Vertreter

Veröffentlicht: November 25, 2015 in Uncategorized

naidoo

Kommentare
  1. „Ein großer Teil der Deutschen findet die öffentlichen Statements von Xavier Naidoo peinlich und möchte nicht von ihm vertreten werden.“

    Nur interessehalber: ist das so? Hast du dazu irgendeine Umfrage entdeckt oder so? Ich hatte eher den Eindruck, das ist eine Medienkampagne, habe es aber auch nur am Rande verfolgt.

    Gefällt 1 Person

    • Es gab Petitionen und in den Umfragen auf Newsseiten, die ich gesehen habe, war immer eine große Mehrheit gegen Naidoo (ich habe vor dem Comic extra nochmal ein paar angeschaut). Möglicherweise bin ich vorbelastet, weil ich Naidoos Musik immer ätzed fand (ich wusste nichts von den peinlichen Statements, aber die von denen ich die letzten Tage ehört habe, sind… nun ja… peinlich:/ )

      Wie viele Leute nun tatsächlich gegen Naidoo sind und wie vielen es komplett egal ist weiß ich nicht, aber man hätte ja ggf. mal vorher eine Abstimmung machen können, statt das einfach zu bestimmen. Wäre Naidoo mit Mehrheit ewählt worden, hätte man das eben akzeptieren müssen.

      Gefällt 2 Personen

      • HansG sagt:

        „weil ich Naidoos Musik immer ätzed fand“

        So gehts mir auch. Was er so von sich gegeben hat hab ich nie verfolgt. Ich hätte bei solchen Umfragen also auch gegen Naidoo gestimmt.

        Gefällt mir

      • Shitlord sagt:

        Naja, Google nach „Petition Naidoo“ liefert als erste beide Treffer

        12.347 Unterstützer für „Deine Stimme für Xavier Naidoo. Jetzt erst recht ESC 2016 mit Xavier Naidoo“

        13.054 Unterstützer für „Gegen die Teilnahme von Xavier Naidoo am Eurovision Song Contest 2016“

        „Abstimmung Naidoo“ bring mich zur Gala – 71% für Naidoo.

        Von daher wäre statt „Ein großer Teil der Deutschen“ „eine laute Minderheit“ sicher passender.

        Abgesehen davon verstehe ich auch nicht, wieso man nicht von Medienberichten, Naidoo sei eine „volksverhetzende“, „rassistische“, „antisemitische“, „homophobe“ „Bankrotterklärung“ (alles aus der taz), _denen dann jemand Beachtung schenkt_, schließen sollte, dass Naidoo jetzt Pfui sei.

        Auch möchte ich mal ansprechen, wie viele Österreicher sich wohl durch Conchita Wurst „vertreten“ fühlen.

        Gefällt 4 Personen

      • Tja.. Seine Musik ist sicherlich Geschmackssache. Bei der Kritik am Verfahren kann es aber kaum zwei Meinungen geben. Warum man die Bevölkerung plötzlich vor vollendete Tatsachen stellt, total intransparent und entgegen dem üblichen Verfahren, ist mir schleierhaft.

        Gefällt 1 Person

      • Tante Jay sagt:

        Reichsbürger Naidoo ist ja nicht das einzige Problem. Dass der NDR in einem Coup d’Etat die Zuschauerbefragung abschaffen wollte und Naidoo einfach so nominiert war, war ein viel übleres.

        Das hat den üblen Gestank von Vertragsverhandlungen. Und zwar in der Richtung, dass Naidoo „engagiert“ wird Deutschland beim ESC zu vertreten.

        Und DAS wiederum wirft die Frage auf, ob Naidoo evtl. die Konkurrenz fürchtet und Angst hatte, sich bei einer möglichen Niederlage zu blamieren.

