AFD-Logik

Veröffentlicht: Dezember 1, 2015 in Uncategorized

logik

Kommentare
  1. Steffen sagt:

    Beim Lesen des 1. Panels ist mir der Logikfehler bereits aufgefallen, aber ich wusste nicht, wie ich diesen in einem kurzen, knackigen 2-Satz-Panel hätte beschreiben sollen. Ist dir sehr gut gelungen!

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  2. muschelschubser sagt:

    Wunderbar auf den Punkt gebracht!

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  3. Anneliese Müller sagt:

    Absolut auf den Punkt! Als gäbe einen einen Index, der die Anzahl von Straftaten mit der Anzahl von flüchtenden Menschen korrelierte…

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    • ck sagt:

      Wozu benötigt man da einen Index…?

      Wenn die von Frau Petry behaupteten Zahlen stimmen, dann könnte eine Korrelation vorliegen. Eine Betrachtung über zwei Jahre ist meiner Meinung nach allerdings etwas mager.

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  4. flyingtoaster sagt:

    Genau nach dieser Logik läuft es.

    Es gibt verschiedenste Gründe die Unterbringung von Flüchtlingen verhindern zu wollen, sei es ein befürchteter Wertverlust des Hauses, Sorge vor Kriminalität, Angst vor Terroristen oder ähnliches.
    Der gut vernetzte Grüne nutzt halt seine Kontakte im Stadtrat, der normale Bürger greift zur Brandstiftung.
    Sicherlich ist das Letztere deutlich verwerflicher, aber bestimmt nicht dadurch zu bekämpfen, dass man Menschen als Rechtsextreme bezeichnet, was sie vom ideologischen Standpunkt nicht sind.
    Nicht umsonst sind viele Wähler der AFD ehemalige Wähler der Links-Partei.
    Wer sich bei dem momentanen Umgang mit den Menschen, die der aktuellen Flüchtlingspolitik sorgenvoll gegenüberstehen, über Brandstiftungen von geplanten Flüchtlingsunterkünften wundert, hat einfach keine Menschenkenntnis.
    Ich sehe solche Angriffe viel weniger als Angriff auf die Flüchtlinge, als vielmehr ein Angriff auf die Politik, die sich allzu gerne einer Diskussion verweigert und die Menschen vor vollendete Tatsachen setzt.
    Natürlich rechtfertigt dies niemals irgendwelche gemeingefährlichen Taten, aber es erklärt warum sie geschehen und liefert einen Ansatz, wie ihnen begegnet werden könnte.

    Mehr Dialog, weniger beschimpfen ergibt wenig Brandstiftungen und mehr Bereitschaft die Probleme der Unterbringung von Flüchtlingen gemeinsam anzugehen.

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    • kinchkun sagt:

      Es gibt verschiedenste Gründe die Unterbringung von Flüchtlingen verhindern zu wollen, sei es ein befürchteter Wertverlust des Hauses, Sorge vor Kriminalität, Angst vor Terroristen oder ähnliches.

      So Verschieden sind die nicht. Nennt man Rassismus.

      Der gut vernetzte Grüne nutzt halt seine Kontakte im Stadtrat, der normale Bürger greift zur Brandstiftung.

      Ah ja. Man fackelt Häuser nieder aus Angst vor Kriminalität, Terroranschläge und Wertverlust des Hause. Man braucht schon eine besondere intellektuelle Begabung für diesen Gedankengang, schätze ich.

      Ich sehe solche Angriffe viel weniger als Angriff auf die Flüchtlinge, als vielmehr ein Angriff auf die Politik, die sich allzu gerne einer Diskussion verweigert und die Menschen vor vollendete Tatsachen setzt.

      Man fakelt also Flüchtlinge nieder, als Protest gegen die Politik. In einer Demokratie. Ah ja.

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      • IULIUS sagt:

        „So Verschieden sind die nicht. Nennt man Rassismus.“
        Nein. Stell Dir mal vor, Du hast Dir etwas aufgebaut, Jahrelang für ein Haus abbezahlt, daß evtl. von einen Tag auf den anderen nur die hälfte Wert sein wird.
        Ruhig und besonnen gehen da die wenigsten ran.

        „Ah ja. Man fackelt Häuser nieder aus Angst vor Kriminalität, Terroranschläge und Wertverlust des Hause. Man braucht schon eine besondere intellektuelle Begabung für diesen Gedankengang, schätze ich.“
        Menschen neigen ihren Besitz auch durch Gewalt zu verteidigen. Vom Grundsatz her legitim.

        „Man fakelt also Flüchtlinge nieder, als Protest gegen die Politik. In einer Demokratie. Ah ja.“
        Ja!
        Politiker finden es ja schon verwerflich, wenn man ihren Namen an einen Pappgalgen schreibt und schlagen mit der vollen Härte des Staatsapparates zurück.

        Zur Klarstellung:
        Ich befürworte das niederbrennen von Wohnheimen nicht. Kann aber nachvollziehen, wenn einer durchdreht und das macht. Ich überlege gerade, wo lebt ein Großteil der Politiker und wieviel Flüchtlingsheime es in den entsprechenden Villengegenden gibt. Vermutlich null.
        Zur genauen Klarstellung: Ich würde die Häuser der Politiker anzünden. Nur die werden von der Polizei 24/7 bewacht.
        Noch sinnvoller wäre natürlich die Politiker aus ihren Häusern rauszerren und den Flüchtlingen anbieten. (die Häuser😉 )
        Wenn das legal wäre, was glaubst Du wie schnell wir durchdachte Gesetze hätten. Viel weniger Menschen würden dann zu radikalen Methoden greifen, um auf Probleme aufmerksam zu machen.

        Sturheit fördert radikalisierung.

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        • Mike sagt:

          Julius:
          „Setzt dich…
          Nimm dir nen Keks.
          „mach es dir schön bequem
          usw.

