Sowas sexistisches!

Veröffentlicht: Dezember 21, 2015 in Uncategorized

Manchmal schreibt das wahre Leben die besten Dialoge.

sexist

Kommentare
  1. Sascha sagt:

    Rohrschachtest.
    Patient: „Penis“ – „Sex – „Brüste“ – „Kopulierendes Paar“ – „weit geöffneter Mund“ – …
    Psychologie: „Denken Sie auch mal an etwas anderes als solche perversen Dinge?“
    Patient: „Ja, wer malt den diese ganzen dreckigen Sachen hier?“

    Oft liegt es halt nicht im Sinne des Erfinders, sondern im Auge des Betrachters😉

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  2. […] Quelle: Sowas sexistisches! […]

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  3. mitm sagt:

    Jawoll! Schuld ist eindeutig der Hersteller der Backmischungen: er hätte auf jeder Packung alle Bilder zeigen müssen! Es darf nur eine Packung geben, auf der alle Bilder sind, alles andere ist ein Schlag gegen Aufklärung und Diversität!

    Indem er zwei unterschiedliche Verpackungen herstellt und die Leute zwingt, sich binär für eine zu entscheiden, reproduziert er Geschlechtsbinärismen, und das ist reaktionär, homophob, transphob und sowieso sexistisch11elf12!

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    • St. Elmo sagt:

      Nein eine Packung ist für Diversität viel zu wenig, wir sind doch alles einmalige Individuen selbst eineiige Zwillinge sind verschiedene Individuen. Daher benötigen wir mindestens 100.000 verschiedene Verpackungen damit jeder auch eine Möglichst große Auswahl hat, um so die Packung zu finden die am besten ihm/Ihr/es entspricht.

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      • Matze sagt:

        Wenn schon, denn schon brauchen wir 7.347.286.944 verschiedene Packungen.

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        • St. Elmo sagt:

          Schon mal an die Umwelt gedacht?
          Das gibt doch unmengen von Verpackungsmüll!

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          • realfacepalm sagt:

            Ist doch einfach: ein RFID-Scanner am Point of Sale, der Deinen implantierten ID-Chip einscannt, und mit den Datenbanken der Natural Selection Agency abstimmt. Aus Deinen vorherigen Einkäufen, Deinem Surf-Verhalten, Deinem Wahlverhalten aus den letzten 5 Wahlen, Deinem genetischen Fingerabdruck, Deiner Krankengeschichte und Deinem Kontostand wird dann ein passendes Produktphoto errechnet und eingeblendet.

            Sollte Dir dieses nicht gefallen, wirst Du automatisch in einer Error-Watchlist geführt, und zu Deiner eigenen Sicherheit alle 12 Stunden kontrolliert, jährlich steuergeprüft, und auch an Flugreisen gehindert.

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  4. Canty sagt:

    Haha, welch passende Amazon Ad ich unter diesem Comic hatte darf ich nicht vorenthalten: http://www.fotos-hochladen.net/view/bildschirmfotoikvtg20efw.png

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  5. Erinnert mich daran wie sich Leute über dieses Schild aufgeregt haben:
    https://pbs.twimg.com/media/CIcgs_1WwAIkwaT.jpg:large

    Da steht zwar tatsächlich Mädchen und Jungen, aber insgesamt wirkt es auf mich als ob man da tatsächlich beide Seiten gleich ansprechen will. Immerhin sind sowohl im Rosa Bereich Mädchen als auch im Blauen Bereich Jungen (mindestens eine). Die Spiele selbst sind neutral und die Art wie sie als Linie da stehen spricht dafür das sie nicht spezifisch zu einer Seite gehören sollen.

    Das absurdest an den Leute ist die sich darüber aufregen ist dabei die Tatsache, dass sie Werbung als etwas sehen das Regeln macht und Gesetze befürworten die soetwas verbietet also tatsächlich Menschen Vorschriften machen wollen. Egal ob es nun um Gewicht oder Geschlechter geht.

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Die rosa-blaue Farbgebung (Hintergrund und schrift) ist halt total daneben und macht die Botschaft kaputt: mit einer neutralen Frabe (scharze Schrift, gelber Hintergrund) wäre die Botschaft „Jungs und Mädchen spielen gerne Nintendo“, aber so ist die Botschaft „Obwohl Jungs und Mäüdchen verschieden sid, spielen sie gerne Nntendo“, und das ist doof.

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  6. Mycroft sagt:

    Schlimmer, als Leute, die denken, dass Werbung das Denken der Menschen bestimmt sind höchstens noch Leute, die ihr Denken von der Werbung bestimmen lassen.
    Wobei, wenn man Einwegrasierer in rosa für mehr Geld pro Stück verticken kann als das gleiche Produkt in blau – ist es Victimblaming, wenn ich Frauen empfehle, zum Rasiererkauf einfach mal in die Herrenabteilung zu gehen?

    Wie wär’s eigentlich mit Prinzessinnen, die auf Dinos reiten?

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    • Hana Mond sagt:

      Ich denke, es ist schwer, sich (auch unterbewusst) nicht von Werbung beeinflussen zu lassen – und gerade Kinder und Teenies lassen sich von solchen Dingen beeinflussen.
      Und ich finde es eine Sauerei, dass Rasierer in rosa teurer verkauft werden, auch wenn ich Herrenklingen kaufe (und ich nicht auf rosa stehe).

      Als Teenager habe ich tatsächlich gedacht, Frauenrasierer seien anders – die sind ja schließlich für den Körper gemacht und Herrenrasierer fürs Gesicht – und natürlich die teure Damenversion gekauft. Immerhin passen die günstigeren Herren-Rasierklingen auf meinen hellblauen Damengriff, und ich verwechsle so nicht meinen Rasierer mit dem von meinem Freund.