        Gefällt mir

    • Michaela Lusru sagt:

      @Der nachdenkliche Mann sagt: November 25, 2015 um 11:59

      Nun, du solltest so nicht fragen, oder besser 3 Dinge unterscheiden:
      1. Ja, selbstverständlich ist das eine voll Medienkampagne
      2. ja, noch peinlicher, als seine Äusserungen, war der von mangelnder Professionalität bestimmte Versuch der Nominiereung im NDR
      3. und nein, selbstverständlich ist das nur eine kleine aber schreigewaltige Clique, die diese sogenannten „Äusserungen“ von berufswegen „peinlich“ empfinden, denn 98 % der Bürger interessiereten sich die Bohne dafür: Sowohl nicht für die Äusserungen wie nicht für die ungelenke Verordnungsnominierung

      Macht aber nix, in Kürze wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben, und spätestens mit dem nächsten Versuch, nunmehr „demokratisch“ statt aus dem Fach heraus Kunst auszuwählen, geht das Ding von vorne los:
      Wird ein neuer Vertreter vertreten, vertrampelt, weil das halt Spass macht und Spass muss sein, für die sonst völlig verödenden Medien …

      Gefällt mir

  2. SirFoomy sagt:

    Ich fand Xavier Naidoo noch nie gut. Seine Lieder sind ein einziges Gejammer. Lamentierereien gerichtet an seinen Gott, an Frauen oder was sonst noch alles. Furchtbar so was.

    Gefällt 3 Personen

    • Steve sagt:

      Seine Lieder sind ein einziges Gejammer. Lamentierereien gerichtet an seinen Gott, an Frauen oder was sonst noch alles.

      Also das, was die Deutschen ohnehin tagtäglich (z.B. in den Kommentaren von Blogs) machen. Passte von daher wie Arsch auf Eimer.

      Gefällt mir

      • Michaela Lusru sagt:

        Was bist du denn für ein Eierkopp: „Was DIE Deutschen ….“- du wohl kein Deutsch?
        Wenn doch, dann stimmt das schon mal nicht was du da so hinwerfen möchtest, dan nsind es eben nicht „DIE“ Deutschen sondern mindestens zweie weniger: Du und ich.

        Gefällt mir

  3. Barbie aus Berlin sagt:

    Wohl eher nur ein Großteil der öffentlichen Schreihälse. Die shitstormer, Aufreger und Weltnetzrandalierer (die sich die Sendung ohnehin nicht angeschaut hätten, außer den Homosexuellen). Dem „großen Teil der Deutschen“ geht der Grand Prix doch schon seit Jahren am Arsch vorbei.
    Instinktlos ist da eher der NDR, der so einen schwulenfeindlichen christlichen Fundamentalisten zu einer schwulen Veranstaltung schicken wollte.

    Gefällt 2 Personen

    • Mir geht der ESC ehrlich gesagt auch am Arsch vorbei, aber ich hätte es dennoch peinlich gefunden, von Naidoo vertreten zu werden:/

      Gefällt 1 Person

      • Barbie aus Berlin sagt:

        Ich versuche, gerade das nicht zu vermengen.
        SirFoomy beschreibt die Lieder schon recht gut, dem kann ich nur beipflichten. Aber darum geht es m.E.nicht.
        Wieso der NDR statt des Vorauscheides einfach jemanden festlegt ist mir auch schleierhaft. Wahrscheinlich war der Grand Prix auch früher schon peinlich, uns fehlte nur die Erfahrung, das zu erkennen.
        BTW.: In einer Berliner Schwulenkneipe kann das trotzdem richtig Spaß machen😉

        Gefällt mir

      • Rhabarber sagt:

        Eigentlich könnten wir uns entspannt zurücklehnen und den Naidoo da hinschicken, denn peinlicher als Raab mit „Wadde hadde dudde da“ kann es doch nicht mehr werden. Ist der Ruf erst ruiniert…^^

        Gefällt mir

      • Michaela Lusru sagt:

        Also EMN, ich fand schon einen ganzen Sack voll deutscher Vertreter dort als peinlich, am peinlichsten das heftigst gepuschte Gesicht der letzten Runde, und das nicht etwa, weil sie nur die Letzte war …
        Aber Naidoo – wieso soll gerade der musikalisch peinlich sein? Man hätte es fast mal darauf ankommen lassen sollen
        Weit peinlicher ist die Art, wie der dorthin geschoben werrden sollte vom NDR, sprich peinlich ist die Gurkentruppe, die das Spiel in D betreibt, statt ordentlich zu kasten – aber das kostet halt Mühe, Verstand und Geld …
        So ist der NDR halt, nix ausgeben aber gewinnen wollen, knausrig wo geklotzt werden muss.
        so what?