          .

          Ich muss ein Kryptopolitiker sein
          Ich finde es nicht OK, wenn man irgendwelche Namen an Pappgalgen schreibt.
          Ich kann es auch nicht nachvollziehen, wenn man eine schwere Brandstiftung begeht!
          Und die Häuser „der Politiker“ anzuzünden würden vieleicht die „besorgten Bürger“ gerne machen, und darum ist es auch gut, dass die bewacht werden.

          Jeder, der aus irgednd welchen vorgeschobenen Gründen meint, sich wehren zu müssen, oder sogar pseudologisch seinen rassissmus zu bemänteln, sollte sich dringend den Schädel röntgen lassen. Da könnte was Bösartiges drinnen sein!

          So wie Du kein Recht auf eine bestimmte Aussicht hast, die Du beim Erwerb Deines Anwesens genießen konntest, hast Du auch kein Anrecht darauf zu bestimmen, was in Deinem Umkreis gebaut wird, oder wer dort wohnt.
          Üblicherweise ist der gefühlte Wertverlust durch Asylbewerber auch eine eher temporäre Sache, die Auffanglager werden, sobald die mehrzahl der Asylbewerber das Verfahren durchlaufen hat, die Unterkunft verlassen und das Gebäude wird entweder entfernt oder umgenutzt. BZW das für Asylbewerber umgenutzte Gebäude wird wieder seiner normalen Verwendung zugeführt.
          Über den Wertverlust durch Asylbewerber gibt es btw. keinerlei belastbare Daten. Bei uns z.B. war das nicht so, Riesenasylbewerberheim um die Ecke und die Wohnungen im Neubaugebiet daneben gingen weg wie warme Semmeln.

          Aber man darf natürlich sein scheinbares Recht mit Gewalt verteidigen.
          Recht wird immer noch von Gerichten gesprochen, ansonsten herrscht das Faustrecht.
          aber ihr geht ja nach dem gesunden Volksempfinden *kötzel*

          Aber bei dir herrscht auch das St Floriansprinzip:
          Hl St Florian
          du guter Mann
          schütz unsern Ort
          züd d´Turnhall an!

          mit unfreundlichem Fußtritt
          Mike

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          • Michael Mendelsohn sagt:

            „Über den Wertverlust durch Asylbewerber gibt es btw. keinerlei belastbare Date“ — Hat jemand mal die Wertverluste durch brandschatzenden rechten Mob untersucht?

            Wenn die Leute aus dem Ort wegziehen, gibt es Leerstand und die Preise sinken. Werden leere Wohnungen hingegen durch Asylsuchende belegt, wird der Wohnungsmarkt für Vermieter günstiger.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @mike
            „Ich finde es nicht OK, wenn man irgendwelche Namen an Pappgalgen schreibt.“

            Die Pappgalgen sind doch nur eine plumpe und etwas ungekonnte Nachahmung der sozialistischen Studenten auf ihrer Demo gegen Kohl, Rüttger und Co., wo nicht Pappen mit Reserviert-Schildern sonder richtige grosse Stoff-Puppen an den Galgen baumelten – mal abgesehen von den zig Karnevalsgalgen mit Politikernamen, -Figuren und -Karrikaturen dran.

            Es gibt Wichtigeres, als sich an ungelenken Demonstrationsmaterialien aufzuplustern, ja, auch für einen Justizminister – der evtl. seinerzeit sogar auf der Demo dabei war, als die Sozialistischen Studenten mit ihren Galgen herumfuchtelten (in einem anderen EMN-Thema wurden bereits die Bilder davon gezeigt!), Wichtigeres weil in der Substanz eher zu kritisierendes bei den heutigen Pegida-Vorderen.

            Nur was das nun mit AfD-Logik zu tun hat, bleibt im Dunkeln.

            Dann schon eher das Original Petry, ja, da ist der Frau Merkel zu zustimmen:
            „So viele Flüchtlinge in so kurzer Zeit – das verändert nachhaltig unser ganzes Land“ meinte sie inzwischen.
            Und wenn das unser Land verändert – ob das die Menschen dann eventuell merken?
            Das Verändern, und die Veränderungen, auch die ausbleibenden?

            Da hat doch Frau Petry wohl nur auf die Worte der Kanzlerin angespielt, oder wie?
            Dennoch sehe ich da keine AfD-Logik, eher dass es Leute gibt, die immer noch nicht bemerkt haben, dass diese Sendung von dieser Frau Petry „hart aber fair“ moderiert wurde, was auch wie immer von wem versucht wurde, wenn wir das „Moderieren“ mal inhaltlich und nicht formal sehen, und bisher hat kein einziges Blatt darin etwas „rechtes“ oder gar „rechtsextremes“ gefunden – was ist nun los, AfD-Spitze in der Mitte angekommen?
            Doch, wurde was gefunden: Angeblich könne die Petry gelassen und belustig einstecken, was da auch anrollte.

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            • Mike sagt:

              ich finds auch nicht OK, wenn man irgendwelche Leute in effige hängt, verbrennt oder sonst was macht…. das ist völlig wurscht, ob das nun eine „linke“ oder „rechte“ Gesinnung ist, die dahinter steht.
              Das ist und bleibt geschmacklos! Meiner Meinung nach zumindest.

              Zum Rest sag ich nix, über die gegenwärtige AfD habe ich eine abgeschlossene Meinung die auf „derzeit komplett unwählbarer Haufen Vollpfosten“ hinausläuft.

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          • IULIUS sagt:

            @Mike,
            man darf nicht verwechseln, menschliche Reaktionen, logische Reaktionen, und angemessene Reaktionen.

