Selbstverständlich.

Veröffentlicht: Dezember 9, 2015 in Uncategorized

selbstverst

Kommentare
  1. Lomi sagt:

    Mann muss sich seine Kekse eben selber backen …

    Gefällt mir

  2. Erklärbär gesucht. Ich verstehe das Comic nicht wirklich ^^.

    Gefällt mir

    • Du bist nicht der einzige^^

      Im ersten Panel sagt sie, es sei für Männer selbstverständlich, Frauen zu objektifizieren.

      Im zweiten Panel sagt sie, es sei ja wohl selbstverständlich, das nicht zu tun😉

      Gefällt 2 Personen

      • Lomi sagt:

        Ich finde es ja schön, dass Du uns immer wieder miterleben lässt, in welche seltsamen Diskussionen Du so jenseits Deines blogs verwickelt bist. ^^

        Gefällt mir

      • Wischiwaschi sagt:

        Frauen als Objekte zu betrachten ist ja leider bei einigen normal. Und es sollte hingegen volkommen selbstverständlich sein, dieses Verhalten so unter Kontrolle zu haben, dass es wenigstens keiner merkt, wenn man sich von Äußerlichkeiten lenken lässt. Aber man sollte auch nicht verschweigen, dass genug Frauen auch Männer als Objekt betrachten, von daher… sind die in dem Fall auch nicht besser.

        Gefällt mir

    • pıʌɐp sagt:

      Das ist das typische sardonische Verhalten von Radfems. Wenn du ihnen sagst, du seist gar nicht so wie ihr übersteigertes Feindbild, dann verhöhnen sie dich, das sei ja wohl nichts worauf du dir was einbilden könntest.

      Gefällt mir

  3. Peter sagt:

    Ob du pfeifst oder nicht – du kriegst keinen Keks.

    Gefällt 1 Person

  4. Benjamin sagt:

    Kekfe? Welffe Kekfe?

    Gefällt mir

  5. Adrian sagt:

    Ich stelle mir gerade eine Gesellschaft vor, in der man kleinen Jungen beibringt Frauen respektlos anzumachen und nachzupfeifen: „Tristan-Dominik, pass mal bitte auf! Siehst Du die Frau da? Gut, so, was hat Papa Dir beigebracht?“😀

    Gefällt 6 Personen

    • Martin Domig sagt:

      „Den Pograpscher kannst du aber besser!“

      Gefällt 3 Personen

    • Danija sagt:

      hihi, genau:

      Mutter: „Wie sagt man??“
      Sohn: „Geile Schnitte!“
      Mutter: „Brav.“

      Gefällt 5 Personen

    • Kai V sagt:

      Aber bitte nur die, die nicht frühverschwult werden, sonst gibt das ein Chaos😀

      Gefällt mir

      • Adrian sagt:

        Hey, auch wir Homos müssen unseren Beitrag für die Zukunft des Patriarchats leisten🙂

        Gefällt 1 Person

        • Lomi sagt:

          “ Beitrag für die Zukunft des Patriarchats“

          Diese Aufgabe wird an das Personal, ähm, die Frauen delegiert.

          Gefällt mir

        • Kai V sagt:

          Klar müsst ihr euren Beitrag für das Patriachat leisten, ihr dürft aber nur die minderschweren Tätigkeiten ausführen! Sowas wie 23% mehr bei gleicher Tätigkeit verdienen oder ne halbe Stunde weniger im Hauslat arbeiten wie Eure Ehefrau… Aber so komplizierte Sachen wie Frauen hinterherpfeiffen oder gar auf die Brüste schauen, dass muss Jahrelang in versteckten Camps geübt werden! Da kannst du Dich nicht einfach auf die Strasse stellen und pfeiffen oder jeden X-belibigen Busen nehmen…

          Ist warscheinlich ähnlich kompliziert wie bei Euch, wenn ihr irgendwie die Hetros daran hindert das sie heiraten, denn das ist ja erwiesen, ihr seid Schuld! Das kann man nicht einfach so, denke ich. Da müsst Ihr auch irgendwo so bootcamps haben…😛

          Gefällt mir

    • Und natürlich beginnt die Vermittlung von Rassismus erst dann, wenn man Kinder in Kurse schickt „Wie man Neger lyncht“ und nicht schon mit wesentlich subtileren Problemen.

      Gefällt mir

      • Adrian sagt:

        Dann klär uns auf: Wie bringt unsere Gesellschaft Jungen subtil bei, Frauen zu objektivieren und respektlos zu behandeln?

        Gefällt 1 Person

        • Lomi sagt:

          @Adrian

          „Dann klär uns auf: Wie bringt unsere Gesellschaft Jungen subtil bei, Frauen zu objektivieren und respektlos zu behandeln?“

          Frauen werden auf ihre Körper reduziert. Das lernt der Junge vom ersten Tag an, wenn er mit seiner Mutter, seiner Erzieherin und seiner Lehrerin zu tun bekommt. Alles nur sexualisierte Körper.

          Und überall sieht man Frauenkörper wie früher Heiligen – oder Götzenbilder. Nein, das hat nichts damit zu tun, dass der körperlichen Weiblichkeit eine besondere Verehrung entgegengebracht wird. Das ist alles nur dazu da, damit der Junge weiß, dass Frauen so was wie Spielzeuge sind. Genau das zeigen doch seine prägenden Begegnungen mit Frauen (siehe oben).

          ^^

          Gefällt mir

          • @lomi
            *Und überall sieht man Frauenkörper wie früher Heiligen – oder Götzenbilder. Nein, das hat nichts damit zu tun, dass der körperlichen Weiblichkeit eine besondere Verehrung entgegengebracht wird.*

            Aalteeer… Ne Nummer kleiner ging nicht?

            Gefällt mir

            • Lomi sagt:

              Was auch immer Du damit sagen willst, Maren

              Gefällt mir

              • Also das Seite 1 Mädchen bei Bild mit Heiligenstatuen gleichzusetzen hat schon chuzpe

                Gefällt mir

                • Lomi sagt:

                  Ähm, Ironie und so ^^

                  Gefällt mir

                  • Lomi sagt:

                    Aber auch ganz unironisch betrachtet: Es ist nicht vollkommen abwegig, Heiligenbilder mit dem Mädchen auf S. 1 zu vergleichen. Gewisse Strukturmerkmale sind ähnlich: Man hat Bilder, die etwas darstellen, was kultisch verehrt wird. Das Betrachten nackter Frauen entspringt einer Faszination für die Weiblichkeit, die gewisse transzendente Züge hat. Transzendent, weil zwar jede einzelne Frau diese Weiblichkeit temporär verkörpert, aber das faszinierende daran eben das Individuum übersteigt.

                    Diese Interpretation kann man aber nur plausibel finden, wenn man dieses Ergötzen an weiblicher Nacktheit nicht von vornherein als „Sünde“ versteht. Denn das ist nur die negative Lesart. Es ist aber genauso möglich, eine positive Lesart zu entwickeln.

                    Gefällt 1 Person

                    • IULIUS sagt:

                      Jungen und Mädchen werden unmittelbar nach der Geburt Titten ins Gesicht gepreßt. Was soll sich daraus auch anderes entwickeln?

                      Gefällt mir

                • Adrian sagt:

                  Ich empfinde das so. Der weibliche Körper genießt kultische Verehrung. Das ist analog wie damals in der Antike, als man überall auf Abbildungen nackter Jünglinge gestoßen ist. Aber das haben die Griechen und Römer bestimmt gemacht, weil sie Männer nicht respektiert haben🙂

                  Gefällt 3 Personen

                • Kai V sagt:

                  Supi, jetzt weiss ich es wieder!!! Ich pfeiffe den Schnitten auf der Strasse hinterher, nicht weil ich deren Aufmerksamkeit erregen möchte, und auch nicht weil ich grenzen austesten möchte… Nein, die Bild ist Schuld! Nakte Hupen ohne Heiligenschein geht garnicht…

                  Gefällt mir

          • Bierwärmer sagt:

            „Das lernt der Junge vom ersten Tag an“?

            Vielleicht nicht nur der Junge, sondern auch das Mädchen …
            Oder vielleicht ist es so, dass bis auf wenige Ausnahmen Menschen generell weibliche Menschen attraktiver finden als männliche Menschen?