        Gefällt mir

    • Frank sagt:

      „Instinktlos ist da eher der NDR, der so einen schwulenfeindlichen christlichen Fundamentalisten zu einer schwulen Veranstaltung schicken wollte.“

      Ich finde es eher charakterlos, diese fragwürdige Entscheidung wieder zurück zu nehmen. Das ist dumm und/oder feige. Ob X.N. nun die richtige Wahl war, sei mal dahingestellt, aber was hat er denn außer dem Deutschland-ist-immer-noch-ein-besetztes-Land-Geschwurbel und einem beknackten Liedtext so Furchtbares von sich gegeben, dass man in nicht zu einem Trällercontest schicken kann?

      Gefällt 4 Personen

      • Barbie aus Berlin sagt:

        Ja, Frank, das kommt dann noch obendrauf. Fehlt nur noch der Praktikant, der als Alleinschuldiger vors Loch geschoben wird. Wie war das nochmal? Feige und berechnend und für das, was sie sagen nicht bereit, die Konsequenzen zu tragen.

        Gefällt mir

      • @frank
        Wieso denn bitte charakterlos? Immerhin ist es ja gewünscht, dass der ESC auch geguckt wird.
        Und bis dato war es immer so, dass der Künstler in einem Vorentscheid ausgewählt wurde, außer bei Lena, aber die hatte immerhin im Vorjahr gewonnen.

        Zudem: EIN beknackter Liedtext? TAUSENDE!

        Gefällt mir

        • Frank sagt:

          „Wieso denn bitte charakterlos?“

          Wie würdest du es denn nennen? Nehmen wir mal an, ich verspreche dir einen Job in meiner Firma. Danach pinne ich die Information an das schwarze Brett. Dann beschwert sich ein kleiner Teil der Belegschaft darüber, dass sie nicht gefragt wurden (bei den letzten MA wurde abgestimmt, aber die Ergebnisse waren nicht zu gebrauchen). Und wie die schon aussieht, mit ihrem grellen Lippenstift und den komischen Klamotten. Und dann muss ich dir leider sagen, dass du den Job nicht bekommst. Ohne Angabe von Gründen. Das nenne ich charakterlos.
          Die Vita von Xavier Naidoo ist bekannt, die Interviews waren öffentlich. Hätte man alles wissen können. Die Entscheidung, dass diesmal nicht abgestimmt wird, ist ja legitim, wurde vorher zu Grand Prix Zeiten auch schon so gemacht. Aber kaum gibt es ein bisschen Gegenwind, ach was – ein Lüftchen – da wird schneller zurückgerudert, als man gucken kann. Ich nenne das charakterlos und feige. Wussten die Entscheider nichts von seinem „Vorleben“, sind sie strohdumm, denn man informiert sich _vorher_.

          Gefällt mir

      • Tante Jay sagt:

        Er hat z.b. Pädosexualität und Homosexualität gleichgesetzt im hidden track auf dem Album mit nem Rapper. Frag mich nicht nach dem Namen.

        D.h. nach Naidoo sind alle Leute, die Kinder anpacken, grundsätzlich schwul. Auch die, die Mädchen anpacken. Und ich pack mir bei sowas nur noch an den Kopf.

        Der Text bei dem Song war eh unter aller Kanone und so widerlich abstoßend… bäh.

        Naidoo ist zudem Reichsbürger, glaubt, wir leben in einer „BRD GmbH“ (weil, wir haben alle einen PERSONALausweis, sind also PERSONAL der BRD GmbH und keine Bürger – lach nich, die glauben das echt), glaubt, wir sind nach wie vor besetztes Gebiet und ach, lies selbst, gibt genügend Interviews mit dem.

        Die übrigens zum Teil unerträglich abstoßend sind.

        Gefällt mir

        • Frank sagt:

          „Er hat z.b. Pädosexualität und Homosexualität gleichgesetzt“

          Ich würde Liedtexte (vor allem im Rap-Bereich) nicht so auf die Goldwaage legen, außerdem hat jeder Mensch hat ein Recht auf Dämlichkeit. Ich persönlich sehe keinen gravierenden Grund, diesen Mann nicht zum ESC zu schicken. Er soll schließlich keine Rede von den vereinten Nationen halten, sondern nur singen, oder wie man das bei dem nennt. Kritikern zufolge kann er das gut.