            Das bedeutet, daß ich menschliche Reaktionen verstehen kann und auch ihren Auslöser/Hintergrund. Das bedeutet aber nicht, daß ich sie unbedingt für logisch oder angemessen halte, oder gar billige. Was es aber bringt ist eine Diskussionsgrundlage um Lösungen zu finden, die menschliche Ausfälle verhindern, zumindest minimieren können. Was auf keinen Fall hilft, ist diese Menschen als krank, Idioten oder sonst wie bezeichnen. Das kannst Du mit Menschen machen, die sich eh selbst reflektieren. Bei allen anderen – und um die geht es hier – erreichst Du genau das Gegenteil.

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    • keasouki sagt:

      > der normale Bürger greift zur Brandstiftung.

      Falsch. Brandstifter sind keine normalen Bürgers sondern Verbrecher. Wer Brandstiftung als Mittel normaler Bürger bezeichnet verharmlost Mord und Gewalt.

      Merkst du nicht wie du dich mitschuldig machst indem du Leute, die solche Verbrechen begehen oder in Erwägung ziehen, als normal bezeichnest?

      Ich kann nur vermuten, dass das so nicht gemeint war, aber etwas mehr Vorsicht muss schon sein. Es springen genügend Idioten da draußen rum, jedes bisschen Verständnis, das man für deren Taten aufbringt, ist zuviel!

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      • Steffen sagt:

        Bei all dem zustimmenden Nicken bzgl. der Aussagen von dir und kinchkun, sollte man aber eines festhalten:
        Dass die Politik die Leute vor vollendete Tatsachen stellt, ist ein äußerst kritikwürdiger Punkt. Das rechtfertigt natürlich keine Gewalt, aber es schafft den Nährboden für Wut, Hass & Gewalt.

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        • Mike sagt:

          Blöde Frage:
          Was soll man tun, wenn die Leute einfach kommen?
          Zaun an der Grenze ziehen und Schusswaffengebrauch?
          Hatten wir irgendwie schon mal hierzulande, hat sich nicht bewährt…

          Derzeit werden Fakten geschaffen, und zwar NICHT durch unsere Politiker, sodern durch das Leben an und für sich!

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          • St. Elmo sagt:

            Wieso hat sich das bei uns nicht bewährt ?
            Das hat doch bis Schengen problemlos Funktioniert.

            und heute funktioniert es immer noch bei den Spaniern, Ungarn, Mazedoniern, Türken, Bulgaren den US-Amerikanern.

            Die Fakten wurden durch die Jahrelange untätigkeit der Regierung Merkel geschaffen, das was wir jetzt erleben ist das Ergebnis dieser Nicht-Politik

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      • gunsen sagt:

        Ich halte es für eine intelligente Strategie, das zu Bekämpfende erstmal zu verstehen und die Ursachen dafür zu ergründen. Momentan werden nur Symptome benannt.

        Das Vergießen von (Krokodils-) Tränen, das sich Solidarisieren mit Opfern, das Ächten und Verurteilen von Verbrechern und Verbrechen, das Empört-Sein über unliebsame Äußerungen – wird dadurch denn irgendein Problem gelöst? Wird sich ein Brandstifter davon abhalten lassen, ein Flüchtlingsheim in Brand zu stecken, nur weil irgendjemand zum hundertsten Mal sein Gesicht in die Kamera hält und darüber spricht, wie abscheulich und verachtenswert diese Taten sind?

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      • flyingtoaster sagt:

        Zunächst mal galt mein obiger Kommentar eigentlich nur den Brandstiftungen auf geplante Flüchtlingsunterkünfte.

        Die bereits ermittelten Täter bei obigen Fällen lassen eher den Schluss zu, dass es keine Gesinnungstäter sind, sondern ganz normale Bürger, die durch irgendetwas zu diesem verwerflichen Verhalten getrieben worden sind.

        Menschen, die bewohnte Häuser anzünden und damit Menschenleben gefährden wollen, denen würde ich selbstverständlich eine menschenverachtende Gesinnung attestieren.

        Wer macht sich mitschuldig?

        Nur diejenigen, die nüchtern analysieren, wodurch ein gewisses Verhalten hervorgerufen werden könnte und aus ihren Beobachtungen schließen, dass die Reaktionen der verantwortlichen Politiker solche Anschläge eher provozieren als verhindern?

        Oder vielleicht auch diejenigen, die an einem Diskussionsklima nicht unschuldig sind, dass zu einem bedrückenden Schweigen weiter Teile der Bevölkerung geführt hat und dadurch bei wenigen verirrten Menschen das Gefühl hervorgerufen hat, dafür legitimiert worden zu sein, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu müssen?

        Ich entschuldige solche Verbrechen nicht im geringsten, aber das bedeutet nicht, dass ich das Verhalten nicht verstehen oder erklären könnte, ohne gleich von menschenfeindlicher Gesinnung auszugehen.
        Ich habe es persönlich miterlebt, wie sich die Gutmenschen (= Personen, die die moralische und/oder finanzielle Rendite einfahren, aber die negativen Folgen andere ausbaden lassen) einen schlanken Fuß gemacht haben, als ihre sonst so liebevoll umsorgten Schützlinge in einem großen leeren Gebäude in der Nähe ihres schönen Villenviertel untergebracht werden sollten. Durch massiven politischen Einfluss konnten es dann tatsächlich verhindert werden, selbstverständlich nur mit den besten Absichten.
        Das war allerdings noch vor dem großen Ansturm, jetzt war es nicht mehr aufzuhalten.

