Anreiz.

Veröffentlicht: Dezember 8, 2015 in Uncategorized

Anlässlich seiner heutigen Wahl zum MDR-Rundfunkrat:

flath

Kommentare
  1. Wo er, durch deine Brille gesehen, recht hat, hat er recht.

    Gefällt mir

    • Zugegeben, ich wäre natürlich viel lieber mit einer Frau zusammen, aber dann dachte ich… hach, diese Steuervergünstigungen…

      Gefällt 2 Personen

      • Lomi sagt:

        Man könnte jetzt auch küchenpsychologisch herumspekulieren, dass der Mann seine heimliche Homosexualität und seine Unlust an der Ehe auf alle anderen projiziert.

        Gefällt mir

      • Tja, so ist das eben in der heteronormativen Gesellschaft. Eigentlich liegt der gute Flath damit ganz auf der Höhe der kritischen Theorie feministischer Auslegung.

        Gefällt mir

      • Steffen sagt:

        Forscher der University of Essex haben herausgefunden, dass es bei Frauen nur zwei mögliche sexuelle Orientierungen gibt: lesbisch oder bisexuell.

        Gefällt mir

        • Michael sagt:

          gei…. interessant

          Gefällt mir

        • sharkathotep sagt:

          Dann bin ich wohl eine Außerirdische, weil ich Frauen sexuell gesehen absolut nichts abgewinnen kann.

          Gefällt mir

          • Mona sagt:

            Dann bin ich Außerirdische Nr. 2. Ich finde Frauen an sich hübsch, sexy und interessant, aber ich hab überhaupt kein Verlangen mit einer Frau Sex zu haben. Ich denke schon, dass es toll und schmeichelnd ist, wenn eine Frau auf einen steht und einen verführt usw, aber es bringt mir sexuell nichts.

            Als ich das oben mit der Studie gelesen hab, hab ich auch direkt dran gedacht, dass sowieso alle Frauen, die keine Lust haben mit anderen Frauen rumzuknutschen als homophob abgestempelt werden.

            Den Beitrag von bunte.de mit der Beschreibung der Studie verstehe ich nicht ganz. Wieso sollten Frauen nicht durch Frauen erregt werden können? Und nur weil Pornos mit Frauen die Frauen erregt haben, heißt es doch noch lange nicht, dass diese Frauen selbst eine andere Frau im sexuellem Kontext berühren wollen. Kann doch sein, dass sie von den Porno-Frauen erregt werden, weil sie sich so gut in sie hinein versetzen können?
            Haben die Forscher wirklich nur von der Erregbarkeit durch Pornos auf bi, hetero oder homo geschlossen? Männer schauen doch auch Pornos, wo auch männliche Pornodarsteller sind, das heißt doch nicht, dass sie damit bi sind.

            Gefällt 2 Personen

        • St. Elmo sagt:

          @ Steffen
          glauben herausgefunden zu haben,

          das ergebnis müsste erstmal überprüft werden,
          für mich klang das ganze vom Aufbau eher so als ob man genau dieses Ergebnis erzielen wollte.
          Wobei ich bei dem Ergebnis jetzt nicht beurteilen kann ob das feministische oder maskulistische Forschung war.

          Gefällt mir

      • gerks sagt:

        Vielleicht geht es darum? http://www.bunte.de/sexualitaet/sex-studie-warum-wirklich-jede-frau-bisexuell-ist-193401.html
        Man kann natürlich sagen Homosexualität und Heterosexualität sind gleich zu betrachten. Und natürlich ist es ganz klar, dass man sexuelle Ausrichtungen nicht ändern kann. Komisch ist dann nur warum sich immer mehr Berichte damit beschäftigten, dass es Heterosexualität bei Frauen eigentlich gar nicht gibt. Das Zusammenleben mit Männern nur eine Variante ist.

        Oder anders ausgedrückt. Homosexualität ist offenbar angeboren Heterosexualität aber heilbar.

        Gefällt mir

        • Lomi sagt:

          „Homosexualität ist offenbar angeboren Heterosexualität aber heilbar.“

          Spätestens JETZT müsste Adrian eigentlich hier auftauchen ^^

          Gefällt mir

          • gerks sagt:

            Ja? Warum? Ich glaube Adrian ist so wie ich der Meinung, dass die sexuelle Ausrichtung angeboren ist. Dieser Satz drückt nur aus, dass man wenn sich ein Mensch als homosexuell deklariert hat, jede weitere Frage danach erübrigt. Wer dann dessen Homosexualität in Frage stellt, ist ein Idiot. Weil das würde doch wohl jeder selbst wissen, was er ist.

            Wenn jemand aber sagt er sei Hetero, so wird seit neuestem (besonders bei Frauen) vermutet, sie sei bisexuell. Oder alle Menschen wären bisexuell. Sie hätten es nur noch nicht ausprobiert. „I kissed the girl and I like it“ Und wer das kategorisch ablehnt, ist homophop weil er ja die eigenen homoerotischen Neigungen von denen gesagt wird, dass sie “ jeder Mensch hat“ in sich ablehnt.

            Witzig. Das hört sich in etwa so an, wie L: „Ich esse keine Tomaten“
            R: „He. du musst echt mal Tomaten probieren, die schmecken lecker“
            L; „Nein, von Tomaten wird mir übel“.
            R: „Du Tomatenhasser. Wenn du nicht so ein Reaktionär wärst, dann würdest du mal Tomaten probieren“.

            Gefällt 1 Person

            • Lomi sagt:

              „Ja? Warum?“

              Weil eine heilbare männliche Heterosexualität ungeahnte Perspektiven für ihn eröffnen würde😉

              „Wenn jemand aber sagt er sei Hetero, so wird seit neuestem (besonders bei Frauen) vermutet, sie sei bisexuell. Oder alle Menschen wären bisexuell. Sie hätten es nur noch nicht ausprobiert. “I kissed the girl and I like it” Und wer das kategorisch ablehnt, ist homophop weil er ja die eigenen homoerotischen Neigungen von denen gesagt wird, dass sie ” jeder Mensch hat” in sich ablehnt.“

              Das kommt mir aber sehr bekannt vor. Also ich glaube, das habe ich aus dem Umfeld von Freud schon mal so vernommen, abgesehen von dem Vorwurf der Homophobie. Die Behauptung, alle Menschen seien bi, ist jedenfalls schon sehr alt. Und sehr praktisch: Man kann Dir als Mann unterdrückte homoerotische Neigungen unterstellen, die Du so sehr unterdrückst, dass Du sie gar nicht mehr wahrnehmen kannst. Und schon ist alles, was Du sagst, ein Symptom dieser Unterdrückung.

              Gefällt mir

        • Adrian sagt:

          Dass die Sexualität von Frauen fluider ist als von Männern ist ein alter Hut. De Intimität unter Frauen ist ja an und für sich schon grundsätzlich größer.

          „Oder anders ausgedrückt. Homosexualität ist offenbar angeboren Heterosexualität aber heilbar.“

          Das ist Deine Interpretation. Man könnte auch sagen: Weibliche Heterosexualität ist die Ausnahme.

          Gefällt mir

          • gerks sagt:

            Also sind Männer primär entweder schwul oder hetero. Aber Frauen sind fast alle bisexuell. Lustigerweise hatte ich mich schon mal früher in meinem Bekanntenkreis mal umgehört,. Das Ergebnis war nicht erstaunlich. Viele Frauen sehen Sex mit Frau und Frau als ästhetischer an. Selber aber lehnen sie es aber für sich ab. Empfinden die Vorstellung als trotzdem ekelig. Nicht anders als Männer also. Sie haben ebenfalls gemeint, diese Frau-Frau Szenen in Pornos törnen sie nicht an, sondern irgendwie die Männer meinten sie.
            Es ist also kein „alter Hut dass die Sexualität von Frauen fluider wäre“ sondern eine reine Männerphantasie. Warum darüber lässt sich streiten. Wahrscheinlich ist es der Voyeurismus der hier bedient wird. Weil der Betrachter stellt sich offenbar vor, dass er da dann mitmachen könnte.

            Seltsamerweise wird hier ebenfalls wieder mit zweierlei Maß gemessen. Frau-Frau kann sich sogar auf der Bühne küssen. kann in Caffees Zungenküsse austauschen, das wird alles als toll gefeiert. Machen das zwei Männer wird sofort der Reflex „das ist ja ekelig“ spürbar.

            Meine Interpretation ist also glaube ich nicht so falsch. Heterosexualität wird offenbar (besonders bei Frauen) als etwas fluides angesehen. Homosexualität als etwas komplett feststehendes.,
            Auch von dir.

            Gefällt 1 Person

            • Adrian sagt:

              „Frau-Frau kann sich sogar auf der Bühne küssen. kann in Caffees Zungenküsse austauschen, das wird alles als toll gefeiert. Machen das zwei Männer wird sofort der Reflex “das ist ja ekelig” spürbar.“

              Tja fürs mich ist das ein starkes Argument für die fluide weibliche Sexualität.

              Gefällt mir

              • gerks sagt:

                Ich glaub eher, dass ist ein starkes Argument, dass unsere Kultur Frauen als ästheischer darstellt und daher Sex zwischen Frauen als solcher gesehen wird. Auch von Frauen.
                Nur hat das nichts damit zu tun, welche sexuelle Präverenz der Mensch hat.
                Das du damit kein Problem hast, wenn Frauen suggeriert wird, sie hätten es mit Frauen viel leichter, ist mir schon klar. Du bist davon nicht betroffen. Dir ist es um es einfach zu sagen, egal.
                Für Heteromänner, die sowieso bereits als Feindbilder klassifiziert wurden, ist es keine so einfache Sache. Auf der einen Seite wird Frauen ein Bedrohungsszenario durch Hetero-Männer dargelegt, jeder Mann auf der Straße ist Belästiger, jeder Bekannte den sie daten, ein potentieller Vergewaltiger und jeder Hetero-Vater der seine Tocher zärtlich hält, möglicherweise ein Pädophiler. Und anderseits wird Frauen ebenfalls eingeredet, sie sollten es doch mal mit etwas Homoerotik versuchen. Das wäre gar nicht so abstoßend wie sie meinen würden. Sondern was ganz schönes und tolles

                Frage: Was haben diese beiden Strömungen gemeinsam?

                Gefällt mir

                • Lomi sagt:

                  „Ich glaub eher, dass ist ein starkes Argument, dass unsere Kultur Frauen als ästheischer darstellt und daher Sex zwischen Frauen als solcher gesehen wird.“

                  Zumindest Teil 1 dieser Aussage finde ich plausibel. Ich selber knipse ja auch und mehrheitlich Frauen, seltener Männer. Männer scheinen auch nicht so erpicht darauf, sich fotografieren zu lassen. Mein Eindruck ist zudem, dass Fotografinnen ebenfalls bevorzugt Frauen fotografieren. Auch hört man die Meinung nicht selten, Frauen seien schöner und erotischer als Männer – sehr häufig eben auch von Frauen so geäußert.

                  Aber warum das so ist und was es bedeutet, das kann ich nicht sagen.

                  Gefällt mir

                  • gerks sagt:

                    Ich vermute mal, dass der Körper, das Geschlechtsteil von Männer als unerotisch angsehen wird. Also etwas fremdes. Selbst Männer haben damit schon ihr Problem unter Gemeinschaftsduschen usw. Ich vermute mal, dass im Unterschied zur antiken Kultur wo Männerkörper etwas hochästhetisches waren, der Körper des Mannes in Lauf der Zeit entwertet wurde. Damals war Homoerotik unter Männern nichts „ekeliges“ sondern etwas bekanntes. Jugendliche Männer hatten oft Beziehungen zu älteren Männern (sogenannte Knabenliebe) und die Darbietung des männlichen Idealkörpers war Teil der Kunst und der Gesellschaft.