            Behauptet zumindest folgende Studie: http://www.essex.ac.uk/news/event.aspx?e_id=8843

            Gefällt mir

          • St. Elmo sagt:

            @lomi

            Das Frauenobjektifizieren lernen die kleinen von Anfang an
            Mama wird doch direkt nach der Geburt auf eine reine Milchtankstelle reduziert.

            Gefällt mir

        • Michael Mendelsohn sagt:

          Kinder lernen (peinlicherweise) am Vorbild.

          Gefällt mir

      • Ah, sehr schön, ich fragte mich schon, wie man dem Argument wohl begegnen könnte. Aus reiner Freude an der Kontroverse natürlich, nicht, weil ich das Argument inhaltlich ablehne. Wie genau funktioniert denn das mit den subtileren Problemen?

        Angst vor dem Fremden entsteht da, wo das Fremde nicht Teil des Alltags ist. Aus Angst wird dann Wut, aus Wut Hass, und aus Hass Gewalt. Jeweils nicht zwangsläufig, aber das sind die Bedingungen. Was aber Teil des Alltags ist, ist nicht fremd im eigentlichen Sinne. Heißt, wo „Rassen“ selbstverständlich zusammenleben, hat es der Rassismus schwer.
        Das lässt sich ja nun auf den Sexismus kaum übertragen, denn fast jeder wächst zumindest mit einer Mutter auf. Woher kommen die subtileren Probleme dann?

        Gefällt mir

        • kinchkun sagt:

          Ich glaube nicht, dass das so stimmt. Ethnische Konflikte gibt es vor allem dann, wenn unterschiedliche Ethnien zusammen leben und sich nicht als Einheit begreifen. Man schaue sich mal Kenia an. Da leben zig Stämme in einer Nation zusammen und hassen sich bis aufs Blut.

          Umgekehrt ist es nicht selten, dass Antirassisten eine ethnisch sehr homogene Gruppe sind.

          Was du sagst ist jetzt nicht falsch, aber erklärt vieles nicht.

          Gefällt mir

          • Lomi sagt:

            Es stimmt auch nicht, weil das Problem des Rassismus auf die Differenz vertraut/unvertraut reduziert wird. Das scheint aber nicht auszureichen. Gerade auch das Bekannte kann zu Konflikten führen.

            Gefällt mir

            • @lomi
              Dann vergleich doch mal die Regionen Ruhrgebiet und Sachsen-Anhalt, deren jeweiligen Ausländeranteil und die entsprechende Fremdenfeindlichkeit.

              Hint: Es hat seinen Grund, dass „Rugida“ sich nicht durchsetzen kann.

              Gefällt mir

              • Lomi sagt:

                Maren,

                es gibt aber ausländerfeindliche Regungen auch dort, wo Migranten eine Selbstverständlichkeit sind. Es gibt ethnische Konflikte in Regionen, wo sie zusammenleben. Und es gibt eine interessante Studie von Norbert Elias, der das Entstehen eines Quasi-Rassismus beschreibt bei zwei Einwohnergruppen ohne jeglichen ethnischen Unterschied. Es gibt zudem Literatur zu dem Thema, die bestreitet, dass man mit der Beschreibung Fremd = Unvertraut auskommt.

                Gefällt mir

          • Stimmt, der einzige Grund ist es mit Sicherheit nicht, erklärt aber bspw. einen Teil der Differenz zwischen Ost- und Westdeutschland. Im Osten sind rassistische Einstellungen bekanntlich stärker vertreten, bei geringerem Bevölkerungsanteil von Migranten.

            Gefällt mir

          • @ kinschkun

            Man schaue sich mal Kenia an. Da leben zig Stämme in einer Nation zusammen und hassen sich bis aufs Blut.

            In Deutschland leben auch zig Stämme zusammen und es klappt seit 1871. Bajovaren, Preußen, Schwaben, Alemannen, Sachsen, Schlesier, Pommern, Thüringer, Franken und was weiß ich.

            Das ist eine Frage der nationalen Reifung.

            Ich bin immer wieder schockiert, wie schlicht mancher Leute Weltbild ist.

            Link-Empfehlung: http://alice-miller.com🙂

            Gefällt mir

      • kinchkun sagt:

        Wie werden denn Kinder in dieser Gesellschaft vermittelt speziell Frauen zu Objektivieren? Gibts Studien dazu?

        Ich bin ja männlich sozialisiert, kann mich jedoch nicht an eine entsprechende Sozialisierung erinnern.

        Gefällt mir

        • Das ist sicherlich ein lustiges Thema, bei dem ich kein Spezialist bin (auch männlich sozialisiert), aber sorry, so blind bin ich dann doch nicht, dass mir die Tendenz dazu, anonyme halbnackte Frauen zu Werbezwecken zu verwenden, nicht auffällt. Auch hier kann man sich streiten, was der Effekt ist, aber letzten Endes werden diese Models auf genau eines reduziert – und ihre Persönlichkeit ist es schonmal nicht. Ich hab kein Problem damit, wenn man die Frage stellt, wie „schlimm“ das im Endeffekt z.B. für die Sozialisierung von Kindern wirklich ist (weiß ich nicht), aber zu leugnen, dass sowas doch immer noch oft passiert, ist nicht gerade sinnvoll. Wenn man annimmt, dass die Umwelt von Kindern durchaus eine Rolle spielt, dann sehen Kinder haufenweise Frauen, die letzten Endes nichts anderes als hübsche Objekte sind.

          Gefällt mir

          • Lomi sagt:

            „Wenn man annimmt, dass die Umwelt von Kindern durchaus eine Rolle spielt, dann sehen Kinder haufenweise Frauen, die letzten Endes nichts anderes als hübsche Objekte sind. “

            Da spielt doch schon Deine eigene Interpretation mit hinein. Zunächst: die Kinder sehen haufenweise Frauen. Ja. Aber ob sie sie immer nur als „hübsche Objekte“ und nichts weiter wahrnehmen, das wissen wir nicht so genau. Das nämlich ist eine untergeschobene Interpretation, die sich nicht zwingend aus der Beobachtung ergibt.

            Zweitens: Kinder sitzen ja nicht gefangen in der Medienwelt, sondern sie leben in einem sozialen Kontext, also auch unter Frauen. Sie erleben Frauen in der Realität, reale Frauen, keine Supermodels. Und sie erleben eben auch, wie diese Frauen auftreten und wie sie von anderen behandelt werden. Es ist eine gewagte Behauptung, dass alle diese Frauen stets und ständig als Objekte von Männern erlebt werden. So homogen ist unsere Gesellschaft nicht und so devot sind viele Frauen auch nicht.

            Drittens: Die sexuelle Ebene ist Kindern noch vollkommen fremd. Den Bezug stellen die bei Werbung gar nicht her.

            Viertens: „hübsche Objekte“ – das klingt auch ziemlich negativ, als ob Schönheit ein Makel wäre. Es kann aber gut und gerne sein, dass Schönheit bewundert wird.

            Fünftens: Auch Kinder werden subtil mitbekommen, dass die Supermodels nur auf Plakaten existieren, während sie von Alltagsfrauen umgeben sind. Letztere sind es, mit denen sie ihre Erfahrungen machen und durch die sie z.B. auch Liebe und Fürsorge erleben. Ich würde mal behaupten, dass das stärker prägt als eine sprachlose Pappfigur an der Hauswand. Und ich möchte mal behaupten, dass auch Kinder lernen, zwischen Medienfiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden. Insofern werden sie mit wachsendem Alter auch klarkriegen, dass Werbefrauen nicht die Wirklichkeit abbilden. Insofern sind Medieninhalte auch nicht zwingend handlungsleitend. Das lässt sich unter anderem auch damit stützen, dass bisher noch niemand hat nachweisen können, dass z.B. Computerspiele gewalttätig machen. Hier werden Medien allzu oft in ihrer Wirkung unterschätzt.