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    • realfacepalm sagt:

      Dino reitende Prinzessinnen? Da kann ich Prinzessin Pfiffigunde empehlen… http://blog.hiogi.de/geschenke/tipp-zu-weihnachten-bilderbuch-prinzessin-pfiffigunde/

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      „Leute, die denken, dass Werbung das Denken der Menschen bestimmt“ – Werbepsychologen? Werbung versucht, das Denken der Menschen zu beeinflussen, und bei den meisten gelingt es.

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  7. jens sagt:

    diejenigen, die hier NICHT denken, dass werbung das denken der menschen beeinflusst… hat einer von euch kinder?😮

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    • Alex sagt:

      Selbstbverständlich beeinflusst es in einem gewissen Maße… jedoch nicht das geschlechtsspezifische Spielverhalten im Allgemeinen.

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  8. Mycroft sagt:

    Jaaaa, Kinder. Wir müssen an die Kinder denken.
    Der Punkt im Comic ist doch der, dass Linksi bereits in rosa-blau-Schemata denkt, _bevor_ er auf die so getrimmten Packungen stößt, d.h., die eigentliche Beeinflussung fand vorher statt.

    Jetzt hoffe ich aber mal, dass beide Verpackungen wenigstens unterschiedliche Muffin-Rezepte haben; ich meine, falls mal jemand für ihre oder seine Kinder beide Sorten kaufen will, um mehr Abwechslung zu haben, wird das ja sonst eine Riesenenttäuschung.😦

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    • gerks sagt:

      Übringes. Auch wenn es noch so oft wiederholt wird. Aber rosa-blau ist keine Realität. Rosa und Nicht-Rosa ist die Wirklichkeit. Man braucht nur mal in Spielzeuggeschäften schauen. Einen eigenen Bereich „Nur für Buben“ wird man da nicht finden. Den rosa-lila Girl-Only Sektor aber fast überall. Als vor 2 Jahren eine 7-jährige angeblich einen Beschwerdebrief an LEGO schrieb, wegen der fehlenden weiblichen Figuren in den Abenteuer-Sets, da hat die Firma schnell nachgelegt, da sonst ein ordentlicher Shitstorm gedroht hätte.
      Die Sets zum Nachspielen von Alltagssituationen von LEGO sind schön „für Girls only“ geblieben.
      FunFact: Die Figuren werden „weiblich“ dadurch, dass man ihnen längere Haarteile aufsetzt und das Gesicht Wimpern und roten Kussmund aufweist.

      Es ist also keine 50/50 Aufteilung die hier vorgenommen wird, Es ist eine ähnliche Exklusivität für Mädchen, wie es die Reklamation von Women-Only Bereichen in der Erwachsenwelt darstellt. So lernen die kleinen Mädchen, dass sie was ganz anderes sind als die kleinen Buben. Was besonderes.

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      • Sandra Mückel sagt:

        In Frankreich schon. Ich war kürzlich in einem Hypermarché und dort gabe es zwei schön voneinander getrennte Galerien in Blau und Rosa mit der Beschriftung „Garçon“ und „Filles“. In der Einen war Feeenterror in pink in der Andern herrschten dunkle LEGO-Darth-Waders.

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      • käse sagt:

        Ich dachte es würde allgemein kritisiert werden, dass es Spielzeug für Mädchen und für „normale Kinder“ gibt.

        Ob Mädchen nun „exklusiv“ besser oder schlechter als Jungs damit abschneiden ist wieder Auslegung desjenigen, der kritisiert. Nüchtern betrachtet gibt es blos eine Unterscheidung. Die Wertung macht der Kritiker.

        (Klar werden Kinder von ihrem Umfeld und ihren Selbstbild beeinflusst, welches Spielzeug sie lieber wollen. Die Frage ist ja eher, ob Farben oder Schriftzüge was daran ändern. Oder ob das konzentrieren auf so Oberflächlichkeiten die Mechanismen dahinter nicht eher verschleiern, sodass da sowas raus kommt wie im Comic. Operation gelungen, Patient tot.)

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  9. Mycroft sagt:

    Da fällt mir ein – sind die Figuren ohne Haare hier eigentlich per Vereinbarung/Order by EMN männlich oder geschlechtsneutral? Die mit Haaren scheinen ja Frauen darzustellen.

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    • Alex sagt:

      Hmm gute Frage… ich denke das ist Kontextbezogen. In diesem Comic evtl. geschlechtsneutral?! Allerdings wäre das übel sexistische Kackscheiße! Als ob lange Haare immer auf Frauen schließen lassen

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      • IULIUS sagt:

        Wen interessiert, welches Geschlecht die Figuren ohne Haar haben???

        Wenn es interessiert, welche Folge hätte das? Daß emn künftig je ein Comic für Heteros, Bisexuelle, Lesben, Schwule, Fußfetischisten, Assexuelle, Impotente, Kinder fsk 16 ,12, 6 und 0 etc. machen müßte?

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      • Mycroft sagt:

        Ge-Nau! Ich z.B. laufe nicht alle 2-3 Monate zum Friseur und bin trotzdem keine Frau. Aber aware! Wobei, die Leute in der Shampoo-Werbung mit den langen, wehenden Haaren sind meist Frauen. Hmmmm….

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  10. kork sagt:

    Ich wollte fuer mein Enkelkind einen Spielzeug-Teleskopstapler zu Weihnachten kaufen, so einen, wie ihn der Opa fæhrt. Opa meint aber: mit sowas spielt die Hanna nicht! Ich: wieso bist du dir da so sicher? Er: ich hab noch nie Spielzeugautos in ihrem Zimmer gesehen!

