – Behörden, Schulen, soziale Regeldienste, Beratungsstellen unterschiedlichster Art – befragt.“

          Da gab es in 705 Institutionen!!! davon Beratungsstellen, ganze 431 Mädchen… LOL
          Die Beratungsstellen sind natürlich, Frauenberatungsstelle, Frauenhaus etc. etc. etc.
          Männer gehen da nicht hin, denn Männer sind so stark, die halten ne Zwangsheirat mal locker aus. Und weil das so ist, werden Männer auch nicht beraten, schaut da keiner drauf interessiert sich keiner dafür… Lehrer sind sensibilisiert auf Mädchen, ebenso wie Behörden etc. Deshalb macht man bei sowas immer Dunkelfeldstudien…

          Nur Läden wie das BIG und andere feministische Knallchargen schaffen es, Hellfeld und Dunkelfeldstudien heranzuziehen. Hellfeld wenn es um die Zahlen der männlichen Opfer geht, Dukelfeld wenn es um die Zahlen von Frauen geht…

          Zu Amnesie, denn sie wissen nicht was sie tun sollten:
          “Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF betont, dass Zwangsehen nur in einem patriarchalischen Umfeld, das Mädchen und Frauen benachteiligt und diskriminiert, möglich seien.”

          Dann gibt es also keine Zwangsehen in Deutschland, weil wir hier kein patriarchalisches Umfeld haben!!! Machen wir also die Beratungsstellen dicht!!!

          Gefällt mir

          • Michael Mendelsohn sagt:

            „Männer gehen da nicht hin“ — steht im Widerspruch zu den tatsächlich gezählten Männern, und auch deine Aufzählung der Beratungsstellen („Frauen-„irgendwas) ist tendenziös und verfälschend.

            Gefällt mir

            • david sagt:

              „Tendenziös und verfälschend“ war wohl eher deine Darstellung auf Basis von Frauenberatungsstellen und anderen feministischen Institutionen.

              Gefällt mir

            • Kai V sagt:

              Männer sind Männer und brauchen keine Beratung… Früher brauchten Frauen das übrigens auch nicht, da galt sowas als familiäres Problem… Doch dann musste man Frauen erst auf diese Art von Gewalt sensibilisieren… LOL

              Egal wie Du es drehst und wendest, es ist ne Hellfeldstudie, die zeigt nun mal die Welt wie wir sie gerne hätten, weil man Menschen von bestimmten Dingen ausschliesst oder deren Sichtweise nicht wahr nimmt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

              Gefällt mir

    • Dummerjan sagt:

      „” Dabei sollen vor allem Themen wie Zwangsprostitution, sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid etc. zur Sprache kommen.” (wikipedia:Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen)
      Ich finde das gerade auch im internationalen Kontext frauenspezifisch genug,“
      Ich finde es erstaunlich, dass allgemeine Menschenrechte nur für Frauen besonders gewürdigt und erkämpft werden. Frauenspezifisch kann man das nur finden, wenn man entsprechende Vorurteile hat.

      Gefällt mir

  6. Adrian sagt:

    Nur aus Interesse: Wie oft habt ihr denn schon körperliche Gewalt erlebt?

    Gefällt mir

    • uepsilonniks sagt:

      Durch ZENSIERT
      Durch eine/n Schulkamerad/in
      Durch einen mir unbekannten Schläger im öffentlichen Raum.
      Durch eine Frau, die mir zuvor noch einen Antrag machte.

      [psychische Gewalt hier nicht mitgenannt]

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        In Beziehungen oder allgemein?
        In längeren Beziehungen (> 1 Jahr), lediglich eine Partnerin die mich nie angegriffen hat. Eine in einer Ausnahmesituation und 2 die es ernsthaft versucht haben. (Davon eine Die Mutter meiner Kinder.)
        Weiterhin 1 Stieftochter (mehrfach versucht), meine Tochter, wobei eher Ausnahmesituation. Mein Sohn, auch Ausnahmesituation.

        Bei meiner Tochter (15) mache ich mir Sorgen, wenn die an einen Mann gerät der sich malträtieren läßt wird sie das auch tun.

        Gefällt mir

    • aranxo sagt:

      Ich habe vor vielen Jahren häusliche Gewalt erfahren. Da hat mich kurz nach der Trennung meine Ex angegriffen. Ich habe mich allerdings gewehrt und die kleine Prügelei gewonnen. Was dazu geführt hat, dass sie die Polizei gerufen und mich angezeigt hat. Amüsanterweise sie, die sich als Feministin begriffen hatte und für die Polizisten sonst immer nur „Bullenschweine“ und Staatsbüttel waren. Am Ende war ich im ach so linken Freundeskreis der miese Frauenschläger, obwohl sie zuerst geschlagen hat.

      Mich würde überhaupt nicht wundern, wenn es diese Fälle sind, die zum Bild des Mannes als Schläger beitragen, denn Feministinnen und Frauenhilfsvereine wollen immer nur die eine Seite hören. Was der Mann dazu zu sagen hat, interessiert nicht.

      Gefällt mir

  7. uepsilonniks sagt:

    Also ich bin dafür, einen Tag gegen Gewalt gegen rothaarige, fettleibige Frauen einzuführen.