        Der normale Bürger hat diese wirkungsvollen politischen Einflussmöglichkeiten eben nicht und dass dann Menschen mit Wut im Bauch und verminderter Impulskontrolle, denen nicht mal die Artikulation ihrer Sorgen zugebilligt werden, Taten begehen, die sie unter normalen Umständen niemals machen würden, ist zumindest für mich keine Überraschung.
        Es ist allzu leicht diesen Menschen dann niedere Motive und rechte Gesinnung zu unterstellen, denn das wäre ja eine feine Erklärung, um seine Hände in Unschuld zu waschen und sich selber zu erhöhen.
        Interessanterweise sind die zahlreichen Brandstiftungen von Flüchtlingen in ihren (bewohnten) Unterkünften kein großes Thema. Da hat man dann anscheinend schon Verständnis, dass großer psychischer Druck und enttäuschte Erwartungen zu Kurzschlusshandlungen führen können. Und ja, das kann ich als Erklärungsansatz durchaus akzeptieren, es würde allerdings bedeuten, dass wir darüber nachdenken müssen, ob wir mit der Vielzahl an Menschen nicht überfordert sind und Lösungen suchen, die Unterbringung stressfreier zu gestalten.

        Ich bin der Überzeugung wir hätten weniger Probleme und von allen Seiten weniger Brandstiftung, wenn wir die bisher „rechts“ liegengelassene Teile der Bevölkerung wieder in den politischen Prozess integrieren und die Energien für anstatt gegen Flüchtlinge aktivieren könnten.

        Schließlich noch eine kleine Anmerkung, bei den 700 Taten handelt es sich um alle Arten von fremdenfeindlich motivierten Straftaten im Zusammenhang mit Flüchtlingen. Da ist doch logisch, dass bei einem angenommenen konstanten Anteil von Rechtsradikalen die Zahl der Taten mit der Zahl der Flüchtlingen korreliert, weil eben mehr Rechtsradikale mit mehr Flüchtlingen in Kontakt kommen. Damit ist die Anzahl der gestiegenen Taten nicht zwingend Indiz für gestiegene Fremdenfeindlichkeit und das jetzt mehr „normale“ Deutsche plötzliche „rechts“ geworden sind.
        Wobei auch dann die Ursache zu hinterfragen wäre.

        Letztlich bin ich der Meinung niemand kann sich bei der aktuellen Situationen seine Hände in Unschuld waschen und die Schuld auf andere schieben. Jeder von uns hat massig Raum auf der einen Seite weniger Fehler zu machen und auf der anderen Seite auch etwas verständnisvoller zu sein.

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        • Michael Mendelsohn sagt:

          „Ich bin der Überzeugung wir hätten weniger Probleme und von allen Seiten weniger Brandstiftung, wenn wir die bisher “rechts” liegengelassene Teile der Bevölkerung wieder in den politischen Prozess integrieren “ — einfach in Heime stecken („Bürgerheim“ oder so) und dann mal abwarten, von welcher Sorte Heim in 12 Monaten mehr abgebrannt sind?

          Integration erfordert immer eine Anstrengung auch derjenigen, die sich integrieren wollen: dazu gehört das Erlernen und Befolgen der Spielregeln des politischen Diskurses. Wer Populismus und Demagogie vorzieht, ist nicht integrierbar.

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          • flyingtoaster sagt:

            Deutlicher kann man seine Verachtung gegenüber einfachen Bürgern kaum ausdrücken, als in diesem Kommentar.
            (einfacher Bürger = Mensch, der täglich zur Arbeit muss und abends spät nach Hause kommt, damit er seinen bescheidenen, aber selbst arbeiteten Wohlstand halten kann. Dabei allerdings keine Zeit oder Energie mehr hat, um sich den großen Fragen der Politik mit vollem Einsatz widmen, aber irgendwann doch merkt, wenn politische Entscheidungen einseitig zu seinen Lasten gefallen werden.)

            Der zweite Abschnitt beschreibt genau die momentane Situation in diesem Land, man möchte Spielregeln einführen, was gesagt werden darf und was nicht. Es ist ja klar wer bestimmt, was Populismus und Demagogie ist. (Tipp: „Deutschland die mieses Stück Scheiße!“ ist ok)
            Wer sich nicht daran hält wird aus dem politischen Diskurs ausgeschlossen.

            Kann man machen, nur es hat halt Konsequenzen, denn die Leute lösen sich ja nicht in Luft auf. (Wobei die Tonlage mancher Diskussion schon den Eindruck erwecken kann, das hielten manche für eine gute Lösung)
            Eine Konsequenz davon ist das Erstarken von zweifelhaften politischen Kräften, die diesen Menschen vermeintlich eine Stimme verleihen. Aufgrund mangelnder Alternativen ist man am Ende halt nicht wählerisch.

            Absurderweise ist es genau diese Art und Weise des Versuchs rechte Ideologien einzudämmen, die diese momentan wieder erstarken lassen.
            Dadurch dass die Mitte nach rechts gedrückt wird, können sich die Rechten wieder in der Mitte breit machen. Genau das können wir gerade beobachten.

            Ich möchte das nicht.
            Ich möchte mehr Vernunft.

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            • Michael Mendelsohn sagt:

              „irgendwann doch merkt, wenn politische Entscheidungen einseitig zu seinen Lasten gefallen werden“ — ist nur seltsam, dass die besorgten Bürger es dann „merken“, wenn ihr Geld dazu dient, Schwächeren zu helfen (Kriegsflüchtlingen, die Haus und Hof verloren haben), aber nicht, wenn es reichen Bankern zugeschanzt wird, die sich verspekuliert haben („Bankenrettung“, auch die Zahlungen, die die Verschuldung Griechenlands begründet haben, gingen zu über 90% an die Banken, mittelbar auch an die deutschen).

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              • Michael Mendelsohn sagt:

                Und um da noch eine draufzusetzen: in einer Demokratie werden jeden Tag Entscheidungen gefällt, die zu Lasten irgendeiner Interessengruppe gehen. Das ist normal! Denn gleichzeitig gibt es auch Entscheidungen, die zu deren Gunsten ausfallen. Die Interessen werden halt gegeneinander verhandelt. Wenn eine Gruppe jetzt ihre Interessen abseits vom Verhandlungstisch mit Drohungen und Propaganda oder auch mit Gewalt durchsetzen möchte, kündigt sie das System Demokratie auf und vertauscht es durch ein schlechteres: der Stärkste siegt! Und da sollte sich der „einfache Bürger“ mal ganz genau fragen, ob er in so einem System nicht schlechter dran ist: ob es ihm wichtiger ist, eine tatsächliche Interessenvertretung zu haben, oder lieber eine nur „gefühlte“.