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  11. gerks sagt:


    Ich hab das hier vor kurzem gesehen. Für Mädchen die wirklich Mädchen sind oder so. Weil „Girl“ ist scheint es bereits zu wenig. Jetzt ist „Girly Girl“ das neueste Hot-Thing für die kleinen zufällig weiblich geborenen Menschen. Bald kommt dann wahrscheinlich die „Girlisht Girly Girl Edition“.
    Damit auch ja kein Junge mehr wagt, so ein Teil „NUR für Mädchen“ anzugreifen.

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  12. Mingamanga sagt:

    „Boykott“ ist auch so ein sexistisches Wort. Feministische Protestaktionen sollten ab sofort besser „Girlkott“ heißen …

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  13. gerks sagt:

    gleichheitunddifferenz: „Toys R Us macht das zumindest in Teilbereichen auch so. Wollte neulich Partydeko kaufen und es gab ernsthaft ein “Mädchen” und ein “Jungen”-Regal.“

    Es gibt eine einfache Prüfung, ob tatsächlich die Trennung tatsächlich so beidseitig ist. Ob es tatsächlich eine Blau-Rosarot-Falle ist.
    Googelt mal „für Girls only“ und dann „für Boys only“ und du wirst sofort sehen, was der Unterschied ist. „für Boys only“ richtet sich an Erwachsene.

    Wenn sich Feministen wünschen, dass sich sogenannte Antifeministen genauer mit den Konzepten wie „Patriaracht“ auseinandersetzten sollen und es nicht einfach leugnen, dann wünsche ich mir als Feminismuskritiker dass Feministen stärker die Realität wahrnehmen sollen, statt jede aufgeworfene Frage aufgrund rein persönlicher Erfahrungen zu bewerten.

    Es ist eben mühsam, wenn es mit ganz wenig Nachforschung vollkommen klar wird, dass seit längerer Zeit eine „Girls Only“ Welt aufgebaut wurde und weiter ausgebaut wird, wenn diese dann vom Feminismus nicht ebenso ins Visier gezogen wird.

    Die feministische Initiative PinksStinks (https://pinkstinks.de/wir/positionen/) bezieht hier Stellung. Aber nicht in der Form, dass Trennung Mädchen und Jungs generell kritisiert wird, es wird nur dagegen gekämpft, dass Mädchen (und Jungen) klischeehaft auf Rollen festgelegt werden. Die Lösung wird darin gesehen, dass Buben auch rosa Ponys kaufen dürfen sollen und Mädchen das Abenteuerset aus dem Spielzugland mitnehmen dürfen.
    An der Trennung in Mädchen und Buben soll aber nichts geändert werden. In keiner dieser feministischen Kampagnen werden Kinder als Kinder thematisiert. Es wird einfach nur die Ideologie in die Kinderwelt übertragen. „Patriarchy hurts all“ , „Mädchen können ihr Potential nicht ausschöpfen“, „Jungs dürfen nicht sensibel sein“. Es ist lediglich die Fortsetzung der Ideologie in die Kinderwelt.

    Resultat? Mädchen grenzen sich weiterhin und noch stärker ab, weil sie es erstens so in der Erwachsenwelt in den Women-Only „Save Spaces“ sehen und weil ihnen ja auch von Kindergartenalter mit „Girly Day MINI“ und vielen anderen geschlechterexklusiven Veranstaltungen klargemacht wird, dass sie alles sind, nur KEINE dummen, gewaltbereiten Jungs. Das sie weit mehr draufhaben ais diese und dass sie von den männlichen Kinder in ihrer Entfaltung gehindert werden.

    Statt Kinder, Kinder sein zu lassen, ihnen das Miteinander statt ein Gegeneinander zu vermitteln, sie als Einheit zu sehen und jedes Kind, dass benachteiligt wird genau gleich zu behandeln, werden sie in zwei „Spezies“ zerlegt. Und den Jungs wird eingeredet, sie wären defizitär und müssten sich nur so wie Mädchen verhalten, dann würden sie den Abstand wieder verringern können.

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    • käse sagt:

      Der Grundgedanke die Trennung komplett aufzuheben ist vielleicht nicht verkehrt.
      Die Frage ist nur, ob es sich wirklich komplett aufheben lässt. Weil Menschen einfach immer Unterscheidungen machen.

      Was ich aber eigentlich schreiben wollte ist eher: diese „Girls only“-Geschichte ist aus meiner Sicht eher eine Marketing-Sache als eine politische Sache. Aus Gesellschaftlicher sicht braucht es keine „girls only“ Produkte. Es braucht auch keine Bild-Zeitung, Scripted Reality oder Mario Bart. Praktisch betrachtet fängt man mit Speck einfach Mäuse: solange es gekauft wird, wird es angeboten. Wenn die Leute Genderloses Spielzeug wollen, dann springt die Industrie darauf an.

      Wenn die Leute Bio oder Vegan wollen, findet man das Zeug ja auch überall.

      Wenn sich „Boys only“ irgendwann verkaufen soll, müsste es erstmal eine „Übersättigung am Weiblichen“ geben. Wenn genug Eltern in Umfragen beaupten würden, „Boys only“ Zeug kaufen zu wollen wird die Industrie das auch auf den Markt werfen.

      Ich glaube mit Geschlechtern lässt sich eh leicht Geld verdienen: die meisten sind entweder das eine oder andere. Deswegen trifft man fast immer ins Schwarze.