    Aber das ist für die Fat-Shamerin EMN natürlich ein No-Go…

    Gefällt mir

  8. Gerhard sagt:

    Wenn Dir die schwarzhaarigen so am Herzen liegen, dann mach doch selbst was für die! Und überhaupt. Wofür engagierst Du Dich eigentlich?

    Gefällt mir

    • Kai V sagt:

      Also ich bin für einen Tag der Gewalt (oder what ever) gegen die schlanken schwarzhaarigen mit langen Haaren, Schamhaarrasiert, zwischen 35 bis 45, mit 75DD, tageslichttauglich und totalversaut und für alles offen… damit ich, als sehr an der Bekämpfung der Gewalt (oder was auch immer) gegen diese Gruppe interessierter Mensch mit Helfersyndrom, der selbst Leckfreundlich, tageslichttauglich …

      Gefällt 1 Person

  9. Mycroft sagt:

    Können wir nicht einfach zum Mars auswandern, da hat das Jahr rund doppelt so viele Tage? Für jedes Tierchen ihr oder sein Pläsierchen.
    Oder ist der Mars schon zu maskulistisch?

    Gefällt mir

  10. muschelschubser sagt:

    Ich bin dafür, an jedem Tag des Jahres für oder gegen etwas zu sein, dass steigert die Wichtigkeit der jeweiligen Anlässe enorm.
    Ansonsten bin ich gegen jede Form häuslicher Gewalt.

    Gefällt mir

  11. tentor sagt:

    Mal abgesehen davon dass die Sinnhaftigkeit von Tagen für oder gegen Dinge insgesamt Fragwürdig ist, ich denke bei solchen Aktionen ist es wichtig die richtige Problemgröße zu wählen.

    Klar kann man grundsätzlich gegen jede Form von Gewalt sein, aber man kann nicht sinnvoll gegen alle Formen von Gewalt auf einmal vorgehen, dafür gibt es zu viele verschiedene (mit verschiedenen Ursachen, Mechanismen, etc). Ich behaupte mal dass Gewalt gegen Männer und Gewalt gegen Frauen recht verschieden sind.

    Die Frage ist eher: gibt es auch einen entsprechenden Tag für Männer?

    Gefällt mir

  12. IULIUS sagt:

    Das könnte interessant werden:
    http://www.genderkongress.org/programm/

    Gefällt mir

    • muschelschubser sagt:

      Stimmt. Sieht zumindest auf den ersten Blick nicht nach einer einseitigen Veranstaltung aus. Vielleicht gibt’s ja die Vorträge hinterher irgendwo öffentlich zum Nachlesen…

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        Besonders interessant, da die Leiterin der Bayerischen Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern geäußert haben soll: „Wir werden dafür sorgen, dass niemand am Kongress teilnimmt.“
        http://genderama.blogspot.de/2015/10/erster-ganzheitlicher-genderkongress-in.html

        Beim 4. BundesKongress GenderGesundheit 2016 steht z. B.:
        „Der BundesKongress GenderGesundheit bildet eine Plattform für den interdisziplinären Austausch der Akteurinnen – und entsprechend sensibilisierter Akteure – im deutschen Gesundheitssystem, die die Herausforderungen und Potentiale geschlechtspezifischer Gesundheitsversorgung in den Fokus nehmen. Damit bietet der Bundeskongress ein Forum für weibliche(re) Denkansätze in der Gesundheitspolitik. „

        Die werden sich doch den Begriff Gender nicht wieder wegnehmen lassen. Andersrum dürfte damit eine der letzten Masken fallen, daß teile des Staates ganz einseitig entgegen der Verfassung reine Frauenpolitik betreibt und Männer systematisch ausgegrenzt werden.

        Gefällt mir

  13. Joachim sagt:

    Sind rothaarige, keltische tyopen nicht anders als der Comic aussagt weniger schmerzempfindlich als als die dunklerbehaarten Typen.

    Das habe ich zumindst einmal in einem unterhaltsamen Buch über Genetik gelesen.

    Zudem sind Frauen nach doch nach recht gut reproduzierten Tests schmerzempfindlichher als Männer, rennen auch viel häufiger wegen Wehwechen zum Arzt.

    Ich schlage daher einen Tag der häusliche Gewalt auf allerschärfste Weise verurteilt vor, außer sie ist gegen rothaarige Männer gerichtet. Die können sich auch selbst wehren, siehe z. B. Obelix.

    Gefällt mir

  14. aranxo sagt:

    Warum gibts eigentlich keinen Tag gegen die Sklavenhaltung von Weißen?

    Gefällt mir

  15. Michaela Lusru sagt:

    @EMN
    Donnerwetter, was für eine mächtige Substanz in diesen REAKTIONEN.
    Habe mich nicht mal getraut, zwischendurch auch mal „hier“ zu rufen!
    Es wurde alles ausgefegt, was es zu sagen gäbe.
    Bis auf den „Tag zur …“, der viel zu klein und zu kurz bleibt für all diese schönen wichtigen Gedanken und Übungen, denn er hat nur 24 Stunden, und die Hälfte davon wird oft noch verschlafen, so bleiben etwas mehr als 12 Stunden, um gegen Gewalt zu agitieren, zu handeln, zu denken, das zu verbreiten und dort einzuüben, wo es fehlt uns so sehr hingehört …

    Gefällt mir

  16. […] Ich hab ne nette Kollegin, ihr Vater kommt aus Tunesien… Sie ist Feministin und sprach von ganz sc… […]

    Gefällt mir