          Gefällt 1 Person

        • IULIUS sagt:

          „Er hat z.b. Pädosexualität und Homosexualität gleichgesetzt“
          Möglicherweise hat er einfach nur ein gewisses Klientel, das er bedient.
          Wenn man z. B. die Umtriebe der Priester der katholischen Kirche zugrunde legt könnte man davon ausgehen, daß viele Menschen genau davon ausgehen. Nämlich schwule Prister, die sich an Kinder vergehen.

          Auch ansonsten mag vieles verspinnert sein, aber es gibt Fragen, die offen sind.

          Eine ist, warum hat Deutschland bis heute, 26 Jahren nach der Wiedervereinigung keine Verfassung? Vgl. Art 146 GG.
          Das derzeitige Grundgesetz ist lediglich ein Provisorium und nicht rein souverän entstanden.

          Durch eine Volksabstimmung würde sich vermutlich nicht viel ändern, aber das Deutsche Volk hätte es beschlossen und nicht nur ein paar Politiker. Ohne Grund hat man sicherlich nicht mal eben einfach per Gesetzbeschluß das Provisorium auf die Gebiete der ehemaligen Gebiete ausgeweitet.

          Andersrum von Einheit kann nicht die Rede sein, solange für die Gebiete der ehemaligen DDR andere Bundes-Gesetze gelten.

          Gefällt mir

          • > Eine ist, warum hat Deutschland bis heute, 26 Jahren nach der Wiedervereinigung keine Verfassung? Vgl. Art 146 GG.

            Das GG erfüllt alle Anforderungen, die eine Verfassung erfüllen muss. Es erfreut sich der Zustimmung einer satten Mehrheit der Bevölkerung und eine ebenso satte Mehrheit hat auch kein Problem damit, in dem Ding eine Verfassung zu sehen. Willst Du wegen irgendeinem formalen Pipifax riskieren, dass das Merkelregime mit seinen BERxperten jetzt eine neue, „echte“ Verfassung schreibt?

            Gefällt mir

        • Michaela Lusru sagt:

          @Tante Jay sagt: November 26, 2015 um 05:01
          Ach Tantchen, dass du den Naidoo nit magst, geht ja voll durch. Aber deine krümelkackerischen Argumente, vorgetragen wie „Halt, Herr Lehrer da war noch was gaaahhnnnz Schlimmes“, die hätte ich dir nie zugetraut. Das ist Klippschule.
          Was der Mann für ein Bürger ist, ist solange klar, wie er selber seinen Deutschen PA erklärt.
          Und: Damit das mal geklärt ist:
          Bürger ist Bürger, nix da mit selektieren, wer dazu gehört oder nit.
          Auch Leuten, die mir nicht zusagen, die ich ablehne, stehen alle Bürger- und Nominierungsrechte zu, denn das ist
          Angelegenheit der Nominierenden. Und wenn der NDR halt an eventueller ReichsbürgerNÄHE (!) leidenden Sängern mit höchster Zuschauer- und Hörerfrequenz Gefallen und Nominierungsqualitäten findet, ist das zunächst das Problem des NDR und nicht das des Naidoo, erst recht nicht das von Tantchen, allerdings darf man das dem Naidoo und dem NDR durchaus anfragend übermitteln, oder wie gehen wir mit Bürgern um?

          Gefällt mir

      • Michaela Lusru sagt:

        Nun mal kurz treten, Frank:
        Schwulenfeinde haben genau so eine Daseins- und Teilhabeberechtigung wie du und ich.
        Damit das mal klar gesagt wird.
        Nichts ist schlimmer, als wenn schon wieder fascxhistoid bestimmt werden würde, wer den eine vollwertige Daseins- und Teilhabeberechtigung als Bürger hier hat.
        Punkt.
        Wenn du etwas gegen Schwulengegner (der richtigere Ausdruck!) hast, dann gewöhne dich daran, dass solch ein separierendes Gequatsche wie Deins dies Einstellu ngen verstärken, statt abzubauen.
        Ein bissele Intelekt und Überlegung wirst du ja wohl noch aufbringen in dieser Sache.
        Merke:
        Diese Welt ist keine Hierarchie der Schwulen und Lesben sondern existiert in grosser und bunter VIELFALT, das muss mann gelegentlich auch mal Leuten sagen, die sich gern als von Beruf schwul geben.
        Alles Klar?