            Gefällt 2 Personen

            • Ich nehme an, du meinst „überschätzt“, was durchaus sein kann. Persönlich weiß ich es letzten Endes einfach nicht, wie groß der Einfluß auf die Entwicklung wirklich ist. Zweifelsohne gibt es haufenweise Leute mit idiotischen Ansichten – aber wodurch die im Einzelnen entstanden sind, ist naturgemäß schwer nachzuvollziehen. „stets und ständig“ ist dann auch schon wieder so eine Extremposition, von denen kaum eine die Realität abbildet. Klar ist es lustig, über so eine Extremposition zu lachen – sofern es nicht in die Richtung der eigenen Position zielt. Aber dass so eine Extremposition (auch hier z.B. das Extrembild der völlig selbstwidersprechenden Feministin) natürlich nicht wirklich einen rationalen Diskurspartner zeigt, sondern halt was Extremes, vergißt man leicht. Wenn ich z.B. über das Thema Männerrechte sprechen will, suche ich mir ja auch keinen Vollidioten der Stammtischparolen brüllt und sich mit jedem zweiten Satz selbst widerspricht und schließe dann daraus, dass Männerrechte ein Thema sind, war nur von Idioten aufgebracht wird.

              Gefällt 1 Person

              • Lomi sagt:

                „Ich nehme an, du meinst “überschätzt”, was durchaus sein kann“

                Ich wollte darauf hinweisen, dass Kinder keine Automaten sind, die beliebig durch Medien programmierbar sind. Zweitens wollte ich zeigen, dass es erheblich stärkere, intensivere Erfahrungen mit realen Menschen gibt. Drittens wollte ich zeigen, dass Medienbilder nur einen Einfluss von vielen darstellen.

                Insofern ist die These, Medien erziehen Jungs zu Frauenverächtern, sehr gewagt und stark begründungsbedürftig.

                Gefällt mir

                • St. Elmo sagt:

                  Viertens wird ja nciht nur mit Frauen geworben, es gibt auch Werbung mit Männern, die werden dann ja auch objektifiziert…

                  Sorry aber diese Objektifizerungstheorie ist einfach nur Bullshit.
                  denn es absolut natürlich ist einen Menschen auf seine aktuelle Funktion zu „reduzieren“
                  Daraus irgendetwas Negatives abzuleiten ist einfach nur Schwachsinn da.

                  Die meisten meiner Kolleginnen z.b. nehme ich nicht als Frauen bzw vollständige Person wahr sondern reduziere sie auf die Funktion „Arbietskollege“

                  Zum Problem kann das nur werden wenn man diesen Menschen keinen Respekt entgegen bringt.

                  Gefällt mir

                  • Nick sagt:

                    Zum Problem kann das nur werden wenn man diesen Menschen keinen Respekt entgegen bringt.

                    Die Behauptung, dass mit einer „sexualisierten“ Darstellung von Frauen zwangsläufig Respektlosigkeit einhergehe ist ja der Kern des Objektifizierungsgedönses.

                    Historisch kommt dieser Diskurs aus der Anti-Pornobewegung und wurde maßgeblich von Andrea Dworkin und Katherine MacKinnon geprägt.

                    http://plato.stanford.edu/entries/feminism-objectification/

                    Sorry aber diese Objektifizerungstheorie ist einfach nur Bullshit.

                    Ja, natürlich. Die Anti-Pornografiebewegung ist zwar untergeganden und niemand will heute mehr offiziell was davon wissen. An deren geistige Kernkomponenten wird aber munter festgehalten.

                    Gefällt mir

              • Nick sagt:

                Wenn ich z.B. über das Thema Männerrechte sprechen will, suche ich mir ja auch keinen Vollidioten der Stammtischparolen brüllt und sich mit jedem zweiten Satz selbst widerspricht und schließe dann daraus, dass Männerrechte ein Thema sind, war nur von Idioten aufgebracht wird.

                Wenn du bei Warren Farrell etwas vergleichbares finden würdest, dürftest du dich mit vollem Recht ebenfalls darüber lustig machen.

                Wir sprechen hier eben nicht von Randphänoenen, sondern von zentralen Diskursen, die Feminismus tief prägten.

                Gefällt mir

          • Adrian sagt:

            Irgend so eine Trivialität musste ja kommen: Halbnackte Frauen auf Werbeplakaten. Ist irgendwie schlecht weil Sex und so.
            Respektiere ich eigentlich Männer nicht, weil ich sie mir gerne nackt anschaue und mit ihnen Sex haben will?

            Gefällt 1 Person

          • Adrian sagt:

            Irgend so eine Trivialität musste ja kommen: Halbnackte Frauen auf Werbeplakaten. Ist irgendwie schlecht weil Sex und so.
            Respektiere ich eigentlich Männer nicht, weil ich sie mir gerne nackt anschaue und mit ihnen Sex haben will?

            Gefällt mir

          • Adrian sagt:

            Und übrigens: Natürlich werden Models auf ihr Äußeres „reduziert“. Das ist ihr Job.

            Gefällt mir

          • Also wenn ich an die Sozialisierung denke, dann fallen mir da ein paar ganz andere Aspekte ein. Das wichtigste scheint immer zu sein, einem Jungen beizubringen: „Frauen schlägt man nicht!“ Dann kommen die Lobeshymnen auf die Mutter, die das ja alles ganz toll macht, verbunden mit der Botschaft: „Ehre deine Mutter!“
            Vergleichbare Botschaften bezogen auf Männer erinnere ich hingegen nicht.

            Gefällt mir

            • Na ja, meine Mutter wollte mir beibringen, mit mäßigem Erfolg, dass ich mich gar nicht prügle, egal mit wem. Aber ja, solche Sätze sind sicherlich nicht geeignet eine Atmosphäre der Gleichberechtigung zu erzeugen.

              Gefällt mir

          • Uns Fremde Menschen werden ständig auf etwas rediziert. Halb nackte Models im Fernsehen nun mal auf ihre Körper, egal ob diese nun männlich oder weiblich sind. Sportler auf ihre Leistung, Sänger auf ihre Stimme. Erst wenn die Person an Wichtigkeit/Beliebheit für jemanden gewind so wird das Rest erst relevant. Bei Kellnern, Beratern, Verkäufern und alle anderen Dienstleistern passiert dies eher selten und diese bleiben dann für uns meist für immer auf ihre Tätigkeit begrenzt. Das ist nichts negatives unser Verstand vereinfacht die Dinge eben für uns nach Relevanzund daraus folgt nicht, dass wir komplett vergessen das es sich um Menschen handelt. Da beschwert sich auch selten einer, nur wenn es um die Medien gibt dann heißt es dies sei von großer Bedeutung und das obwohl das eigene soziale Umfeld sehr viel stärken Einfluss auf unsere Sichtweise hat.

            Gefällt 1 Person

          • kinchkun sagt:

            Das ist sicherlich ein lustiges Thema, bei dem ich kein Spezialist bin (auch männlich sozialisiert), aber sorry, so blind bin ich dann doch nicht, dass mir die Tendenz dazu, anonyme halbnackte Frauen zu Werbezwecken zu verwenden, nicht auffällt.

            Das Darstellen von weiblichen Körper in Werbung ist sicherlich ein Phänomen. Aber gerade die Frage, ob das zu einer Sozialisierung führt, die signifikant das Verhältnis der Geschlechter zueinander bestimmt, ist ja hier das Thema.

            Ich glaube nicht, dass mich Werbung dahingehend sozialisiert. Du kannst gerne ad hominem sein und behaupten, dass das etwas mit Blindheit zu tun hätte, aber das ist halt meine Selbsteinschätzung.

            Auch hier kann man sich streiten, was der Effekt ist, aber letzten Endes werden diese Models auf genau eines reduziert – und ihre Persönlichkeit ist es schonmal nicht.

            Sorry, aber für mich ist das einfach ein paar Dimensionen zu simpel gedacht. Das Darstellen von Körpern ist etwas völlig anderes, als den Wert zu vermitteln, dass Menschen keine wichtige Persönlichkeit hätten. Wenn man das so sieht, muss man sich letztendlich gegen jede Personenphotographie wenden.