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      • gerks sagt:

        Da bin ich nicht so überzeugt. Ich halte es für ein Henne-Ei Problem. Und hier bin ich überzeugt (erforscht habe ich es aber noch nicht), dass es der Wunsch der kleinen Mädchen nach Pink und Girl-Only selbst ist, dem hier Rechnung getragen wird.
        https://gerhardks.wordpress.com/2015/05/30/die-blaurosafalle-girls-only-uberraschungseier-und-wachsende-geschlechterklischees/
        Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine Firma solche Sachen wie „Ü-Eier nur für Mädchen“ startet und viel Geld investiert in das Produkt und Marketing, ohne Marktforschung betrieben zu haben. Es gibt dutzende wenn nicht hunderte Produkte die für Mädchen sind, Ich kenne nur ganz wenige die sich ganz explizit nur(!) an Jungs richten.

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        • Was wäre denn dann deine Lösung? Wenn es die kleinen Mädchen angeblich so wollen (genetisch?), dann wäre „wegerziehen“ doch gar nicht möglich?

          An den „Mädchen.Ü-Eiern“ ist interessant, dass sie gar nicht so viel anderes enthalten als die Jungs-Dinger. Und ich sage jetzt ganz explizit „Jungs-Dinger“, weil die normalen Ü-Eier nämlich seit es die „Für Mädchen“-Version gibt als „Jungs-Eier“ laufen. Aber im Prinzip ist da ähnliches drin, oft dasselbe, manchmal rosa und lila eingefärbt, manchmal nichtmal das. Nur ein paar Sondereditionen sind anders. Aber z. B. die Dinos, die Kreisel und die kleinen „Tierfamilien“ waren sowohl als auch drin. Ich denke, das ist eine recht geschickte Marketinstrategie in einer Wohlstandsgesellschaft: So wie es Klopapier mit Zimtduft gibt, gibt es plötzlich extrem viel Sachen für Mädchen und Jungen. So können die Eltern zweimal Geld ausgeben. Und das Kinder nicht durch Werbung (und natürlich Peers) beeinflussbar wären, ist allenfalls ein frommer Wunsch. Übrigens gibt es ja jetzt sogar von Kleenex die Männeredition ^^. Wofür auch immer.

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          • gerks sagt:

            Nein genetisch halte ich die Pinkifizierung nicht. Sondern für ein Abgrenzungsmittel in der Kinderwelt, mit dem Mädchen die Jungs aus diesem Bereich praktisch ausschließen können, weil diese Farbe derartig stark bereits mit „girly“ in Übereinstimmung gebracht wird, dass kein nicht vollkommen unangepasster Junge dieses Spielzeug für sich reklarmieren würde.

            Dann schreibst du: „weil die normalen Ü-Eier nämlich seit es die “Für Mädchen”-Version gibt als “Jungs-Eier” laufen. “ Das hätte ich gern näher erklärt, Warum sind Editionen mit der Disney Figur Frozen „Jungs-Eier“?

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            • IULIUS sagt:

              Wolte auch gerade fragen wo das „Genetich“ plötzlich herkommt.

              Tatsächlich werden von der Werbeindustrie die Kunden regelrecht „erzogen“. D. H. den Kunden werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, die sie für sich als positiv oder negativ anerkennen sollen. Rosa ist für Jungen ein NoGo. Folglich ist alles was rosa ist für Mädchen vorbehalten, während alle anderen Dinge – wegen fehlende Alternative – gezwungenermaßen mehr von Jungen konsumiert werden. Dabei ist keinesfalls ausgeschlossen, daß Mädchen das gleiche wie Jungen konsumieren.

              Was die Werbeindustrie anstellt ist eine Geschichte für sich. Keinesfalls darf man den Fehler machen das auf die allgemeine Bevölkerung zu übertragen. Die reagiert nur auf das was ihnen von der Werbeindustrie eingetrichtert wird.

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              • gerks sagt:

                IULIUS: „Dabei ist keinesfalls ausgeschlossen, daß Mädchen das gleiche wie Jungen konsumieren.“
                Sieht man am Besten bei der LEGO-Kampagne für mehr „Frauen“ in der Spielwelt. Das Ziel war nicht die Firma dazu zu bringen, das Spielzeug wieder geschlechtsneutral zu machen wie es Anfang der Achtziger noch war. Nein es sollte nur Mädchen die es wollten die Möglichkeit verschafft werden auch in die Abenteuer, Technik- und Fantasywelten einzutauchen, indem sie „Frauen“ dort vorfinden. (Unterscheidung: Figurköpfe mit langen Haaren und rotbemalten Mund)
                Für die Aufbrechung der Puppenwelten, diese statt in Rosa und Lila auch in anderen Farben anzubieten, machte sich niemand stark.
                Es ging nur darum den Mädchen (die sich in Form einer siebenjährigen Feministin in einem Brief zu Wort gemeldet hatten) mehr Freiheit zu geben. Die Freiheit der Jungs war nie auch nur Teil dieser Überlegungen.

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            • Es ist tatsächlich so, dass die „normalen“ Ü-Eier immer wieder als „nur für Jungs“ beworben werden z. B. als sie die Hot Wheels-Edition hatten (habe ich weiter oben auch verlinkt . Und wenn Du Kindern zuhörst, gibt es jetzt die „Mädchen-Eier“ und die „Jungs-Eier“.

              Ehrlich gerks, ich finde Du hast an sich echt gute, gleichheitsmaskulistische Ansichten (und nebenbei mag ich auch deine Form des Katholizismus) aber das machst du immer wieder zunichte, indem Du aus kleinen Mädchen und Frauen irgendwelche „Täterinnen“ konstruierst, die kleinen Jungs Böses wollen und sie quasi „aus ihrer Welt werfen“ möchten. Das hat mit der Realität ungefähr 0 zu tun.

