Hah!

Veröffentlicht: Dezember 2, 2015 in Uncategorized

hah

Kommentare
  1. Sualtam sagt:

    Der Typ muss wohl echt ein ziemliches Arschloch sein, den man bekommt immer die Kinder, die man verdient. Was für undankbare Drecksblagen lassen ihre Eltern an Weihnachten einsam und alleine zuhause sitzen?
    Ist das nicht wieder typisch für unsere asoziale Gesellschaft?

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  2. rela sagt:

    Viele glauben man kann ja immernoch mal hin. Bis es eben mal nicht mehr geht. Deswegen, IMMER mal wieder eins eingucken bei der Verwandschaft, vorrausgesetzt man ist per du mit ihnen😀

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  3. maobe sagt:

    Es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte. Nur weil es meine Eltern sind (und man sich nur für Mich interessiert wenns Probleme mit dem PC gibt, oder ein Geburtstag ansteht etc.pp. und sonst nicht), muss Ich noch lange nicht jedes Jahr an diesem bestimmten Wochenende plötzlich auf „lieb Kind“ und „Familie“ machen.

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  4. Lifthrael sagt:

    Endlich mal jemand, der diesen Spot genauso fürchterlich findet wie ich. Danke!
    Außer hier wurde ich bisher nur mit den Zusätzend, wie rührend und herzzerreißend der Spot doch ist, mit eben jenem bombardiert.

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  5. Mona sagt:

    Ich kann die Reaktionen der Kinder aus der Werbung überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn denen der Vater so wichtig ist, dass sie um den weinen und zu seiner Beerdigung, oder was das sein sollte, auch alle sofort hinfahren, wieso sind sie dann nicht einfach mal zu Weihnachten auch mal dahin gefahren? Es ergibt für mich keinen Sinn.
    Den Vater verstehe ich aber auch nicht. Wenn die Kinder an den Weihnachtstagen zu gestresst sind um vorbei zu kommen, kann er sie doch auch einen Monat später einladen. Ist das soooo wichtig, dass man unbedingt an Weihnachten zusammen ist, obwohl mal sonst nie zusammen ist? Jeder andere Tag des Jahres müsste doch genauso geeignet sein, um eine Familienfeier zu machen. Nur weil viele das so machen, es in Filmen, Büchern, Serien und Werbung so abläuft, muss es doch nicht jeder so machen. Man kann auch ein guter Mensch sein, wenn man keine Lust hat dieses typische Weihnachten an den festgelegten Feiertagen zu feiern.

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    • Zar Reisprobe sagt:

      Prioritäten.

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      • Mona sagt:

        Ok, Prioritäten.

        Dann verstehe ich die Werbung so, dass die Kinder dem Vater eine niedrige Priorität geben, aber sich selbst als super-toll ansehen wollen und die höchste Priorität geben.

        Als sie die Nachricht haben, dass der Vater angeblich gestorben ist, weinen sie, weil sie merken, dass sie selbst gar nicht so super-toll sind und weinen darüber, dass sie in der Vergangenheit so „schlechte Kinder“ waren. Um sich selbst (dem Vater können sie das ja nicht mehr zeigen, da er angeblich gestorben ist) dann doch noch zu beweisen, dass sie „gute Kinder“ sein können und sich wieder reinzuwaschen von ihren früheren Fehlern, gehen sie zur Trauerfeier.

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        • Zar Reisprobe sagt:

          Kommt ganz gut hin. Die Nachricht des Todes führt aber eher dazu, dass sie bemerken, dass SIE nie wieder Zeit mit ihrem Vater verbringen werden können, was sie deshalb traurig macht, weil sie sich selbst als Zentrum der Welt betrachten. Wer kann es ihnen verübeln.

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    • tentor sagt:

      Guter Punkt. Sowohl meine Eltern als auch die meiner Frau sind getrennt. Wir müssten also mit unseren Kindern an 3 Tagen 4 Weihnachtsfeste feiern gehen. Sehr besinnlich, das ganze gerenne und gefahre.