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                • flyingtoaster sagt:

                  Die Folgen von „der Stärkste siegt!“ erleben wir momentan. Die Politiker sehen sich gerade in der Rolle des Stärkeren und versuchen das Verhandeln der Interessen in der Flüchtlingsfrage zu unterbinden.
                  Drohungen, Propaganda und Gewalt sind vielfach erst die Folgen, die durch die konsequente Verweigerungshaltung der Politiker ihre Entscheidungen in der Flüchtlingsfrage zu begründen und einen belastbaren langfristigen Plan vorzulegen, hervorgerufen werden.

                  Bei nahezu allen Menschen, mit denen ich über die aktuelle Flüchtlingspolitik rede, dominieren zwei Dinge, zuallererst eine große Hilfsbereitschaft und Verständnis für die Menschen, die vor dem Krieg und Terror fliehen, dann aber auch die große Sorge, dass unsere Politiker entweder aus Blauäugigkeit, Unwissen oder Fehleinschätzung der Lage sowohl den Flüchtlingen als auch uns riesige Probleme hinterlassen werden. Die Kritik gilt den Politikern, nicht den Flüchtlingen.

                  Es gibt zweifelsfrei regional unterschiedlich einen kleinen Prozentsatz von Menschen mit menschenverachtender Gesinnung, aber eben diese Spinner bekommen momentan immer mehr Gewicht, wenn wir große Teile der Bevölkerung nach rechts schieben. Das kann doch keiner wollen.

                  Meine Motivation die Zeit hier zum Kommentare schreiben aufzubringen, ist nicht irgendwelche Gewalttäter zu entschuldigen oder irgendwie Verständnis für Handeln außerhalb der Rechtsordnung aufzubringen, sondern einfach die Beobachtung, dass Probleme mit Gewalt und Fremdenfeindlichkeit nicht weniger werden, wenn wir mehr Menschen in die rechte Ecke drängen.

                  Genau dies ist auch ein Teil der Aussage des Comics, über den wir hier diskutieren.

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                  • Michael Mendelsohn sagt:

                    „konsequente Verweigerungshaltung der Politiker ihre Entscheidungen in der Flüchtlingsfrage zu begründen und einen belastbaren langfristigen Plan vorzulegen“ — das halte ich für vorgeschobene Aussagen, die Begründung liegt auf dem Tisch (das Geben von Asyl ist einer der Grundwerte unserer Verfassung), und langfristig ergeben sich sowieso keine Probleme, weil ein Bevölkerungszuwachs von Menschen im besten arbeitsfähigen Alter mehr Probleme löst als es verursacht. Das ist alles bekannt; nach „rechts schieben“ tun nur die, die das verleugnen und in Frage stellen.

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              • flyingtoaster sagt:

                Es ist seltsam, sondern hat schlicht damit zu tun, das die Konsequenzen direkter spürbar sind.

                Das Geld der Banken- und Griechenlandrettung für uns „nur“ Buchgeld, das unseren Schuldenstand erhöht. Die negativen Folgen wären aber erst dann zu spüren, wenn unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit abnimmt und wird durch unseren Schuldenberg Probleme mit der Kreditaufnahme bekommen.
                Die Folgen der Flüchtlingspolitik sind hingegen unmittelbar spürbar und erzeugen Ängste, die eben nicht unbegründet sind. Mittlerweile geben ja selbst die optimistischsten Politiker zu, dass es bei Wohnraum und einfachen Arbeitsplätzen einen Verteilungskampf mit den Flüchtlingen geben wird.
                Die Politik erscheint planlos und überfordert und zeigt als dominante Reaktion Kritik durch Diffamierung der Kritiker zu verhindern. Es kann sich jeder selber überlegen, ob das eine Strategie ist, die am Ende zu mehr oder weniger Gewalt führt.

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                • Michael Mendelsohn sagt:

                  „Verteilungskampf“ ist eine hetzerische Vokabel, die hier nicht angebracht ist. Die Probleme mit dem Wohnraum in manchen Ballungsgebieten gibt es nicht erst seid dem Flüchtlingszustrom; die Probleme mit der Arbeitslosigkeit auch nicht. Die Ursachen liegen woanders.
                  Und dankenswerterweise (wem?) haben wir in Deutschland inzwischen auch (mehr oder weniger) den Mindestlohn, so dass sich die Auswirkungen auf die allgemeinen Löhne hoffentlich in Grenzen halten.

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    • pıʌɐp sagt:

      Danke, fliegender Toaster, für die unaufgeregte Analyse. Für jeden Politiker lassen sich haufenweise wenig bis gar nicht logische Aussagen finden. Das ist noch kein Grund, ihn daran aufzuhängen.

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      „Mehr Dialog, weniger beschimpfen“ — ich glaube, du wendest dich mit dieser Forderung definitiv an die falsche Adresse.

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  5. maSu sagt:

    Finde ich sehr löblich. Frau Petry musste das wirklich mal sagen. Schließlich werden die Menschen, die die dt. Kultur mit Molotowcocktails verteidigen viel zu wenig geschätzt. Das ist eine harte Arbeit nachts mit den Flaschen in der Kälte zum Asylbewerberheim zu laufen. Ein echter Knochenjob. Und verfolgt wird man dann auch noch. So weit ist es schon gekommen, dass die dt. Leitkultur nicht mehr verteidigt werden darf… schlimm!