              Du wirst das jetzt als „Einzelfall, gilt nicht“ abschmettern, aber ich habe einen Jungen, der sehr gerne Bunt und auch Rosa trägt und sich, neben „Jungskram“ auch für „Mädchenkram“ interessiert und es gibt eine ganze Reihe kleiner Mädchen, die förmlich verknallt in ihn sind, die neben ihm sitzen wollen, ihn einladen, unbedingt mit ihm befreundet sein wollen (und abküssen – igitt😉 ). Mit Mädchen gibt es kaum Probleme (vereinzelt mal), da wurde er eigentlich noch nie wirklich „ausgeschlossen“, im Gegenteil, eher Begeisterung, weil er „mitmachen“ will. Dumm angemacht wird er interessanterweise eher von anderen Jungs oder aber von Erwachsenen (da eher von Frauen aber schon auch von Männern).

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              • gerks sagt:

                Das war nicht meine Absicht, den Eindruck zu erwecken Mädchen wären hier Täterinnen. Auch Frauen nicht Es gibt genügend Bereiche wo das stimmt, aber hier wollte ich klar machen, dass Mädchen diese Abgrenzung vornehmen, weil sie dies aufgrund des Vorbild aus der Erwachsenenwelt machen. Nicht weil sie irgendwie „bösartig“ sind oder so etwas.
                Dein Beispiel ist sicher nicht abzutun, weil ich auch glaube, dass wenn man Jungs mehr bestärken würde sie ebenfalls die Bereiche die angeblich „nur für Mädchen“ sind, anzueignen, viel mehr Miteinander möglich wäre.
                Mir ist noch die Zeit der Pokemon-Äre in Erinnerung. Da war es kein Problem dass Jungs und Mädchen in ihrer Freizeit intensiv zusammen gespielt haben. Leider war es bald wieder vorbei. Mein Sohn liebte Barbiepuppen mit denen er mit Begeisterung ins Bad ging und fand da gar nichts dabei. Die Freundin meines Sohns liebte es mit LEGO Bionicles zu spielen, aber es musste im Geheimen stattfinden, da die ihre Freundinnen nichts davon mitbekommen durften.

                Also was ich meine, ist dass diese Aufspaltung der Kinderwelt rein künstlich ist und nichts natürliches. Sondern von uns Erwachsenen vorangetrieben wird. Die Jungs und Mädchen würden problemlos miteinander spielen können, wenn man sie nicht in Rollen drängen würde, die eine Geschlechterapartheid geradezu provoziert .Bei Spielzeug ist es finde ich keine Frage, dass alles gender-neutral ist. Aber Eltern finden „das ist nicht mädchenhaft“ oder „das taugt für einen richtigen Jungen nicht“ und schon wird es ausgesondert.

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                • Da bin ich ganz bei dir.

                  „würde sie ebenfalls die Bereiche die angeblich “nur für Mädchen” sind, anzueignen, viel mehr Miteinander möglich wäre.“

                  Ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch den schulischen Erfolg von Jungen sehr verbessern würde. Warum soll Lesen und Schreiben oder Singen und Zeichnen denn weiblich sein? Ich glaube, viele Jungs trauen sich nicht an die Bereiche ran, die angeblich „für Mädchen“ sind und das schmälert u. a. ihren schulischen Erfolg.

                  Pokemon ist hier auch sehr beliebt. Finde ich auch toll, weil es eine absolut legitime umnd unverfängliche Art und Weise für Jungs ist, sich mit „niedlichen Tierchen“ zu umgeben, die praktischerweise auch noch kämpfen🙂.

                  Ich weiß soger noch, dass ich mit Jungs diese Glitter/Plüsch/Leuchtaufkleber getauscht habe, das war auch für beide.

                  “ Aber Eltern finden “das ist nicht mädchenhaft” oder “das taugt für einen richtigen Jungen nicht” und schon wird es ausgesondert.“

                  Ist hier irgendwie einfach zu lösen geworden, weil zwar von Verwandten genderspezifisches Zeug geschenkt wird, aber es landet ohnehin im gemeinsamen Spielzeugpool und wird von allen bespielt. Aber prinzipiell hast Du natürlich recht.

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                  • gerks sagt:

                    Also da bin ich schon etwas anderer Ansicht was „schulischen Erfolg von Jungen sehr verbessern würde“. Ich kenne diese Behauptung gut. Und sie verursacht, dass Jungs immer weiter abrutschen. In den Gymnasien genießen Burschen bereits Seltenheitswert. Gegenmaßnahmen? Fehlanzeige. Den schulischen Erfolg schmälert vor allem das derzeitige Lernklima in den Schulen, dass die gleiche Verhaltendsweise bei Mädchen als „spontan, durchsetzungsfähig, wehrhaft“ einstuft, dass von Jungs als „sprunghaft, aggresiv und gewaltbereit“. Und sich dass dann in Noten niederschlägt. Jede Art von Computertests (z.B: Zentralmatura) hat bisher erbracht, dass auf einmal der angebliche Rückstand nicht mehr vorhanden war. Nur bei subjektiven Notengebungen aufgrund persönlichem Kontakt Lehrkraft zu Schüler waren Jungs „hintennach“.
                    Seltsamerweise hat man vor 40 Jahren als Mädchen im Rückstand waren, keinen Zweifel gehabt, dass es nur Diskriminierung sein kann. Jetzt bei den Jungs hat man keinen Zweifel, dass es die Buben selber sind, deren Sozialisierung (durch wen? bis zur Oberstufe fast nur Frauen!) es ist, die ihnen nicht ermöglicht das selbe zu erreichen wie Mädchen. Komisch was?