        Gefällt mir

        • Frank sagt:

          Auch hier Michaela: Der Text in Anführungszeichen ist ein Zitat. Bevor du dir also weiter mit sinnlosen Geschreibsel deine Tastatur ruinierst, lies und verstehe erst mal, was ich schreibe. Ist gar nicht so schwer. Und so langsam kannst du dich mal für deine Dusseligkeit entschuldigen.

          Gefällt mir

          • Michaela Lusru sagt:

            Nun ja, Frank, dein Einwand ist hier berechtigt: Nicht du, sondern das Problem sollte „angepiekst“ werden.
            Sorry, dass das ungenau gemacht wurde.
            Und Ja: Du bist ein Guter.
            (;-))

            Gefällt mir

  4. Michael sagt:

    So eine Nachricht hätte ich jetzt geil gefunden:
    Ein großer Teil der Deutschen findet den ESC peinlich und möchte daher davon nicht mehr hören und sehen. Daher fordern wird wir die Dumpfbacken aus privaten und öffentlichen Medien, ganz besonders den Rundfunk, dazu auf, jeden Beitrag zum ESC mit einer Triggerwarnung zu versehen. Danach sollten 10 Sekunden peinliche Stille folgen, damit man Zeit hat, auch im Auto, den Sender zu wechseln. Alternativ könnte man auch einfach die Berichterstattung über diese peinliche Kasperveranstaltung wider der Kultur und Intelligenz einstellen.

    Grundsätzlich find ich das wieder ein witziges Beispiel wie gerade die Politik (in Form politisch abhängiger Medien) von der PC Brigade gefressen wird. Ich kann mir richtig vorstellen wie beim NDR/WDR gedacht wurde:
    „Wir brauchen einen der absolut nichtdeutsch aussieht, am Besten einen braunen (PC: PoC), ach nehmen wir den Naidoo der heißt schon ausländisch und sieht so absolut nichtdeutsch aus… und zack Shitstorm.“
    Grundsätzlich hat mich die Berichterstattung zu dem Thema allgemein genervt, aber schallend gelacht hab ich trotzdem.

    Gefällt 2 Personen

    • Barbie aus Berlin sagt:

      vielleicht sollte man den NDR da auch ein bißchen im Neuland unterstützen.
      http://lmgtfy.com/?q=naidoo

      Gefällt mir

    • Beim NDR wurde wahrscheinlich gar nicht viel gedacht. Der NDR hängt, was musikalische Entwicklungen angeht, bei Seemannsshantys und Schlager fest und hielt Naidoo sicherlich für unheimlich hip und modern.

      Gefällt mir

      • Michael Mendelsohn sagt:

        Schlager ist ja auch genau das richtige für den ESC.😉

        Aber schaust du aktuell nach den Gästen hier: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/inas_nacht/index.html

        Und ndr Radio ist sowieso ganz breit aufgestellt, ich weiß aber nicht, inwieweit die Hörfunkredakteure mit dem ESC zu tun haben.

        Gefällt 1 Person

      • Frank sagt:

        „Beim NDR wurde wahrscheinlich gar nicht viel gedacht. Der NDR hängt, was musikalische Entwicklungen angeht, bei Seemannsshantys und Schlager fest (…)“

        Schmarrn, du schreibst🙂

        Gefällt mir

        • Michaela Lusru sagt:

          Hm, eine gewisse Zeit fand ich Jan Fehler – sorry: Delay gut, bis ich den ewig gleichtönend flummigen Hopser nur noch als einfallsliose würzlose Suppe empfand und mir mal einen Shanty reinzog, um mal wieder was Flottes zu hören. Ach ja: Der NDR ist im „Norden“ zu Hause, falls du das nit weisst und nit kennst: Dort singt man gelegentlich noch, gerne, Alte mit Jungen, und was?
          Shantys, in Mundart, sogar bei Ina Müller mittenmang.
          Haste nicht drauf, was?
          Mut ja auch nicht jeder, aber toll ist das schon, wenn da ein richtiger Sender solche Generationsbindenden Errungenschaften pflegt und hegt.
          Nur wieso gerade dieser Sender zur Ausrichtung des ESC kam, erschliesst sich dabei nicht.

