Traumaunsinn.

Veröffentlicht: Dezember 15, 2015 in Uncategorized

trauma

… und auf der anderen Seite gibt es natürlich die, die mit ihren Selbstdiagnosen das Leid von Betroffenen ins Lächerliche ziehen.

 

 

Kommentare
  1. Talianna sagt:

    Jeder, der mal’n bisschen Stress hat …
    Jeder, der mal’n bisschen komisch drauf ist in Bezug auf sein Geschlecht …
    Jeder, der mal’n bisschen Angst hat …

    … beliebig erweiterbar. Und großartig, weil’s die Diskrepanz der Wahrnehmung zwischen als „echt“ wahrgenommener, „mechanischer“ Leiden und Probleme mit der „Software“ aufzeigt …

    Gefällt 2 Personen

    • St. Elmo sagt:

      Wobei es aber auch das genau gegenteil gibt.

      Jeder der im Kriegsgebiet, Krieg war muss schlimm traumatisiert sein.
      Jedes Gewaltopfer (bzw. Vergewaltigungsopfer) muss extremst traumatisiert sein.

      So könnte auch eine Erwartungshaltung entstehen, die dazu führt das einem Gewaltoper nicht gelaubt wird, weil es ja nicht (ausreichend) traumatisiert ist.

      Gefällt mir

    • ck sagt:

      Jeder, der mal’n bisschen was gegen Ausländer hat…

      Gefällt mir

  2. Hm… Klingt logisch. Alles Simulanten! Arbeitsscheues Pack!

    Gefällt 2 Personen

  3. Arne sagt:

    Exzellenter Comic.

    Gefällt 1 Person

  4. Deli sagt:

    Und dann gibt es leider die, die ein Trauma vorspielen, um von Unfallgegnern ein Schmerzensgeld einzuklagen. Leider so erlebt. Leute, die das System so missbrauchen sind echt das letzte und schaden besonders den wirklichen Betroffenen😦

    Gefällt 1 Person

  5. Deli sagt:

    Und dann gibt es leider die, die ein Trauma vorspielen, um von Unfallgegnern ein Schmerzensgeld einzuklagen. Leider so erlebt. Mit Ansage, die leider nicht nachweisbar war.

    Leute, die das System so missbrauchen sind echt das letzte und schaden besonders den wirklichen Betroffenen😦

    Gefällt mir

  6. Sascha sagt:

    Klasse und zutreffend auf so viele verschiedene Situationen …

    aber: bei diesem sofort der Gedanke, und auch letztens schon bei einem der Comics … sind das alte Comics, die Du wieder ausgräbst? Oder ist das ein Riss in der Matrix, weil ich ein Deja Vu habe? Ich bilde mir ein, exakt diese Comics mit diesen Texten hattest Du schon mal …

    Gefällt 1 Person

    • Diesen Vergleich hatte ich schon mal so ähnlich zu einem anderen Thema, vor einigen Jahren. Falls du mir auf FB/Twitter folgst: Dort poste ich zur Zeit abends jeweils einen alten Comic nochmal.

      Gefällt mir

  7. Sascha sagt:

    ich lese auf FB nicht wirklich, und Twitter nutze ich nicht … aber auch der „dauerhafte Lebensentscheidung“ hatte ich das Gefühl war vor ein paar Monaten schon mal. Egal, ich werd alt, da passiert sowas schon mal, dass man sich einbildet, alles schon mal gelesen zu haben, nix für ungut😉

    Gefällt mir

  8. Michael Mendelsohn sagt:

    Wird der Physiotherapeut sein, wegen des Schleudertrauma. Das kommt wohl öfter vor, siehe https://www.physio-deutschland.de/patienten-interessierte/krankheitsbilder/traumatische-erkrankungen/schleudertrauma.html

    Gefällt mir

    • david sagt:

      Das ist kein Begriff aus der Physiotherapie, sondern schlicht ein biomedizinischer Begriff für jedwede mechanische Gewebsschädigung durch äußere Umstände.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Trauma_%28Medizin%29
      https://de.wikipedia.org/wiki/Traumatologie

      Die Psychologie hat den Begriff sozusagen metaphorisch entliehen.