                    Und weil das bei der Zentralmatura so war, hat unsere Frauenministerin hier in Österreich erklärt, dass hier Handlungsbedarf besteht. Und weißt du welcher? Es muss überprüft werden wieso männliche Schüler bei der Computerprüfung besser abschneiden, weil das kann nur an einer fehlerhaften Auswertung liegen. Nicht etwa daran, dass die Lehrerschaft den Jungs gegenüber voreingenommen verhält und arbeitet, ohne dass sie dies merken.

                    So ist das mit dem staatlichen „Feminismus“ bei uns. Übrigens gibt es die gleichen Ergebnisse auch in Deutschland.
                    Und auch dort wird behauptet, dass das „patriarchalischen Verhaltensweisen“ der Jungen ihren Lernerfolg schmälert.

                    Ja so kann man auch Geschlechterpolitk machen. Wird sich eines Tages sehr stark rächen, da bin ich sicher.

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                    • „Und auch dort wird behauptet, dass das “patriarchalischen Verhaltensweisen” der Jungen ihren Lernerfolg schmälert.“ Das sind keine „patriarchalen Verhaltensweisen“ sondern schlicht ein „Mist, alle sagen, da sind Mädchen besser, also muss ich da schlecht sein“, nennt sich Priming und gibt es andersrum genauso.

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                    • gerks sagt:

                      Das ist schön endlich mal eine realistische Einschätzung der Probleme der Jungs in den Schulen zu lesen. Zumindest wird von dir nicht das übliche „Die sind ja selbst schuld, müssen sich halt mehr anstrengen“ wiederholt. Ja möglicherweise ist so. „Alle sagen, die Mädchen sind besser, also muss ich schlecht sein“. Aber wer wären die, die das relevant genug zu den Kindern vermitteln können, damit sie lernunwillig werden würden?

                      Ich weiß nicht ob dir diese Studie bekannt ist: http://www.pedocs.de/volltexte/2011/3868/pdf/ZfPaed_6_2002_Diefenbach_Klein_Bringing_Boys_Back_In_D_A.pdf

                      Denn in dieser wurde nachgewiesen, das je mehr Frauen an Schulen tätig sind umso geringer fällt der Schulerfolg der Buben aus.
                      Jetzt wurde aber reflexartig daraus gemacht: „Soll das heißen, die Frauen wären schuld?“ und jeder weitere Versuch diese Studien zu erweitern geblockt.
                      In Wahrheit hat niemand behauptet die Frauen wären schuld, sondern man konnte nur eine Korrelation nachweisen, die besagte, dass ein hohes Übermaß von Frauen in den Bildungseinrichtungen und diese Lernschwäche der männlichen Jugendlichen nachweisbar zusammenwirkt. Eine Erklärung wurde gar nicht gegeben, sondern es war ja die Absicht, dass diese erst gefunden werden müsste. Aufgrund des „frauenfeindlichen“ Aspektes wollte man aber sofort besonders Grundschullehrerinnen von jedem Verdacht eines Effekts auf ihre Schüler oder Schülerinnen freizusprechen. So nahm man an es würden die Zusammenhänge verschwinden, wenn man nicht Jungen generell, sondern Unterschichts- oder Migrantenkinder untersuchen würde. Zudem nahm man an das Phänomen würde sich verflüchtigen, wenn man nicht alle Schüler betrachte, sondern nur einen Teil davon, da es nur eine statistische Zufälligkeit durch die große Masse sei.
                      Beides erwies sich nicht als gegeben.Sowohl nach Schicht getrennt, als auch in Teilmengen zerlegt, zeigte sich immer der gleiche Befund.

                      Da man aber politisch nicht in die Falle laufen wollte, dass Frauenlobbys sofort „Feuer“ schreien und eine Schuldzuweisung an Frauen daraus konstruieren, lies man das Problem unangestastet. Wodurch es sich immer mehr verschärft.

                      NIEMAND weis bis heute, warum ein großes weibliches Übergewicht an Schulen Buben benachteiligt. Es wird von einer „diskriminierenden Klima“ gesprochen. Und es ist auch anzunehmen, dass sich das sofort umkehrt, wenn besonders viele Männer lehren, dass dann Mädchen in Rückstand geraten. Denn wenn dein Ansatz des Primings stimmt, müsste sofort einen umfassende Nachschulung der Lehrkräfte durchgeführt werden. Denn dann wäre es tatsächlich deren Schuld. Ich glaube das nicht so einfach. Mir ist deine Erklärung „Meine Lehrerin findet dass die Mädchen besser lernen, daher ist es eh egal was ich leiste“ zu einfach.

                      Aber die einzig sinnvolle Sofortmaßnahme ohne weitere Ursachenforschung wäre mindestens an den Grundschulen für eine ausreichende Diverstiät rund um 50% in der Lehrerschaft zu sorgen. Aber genau davon will keine der verantwortlichen Stellen etwas wissen oder es durchsetzen.

                      So bleibt also nur die genaue Ursache zu erforschen und dann zu handeln. Und eine ganze Generation von Schülern und die Gesamtwirtschaft, der genauso wertvolle Ressourcen verloren gehen wie es bei der Benachteiligung der Mädchen noch vor 40 Jahren war, werden dafür geopfert.

