Klärungsbedarf.

Veröffentlicht: Januar 1, 2016 in Uncategorized

afd

Kommentare
  1. IULIUS sagt:

    Auch wenn es sicher erscheint kommt es auf den Kontext an. Vielleicht hat der dunkelhäutige Asylant die beiden vorher beklaut.

    Die Frage bei Höckles Rede ist, was er damit bezweckt. Daß in Afrika mehr Kinder geboren werden weil sie ein Ausdruck von Reichtum sind habe ich schon in der Grundschule gelernt. Allein die Feststellung macht niemanden zum Rassisten.
    Rassismus wäre es erst dann, wenn sich jemand hinstellt und behauptet die Menschen wären deswegen minderwertig. Das hat er vermutlich nicht getan. So denke ich, daß die Rede provozieren sollte und auch hat. Höckle macht damit nichts anderes, als alle anderen Politiker auch. Halt nur mit einem wirklich problematischem Thema.

    Gut wäre, wenn jetzt nicht jeder Rassismus schreit, sondern die Fakten widerlegt. Z. B. damit, daß die Geburtenrate sich bei uns innerhalb kürzester Zeit anpassen wird.

    Einen richtigen Schlag ins Gesicht der Kritiker wird es geben, wenn das Gutachten meine Vermutung bestätigt. Das hätte man dann mit Diskussionen verhindern können, indem man den innerhalb dieser Diskussion platt gemacht hätte. So kann er sich möglicherweise hinterher hinstellen und jedem zeigen, daß er nicht rassistisch ist, die anderen ihn verleugnen wollen.

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    • Anscheinend ist dir das noch nicht so ganz aufgefallen, aber die r-Strategie wird (wenn wir mal annehmen, es wäre noch eine aktuelle Theorie) NICHT von Säugetieren angewandt. Wir reden hier von deutlich niederen Lebensformen. Wenn du denkst, dass es nicht rassistisch wäre, Menschen in Afrika mit niederen Lebensformen zu vergleichen, ihnen quasi das Menschsein, sogar das Säugetiersein, abzusprechen, fürchte ich, braucht dein Rassismus-Detektor eine mehr als kleine Neujustierung.

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      • IULIUS sagt:

        Nein, daß sagt lediglich etwas darüber aus, daß er nicht weiß, von was er redet. Das macht ihn bestenfalls zum Idioten. Es ist lediglich ein weiteres Argument seine Ansichten zu widerlegen und zwar logisch fundiert und schlüssig.

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      • only_me sagt:

        Kaninchen und Elefanten haben die gleiche Fortpflanzungsstrategie?
        Gosh, man lernt nie aus.

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        • Wenn du damit aussagen willst, dass nach dme r/k Modell, Elephanten und Kaninchen beides Anwender der k-Strategie sind, ja. Ob 1 oder 20 Jungtiere macht keinen großen Unterschied, wenn deine Vergleichsgröße tausende von Eiern bei Fischen und Fröschen sind. Stell dir die r-Strategie eher so vor, dass du tausende Eier abwirfst und dich dann verpisst, in dem Wissen, dass 99% der Jungtiere nicht erwachsen werden. Und damit ist dann auch klar, warum das mit „SÄUGE-tier“ inkompatibel ist.

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      • Shitlord sagt:

        > aber die r-Strategie wird … NICHT von Säugetieren angewandt

        Aha. Ok, ich bin nun kein Biologe, aber Ratten sind schon Säugetiere, oder? Weil, wenn ja, dann hast Du Unrecht:

        https://en.wikipedia.org/wiki/R/K_selection_theory#Overview

        Man kann und muss die Theorie übrigens auch nicht artenspezifisch interpretieren (die Hauptkritik an der Theorie ist, dass es eben Arten gibt, die sich nicht zuordnen lassen respektive dass das alles sehr relativ ist), und dann – wenn wir schon bei Ratten sind – gibt es eine sehr interessante Studie, in der rauskam, dass Ratten bei ausreichend „Wohlstand“ – also Ressourcen, Lebensraum – nicht nur zu einer K-Strategie übergehen, sondern sogar so lethargisch in ihrem Reproduktionsverhalten werden, das die Population fast ausstirbt.

        Diese „Theorie“ funktioniert auch mit Menschen in Deutschland – die soziale Unterschicht hat im Schnitt deutlich mehr Kinder als die soziale Oberschicht. Und in Afrika sind halt die meisten Leute arm. Das ist beides nicht rassistisch, oder klassistisch, oder sonstwasistisch, das ist halt so.

        Ich würde es daher unterstützen, mal produktiv über Inhalte und Probleme zu sprechen statt wie Twisted Quark zu erzählen und $ismus zu schreien. Sonst komme ich immer in die unangenehme Position, Leute, die ziemlich offensichtlich dummen Quark reden, noch verteidigen zu wollen. Mir ist es nämlich egal, ob der Mann nun Rassist ist oder nicht. Mich interessiert, ob er Recht hat.

        Deswegen sagen erfahrene Politiker ja auch nichts, siehe Merkels „wir schaffen das“. Ohne zu spezifizieren, was „das“ ist. Ich bin ja nun Ökonom, und halte es für völlig unproblematisch, das Wohlstandsniveau Deutschlands auf das von Somalia abzusenken. Umgekehrt hingegen glaube ich das nicht ohne sinnvolle Vorschläge, und da kenne ich keine. Die Unterschicht zu vergrößern halte ich jedenfalls für nicht geeignet. Aber gut, ich rede schon wieder über Inhalte und nicht über irgendwelche Empörungsgründchen.

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        • Ok, nehmen wir einfach mal an, das wäre unumstritten… Dann ist es natürlich was voll anderes, das er Afrikaner mit Ratten gleichsetzt. Na klar. Logisch. Toootal was anderes, Ratten sind ja die vollen Sympathieträger und gerade in der deutschen Geschichte ist der Vergleich mit Ratten ja auch stets positiv gebracht worden. *facepalm*

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          • IULIUS sagt:

            Sag nichts gegen Ratten. Das sind sehr saubere, intelligente und soziale Tiere, die sich manch ein Mensch als Vorbild nehmen sollte.

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      • Michaela Lusru sagt:

        Also, da hat sich doch tatsächlich schon wieder eine Fundamentalistengemeinde ohne Not eingefunden, die nicht etwa gegen den „H.“ und dessen Sichten sind, sondern diesen (und solche ähnlichen) dringendst benötigen, um die Daseinsbrechtigung der eigenen Ansichten und sich selbst bei der Gelegenheit zu popularisieren und auf diese aufmerksam zu machen.

        Wie so oft geht es solchen Leuten keinesfalls um „H“, sondern darum, ihn als Vehikel zu benutzen für Verbreitung eigener überschwurbelter Ideologien.

        Was diese Leute etwas intelligenzbegrenzt in der Regel nicht merken, ist, dass sie damit genau das tun, was sie eigentlich vorgeben zu „bekämpfen“:
        Sie rücken den etwas beschränkt provozierenden „H“ immer wieder und immer wieder so lange ins Zentrum der allgemeinen Betrachtungen, bis daraus tatsächlich ein Nationalsozialistisches Buket wurde und verschaffen diesem Mann genau die Aufmerksamkeit und die Anhänger, die sie vorgeben, zu bekämpfen.

        Ist wie mit den Berliner Hundkackebekämpfern:
        Einmal reingetreten und nun annehmen, das geht allen verdödelt daherspazierenden Träumern – und damit tatsächlich JEDEM Berliner – JEDEN Tag so: Alle müssten die Nachbarschaft unserer treuesten Haustiere verteufeln … , solange, bis man aus US-Land anfragt, ob man noch Berlin besuchen kann, wo doch dort diese viele Hundekacke auf Schritt und Tritt – wie täglich im D-TV zu sehen – auf der Strasse liegt …

        Ja mei, schaut mal zum „H“-Thema bei CARTA nach, da ist alles, aber auch alles, was es zu dieser dödeligen Person zu sagen gäbe, ausgereizt und ABSCHLIESSEND besprochen, und nun legen wir das Thema schlicht wieder dorthin, wo es nicht wie Hundekacke auf dem Gehweg herumliegt und jeden Träumer und „gradlinig“ laufenden Menschen zum Reinlatschen einlädt:
        Auf den anonymen Müllhaufen der Geschichte – wo er heute noch läge, hätten ihn nicht effektgeile unbedarfte und spaltungshungrige Journalisten mit viel Geschrei und Proklamation dort hervorgezerrt, um endlich wieder eine (neue) „andere Sau“ durchs Dorf zu treiben …

        Manchmal artet eben „Geradlinigkeit“ im Denken so, wie mit der Hundekacke aus:
        Eigene Unaufmerksamkeit und Unbedarftheit wird zum Reinlatscher mit Geschrei und nützt der Gehweg-Hundekacke und dem Vertbreiten ihres Gestanks mehr, als deren Verhinderung oder Beseitigung, wird: Kinderkacke.

        In diesem Sinne:
        Alles gute auch für dieses Neue Jahr!

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        • Auch wenn ich sogar tendiere, zuzustimmen, dass gerade die Massenmedien heutzutage vielen Geschichten überhaupt erst soweit vergrößeren, dass sie Beachtung finden – in beide Richtungen – so halte ich doch auch das andere Extrem für zu naiv: Ignorieren von solchen Sachen kann auch nicht die Lösung sein, gerade wenn es um Leute mit durchaus gegebenem Einfluß geht.

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          • IULIUS sagt:

            Ein AfD- Politiker hat Müll geredet. Was erwartest Du denn anderes? Ignorieren ist da wirklich die beste Strategie. Es sei denn, Du bist als Werbeberater für die AfD unterwegs.