    Selbst die Altglasindustrie konkurriert mit den Rettern des Abendlandes um das Leergut. Der normale dt. Bürger weiß gar nicht, wie schwer Brandstiftung ist! Reale … oder geistige…😡

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  6. Günter Strack sagt:

    Ich würde ja EMN nie Tippfehler vorerfen…

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  7. Idahoe sagt:

    Was fehlt ist einzig Aufklärung, denn es gibt weder Rassen, noch Ethnien. All diese Einteilungen sind willkürliche Regelwerke, Glaubenssätze, die von Haßpredigern ala Sarrazin in tiefster Verblendung verwendet und verbreitet werden.

    Statistiken sind genau die Problematik, die sie selbst erschaffen
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wissenschaft-absurd-ein-datensatz-29-ergebnisse-a-1056704.html
    Zahlen und Statistiken sind KEINE Argumente, höchstens Hinweise, keine Beweise.

    Für die Dummen unter uns, erhöht ja aber auch ein Krieg die Sicherheit…eine typische Wettbewerbsfunktion von Regeln…Ohnmacht ergibt sich aus Unterwerfung unter Regelwerke…Gewalt ist der Preis…Deshalb die weniger kühne Prophezeiung:

    Nicht die Fettlogik, die Verfettung der Menschheit, führt zu ihrem Untergang, es ist einzig die Verblödung.

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    • kinchkun sagt:

      Was fehlt ist einzig Aufklärung, denn es gibt weder Rassen, noch Ethnien. All diese Einteilungen sind willkürliche Regelwerke, Glaubenssätze, die von Haßpredigern ala Sarrazin in tiefster Verblendung verwendet und verbreitet werden.

      Ethnien ist ein etablierter Begriff in der Sozialwissenschaft.

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  8. na ja. Es gibt noch eine einfachere Logik. Irrationale Angst (mit Absicht geschürt), erzeugt Gewalt.

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  9. Hapi sagt:

    Ich versuche mich mal an einer Verteidigung von Petry. Nicht das ich die Frau mag, aber ich seh da keinen Logikfehler.

    Petry vertritt anscheinend die These, dass die Zahl der Anschläge gegen Flüchtlingsheime von der Zahl der vorhandenen Flüchtlinge und Heime abhängt und nicht vom Niveau des Rechtsextremismus in Deutschland. Das finde ich logisch und vermutlich zumindest hauptsächlich auch zutreffend. In früheren Jahren wird es einfach allein mangels deutlich geringerer Gelegenheit weniger Anschläge gegeben haben.

    Bei konstantem Level des ausgeübtem Rechtsextremismus nimmt die Zahl der Anschläge mit der Anzahl der Flüchtlingsheime zu. Im Umkehrschluss kann man deshalb vermuten, dass die gestiegene Zahl der Anschläge nicht durch einen höheres Niveau des Rechtsextremismus begründet ist. Ob dies tatsächlich so ist, kann man ohne weitere Untersuchungen nicht sagen. Meine Vermutung wäre, dass beides zutrifft. Theoretisch könnte aber auch der Rechtsextremismus in der Bevölkerung zurückgegangen sein trotz Anstieg der Anschlagszahlen. Das müsste man dann aber etwas tiefgehender begründen. Die unreflexierten Empörungsreflexe gegen Petry stören mich, denn unlogisch ist das nicht, was sie sagt.

    Ich füge noch ein Beispiel hinzu, damit mein Punkt verständlicher wird:

    Jedes Jahr gibt es im einem Dorf ein Frühlingsfest und jedes Jahr nimmt die Polizei 10 Leute wegen Körperverletzung fest. Nun gibt es in einem Jahr noch ein Herbstfest dazu, bei dem auch 10 Leute verhaftet werden.

    Klar ist, die Zahl der Körperverletzungen hat sich in dem Jahr verdoppelt. Aber hat sich auch die Gewaltbereitschaft in dem Dorf erhöht? Wohl kaum.

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      „Petry vertritt anscheinend die These, dass die Zahl der Anschläge gegen Flüchtlingsheime von der Zahl der vorhandenen Flüchtlinge und Heime abhängt und nicht vom Niveau des Rechtsextremismus in Deutschland. Das finde ich logisch“ — so wie die Anzahl der Autodiebstähle von der Anzahl der Autos abhängt? Denn der tut das eben nicht: z.B. ist von 2009 auf 2010 der PKW-bestand um 1% gestiegen, die Diebstähle aber um 7%.

      Wir können davon ausgehen, dass es auch in den vergangenen Jahren in jedem Landkreis ein oder mehrere Flüchtlingsunterkünfte gegeben hat. Es gab also keinen Mangel an Gelegenheiten, solche Gewalttaten zu begehen. Dass es jetzt mehr Taten gibt, liegt also wohl daran, dass mehr potentielle Täter gibt, und dann muss man sich fragen, welche gesellschaftlichen Ursachen das denn bewirkt haben können.

      Natürlich wollen AFD und ??GIDA dafür nicht verantwortlich gemacht werden, aber da muss die Argumentation schon solider sein als ein mathematischer Taschenspielertrick.

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      • St. Elmo sagt:

        Theoretisch kann auch die Anzahl der Täter gleichgeblieben oder zurückgegangen sein trotz höherer Fallzahlen.

        Von daher wäre es sogar Theoretisch möglich das die Fremdenfeindlichkeit zurückgegangen ist und das trotz höher Fallzahlen von verbrechen mit rechtem Hintergrund.

        AFD und Pegida können dafür auch nicht verantwortlich sein sondern lediglich der oder die Täter/innen.

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        • Michael Mendelsohn sagt:

          „AFD und Pegida können dafür auch nicht verantwortlich sein sondern lediglich der oder die Täter/innen.“ — erstens gibt es nicht nur die strafrechtliche, sondern auch die gesellschaftliche Verantwortung. Politiker sind durchaus für die Folgen ihrer Propaganda verantwortlich – machmal auch strafrechtlich (googel‘ mal AFD und Volksverhetzung).