                    Das hat sich offenbar im Mittelalter gewandelt. Ähnlich wie der Frauenkörper verhüllt werden musste, musste der Männerkörper als unattraktiv gewertet werden. „Was ein Mann schöner ist als ein Aff, ist ein Luxus“. Kennst du diesen Spruch?
                    Aber mit Naturgebenheit hat das nichts zu tun.Nur mit unserer Art Männer und Frauen zu betrachten. Dem können sich wie man sieht @Lomi auch noch so emanzipierte Frauen nicht entziehen.

                    Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Wenn man das männliche Geschlechtsteil auch oft und fast überall zeigen würde, wie es bei Frauen-Brüsten der Fall ist, dann wär es nicht mehr so fremd. Aber ich glaub, das willst du nicht, weil dann noch extremer ein Schönheitsideal für Penisse entstehen würde.
                      Andere Körperteile: Männer-Pos gibt es in den Medien sehr viel, wahrscheinlich gibt es trotzdem noch viel mehr Frauen-Pos.

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Ich nicht? Wieso? Es wäre nur gleichberechtigt zum herzeigen nackter Frauenkörper
                      Das Zeigen von Frauenbrüsten dagegen ist nicht das Gleiche. Frauenbrüste sind kein Geschlechtsteil. Sonst würden sich Babys an Geschlechtsteilen zu schaffen machen😉 Nein, Brüste sind definitionsgemäß sekundäre Geschlechtsmerkmale, wie ein Bart bei Männer, mehr nicht.

                      Mir ist schleierhaft, woher diese komische Gleichsetzung Penis=Brüste kommt.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Ich hab das verglichen, weil beides nach außen geht, aber normalerweise von Kleidung bedeckt ist.

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Trotzdem sind Brüste keine Geschlechtsteile. Und wie man an den Initiativen in den USA sieht, sollen sie auch nicht so betrachtet werden.
                      Weil sonst wären die Initiativen „Free the nipple“ bei denen Frauen reklamieren, dass sie ihre Brüste zeigen sollen dürfen, wann und wie sie wollen, nur damit vergleichbar, dass Männer ihren Penis raushängen lassen dürfen, wo und wie sie wollen.
                      Oder?

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Ja, das finde ich auch vergleichbar. Es geht ja um Nacktheit, da wo die Menschen in Deutschland bzw. USA normalerweise Kleidung tragen. Ob man nun mit nacktem Oberkörper, nacktem Unterkörper oder ganz nackt rumläuft ist dann doch auch egal.

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Echt? Also sollten Männer auch ihren Penis raushängen lassen können wo sie wollen, weil Penis=Busen?

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Ich bin ja nicht dafür, dass alle Menschen ohne Kleidung rumlaufen in der Öffentlichkeit. Ich find es schon ganz praktisch, dass jeder sich ein Shirt und eine Unterhose anzieht. Aber wenn Frauen irgendwo oben ohne rumlaufen dürfen sollen, weiß ich nicht, wieso sie und die Männer dort nicht auch unten ohne rumlaufen können, wenn man sich sonst normal benimmt und nicht auf die Idee kommt andere nackte Leute ungefragt anzufassen, sie anzustarren oder auszulachen. Sexuelle Handlungen sollte man in der Öffentlichkeit auch sein lassen, egal ob an sich oder an anderen, dafür kann man sich einen geeigneteren Ort suchen.

                      Das, was du verlinkt hast, beschreibt doch eigentlich nur über angezogene Menschen. Sie provozieren doch nur, weil deren Oberteile ein bisschen transparent sind oder sie Oberteile haben, wo Brustwarzen aufgemalt sind. Kannst das doch auch für Männer machen: Hosen mit aufgemaltem Penis.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Laufen da sonst auch Frauen oben ohne rum oder nur die, die Geld für Fotos bekommen? Gibt es da auch Männer, die oben ohne sind? Ich kann mir das gar nicht vorstellen hier in die Innenstadt zu gehen und halbnackte Menschen zu sehen.

                      Das ist schon ein bisschen seltsam, was sie machen. Sie machen das ja nur, um aufzufallen, damit die Leute Fotos mit ihnen wollen und dafür Geld bezahlen, oder? Sie tun es ja nicht einfach für sich, sie tun das um Aufmerksamkeit zu bekommen oder wenn sie sich bemalen, wollen sie vielleicht Kunst machen, die braucht ja auch Aufmerksamkeit.

                      Weswegen hat New York beschlossen, dass man dort halbnackt rumlaufen darf? Wegen der stillenden Mütter? Irgendeinen Sinn muss es doch haben, oder ist das einfach so eine Art FKK?

                      Wieso fühlen sich Menschen von Halbnackten belästigt? Dort laufen bestimmt auch viele andere außergewöhnlich auffallende Menschen rum (kenne nur Reportagen über Leute in Verkleidungen, die auch Geld verdienen, indem sie sich fotografieren lassen). Fühlen sich die Menschen von denen auch belästigst oder ist das wirklich nur die Nacktheit? Ich weiß zu wenig darüber.

                      Wenn überlegt wird die Fußgängerzone zu entfernen, dann gibt es doch für alle anderen Leute auch keine Arbeit mehr, die sich von Touristen für Fotos bezahlen lassen. Vielleicht ist New York gar nicht gegen die Nacktheit, sondern gegen die Fußgängerzone voller Leute, die von den Touristen Geld auf der Straße nehmen? Keine Ahnung.

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Nein es geht nicht ums Halbnackt @Mona. Die Intiative #Freethenipple wendet sich gegen das in Amerika häufig zu findende Nippelzeigverbot und in weiterer Folge will man erreichen, dass man auch als Frau die Brüste und damit die Nippel so zeigen darf, weil ja Teil der Frauenbrust, da ja auch Männer ihre Brust frei zeigen dürfen.
                      Hier sollen die Brüste nicht als Sexualbereich gelten. Sondern einfach nur als Teil des Oberkörpers. Wenn es dann aber darum geht, das eine Frau das Gefühl hat, dass dieser angestarrt wird, ist es ein Sexualbereich und sexuelle Belästigung. Zugleich verpackt ihn in Form von Ausschnitten gut, damit man einen besonderen Reiz bei der Partnerwerbung ausübt. Irgendwie scheinen Brüste alles und nichts zu sein.
                      Bin gespannt wie man das rechtlich einwandfrei fassen will. Wird wohl auf Willkür der Richtenden rauslaufen ob das Zeigen von Brüsten oder das Anstarren dies als Erregung öffentlichen Ärgernis (Niemals) bzw. sexuelle Belästigung (Immer) gewertet wird.

                      Den hier auftretenden logischen Widerspruch kann ich nicht verstehen. Ich bräuchte einen Erklärbär bzw. Erklärbärin.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      „Hier sollen die Brüste nicht als Sexualbereich gelten. Sondern einfach nur als Teil des Oberkörpers.“

                      Sie sind ja auch einfach nur ein Teil des Oberkörpers.
                      Sexualbereich sind sie ja nur, wenn sie in einem sexuellen Kontext sind. Zum Beispiel, wenn die Frau mit ihren Brüsten spielen würde und zeigen würde, dass es sie sexuell erregt.
                      In einer Sauna, wo alle nackig sind, sind Körper einfach nur Körper, Brüste sind Brüste, Penisse sind Penisse. Erst wenn jemand auf einen Po/Brust/Penis starrt, ist das unangenehm, weil man merkt, dass der Mensch irgendwas mit dem angestarrten Körperteil in seinen Gedanken anstellt.

                      Ein Oberteil mit Ausschnitt finde ich nicht sexuell, aber es zieht Aufmerksamkeit auf sich, weil nackte Haut immer Aufmerksamkeit auf sich zieht, auch wenn es z.B. nur die Beine sind. Ja, ok es ist doch irgendwie sexuell, weil der, der das Dekolleté sieht, auf sexuelle Gedanken kommen könnte. Für die Frau selbst ist das ja nichts Sexuelles, es ist nur eine Art Dekoration, wie Ohrringe.

                      Nackte Männer sind an sich ja auch nicht sexuell. Dadurch, dass man sie nicht so oft sieht, denkt sich dann jeder „Wieso ist er nackt? Will er hier Sex haben? Versucht er damit mich zum Sex zu überzeugen?“ oder bei bösen Männern denkt man „Ein Vergewaltiger oder Pädophiler. Wuuaaaaah.“
                      Es gibt doch bestimmt in jeder Stadt irgendwelche FKK-Männer oder Frauen, wenn man sie oft genug sieht und erlebt, dass sie nichts Schlimmes anstellen und auch mit der Hygiene gut umgehen, dann akzeptiert man sie doch einfach und gewöhnt sich. Dann fängt man an sich zu wundern, dass diese Menschen mal angezogen spazieren gehen, weil man sie nur nackt kennt.

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Das war nett und einleuchtend erklärt, Erklärbärin. Danke.
                      Dennoch finde ich es verwirrend, dass Brüste und Penise verglichen werden. Weil ein Penis ist nun mal ein Geschlechtsorgan, so wie die Vagina. Die sollten entweder offen gezeigt werden dürfen oder nicht. Die Brüste sind nach dieser Erklärung nichts derartiges, daher sollten sie gezeigt werden können oder nicht, ohne das deswegen ein Aufruhr entstehen sollte. Allerdings sollte die Bestrafbarkeit von Anstarren, darauf reduziert werden, was beweisbar ist. Die Aussage der Frau, sich angestarrt zu fühlen, sollte nicht ausreichen. Sonst wie gesagt, ist Willkür die zukünftige Richtschnur in unserem Rechtssystem.

                      BTW: Auf Darstellungen aus dem alten Ägypten und aus Kreta ist der weibliche Oberkörper meist genauso unbekleidet wie der männliche. Und auch noch im antiken Rom band die Römerin zu vielen Gelegenheiten ihr Gewand so, dass eine Brust frei lag. Nacktheit beim Sport oder bei der Feldarbeit war für beiderlei Geschlecht normal. Noch bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein war es in Südasien üblich, dass Frauen ihren Oberkörper bei schönem Wetter im Freien offen trugen genau wie Männer.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Ach vergessen: Beim nackten Unterleib sollte man viel mehr auf die Hygiene achten, sonst hat man überall Urinschmiere oder Popo-Bakterien, wo man sich hinsetzt, da kann sich dann ein anderer Mensch nicht hinsetzen ohne vorher den Sitz zu desinfizieren, wenn er auch nackig ist.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Außerdem machen Babys an den Geschlechtsteilen zu schaffen, wie sollen sie denn sonst auf natürlichem Wege aus dem Frauenkörper rauskommen?

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Haha. Ja stimmt.

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      @Mona: „Ich hab das verglichen, weil beides nach außen geht, aber normalerweise von Kleidung bedeckt ist.“ Ich hab manchmal das Gefühl, Brüste sollen das sein,was gerade gebraucht wird. Wenn es um die Freiheit der Männer geht, nackte Oberkörper zu zeigen, sollen Bürste was ganz normales sein., Wenn es darum geht, die Sexualisierung z.B in der Werbung zu zeigen, dann werden sie auf einmal mit Penissen verglichen.

                      Ist dieser Widerspruch eigentlich nicht erkennbar? Auch du vergleichst Brüste mit Penise. Würdest du dann sagen, dass die Brüste genauso bedeckt zu halten sind wie der Penis in der Öffentlichkeit?

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Ja. In der Öffentlichkeit in Deutschland trägt man etwas, um seinen Unterleib und seine Brust zu verdecken, auch Männer ziehen Oberteile an, nicht nur Kleidungsunterteile. Die einzige Ausnahme sind stillende Mütter, weil sie ihr Kind ja schlecht so lang hungern lassen können bis sie wieder Zuhause angekommen sind, wenn sie mal den ganzen Tag unterwegs sind.

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Komisch. Hier ist es sogar fortschrittlich das nicht zu tun:
                      http://www.welt.de/vermischtes/article129588865/Brustwarzen-raus-So-geht-der-textile-Ungehorsam.html

                      Also sollen auch Männer ihren Penis zeigen dürfen auf der Straße? #Freethepenis?