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            • Ignorieren erscheint mir aber eben auch die falsche Taktik, damit überläßt du ihm das Feld und der Blödsinn (darüber sind wir uns ja einig, egal ob man nun animmt, er wüßte, was er sagt, oder ob man glaubt, er wäre nur zu uninformiert) bleibt unwidersprochen. Aber klar, je mehr man widerspricht, desto mehr verbreitet man den Blödsinn selbst auch mit, gar keine Frage.

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              • IULIUS sagt:

                Die Kunst ist zu wissen, wann man etwas sagt und wann man es ignorieren sollte. Da dabei jeder andere Grenzen/Erfahrungen/etc. hat, kann nicht jeder der gleichen Meinung sein.

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @IULIUS sagt: Januar 1, 2016 um 17:41
                  meint:
                  „Die Kunst ist zu wissen, wann man etwas sagt und wann man es ignorieren sollte. Da dabei jeder andere Grenzen/Erfahrungen/etc. hat, kann nicht jeder der gleichen Meinung sein.“

                  Korrekt!
                  Leider ist diese Ansicht zugleich die härteste Berechtigungs-Begründung für Neonazis, Rassisten, Leute wie „H“ vom Rensteig, Salafisten, Linksautonome, Nationale Autonome, Judenhasser, Dshihadisten, Terroristen ALLER Coleur und Totalitaristen aller Parteien und Religionen sowie für Diktatoren, die darauf den EIGENEN Machtanspruch begründen.
                  Was sich also in deiner Äusserung wie ein weltmännisch-Liberales Vermächtnis liest, ist in Wahrheit allgemeines Gedankengut ALLER Theorien, Religionen, Machtstrukturen, die das stets nur aus dem eigenen Standpunkt heraus so artikulieren und DAMIT automatisch die Toleranz des Anderen anullieren, ob das dabei so gesagt wird oder nicht.

                  Also vergiss diese pseudoliberalistische allendienende Sabbelei und wirf sie auf den Scheiterhaufen der Geschichte, sie ist PRAKTISCH weder durchhaltbar noch von Wert für die Gesellschaft.
                  Das ist wie mit der Demokratie:
                  Es gibt immer noch Leute – auch in politischen höchsten Führungspositionen – die meinen, die Demokratie allein gepachtet zu haben, die meinen, die Demokratie sei nun mal eine „linke“, oder eine „christliche“, eine „liberale“, eine „grüne“ oder eine „sozialdemokratische“, oder eine „progressive“ – was mitnichten der Fall ist, denn sie ist das Ausgleichsinstrument ALLER zwischen ihnen, weil:
                  „… Da dabei jeder andere Grenzen/Erfahrungen/etc. hat, kann nicht jeder der gleichen Meinung sein.“, was kein Grund dafür ist, nicht einen Ausgleich durch tragbare Kompromisse anzustreben, es also nicht bei der Registrierung der Unterschiedlichkeit zu belassen – was du leider nicht mit erwähnt hast und daher nebulös auch allen Bösewichten das Wort redest, was HIER deine realistische „Kunst“ hätte sein können.
                  Wie es aussieht, gibt es dazu reichlich Klärungsbedarf, schon seit dem ersten WK, noch mehr zum Verhalten bestimmter grosser Parteien in der Weimarer „Möchtegern“-Demokratie, die deshalb voll in die Hosen geschoben wurde.

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              • Gerd sagt:

                Himmel, was hat der denn nun eigentlich genau gesagt?

                Kann das mal irgendjemand in kurzen, aber trotzdem zutreffenden Worten darlegen?

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                • pıʌɐp sagt:

                  Schau hier: ab ca. 27 Min. https://m.youtube.com/watch?v=kMcStcmSv08

                  Bevölkerungswachstum von 30 Mio pro Jahr in Afrika. Er stellt die These auf, dass, wenn Europa diese einfach aufnimmt, das so bleibt, es aber abnimmt, wenn die in Afrika bleiben.

                  Bin nicht so sicher, dass das stimmt.

                  Er vergleicht das mit zwei biologischen Modellen, die ich nicht kenne, bin ja kein Biologe. Keine Ahnung, wie gut die passen.

                  Dekadenter Zeitgeist in Europa, lebensbejahender afrikanischer Ausbreitungstyp trifft auf selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp.

                  Sieht so aus, als würde er die Europäer runtermachen und die Afrikaner überhöhen — also vielleicht schon etwas rassistisch.

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                  • Gerd sagt:

                    Danke sehr, das macht die Sache doch gleich verständlicher!
                    (Youtube kann ich hier nicht laden, deshalb Danke für Deine Zusammenfassung.)

                    Jetzt verstehe ich allerdings die Aufregung hier nicht so ganz.

                    Das klingt doch eigentlich einfach nur nach so einer Art Arbeitshypothese. Da müsste man doch intellektuell Argumente dafür oder dagegen finden können?!

                    Außerdem klingt das für mich doch eher nach einer mehr oder weniger begründeten Meinung, die man
                    halt teilen kann oder nicht.

                    Weshalb weckt das bei manchen hier diese sehr emotionalen Reaktionen? Für eine sachliche Diskussion sind die doch eher schädlich?

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @Gerd sagt: Januar 1, 2016 um 19:38

                  „Himmel, was hat der denn nun eigentlich genau gesagt?“ –
                  Wen meinst du, den „H. vom thüpringer Rensteig“ – oder mich – du hast ja auf meinen Kommentar geantwortet – ?
                  Wenn du letzteres meinst, dann kann ich nur sagen:
                  Noch so ein fauler Hund, der zum Beissen und Kauen zu faul ist und nach Mammi ruft, damit sie ihm das vorsabbelt.
                  Lösung:
                  Absatz für Absatz lesen, dann denken (mit Kopf ist gemeint …), dann weiter lesen usw. usw.

                  „Kann das mal irgendjemand in kurzen, aber trotzdem zutreffenden Worten darlegen?“ –
                  Warum machst du das nit selber, noch nicht erwachsen?

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    • realfacepalm sagt:

      http://www.gapminder.org/videos/dont-panic-the-facts-about-population/

      Diese Video anzuschauen ist wirklich sehr gut investierte Lebenszeit!

      (Und die Einlassungen Höckes SIND rassistisch – was bitte denn sonst?!)

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      • pıʌɐp sagt:

        Hans Rosling ist ein exzellenter Kommunikator und Showman. Er bringt interessante Statistiken und verkauft sie sehr gut, ich habe aber den Eindruck, dass er manchmal etwas manipulativ ist. Auf jeden Fall immer ein guter Anstoß, um sich über den Zustand der Welt Gedanken zu machen.

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      • IULIUS sagt:

        Das beste darin ist diese Aussage:
        „Höcke habe „mit den hier untersuchten Aussagen seiner Partei sogar schweren Schaden zugefügt“, resümiert Patzelt. Dennoch hatte der AfD-Bundesvorstand kürzlich nur eine unverbindliche Mahnung gegen Höcke ausgesprochen.“
        Wenn sich jemand mit Befangenheit und Gutachten auskennt bekommt spätestens hier das Kotzen. Was hat diese Aussage mit einem Gutachten zu tun, das lediglich bewerten soll, ob die Aussage rassistisch war. Das ist ein politisches Statement und macht das gesamte Gutachten unglaubwürdig. Angemerkt sei, ein Gutachten kann nur komplett glaubwürdig sein, oder komplett unglaubwürdig. Teilglaubwürdigkeit ist bei einem Gutachten per Definition ausgeschlossen. Es muß von vorne bis hinten neutral seien und darf sich nur auf den Auftrag beziehen.

        Ich würde zu gerne mal den Auftrag und das Gutachten im Original sehen. (Unverfälchte Kopien reichen)

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        • Michaela Lusru sagt:

          @IULIUS sagt: Januar 1, 2016 um 23:03
          Schmeisst du da nicht etwas völlig durcheinander mit:
          „Wenn sich jemand mit Befangenheit und Gutachten auskennt bekommt spätestens hier das Kotzen. Was hat diese Aussage mit einem Gutachten zu tun, das lediglich bewerten soll, ob die Aussage rassistisch war. Das ist ein politisches Statement und macht das gesamte Gutachten unglaubwürdig. Angemerkt sei, ein Gutachten kann nur komplett glaubwürdig sein, oder komplett unglaubwürdig.“

          Wie es aussieht, bist wohl hier eher du der „Befangene“, denn:
          Das „Gutachten“ wurde von einer politischen Einrichtung (!) von einen renomierten Politikwissenschaftler (!) und lehrendem Professor zu einer politischen Aussage (!) eines Regionalpolitikers (!) erbeten zu dessen politischer Wirkung (!) auf die Sache, die Öffentlichkeit und seine politische Partei (!) – da ist selbstverständlich zu erwarten, dass ein unbefangenes Gutachten der politischen Wissenschaft selber folgt und komplett POLITISCH ausfällt, und das heisst immer: Parteiergreifend, dazu ist soetwas da, wird das gemacht, istz dir das nit klar?
          Wozu sollte ein solches Gutachten (siehe meine Ausrufungszeichen) sonst gut sein?
          Klärungsbedarf eben, mehr drumherum, als zur Sache, dem Herrn „H. vom Rensteig“ …

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          • IULIUS sagt:

            Interessant, daß Du den genauen Wortlaut des Auftrags kennst. Kannst Du mir auch sagen, wer nun genau das Gutachten in Auftrag gegeben hat?