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          • St. Elmo sagt:

            Volksverhetzung kann nur eine konkrete Person und nicht eine Organisation begehen.

            Den Organisatoren einer Demo(Pegida) oder den Versitzenden einer Organisation(AfD) könnte man ggf. Beihilfe zur Volksverhetzung vorwerfen, wenn sie Rednern ermöglichen volksverhetzende Reden zu halten, allerdings müssten dann erstmal die Redner Verurteilt werden.

            Eine Gesellschaftliche Verantwortung gibt es nicht, da von niemanden einzuschätzen ist ob das was er tut oder sagt irgendwo einen irren dazu anstiften könnte eine Gewaltat zu begehen.

            Da könnte man auch der ARD eine Mitschuld an der Messerattacke auf die Kölner Bürgermeisterkandidatin vorwerfen, schließlich hat die ARD ausführlich über die Pegida Demonstrationen und über die AfD berichtet.

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      • Steve sagt:

        MMn triffst du einen unzulässigen Umkehrschluss. Wenn die Autobestände nur um 1% gestiegen sind, die Diebstähle aber um 7%, dann gibt es keine höhere Anzahl an Gelegenheiten, also MUSS die Erhöhung der Diebstähle auf eine gesellschaftliche Veränderung zurückzuführen sein.
        Bei den Flüchtlingsheimen ist deren Anzahl aber effektiv gestiegen, die Anzahl der Gelegenheiten damit auch, also KANN es ein, dass eine gesellschaftliche Veränderung zugrunde liegt, muss aber nicht so sein. Genausogut kann die Anzahl der potentiellen Gewalttäter konstant geblieben sein und diese werden erst jetzt durch das Vorhandensein von zusätzlichen Gelegenheiten „aktiviert“. In dem Fall müsste dann irgendwann der „Sättigungsgrad“ erreicht sein und die Anzahl der Gewalttaten auch bei steigenden Gelegenheiten konstant bleiben.
        Dazu müsste man aber über einen längeren Zeitraum beobachten, ob dieser Zustand dann auch tatsächlich eintritt. Und selbst dann weiß man nicht mehr, da man den ursprünglichen Sättigungsgrad ja nicht kennt.
        Von daher finde ich diese einfache Kausalität ohne zusätzliche Informationen als nicht überzeugend. Ist aber wie gesagt nur meine Meinung.

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        • Hapi sagt:

          „Von daher finde ich diese einfache Kausalität ohne zusätzliche Informationen als nicht überzeugend.“

          ? Ich schrieb doch extra: „Ob dies tatsächlich so ist, kann man ohne weitere Untersuchungen nicht sagen.“

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          • Steve sagt:

            @Hapi: Mein Kommentar bezog sich auf das Posting von Michael Mendelsohn bzgl. Autodiebstähle usw…
            Von daher bin ich voll deiner Meinung, sorry wenns missverständlich gewesen sein sollte.

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  10. Michael Mendelsohn sagt:

    Link zur Hart-aber-Fair-Sendung, wer’s im Kontext hören will (das Zitat kommt schon ziemlich zu Anfang): https://www.youtube.com/watch?v=NbFpc8aEhlY

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  11. grmpf sagt:

    Natürlich gibt es eine Betrachtungsweise, nach der diese Logik nicht der totale Käse ist:

    Sagen wir wir betrachten 10 Städte, die sehr weit auseinander liegen. In jeder dieser Städte gibt es immer einen gewissen Anteil Rechtsradikaler, die Gewalt gegen Flüchtlinge ausüben würden, wenn es in ihrer Stadt eine Flüchtlingsunterkunft gäbe. 2014 gab es in 2 dieser Städte eine Flüchtlingsunterkunft. 2015 gibt es nun in 3 dieser Städte eine Flüchtlingsunterkunft. Nun haben Rechtsradikale in Stadt 3 eine Gelegenheit (/ einen Vorwand), gewalttätig zu werden. Somit steigt die Zahl der Gewalttaten, aber die Anzahl der gewaltbereiten Rechtsradikalen hat sich kein bisschen geändert, nur das Ausleben dieser Gewaltbereitschaft.

    Heißt natürlich nicht automatisch, dass es sich wirklich so verhält.

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Es verhält sich nicht so. Schau dir die folgende Karte an, die Gewalt gegen Flüchtlinge war auch 2014 geografisch gut verteilt: http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/vermischtes/aktuelles_berichte/Angriffe-auf-Fluechtlingsheime-Karte-zeigt-Troeglitz-ist-kein-Einzelfall;art29854,2675089

      Da die Flüchtlinge nach Schlüssel auf die Städte und Landkreise verteilt werden, gibt es praktisch überall ein Flüchtlingsheim in der Nähe.

      Kannst du mir auch nur *einen* Typ von Kriminalität nennen, wo die Anzahl der Verbrechen mit der Anzahl der Opfer/Beutestücke korreliert?

      Mal ganz davon abgesehen gilt bei Terrorismus (und nichts anderes ist politisch motivierte Brandstiftung) in anderen Bereichen auch immmer: je mehr Terroristen, desto höher die Terrorgefahr. Warum sollte das hier anders sein?

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      • Steve sagt:

        Ich glaube, dass in dieser Diskussion noch eine unzulässige Vereinfachung gemacht wird: nämlich dass jeder Rechtsradikale sofort gewalttätig wird, sobald er auf einen Asylanten trifft. MMn gibt es aber nicht das „Entweder 100% rechtsradikal, oder gar nicht“, sondern verschiedene Abstufungen der „Rechtsradikalität“. Die schlimmsten schlagen sofort zu, andere erst, wenn sie sich bedroht fühlen (beispielsweise durch die enormen Flüchtlingszahlen 2015). Dies hieße dann, dass die politische Einstellung der Deutschen gleich geblieben sein KANN, weil gewisse rechte Kreise erst durch das Erreichen einer kritischen Masse „aktiviert“ worden sind.