          Gefällt mir

          • Frank sagt:

            Mal wieder dem Falschen geantwortet? Diese Tüddelchen sagen meist aus, dass es sich um ein Zitat (in diesem Falle von Marenleinchen) handelt. Konzentriere dich mal ein wenig🙂

            Gefällt mir

            • Michaela Lusru sagt:

              Sorry, sieht wohl so aus, als ob du auch hier korrekt monierst.
              Wieder: Nicht Du, das Problem ist gemeint.
              Fürchterlich, auf so ner kleinen Tastatur korrekt zu schreiben, schlimmer ist aber wohl, auf dem Scheckkartenbild korrekt zu lesen.

              Gefällt mir

    • Tante Jay sagt:

      Nö. Den ESC find ich sogar ziemlich cool. Cool genug, um da jedes Jahr nen Hangout drüber zu machen.

      Mit Popcorn und Piccolöchen vor dem Fernseher zu sitzen und sich die zum Teil echt abstrusen Songdarbietungen anzugucken ist tierisch witzig und macht Spaß🙂

      Gefällt 1 Person

  5. FailureQueen sagt:

    Also ICH gucke gern ESC! Und ich will da unabhängig von irgendwelchen Statements keinen Xavier Naidoo sehen – ich fände den nämlich auch muskialisch und ganz unabhängig von irgendwelchen Äußerungen als Vertreter für Deutschland ziemlich peinlich… :p

    Gefällt mir

  6. Michael Mendelsohn sagt:

    Ich glaube, man sollte das ohnehin nicht überbewerten. Bei Fussballnationalspielern ist es uns auch egal, wie peinlich die sind, wenn sie nur gut Fußball spielen können.

    Was ich halt noch nicht gesehen habe (zugegeben: gesucht habe ich auch nicht), ist eine Erklärung, warum der NDR vom bisherigen Verfahren des öffentlichen Vorentscheids abgegangen ist. (Bestimmt lag’s am Terror.) Da hätten die auswählen können, wen sie wollten, das wäre immer auf einen Shitstorm hinausgelaufen.

    Gefällt 1 Person

    • MiSa sagt:

      Ich glaube, nachdem die (durch Voting bestimmten) Kandidaten der letzten Jahre alle so richtig scheiße abgeschnitten hatten, hat der NDR der Meinung ihrer Zuschauer nicht mehr vertraut und wollte einfach mal einen bereits erfolgreichen Musiker dahin schicken. Ich kann sein Gejammer auch nicht ab, aber dass er erfolgreich ist, ist nicht zu leugnen.

      Gefällt 2 Personen

    • Mycroft sagt:

      Also, ich fühle mich durch Fußballspieler auch nicht so richtig wirklich vertreten, aber:
      – bei Fußballern gibt es sowas wie eine Qualifikation, die hat es bei Naidoo nicht gegeben
      – bei Fußballern ist man eher überempfindlich, was deren politische Äußerungen betrifft, da sollte gleiches (un)Recht für alle gelten
      – sonst hatte man als potentielle/r ESC-Interessentin ja die Gelegenheit, sich im Vorfeld einzubringen. Was jetzt ein Vorteil gegenüber dem Fußball war…

      Gefällt mir

      • Irenicus sagt:

        Bei Fussballern gibt es keine Qualifaktion, sondern der Bundestrainer nominiert einfach die Mannschaft (analog zum NDR, dass einfach nominiert hat ;-)).

        Warum der politischen Aussage eines Fussballers oder Musikers irgendeine besondere Bedeutung beigemessen wird, habe ich noch nie verstanden. Im Schnitt sind beide Gruppen eher nicht für sonderlich hohe Intelligenz bekannt.
        Das Album dass Naidoo mit Kool Savas aufgenommen hat, ist trotzdem ziemlich widerwärtig.

        Gefällt mir

        • Barbie aus Berlin sagt:

          In 40 Jahren nur zweimal zu gewinnen kann sich kein Fußballtrainer leisten.

          Gefällt mir

        • Mycroft sagt:

          Die müssen nicht irgendwie Tore schießen können oder so?