                      Gefällt mir

                  • Mona sagt:

                    Es gibt auch sehr hübsche Männer. Mit ihnen auf den Plakaten kann man nur schlecht Kleidung, Schuhe und MakeUp für Frauen verkaufen.

                    Gefällt mir

              • Mona sagt:

                Für mich heißt es nur, dass küssende Frauen auf einer Bühne Publikum anziehen und das deswegen gemacht wird. Irgendwie muss man ja Geld verdienen.
                Küssende Männer in den Medien werden seltener gezeigt, weil ein größerer Teil des Publikums sich dafür nicht interessiert und man damit kaum Geld verdienen kann.

                Gefällt mir

              • sharkathotep sagt:

                Tja, für mich ist das ein starkes Argument dafür, dass Frauen sehr heterosexuell sind. Sie wissen, dass Männer das antörnt und machen es deswegen. Frauen sind nur in der Regel weniger homophob (weil fxf eben angeblich ästhetischer ist – nicht meine Meinung übrigens). Das ist alles.

                Übrigens, @gerks: google mal „MxM“, „MaleSlash“, „Yaoi“, „Shonen Ai“. Da wird es dir die Socken ausziehen😉 Frauen lieben die Vorstellung zweier schöner Männer im Bett ebenso wie Männer die Vorstellung zweier Frauen. Sie scheinen nur eher Mangas, Anime oder eben schriftliche Schwulenpornos zu bevorzugen. Eh ähnlich wie bei den Heten-Pornos. Frauen lesen lieber darüber, als es zu sehen, wie es scheint. Wobei ich glaube, dass die Anzahl pornoguckender Frauen steigt. Wenn man dagegen auf gängigen Fanfiction-Seiten nach FemSlash/Yuri/Shojo Ai sucht, wird man wesentlich weniger Treffer erzielen, und der wenige FemSlash, der existiert, wird viel eher von der kleinen Anzahl Männer, die Fanfiction schreiben, geschrieben. Frauen sind also wenn man irgendwelche dubiosen Studien ausklammert mitnichten alle bi.

                Gefällt 1 Person

                • david sagt:

                  Frauen lieben die Vorstellung zweier schöner Männer im Bett ebenso wie Männer die Vorstellung zweier Frauen.

                  Die Milliarden von Suchanfragen, die Pornoseiten auswerten, sprechen aber eine andere Sprache. Demnach schauen sich Frauen sehr viel lieber Filme mit zwei Frauen an, als mit zwei Männern. Wurde mir vor kurzem auch von einer seeehr heterosexuellen Freundin bestätigt.

                  Gefällt mir

                  • sharkathotep sagt:

                    Mag sein (wobei ich deine Freundin nicht für eine signifikante Quelle halte, aber egal). Man weiß hier allerdings nie, ob die Frauen alleine gucken, oder mit dem Partner. Und so weiter.
                    Aber du scheinst meinen Beitrag sowieso nur überflogen zu haben, denn offensichtlich ist dir völlig entgangen, dass ich hauptsächlich von SCHRIFTLICHEN Pornos geschrieben habe. Wären da Lesbenpornos auch so beliebt, würde es einen Markt dafür geben. Gibt es aber nicht. Schnulzen und Fanfictions handeln entweder von Hetero- oder Schwulensex, nicht aber von lesbischem. Komisch, nicht wahr, wenn Frauen doch alle so auf lesbischen Sex stehen.

                    Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Und die Zielgruppe für Pornos allgemein ist vielleicht zu 26% (ich meine diese Zahl mal gesehen zu haben) weiblich. Frag mich nicht, zu wie viel Prozent sie bei Liebes- und Erotikromanen weiblich ist. Ich vermute zu über 80% (wenn nicht mehr). Ich denke ja wohl, dass DA die Präferenzen wesentlich ausschlaggebender für eine Beurteilung der weiblichen Präferenzen sind, als visuelle Pornos.

                      Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Interessant,das mit den „schriftlichen Pornos“ wusste ich nicht.

                      Ich würde sagen, das spricht schon ganz klar dafür, dass Männer und Frauen Eorik im Schnitt anders wahrnehmen. Für Männer scheint die Wahrnehmung weiblicher Lust ein absoluter Schlüsselreiz zu sein und direkt dopaminerg wirksam zu sein.
                      Frauen hingegen fühlen sich vielleicht eher in die Person ein, die die Lust erlebt und kreieren daraus ihre eigenen Fantasien?
                      Ist ja auch eine Binse, dass sexuelle Lust bei Frauen viel eher „im Kopf“ passiert und bestimmte emotionale Zustände voraussetzt. Wie du sagst, ist „schriftlicher Porno“ ja auch für Männer weitestgehend uninteressant.

                      Ich halte jedenfalls wie du auch nichts von der These, dass Frauen tendenziell lesbisch sind.

                      Gefällt 1 Person

                    • sharkathotep sagt:

                      Ja, kann gut sein. Das, gepaart mit der Tatsache, dass männliche Pornodarsteller (und weibliche auch teilweise) häufig ziemlich unattraktiv sind. Wenn es lauter schöne Männer wären, und die Darstellerinnen etwas „normaler“ (also weniger hässlich aufgeblasene Möpse, aufgespritzte Lippen und Botox ), und die Stellungen nicht teilweise so schmerzhaft unbequem aussehen würden, kann ich mir vorstellen, dass Frauen auch häufiger an visuellen Pornos Gefallen finden würden. Angleichen würde es sich, denke ich, trotzdem nicht wirklich …

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Bei Frauen kann die Lust mit der richtigen Berührung beginnen. Da schaltet dann der Kopf eher ab.🙂

                      Gefällt mir

                    • gerks sagt:

                      Männer sind sexuell Augentiere, Frauen Hauttiere.😉 Soviel Klischee darf ich hier mal einbringen.

                      Gefällt mir

                  • themalgot sagt:

                    >> Die Milliarden von Suchanfragen, die Pornoseiten auswerten, sprechen aber eine andere Sprache. Demnach schauen sich Frauen sehr viel lieber Filme mit zwei Frauen an, als mit zwei Männern. Wurde mir vor kurzem auch von einer seeehr heterosexuellen Freundin bestätigt.

                    Ich denke, da wird nicht ausreichend berücksichtigt, welche Art von Frau sich die Art von Pornos, die auf den üblichen Seiten verfügbar ist, überhaupt ansieht, in der nur noch die Darstellung vom Sex im Vordergrund steht. Die hatten früher zumindest noch den Hauch einer Handlung.

                    Ansonsten würde ich sagen, dass das ganz einfach daran liegt, dass Frauen darauf programmiert sind zu empfangen (selbstbezogen beim Sex), und Männer darauf, zu geben (Andersbezogen).

                    Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Darum endet ja auch jeder Porno mit Fellatio und der männlichen Ejakulation, weil Männer ja so „andersbezogen“ sind.

                      Gefällt mir

                    • themalgot sagt:

                      Dass sich manche wegen einer geäußerten These immer gleich so angegriffen fühlen …

                      Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich zeige nur auf, dass ich deine These für Bullshit halte.

                      Gefällt mir

                    • themalgot sagt:

                      Dafür heult du ganz schön viel rum.

                      Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Ich bewundere deine Fähigkeit, durch Ferndiagnose meinen Gefühlszustand zu erkennen. Bist du Wahrsager oder sowas?😀

                      Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Von „ganz schön viel“ zu sprechen, wenn ich mit einem einzelnen Satz antworte, ist auch eine Kunst für sich😉

                      Gefällt mir

                    • themalgot sagt:

                      Als Feedback für eine These ist es das.
                      Und ja, ist nicht schwer zu sehen dass dich meine These aufgeregt hat.

                      Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Das war nichts als eine kurze, zweizeilige, sarkastische Bemerkung. Ich wusste nicht, dass das heutzutage schon als Rumheulen gilt.

                      Gefällt mir

                    • themalgot sagt:

                      Wenn man gleich sarkastisch werden muss, schon.

                      Ich habe eine These aufgestellt. Meine Erklärung zu einem Phänomen. Ich habe nicht gesagt, dass sie richtig ist. Lediglich meine Sicht darauf. Für niemanden ist sowas ein Grund gleich rumzuzicken. Außer natürlich, man hat einen Nerv getroffen.

                      Ich finde die Cumshots am Ende der meisten Pornos übrigens total unerotisch. Da guck ich lieber Creampies.

                      Gefällt mir

                    • sharkathotep sagt:

                      Du bist nicht der Erste, der diese „These“ aufstellt. Bei weitem nicht. Das scheint so die gängige These von Antifeministen zu sein: der Mann ist totaaal aufopfernd und die Frau völlig selbstbezogen in sexueller Hinsicht. Beim x-ten Mal nervt es schlicht.

                      Ich finde beides eklig, ehrlich gesagt. Den Fokus auf die diversen Körperflüssigkeiten, vor allem das inbrünstige Herumspielen mit diesen mit der Zunge in Pornos habe ich noch nie verstanden.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Das nennt sich Schuß ins Blaue und gucken wie der andere reagiert.

                      Eindeutig durchgefallen😉

                      Gefällt mir

                • Adrian sagt:

                  Der ultimative Porno für Frauen ist sowieso die Shopping-Tour mit Freundin😛

                  Gefällt mir

                  • Mona sagt:

                    Ich dachte Porno für Frauen wär ein candle light dinner, wo der Mann einen bekocht , vorher die Wohnung geputzt hat und alles hübsch geschmückt hat.😛 Zusätzlich kann er noch einen Liebeserklärung+Heiratsantrag machen, für multiple Orgasmen.😀

                    Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Mit den multiplen Orgasmen funktioniert aber nur dann, wenn sie sich einen anderen Mann mitbringt. Der Vorhandene dürfte vor Erschöpfung eingeschlafen sein.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Ich hab mir das so gedacht, dass allein die Tatsache, dass sie sieht was der Mann alles für sie gemacht hat und die Liebeserklärung hört, schon zu den multiplen Orgasmen führt. (Den Sex damit komplett substituieren, wie Adrian das gemacht hat mit „Shopping-Tour mit Freundin“)😀

                      Gefällt mir

              • gerks sagt:

                „Wenn Männer ihre Brust zeigen dürften, müsse das gleiche Recht für Frauen gelten.“
                Das ist die Argumentation @Mona. Und wenn ich dies so fortführe wie du es begonnen hast (Zeigen der Brüste=Zeigen des Penis), bedeutet dass: „Wenn Frauen ihre Brüste zeigen dürfen, muss das gleiche Recht für die Penise der Männer gelten“.
                Oder?

                Gefällt mir

                • Mona sagt:

                  Wie schon geschrieben, ich bin eher für gekleidete Menschen in der Öffentlichkeit.

                  Aber ansonsten stimme ich dem zu, wenn da halbnackte Frauen rumlaufen, können sie genauso gut ganz nackig rumlaufen und die Männer gleich mit. Wie früher die Kleinkinder im Schwimmbad. Ich hab gehört, seit einigen Jahren dürfen Kleinkinder in einigen Schwimmbädern das nicht, die sollen wohl auch einen Baby-Badeanzug oder -Badehose anziehen oder zumindest eine Windel, die einiges verdeckt. Es gibt wohl auch Bikinis für Mädchen im Kindergartenalter. Seltsame Dinge gibt es auf der Welt.

                  Gefällt mir

            • david sagt:

              Nicht anders als Männer also. Sie haben ebenfalls gemeint, diese Frau-Frau Szenen in Pornos törnen sie nicht an, sondern irgendwie die Männer meinten sie.

              Dann hast du wohl sehr viele (verdeckt) schwule Bekannte.

              Gefällt mir

  2. Lomi sagt:

    Ja, offenbar haben diese Leute irgendwie Angst davor, dass keiner mehr Hete sein möchte. Also glauben sie, man bräuchte extra Anreize dafür. Für Geld und Privilegien verzichten die Leute also auf ihren Spaß und stellen sich in den Dienst der Fortpflanzung. Das Wort „Zukunft“ deutet ja an, dass es letztlich um Fortbestand der Gesellschaft durch Kinderkriegen geht.