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      • howie_ sagt:

        Hallo erstmal!

        „Kannst du mir auch nur *einen* Typ von Kriminalität nennen, wo die Anzahl der Verbrechen mit der Anzahl der Opfer/Beutestücke korreliert?“

        Königsmord?

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  12. Mycroft sagt:

    Kurze Frage, ich bin kaufmännisch nicht allzu vorbeleckt:
    Inwieweit senkt es den Wert eines Mietshauses, wenn leerstehende Wohnungen darin als Flüchtlingsunterkunft vermietet werden?

    Ok, bei Flüchtlingsunterkünften werden manche Feuerwehren und Bauordnungsämter plötzlich super pingelig, was Brandschutz betrifft, aber sonst?

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Das hängt sicher auch vom Einzelfall ab. Insgesamt würde ich sagen, dass, wer ein Mietshaus verkaufen will, höhere Preise erzielen kann, wenn alle Wohnungen belegt sind.

      Wenn du einen Makler aus dem AFD-Umfeld (Vize der Berliner Alfa) fragst, ist da natürlich ganz böse mit Wertverlust zu rechnen; seine Maklerkollegen (Haus und Grund, RDM usw.) sehen das aber nicht bestätigt: http://www.sueddeutsche.de/news/politik/migration-ein-unding-makler-warnt-wegen-fluechtlingen-vor-wertverlust-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-151022-99-09556

      Ich denke, richtig Wertverlust gibt’s nur, wenn das ganze Viertel zum Getto mutiert — das ist dann aber eher ein psychologisches bzw. ein Kommunikationsproblem. Von ein paar Wohnungen in einem ansonsten gemischt vermieteten Haus kommt das wohl nicht.

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      • Mycroft sagt:

        Ich frage natürlich keine Makler, die _günstig_ an Immobilien in BERLIN kommen wollen, AfD-Umfeld oder nicht.😉
        Und überhaupt: Wer verkauft den bitte ein Mietshaus, das vollbelegt ist?

        Aber danke für die Auskunft, so etwas habe ich mir schon fast gedacht.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @howie
      „Wert eines Hauses durch Flüchtlingsnähe gesenkt?“

      Da hast du zweimal etwas falsch verstanden:

      1. Nicht der „Wert“ wird gesekt, sondern der „Verkaufswert“, damit auch gelegentliche Anlagenberücksichtigungen … (falls du verstehst, worum es da geht)

      2. Du fragst Wieso?
      Das musst du lediglich die fragen, die Häuser BESITZEN – den anderen ist das egal. Und wer ist das? Am allermeisten die Leute, die Schengen etc. ausgiebig nutzen … können.

      Übrigens ist bisher nichts bekannt geworden, dass in Deutschland die Flüchtlings(Massen)quartiere in den Villenvierteln etc. eingerichtet werden, um sie in dieser feinen Gegend besser „integrieren“ zu können – merkst du was, was da stinkt bei denen, die so laut „Willkommen“ rufen und dann abtauchen?

      Ganz so simpel ist das alles nicht, und manche überschauen und vorausschauen das samt der lawinenartig aufgeschäumten Willkommenspopulistik, die den Kollaps aufhalten soll, und manche können sich das politisch nicht leisten bzw. waren dazu noch nie in der Lage weil Lemming.

      Echte Willkommenskultur erschöpft sich nicht im Küsschen mit Blümchen bei Ankunft, sondern in der sofortigen Beendigung z.B. der seit vielen Monaten bekannten LaGeSo-Situationen, die nicht nur aus Berlin bekannt sind, sowie in der GLEICHZEITIGEN nachhaltigen Integration der Bedürftigen und Altmigranten im Land, da alles andere die Gesellschaft sprengt.
      Einzig die umgehend stattfindende Teilhabe ALLER an der Gestaltung von Gesellschaft und des eigenen Lebens ermöglicht Integration, und das nicht aus der Turnhalle oder dem Zelt, aber sichert sie noch nicht.
      Wer bereits erhebliche anwesende Bevölkerungsteile nicht integrieren kann oder will, sollte die Finger davon lassen, immer mehr Zureisende Integrieren zu wollen oder verbal so zu tun.

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  13. Hajo sagt:

    Ich fände Frauke Petry hat das eigentlich ganz gut gemacht. Es war ja vier gegen eine.

    Sie ist schon eine Quasselstrippe. Aber wenn man ehrlich ist: Ihren Gegnern ist nicht sehr viel eingefallen.

    Die Aussage mit den gestiegenen Angriffen auf Flüchtlingsheime fände ich auch frech bis unglücklich. Aber die anderen Anwesenden haben darauf nichts erwidern koennen

    Mein Bruder ist Lehrer und stramm links. Aber auch er musste zugeben das Frau Petry eine gute Figur gemacht hat.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Hajo sagt: Dezember 6, 2015 um 12:40
      Hajo, du hast es getroffen:
      Mehr als dein Kommentar wäre insgesamt zu dieser „EINS gegen Vier“- Banalität nicht zu sagen gewesen.
      Genau genommen war es „eins gegen Fünf“, denn den Moderator hat sie gleich mit in die Tasche gesteckt, was soll man daran von Frau Petry oder ihrer AfD nun halten – nix „Höckisches“, nur klug „Balanciertes“, völlig eindeutige klare Artikulation (bis auf deine Einschränkung, da blieb was im Dunkeln) und geschickte Moderationsübernahme, aber was von den anderen Vier nun halten – nichts mehr?
      Vor allem: Soll das nun so stehen bleiben, dass der Frau Petry so recht keiner dieser Vier (fünf) das Wasser reichen kann? – Es sei denn mit unpassenden sachlich vorgestanzten Textbausteinen, die nur zeigen, wie wenig diese „Anderen“ sich mit der Materie beschäftigt haben?
      Oh, oh, arme Politik, Medien am Ende

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