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            • Michaela Lusru sagt:

              @IULIUS sagt: Januar 2, 2016 um 16:45
              fälscht:
              „Interessant, daß Du den genauen Wortlaut des Auftrags kennst. Kannst Du mir auch sagen, wer nun genau das Gutachten in Auftrag gegeben hat?“

              Weder muss ich für den hier diskutierten Gutachten-Vorwurf (bzw. Zweifel) noch für meine deutliche Argumentation dazu auch nur irgendeinen „genauen Text“ kennen, noch muss ich mehr wissen, als im zitierten Spiegelartikel zum Auftraggeber des Gutachtens angegeben ist.
              Im übrigen: Deine Frage geben wir mal schlicht an dich zurück, denn du warstz es wohl, der es gern hätte, wenn man am Patzelt ein wenig herumzweifeln könnte – oder was habe ich hier gelesen?
              Hier geht es um Klärungsbedarf, einmal den der Comics, dann den der AfD an den Sprüchen des Herrn „H. vom Rensteig“ und schliesslich für uns alle hier, ob der „H. vom Rensteig“ sich rassistisch artikulierte und ob das denn auch wirklich wichtig sei, was der Herr „H. vom Rensteig“ so überhaupt meint, den ja manche gern zu einer „wichtigen, besser nicht unbedeutenden Persönlichkeit“ machen möchten, wozu ich bereits einiges sagte.
              Sei gewiss, ich mache mich weder mit diesem Wichtigtuer „H. vom Rensteig“ noch mit den Wichtuigtuern, die in ihm eine „bedeutende Persönlichkeit“ erkennen wollen (!!) gemein, noch popele ich solange an den Aussagen von deutlich akzeptierten Wissenschaftlern herum, bis genügend Zweifel gestreut sind, um die Öffentlichkeit von einer seriösen Wertung seiner Ergebnisse abbringen zu können.
              (;-))
              Denke, das reicht erst mal.

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              • IULIUS sagt:

                @Michaela,
                es reicht nicht. Warum wird nicht veröffentlicht, wer der Auftraggeber war und was der genaue Wortlaut war. Solange das nicht bekannt ist, ist Angelegenheit einerseits für Spekulationen offen, anderseits kann man trotzdem in den wenigen Äußerungen schwere gutachterliche Fehler erkennen und daraus seine Schlüsse ziehen.
                Einer ist nunmal, daß es sich um ein Gefälligkeitsgutachten handelt und Patzelt sich selber damit keinen Gefallen getan hat.

                Im Normalfall wird der Auftraggeber immer genannt. Warum hier nicht?

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @IULIUS sagt: Januar 2, 2016 um 17:58

                  Doch, doch, IULIUS, es reicht nicht nur sondern wird schon bald peinlich. Offensichtlich kennst du die angegebene Quelle, aus der das „Gutachten-Problöööhmchen“ hierher geschwappt wurde nicht, aber
                  sonst würdest du das nicht sagen, aber labern, labern
                  Gut sind immer die dran, die nicht nur lesen können, sondern es auch tun.

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                  • IULIUS sagt:

                    Na, wer ist denn die Quelle, die das Gutachten rumreicht? Oder sind es nur die Stellen die sie rumgereicht wissen will?

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Januar 3, 2016 um 00:36

                      Du bist ein unlauteres Schlitzohr, mit:
                      „Na, wer ist denn die Quelle, die das Gutachten rumreicht? Oder sind es nur die Stellen die sie rumgereicht wissen will?“
                      mahnst du bei mir eine vermeintliche verbale „Bringeschuld“ meinerseits an, während du zum x-ten Male nicht darauf eingehst, deine zu erfüllen und mindestens ein oder zwei deiner so vehement vertretenen „Menschenrassen“ zu benennen.

                      Auch wenn ich diese deine Frage (auch als solche selbst) hier als populistisches Ablenkungsmanöver betrachte und, wie schon erklärt, der Kenntnis, wer denn bei Prof. Patzelt da ein Gutachten zu den Ausführungen eines „H.vom Rensteig“ anlässlich eines dessen Vorträge angefordert hat, messe ich keinen signifikanten Wert bei, dennoch hier meine Antwort (damit du dich deiner Rassennennung nicht wieder entziehen kannst):
                      unter
                      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-gutachten-hoecke-praktiziert-klaren-rassismus-a-1070033.html

                      in Spiegelonline findet sich der Satz:
                      „… hat Björn Höcke, Thüringer Landeschef der Alternative für Deutschland, „klaren Rassismus praktiziert“. Zu diesem Ergebnis kommt der Politikwissenschaftler Werner Patzelt von der TU Dresden. Sein Gutachten, das dem SPIEGEL vorliegt, wurde von AfD-Mitgliedern in Auftrag gegeben.“

                      Auch wenn ich der einst investigativen Spiegel-Connection inzwischen nicht mehr so recht über den Weg traue und sie seit Jahren nur sporadisch gelegentlich mal zur Auffrischung meiner diesbezüglichen Ansicht anschaue, bleibt hier doch wohl deren Mitteilung, dass das „Gutachten von AfD-Mitgliedern“ in Auftrag gegeben wurde – und das reicht mir, mehr Wichtigkeit kann ich nun, nachdem es das Gutachten gibt, nicht beimessen, es ist seither Wurscht, wer es „in Auftrag“ gab, es hätte auch Frau Merkel, Herr Gabriel, Herr Trittin oder die Linke sein können – oder der Patzelt selber, der seriös genug ist, auch in diesem Falle ebenso seriöse Ansichten abzuliefern.
                      Der Patzelt selbst sagt dazu:
                      „In dieser Lage wurde ich aus den Reihen der sächsischen AfD um eine unabhängige gutachterliche Stellungnahme darüber gebeten, ob jene Vortragspassage rassistisch oder extremistisch wäre.
                      Aus den oben erläuterten Gründen habe ich gerne zugesagt. Weil es mir außerdem um eine Art „Lehrstück“ ging, habe ich bei der Übersendung des Gutachtens ausdrücklich gefragt, ob ich meinen Text nach dessen zunächst interner Nutzung auch veröffentlichen könne. Diese Zustimmung wurde erteilt.“
                      zu finden (samt einem kurzem Lehrstück zu Patzelts Integrität und Kompetenz):
                      http://wjpatzelt.de/?p=731

                      So, nun will ich (und alle anderen) endlich von dir zwei deiner „Menschenrassen“ hören, ohne dass du dich nochmal verdrückst.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Michaela Lusru,
                      jep, der Spiegel erklärt Mitglieder des AfD, ohne näher einzugehen, wenlche Mitglieder es sein sollten. Überlegem wir doch mal kurz: Welche Mitglieder sollen denn ein Guachten in Auftrag geben und dafür auch Geld bezahlen. Solch ein Gutachten kostet locker mehrere Tausend Euro. Da käme für mich bestenfalls der Vorstand oder eine Entscheidungsinstanz in Frage. Aber genau die sollen das Gutachten nicht in Auftrag gegeben haben, zudem hätten die sicherlich sich auch als Auftraggeber nennen lassen. Dann denken wir doch mal weiter nach: Das Gutachten selber schadet der mehr AfD als es nützt. Welches Mitglied hat ein Interesse daran der AfD zu schaden? Da kommen mir eher Ex-Mitglieder in Betracht. Aber sollen die wirklich Geld für ein Gutachten rauswerfen? Ich denke nicht.
                      Also wer hat das Gutachten wirklich in Auftrag gegeben?

                      Patzelt macht den Rasismus allein von der Nennung der „r und K Strategie“ abhängig, also aufgrund nur eines einzigen Fehlers. Das ist doch sehr, sehr wenig, zumal er davon ausgeht, daß Höcke die Anwendung der Strategie falsch verstanden hat.
                      Daraus folgt, daß wir wieder da angelangt sind, wo nur ein einziger falsch genannter Satz Verfolgung auslöst. Haben wir alles Gehabt, bei den Nazis, bei der Stasi, jetzt neu in der BRD. Die Frage ist da nur noch, nicht ob, sondern ab wann das auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen wird.

                      Ich bin nicht verpflichtet Dir Menschenrassen zu nennen. Wozu auch? Das ist und war gar nicht das Thema. Du kommst mit Deinen Argumenten nur nicht weiter und versuchst es jetzt mit eristrischer Dialektik und Rabulistik.

                      Nebenbei gesagt, auch die Leugnung von Rassen ist eine Form von Rassismus.

                      Es würde Dir gut tun.einfach mal zu akzeptieren, daß andere Menschen einfach eine andere Meinung haben als Du und diese auch begründen können.
                      Die verbissene Anwendung von eristrischer Dialektik und Rabulistik zeugt im übrigen davon, daß der Anwender im Unrecht ist. Schließlich geht es dabei nicht um die Sache, sondern nur darum, mit allen erlaubten und vor allem nicht erlaubten Mitteln Recht zu behalten.
                      Fazit: Es geht bei Dir nur um Rechthaberei.

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      • pıʌɐp sagt:

        Die Argumentation dampft sich auf „klaren Rassismus praktiziert“, „zentrale Denk- und Argumentationsfehler“, „falsch angewendetes biologisches Wissen“ ein. Das klingt alles sehr unkonkret, luftig, nebulös und substanzlos. Dass Patzelt mehr vom Denken, Argumentieren und Biologie versteht als Höcke, kann man in Frage stellen.