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          • gerks sagt:

            „Kleenex Mansize Tissues x 100 – Sterling Pharmacy UK “
            http://www.thefreedictionary.com/man-size
            man-sized (măn′sīzd′) also man-size (-sīz′)
            adj.
            1. Informal Very large: a man-sized piece of pie. <==
            2. Calling for the strength traditionally attributed to a man: a man-sized job.

            Klärt sich alles sehr schnell @gleichheitunddifferenz , wenn man auch nur ein klein wenig nachforscht. In diesem Fall sind die Kleenex-Tücher einfach größer, weil Männerhände durchschnittlich größer sind.
            Also kein "Wofür auch immer", sondern ein dafür. So wie kleinere Helme auf der Baustelle, weil Frauen durchschnittlich kleinere Köpfe haben.,

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            • Sei mir nicht bös, aber bisher sind Männer mit den „normalen“ Tüchern recht gut zurecht gekommen. Das ist genau derselbe Marketinggag wie Klopapier-Weihnachtsedition.

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              • gerks sagt:

                Ich meinte nicht, dass es wirklich sinnvoll ist. Es war nur weil ich das „für was auch immer“ aufklären wollte. Ich halte auch sehr viele „for Women“ Sachen für reine Marketing-Gags, weil man damit viel besser an die Zielgruppe rankommt. Siehe die Rasierer für Beine. Das ist exakt die gleiche Gerät wie das für Männer. Lediglich die Form unterscheidet sich. Mit den Rundungen und mit „Venus“ lässt sich es eben viel besser an die frau bringen.
                Aber ich sehe schon, wir liegen da nicht wirklich weit auseinander.

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    • Brendan sagt:

      Selten etwas gelesen, aus dem mehr Ideologie spricht!

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    • “ wenn diese dann vom Feminismus nicht ebenso ins Visier gezogen wird. “

      Wird doch. Rosa-Hellblau-Falle und auch Pinkstinks. Nützt denn die „Rosa-Welt“ kleinen Mädchen, so wie Du es implizierst?

      „Aber nicht in der Form, dass Trennung Mädchen und Jungs generell kritisiert wird“

      Doch, genau das.

      „und vielen anderen geschlechterexklusiven Veranstaltungen klargemacht wird, dass sie alles sind, nur KEINE dummen, gewaltbereiten Jungs. Das sie weit mehr draufhaben ais diese und dass sie von den männlichen Kinder in ihrer Entfaltung gehindert werden. “

      Ach hör auf. Wer bitte spricht denn von „dummen, gewaltbereiten Jungs“? Das ist echt das Opferding, das dem Feminismus dauernd vorgeworfen wird, nur umgekehrt. Jungs sind weder dumm noch generell gewaltbereit und das behauptet auch keiner. Ob Tendenzen zu „mehr raufen“ nun sozialisiert sind oder doch genetisch bedingt oder beides, daran scheiden sich noch die Geister. Und ich habe ehrlich gesagt immer noch nicht sehen können, dass es hier eine auch nur ungefähr einheitliche Tendenz im Maskulismus zum Thema Jungenförderung gibt. Die einen fordern, die sozusagen „natürlichen“ Eigenarten von Jungen mehr zu würdigen (also im Prinzip gendern), die anderen, so wie Du, ein „Miteinander“.

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      • gerks sagt:

        Siehts du gleichheitunddifferenz, dass ist so etwas wo ich mich frage, ob irgendjemand diese Links überhaupt anschaut die ich poste.
        Auf der Seite von PinksStinks werden die Kampanen aufgelistet, die sie machen:
        https://pinkstinks.de/kampagnen/
        Wenn man diese alle durchschaut, kann man sich folgender Eindrücken nicht erwehren:

        1) Es ist ist von der Idee getragen, dass es Trennung Jungs=Blau und Mädchen=Rosarot Trennung gibt.

        2) Wo es um Jungs geht, geht es darum diesen zu ermöglichen ebenfalls emotionell und sozial zu sein Womit diese Eigenschaften primär Mädchen zugeschrieben werden.

        3) Es wird zwar behauptet, es träfe die Pinkifizierung Jungs und Mädchen gleichermaßen, aber die Aktionen sind nicht 50/50 aufgeteilt, sondern drehen sich praktisch nur um Mädchen.

        Das ist letztlich nur die Weiterführung der Behauptung „das Patriarchat schädigt alle“ Das diese Pinkifizierung seit Jahren immer stärker wird, bedeutet entweder, das Patriarchat wird immer stärker oder es hat mit dem Patriarchat nichts mehr zu tun, sondern mit einer anderen schädigenden Ideologie die Kinder, primär kleine Mädchen zu diesem Rollenverhalten bringt. Eine Rolle der starken, selbstbewussten, aber möglichst girlymäßigen Prinzessinnen, denen alles möglich ist und möglichst „mädchenhaft“ auftreten wollen.

        Welche von den zwei Deutungen stimmt? Ist Feminismus nutzlos, weil das Patriarchat sowieso stärker ist? Oder ist die angebliche Ideologie für Gleichheit der Geschlechter in Wahrheit selbst der größte Feind für die Aufhebung dieses Rollenzwangs?

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        • Brendan sagt:

          Du wirst es nie verstehen! Du hast aber eine sehr besondere Gabe: Alles, was Du liest und widerspricht es Deiner Meinung noch so sehr, benutzt Du als Beleg für Deine absolut verquere Sicht mit aberwitzigen Ergebnissen. Selten jemanden ideologisch derart versumpften und fest gefahrenen gelesen. Fast schon wieder amüsant.

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          • gerks sagt:

            Das sind einleuchtende Argumente und Fakten die du hier einbringst. Sehr sachlich vorgetragen und daher auch wert, dass man sich damit intensiv befasst. Ich danke dir sehr für diese sehr informativen Ausführungen. Sie sind enorm hilfreich. Ich werde mich demnächst damit beschäftigen und dann antworten.