      Im allgemeinen Sprachgebrauch ist damit aber trotzdem das psychologische Trauma gemeint, nicht das medizinische.

      Gefällt mir

      • Mona sagt:

        „Im allgemeinen Sprachgebrauch ist damit aber trotzdem das psychologische Trauma gemeint, nicht das medizinische.“
        Bist du dir da sicher?
        Für mich sind beide Bedeutungen gleich viel im allgemeinen Sprachgebrauch. Schleudertrauma, Barotrauma, Schädel-Hirn-Trauma. Daher weiß man doch im Allgemeinen, dass es auch ein medizinischer Begriff ist und nicht nur in der Psychologie benutzt wird.

        Durch den Kontext im Comic merk ich irgendwie doch, dass es um die Psyche geht. Ich weiß nur nicht woran genau.
        Kann es sein, dass man nur bei der Psyche das Wort „traumatisiert“ im allgemeinen Sprachgebrauch benutzt?

        Gefällt mir

        • david sagt:

          Als zusammengesetzter Begriff („Schleudertrauma“) schon, aber „Trauma“ meint alltagssprachlich schon eine seelische Schädigung.

          Man muss eigentlich unterscheiden:

          traumatisches Ereignis = belastendes Ereignis mit existenzieller Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß, einhergehend mit maximaler Angst/Stress.
          Muss aber auf keinen Fall zwingend zu einer Traumatisierung führen! Selbst eine Vergewaltigung bspw. löst „nur“ in ca. 50% der Fälle Traumafolgestörung aus.

          Trauma = das tatsächlich überfordernde Ereignis, das zunächst traumatisch erlebt wird

          Traumatisierung = unspezifisch für eingetretene Folgestörung nach einem Trauma

          Posttraumatische Belastungsstörung = Vollbild einer spezifischen Folgestörung mit sehr genau operationalisierten Kriterien, die frühestens mehrere Wochen (je nach Klassifikationssystem) nach dem Zeitpunkt des Traumas diagnostiziert werden kann

          Gefällt mir

      • Michael Mendelsohn sagt:

        Schon klar. Ich wollte mit meinem Beitrag einfach drauf hinweisen, dass die indirekte rede im ersten Satz doppeldeutig ist: Autounfall-Trauma-Therapeut kann halt genauso (und sogar recht wahrscheinlich) Autounfall-Schleudertraume-Physiotherapeut bedeuten und da schon von Linksi falsch verstanden worden sein. (Nur deshalb bringe ich die Physiotherapie ins Spiel – unsere Hausärztin ist zwar auch eine Therapeutin,wird aber umgangssprachlich meist nicht so genannt.)

        Gefällt mir

        • david sagt:

          Autounfall-Trauma-Therapeut…Autounfall-Schleudertraume-Physiotherapeut

          Seltsam, diese Bezeichnungen habe ich noch nie gehört.

          Google: Keine Ergebnisse für „schleudertrauma-therapeut“ gefunden

          Ich denke also nicht, dass „Traumatherapie“ doppeldeutig ist.

          Deine Hausärztin ist wahrscheinlich nicht Psychotherapeutin, sondern hat eine (Schmalspur-) Zusatzqualifikation mit Fortbildungen für Psychotherapie.
          Das berechtigt sie nicht, den Titel „Psychotherapeut“ zu führen.

          Gefällt mir

  9. Mona sagt:

    Eigentlich ist es gut, dass manche Menschen viel belastbarer sind als andere und nicht so schnell einen Knochenbruch oder ein Trauma bekommen. Ist aber gemein von denen, wenn sie die Belastungsgrenzen von anderen Menschen ins Lächerliche ziehen und behaupten sie würden nur Schauspielern. Manchmal wünsch ich denen solche Lebenserfahrungen, damit sie auch mal nachvollziehen können wie das ist bei „Kleinigkeiten“ kaputt zu gehen, aber das ist auch sehr gemein von mir.