        „mit den hier untersuchten Aussagen seiner Partei sogar schweren Schaden zugefügt“ gehört sowieso nicht in so ein Gutachten.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @pıʌɐp sagt: Januar 1, 2016 um 23:13

          Besser als deine „Eindampferei“ kann man das in der Tat nicht kurzfassen, genau solche Aussagen sind von einem politischen Gutachten eines Politikwissenschaftlers zu erwarten!
          Ansonsten scheinst du etwas massgebliches zu verwechseln:
          Hier steht nicht das Verhalten des TU-Professors der Politikwissenschaften Patzelt zur Diskussion, sondern das eines Herrn „H. vom Rensteig“.
          Wer den Tu-Professor, diesen speziell, mobben möchte, muss nicht nur etwas früher aufstehen und Politik erfassen lernen, sondern auch noch wissenschaftliches Argumentieren und Fachwissen aufreissen und üben, üben, üben.
          Und wer halt Infragerstellungen diffuser Art unter die Leute schmeist, versucht zwar ein „effektiver Propagandist“ zu werden, verfehlt aber auch dieses Ziel, weil so wie du das angehst, das zu durchsichtig ist.
          Und durchsichtige Propaganda blieb schon immer schleierhaft und verschwand stets im Nebel, wenn es konkret wurde.
          Es sei denn, du erklärst mal deine Bedenken und aus welcher kapazitiven Position du heraus propagandabefreit zu solch einer Ansicht kommst, falls du nicht auch noch nur so daher laut nicht fertig gedacht haben solltest
          (;‘-))

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          • pıʌɐp sagt:

            Meine Güte, ich habe keine Ahnung, was du mir sagen willst, habe aber den Eindruck, dass du irgendwie anderer Meinung bist. Übe dich doch in der Kunst der klaren Aussage.

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            • IULIUS sagt:

              Ist nichts wirklich wichtiges. Sie versucht nur dem armen Patzelt beizustehen.😉

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            • Michaela Lusru sagt:

              pıʌɐp sagt: Januar 2, 2016 um 18:39

              „Meine Güte, ich habe keine Ahnung, was du mir sagen willst, habe aber den Eindruck, dass du irgendwie anderer Meinung bist.
              Übe dich doch in der Kunst der klaren Aussage.“
              Nun, ich schreibe auch für die, die mir mitteilen, dass sie „keine Ahnung“ haben:
              1. Ich teile deine „Kurzfassungen“ – bin also „deiner Meinung“ (jetzt mal ohne Satire und Ironie, also etwas „einfacher“
              2. ich bewerte deine Kiurzfassungen anders als du, denn ich finde sie richtig, gut und völlig ausreichend, und keinesfalls negativ wie du meinst, wenn zu diesem Thema was gesagt werden soll, denn: MEHR ist NICHT NÖTIG –
              Alles klar?

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  2. Die beste Fortpflanzungsstrategie ist Schaffung der größtmöglichsten Varietät der Gene, d.h. auch größtmöglichste „rassische“ Durchmischung. Das krasse Gegenteil wäre Inzucht. Das ist wie bei den Tieren: Bastarde sind wesentlich überlebensfähiger und robuster als Zuchtergebnisse, die irgendwann bis hin ins Krank-Absurde „optimiert“ werden.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @errollbundelfeuerstein sagt: Januar 1, 2016 um 12:56

      VORSICHT ! RASSISMUS-ALARM:

      „Die beste Fortpflanzungsstrategie ist Schaffung der größtmöglichsten Varietät der Gene, d.h. auch größtmöglichste “rassische” Durchmischung. Das krasse Gegenteil wäre Inzucht. Das ist wie bei den Tieren: Bastarde sind wesentlich überlebensfähiger und robuster als Zuchtergebnisse, die irgendwann bis hin ins Krank-Absurde “optimiert” werden.“

      Das, verehrteR @errollbundelfeuerstein, ist genau die direkte Konsequenz eines RASSISTISCHEN Denkens!
      Die Denkgirlande des (einst nur „Tier-bezogenen) ZÜCHTUNGS-Denkens mit dem Ergebnis „Rasse“
      willst du schlicht auf den Menschen übertragen, evtl. sogar unbeabsichtigt, indem du den Kern des widerlichen RASSISMUS beschreibst UND BENUTZT (zwar umdrehend aber dennoch rassistisch bleibend) da meinst:

      „Die beste Fortpflanzungsstrategie ist Schaffung der größtmöglichsten Varietät der Gene, d.h. auch größtmöglichste “rassische” Durchmischung. Das krasse Gegenteil wäre Inzucht. “
      Damit wird in diesem deinen Denken ALLES andere jedoch auch zur ZUCHT, nur nicht zur „Inzucht“…

      Du reduzierst MENSCHSEIN wie bei Tieren auf einen ZÜCHTUNGSVORGANG und bestätigst das auch noch so
      „Das ist wie bei den Tieren: Bastarde sind wesentlich überlebensfähiger und robuster als Zuchtergebnisse, die irgendwann bis hin ins Krank-Absurde “optimiert” werden.“
      Womit du gleichzeitig in den nächsten Hundehaufen trittst und „Behinderte“ oder „Minderbegabte“ und „Mischlinge“ in voller Pulle diskriminierst.

      Hast du nicht nachgedacht, dass SO – genau SO – seinerzeit die „Wissenschaftler“ in den USA und später in Nazideutschland begonnen haben und damit sowohl Sklaverei wie Rassentrennung begründet haben? Die Minderwertigkeit“ von Menschen beschrieben haben?
      Deine Theorie der Sinnfälliigkeit von Rassenvermischungen zur ZUCHT von „leistungsfähigeren Bastarden“ als Menschen setzt voraus, dass es überhaupt RASSEN gibt, die sich „mischen“ lassen, und DAS, genau das ist die Anerkennung der Rassentheorie in aller Konsequenz und das ist – na?
      RASSISMUS.
      Ich würde mir an deiner Stelle derart verschwurbelte Sichten auf Mensch und Rassevorstellungen aus dem Zuchtbereich der Tiere nochmals sehr gründlich überlegen, wenn du nicht den Nationalsozialistischen Rassisten in die Hände spielenn willst.
      Ja es gibt Klärungsbedarf zur Varietät von uns Menschen, jedoch keinesfalls zum erneuten Hochschwappen der wissenschaftlich längst aus fachlichen wie sozialethischen Gründen beseitigten Zucht-Theorie mit ihrem Zuchtergenbis Rasse beim Menschen.
      Mensch kann Tiere züchten, Rassen bei Tieren, wenn es jedoch zur Züchtung von Menschen und damit zu Menschenrassen kommt, ist die Menschheit dfabei, sich samt ihren evolutionären Grundlagen zu zerstören.
      Soviel war und ist immer (auch bei Rassetheoretikern aus den USA, Skandinavien und NS-Deutschland) klar und hat keinen Klärungsbedarf:
      RASSE ist ausschliesslich das KULTürliche Züchtungsergebnis weil durch menschlichen Handeln erzielt und nie NATürliches Ereignis nie NATUR oder deren „Auslese“.

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      • Ja aber das sage ich doch? Bewundernswert, wie du meine Aussage in ihr genaues Gegenteil verkehrst… der Clou liegt in dem „zwar umdrehend“ – > Meine Absicht war, die Diktion und Denkweise der Rassisten gegen sie selbst zu verwenden, weil sie einfach in sich nicht logisch sind. WENN es denn Rassen gibt (also mich einlassend auf rassistische Grundhypothesen), dann ist Segregation (was von Rassisten dann sofort nachgeschoben wird) die für die Menschheit schlechteste Konsequenz.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @errollbundelfeuerstein sagt: Januar 1, 2016 um 19:02

          „Ja aber das sage ich doch? “
          Nein, DAS sagst du eben nicht, sondern du versuchst mit den eigenen Argumenten der Rassentheoretiker und Züchtungsexperten (!!!!) – zugegeben: in „bester Absicht“ – die Sinnfälligkeit von „Rassismus“ zu wiederlegen, was nicht geht.

          Deine „argumentativ helfen wollende“ Absicht bleibt zwar noch erkennbar, ich nehme sie dir auch persönlich ab, aber es ist das berühmte Beispiel von „Gut gemeint, aber schlecht gemacht …“

          „Bewundernswert, wie du meine Aussage in ihr genaues Gegenteil verkehrst… “ – Nein, das ist e, was ich dir klarmachen wollte:
          Mit diesen Gedankengängen bist du es leider selber, der deine (beabsichtigte) Aussage „ins Gegenteil verkehrt“ – eben: schlecht gemacht, unfertig durchdacht?

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    • Gerd sagt:

      „Die beste Fortpflanzungsstrategie ist Schaffung der größtmöglichsten Varietät der Gene( …)“

      A – ha!

      Dann würde also ein Superwesen entstehen, wenn man die Gene von Mensch und Spinne(?) vereint?

      Oder … Mensch und Efeu?

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      • Michaela Lusru sagt:

        @Gerd sagt: Januar 1, 2016 um 21:30

        “Die beste Fortpflanzungsstrategie ist Schaffung der größtmöglichsten Varietät der Gene( …) …
        Dann würde also ein Superwesen entstehen, wenn man die Gene von Mensch und Spinne(?) vereint?
        Oder … Mensch und Efeu?“

        Wie kommst du gerade auf EfEU? Etwa von Efa?
        Nö, Gerd, nun stell dich mal nich unbedarfter als der Herr „H. vom Rensteig“ an, der meinte das noch wenigstens innerhalb der (mischfähigen) Art Mensch, aber du nun gleich ab ins Frankensteinlager: Kreuzung von Mensch Spinne und Efeu?
        Züchtungen, also Rassen – welche auch immer – sind stets nur innerhalb einer Art möglich, bis auf die Art Mensch: Da müsste er sich selber „ZÜCHTEN“, nur wie? Clonen, Kopftransplantation, Invitro-Liebe, Laboritäten?
        So doof war der Herr“H. vom Rensteig“ eben nicht, wie du hier belustigend schwadronierst …
        (;-))

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        • Gerd sagt:

          „…Züchtungen, also Rassen … ???