          Ich messe den politischen Aussagen von Fußballern und Musikern keine höhere Bedeutung zu als anderen Berufsgruppen, aber Fußballer halten sich beim Thema Homosexualität z.B. _sehr_ bedeckt (sowohl auf der pro-, als auch auf der kontra-Seite), und Stahlhelmwitze in Polen sind das politisch gewagteste, was die sich bislang (öffentlich) gewagt haben. Und der Gaucho-Tanz. Die Sachen, die Naidoo so sagt, sind selbst bei harmlosester Auslegung deutlich, ähhh, kontroverser.
          Dass ein (im weiteren Sinne) Vertreter unseres Landes sich mit diesem identifizieren sollte und nicht die Ansicht vertreten, wir hätten keinen richtigen Staat, ist jetzt vllt. keine überzogene Forderung, aber dass Fußballer irgendwie gar keine politische Ansicht haben „dürfen“, ist aber auch nicht fair.
          Kann sein, dass die meisten von denen echt unpolitisch sind, aber doch bestimmt nicht alle.

          Gefällt mir

          • Ben sagt:

            Naidoo hat nie behauptet, dass wir keinen richtige Staat hätten. Wäre auch seltsam, wenn er denn diese vertreten wollte, oder? Ganz im Gegenteil, er betonte in Interviews immer wieder, wie sehr er diesen Staat liebt. Das ganze Gewäsch stammt aus der Presse, guck dir seine Statements einfach auf Youtube an (dann brauchste die Musik auch nicht hören, ausser vielleicht diesen EINEN Song in dem er angeblich etwas homophobes sagt – bs btw.. er hat sich immer für die Homo-Ehe und allgemein gegen Diskriminierung eingesetzt)

            Gefällt 1 Person

    • Von Nationalspielern gibt es aber mehr als einen.

      Gefällt mir

  7. gunsen sagt:

    Also ich finde die Idee mit Bushido als Symbol für gelungene Integration nicht schlecht.

    Gefällt mir

  8. rela sagt:

    Wer glaubt, sich beim ESC überhaupt von irgendeiner Band vertreten zu lassen, isst auch Singvögel mit der Gabel😀

    Gefällt 1 Person

  9. Shitlord sagt:

    Ich möchte übrigens für Helene Fischer beim ESC plädieren. Es gibt nichts Deutscheres als blond gefärbte Mädchen aus Sibirien (und was besser singendes haben wir auch nicht).

    Gefällt 1 Person

  10. Michael sagt:

    ich muss allerdings sagen, Knorkator fand ich damals supper😀

    Gefällt 1 Person

  11. Wollte ich auch gerade schreiben. Das Einzige Mal in meinem Leben, daß ich bei sowas angerufen habe. Einfach Deutschlands meiste Band der Welt!

    Gefällt mir

  12. P.S.: Wenn niemand mehr Naidoo hört oder gut findet könnte ich damit gut leben… ^^

    Gefällt mir

  13. Nico sagt:

    Ui. Das ist das erste Mal, wo ich Deinem Beitrag so gar nicht zustimmen kann.
    – Die Kritik richtet sich eigentlich nicht/kaum gegen den Auswahlmodus (der übrigens in früheren Zeiten und anderen Ländern völlig üblich war/ist), sondern hauptsächlich nur gegen die Person Naidoo
    – Die Kritik ist auch vorwiegend nicht an der Eignung Naidoos, sondern an seinen vorgeblichen Einstellungen/Meinungen
    – Die vorgebrachten Kritikpunkte sind großteils aus dem Zusammenhang gerissen, schlecht recherchiert und/oder schlicht lächerlich
    – Offensichtlich ist immer die Stimme besonders laut, der ein Umstand nicht passt. Wem es egal ist, oder wer einverstanden ist, wird kaum Kritik äußern
    Unterm Strich hätte ich erwartet, dass Du genau die entgegengesetzte Position einnehmen würdest.😉

    Gefällt 1 Person

    • Na ja, ich sagte ja, dass ich bisher nichts über seine Einstellungen wusste, aber ich habe mittlerweile einige seiner Aussagen gelesen und die sind teils so absurd, dass ich nicht wüsste, wie man die im Kontext weniger absurd klingen lassen könnte.