            Gefällt 1 Person

            • Mona sagt:

              Vielleicht ist das Umgekehrt, dass die ganzen Frauen in der Werbung so stark auf Frauen wirken, dass sie sich nicht aus dem Haus trauen, wenn sie keine Chance sehen wenigstens ein bisschen die Werbung nachzumachen: Glückliches Zuhause, glückliche Kinder, toller Beruf, immer lustig und entspannt, immer hübsch geschminkt und frisiert und dazu auch noch stylische Kleidung und Schuhe. Die Frauen werden auf das beschränkt, was die ganze Werbung von denen will und da die Werbung immer überall ist, kommen nicht mal die Frauen (meistens als Jugendliche) selbst auf die Idee, dass die Werbung kein Ideal ist, sondern eine andere Welt. Da jeder die ganze Werbung mit Frauen sieht und es so viel davon gibt, kommt es mir so vor, dass alle, die genau das Gegenteil machen als Aliens angesehen werden oder halt als „keine wirklichen Frauen“. Wobei die Frauen gegeneinander in Äußerlichkeiten schlimmer sind, den Männern ist es oft egal, ob Frauen unstylische Schuhe anhaben, oder nicht? Ist ja sowieso alles Geschmackssache. Wenn jemand die Kleider von einem Mann geschmacklos findet, dann ist es egal, der ist halt so. Wenn jemand die Kleider einer Frau geschmacklos findet, dass gilt sie als ein bisschen dumm, weil sie nicht die passenden Sachen für sich ausgesucht hat mit denen sie „tageslichttauglich“ wäre, obwohl es so eine große Auswahl an Kleidung für Frauen gibt.

              Gefällt mir

              • Kai V sagt:

                „Glückliches Zuhause, glückliche Kinder, toller Beruf, immer lustig und entspannt, immer hübsch geschminkt und frisiert und dazu auch noch stylische Kleidung und Schuhe.“

                Und keine Migräne…

                „Wobei die Frauen gegeneinander in Äußerlichkeiten schlimmer sind, den Männern ist es oft egal, ob Frauen unstylische Schuhe anhaben, oder nicht?“

                Klar, wir sehen ja auch nur Bilder von nackten Frauen in der Bild auf Seite 1. Deshalb sind wir auch nicht so auf Frauenkleider fixiert…

                Demnach wäre also die beste Werbung die, in der nackte Frau zum Mann sagt, der nachhause kommt. Schatz, der Borsch7000Sauger saugt so rein, saugt so fein, mach Du es aber, ich hab Migräne…

                Gefällt 1 Person

              • Lomi sagt:

                @Mona

                „Die Frauen werden auf das beschränkt, was die ganze Werbung von denen will und da die Werbung immer überall ist, kommen nicht mal die Frauen (meistens als Jugendliche) selbst auf die Idee, dass die Werbung kein Ideal ist, sondern eine andere Welt.“

                Ich kann mir schon vorstellen, dass Idealbilder aus den Medien nerven. Anekdotisch: Mich nerven ja auch Männerideale à la Feuerwehrkalender.

                Andererseits ist es nicht so, dass Werbung wirklich überall ist. Den Fernseher kann man ausschalten. Gewisse Illustrierte muss man nicht kaufen. Im Netz hilft Ad Block. Mir kommen auf diese Weise kaum viele von den von mir eh als „zu dünn“ empfundenen Werbefrauen vor die Augen.

                Schließlich bin ich, auch wenn ich kein Held bin und kein Mensch mit betonhartem Selbstbewusstsein, auch kein reines Medienopfer. Ich bilde mir meine eigene Meinung, habe mein eigenes ästhetisches Urteil und meine eigenen Vorlieben. Schon aus rein numerischen Gründen begegne ich im Alltag auch niemals Topmodels. Ich treffe dagegen lauter normale und recht heterogene Frauentypen. Eher wenige eignen sich für die Glamourfotografie, zweifellos. Das gilt gleichermaßen für die meisten Männer, die ich so sehe: kaum einer ist geeignet als Werbe-Beau oder Kalender-Model. Aber alle Beziehungen, die ich zu Menschen habe, rekrutieren sich aus diesen Alltagsmenschen. Ich schätze sie nicht weniger, nur weil ich hier und da aufgehübschte Models sehe. Im Gegenteil, bei den Models bleibe ich beziehungslos: sie sind aus Papier oder Pixeln oder sie sind gewissermaßen gesichtslos, offenbaren jedenfalls weder Lebenserfahrung noch gewisse Persönlichkeitsmerkmale.

                Natürlich messe ich mich auch an Idealen (äußerlich, aber auch in anderen Fragen). Aber ich kann mich von Idealen auch distanzieren. Ich bin nicht in jeder Hinsicht nur Opfer solcher Ideale.

                Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass Frauen allesamt vollkommen widerstandslos gegenüber Medienidealen sein sollen. Spricht man ihnen damit nicht die Individualität und Handlungsfähigkeit ab?

                Gefällt mir

                • Mona sagt:

                  Für alle Frauen meinte ich das auch nicht. Ich hoffe, bei Erwachsenen ist das so, wie du das schreibst. Ich hab aber das Gefühl die Menschen werden immer später erwachsen und verstehen solche Dinge. Ich kenn das von mir als Jugendliche (oder 12-jährige), dass ich halt ein langweiliges Leben aus Schlafen, Essen, Hausaufgaben, Schule hatte und damit so aufgewachsen bin als wär die glückliche Werbung etwas, was ich auch haben kann, wenn ich so und so bin und dies und das kaufe usw. Mir war nicht so sehr bewusst, dass es nur ausgedachte Sachen sind, die in Wirklichkeit so nicht eintreffen.

                  Das ist vergleichbar mit Berufsanfängern, die durch die Studenten- und Wirtschaftszeitungen irgendein Bild entstehen lassen, wie man zu sein hat und was man alles können soll usw. und erst viel später merkt man, dass das ja nicht die Wirklichkeit ist. Wahrscheinlich ist das eher ein Problem von Leuten die perfektionistisch sind und selbst nicht rausfinden können, was gut für sie ist, sondern von ihrer Umwelt, also auch Medien, übernehmen, was als toll und erstrebenswert für ihr Leben gelten soll. „Ich muss studieren, sonst lande ich unter der Brücke.“ „Ich muss ein Auslandssemester machen, sonst wird mich kein Arbeitgeber einstellen.“ „Ich muss heiraten, weil ich sonst als gestört gelte, hat meine Verwandtschaft gesagt, wenn es so viele sagen, vielleicht haben die Recht?“😀 Noch mehr Beispiele fallen mir gerade nicht ein.

                  Gefällt mir

          • Matze sagt:

            „so blind bin ich dann doch nicht, dass mir die Tendenz dazu, anonyme halbnackte Frauen zu Werbezwecken zu verwenden, nicht auffällt.“

            http://maennerrechte.org/impressionen-vom-09-12-2015-red-pill-gamers-paedosexuelle-gruene-sexistische-werbung/

            Punkt 5

            Ein „Problem“ (?) was Männer und Frauen betrifft, wird als ein „Problem“ dargestellt, welches NUR Frauen haben.

            Business as usual…

            Gefällt 1 Person

            • Business as usual, da wird fröhlich das Wort verdreht (jemand spricht von einer Tendenz und man macht dann fröhlich lügenderweise irgendeine Absolutheit – hier „nur“ – draus) oder auch versucht, sich die Realität fröhlich hinzubiegen (hier durch den Versuch, eine 50:50 Verteilung zu suggerieren, die in der Realität selten zu finden ist).

              Gefällt mir

      • Nick sagt:

        @twisted:

        Und natürlich beginnt die Vermittlung von Rassismus erst dann, wenn man Kinder in Kurse schickt “Wie man Neger lyncht” und nicht schon mit wesentlich subtileren Problemen.

        Rassismus ist eine ganz andere Baustelle. Rassimus funktioniert eher so: „Es ist zwar normal, dass man seine Mitmenschen mit Respekt behandelt, aber [Feindgruppe] sind keine normalen Mitmenschen“. Der Kern des Rassismus ist es also, herauszustellen dass normale soziale Konventionen nicht für [Feindgruppe] gelten.

        Frauen als Gruppe als angeblich lange tradierte Feindgruppe einzusetzen ist reichlich absurd, wenn es zu den lange tradierten sozialen Konventionen gehört dass man anständigen Frauen nicht repektlos behandelt. Traditionell ist das eben nur für eine Teilgruppe der Frauen „zulässig“ – so, wie es nur „zulässig“ ist, eine Teilgruppe der Männer zu verprügeln.