    Nach 25 Jahren Leben im Neoliberalismus kommt mir da die Idee, die Sache als einen Markt anzusehen: Der Staat will sein Volk zahlenmäßig groß halten und braucht dafür Kinder. Dann soll er eins bei mir in Auftrag geben, gegen entsprechenden Marktpreis, versteht sich. ^^

    Gefällt mir

    • Frank sagt:

      „Dann soll er eins bei mir in Auftrag geben, gegen entsprechenden Marktpreis, versteht sich. ^^“

      Aufgrund des internationalen Überangebots wird der Marktpreis bei dir bestimmt keinen Anreiz für eine Produktion schaffen.

      Gefällt mir

    • Mona sagt:

      Ich versteh ihn auch so, dass er meint, es gibt Kinder nur, weil es die Ehe gibt. Wie schaffen es bloß die ganzen anderen Säugetiere Nachwuchs zu bekommen, obwohl sie ja gar nicht verheiratet werden von Kirche oder Staat?😉 Ein Mysterium.

      Gefällt 2 Personen

      • Weil die in Sünde leben! Aber die werden schon noch sehen, was sie davon haben!

        Gefällt mir

      • Mycroft sagt:

        @Mona:
        Die triviale Antwort: die ganzen anderen Säugetiere haben keinen Zugriff auf die Pille.
        Die supertriviale Antwort: bei den allermeisten Säugern kümmern sich eh‘ nur die Mütter um den Nachwuchs, es gibt also regelmäßig keine eheartigen Gemeinschaften, Ausnahmen sind Menschen, Löwen und letztens einmal ein Tiger (die stehen kurz vor der Ausrottung, da kann man auch als Tiger mal über seinen Schatten springen). Menschen sind also mal wieder die Ausnahme.

        Ansonsten sehe ich das wie Caron: Eheprivilegien zugunsten von Familienprivilegien abschaffen, sofern es hierbei um die Kinderpolitik gehen soll.
        Wenn ein Ehepaar mit Kindern fast nur die Privilegien wie eines ohne hat, aber pro Kind einen sechsstelligen Eurobetrag ausgeben wird, bevorzugen diese „Privilegien“ im Endeffekt kinderlose Ehen.
        Bitte nicht missverstehen, dass ist jetzt eigentlich nicht die „Schuld“ der Homoehe. Aber warum sollten Staat und Gesellschaft die Ehe gegenüber sagen wir Wohngemeinschaften oder Blutsbrüderschaften privilegieren, wenn nicht in Hinblick etwaiger Kinder?
        Wenn der Anteil von Ehepaaren, die aus persönlichen, medizinischen, biologischen und/oder Altersgründen keine Kinder kriegen, steigt, lohnen sich diese Privilegien irgendwann nicht mehr für Staat und Gesellschaft.

        Gefällt mir

        • Mona sagt:

          Bei dir hört es sich so an als ob alle Menschen mit der Pille verhüten. Es gibt Frauen, die sie nicht nehmen dürfen/wollen, wegen Nebenwirkungen oder Krankheiten, oder einfach nicht so gut in der Anwendung sind, dass es bei denen nicht lohnt sie zu nehmen. Es gibt viele andere Verhütungsmethoden.

          Egal ob es Ehen, Verhütung und Armut gibt oder nicht, das alles wird keinen Menschen, der Kinder haben will, davon abhalten welche zu bekommen, sofern er und sein Sexpartner fruchtbar sind.

          Meine Meinung stimmt im Großen und Ganzen auch mit Carons Meinung überein.

          Gefällt mir

          • Mycroft sagt:

            Ok, „Pille“ bitte als Abstraktum verstehen für „Methode, nicht schwanger zu werden“. Sonstige Säugetiere treffen diese Entscheidung nicht (bewusst).
            Wunsch und Wollen sind zwei paar Schuhe. Ich wünsche mir ein halbes Jahr Urlaub.
            Es gibt Menschen, die gerne Kinder hätten, fruchtbar sind, einen fruchtbaren Partner mit Kinderwunsch haben, aber trotzdem keine Kinder kriegen wollen, weil ihre wirtschaftliche Situation nicht ausreicht. Ein Grund dafür (wobei ich jetzt nicht weiß, ob der CDU-Mann das meint) kommt zustande, wenn es sehr viele Ehepaare gibt, die zwar die Eheprivilegien nutzen, aber keine Kinder kriegen. Elternpaare mit denselben Privilegien sind diesen Ehepaaren gegenüber wirtschaftlich im Nachteil (Kinderlose haben weniger Ausgaben, Kinderlose sind flexibler bei der Jobsuche, Kinderlose sind flexibler bei der Wohnungssuche, etc.), weshalb sich Paare mit Kinderwunsch schon mal darauf verzichten.
            Als das Grundgesetz geschrieben wurde, mit dem besonderen Schutz von „Ehe und Familie“ gab es die Pille (oder ähnlich zuverlässige Methoden) noch nicht, d.h., der Gesetzgeber konnte davon ausgehen, dass die große Mehrheit aller Ehen auch zu Kindern führen (und umgekehrt, Leute, die Kinder bekamen, heirateten bald), so dass eine Privilegierung von Eheleuten meistenfalls mit einer Privilegierung von Eltern einherging.

            Inzwischen ist das nicht mehr so. Mit den bekannten Folgen.

            Gefällt mir

            • Mona sagt:

              „Es gibt Menschen, die gerne Kinder hätten, fruchtbar sind, einen fruchtbaren Partner mit Kinderwunsch haben, aber trotzdem keine Kinder kriegen wollen, weil ihre wirtschaftliche Situation nicht ausreicht.“
              Dann haben sie sich aus Gründen gegen Kinder entschieden. Wenn jemand Kinder für sein Leben für sehr viel wichtiger hält als Arbeit oder Geld, dann bekommt er welche, auch wenn er nichts hat. Dann hat er sich für Kinder entschieden und ihn hindert die Armut nicht. Es lässt nicht jeder mit Kinderwunsch die Kinder weg, nur weil die äußeren Umstände vielleicht nicht perfekt sind. Ich kenn auch Paare, die sagen „Wir müssen ein Haus haben und zusammen mindestens 100 000 pro Jahr verdienen, um uns zwei Kinder zu leisten. Wenn wir das alles nicht haben, dann sind wir keine guten Eltern und können den Kindern nichts bieten und bekommen sie deswegen erst gar nicht.“

              Gefällt mir

              • Mycroft sagt:

                Es ist ein Unterschied, ob man etwas gerne hätte, sich aber nicht leisten kann oder will, oder etwas nicht gerne hätte, egal, ob man es sich leisten könnte. Ob es jetzt 100.000 Euronen sein müssen, sei mal dahingestellt, aber die meisten Paare vergleichen sich wohl mit anderen Paaren, die dieselbe Ausbildung und Einkommensklasse haben. Wenn ein Paar mit Kind+Kindergeld-Mehrausgaben deutlich schlechter dasteht als ein Paar ohne Kind, ist das schon geeignet, dass Paare mit generellen Kinderwunsch diesen überdenken.

                Jetzt hat „der“ Staat oder „die“ Gesellschaft aber ein Interesse daran, dass es auch in Zukunft noch „den“ Staat bzw. „die“ Gesellschaft gibt, also, dass es auch in Zukunft Menschen gibt, die den Staat oder die Gesellschaft tragen. Also sollte der Staat bzw. die Gesellschaft darauf hinarbeiten, dass Paare mit Kinderwunsch diesen auch ausleben.
                Wenn die herkömmliche Methode, Ehepaare zu privilegieren, nicht mehr greift, müssen Staat und Gesellschaft eben andere Methoden entwickeln. Angenommen, die Einteilung wäre 1/3 Leute, die gar keine Kinder wollen, 1/3 Leute, die auf jeden Fall Kinder wollen und 1/3 Leute, die evt. Kinder wollen, aber dafür nicht zu viele wirtschaftliche Nachteile im Vergleich zu anderen in Kauf nehmen wollen. Wenn man dem mittleren Drittel irgendwelche Vorteile gewährt, aber dem ersten Drittel dieselben Vorteile, sind diese Vorteile keine Vorteile mehr. Das ist so, als würde ein Anfänger beim Monopoly doppelt so viel Startkapital bekommen wie normal, um ihn zu ermuntern, es mal auszuprobieren, aber dann bekommen seine erfahrenen Gegenspieler auch das doppelte Startkapital. Wo wäre dann der Vorteil?

                Gegenfrage: Warum sollte es staatlicherseits überhaupt Eheprivilegien geben, wenn nicht, um Leute zu ermuntern, Kinder in die Welt zu setzen?

                Gefällt mir

                • Mona sagt:

                  Der Vorteil wäre dann noch bei der gegenseitigen finanziellen Unterstützung da. Also dass der Staat kein Hartz4 zahlen braucht, wenn die Person einen Ehepartner mit Einkommen hat. Das müsste mal jemand durchrechnen, was es Deutschland kostet, wenn sie das Hartz4-Geld zahlen würden statt Steuerersparnisse beim Splitting oder Erbschaftsfreibeträge in Ehen zu gewähren.

                  Früher gab es doch viel mehr Hausfrauen, oder nicht? Da war es für Deutschlan dbestimmt lohnend, dass viele verheiratet waren und damit vom Partner versorgt werden und nur das Splitting bekommen und keine eigenen Sozialgelder. Jetzt arbeiten doch in vielen Ehen beide Partner. Vielleicht lohnt es sich für Deutschland sich das Splitting zu sparen und stattdessen dem arbeitslosen Part direkt das Hartz4 zu gewähren?

                  Gefällt mir

                  • Mycroft sagt:

                    Die bürokratisch einfachste Version wäre auszurechnen, was der arbeitslose Teil des Paares an Hartz IV bekommen würde, wenn er Single wäre, und dieser Betrag wird von dem zu versteuernden Einkommen der arbeitenden Hälfte des Paares als Nicht-erwerbstätiger-Ehepartner-Freibetrag abgezogen. Der Regelsatz für Singles liegt 39 €/mon über dem von Ehepartnern, so dass ein Anreiz verbleibt, doch zu heiraten: 468 €/a!
                    Na, stimmt nicht ganz. Aber die Superreichen nehmen ja bekanntlich jede Möglichkeit mit, Steuern zu sparen, das wird eine Heiratswelle sondergleichen auslösen. Reiche, die Arme heiraten natürlich nur. Yay for Klassenunterschiedsüberbrückung.

                    Gefällt mir

                    • Michael Mendelsohn sagt:

                      Wenn du heiratest, kannst du das Existenzminimum als Grundfreibetrag steuerfrei geltend machen, das sind 721€ im Monat. Logischerweise müsste das bei einer Bedarfsgemeinschaft, wo ein Teil nicht arbeitet, auch so laufen, aber vermutlich tickt der Fiskus da anders?

                      Gefällt mir

    • Adrian sagt:

      „Ja, offenbar haben diese Leute irgendwie Angst davor, dass keiner mehr Hete sein möchte“

      Verständlich. Gerade im Zeitalter des Feminismus.

      Gefällt 1 Person

      • Kai V sagt:

        Zumindest kein männlich weisser Hete… Ist ja auch ganz schön hart, so neben Karriere noch die Rapekultur aufrecht halten, alles tun um meiner Ex keinen Unterhalt zu zahlen… Da bleibt kaum noch Zeit um meine Kollegin zu Objektifizieren… Fürs wirkliche Patriarchat habe ich da kaum noch Zeit…

        Gefällt mir

        • gerks sagt:


          Kai V: Schwänzt du womöglich die monatlichen Partriarchatsveranstaltungen? Du weißt was das bedeutet?
          Und das sagst du hier so offen? Hier bei Erzählmirnix, die Patriarchin ehrenhalber ist, wegen ihres listigen Antisexismus den sogar Antisexisten für Feminismus halten und hat noch nie ein Treffen versäumt. Nicht gut. Gar nicht gut.