          Was ist denn das für ein Blödsinn?

          Rassen sind nicht Züchtungen, wie kommst Du denn darauf?

          Rassen sind einfach die Unterformen einer Art.

          Z.B.:
          Art: Löwe, Rasse: Berber-Löwe
          (Das waren die mit der etwas längeren Schnauze und dem etwas helleren Fell.)

          Angehörige einer Art pflanzen sich untereinander unter natürlichen Bedingungen fort, auch wenn sie unterschiedlichen Rassen angehören.

          Transvaal-Löwen können sich also ohne weiteres mit Massai-Löwen fortpflanzen, falls sie denn mal am selben Ort sind.

          Tiger und Löwen pflanzen sich in der freien Wildbahn nicht untereinander fort. Deshalb gelten sie als unterschiedliche Arten.

          In der seriösen Wissenschaft werden Rassen beim Menschen vor allem in den Bereichen Medizin und Biologie unterschieden, in der Humangenetik und Anthropologie ebenfalls, hier jedoch vor allem in der amerikanischen Wissenschaft. In der Ethologie wird der Begriff von deutschen Wissenschaftlern eher gemieden.

          Die Europäer versuchen den Begriff auch generell eher zu vermeiden, weil hier Menschen aus den bildungsferneren Schichten oft „Rasse“ mit „Rassentheorie“ verwechseln.

          In der Medizin hat sich in den letzten Jahren ein gewisser Wandel vollzogen, da in der sogenannten personalisierten Medizin die Unterscheidung nach Rassen schlicht nicht verzichtbar ist. Man kann sie höchstens anders benennen, aber das ändert ja nichts an der Unterscheidung.

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          • IULIUS sagt:

            Noch nicht begriffen, man stellt eine Behauptung auf und wiederholt diese so lange, bis jeder sie glaubt, oder keiner mehr Lust dazu hat diese zu widerlegen.
            Hat damals schon hervorragend mit Cathargo funktioniert.

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            • Michaela Lusru sagt:

              @IULIUS sagt:
              Januar 2, 2016 um 18:49

              >Noch nicht begriffen, man stellt eine Behauptung auf und wiederholt diese so lange, bis jeder sie glaubt, oder keiner mehr Lust dazu hat diese zu widerlegen.<

              Also IULIUS, willst du dich jetzt laut nach hinten schimpfend verdrücken, ohne dass du uns mal, wie so oft von mir angemahnt (hier und nebenan), wenigstens ein oder zwei deiner "MenschenRASSEN" benennst?
              Das fände ich schwoofelig, erst wie ein Bersecker für Menschenrassen eintreten und dann nicht mal eine "zur Hand" zu haben zum hier nennen??
              Na?
              Dämmerts?

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              • IULIUS sagt:

                @Michaele Lusru,
                geh schlafen.

                Im Übrigen ich habe keine MenschenRASSEN. Habe gerade extra noch mal im Keller und im Kühlschrank nachgesehen.
                Versuche einfach mal Deinen Kopf klar zu bekommen, anstelle jetzt hier fortgesetzt mit ad hominem und anderen Kunstgriffen der eristischen Dialektik zu argumentieren.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @Gerd sagt: Januar 2, 2016 um 18:40

            >“…Züchtungen, also Rassen … ???
            Was ist denn das für ein Blödsinn?
            Rassen sind nicht Züchtungen, wie kommst Du denn darauf?
            Rassen sind einfach die Unterformen einer Art. “

            Leider ist das nicht so, wie du das gern hättest. Ohne die Fachliteratur bemühen zu wollen:
            Die leidige Wikipedia allein räumt mit deiner „Rassen= Unterart“ und „Unterarten beim Menschen“ deutlich auf.
            Entweder ist dir das entgangen, oder es ist dir so neu, dass du nichteinmal nachgeschlagen hast, oder es passt auch dir in den Kram, wenn es Menschenrassen gibt, und Rasse als Herkunft eine NATürliche „Unterart“ sein soll.
            Ja, nach Züchtung ist Rasse Unterart.
            Zeig doch einfach ein einziges Beispiel, wo die Wissenschaft in der Humanbiologie von Menschen-Rassen spricht, und benenne doch wenigstens mal eine einzige solche Menschenrasse – wenn du kannst ….
            Du darfst auch gern die Herkunft des Begriffes Rasse aufklären …
            Nicht alles, was das „Tausendjährige Reich“ und seine Apollogeten vor und nach ihm in der Welt dazu hinterliessen, war und ist je verwendbar …

            Denke mal, damit ist das Thema nun wirklich abgegessen, denn von dir wird da (wie übrigens bei Iulius schon seit vielen Tagen) nichts kommen, oder fängst du jetzt mal von vorn an, ohne das blogthema samt Kommentaren zu kennen?
            Das strapaziert dann aber heftig.

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            • Gerd sagt:

              Ich denke, ich verstehe Dein Problem: Du kannst vom Verstand her nicht differenzieren zwischen „Rasse“ und „Rassentheorie“, stimmts? Das verschwimmt bei Dir alles.

              Das ist etwas blöd, es sind nämlich 2 unterschiedliche Schuhe. Dieses Problem gibt es aber bei Vielen, die nicht aus der seriösen Wissenschaft sondern aus einer ideologischen Ecke wie zum Beispiel dem Genderismus kommen oder nur eine „Schmalspurschule“ besuchen konnten.

              Bei den Ideologien spielen die Unterschiede zwischen den Rassen, wie z.B die genetisch bedingte Verträglichkeit oder Unverträglichkeit von Milch und Milchprodukten natürlich überhaupt keine Rolle.

              Genauso wenig ist natürlich für die Gender-Ideologen wichtig, ob Nordafrikaner für andere Krankheiten anfälliger sind als Eskimos.

              Viele Schwarzafrikaner haben zum Beispiel das Sichelzellen-Hämoglobin-Gen, Schweden haben es nie, wie schon der Anthropologe Jared Diamond feststellte.

              Die seriöse Wissenschaft kommt um die Kenntnis und Beachtung dieser spezifischen Eigenarten nicht herum. Wenn ein Medikament auf Asiaten anders wirkt als auf Mitteleuropäer, kann die Medizin das ja nicht einfach ignorieren.

              Das sollte doch eigentlich auch unmittelbar einleuchten?! (Schreib einfach, falls Du es nicht verstehst.)

              …„The Genealogy of a Gene: Patents, HIV/AIDS and Race in the Age of Biocapitalism“ …“… war z.B. ein Vortrag in der TU Berlin aus dem Bereich Biotechnologie, der noch gar nicht so lange zurückliegt.

              Der Begriff „Rasse“ ist in der seriösen Wissenschaft zum Teil durch andere Begriffe ersetzt worden wie z. B. „ethnicity“ oder „Bevölkerung“, was aber nichts an der Sache ändert. Wie gesagt, die Wissenschaft kommt um die Differenzierung nicht herum.

              Falls Du Dich für das Thema ernsthaft interessierst, empfehle ich Dir vor allem amerikanische Websites.

              Mir fällt übrigens bei Deinem Text auf, dass Du sehr fixiert scheinst auf einen ganz bestimmten Abschnitt der Geschichte. Du scheinst zu glauben, dass Wissenschaft nur in diesem Abschnitt existierte?! Wie kommst Du darauf? Wissenschaft gab es davor und danach, Politik übrigens auch.

              Ein Hinweis noch zur Wikipedia, vor allem der deutschsprachigen: Das war einmal ein sehr ehrgeiziges Projekt, dass aber in vielen Bereichen inzwischen leider ziemlich durchideologisiert ist.

              Zu bestimmten Themen vor allem aus dem Bereich Gesellschaft, Feminismus, Genderismus, aber auch schon zur Soziologie und Politik wirst Du dort meiner Beobachtung nach kaum noch seriöse Informationen finden. Die englischsprachige Wikipedia ist da meist qualitativ etwas besser, wirklich verlassen kann man sich auf die Informationen aber wohl auch nicht immer.

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            • Michaela Lusru sagt:

              @Gerd sagt: Januar 3, 2016 um 02:10
              Hab ich mir doch gedacht:
              Der Gerd kommt mal kurz rein und meint, Bescheid zu wissen, über den Stand der Dinge, die Kommentatoren und muss nun schnell sich auch mal produzieren, etwa so:

              „Ich denke, ich verstehe Dein Problem: Du kannst vom Verstand her nicht differenzieren zwischen “Rasse” und “Rassentheorie”, stimmts? Das verschwimmt bei Dir alles.“

              Wohl kaum, wohl kaum, da schwimmt wohl eher was völlig Anderes.
              Dir kann ich nur empfeheln, lies, es gibt da was, was es mit den von dir da benannten „verschiedenen Schuhen RASSE und RASSENTHEORIE“ rundum auf sich hat, und geh erst dann schlafen, denn da gäbe es dann zwei Optionen:
              Entweder dein „Problem“ ist behoben, oder es hat sich mächtig vergrössert, beides kann heilsam sein.
              Nimm einen Schwimmring mit ins Bett, zur Sicherheit der eigenen Fassung und denke dran:
              Keine „Rassentheorie“ ohne „Rassen“, wie es auch keine Blogkommentatoren ohne blogs gibt …
              (;-))

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      • genau. Der Mefeu ist das widerstandsfähigste unter den Kletterwesen gleich nach Reinhold Meßner, und Spiderman ist ja ohnehin schon jedem geläufig.🙂

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  3. only_me sagt:

    Selbst scheinbar sachliche Grafiken können voll Nazi sein.