    Gefällt mir

  10. St. Elmo sagt:

    Gab’s das Comic nicht schon mal genauso bei Depressionen?

    Gefällt mir

  11. gerks sagt:

    Da passt ja hervorragend diese Twitter-Hashtag Aufregung #Traumaist dazu, wo schon wieder Leute praktisch alles zu einem Trauma erklären, was ihnen nicht gefällt am Leben
    Das wäre doch eine gute Fortsetzung @Erzaehlmirnix nicht? Einerseits wird alles was psychische Beschwerden macht, heruntergespielt und dann aber auch gleichzeitig von anderen jeder Furz zum Staatsereignis erklärt.

    Gefällt 1 Person

    • gerks sagt:

      Hoppla das Kleingedruckte unter dem Comic übersehen:
      … und auf der anderen Seite gibt es natürlich die, die mit ihren Selbstdiagnosen das Leid von Betroffenen ins Lächerliche ziehen.

      Gefällt mir

  12. Shark sagt:

    Ach ja… Linksi könnte O-Ton meiner Mutter sein. Sie meint ja, dass man z.B. bei Alkoholikern noch mal richtig nachtreten sollte, wenn die schon in der Gosse liegen, da jede Hilfe die ja nur in ihrem Selbstmitleid bestärken würde. Die sollen sich verdammt noch mal zusammenreißen. Sie war schließlich schon in schlimmen Situationen und ist auch nicht dadurch alkoholabhängig geworden… *seufz*
    Da machste nix. Ich würde ihr gerne das Comic schicken, aber sie ist so fest in ihrer Überzeugung, dass sie Pointe und Sinn wohl gar nicht richtig erfassen würde.

    Gefällt mir

    • Mona sagt:

      Bei Alkoholikern hab ich die Erfahrung gemacht, dass sie selbst irgendwie nicht wirklich erkennen, dass sie ein Problem haben und das meist, weil die jeweiligen Ehepartner das Verhalten gedeckt haben, Ausreden gefunden haben, eventuell sogar noch den Alkohol einkaufen gehen, sonst wird der Alkoholiker nicht mehr erträglich.

      Nachtreten sollte man nicht, aber vielleicht deutlich zeigen, welche Konsequenzen das alles hat und nicht die ganzen Konsequenzen verdecken, um Frieden zu bewahren.

      Bei einem Alkoholiker, der selbst daran leidet und erkennt, dass er professionelle Hilfe benötigt, da ist es anders, mit dem kann man wenigstens mal darüber reden und der blockt nicht direkt alles ab und versucht wenigstens aus der Sucht herauszukommen oder ist sich wenigstens bewusst, dass es den Menschen um ihn herum damit auch dreckig geht.
      Bei den Alkoholikern, die ich getroffen habe, denk ich, dass es eher eine Depression sein könnte, aber die einfach sich zu alt vorkommen für Veränderungen und nicht an Psychotherapie glauben, sodass Alkohol und alles verdecken für sie fast die einzige Option ist. Sie wollen nicht mal eine Diagnose holen oder beim Psychiater nach Medikamenten fragen, die ihnen und ihren Mitmenschen das Leben deutlich erleichtern könnten.

      Ich kenn nur wenige Alkoholiker, aber kann es sein, dass es auch oft Menschen sind, die sich über andere lustig machen, wenn bei den anderen mal irgendwas schief geht und sie Hilfe brauchen?

      Gefällt mir

      • Werkatze sagt:

        Co-Dependenz und so, ein Satz dazu: „Aber was sollen die Leute denken?!“ …

        @Mona:
        „Bei den Alkoholikern, die ich getroffen habe, denk ich, dass es eher eine Depression sein könnte […]“
        Und da hast du wahrscheinlich recht; ich würde sogar behaupten, dass bei den meisten Alkoholikern psychische Probleme dahinterstecken. Alkohohl ist oft eine Form der Selbstmedikation.