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      • Shitlord sagt:

        Oh, das kenne ich. Ich kann aber noch steigern, mein Bruder ist da echt arm dran; Schwippschwiegerpapa hat Heiligabend Geburtstag. Und wir können dann auch noch über Stiefgroßeltern reden…

        Bin ich froh, dass mein Schwiegervater nach Thailand ist, und der dort dranhängende Rattenschwanz Buddhisten sind.

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  6. Laura sagt:

    Ich finde es zwar schade, dass der alte Mann so einsam ist. Das ändert sich aber nicht, bloß weil Weihnachten alle für kurze Zeit auf heile Familie machen.

    Ich finde den Spot ehrlich gesagt ziemlich unmöglich.

    Vor allem der eine Sohn, der es wagt an Weihnachten als Arzt im Krankenhaus zu arbeiten.
    Das ist richtig toll, dass der sich Zeit nimmt. Ist ja egal, was die Patienten machen. …
    Ach Moment, ist es nicht. Da muss ja ein Kollege einspringen.
    Und zwar höchstwahrscheinlich einer von denen, die letztes Jahr dran waren. Das ist dann ja auch ein ganz böser, der dann schon 2 Jahre infolge seine Eltern nicht besucht.

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  7. Michael Mendelsohn sagt:

    Warum hat er nicht mal übers Jahr seine Kinder besucht? Warum haben die ihn nicht zwischendurch besucht? Da liegt die Beziehung doch irgendwo im Argen. Ob seine Aktion jetzt da wirklich hilft?

    „Ich bin hier das Opfer, und deshalb darf ich alles.“ Woher kommt uns das bekannt vor?

    Ich denke, als Zuschauer haben wir genügend Rahmungskompentenz, um die Konstruiertheit dieses Spots zu verstehen. Die Botschaft ist, „denk an deine Eltern, irgendwann sind sie tot“ (und damit verknüpft „kauf‘ für Weihnachten bei Edeka ein“), und der Spot stellt die Frage, was wir denn wohl alles auf uns nehmen würden, wenn wir wüssten, dass unsere Eltern übermorgen sterben, was wir sonst von uns wegschieben, in ziemlich eindringlicher Form. „Nimm dir Zeit für deine Eltern“ ist eine Botschaft, die sich vor allem an die Eltern unter den ZuschauerInnen richtet (netter alter Mann – vermutlich sogar zuallererst an die älteren Frauen), die ja wohl auch die Zielgruppe von Edeka darstellen. Deswegen wird eben nicht hinterfragt, warum die undankbaren Gören schon wieder nicht vorbeikommen.

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  8. Liesel sagt:

    Zumindest funktioniert das Marketing von edeka. Egal ob ich den Spot toll oder total blöd finde. Alle Welt redet darüber und im Hinterkopf hängt irgendwann: Weihnachten —> Einkaufen — edeka —> Einkaufen —-> Weihnachten….

    Von daher alles richtig gemacht.

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  9. […] schaue ich doch jetzt mal lieber freiwillig und absichtlich den Edeka-Weihnachtswerbespot, zu dem Erzählmirnix ein Comic gemacht hat. Der kann unmöglich niveauloser sein als die Sendung. Was wahrscheinlich Absicht ist: Wenn man das […]

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Zitat aus diesem Blogbeitrag:

      *** Werbungs-Update ***

      Der niveaulose Rotz auf RTL “Du bist 16 und hast drei Kinder und mir das nicht gesagt?! Natürlich entführe ich dich deswegen und lasse dich vasektomieren” wirkt plötzlich wie Arte.

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  10. Shitlord sagt:

    Ok, ich habe den Spot geschaut. Danke dafür, dass ich _absichtlich_ einen _Werbespot_ anschaue. Subjektiv: Herzzerreißend. Objektiv: Ok, Opa, der so ein Arsch ist, würde ich auch nicht besuchen.

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  11. SirFoomy sagt:

    Pah! Werbung. Aus Sicht von EDEKA ist das doch dann wohl: Mission accomplished! Ich meine wenn darüber schon im Netz diskutiert wird. Ich weiß schon, warum ich kein Fernsehen schaue.