      Gefällt mir

      • Nico sagt:

        Ich glaube, es ist unstrittig, dass Xavier Naidoo sich teils nicht besonders umsichtig verhalten hat, insbesondere, wenn man seine Position in der Öffentlichkeit bedenkt. Dass er sich auch verschwörungstheoretische Aussagen zu eigen gemacht hat (auch wenn er sich jetzt davon distanziert). Aber die Kritik, er sei homophob und rechtsradikal, das ist wirklich lächerlich, wenn man sich auch nur ein bisschen mit der Person beschäftigt, statt nur die wenigen Zitate zu suchen, die diese Aussagen belegen sollen.
        Und der Kontext, in dem jetzt diese Kritik auftritt, könnte kaum unpassender sein. Wer beim ESC auftritt, vertritt doch politisch, gesellschaftlich oder sonstwie weder Deutschland noch „die Deutschen“ noch sonst jemanden. Wenn überhaupt, dann _singt_ er für Deutschland. Ich glaube kaum, dass „die Isrealis“ oder Isreal sich durch Dana International vertreten sehen, genau so wenig wie „die Finnen“ oder Finnland durch Lordi oder sonst irgend ein Land durch seine Kanditen beim ESC. Und es interessiert auch normalerweise (in Deutschland) niemanden.
        In meinen Augen ist das Ganze nix anderes als eine Hexenjagd. Xavier Naidoo polarisiert. Und er ist einer der wenigen überaus erfolgreichen Künstler, bei dem kaum jemand sich öffentlich traut, zuzugeben, dass er seine Kunst mag (mir fällt spontan als anderes Beispiel noch Pur ein). Es ist da komischerweise selbst unter Erwachsenen noch cool, über ihn zu lästern. Und nun hat praktisch jeder, der ihn persönlich überhaupt nicht kennt, eine passende Gelegenheit gefunden, alles, was sich irgendwie negativ deuten lässt, auszupacken, um sich selbst zu profilieren.

        Gefällt 2 Personen

      • Der Mann labert gerne mal Dummfug. Ist halt Christ, bei denen gehört das dazu, da muss man bisschen Nachsicht walten lassen. Was ich viel wichtiger finde: Hast Du auch rassistischen oder homophoben Dummfug gefunden?

        Gefällt mir

        • Michaela Lusru sagt:

          @martycrabneck sagt: November 26, 2015 um 21:21

          „Der Mann labert gerne mal Dummfug. Ist halt Christ, bei denen gehört das dazu, da muss man bisschen Nachsicht walten lassen. Was ich viel wichtiger finde: Hast Du auch rassistischen oder homophoben Dummfug gefunden?“

          Ja, habe ich, rassistischen Dummfug:
          Bei dir, in deiner rassistischen Wertung „ist halt Christ“ – das signalisiert, dass du Christ nicht als erworbene Religion sondern als ererbte Eigenschaft begreifst, und das – mit Verlaub – ist rassistische Theorie, wer gern so labert auch bekannt, und das gehört nicht in dieses blog.

          Gefällt mir

  14. Mycroft sagt:

    Hat er sich von der Reichsbürgeridee verabschiedet? Falls nicht, wäre er nicht für die Bundesrepublik D. ins Rennen gegangen, sondern für das Deutsche Reich in den Grenzen von je, nachdem.
    Ok, vllt. will mal jemand als Vertreter der königlichen Republik Polen-Litauen bei den Olympischen Spielen mitmachen.

    Ein paar von seinen Liedern mag ich eigentlich schon. Aber ich bin auch ein großer Junge und kann Kunst und Politik trennen.

    Gefällt mir

  15. Michaela Lusru sagt:

    @Mycroft
    „Aber ich bin auch ein großer Junge und kann Kunst und Politik trennen.“
    Das hast du aber fein gesagt.
    Und, kannst du auch?
    Trennen?
    Bei mir ist da immer schon das Problem, dass ich oft Kunst (als solche) kaum erkennen kann, und Politik (als solche) nicht AN_erkennen kann, geschweige künstlerische Politik von politischer Kunst nicht trennen mag, auch wenn der eine Teil davon Dummfug ist.
    Denn:
    Das ist grundsätzlich bei Politik und Kunst so gang und gebe – also, bist du noch immer sicher, dass du DAS trennen kannst?
    Die meisten Vertreter der Einen oder der Anderen verzertrampeln oft das, was nur im Ganzen begriffen werden kann.

    Gefällt mir