        Insofern hast du auch teilweise recht mit deiner Aussage „[…] kann es sein, dass es auch oft Menschen sind, die sich über andere lustig machen, wenn bei den anderen mal irgendwas schief geht und sie Hilfe brauchen?“ – ja, denn das kann insofern sein, wie das oft Menschen sind, die irgendwann irgendwie mal gelernt haben „Wenn du Hilfe brauchst ist das Schwäche und verachtenswert“ oder zumindest stark in diese Richtung. Du hast ja schon gesagt, viele von ihnen wollen sich nicht helfen lassen oder Hilfe suchen. Man hat mit seinen Problemen allein fertig zu werden. Man hat sich nicht so anzustellen. Psychotherapie und Psychopharmaka sind neumodische Quatsch und nur was für Bekloppte und Weicheier (und man ist ja nicht bekloppt). Es ist daher recht logisch, dass viele dann dazu neigen, sich über andere lustig zu machen, bei denen etwas schief geht und die Hilfe brauchen. Menschen versuchen schließlich immer, ihr Weltbild zu bestätigen.

        Gefällt mir

    • Michael Mendelsohn sagt:

      Vermeintliche Hilfe ist bei Alkoholikern übrigens in der Tat oft nicht hilfreich — Helfersyndrom und Co-Dependenz lassen grüßen.

      Gefällt 1 Person

  13. Ich wurde mal von einer vom Wind aufgewirbelten Sitzbank fast erschlagen. Sie traf mich an Kopf und Oberkörper. Ich trug zum Glück (Skifahren) einen Helm und sah die Bank auf mich zufliegen. Ich bückte mich uns spannte meine Muskulatur an. Das hat mir, nach Aussage des Neurologen das Leben gerettet.
    Seither, ist mir bei Wind mulmig…bei starkem Wind muss ich mich zwingen aus dem Haus zu gehen. Ich zwinge mich, bin mir jetzt aber bewusst was so leicht herumfliegen kann…Für mich weniger Trauma als eher Lebenserfahrung.
    Bezüglich dem gleichen genau von heute in meinem Blog auch ein Beitrag😉

    Gefällt 1 Person

  14. Werkatze sagt:

    Es gibt übrigens auch das andere Extrem hierzu. Leute, die physische Krankheiten auf die Psyche schieben – ganz so wie Rechtsi klingen die dann. Mir ist das tatsächlich mal passiert, dass mir gesagt wurde, Krebs sei ganz klar psychisch bedingt.
    Auch da wurde die „Schuld“ an der Krankheit gesucht und auf die betroffene oder eine andere Person geschoben. (Entweder ist der Betroffene damit gleich selbst schuld, wegen Lebseinstellung o.ä., oder die Verantwortung wird sogar auf eine dritte Person geschoben, ala „der ist Schuld, dass du psychisch so fertig bist, dass du Krebs gekriegt hast, weil er blablaxxx“.)

    Gefällt mir

    • Mona sagt:

      Das finde ich auch furchtbar.
      Wenn ein Arzt erfährt, dass man Psychotherapie hatte oder auf Psychopharmaka angewiesen ist, dann fragt er jedes Mal, wenn man mit Schmerzen zu ihm geht „Das kann auch ihre Psyche sein, warten sie einfach ab.“ obwohl er noch gar nicht untersucht hat, ob die Schmerzen eine deutliche körperliche Ursache haben.
      Du hast eine Mandelentzündung -> das ist bestimmt die Psyche.
      Du hast eine Blasenentzündung -> das ist bestimmt die Psyche.
      Du hast Zahnschmerzen -> das ist bestimmt die Psyche.

      Da kommt man sich ziemlich verarscht vor.

      Bei Krebs ist das natürlich viel heftiger es auf die Psyche zu schieben. Zusätzliche Schuldgefühle helfen in so einer Situation bestimmt nicht weiter.

      Gefällt mir

    • Michael Mendelsohn sagt:

      „Leute, die physische Krankheiten auf die Psyche schieben“ — Krankheiten nur als psychisch bedingt zu betrachten heißt auf dem einen Auge blind sein; die Psyche auszublenden heißt auf dem anderen Auge blind sein. Siehe Psychosomatik.