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  12. blaupause7 sagt:

    Hm, nicht allen liegt Weihnachten so, wie es gerne in den Medien und in der Werbung dargestellt wird: eine Riesengesellschaft feiert üppig und festlich gekleidet. Es soll auch Menschen geben, die mit dieser Art zu feiern, nicht viel anfangen können. Gibt es unter alten Menschen keine, die gerne für sich sind? Und jetzt stelle ich mir so einen Menschen vor, der Besuch nur deshalb von seiner Familie bekommt, weil sie sich dazu verpflichtet fühlt… Ob er unter diesen Voraussetzungen noch Freude an Weihnachten findet, kann ich mir nicht gut vorstellen.

    Mir gefällt an dem Werbespot nicht, dass versucht wird, bei denen, die ihn sehen, ein schlechtes Gewissen hervorzurufen. Warum nicht wie bei Sainsbury’s mit der Katze Mog, die ein Chaos an Weihnachten anrichtet und ein halb zerstörtes Haus zurücklässt – und dann kommen die Nachbarn mit Essen und Weihnachtsbaum und helfen? Den finde ich zwar auch „rührend“, aber wenigstens fühlt man sich danach nicht so schlecht.

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  13. FailureQueen sagt:

    Also so wie ich das verstanden hab kommen die nicht EINMAL nicht (mit recht kurfristiger Absage?) sondern jahrelang immer (wechselnde Kleidung, Frisur etc des Opas.

    Ansonsten find ich den Spot jetzt auch nicht so super, aber ich finde das ist ein wichtiges Detail. Jahrelang immer wieder versetzt zu werden obwohl man schon was vorbereitet hat (ich glaube man schmückt keinen großen Baum wenn man eh allein ist) ist schon was anderes als einmal und dann gleich sone Aktion zu bringen.

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  14. Mycroft sagt:

    Ich glaube, DEN Spot werd‘ ich boykottieren.
    Jetzt mal realistischerweise gedacht, wenn sich eine Familie so entfremdet hat, dass man mit Psychospielchen arbeitet, ist vorher schon eine Menge schief gelaufen. Und man _muss_ jetzt nicht alle Eltern, Schwiegereltern, Stiefeltern und Schwiegerstiefeltern in drei Tagen besuchen. Wenn man zu denen ein halbwegs gescheites Verhältnis hat, wird man es schaffen, entweder einmal ein Jahr auszusetzen, oder irgendwann zwischen Weihnachten und Neujahr vorbeizukommen.

    Ist jetzt ein zu ernstes Thema, um sich da per „Ferndiagnose“ ein abschließendes Urteil zu erlauben, und ganz bestimmt keines, um damit Werbung zu machen. „Ist IHRE Familie auch so kaputt? Kaufen Sie bei Edeka!“ WTF?!?

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    • Krischan sagt:

      „ist vorher schon eine Menge schief gelaufen“

      Ich kenne aus eigener und Fremderfahrung beide Extreme. Das Extrem, dass, weil es nicht passt/man schon etwas vor hat, Weihnachten einfach nie hingekommen wird (innere Begründung: das wollen die Eltern ja gar nicht, die sind das doch gewohnt …). Da ist ansonsten nichts „kaputt“, es gibt eben nur die und die Zeit für die Eltern, Weihnachten eben nicht. Man hat sich daran gewöhnt und die meisten Eltern fragen nach einer Weile nicht mehr. Man weiß, dass es eigentlich nicht ganz in Ordnung ist, geht aber geistig nicht an diesen Ort und liebt seine Eltern trotzdem.

      Ich kenne aber auch das Extrem, zu jedem Weihnachten bei den Eltern aufzuschlagen, sich gigantischen Stress mit dem Besucher aller Eltern zu machen anstatt ein Elternpaar einfach mal wechselnd einzuladen, weil man inzwischen selbst eine Familie hat. Das passt den Eltern, sie wissen, dass es eigentlich nicht ganz in Ordnung ist, gehen aber geistig nicht an diesen Ort und lieben ihre Kinder trotzdem.

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  15. Sven sagt:

    Ich habe mir den Werbespot nun auch mal angesehen. Ich kann die Kommentare hier nachvollziehen, auch wenn ich etwas mehr Werbung erwartet habe, sowas wie „Mit Edeka gibts keine Ausreden mehr seinen Opa zu besuchen!“ o.ä.