          Gefällt mir

  3. Caron sagt:

    Es ist mir absolut unverständlich, warum niemand auf dem Programm hat, die finanzielle Privilegierung der Ehe abzuschaffen und stattdessen Kindererziehung (im Allgemeinen, nicht als Herdprämie) zu privilegieren. Das ist schließlich, was uns als Gesellschaft interessiert. Nicht wer mit wem auf Pille vögelt. In unserem engeren Freundeskreis haben drei Paare einen Trauschein. Keines hat bisher ein Kind. Wir haben einen Sohn, aber keinen Trauschein. Das ist heutzutage kaum noch korreliert.
    Andere mit der Ehe verbundene Rechte (Erbe usw.), die einfach das Zusammenleben vereinfachen, kann man dann ja auch relativ frei vergeben. Am Besten entsexualisiert. Ich halte es auch für völlig legitim, wenn verwitwete Freundinnen zum Lebensabend zusammenziehen und rechtlich füreinander sorgen, ohne dass sie gleich ein lesbisches Paar werden müssen. Das ist einfach Wahlverwandschaft.

    Übrigens könnte man mit Deprivilegisierung auch gleich viele Religionsprobleme lösen. Wenn den Kirchen endlich ihre illegitimen und ständig missbrauchten (->Kirchliches Arbeitsrecht) Rechte genommen würden, müssten wir nicht diskutieren, ob die Moslems so etwas auch brauchen.

    Gefällt 6 Personen

    • Trollpogo sagt:

      Ich möchte deinen Kommentar knuddeln.

      Gefällt 1 Person

    • david sagt:

      Entgegen dem allgemeinen Irrglauben ist die Ehe nicht „privilegiert“, wenn man mal die Prämisse akzeptiert, dass in einer Ehe nicht jeder für sich selbst haushaltet, sondern ein gemeinsames „Familieneinkommen“ erwirtschaftet wird.Vor allem gehört dazu auch die Anerkennung, dass bspw. eine Hausfrau selbst ohne eigene Erwerbstätigkeit durchaus zu diesem Familieneinkommen beiträgt, indem sie durch ihre Erziehungs- und Hausarbeit erst ermöglicht, dass der Mann dementsprechend mehr Erwerbsarbeit übernehmen kann, was ihm sonst gar nicht möglich wäre.Sie hält ihm (oder je nachdem auch er ihr) „den Rücken frei“ und trägt somit zu seinem höheren bzw. einem höheren Familieneinkommen bei.

      Wer das anders sieht, muss das konsequenterweise dann auch so benennen, dass nur Erwerbstätigkeit steuerlich anerkannt werden soll und die Erziehungs-, Pflege- oder Hausarbeit keine Arbeit in diesem Sinne ist, die den Wohlstand der Familie mit sicherstellt. Das halte ich in der Tendenz für frauenfeindlich.

      Eine Ehe bzw. Familie ist eine Wirtschaftsunion. Für diese gelten auch gegenseitige Pflichten, beispielsweise tritt zunächst der Ehepartner und nicht etwa der Staat in die Verantwortung hinsichtlich Unterhalt, Pflege und sonstigen Sozialleistungen. Hiervon profitiert natürlich die Gemeinschaft/der Staat, ganz unabhängig davon ob diese Gemeinschaft auch Kinder hervorbringt und damit Steuerzahler großzieht. Auch für die Kinder übernehmen die Eheleute die finanzielle Hauptverantwortung, das Kindergeld reicht dazu nicht aus.

      Wie (also mit welcher Aufteilung) diese Wirtschaftsunion ihr Einkommen erwirtschaftet, geht den Staat gar nichts an. Bei getrennter Besteuerung eines gemeinsam wirtschaftenden Haushaltes würde dies in den allermeisten Fällen zu einer Schlechterstellung führen, wie sich leicht demonstrieren lässt:

      Ein Familieneinkommen von 50k würde nämlich bei einer 60:40 Aufteilung (Erwerbsarbeit/ Familienarbeit) höher besteuert als bei einer 50:50 Aufteilung.
      Das Ehegattensplittung stellt sicher, dass das Familieneinkommen immer gleich besteuert wird, egal für welche Aufteilung sich die Eheleute entscheiden. Das Familieneinkommen wird dann genauso besteuert wie ein ganz normales Einkommen. Man geht davon aus, dass beide (unanbhängig davon, ob sie nun im Einzelnen mehr Erziehungs- oder Erwerbsarbeit leisten) in gleichem Maße dazu beitragen.

      Bei der Frage, ob diese Regelung auch für homosexuelle Paare gelten soll (gilt ja bereits!), geht es also nicht darum, ob diese ein „Privileg“ bekommen sollen, sondern um die Frage, ob hier eine „Wirtschaftsunion“ gegeben ist, in der viel steuerlich anerkennungswürdige Familienarbeit geleistet werden muss und gegenseitige Fürsorge und Pflichten übernommen werden.

      Gefällt 1 Person

      • Shitlord sagt:

        Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartner gibt es doch schon?!

        Gefällt mir

        • david sagt:

          (gilt ja bereits!)

          Gefällt mir

        • Mona sagt:

          Eingetragene Lebenspartner sind doch etwas anders als das Beispiel von Caron:
          „Ich halte es auch für völlig legitim, wenn verwitwete Freundinnen zum Lebensabend zusammenziehen und rechtlich füreinander sorgen, ohne dass sie gleich ein lesbisches Paar werden müssen. Das ist einfach Wahlverwandschaft.“

          Anderes Beispiel:
          Wenn es sich so ergeben hat, dass Bruder und Schwester zusammen leben, weil der Bruder einen Unfall hatte, dadurch vielleicht nur 3 Stunden pro Tag arbeiten kann und damit keine Arbeitsstelle findet oder seine Zeit nutzt, um sich um die Kinder seiner Schwester zu kümmern (Essen hinstellen oder einfach bei ihnen sein während die Schwester ihrer Arbeit nachgeht) und die Schwester dann ihr Einkommen und Wohnung mit ihm teilt, wieso sollten die beiden nicht auch so besteuert werden wie Eheleute mit Splitting? Die Schwester könnte ihren Bruder in ihrer Steuererklärung als bedürftige Person eintragen, wenn er gar kein Einkommen hat, da kommt aber bestimmt weniger bei rum als wenn sie ein verheiratetes Paar mit Splitting wären, oder nicht?
          Wie ist das eigentlich, wenn diese Geschwister so leben und der Bruder keine Arbeit findet und Hartz4 beantragen möchte, würde dann das Einkommen seiner Schwester dafür gezählt, so wie die Regelungen jetzt sind? Weil die beiden einen Haushalt haben und in dem beschriebenen Fall auch eine Wirtschaftsgemeinschaft sind? Oder muss man in einer WG sein Einkommen mit dem arbeitslosen Mitbewohner nur teilen, wenn man zusätzlich zum geteilten Haushalt auch noch das Bett teilt? Bei unverheirateten Liebespaaren wird ja oft verlangt, dass sie sich gefälligst zu unterstützen haben (das Hartz4 wird gestrichen, weil einer der beiden ein Einkommen hat), wenn sie mehr als 1 Jahr zusammen wohnen, obwohl sie ihr Geld gar nicht teilen und jeder sein Zeug selbst bezahlt auch wenn der eine arm ist und der andere reich. Nicht jedes Liebespaar will füreinander sorgen, die wollen vielleicht einfach gern zusammen wohnen, Freunde sein, ihr Leben zusammen verbringen und Sex haben.

          Das Splittingverfahren beim Einkommen von eingetragenen Lebenspartnerschaften gibt es doch erst seit 2013. Das nützt den Haushalten aus den Beispielen auch nichts.

          Gefällt mir

          • david sagt:

            Das Gerücht hält sich zwar hartnäckig, aber die Ämter fallen regelmäßig und seit spätestens 2012 endgültig damit auf die Nase, einem eine Bedarfsgemeinschaft unterzujubeln.
            Selbst bei bestehender Partner- oder Verwandtschaft kann man sich leicht gegen solche Versuche wehren:
            http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_58961052/bundessozialgericht-gibt-drei-hartz-iv-klaegern-recht.html

            Gefällt mir

              • Mona sagt:

                „Dabei konkretisierte das BSG aber die Voraussetzungen einer Bedarfsgemeinschaft. Danach muss erstens eine Partnerschaft vorliegen. Dies bedeute „eine Ausschließlichkeit der Beziehung, die keine vergleichbare Beziehung daneben zulässt“. Zweitens müssen beide in einem Haushalt leben und „aus einem Topf“ wirtschaften. Drittens schließlich muss eine sogenannte Einstandsgemeinschaft vorliegen. Dies bedeute den subjektiven Willen, auch in Krisensituationen füreinander einzustehen und der Existenzsicherung des Partners den Vorrang vor eigenen, nicht existenznotwendigen Wünschen zu geben.“

                Wie kann ein Jobcenter prüfen, ob alles zutrifft oder nicht?
                Wenn ein Paar Tisch und Bett teils und auch sagt, dass sie ein Paar sind. Trifft das erste schonmal zu. Und sobald sie das zugeben, geht das Jobcenter davon aus, dass man auch den 3. Punkt mit der Einstandgemeinschaft erfüllt. Wenn man schon als Einstandgemeinschaft eingestuft wurde, dann gehen sie auch davon aus, dass man „aus einem Topf“ wirtschaftet.

                Wobei ich nicht genau weiß, was aus einem Topf wirtschaften sein soll. Dass jeder x € reintut und sie das gemeinsam ausgeben oder dass jeder alles, was er hat, reintut und beide es ausgeben?

                Ich kenn nur Fälle bei denen das Geld gestrichen wurde, sobald das Paar zugegeben hat, dass sie Tisch und Bett teilen. Da hat es das Jobcenter überhaupt nicht interessiert, dass jeder nur für seine eigenen Kosten verantwortlich ist und sie füreinander nicht finanziell einstehen. Es kommen doch auch Hausbesuche, die sich anschauen, was man alles hat. Wie sollen die unterscheiden, ob das Paar, das das Bett teilt auch füreinander in Krisen einstehen würde oder nicht? Das Mit dem Geld kann man ja noch irgendwie nachweisen, dass der eine dem anderen Untermiete bezahlt oder wenn der eine immer die Essenseinkäufe bezahlt, der andere ihm immer seinen eigenen Anteil zurück gibt.

                Gefällt mir

                • david sagt:

                  Wie kann ein Jobcenter prüfen, ob alles zutrifft oder nicht?

                  Eben: gar nicht!

                  Lies doch einfach den ganzen Artikel durch. Selbst wenn offensichtlich eine langjährige Beziehung besteht, darf das Jobcenter nicht einfach von einer Bedarfsgemeinschaft ausgehen.

                  Ich kenn nur Fälle bei denen das Geld gestrichen wurde, sobald das Paar zugegeben hat, dass sie Tisch und Bett teilen. Da hat es das Jobcenter überhaupt nicht interessiert, dass jeder nur für seine eigenen Kosten verantwortlich ist und sie füreinander nicht finanziell einstehen.

                  Dann sind die Leute die du kennst offenbar nicht nur arbeitslos, sondern auch zu blöd die Formulare richtig auszufüllen. Wer sich freiwillig als Bedarfsgemeinschaft outet, der bekommt (völlig zurecht!) Gelder gestrichen.

                  Ansonsten ist die Hartz 4 – Haftung für Mitbewohner etc, wie gesagt allerspätestens seit den Urteilen von 2012 ein Mythos.