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    • Dir ist klar, dass selbst 7-8 Kinder so runde 1-2 Größenordnungen unter der R-Strategie liegen? Wenn du irgendwo ein Beispiel findest, dass irgendwo typischerweise 3000 bis 4000 Kinder pro Frau geboren werden, reden wir weiter. Davor jedoch werde ich weiter der Meinung sein, dass jemand, der aussagt, dass Afrikaner eine andere Spezies sind, eine niedrigere Lebensform, ein verdammter Rassist ist. Genau wie die Leute, die solche Arschlöcher verteidigen.

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      • only_me sagt:

        Deine Kritik an der Rede ist also ausschließlich, dass da ein biologischer Terminus Technicus von einem Laien nicht korrekt verwendet wurde?
        Gleichzeitig beharrst du darauf, dass seine Aussage so zu interpretieren ist, als wüsste er die korrekte biologische Bedeutung des Begriffs?
        Dafür bist du in meiner „Idiot“ Schublade, bis du logisch begründen kannst, wie jemand, der die Bedeutung eines Terminus Technicus offensichtlich nicht kennt, diese trotzdem exakt so meint.

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        • Wir reden hier nicht von Heinchen Schmidt, der am Stammtisch was doofes gesagt hat, sondern von einem Politiker einer rechten Partei. Sorry, NEIN. Ich weigere mich hier, ihn mit „er ist halt ein Vollidiot“ durchkommen zu lassen. Ist schon peinlich genug, dass es Leute gibt, die das für ne gute Ausrede halten.

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      • IULIUS sagt:

        Erstens Deine Meinung kannst Du gerne haben. Dagagen hat sicher kaum jemand etwas. Die will vermutlich auch kaum jemand wirklich haben.
        Zweitens wenn Du jetzt jeden, der nicht Deiner Meinung ist, als Rassist bezeichnest, zeichnet Dich das nicht gerade positiv aus. Zudem könnte das für Dich sehr teuer werden.

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        • Hatten wir das Thema „Strohmann“ nicht neulich erst? Ich hatte gedacht, ich hätte dir erklärt, was das ist. Aber scheinbar hat das wohl nicht so richtig geklappt.

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          • IULIUS sagt:

            Strohkopf wäre bei Dir vermutlich treffender, zumal Du immer ad personam argumentierst. Vermutlich kannst Du gar nicht mehr anders, als alle Deine Diskussionsgegner als „Idioten*“ zu bezeichen.

            *stellvertretend für diverse als Synonym benutzte Bezeichnungen.

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      • Michaela Lusru sagt:

        @Twisted Inspiration sagt: Januar 1, 2016 um 14:25

        Deine angezeigten Ambitionen in Ehren, du meinst

        „Davor jedoch werde ich weiter der Meinung sein, dass jemand, der aussagt, dass Afrikaner eine andere Spezies sind, eine niedrigere Lebensform, ein verdammter Rassist ist. Genau wie die Leute, die solche Arschlöcher verteidigen.“

        Nun gut, das sind also Arschlöcher (was zunächst nichts anderes bezeugt, als dass du offensichtlich über die prägnante lebenswichige biologische Funktion eine Arschloches nicht so im Bilde bist, wenn du es und andere beschimpfst)
        Gut, Arschlöcher, und was sind dann die, die sich an solchen „Arschlöchern“ hochziehen, sie ernst nehmen und als „würdiges Disputobjekt“ behandeln, wie du?
        Doch nicht etwa auch solche?
        Da scheint wohl auch bei dir noch Klärungsbedarf zu bestehen: Mit Arschlöchern diskutiert man nicht, auch nicht über sie, sonst macht man sie nämlich wichtig ….
        Es ist nicht wichtig, ob „H“ ein „Rassist“ ist, als der er nur von Leuten bezeichnet werden kann, die die Excistenz von (Mennschen)Rassen zumindest unterschwellig oder auch ungewollt Unterstellen und voraussetzen.
        Vielmehr ist es wichtig zu (er)klären, dass Ansichten wie die von „H.“ der Wissenschaft, der menschlichen Ethik und allen gegebenen NATürlichen und KULTürlichen Voraussetzungen widersprechen und DESHALB (nicht weil einer angeblich Rassist sei) schädlich für das Zusammenleben von Menschen ist, er deshalb nicht Politik für andere Menschen betreiben und erst recht nicht erziehend und lehrend tätig werden sollte.
        Kläre mal deine wohl etwas übersteigerte Rassismussffinität, die als politisches Schlagwort „Rassismus“ mehr anödet, sich in der Argumentation so tot und leer gelaufen hat und „verbrannt“ ist und substanziell wie wir auch hier sehen, nie das bewegen kann, was als Klärungsbedarf erforderlich ist:
        Die soziale Gleichheit von NATürlich und KULTürlich unterschiedlich ausgerüsteten MENSCHEN zu befördern.
        Solange alle „Rassen bei Menschen“ voraussetzen und damit letztlich als ZUCHT verstehen, solange wird es RASSISMUS geben, wird das Rassismus pflegen.

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        • So amüsant ich deine Ausführungen zum Arschloch an sich auch finde, so fürchte ich, ignorierst du den wichtigen Punkt, dass Höcke nicht deswegen ein Punkt des Gesprächs ist, weil ihn jemand (viele/wenige/einige/manche/whatever) für ein solches hält, sondern weil er nunmal ein nicht unbedeutender Politiker ist. Wäre es irgendein x-beliebiger Typ vom Stammtisch Hinterhausen, würde man ihn ignorieren. Sich dementsprechend dahinter zu verstecken, dass so jemand aus welchem Grund auch immer, kein würdiges Thema ist, ist Unsinn. Er ist ein durchaus nicht unbedeutender Politiker und alleine dadurch bereits Thema.

          Und nein, um jemanden als Rassisten zu bezeichnen, muß man nicht selber an Rassen (bei Menschen) glauben, sondern nur, dass derjenige, den man so bezeichnet, dies glaubt.

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          • IULIUS sagt:

            AfD und bedeutender Politiker schließen sich doch aus.

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            • Michaela Lusru sagt:

              @IULIUS sagt: Januar 1, 2016 um 18:43

              „AfD und bedeutender Politiker schließen sich doch aus.“

              Wohl mehr ein frommer Wunsch den die Realität als „Vater des Gedankens“ – nur ob das reicht, hilft?
              Ich glaube das nicht.
              Wobei ich hiermit nicht vom Herrn „H. vom Rensteig“ rede.
              Etwas genauer und nicht so selbstgenügend hinsehen ist wohl angesagt.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @Twisted Inspiration sagt: Januar 1, 2016 um 17:43
            meint
            „So amüsant ich deine Ausführungen zum Arschloch an sich auch finde, so fürchte ich, ignorierst du den wichtigen Punkt, dass Höcke nicht deswegen ein Punkt des Gesprächs ist, weil ihn jemand (viele/wenige/einige/manche/whatever) für ein solches hält, sondern weil er nunmal ein nicht unbedeutender Politiker ist. “
            Das ist definitiv falsch:
            Dieser Mann ist (!!!) kein (!!) „nicht unbedeutender Politiker“, noch nicht!

            Allerdings gibt es diverse Bestrebungen, ihn dazu zu machen:
            – Ihn selber, sein Ego , das sich jedoch längst deklassiert hat, auch wenn er und seine potenziellen Gegner das noch nicht begriffen haben rsp nicht begreifen möchten
            – Eine effektgeile längst im mainstream selbstzensierende Medienmeute, die nach jedem Strohhalm grapschen, wo es einen „Rassisten“ oder „Neonazi“ zu „entlarven“ gilt, und das mit Vorliebe bei den konservativ auftretenden AfDlern (um so gleich die ganze Truppre damit zu einem Nazihaufen hin zu mobben)
            – die politischen Konkurrenten aus ALLEN anderen Parteien, die ihn schon aus blankem Eigennutz und Sorge um die eigenen künftigen Wahlergebnisse (und Ämter) gern zu „dem AfD-Typus“ schlechthin stilisieren möchten, was ihnen noch extrem bitter auf die eigenen Zehen zurückfallen wird.
            – und dann noch @Twisted Inspiration, der /die den „H. vom Rensteig“ bereits unkommentiert als „bedeutenden Politiker“ akzeptieren will, ohne dass ersichtlich wird, worauf das zu begründen sein könnte, denn das Auftreten dieses Herren dürfte wohl auch für @Twisted Inspirationkaum Anlass dafür sein.

            “ Sich dementsprechend dahinter zu verstecken, dass so jemand aus welchem Grund auch immer, kein würdiges Thema ist, ist Unsinn. Er ist ein durchaus nicht unbedeutender Politiker und alleine dadurch bereits Thema.“ – für alle die, die das in dieser Beschränkung sehen, sehen möchten oder so benutzen möchten, aber nichtz aus realpoöitischen Erwägungen heraus.