        Gefällt mir

    • RW sagt:

      Also ich habe als kleiner Steppke mal laut eine spöttische Bemerkung gegenüber einer wildfremden Frau fallengelassen (die Tusse war aber auch wirklich grauenhaft aufgetakelt).

      War einer der durchaus seltenen Fälle, wo ich mir von meinen Eltern sofort eine echte Ohrfeige eingefangen hatte. Danach richtig üble Schelte und Stubenarrest. Hatte ich nie mehr danach gewagt. Ich hatte meine Lektion gelernt.

      Irgendwie stelle ich mir eine Gesellschaft etwas anders vor, wo kleinen Kindern von Kindesbeinen auf beigebracht wird, daß es ok ist fremde Frauen respektlos zu behandeln.

      Gefällt mir

      • John Smith sagt:

        Oh ein üblicher Effekt ist hier, dass das Kind in der Tat keine spöttischen Bemerkungen mehr macht, aber das Gehirn merkt sich als Grund für das frauenfreundliche Verhalten „um keine Ohrfeige zu bekommen“.

        Natürlich lernen wohl die meisten Gehirne irgendwann den wirklichen Grund, warum man nicht frauenfeindlich sein soll, aber die Ohrfeigen-Version muss auch wieder verlernt werden, was zusätzlicher Aufwand ist.

        Gefällt mir

        • gerks sagt:

          Cool @John Smith: Also dass ein Kind auf diese Weise lernt nicht frauenfeindlich zu sein, ist auch frauenfeindlich, weil der Junge nicht nur die normale Frauenfeindlichkeit vermeiden muss,sondern auch noch die daraus entwickelte Frauenfeindlichkeit weil er als Kind eine Ohrfeige erhalten hat für Frauenfeindlichkeit?

          Wo lernt man so zu argumentieren? Gender-Studies? Gibt es besondere „feministische“ Seminare dafür? „Schwachsinn für Anfänger“ oder so? Ist das so ähnlich wie die „strukturelle Diskriminierung“ die sich dadurch äußert, dass Frauen irgendwo in der Unterzahl sind, während bei Männern eine Unterrepräsentation nicht gilt, weil Männer ja nicht „strukturell diskriminiert“ sind?

          Gefällt mir

          • John Smith sagt:

            Mit Frauenfeindlichkeit hat das Argument nichts zu tun. Es geht darum, warum man seine Kinder nicht schlagen soll. Dafür gibt es (auch) rationale Gründe, einer davon ist hier genannt.

            Gefällt mir

  6. Sascha sagt:

    Bin nur hier, um die Kommentare zu lesen
    (sind diesmal klasse *ggg*)

    Und was Frauenlogik betrifft, halt ich mich mal ganz raus, da kann ich nicht mitreden😉

    Gefällt mir

    • gerks sagt:

      Logik hat ein Geschlecht? Echt? Aber du hast sicher recht. 1+1 = 2. Das ist so duonormativ. Das muss aufgebrochen werden. 1+1=3, 1+1=5, 1+1=5 Emanzipation der Zahlen. Aufbrechen der patriarchalen Ordnung. Warum kommt hinter 5 dann 6? Warum nicht 11? Auch ist 12 die Zahl der Göttin. Die frauenunterdrückenden Männer haben verhindert, dass diese feminine Zahl am Anfang steht. Das ist zu ändern. Gender-Studien werden zeigen, wie weit diese strukturelle Diskriminierung geht. Warum kommen gerade, weibliche Zahlen immer nach den ungeraden männlichen?
      Es gibt soviel zu tun in dieser chauvinistisch männlich verseuchten Logik. #Freethemath Bahnt auch hier der Gleichstellung ihren Weg.

      Gefällt mir

  7. Wo wir gerade bei dem Thema sind: habt ihr das auch gemerkt? Irgendwie fühlt es sich heute ein bisschen weniger patriarchal an als sonst, oder? Von Feministinnen habe ich ja gelernt, dass wir Frauen vergewaltigen, um das Patriarchat aufrechtzuerhalten. Vielleicht sollten wir also alle mal rausgehen und jemanden vergewaltigen, damit der Patriarchatspegel wieder ins Lot kommt.

    Gefällt 1 Person

    • pıʌɐp sagt:

      So eine einmalige Aktion reicht da nicht, das muss schon regelmässig sein, sonst ist das wieder nur so ein Strohfeuer.

      Gefällt mir

    • RW sagt:

      Oh ja, verdammt. Gut daß du mich dran erinnerst, Ich habe meine tägliche Vergewaltigungsquote noch nicht erfüllt. Fast hätte ich es vergessen.

      Kurz nachgefragt: Internetbilder anschauen von hübschen Frauen die sich in aufregender Unterwäsche und High-Heels auf Satinbettwäsche räkeln zählt ja als Vergewaltigung?

      Denn jetzt rausgehen und so richtig vergewaltigen… ich meine eine wildfremde Frau ins Gebüsch zerren und so… also ich weiss nicht so recht. Macht das Spass? Kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Habe ich noch nie ausprobiert, hatte ich auch noch niemals das Bedürfnis danach. Muss ich das als Mann wirklich tun? Ich meine, das ist doch für eine Frau ganz furchtbar, die schreit dann ganz laut, und ich selbst kriege sofort ein schlechtes Gewissen anstatt einen hoch. Nee, das ist nichts für mich.

      Gefällt mir

      • pıʌɐp sagt:

        „… anstatt einen hoch.“ Für das gibts Viagra. Ein bisschen Opfer bringen musst du schon.

        Gefällt mir

      • Kai V sagt:

        Ihr macht es Euch echt kompliziert! Geh heute abend in der Dämmerung nen Döner hohlen, geh dabei einfach auf der Strassenseite auf der auch ne Frau geht. Die hat dann schon so Vergewaltigungsängste, das reicht!

        Was auch reicht, wenn Du beim Petting mit Antje Schrupp aufhörst wenn sie das will aber dabei sagst, also alle Männer würden das ja nicht machen. Evtl. reicht schon wenn Du ihr nur per Mail schreibst das Du sie nicht vergewaltigst, es auch garnicht vorhast, aber sagst, alle Männer würden das nicht machen…

        Gefällt 1 Person

    • gerks sagt:

      Rapejokes sind NICHT witzig. Ich wiederhole nicht witzig. Wer Rapejokes macht, vergewaltigt auch Frauen, Schwestern und Hunde.
      So wie hier.
      „Kleiner Junge kommt zum Arzt: „Herr Doktor, ich hätte so gern ein Brüderchen, aber meine Mama sagt, Papa bringt’s nicht mehr!“
      „So, mein Kleiner, dann nimm mal diese Tropfen und tue Deinem Vater jeden dritten Tag einen Tropfen in den Kaffee!“
      Der Junge rennt heim und freut sich wie doof. Natürlich hat er unterwegs vergessen, was der Arzt ihm sagte. Also gibt er seinem Vater jeden Morgen drei Tropfen in den Kaffee.
      Nach zwei Wochen erscheint der Keine wieder beim Doc: „Na, Kleiner, ist Dein Brüderchen schon unterwegs?“
      „Neee Mutter ist im Koma, meine Schwester ist schwanger, mir tut der Arsch weh und der Hund traut sich auch nicht mehr nach Hause!“

      Gefällt mir

      • RW sagt:

        > „Rapejokes sind NICHT witzig. “

        Sagen wirs mal so: Es sind die Feministinnen, die die „Rape Jokes“ machen. Mit ihrer komplett überdrehten Hysterie haben sie es geschafft, ein todernstes Thema zum kompletten Witz zu degradieren. Es ist schon längst soweit, daß wenn eine Feministin „Vergewaaaaaltigung!!!!“ kreischt, daß der erste Gedake ist, daß da wieder mal eine hysterischen Bullshit verzapft. Muss man nicht ernstnehmen. Herzlichen Glückwunsch, echt toll gemacht vom Feminismus.

        Und deshalb halte ich es für mehr als erlaubt, über diese Feministinnen und ihren Irrsinn mit tiefem Sarkasmus zu spotten.