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            • Brendan sagt:

              Das Problem ist doch, dass es sinnlos ist, mit Dir zu argumentieren, weil Du alles Deiner Ideologie unterordnest. Das Ergebnis Deiner intensiven Befassung ist immer dasselbe, Deine Ergebnisse stehen schon vorher fest. Aber trotzdem: bitte schön, gern geschehen.

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        • Pinkstinks würd gerne noch mehr Jungsprojekte machen, das geht aber nicht, weil staatlicherseits nur „entweder“ „oder“ finanziell gefördert wird. Das finde ich auch ziemlich schade.

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          • gerks sagt:

            Und da sind wir uns einig, oder? Das hat schon ein wenig mit dem starken Frauenlobbyismus zu tun der in der Politik vorhanden ist. Gender-Budget heißt das Zauberwort. Und daher „Mädchen oder Jungs“ und nicht „für Kinder“. Fair was?

            P.S: Warum ist bei deinem Blog eigentlich die Kommentarfunktion nur temporär aktiviert?

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            • Weil ich es leider zeitlich nicht schaffe, so viel zu moderieren. Daher hat sich das als sinnvoll erwiesen. Ist nicht optimal aber besser als Kommentarfunktion aus.

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            • Naja, prinzipiell finde ich es schon okay, sich zu spezialisieren, sonst dürfte ich mich auch nicht Feministin nennen und Du nicht Maskulist (tust du?). Und es gibt auch reine Jungenprojekte, z. B. Leseförderung nur für Jungen (zumindest hier). Schade finde ich allerdings, wenn das einen ausschließenden Charakter annimmt und staatlicherseits gar nichts anderes möglich ist als ein „entweder, oder“.

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              • gerks sagt:

                Maskulist? Nein, nicht so richtig. Ich bevorzuge den Begriff Equalist. Und nicht als Deckname für einen Antifeminismus, sondern als Ausdruck dass es um Gleichheit geht. Egal ob aus Herkunft, Hautffarbe, Geschlecht oder sonst einem Geburtsmerkmal. Sozusagen die Antithese zum Intersektionalismus🙂
                Da ich grundsätzlich glaube, dass die Unterscheidung in Geschlechter gesellschaftspolitisch mehr Schaden anrichte als nützt (siehe Gewaltdiskussion) lehne ich Polarisierungen ab. Ich sehe mich als Menschenrechtler mit Priorität männlich. Weil ich als gerechtfertigt ansehe, dass man Prioritäten setzt. Menschenrechtler mit Priorität weiblich sehe ich genauso.
                Was ich allerdings kritisiere, so auch hier bei dem Spielzeugthema, ist die unnötige Vorrangigkeit von Geschlecht in gesellschaftspolitischen Themen. Aus meiner Sicht sollte Geschlecht der letzte und nicht der der erste Faktor sein, der bei einer Bewertung eine Rolle spielt. Deswegen Equalist, weil es um Gleichberechtigung aller geht.

                Für mich existiert eine gruppenbezogene Diskriminierung nur dann, wenn gesetzlich eine Gruppe benachteiligt wird aufgrund eines nicht selbst gewählten Merkmals (Geburtsmerkmals). Geschichtliches Beispiel ist das Wahlrecht für Frauen oder die Entmündigung im Eherecht bis in die 70er Jahre. Oder die in DE nur ausgesetzte Wehrpflicht nur für männliche Jugendliche. Ebenso das Gentitalamputation für Jungen legal, aber bei Mädchen strikt verboten ist. Jede andere Benachteiligung ob bei Männer oder Frauen kann nur individuell sein. Daher sind Maßnahmen die gruppenbezogen (so wie hier bei PinksStinks, staatliches Budget nur für Mädchen) vorgenommen werden, machen automatisch eine andere Gruppe (hier die Jungs) zu Betroffenen zweiter Klasse.

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  14. gerks sagt:

    Das Prinzip ist einfach. Was für Mädchen ist, soll den Mädchen vorbehalten bleiben, was Jungs bisher für sich reklamierten, soll für Mädchen nutzbar gemacht werden
    Das ist bei vielen Gelegenheiten (wie dem LEGO-Fall) sehr deutlich gemacht worden.

    Es ist nicht anders als an Unis. Dort wo Mädchen hinsollen und in der Minderheit sind, wird notfalls sogar eine Frauenquote eingesetzt. Dort wo sie bereits in der Mehrheit sind oder sogar wie ihn diesem Bereich schon 100% aller Studierenden aufweisen, wird gesagt, das sei eben so. Eine Männerquote sei nicht das taugliche Mittel das starke Übergewicht zu ändern.
    http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/news/bald-maennerquote-fuer-zahnmedizin-aid-1.5267632
    Die Erklärung der FVDZ-Chefin Kerstin Blaschke dazu erstaunt übrigens sehr: „Jegliche Quote ist diskriminierend und ungerecht“. Soweit ich weiß ist die Quote derzeit die beliebteste Methode zur Behebung von Ungleichheiten.

    Aber vielleicht verstehe ich Feminismus nur nicht richtig.

    Warum ich von Feminismus spreche?
    „ZoRA steht für „Zahnärztinnen organisieren Recht und Arbeit“. Initiiert hat das Netzwerk Kerstin Blaschke, Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ).“
    Scheinbar ist Feminismus immer genau das, was Frauen und Mädchen gerade nützt bzw. ihnen es zu verschaffen..Anders kann man diese Widersprüche nicht mehr erklären.

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