    So muss ich mich fragen, ob einige Kommentare hier die gleichen wären, wenn das Edekalogo am Ende fehlen würde. Auch sehe ich gar nicht, warum man diesen Kurzfilm boykottieren müsste.

    Wir hier in Toronto haben gefühlt alle paar Tage, aber sicher jeden Monat, ein Filmfestival. Das läuft dann meistens so, dass vor dem Hauptfilm noch ein kleiner Kurzfilm läuft. Und die bedienen sich (wie die großen auch, aber da halt auf mehr Zeit gedehnt) doch genau denselben emotionalen Manipulationen – deswegen schauen wir doch überhaupt erst Filme! Oder hören Musik!

    In Regensburg gibt es jedes Jahr (oder gab es) ein Kurzfilmfestival. Da liefen die gleichen Filme, die die Leute auch zu vielen kontroversen Diskussionen angeregt haben. Und das finde ich gerade toll!

    Das gleiche hat Edeka hier gemacht. Einen netten kleinen Film gemacht, in dem sie sich selbst nicht in den Vordergrund gestellt haben (kein zufälliger Supermarkt im Hintergrund, es stehen keine Hausmarkenprodukte rum, etc), und über den bzw. dessen Inhalt man diskutieren kann.

    Bei der Bewertung des Inhalts stimme ich zumindest zum Teil mit FailureQueen überein: Der Opa wurde offensichtlich mehrmals versetzt.

    Hinzu kommt doch noch, dass die ganze Familie über die ganze Welt verstreut ist und ich auch noch anmerken möchte, dass Reisen durch die halbe Welt für ältere Menschen auch nicht immer einfach sind. Meine Großeltern wären da ganz genauso wie dieser Opa. Ganz genauso. Ich kann das also nachvollziehen.

    Und: es ist nicht so, dass die Familie sich hinter dem Rücken des Opas trifft und nur den Opa nicht besucht, sondern die ganze Familie sieht sich nicht. Also bringt der Opa halt die Familie mal wieder zusammen. Alle. Über die Methodenwahl lässt sich sicherlich streiten und darüber dass man es nicht geschaft hat in einen 3-Minutenfilm nicht die ganzen 500 Spezialfälle á „es gibt Menschen die wollen lieber alleine sein“ abzuhandeln.

    Bin ich da alleine mit dieser etwas selbstloseren Einschätzung?

    (Klar hat der Opa einen egoistischen Nutzen dieser Aktion, aber den hab ich ja quasi bei jeder guten Tat: Karma++)

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  16. maSu sagt:

    Spot gesehen und ich interpretiere den anders. Ich sehe da eine Familie, die sich keine Zeit mehr füreinander nimmt, obwohl sie sich mögen. Die Personen sind beschäftigt, bei der Arbeit usw. ! Sie erkennen nicht, was wirklich wichtig ist: die Familie!

    Sie merken erst wie wichtig die Familie ist, wenn sie glauben, sie zu verlieren.

    So meine Sicht. Der Spot soll so eher Weihnachten als Fest der Familie und der Liebe darstellen und Edeka will Teil dieser Idylle sein. Die Werbung soll positive Gefühle mit Edeka verknüpfen. Analog zu „I’m loving it“ und McDonald’s.

    Daher teile ich die Kritik an dem Spot überhaupt nicht.

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  17. muschelschubser sagt:

    Hm.
    Geht es nicht eigentlich weniger um den Spot selbst als um Rechtsis manipulative Methode, das letzte Wort und Recht zu haben?

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  18. IULIUS sagt:

    Der Spot paßt mit meinem Humor zusammen.

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  19. Florian sagt:

    Der Spot ist jetzt übrigens sogar in den USA angekommen – ausgerechnet bei den BigBang Theory Fans …
    http://www.sheldonsfans.com/article-1451-finally-a-video-that-remembers-the-elderly-who-are-alone-at-christmas-a-powerful-video-that-everyone-should-see.html

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  20. […] einmal wieder bei sich zu Hause versammeln zu können. Es gibt wohl viele Gründe, ihn zu kritisieren. Doch aus Werber-Sicht hat man vermutlich „alles richtig gemacht“, der Film ist ein […]

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