        Gefällt 1 Person

  8. netsmurf sagt:

    Ich glaube, da fehlt noch was…

    Gefällt 1 Person

  9. ismirworscht sagt:

    Also ich verabscheue Machogehabe zutiefst. Aber eins gibt mir zu denken: Wenn Frauen das wirklich so schlimm finden, wieso finden diese Typen dann Frauen? Eigentlich müsste sich das Problem doch nämlich sonst selbst auslöschen: Frauen nehmen nur die Typen, die sowas nicht machen und Männer hören entweder auf damit oder bleiben für immer Singles und können also niemandem vermitteln, dass dieses Verhalten wirksam ist.

    Die These, die ich daraus entwickle lautet: Es gibt Frauen, die finden das gut und Frauen, die finden das nicht gut. Und es gibt Männer die tun das und kriegen Frauen, die das gut finden und es gibt Männer, die tun das nicht und finden andere Frauen. (Oder Menschen bleiben Single oder lieben ein anderes Geschlecht, ich will ja hier nicht gleich wieder alle über einen Kamm scheren!)

    Gefällt mir

    • IULIUS sagt:

      „Die These, die ich daraus entwickle lautet: Es gibt Frauen, die finden das gut und Frauen, die finden das nicht gut.“

      Das deckt aber nur die beiden Extreme ab. Die meisten Frauen stehen auf Machogehabe zum richtigen Zeitpunkt vom richtigen Typ. Das dürfte etwas mit Ur-Instinkten zu tun haben, die gewisse biologische Prozesse in Gang setzen.

      Gefällt mir

    • Mona sagt:

      Immer wenn ich eine Frau gefragt hab, wieso sie mit einem Macho zusammen ist, ist rausgekommen, dass er wenn sie zu zweit sind alles für sie tut und total lieb ist usw. Wenn der Macho eine Frau haben will, macht er diese ganzen typischen Sachen, wie in Filmen, Blumen mitbringen, mit ihr ausgehen, ihr Unterwäsche kaufen, ihr ein Kleid kaufen, sie auf Händen tragen, für sie irgendwelche handwerklichen Sachen erledigen, die sie sich nicht zutraut usw. Ich hatte dann immer das Gefühl der Mann hat zwei Persönlichkeiten, eine für alle (Macho) und eine für die Frau (lieber Kerl, der sich um alles sehr bemüht).

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        Ein Softie im Machokostüm?

        Gefällt mir

        • Mona sagt:

          Anscheinend. Ich kann es nicht nachvollziehen, wieso man mit jemandem zusammen ist, der zu allen und mir in Anwesenheit anderer Personen ein Macho ist. Vielleicht fühlen sich die Frauen dann sehr „besonders“, weil sein Verhalte in der Zweisamkeit so anders ist so so geheim, dass keiner davon weiß. Vielleicht wurde ich von denen, die ich gefragt hab, einfach angelogen und in Wirklichkeit ist deren Freund zu denen immer ein Macho und sie stehen wirklich drauf?

          Gefällt mir

          • Steve sagt:

            Oder die Frau hat ganz einfach gelogen, weil sie nicht öffentlich zugeben wollte, dass sie „nur“ einen Macho hat.

            Gefällt mir

            • IULIUS sagt:

              Menschen haben auch den Drang ihr Leben und Umfeld zu idealisieren.
              Vielleicht hat er ihr ein paar Strings unten overt gekauft. Ist ja auch Unterwäsche…

              Die meisten Menschen haben zwei Gesichter (vermutlich fast alle) eines das sie privat im engsten Familienkreis zeigen und eines das sie in der öffentlichkeit zeigen. Warum soll sich da jemand nach außen hin nicht als Macho zeigen und im privaten ganz andere Interessen haben. Oft ist es eher andersrum, aber das nirgends festgeschrieben.

              Möglicherweise ist sein Machoverhalten auch nur eine „Abwehrstrategie“, die er Deiner Freundin gegenüber nicht zeigen braucht.

              Es gibt massig Erklärungen für das eine wie für das andere. Wirklich wichtig ist nur, daß Deine Freundin mit dem Typen glücklich ist.

              Gefällt mir

  10. Clarissa sagt:

    Tja, das ist der Unterschied zwischen Ist-Zustand und Soll-Zustand. Wenn man es so darstellt, als sei die überwältigende Mehrheit der Männer so drauf, dann ist ein Mann, der das nicht tut, eine Ausnahme, wenn die Norm das ist, was die Mehrheit tut und was man realistischerweise zu erwarten hat. Wenn man danach geht, was man erwarten sollte, worauf man seinen eigenen Werten zufolge dein Anspruch hätte, dann ist es natürlich nicht die Norm, dass ein Mann eine Frau wie eine Person behandelt. Ein übliches Mittel, Soll-Normen durchzusetzen, ist, selber im Umgang mit seinen Mitmenschen damit anzufangen und andere wie selbstverständlich so zu behandeln, als würden diese Normen gelten, die man sich wünscht, unabhängig davon, ob andere diese Normen teilen. So ähnlich wie die Überzeugung, dass man seine Werte leben und nicht predigen sollte. Und da gehört es halt dazu, anderen das Gefühl zu vermitteln, dass kein Arschloch sein wirklich das Mindeste ist, was man verlangen kann, denn es ist ganz einfach so. Das sollte nichts besonders Lobenswertes sein.
    Gerade in der Diskussion um Sexismus ziehen sich halt viele Leute mit derlei oberflächlichen Kommentaren aus der Affäre. „Jaaa, Sexismus ist schon schlimm, aber ich bin ja kein Sexist.“ Und damit ist für sie die Angelegenheit gegessen und sie müssen sich keine Gedanken mehr um ihr Verhalten machen. Sexismus zu überwinden ist kein Kampf von Frauen gegen Männern, es ist auch kein Kampf zwischen Sexisten und Antisexisten oder so ähnlich. es ist ein Kampf von jedem von uns gegen sich selbst. Jeder von uns, Männer und Frauen und alle, die sich nicht als Mann oder Frau identifizieren, hat irgendwo toxische Gedankenmuster, da wir alle so sozialisiert wurden, und es geht drum, sich immer wieder selbst zu hinterfragen und zu prüfen, ob man integer ist oder irgendwo unabsichtlich und unwissentlich sexistisch handelt. Das sind sehr subtile Formen von Sexismus, lange nicht so auffällig wie sexuelle Übergriffe. Wir alle tragen ständig dazu bei, unbewusst problematische Gedanken zu propagieren. Wenn sich da jemand nur auf die offensichtlichsten Formen des Sexismus konzentriert und sagt „Jaaa, das ist ja alles ganz schlimm, aber ich mach sowas ja nicht und damit hab ich meinen Teil getan“, macht man es sich halt sehr leicht. Man löst keine Probleme, wenn man sich darauf konzentriert, was man alles schon erreicht hat und sich darauf ausruht, man löst Probleme, wenn man nach vorne guckt und sich drauf konzentriert, was es noch zu tun gibt. Ein besserer Kommentar wäre zum Beispiel „Das ist scheiße. Was kann man tun, um was daran zu ändern?“
    Gerade Männer denken oft, Sexismus und dessen Überwindung geht sie nicht wirklich was an, weil sie glauben, dass nur Frauen Opfer von Sexismus sind, weil Sexismus so oft als „Frauen gegen Männer“ dargestellt wird, weil sie das Ausmaß nicht sehen, wie wir alle tagtäglich zu sexistischen Strukturen beitragen, und weil sie glauben, man kann nichts beitragen außer halt kein Arschloch sein, und sich damit auch nicht in der Verantwortung sehen, was zu tun. Gerade Männer können sehr viel dazu beitragen, ein besseres Klima zu schaffen, indem sie zum Beispiel diese Bro-Solidarität, die oft zwischen Männern herrscht, bewusst auflösen. Über sexistische Witze von anderen Männern nicht lachen und sie sexistisch nennen. Wenn sowas von Männern kommt, macht es oft viel mehr Eindruck, als wenn es von Frauen kommt, da Männer die Anerkennung ihrer männlichen Peers suchen. Männer können alle diese Sachen tun und haben die Verantwortung, das zu tun.
    Und ich vermute, das ist es, was ein Feminist sagen will, wenn er oder sie sagt „toll, willste n Keks dafür?“ Die Position, die man damit vertritt, ist nicht zwangsläufig eine Doppelmoral. Wird hier natürlich mit Strohfeminist als Doppelmoral dargestellt …

    Gefällt mir

    • Steve sagt:

      Auch Mütter könnten ihren Beitrag leisten, indem sie männliche Erzieher nicht von vorne herein in die Pädophilen-Ecke drängen. Wenn sowas von Frauen kommt, macht es oft viel mehr Eindruck, als wenn es von Männern kommt, da Frauen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit bekommen. Frauen können alle diese Sachen tun und haben die Verantwortung, das zu tun.