                  Gefällt mir

                  • Mona sagt:

                    Nein die sind nicht zu blöd. Das Jobcenter glaubt denen einfach nicht, weil sie ein Paar sind. Bzw das halbe Jobcenter glaubt denen und der eigentlich Sachbearbeiter weigerte sich Geld zu bewilligen. Das basierter auf keinen Angaben in den Formularen, sondern auf einem Telefonat, wo der Geld-Bezieher „seine Freundin“ nur erwähnt hat. Schon allein die aussage, dass sie eine WG haben und ein Paar sind hat ausgereicht, um ihm das Geld zu streichen. Dann musste er mehrere Widersprüche einlegen, weil sie eben finanziell komplett unabhängig voneinander sind. Sie haben Hausbesuche bekommen und mussten immer wieder mit den Leuten reden. Die Abteilungen, die die Hausbesuche und Untersuchungen machen, haben auch festgestellt, dass sie die Wahrheit sagen und dass alles so richtig ist. Der Sachbearbeiter war aber seit dem unfreundlich und tut die ganze Zeit so, als hätten sie gelogen und hat auch noch sehr lange die Bearbeitung des Falles schleifen lassen, sodass das Geld erst nach 3 Monaten nachgereicht wurde, leider kamen in der Zeit nur Absagen auf seine Bewerbungen, sodass er auf das Geld wirklich angewiesen war.
                    Ich weiß nicht, ich hatte mit den Sachbearbeitern noch nie was zu tun, vielleicht gibt es unter ihnen wirklich so gemeine Menschen, die den anderen nur Schlechtes wollen und sie dann wie Dreck behandeln?

                    Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Entweder die Geschichte die sie dir erzählen stimmt so nicht, oder das Jobcenter hält sich nicht an die geltende Gesetzeslage, die ich dir oben verlinkt habe.
                      Das dürfte wohl ein sehr seltener Ausnahmefall sein, den man aber juristisch mit wehenden Fahnen gewinnen würde.

                      Aber anscheinend sind deine Bekannten ja noch nichtmal in der Lage, die Rechtssprechung in Erfahrung zu bringen.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Doch, die haben doch alles durch, nur der Sachbearbeiter weigerte sich immer wieder denen zuzuhören und deren ganze Widersprüche zu bearbeiten. Die beiden waren ganz oft da und haben um Termin gebeten, der wollte denen keinen Termin geben und sie nicht sehen, das wurde alles extrem hinausgezögert. Erst durch den Druck von der Abteilung, die Hausbesuche macht, auf den Sachbearbeiter haben ein bisschen geholfen, dass er sich um die Widersprüche gaaaaaaaaaaaaanz langsam gekümmert hat.

                      Ach ich hab noch ein Detail vergessen: Der Sachbearbeiter hat ernsthaft behauptet, dass er im Recht ist und die das immer so machen, sobald ein Paar länger als ein Jahr zusammen in einer Wohnung lebt. Aus anderen Städten hab ich gehört, dass sie dieses finanzielle Einstehen und den gemeinsamen Topf bei Paaren auch annehmen, wenn das Paar für 3 Jahre zusammen wohnt. Die Jobcenter basteln sich ihre eigenen Regeln. Wenn sie einen anderen Sachbearbeiter gehabt hätten, der den Antrag vernünftig bearbeitet hätte und Widersprüche nicht monatelang ignoriert hätte, wär das bestimmt schneller gegangen. Ich sag ja nicht, dass es rechtens ist, ich sag nur, dass es so gemacht wird und man sich erstmal überprüfen lassen muss als wär man ein Lügner, nur weil man sagt, dass man sich gegenseitig kein Geld schenkt. Ich selbst war auch noch nie in einer Beziehung, wo man sein Geld teilt, wie das Verheiratete mit Kindern meistens machen, auch wenn wir in einer Wohnung wohnten. Ist das überhaupt üblich sein Geld komplett zu teilen in einer Liebesbeziehung? Meine Eltern tun das, aber die mussten ja auch uns Kinder versorgen, sind verheiratet und standen bei Krediten fürs Haus usw. auch zusammen drin.

                      Wär doch schön, wenn die Menschen nicht klagen oder Widersprüche schreiben müssten, sondern es direkt so in die Akten reinkommt, wie sie das angeben. Wenn doch rauskommt, dass sie gelogen haben, ist das was anderes. Aber einfach so tun, als ob sie lügen oder diese Begründung mit „ihr wohnt 1 Jahr zusammen, deswegen MÜSST ihr füreinander einstehen“, obwohl sie alles richtig angegeben haben, ist fies.
                      Meine Bekannten wussten, dass sie das nicht müssen, tun sie ja auch nicht (Die Freundin bekommt BAföG und kann den Hartz4-Empfänger gar nicht finanzieren. Nicht mal das wurde berücksichtigt, das Geld wurde einfach gestrichen und gesagt erst 3 Monate später ausgezahlt). Ich frage mich dann, wie viele Menschen es gibt, die weniger Ahnung haben und dem Sachbearbeiter einfach geglaubt haben.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Ich würde raten zum Gericht Beratungsschein holen, zum Anwalt damit und von dem beraten lassen.

                      Einerseits gibt es unter Sachbearbeitern auch richtige Assis, anderseits kann zwischen dem Sachbearbeiter und Deinen Bekannten die Chemie nicht stimmen. Beides ein Fall sich an dem seinen Vorgesetzten zu wenden.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Das mit dem Beratungsschein wollten sie machen, aber dann hat es plötzlich geholfen, dass die andere Abteilung, die für Hausbesuche zuständig ist, mit der sie gesprochen haben auf den Sachbearbeiter irgendwie eingewirkt hat.

                      Das mit dem Vorgesetzten war nicht einfach. Wie geschrieben, die sind da persönlich öfter hin und wollten Termine, wurden aber abgeblockt. Zu Anfang gab es noch das Problem, dass sie nicht genau wussten, wer denn nun der Vorgesetzte ist, weil der Sachbearbeiter denen das nicht sagen wollte und die anderen Mitarbeiter da auch geschwiegen haben.

                      Jetzt ist ja erstmal alles wieder in Ordnung. Trotzdem Schade, dass man so viel Energie reinstecken muss, obwohl man nicht falsch gemacht hast und sowieso schon gestresst ist, weil es ungewiss ist, wann und wo in Deutschland man Arbeit findet. Wenn einem dann das Geld fehlt zum Vorstellungsgespräch zu fahren oder sich Essen zu kaufen, ist schon hart.

                      Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Meine Bekannten wussten, dass sie das nicht müssen, tun sie ja auch nicht

                      Du weißt, dass sie es wissen. Wusstest es aber zu Beginn deiner Geschichte selbst nicht. Hm..

                      Ach ich hab noch ein Detail vergessen: Der Sachbearbeiter hat ernsthaft behauptet, dass er im Recht ist und die das immer so machen, sobald ein Paar länger als ein Jahr zusammen in einer Wohnung lebt. Aus anderen Städten hab ich gehört, dass sie dieses finanzielle Einstehen und den gemeinsamen Topf bei Paaren auch annehmen, wenn das Paar für 3 Jahre zusammen wohnt.

                      Hmmm…was du so alles hörst.
                      Gut, mir ist klar dass manche Sachbearbeiter echt den Schuss nicht gehört haben. Aber deine Storys kommen mir auch nicht so glaubwürdig vor.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Ich wusste nicht, wie sie das überprüfen können. Ich weiß jetzt auch nicht, wie man das nachweisen kann, dass man nicht füreinander einsteht.
                      Für mich sieht es so aus als ob man entweder Glück hat und es einem geglaubt wird oder Pech, wenn er nicht geglaubt wird. Und so wie ich das mitbekommen habe von anderen, wird das häufiger so gemacht, dass das Geld gestrichen wird und die Leute sich wundern, was denn da passiert ist, weil der Brief mit der Begründung viel zu spät ankommt und man die Sachbearbeiter manchmal schlecht erreicht und keine Termine bekommt. Den Widerspruch kann man aber erst machen, wenn der Brief da ist, weil man ja sonst nicht weiß, was einem vorgeworfen wird.

                      Ich wusste, dass man nicht füreinander einstehen muss. Und dass wenn man keine Bedarfsgemeinschaft ist, auch nicht einander Geld schenken muss.
                      Aber es ist ja wirklich so, dass zuerst davon ausgegangen wird, dass es eine Bedarfsgemeinschaft ist und ich weiß nicht wie man sich da wehren kann, ohne dass Zeit vergeht, wo man kein Geld bekommt. Ich glaube, es geht nur, wenn man einen netten Sachbearbeiter hat, der einem nicht sonstwas unterstellt.

                      Wenn man vor Ort nicht richtig informiert wird, muss man dann jede einzelne Aussage vom Sachbearbeiter selbst überprüfen? Für mich sieht es noch so aus, dass das Jobcenter einfach festlegen kann, das ist eine Bedarfsgemeinschaft, weil die Leute schlecht das Gegenteil beweisen können. Das muss natürlich andersrum sein, nur wird es anscheinend so gehandhabt von manchen Sachbearbeitern.

                      Gefällt mir

                    • david sagt:

                      Das Jobcenter muss beweisen, dass man sowohl mehr als 1 Jahr zusammenlebt, als auch eine feste Partnerschaft vorliegt. Erst dann geht die Beweislastumkehr auf dich über, hierbei reicht in der Regel eine eidesstattliche Erklärung, dass man keine Bedarfsgemeinschaft mit dem Willen gegenseitiger Versorgung bildet.

                      Über diese Rechtslage kann man sich in 5 Minuten informieren.

                      Komisch, dass du so viele Leute in Wohngemeinschaften kennst, die sozialhilfebedürftig sind aber keine Bedarfsgemeinschaft bilden, bei denen sich das Jobcenter jeweils gegen geltendes Recht verstößt.
                      Ich sehe ja beruflich sehr regelmäßig arbeitslose Menschen mit denen ich mich länger unterhalte, habe dabei aber noch nie von einem solchen Fall gehört.

                      Wenn das die Regel wäre, müsste das Internet ja eigentlich voll mit solchen Schilderungen, Artikeln und Hilfegesuchen in Foren sein. Auf die Schnelle finde ich keinen einzigen Fall aus der jüngeren Vergangenheit. Kannst du mir da weiterhelfen?

                      Meine Vermutung: entweder mit deinem Bekanntenkreis stimmt etwas nicht, oder du verbreitest einfach gerne erfundene Verschwörungstheorien.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Es sind ja nicht viele. Es ist dieser Fall, den ich erzählt hab, der gerade jetzt war und dann paar weiter entfernte Leute, von denen ich aber den genauen Ablauf nicht so gut kenne. Also insgesamt nur 3 Paare über mein ganzes Leben gesehen. Und ich kenne halt viele junge Leute, die gerade mit dem Studium fertig sind, keine Arbeitsstelle finden und in WGs wohnen und da ihr Partner auch wohnt, sie teilen das Bett, aber nicht ihr Geld. Das sind auch die einzigen Hartz4-Bezieher, die ich je kannte, die mit dem Partner in einer Wohnung lebten und bei allen, die lange zusammenwohnten ist das irgendwann passiert, dass denen unterstellt wurde, dass sie ja so lang zusammen sind, dass sie füreinander sorgen MÜSSEN. Das ganze dann zu klären kostet Kraft. Ich glaub das eine Paar hat es gar nicht geklärt, weil dann doch noch kurz danach eine Zusage für eine Arbeitsstelle kam.

                      Wieso sollte jemand lügen und sagen, dass er nicht in einer Wohnung mit seinem Partner wohnt, wenn ihn jemand fragt? Wie lang sie zusammenwohnen kann man doch beim Meldeamt herausfinden. Sie haben alle bei Bedarfsgemeinschaft angegeben, dass sie das nicht haben, weil sie das nicht haben.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      „Das mit dem Vorgesetzten war nicht einfach. Wie geschrieben, die sind da persönlich öfter hin und wollten Termine, wurden aber abgeblockt. Zu Anfang gab es noch das Problem, dass sie nicht genau wussten, wer denn nun der Vorgesetzte ist, weil der Sachbearbeiter denen das nicht sagen wollte und die anderen Mitarbeiter da auch geschwiegen haben.“
                      Zum einen hat der Vorgesetzte auch einen Vorgesetzten. Ein kurzes Schreiben an den Amtsleiter wirkt da wunder…
                      Auch hat jedes Amt eine Auskunft, die Telefonnummer, Zimmernummer und Name des Vorgesetzten und seiner Vertretung nennen kann.
                      Teilweise werden die Zuständigkeiten auch im Internet veröffentlicht.