      Gefällt mir

      • Werkatze sagt:

        @Mona:
        Oh ja…! Davon kann ich auch ein Lied singen. Ich habe eine eher seltene Speiseröhrenerkrankung, die mitunter ziemliche Schmerzen verursacht. Als mein Hausarzt, nachdem der (erste) Gastroenterologe, zu dem ich überwiesen worden war, nichts gefunden hat, nicht mehr weiter wusste, weil er keine Ahnung hat, meinte er schlichtweg, er halte es für „psychosomatisch“ und empfehle eher eine Psychotherapie..
        Zum Glück kam ich mir derart verarscht vor, dass ich mir statt einem Psychotherapeuten einen anderen Gastroenterologen gesucht habe, und nach einiger Diagnostik in zwei Kliniken habe ich die Diagnose endlich bekommen. Nach fast zwei Jahren vom Auftreten der ersten Symptome. Das ist insofern besonders fatal, da diese Erkrankung eine OP erforderlich macht, die ich natürlich nicht bekommen hätte, hätte ich dem „das ist die Psyche“-Mist geglaubt!

        Einem Verwandten, der eine spezielle Form von Epilepsie hat, wollte man auch zuerst einreden, dass sei „bestimmt psychisch“, weil man nach oberflächlicher Anamnese keine Ursache der seltsamen Erscheinungen (die in Wahrheit epileptische Anfälle waren) finden konnte. Auch er war dann glücklicherweise noch in einer weiteren Spezialklinik und kann aufgrund dessen jetzt die notwendigen Epilepsie-Medikamente bekommen.

        Fazit: Sich nie, nie, NIE abspeisen lassen, von Ärzten, die nicht weiterwissen bei unklaren Beschwerden!!! Zweite und ggf. dritte Meinungen einholen!

        Ich will gar nicht wissen, wie viele Sachen FÄLSCHLICHERWEISE genau so aufs Psychische geschoben werden….

        @Michael Mendelsohn:
        Generell stimme ich dir zu, man sollte bei jeder Erkrankung gegebenenfalls beides berücksichtigen. Allerdings bei Sachen wie Krebserkrankungen, oder gar wie in dem Beispiel aus dem Comic, einem Hüftbruch, eine psychische Komponente zu unterstellen, halte ich für sehr gewagt (bis schlichtweg Quatsch). Es gibt mMn eben rein physische Phänomene. Niemand bricht sich psychisch bedingt die Knochen, wenn er von einer Leiter fällt.

        Gefällt mir

        • IULIUS sagt:

          Die Psyche kann das Imunsystem ausschalten. Dadurch nehmen Krankheiten einen Schlimmeren Verlauf. So auch Krebs. Im Extremfall hat die Psyche erst die Krankheit möglich gemacht.
          Was natürlich nichts daran ändert, daß die Krankheit physich existiert und auch physich behandelt werden muß.

          Gefällt mir

        • david sagt:

          Jetzt noch was ganz schockierendes: die Psyche ist physisch!

          Gefällt mir

          • Mona sagt:

            Das schockiert mich nicht.🙂
            Ich find halt, dass man sich das genauer ansehen sollte, was der Patient für Schmerzen hat bevor man einfach irgendwas behauptet (egal in welche Richtung).

            Beispiel Rückenschmerzen:
            Man muss zuerst untersuchen, um zu sagen, das kommt von dem und dem körperlichen Problem oder körperlich ist alles super, ich verschreib Ihnen psychische Hilfe.

            Ich find die Ärzte die bei Rückenschmerzen direkt operieren wollen, ohne dass man weiß, was genau das Problem ist, genauso schlimm, wie die, die einen nicht mal anschauen und schon zum Therapeuten oder Psychiater schicken. Wobei die, die einen zum Psychotherapeuten schicken eigentlich besser sind. In der Psychotherapie kann man ja rausfinden, dass man doch eine zweite ärztliche Meinung einholen will und dass man sich vielleicht Krankengymnastik holen sollte usw., weil solche Dinge ja auch irgendwie der Psyche helfen.

            Gefällt mir