      Gefällt mir

    • Bombe 20 sagt:

      Clarissa,

      was sind denn das bitte für antifeministische Phrasen? Sexismus gegen Cismänner kann es nicht geben, denn „Sexism = Prejudice + Power“, und toxisch kann ausschließlich Männlichkeit sein, das haben führende Genderforscher*_)innen( wie Connell und Kimmel klar hergeleitet. Check mal Deine Privilegien!

      Hint: Was sexistisch ist und was nicht, und ab welchem Grad Sexismus bekämpfenswert ist, darüber gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Und die Definitionsmacht (inklusive des Rechtes, Verantwortung zu verteilen) steht dabei definitiv nicht den jeweils Dünnhäutigsten zu.

      B20

      Gefällt mir

    • Nick sagt:

      Wenn man es so darstellt, als sei die überwältigende Mehrheit der Männer so drauf, dann ist ein Mann, der das nicht tut, eine Ausnahme, wenn die Norm das ist, was die Mehrheit tut und was man realistischerweise zu erwarten hat.

      Eben. Offenbar ist es also bereits selbstverständlich – also: die Norm – dass man Frauen mit Respekt behandelt. Deshalb ist es befremdlich, dass Rechtsi extra betont dass er Frauen nicht respektlos behandelt. Er könnte auch extra betonen, dass er keine Frauen vergewaltigt.

      Das ist der diskursimmanente Widerspruch, von dem der Comic „lebt“.

      Gefällt mir

    • rano64 sagt:

      „Über sexistische Witze von anderen Männern nicht lachen und sie sexistisch nennen. Wenn sowas von Männern kommt, macht es oft viel mehr Eindruck, als wenn es von Frauen kommt, da Männer die Anerkennung ihrer männlichen Peers suchen. Männer können alle diese Sachen tun und haben die Verantwortung, das zu tun.“

      Okay! Gegenfrage: Was hätte ich denn in folgender Situation machen sollen (nicht erfunden, sondern mir selber passiert, ich schwöre!!!!): Sitze mit drei Frauen zusammen im Büro, eine vierte Kollegin kommt rein und spielt auf ihrem Handy laut ab: „Mein Sack“ von Eure Mütter und alle vier lachen sich kaputt und machen jede Menge anzügliche Bemerkungen.

      Nur zur Beruhigung: Ich habe mitgelacht, weil ich den Sketch sehr witzig finde. Bin nämlich schon 51 und auch nicht verklemmt.

      PS: Frauen haben auch Verantwortung und können nicht alles auf „das Patriachat“ schieben und nein, mit der Schilderung dieses Vorfalls will ich nichts relativieren.

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        Sexistische Witze, die von Männer stammen und von Frauen erzählt werden wirken oft einfach nur ordinär. Eine Frau ist kein Mann und kann daher vieles erahnen, aber nicht alles verstehen. Das macht den Unterschied.

        Sex in Form vom Kopulation ist ein zentrales Thema von Menschen. Insofern sollte man auch mal einen Gedanken daran verschwenden, daß mit dem Verbot jeglicher Handlungen oder Äußerungen, die sexuelle Motive haben, massiv in das menschliche Wesen eingreift. Ich meine damit nicht handfeste Belästigungen zu gestatten, sondern daß nicht jeder Ausrutscher negativ dargestellt werden muß. Zumal was bei einem Menschen ein absolutes NoGo ist ist bei einem anderen Menschen erwartetes Verhalten. Wichtiger ist ein vernünftiger Umgang. Einfach auch mal ignorieren.

        Gefällt mir

      • Mona sagt:

        Wieso sollte man über das Video nicht lachen? Es ist doch dafür ausgelegt andere zum Lachen zu bringen. Die übertreiben das beschriebene Problem so sehr, dass es halt witzig wird.

        Wenn sich das jemand in der Realität fragt, dann probiert er es aus und wenn es ihm nicht gefällt, dann lässt er das Rasieren wieder und es wächst alles nach. Total einfach. Keiner setzt sich hi und überlegt so ausführlich das ganze, was die beiden singen, weil ich hoffe, dass die Menschen besseres zu tun haben, wie EMN-Comics lesen.🙂

        Gefällt mir

  11. Name benötigt sagt:

    Oh, mich würde echt interessieren, wer welche Attribute mit den Begriffen „Macho“ und „Arschloch“ verbindet, wenn es um FRauen und Männer geht.

    Gefällt mir

    • Mona sagt:

      Gibt bestimmt sehr viele Eigenschaften, das was mir als erstes einfällt ist:
      – Will besser behandelt werden als er/sie die anderen Leute behandelt.
      – Kommandiert alle rum und will bedient werden.
      – Akzeptiert nicht, dass andere Menschen auch andere Meinungen haben können.
      – Wirft Leuten Beleidigungen an den Kopf.
      – Für andere ist es unangenehm in seiner/ihrer Gegenwart zu sein.

      Gefällt mir

  12. Michaela Lusru sagt:

    Ich kenne Männer, die einer Frau hinterherpfeifen (manche schon auch mal vorneweg), weil sie diese als Subjekt (und nicht etwa als Objekt) erkannt haben …
    Wie kommt man eigentlich darauf, jedes Pfeifen als Objektpfeifen zu vereinnahmen, das bringen doch nur Pfeifen fertig.
    Es gibt halt Leute, die betrachten die Öffentlichkeit als Öffentlichkeit, aber wenn darin Öffentlichkeit gelebt wird, ist ihnen das zu brenzlig – sie haben es halt nit anders gelernt oder wurden etwas verbogen.
    Wie öde wird dieWelt, wenn ihre Widersprüche und Gegensätzlichkeiten sich nicht mehr anziehen, reizen oder ermuntern und animieren, sonder nur noch irgendwelchen Schneidern im Schneidersitz zum Opfer fallen. Wer bitte verbietet denn einer Frau, einer Frau hinterher zu pfeifen, als öffentliches Objekt der Begierde zu erkennen und sich DESHALB auch für das SUBJEKT zu interessieren?
    Was für seltsam verklemmte Leute es doch gibt, die im Erwachsenwerden wohl die Windeln noch nit verlassen haben.
    Eine gesunde Biene fliegt wohin? Na? dorthin, wo es duftet, und wenn das „Duften“ eingestellt wird???

    Gefällt 1 Person

    • gerks sagt:


      Darauf gepfiffen… oder so.

      Gefällt mir

    • Mona sagt:

      „Wer bitte verbietet denn einer Frau, einer Frau hinterher zu pfeifen“
      Ich glaube, das lassen Frauen einfach sein, weil sie die Situationen, in denen ihnen nachgepfiffen wurde als nicht so angenehm empfunden haben, weil der Pfeifer dann etwas von denen wollte, wie die Telefonnummer, und dann schnippisch reagiert, wenn er sie nicht bekommt z.B.
      Und die zweite Sache ist: Wem wird normalerweise nachgefiffen? Ich glaub, das sind meistens aufreizende Damen. Wenn jemand sich aber als „anständig“ ansieht und ihn dann nachgepfiffen wird, führt er sich beleidigt, weil er das Pfeifen mit ‚die denken, ich geh mir jedem ins Bett‘ verbindet.

      Ich hab kein Problem mit Nachpfeifen. Das machen ja sowieso meistens Männergruppen, Bauarbeiter oder so, die werden einen nicht unbedingt aufhalten auf dem Weg zur Arbeit oder wo man gerade hingehen will, also stört es auch nicht.
      Außerdem wird meistens nachgepfiffen, wenn man sich besonders hübsch gemacht hat und HAut zeigt, hautenge Kleidung anhat oder die Haare eine sexy Mähne ergeben, also wenn man etwas Besonderes macht, wie sehr hohe Absätze oder sexy MakeUp. Das Pfeifen heißt dann ja nur, dass man auffällt, find ich.