            Und:
            „Und nein, um jemanden als Rassisten zu bezeichnen, muß man nicht selber an Rassen (bei Menschen) glauben, …“ – richtig, es reicht jedoch bereits, dass man selber nicht begreifft, dass man mit dieser Argumentation es dennoch, wenn auch ungewollt, tut …
            Und
            „sondern nur, dass derjenige, den man so bezeichnet, dies glaubt. “ ist zunächst nichts anderes als eine Unterstellung, denn woher sollte dieses „Glauben“ bekannt sein, wenn nicht aus dem eigenen „Glauben“??
            Also nix da, von wegen es reicht, wenn ich sage der „glaubt an Rassen“, dann tut derf das auch und ist (letztlich nur aufgrund meines eigenen Glaubens daran) ein Rassist.
            So geht Welt niicht, so geht Zusammenleben nicht und Politik erst recht nicht:
            Nicht wer aus Meiner Sicht , meinem „glauben“ heraus „Rassist“ sei, ist das, sondern ausschliesslich der, der sich zu seinem Glauben an die Existenz von Menschenrassen bekennt und daraus Wertigkeitschlüsse – welche auch immer – entfalten möchte, ist Rassist.
            Wie gehabt: Es besteht Klärungsbedarf, aber nur, wenn uns das auch im AUSGLEICH weiter voran bringt.
            Es gibt wichtigere Kriterien im menschlichen Zusammenleben, als die ausufernde erbsenzählende und letztlich hole nichtssagende Frage, was rsp. wer ein „Rassist“ ist, z.B. wer mit seinen Ansichten konsequent für die soziale Gleichheit aller menschlichen Unterschiedlichkeiten eintritt, dazu benötigt man letztlich diesen Begriff „Rassist“ nicht, wie das bei dem Herrn „H. vom Rensteig“ deutlich zu erkennen ist.

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            • IULIUS sagt:

              „und daraus Wertigkeitschlüsse – welche auch immer – entfalten möchte, ist Rassist.“
              Das solltest Du Dir ganz fett anmarkern.

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              • Michaela Lusru sagt:

                @IULIUS sagt: Januar 2, 2016 um 16:55

                >“und daraus Wertigkeitschlüsse – welche auch immer – entfalten möchte, ist Rassist.”
                Das solltest Du Dir ganz fett anmarkern.<

                Ich bin mir im Moment nicht ganz sicher, ob du mich wirklich vollständig gelesen UND verstanden hast: Genau das habe ich hiermit (auch und nicht nur) "für mich" angemarkert, als ich laut und deutlich feststellte:

                "Nicht wer aus Meiner (IULIUS) Sicht , meinem “glauben” heraus “Rassist” sei, ist das, sondern ausschliesslich der, der sich zu seinem Glauben an die Existenz von Menschenrassen bekennt und daraus Wertigkeitschlüsse – welche auch immer – entfalten möchte, ist Rassist.
                Wie gehabt: Es besteht Klärungsbedarf, aber nur, wenn uns das auch im AUSGLEICH weiter voran bringt."
                Und wie ist das nun mit dir, IULIUS:
                Gibt es für dich Menschenrassen?
                Züchtungsergebnisse an Menschen durch den Menschen – oder wen auch immer????
                Bitte klare Antwort, wegen des "Anmarkens"

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                • IULIUS sagt:

                  @Michaela,
                  das mit den Rassen haben wir doch schon eindeutig geklärt.
                  Du streitest ab, daß es bei der Art Menschen Rassen gibt, wobei Deine Ausführungen letztens dies zumindest latent zulassen.
                  Ich sage, daß Menschen sich sehr Wohl in Rassen einteilen lassen. Alle Voraussetzungen dafür sind vorhanden.

                  Gemeinsam sind wir allerdings der Meinung, daß Rassismus bedingt, daß aus den verschiedenen Rassen? Wertigkeiten abgeleitet werden.
                  Vermutlich sind wir auch einer Meinung darin, daß jedes Abwerten und Aufwerten von Menschen oder definierte Gruppen im Grunde das gleiche wie Rassismus ist.

                  P. S. Wenn Du eine Frage stellst versuch das nächste mal bitte das Stilmittel der Brunnenvergiftung wegzulassen. Rassen bedingen keine Zucht. Rasse ist ein Synonym zu Unterart.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    @IULIUS sagt: Januar 2, 2016 um 18:36

                    >@Michaela,
                    das mit den Rassen haben wir doch schon eindeutig geklärt.<
                    Nein WIR (beide) haben DAS mitnichten geklärt, wenn, dann habe ich es dier erklärt aber du ni9cht verstanden:

                    Die Herkunft des Begriffes RASSE ist die ZÜCHTUNG von Tieren – ist das so schwer zu verstehen?

                    Undv genau dieses Verständnis von Zuchtergebnis (Rasse) auf den Menschen übertragen wollend haben RASSISTEN ihn versucht in die Humanbiologie einzuführen.
                    Diese Leute taten das in der Absicht, wie bei Züchtungen (als "Unterarten") die entsprechenden Züchtungsbewertungen und Kriterien auch in der Humanbiologie anwenden zu können, mit dem Ziel, Rassenwertigkeiten festschreiben zu können.
                    DAS ist der eigentlich RASSISMUS, so entstand der Versuch, minderwertige "Rassen" zu verteufeln und angeblich hochwertige Züchtungserfolge wie "Arier" zu protegieren.
                    DESHALB ist es biologisch wie "politisch", besser ethisch, unverantwortlich, diesem Versuch der einstigen USA-Rassisten und später der Nationalsozialistischen RASSISTEN erneut einen pseudowissenschaftlichen Raum anzubieten, angeblich um das "Ordnungskriterium Rasse " (das kein solches im Stammbaum der NATürlichen Evolutionsbeschreibungen der Lebewesen ist, sondern nur eines aus den KULTürlichen Handlungen des Menschen, der Züchtungen) rein "formal" als "Ordnungsbegriff" auch im Humanbereich zu benutzen.
                    so nichts davon verstehend meinst du:
                    "Du streitest ab, daß es bei der Art Menschen Rassen gibt, wobei Deine Ausführungen letztens dies zumindest latent zulassen."
                    Mitnichten streite ich das ab, was es nicht gibt, nicht existiert und auf NATÜrliche Weise nicht existieren kann, braucht man nicht abzustreiten. Die Begriffe sind, wie jedes Ordnungskriterium im Stammbaum der Lebewesen, anfangs völlig willkürlich gewählte der Sysstematisierenden ( Darwin, v. Bertalanffy z.B.), so wie Rasse zuerst ebenso willkürlich für das Züchtungsergebnis benannt wurde.

                    Unterarten sind keine Rassen (Züchtungen), sondern sich bereits NATÜRlich unterscheidende Gruppierungen von Lebewesen. Dazu hat die amtliche Wissenschaft "nicht genügend Unterscheidungssubstanz für eine Menschen-Unterart" festgestellt und den Begriff auch als Unterart gegenwärtig abgelehnt sowie den Begriff Rasse in keiner einzigen anerkannten wissenschaftlichen Systematik aufgeführt oder benutzt, da nach deren Ansicht auch die Variationen im Erscheinungsbild MENSCH nicht für Unterarten reichen.
                    Nun ist es dir zwar freigestellt, aus dieser amtlichen Darstellung, die nicht von mir erfunden wurde, erkennen zu wollen, dass die "Unterschiede in den Variationen der Ansicht der Menschen" doch eher Zeugnisse von "Züchtungen, also Rassen seien, ur dann musst du dir gefallen lassen, dass genau das die Ansichten der ältesten, der alten und der gegenwärtigen RASSISTEN war und ist – Was meinst du wohl, was sonst RASSISMUS ist, bedeutet??
                    Und genau das tust du, wen du hier wiederholst:
                    "Ich sage, daß Menschen sich sehr Wohl in Rassen einteilen lassen. Alle Voraussetzungen dafür sind vorhanden."
                    So? Welche Züchtungskriterien sollen das sein??

                    "Gemeinsam sind wir allerdings der Meinung, daß Rassismus bedingt, daß aus den verschiedenen Rassen? Wertigkeiten abgeleitet werden."
                    Mitnichten sind wir das: Die "Ableitung von Wertigkeiten von Menschengruppen begründet sich ausschlisslich auf die zur Züchtung von Tieren benutzten, was du nicht begriffen hast.

                    "Vermutlich sind wir auch einer Meinung darin, daß jedes Abwerten und Aufwerten von Menschen oder definierte Gruppen im Grunde das gleiche wie Rassismus ist."
                    Auch das nicht: Rassismus ist das Bejahen von menschlichen Rassen im Verständnis von Züchtungen, angebliuch dagher aus der Tierbiologie übernehmbar.

                    Und was ist das denn:
                    "P. S. Wenn Du eine Frage stellst versuch das nächste mal bitte das Stilmittel der Brunnenvergiftung wegzulassen. Rassen bedingen keine Zucht. Rasse ist ein Synonym zu Unterart."

                    Wo ist da Brunnenvergiftung, wenn du (und das nach diesen Disputen) dich für menschliche Rassendefinitionen erklärst und ich genau das bewerte?

                    Ich weiss nicht, aus welchen staubigen Quellen ("Hausschatz des Wissens" von 1927 ? Oder Rassentheoretiker aus dem ewigen "Mutterland des modernen Rassismus" USA ?) du deine Ansichten beziehst, aber merkwürdig muss dir doch das schon vorkommen, wenn du deine Ansichten nirgendwo ausser bei Rassisten wiederfindest, meinst du das nicht auch?

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                    • IULIUS sagt:

                      @Michaela Lusru,
                      sicher kannst Du anderen unterstellen, das sie etwas nicht verstehen können. Dies kann man aber genau umdrehen, daß nämlich Du diejenige bist die „zu blöd ist*“ das zu verstehen.

                      „Die Herkunft des Begriffes RASSE ist“ mitnichten „die ZÜCHTUNG von Tieren“.

                      Der Begriff Rasse scheint im 13 Jahrhundert schon ziemlich verbreitet gewesen zu sein. Zumindest ist der Gebrauch seit Anfang dieses Jahrhunderts belegt.