                      Folglich gibt es genügend Möglichkeiten sich die notwendigen Informationen zu beschaffen. Man darf sich halt nur nicht vom dreisten Verhalten der Hilfskräften im Amt einschüchtern und abwimmeln lassen.

                      Deine Geschichte hört sich völlig abstrus an. Aber da ich mit solchen Cretins schon zu tun hatte, weiß ich, daß solch ein Verhalten nicht ganz selten ist.
                      Wenn man Zweifel hat immer Beratung beim Anwalt suchen oder sich an die entsprechenden Beratungsstellen wenden. Meist sind die Beratungsstellen besser.

                      Gefällt mir

                    • Mona sagt:

                      Danke für die Informationen.

                      „Deine Geschichte hört sich völlig abstrus an.“
                      Ja, finde ich auch. Es ist so erschreckend. Wenn ich die Personen nicht persönlich kennen würde, hätte ich auch gedacht, dass es seltsame Leute sind, die Unsinn erzählen, weil soetwas ja eigentlich nicht passieren darf bei Behörden.

                      Gefällt mir

    • Mike sagt:

      ich kenn das auch…
      Ein mir bekanntes Paar war 10 Jahre zusammen und hat 2 wohl geratene Kinder produziert… dann wurde geheiratet, wg einem abzubezahlenden Kredit🙂

      (Orginalzitat der Braut: „Keine Brautentführung, das Hochzeitsessen war teuer und wenn ich schon wegen dem Geld heirate, dann will ich davon nichts versäumen!“)

      Gefällt mir

    • Gerd sagt:

      „Es ist mir absolut unverständlich, warum niemand auf dem Programm hat, die finanzielle Privilegierung der Ehe abzuschaffen und stattdessen Kindererziehung (…) zu privilegieren.“

      Hey, Kindererziehung IST privilegiert! Sogar ganz massiv. Die Kosten tragen vor allem die, die keine Kinder haben (Lohnsteuerklasse 1).

      Kinder sind kostenlos mitversichert ?? Naja, nicht ganz. Die Kosten tragen die Anderen, die ohne Kinder.

      Kinderkrippe/-garten und Schule sind kostenlos oder stark verbilligt? Naja, die Kosten tragen… s. o.

      Viele Eltern machen sich gar nicht klar, welche Kosten von der Gesellschaft für sie getragen werden. Kinder werden bereits jetzt hochgradig subventioniert. Auf Kosten derjenigen, die keine Kinder haben.

      Dass es noch mehr sein könnte, klar, noch mehr sein könnte es ja immer, nicht wahr? Aber irgendwer muss das Geld dafür eben auch erwirtschaften.

      „Andere mit der Ehe verbundene Rechte (Erbe usw.), die einfach das Zusammenleben vereinfachen, kann man dann ja auch relativ frei vergeben.“

      Naja, aber dafür braucht man keinen Staat. Das kann doch jeder nach seinem Gutdünken selbst festlegen.

      „Ich halte es auch für völlig legitim, wenn verwitwete Freundinnen zum Lebensabend zusammenziehen und rechtlich füreinander sorgen, ohne dass sie gleich ein lesbisches Paar werden müssen. Das ist einfach Wahlverwandschaft.“

      Das können die doch heute schon genau so machen. Auch dafür brauchst Du keinen Staat und keine Gesetzesänderung.

      Gefällt mir

      • nessii sagt:

        Wenn ich heutzutage an jemand anderen als einen Ehegatten oder ein nahes Familienmitglied vererben will, darf kräftig Erbschaftssteuer gezahlt werden. Das wäre bspw. ein Vorteil der Ehe, das sich nicht „nach Gutdünken selbst festlegen“ lässt und für den es den Staat und eine Gesetzesänderung bräuchte.

        Gefällt mir

      • Lomi sagt:

        @Gerd

        „Hey, Kindererziehung IST privilegiert! Sogar ganz massiv. Die Kosten tragen vor allem die, die keine Kinder haben (Lohnsteuerklasse 1).“

        Ich habe ein Kind UND die Lohnsteuerklasse 1. Und nun? Ich bin ganz sicher kein Einzelfall.

        „Viele Eltern machen sich gar nicht klar, welche Kosten von der Gesellschaft für sie getragen werden. Kinder werden bereits jetzt hochgradig subventioniert. Auf Kosten derjenigen, die keine Kinder haben.“

        Die Gesellschaft trägt in der Tat Kosten, aber NICHT für die Eltern, sondern für das Kind. Kindergarten z.B. ist etwas, was dem Kind zugute kommt. Die Schule ebenso. Zu guter Letzt ist die Schule eine Bildungseinrichtung, die dafür sorgen soll, dass die Kinder künftig qualifiziert genug sind, um als Steuerzahler ins System zurückzukehren, als diejenigen u.a., die die Renten erwirtschaften.

        Aber davon mal abgesehen: Kinder sind kein Hobby. Kinder sind eigenständige Menschen. Sie bedürfen der Fürsorge. Diese Fürsorgearbeit übernehmen die Eltern. Das heißt, Eltern kümmern sich um ein weiteres Gesellschaftsmitglied. Aus dieser Perspektive kann man es schon als legitim ansehen, dass dies vom Staat ein bisschen unterstützt wird.

        Es mag sein, dass zunächst das Kinderkriegen eine private Entscheidung von Eltern ist. Aber sobald das Kind in der Welt ist, ist dies eine Person mit eigenen Rechten, um die sich die Eltern kümmern müssen.

        Ökonomisch gesehen sieht es so aus: der Kindergarten ermöglicht den Eltern, voll arbeiten zu gehen und dadurch entsprechend mehr Sozialbeiträge und Steuern zu zahlen. Das wiederum ist nützlich für das ganze System.

        So kann man das auch mal sehen. Ich glaube nicht, dass man wirklich sinnvoll Kinderlose gegen Eltern ausspielen kann. Dazu ist das Thema zu komplex.

        Gefällt mir

        • Adrian sagt:

          „Aber davon mal abgesehen: Kinder sind kein Hobby“

          Im Zeitalter funktionierender Verhütungsmittel sondern sie dass irgendwie schon.

          Gefällt mir

          • Lomi sagt:

            „Im Zeitalter funktionierender Verhütungsmittel sondern sie dass irgendwie schon.“

            Nein.
            Also solange Kinder geplant werden, mag das sein. In der Planung kann man Kindermachen als Hobby oder als Lebensentwurf oder als Form der Selbstverwirklichung ansehen. Es ist etwas, was die Eltern meinen zu brauchen oder zu wollen und was sie für sich ganz alleine und ohne Zwang entscheiden.

            Doch sobald das Kind in der Welt ist, ändert sich das. Das Kind hat Rechte, es ist ein eigenständiges Mitglied der Gesellschaft, es hat seinen eigenen Willen. Jetzt haben die Eltern Pflichten, die sie nicht mehr abwählen dürfen. Sobald das Kind existiert, ist es unwichtig, ob es nur um der Selbstverwirklichung der Eltern existiert oder nicht. Es ist ein Mensch wie jeder andere und kein Objekt, mit dem man machen kann, was man will. Damit tritt eine gewisse Eigendynamik ein ins Spiel. Und daher ist ein existierendes Kind kein Hobby (mehr).

            Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        „Hey, Kindererziehung IST privilegiert! Sogar ganz massiv. Die Kosten tragen vor allem die, die keine Kinder haben (Lohnsteuerklasse 1).

        Kinder sind kostenlos mitversichert ?? Naja, nicht ganz. Die Kosten tragen die Anderen, die ohne Kinder.

        Kinderkrippe/-garten und Schule sind kostenlos oder stark verbilligt? Naja, die Kosten tragen… s. o.

        Viele Eltern machen sich gar nicht klar, welche Kosten von der Gesellschaft für sie getragen werden. Kinder werden bereits jetzt hochgradig subventioniert. Auf Kosten derjenigen, die keine Kinder haben.

        Dass es noch mehr sein könnte, klar, noch mehr sein könnte es ja immer, nicht wahr? Aber irgendwer muss das Geld dafür eben auch erwirtschaften.“

        Das zeigt von einer extremen egoistischen Weltsicht. Sicher beteiligt sich die Allgemeinheit an den Kosten der Kindererziehung. Die Hauptlast liegt trotzdem immer noch bei den Eltern.

        Es ist ausgmachter Blödsinn zu behaupten, die Vergünstigungen, die der Staat den Eltern zubilligt würden nur die Kinderlosen tragen. Auch Eltern, die staatliche Vergünstigungen bekommen zahlen täglich ihre Steuern. Bei jeder erhaltenen Lohnzahlung, bei jedem Einkauf etc… Weiterhin erziehen Eltern ihre Kinder nicht ein Leben lang. Sobald die Kinder aus dem Haus sind fallen die „Vergünstigungen“ weg.

        Tatsächlich sind Kinder eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinschaft. In Zukunft werden die Kinder die Steuern zahlen. Die Kinder werden die Renten zahlen. Insbesondere gerade die derjenigen, die jetzt am lautesten schrein, daß Eltern für ihre Kinder zu viel bekommen. Das sind genau die Leute, die später die höchsten Renten erhalten.
        Genau das ist der Punkt, der mich am meisten ankotzt, daß die Menschen, die am wenigsten in die Gesellschaft einbringen, zum einen das meiste aus ihr herausholen, zum anderen sich dann noch am lautesten über die „Ungerechtigkeiten“ die ihnen wiederfahren beschweren. Besonders kraß wird es wenn diese Egomanen an Kindern direkt oder indirekt verdienen.

        Gefällt mir

        • Kai V sagt:

          „Tatsächlich sind Kinder eine Investition in die Zukunft unserer Gemeinschaft. In Zukunft werden die Kinder die Steuern zahlen.“

          Genau, nur nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip könnten wir diese Tätigkeit billiger ins Ausland verlagern und die fertigen Kinder als Steuer- und Lohnsklaven importieren…

          Gefällt mir

  4. Lomi sagt:

    Der Flath scheint ein ganz Einschlägiger zu sein:

    „Der Bibel-Fundamentalismus reicht in Sachsen weit in die Parteien hinein. So meldete der CDU-Kreisrat und selbst ernannte „Lebensschützer“ Thomas Schneider 2012 einen „Marsch für das Leben“ an, der sich gegen Abtreibungen richtete. Dort trat auch der damalige CDU-Landtagsvorsitzende Steffen Flath auf und forderte unter Berufung auf die christlichen Gebote das Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Die Gesellschaft werde „krank“, wenn sich ihre Mitglieder nicht an die Zehn Gebote halten, erklärte er dort.“

    http://www.welt.de/print/wams/politik/article136485922/Aufstand-der-Bibeltreuen.html

    Gefällt mir

  5. Tatsächlich scheinen viele Kindermachen zimlich ätzend zu finden …

    Gefällt mir

  6. Mike sagt:

    Der Flath hat einen Verstand wie ein Uhrwerk:
    Alle Stunde geht oben ein Fensterchen auf und ein Vogel ruft „Kuckuck“

    Was hierzulande alles in Amt und Würden kommt, ist mir manchmal unbegreiflich

    Gefällt mir

  7. IULIUS sagt:

    Hier versucht doch jemand seine politische Meinung durch penetrantes Wiederholen zu verbreiten.😀

    Die Ehe in ihrer Definition und Aufgabe muß Priiviligiert sein. Da die Ehe in ihrer ursprünglichen Definition und Aufgabe kaum noch besteht sollten für diese Fälle Konsequenzen gezogen werden. D. H. nun aber nicht nun alle anderen Partnerformen der Ehe gleichzusetzen.