      Gefällt 1 Person

      • Mona sagt:

        vorneweg-pfeifen find ich eigentlich besser, dann sieht man wenigstens wer es genau war, falls man ihn ansprechen will. Nachpfeifer tun oft so als waren sie das gar nicht, besonders bei unter Jugendlichen.

        Gefällt 1 Person

      • Michaela Lusru sagt:

        @Mona sagt: Dezember 11, 2015 um 14:2

        Du hast das schon richtig formuliert: Du „glaubst“ das …, dein Fehler ist nur, dass du das, was du selber glaubst, meinst, auf die Allgemeinheit übertragen zu können.

        Dein Glaubens-Bild ist derart krumm vorurteilsbehaftet, dass es nicht mal mehr deinem eigenen erkennbaren Anliegen feministische Geistes dienen kann, weil es nicht Verständnis schafft, sondern auf Spaltung ausgelegt ist.

        Nicht alles, was gerade mal du da glaubst, ist auch Allgemeingut oder so sinnfällig im Sinne des Feminismus.
        Pfeifen im Wald, durch welche Pfeifen auch immer, ist Teil des Lebens, und wer Leben nicht erfasst hat, nicht verstehen will, gegen die Natur unserer eigenen Sinne und damit gegen NATUR insgesamt und alle Wahrnehmngseffekte anderes konstruieren möchte, hat seine eigen Ankunft auf dieser Erde verpennt.
        Natürlich im Sinne des Wortes ist das sich Schmücken für den Partner, ja was denn sonst???
        Und zum Hinter die Ohren schreiben:
        „Damen“, ob „aufreizend“ oder „besonders aufreizend“, sind – na was ? Sind Frauen, und die sind wasw, na was ?
        MENSCHEN.
        Kein gelungenes Konzert ohe Pfeifkanonerie – so geht das, verehrte Mona, und die Konzertbesucher sind alle nur „Nachpfeiffer“, sie pfeifen erst hinterher, wenn etwas geboten wurde.
        Nur wer nichts bieten will, muss auch nicht auf den Pfiff warten

        Gefällt mir

        • Mona sagt:

          @Michaela Lusru

          Was hab ich denn mit Feminismus zu tun? Ich hab keinen „feministischen Geist“. Das Bisschen, was ich überhaupt über Feminismus weiß, kommt aus den Podcasts, wo Katrin Rönicke mitmacht.

          Ich rede nur für mich und alles, was ich in meinem Umfeld gesehen habe, erlebt habe oder mir persönlich gesagt wurde. Deswegen „glaube ich“ aus meiner persönlichen Erfahrung mit anderen Menschen heraus und weiß es natürlich nicht. Ich arbeite nicht auf so einem Gebiet und ich lese auch keine Studien darüber. Wenn ich schon „ich glaube“, „ich finde“ schreibe, wieso schließt du dann daraus, dass ich für die Allgemeinheit spreche?
          Wie soll überhaupt jemand für die Allgemeinheit sprechen? Es gibt viel zu viele unterschiedliche Menschen. Ich spreche nur aus meiner eigenen Sicht der Welt, wie ich die Dinge kennen gelernt hab in meinem Leben.

          Wieso sollten meine Erlebnisse/Gedanken so außergewöhnlich sein, dass kein anderer Mensch das auch so sieht? Ist doch vernünftig für mich davon auszugehen, dass viele ähnliche Erlebnisse haben, die in Deutschland leben und so ähnlich sind wie ich, z.B. vom Alter.

          „Damen“ habe ich geschrieben, weil ich ausdrücken wollte, dass eine Frau sich besonders elegant und sexy angezogen hat, so wie es zu viel für „nur praktisch“ ist und Mühe erfordert. Wie ich mich z.B. für eine Clubnacht zurecht machen würde.
          Mir wurde schon oft nachgepfiffen, ich hab wie gesagt kein Problem damit, wenn das jemand macht. Manchmal schau ich, ob es jemand ist, den ich kenne oder jemand den ich kennen lernen will, aber normalerweise gehe ich einfach weiter und nehme halt zur Kenntnis, dass ich von jemandem genauer angeschaut wurde.

          Das mit dem etwas „bieten“ kann ich nicht so recht nachvollziehen. Kaum jemand würde jemandem nachpfeifen, den er nur von hinten gesehen hat (Wieder nur meine Erfahrung, ich hab keine wissenschaftlichen Studien dazu durchgeführt). Wenn jemand eine Straße langgeht und da jemand sitzt, der die vorbeigehende Person beobachtet und pfeifen will, wieso macht er das nicht kurz bevor sie an einem vorbei ist? Da ist genug Zeit. Die 3 s abzuwarten, um den Hintern anzuschauen, kann man sich doch auch sparen, finde ICH, wenn man der Person zeigen will, dass man sie bemerkt hat und gern hinschaut.

          Ich fühle mich gerade irgendwie missverstanden, aber das kann ich wohl nicht vermeiden.
          Ich belasse es mal so.

          Gefällt 1 Person

          • gerks sagt:

            @Mona: „Mir wurde schon oft nachgepfiffen, ich hab wie gesagt kein Problem damit, wenn das jemand macht. Manchmal schau ich, ob es jemand ist, den ich kenne oder jemand den ich kennen lernen will, aber normalerweise gehe ich einfach weiter und nehme halt zur Kenntnis, dass ich von jemandem genauer angeschaut wurde.“
            Das ist äußert fair von dir. Zuviele Leute vergessen, dass hier die Rollen klar aufgeteilt sind in unserer Gesellschaft. Der Mann hat den ersten Schritt zu versuchen, die Frau kann wählen ob sie reagiert. Wenn Männer nur noch versuchen würden, Frauen anzusprechen wenn sie ganz sicher sind, dass die Frau es auch will, wären die Bars leer, die Tanzflächen auch, die Feste und Veranstaltungen extrem öde und wir hätten überhaupt kein Problem mehr mit „Aufschrei“ und Co,. Allerdings auch kaum Beziehungen mehr, die sich nicht im Internet gefunden haben.

            Du siehst das wirklich sehr entspannt. Und würde das allgemein so sein, dann wäre das fein. Ob es jetzt Pfeifen ist, ein dämlicher Anmachspruch (daheim vor Spiegel hundertmal geübt) oder irgendeine Aktion mit der man seine Auserwählte beeindrucken möchte. Der (Hetero)Mann trägt das Risiko, dass er völlig falsch liegt und die Frau nur ihres Weges gehen wollte. Oder das er bereits der n-te an diesem Tag ist und sie die Schnauze langsam voll hat, er aber das nicht wissen kann.
            Und dieser Rollenzwang ist soweit mir bekannt, noch immer voll wirksam. Es ist jedenfalls wenig zu lesen, dass Frauen jetzt permanent auf der Strasse, in Bars, auf Veranstaltungen, bei Hobbbys oder sonstigem Freizeitvergnügen ständig Männer ansprechen würden.

            Gefällt mir

          • Michaela Lusru sagt:

            @Mona sagt: Dezember 12, 2015 um 21:05
            Hi Mona, da bin ich wohl im Geiste etwas zu barsch mit dir umgegangen, sorry, deine Antwort klärt einiges anders, als das Lesen deines ersten Textes suggerierte.
            Da war doch ein Bild, das so ziemlich dem unnötig vefestigtem Bild etlicher Berufsfeministinnen entsprechen könnte.
            Ich nehme zur Kenntnis, wohlwollend, das es dafür bei dir keinen Anlass gibt und deine Sicht pur als deine Erfahrung zu betrachten ist.
            Da ich nicht einmal meine Ansichten selber als allgemeingültiger Ausprägung ansehe, wirst du verstehen, dass ich das auch – du erklärst es ja selber – bei den Ansichten anderer so halte: Es sind alles nur jeweilige individuell wiedergegebene Erfahrungen.
            Und nein, SELBSTVERSTÄNDLICH brauchst du dich spätestens jetzt nicht mehr missverstanden zu fühlen, sondern so sind wohl deine Erfahrungen, die du ja in deiner Antwort gut erklärt hast, auch für mich, die ich etwas harsch mit dir zu Stuhle ging.
            Und ja, dabei können wir es belassen, selbstverständlich …

            Gefällt mir