    Sinnvoller ist die Privilegien der Ehe nur noch für die gelten zu lassen, die auch eine Ehe im eigentlichen Sinn führen. Noch besser die Förderungen des Staates gar nicht mehr an dem Begriff zu orientieren, sondern am Verhalten, bzw. bestimmten Fakten.

    D. H. wenn in einer Partnerschaft ein Partner den anderen finanziell unterhält soll dieses gewissen Grad steuerlich begünstigt werden. (Ist übrigens schon seit mehr als 20 Jahren möglich.)

    Wenn Kinder vorhanden sind wird deren „Aufzucht“ begünstigt.

    Gefällt mir

    • Michael sagt:

      Und genau das finanzielle Aushalten einer anderen Person ist genau das vom Eheprivileg was wegsoll !!!
      Warum soll ich als Schlingel äh Single Steuerklasse 1 haben und blechen während der Herr Doktor sein Trophy Wife noch von der Steuer absetzen kann. Von mir aus das Privileg an das erfolgreiche Heranziehen der nächsten Generation binden. Mir gehts nicht um das nicht Arbeiten der Holden, sondern, dass ich dessen Minderleistung kompensieren soll.

      Gefällt mir

      • Lomi sagt:

        “ während der Herr Doktor sein Trophy Wife noch von der Steuer absetzen kann.“

        10-Klassen-Abgänger heiraten nicht? Nur die Doktores?

        Gefällt mir

        • Michael sagt:

          Nö aber wenn man den daheim rumhockende beschäftigungslosen Ehepartner als absetzbares Gut betrachtet fällt zumindestens mir als erstes die besser verdienende Klientel ein.

          Gefällt mir

          • IULIUS sagt:

            Es macht aber einen Unterschied, ob ich gegen das Eheprivileg bin, oder das Eheprivileg für alle will.
            Beim ersten geht es eher um Gerechtigkeit (Abbau nicht mehr zeitgemäßer Vergünstigungen), beim zweiten um das Lechzen nach finanziellen Vorteilen, folglich ein rein egoistisches Motiv.

            Gefällt mir

      • Kai V sagt:

        Ich find das so geil!
        1. geht die Schnalle dann nicht voll arbeiten und hat so Zeit mit mir rumzunudeln
        2. liegt sie dann der Gesellschaft nicht als Arbeitslose auf der Tasche
        3. Darf Onkel Doc dann nach der Scheidung auch dafür sorgen dass sie noch ne Zeit mit mir weiter rumnudeln kann, während er blechen darf…

        Gefällt mir

  8. Michael Mendelsohn sagt:

    Ich glaube, vernatwortlich für den Geburtenrückgang sind weniger die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als der generelle Trend zum Singledasein. Würde sicher auch mehr Kinder geben, wenn das Kinder erziehen mehr gefördert würde — das können dann auch gleichgeschlechtliche Eltern machen.

    Gefällt mir

    • onyx sagt:

      „Ich glaube, vernatwortlich für den Geburtenrückgang sind weniger die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als der generelle Trend zum Singledasein.“

      dochdochdoch. Der Grund fürs weniger Kinderkriegen ist eindeutig die mächtige Homolobby der Genderisten, die uns weismachen will, dass Homosex der einzig selig machende ist. Entsprechende Antworten darauf wie trashige TV-Formate („Hocnzeit auf den ersten Blick“ etc) sind da einfach notwendig, um den Leuten die Hetero-Ehe, also die einzig wahre, wieder schmackhaft zu machen. Jawollja!

      Gefällt mir

    • Adrian sagt:

      „Ich glaube, vernatwortlich für den Geburtenrückgang sind weniger die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften als der generelle Trend zum Singledasein.“

      Ich glaube, verantwortlich für den Geburtenrückgang ist die simple Erkenntnis, dass man Kinder zum Leben nicht benötigt. Ich würde auch eher ein Haustier halten als mir mindestens 18 Jahre die Verantwortung für ein Kind aufzuhalsen. Die Kosten- Nutzenabwägung bei Kindern ist nicht eindeutig positiv.

      Gefällt 1 Person

      • Adrian sagt:

        Das gilt übrigens insbesondere für Männer.

        Gefällt mir

      • Mona sagt:

        Diese Begründung ist für mich auch nachvollziehbar. Ich vermute, dass man jetzt so viele Aktivitäten und Projekte in seinem Alltag und das ganzen Leben packen kann, dass dabei Kinder hinderlich sein könnten. Kinder sind ja auch irgendwie soetwas wie ein Projekt, aber man hat viele andere Optionen zur Auswahl.

        Gefällt mir

        • IULIUS sagt:

          Wir leben halt in einer Welt, in der es ausschließlich um das eigene Ego geht, bei der nur das jetzt zählt und die Zukunft völlig ausgeblendet wird.
          Daß das nicht gut gehen kann, kann man einfach ausrechenen, es sei denn wir geben unsere Verantwortung an die Technik ab, oder man findet Menschen, die einem die Zukunft ermöglichen. Interessant wird es, wenn die sich dem Verweigern.

          Bis dato hat sich jede Zivilisation selber vernichtet, die nicht auf Nachhaltigkeit gesetzt hat.

          Gefällt mir

          • Adrian sagt:

            Ich finde es gut, dass Menschen nur noch Kinder bekommen weil sie es wollen, nicht weil es unausweichlich ist.

            Gefällt mir

            • Mona sagt:

              Das find ich auch gut. Bei der Meinung besteht die Gefahr, dass alle, die mit ihren Kinder nicht zurecht kommen oder trotz Verhütung Eltern geworden sind, sich beleidigt fühlen, weil es irgendwie mitschwingt „Hättest vor dem Kinderkriegen ja genauer wissen müssen, worauf du dich einlässt“ oder „Bist wohl zu dumm richtig zu verhüten“. Das will ich nicht. Ich find beides ok. Das Leben kommt halt manchmal anders als man denkt oder plant.

              Gleichzeitig finde ich es auch gut, dass es Schulen gibt und weitere Unterstützungen für Kinder, wie das Lomi das oben beschrieben hat.
              „Zu guter Letzt ist die Schule eine Bildungseinrichtung, die dafür sorgen soll, dass die Kinder künftig qualifiziert genug sind, um als Steuerzahler ins System zurückzukehren, als diejenigen u.a., die die Renten erwirtschaften.“

              Gefällt mir

          • Mona sagt:

            Es werden doch genug Menschen geboren oder nicht?

            Gefällt mir

            • Mona sagt:

              Das sollte zu dem Ego sein. Vielleicht sind ja die Menschen egoistisch, die unbedingt eigene Kinder haben wollen, obwohl es auf der Welt schon so viele Kinder gibt?

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                Was die Sache egoistisch macht ist, ist die Erwartung, daß die Kinder der anderen dann für einen da sein sollen. Diese Kinder müssen dann für sich, für ihre eigenen Kinder, für ihre Eltern (Großeltern) und für fremde nicht erwerbstätige Kinderlose arbeiten/aufkommen. Ab einem bestimmten Punkt ist die Belastung nicht mehr tragbar.

                Allein die Rentenkasse. Sie ist so aufgebaut, daß die Einzahlenden für ihre Großeltern und Eltern einzahlen. Dafür zahlen später ihre Kinder und Enkel für sie in die Rentenkasse ein. Solange einzelne Personen keine Kinder haben, läßt sich das noch umsetzen. Wenn jetzt aber die Mehrheit keine Kinder mehr hat, kann das System beim besten Willen nicht mehr funktionieren. Bis dato ist seitens der Politik nichts erfolgt um das Problem zu bewältigen. Vermutlich sind die Kinderlosen mittlerweile eine zu große Gruppe, als das ein Politiker es wagen würde hier die notwendigen Konsequenzen zu ziehen, nämlich den Kinderlosen die Rente auf Sozialhilfeniveau zu kürzen.

                Gefällt mir

                • Kai V sagt:

                  „Allein die Rentenkasse. Sie ist so aufgebaut, daß die Einzahlenden für ihre Großeltern und Eltern einzahlen. Dafür zahlen später ihre Kinder und Enkel für sie in die Rentenkasse ein. Solange einzelne Personen keine Kinder haben, läßt sich das noch umsetzen.“

                  Ist das so? Das ist natürlich Quark! In der Rentenkasse zahlt jeder Arbeitnehmer ein, ziehst Du 10 Kinder gross die dem Staat auch noch auf der Tasche liegen weil sie keinen Bock haben, was machen wir dann?

                  Das bedeutet, du musst nicht nur die Kinder sehen, auch die Arbeitsplätze (mit zugehöriger Luftverschmutzung, Zwangswachstum etc. etc. etc.). Dann sieht die Bilanz schon ganz anders aus… Es ist einfach billiger Kinder in Afrika oder Syrien ausbilden zu lassen und dann fertig zu importieren. So könnte auch die deutsche Frau endlich ihren Beitrag zum Wirtschaftswachtum beitragen, durch Umbau von Kiga und Schulen könnte Wohnraum für Flüchtlinge geschaffen werden und wir könnten endlich Schwesig abschiessen, die uns andauernd mit Alleinerziehenden nervt!!!

                  Gefällt mir

  9. netsmurf sagt:

    Und was ist mit https://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory ?

    > … Es handelt sich um einen Oberbegriff, der alle einvernehmlichen und auf voller Informiertheit beruhenden langfristigen intimen Beziehungen mehrerer Personen beschreibt.

    Das geht in einem wie auch immer ausgearteten 1:1 Modell vollkommen unter.

    Aber was wären, wenn Menschen selbstständig festlegen könnten, wer ihr Partner ist und wer nicht. Bei wirtschaftlichen Vorteilen würden sich Steuerkomunen bilden… Und Harems…

    Das würde zwar einen größeren Bereich der Beziehungsgestaltung abdecken, aber $Apokalypse.

    ————————

    Ich glaube es fehlt bei der Ehe-Diskussion noch ein weiterer Punkt. Nicht mehr alle Menschen sehen die Ehe als erstrebenswertes Ziel an.

    MGTOW (Men going their own way), PuA (Pick up Artists), The Redpill (TRP), Grasseaters [1] steigen aus dem feste Bindung / Ehekonzept aus.

    Meines Wissens ist jede Bewegung ohne Führung. Es gibt zwar Bekanntere Internet Stars (z.B. Sandman), aber keine übergeordnete Organisation, Sprecher, … Mein Verständnis von MGTOW ist, „Das System ist kaputt wir steigen aus“. TRP: „Das System ist manipuliert, nutzen wir es zu unseren Gunsten“ PuA: „Das System ist uns egal – Wir stehen auf Casual Sex“ — und wahrscheinlich habe ich jede Gruppe jetzt falsch dargestellt.

    —————

    Im Schnitt scheint die Popularität der Ehe gelitten bezogen auf die Bevölkerung nimmt die Anzahl der Eheschließungen seti 1950 ab (1950 10.8/1.000 zu 2014 4.6/1.000 [2]).
    In der Statistik seit 2.000 nimmt die durchschnittliche Länge einer Ehe zu. (2000: 12.9 -> 2014 14.7) Dabei stellen Frauen am häufigsten den Scheidungsantrag (Frauen 52%, Männer 40%, beide 8% [4])

    [1]http://www.theguardian.com/world/2009/dec/27/japan-grass-eaters-salaryman-macho
    [2] https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Ehescheidungen/Tabellen_/lrbev06.html

    [3] https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Bevoelkerung/Ehescheidungen/Tabellen/MasszahlenEhescheidungen.html
    [4] http://www.sueddeutsche.de/leben/acht-grafiken-zur-ehe-kann-heiraten-gut-gehen-1.2477048-3

    Gefällt mir

  10. Nazzzgul sagt:

    Wenn wir alle gute Menschen wären, bräuchten wir gar keine Gesetze mehr, noch nichtmal Steuergesetze🙂

    Gefällt mir