                      Belegt ist ab 15.Jahrhundert wurde der Begriff Rasse mit der familiären Abstammung von Menschen und Pferden genutzt. Es wurde versucht bestimmte Verhaltensweisen von Menschen damit zu erklären. Z. B. das Adlige und Bauern jeweils unter sich bleiben.

                      Ab 17./18. Jahrhundert wurde der Begriff zur Unterscheidung von Tier- und Pflanzenarten genutzt. Auch (und nicht nur) für Züchtungen.

                      Definitiv ist Rasse ein Synonym für den Begriff Unterart!

                      Aus vorstehendem geht eindeutig hervor, daß der Begriff Rasse mit hoher Wahrscheinlichkeit anfangs nur auf den Menschen angewandt wurde und die Bedeutung sich mehrfach gewandelt hat. Weiterhin, die ursprüngliche Bedeutung hat heutzutage absolut keinen Bestand mehr.

                      Die Unterscheidung von Rassen ist überhaupt nicht von einer bestimmten Anzahl unterschiedlicher Gene abhängig. Wer erzählt denn das? Es gibt keine Festlegung. Das sind doch wieder welche, die eine politische Vorgabe scheinwissenschaftlich begründen wollen. (Was der Wissenschaft immer schadet.) Die Unterscheidung von Rassen ist komplett willkürlich, auch wenn es gewisse „Richtlinien“ dabei gibt.

                      Nur mal am Rande: Wir leben nicht mehr im tausendjährigen Reich. Das schon seit mehr als 70 Jahren. Irgendwann sollte mal genug sein!

                      *Vielleicht verstehst Du es so besser.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Januar 3, 2016 um 01:28

                      meint immer noch (bezogen auf das „Tier“ Mensch !!??):

                      „Definitiv ist Rasse ein Synonym für den Begriff Unterart“

                      Das war einmal, vor langer langer Zeit!!

                      und du schliesst den Kommentar mit:
                      „Nur mal am Rande: Wir leben nicht mehr im tausendjährigen Reich. Das schon seit mehr als 70 Jahren. Irgendwann sollte mal genug sein!
                      *Vielleicht verstehst Du es so besser.“

                      Und warum bedienst du dich dann der Sichten und Argumente, die nach deiner eigenen Feststellung doch schon seit 70 Jahren völlig obsolet sind?

                      Nur weil du aus schematischen Systematisierungsüberlegungen in altem preussisch-deutschem Vollständigkeits und Egalisierungsstreben mal ein Bischen aus der Systematik der Veterinärbiologie in die Humanbiologie „übertragen“ möchtest (Der Mensch ist auch NUR ein Tier …)?

                      Das nehme ich dir nach diesen Disputen nicht mehr ab und greife nun zur Radikalkur speziel für IULIUS und andere Menschen-RASSEN-FRIENDS, völlig ohne meinen eigenen Senf, dafür aber konsequent nach dem letzten amtlichen Wissenschaftsstandes des diesbezüglichen Fachlexikons „Lexikon der Biologie“ von 1999.
                      Aufgrund der anhaltenden Diskussionen und deren Brisanzen dürfte das gerade hier auch für viele andere von hohem Interesse sein, was aus diesem Grund nun mal hier wörtlich plaziert und nicht nur mit
                      http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/menschenrassen/42123

                      verlinkt wird:

                      >Rassenbegriff
                      „Rasse“ ist – bezogen auf den Menschen – für viele Biologen und Nichtbiologen ein umstrittener Begriff.
                      Während im englischen und französischen Sprachgebrauch
                      „race“ oft einfach eine Gruppe von Menschen oder die gesamte Menschheit („human race“) bezeichnet, OHNE damit die Absicht einer Klassifizierung oder tiefgreifender Unterschiede zu verbinden,
                      steht „Rasse“ im Deutschen
                      für Menschengruppen, die durch genetische Verschiedenheit definiert werden sollen.

                      Im Streit um diesen Rassenbegriff
                      steht biologisch nicht in Frage, daß es genetisch bedingte Unterschiede zwischen Menschen gibt.
                      Fraglich ist aber,
                      ob das biologische Konzept der Rasse und die mit ihm verbundenen Kategorien geeignet sind, die augenfällige Vielfalt der Menschen angemessen zu erfassen.

                      Im Sinne der zoologischen Systematik bilden alle heute lebenden Menschen eine einzige Art. Angehörige aller Populationen können sich unbegrenzt fruchtbar miteinander paaren (Fortpflanzung, Fruchtbarkeit, sexuelle Fortpflanzung).

                      Der Terminus Rasse
                      ist in der Zoologie kaum mehr gebräuchlich.
                      Er wird durch den Terminus Unterart fast vollständig ersetzt (trinäre Nomenklatur).
                      Die Einteilung von vielgestaltigen Arten in Unterarten macht selbst bei Tieren häufig Schwierigkeiten und ist mit willkürlichen Entscheidungen verbunden.
                      Wie bei anderen Arten hat man auch bei Homo sapiens versucht, Unterarten oder Rassen zu unterscheiden. Nach der zoologischen Nomenklatur ist dies weder bei anderen Lebewesen noch beim Menschen biologisch gefordert, d.h., es gibt keine Vorschrift, unterhalb der Art Taxa (Taxon) zu bilden.

                      Dies hat einen klaren Grund in den Lebewesen selbst:
                      Zwar gehört jeder sich zweielterlich (biparental) fortpflanzende Organismus zwangsläufig einer Fortpflanzungsgemeinschaft an, und damit zu einer biologischen Art. Die Unterscheidung von Unterarten oder Rassen aber ist eine Sache der Zweckmäßigkeit, die für verschiedene Arten je nach der erfaßbaren Populationsdifferenzierung ganz unterschiedlich zu beurteilen ist.

                      Beim Menschen
                      wurden beinahe so viele Rassensystematiken aufgestellt, wie es Wissenschaftler gibt, die sich mit dem Problem befaßt haben. Die Anzahl der unterschiedenen „Rassen“ reicht dabei von 3 bis über 200.

                      Ein großer Teil der traditionell zur Klassifikation von Menschenrassen
                      herangezogenen Merkmale scheint unter bestimmten Bedingungen einen selektiven Vorteil zu bieten. Es sind Merkmale der Körperoberfläche, die vor relativ kurzer Zeit unter den jeweiligen Umweltbedingungen herausgebildet worden sind (Oberflächenmerkmale).
                      So ist die Pigmentierung der Haut abhängig von der durchschnittlichen Einstrahlung von UV-Licht (Hautfarbe, Ultraviolett), das Verhältnis zwischen Körperoberfläche und -volumen steht in Zusammenhang mit der Thermoregulation (Temperaturregulation), das Kraushaar (Haar [Abb.]) wird als Luftpolster zum Schutz des Gehirns vor Überhitzung gedeutet („natürlicher Tropenhelm“; Haarkleid), die Lidfalte (Mongolenfalte) als Schutz vor Licht, Schnee, Sand usw.
                      Weitere Merkmalsunterschiede (Lippenbreite, Augenform [facial attractiveness], Körper-Gestalt) könnten durch „sexuelle Selektion“ herausgebildet worden sein.

                      Selektionsbedingte Merkmale
                      sind ungeeignet, genetische Verwandtschaft anzuzeigen, da sie, wie die dunkle Hauttönung in den äquatorialen Gebieten aller Kontinente, parallel herausgebildet sein können (Funktions-Ähnlichkeit: Konvergenz; Rassengenese).

                      Die so erfaßten Merkmale und Merkmalskombinate sind von vielen Genen und Umweltfaktoren bedingt, so daß ihre genetische Basis bis heute unklar ist (Polygenie).

                      Molekularbiologische Methoden
                      erlauben dagegen, DNA-Sequenzen (Sequenzierung), Gene (Gen) und monogen bedingte Merkmale (monogenes Merkmal) direkt zu erfassen.
                      Solche Methoden (molekulare Genetik, Biochemie) umfassen u.a. die Analyse der Variabilität und Koppelung von Punktmutationen (single nucleotide polymorphism, SNP), die Sequenzanalyse einzelner Abschnitte der Kern-DNA (Desoxyribonucleinsäuren), insbesondere wenig oder nicht rekombinierender Sequenzen des Y-Chromosoms und des X-Chromosoms, hochvariabler DNA-Regionen oder ganzer Genome von Mitochondrien (Chondrom) sowie die vergleichende Untersuchung von Chromosomenstrukturen (Chromosomen).

                      Dabei werden vorzugsweise selektionsneutrale Merkmale
                      berücksichtigt, z.B. Sequenzen von nicht-codierender DNA (Genmosaikstruktur, Prozessierung).

                      Die Ergebnisse
                      haben zusammen mit der statistischen Auswertung (Statistik) der geographischen Verteilung von Allelfrequenzen (Allelhäufigkeit) monogen bedingter Merkmale zu einem
                      neuen Bild
                      der menschlichen Vielfalt und der Geschichte menschlicher Populationen geführt (u.a. L. Cavalli-Sforza, B. Sykes, A.R. Templeton).

                      Nach den in der Zoologie angewandten Kriterien zur Klassifizierung sind Unterarten

                      1) geographisch begrenzte, klar differenzierte Populationen;

                      2) über längere Zeit getrennte Stammeslinien.

                      Die beiden Kriterien treffen nach den Ergebnissen der evolutionsbiologischen (Evolutionsbiologie) und molekulargenetischen Forschung auf menschliche Populationen NICHT zu.

                      Die Rassensystematiken
                      finden daher keine Bestätigung. Das gilt selbst für die Einteilung in sog. geographische Großrassen und ihre angebliche Entstehung in eiszeitlichen Isolaten.
                      Kurz gefaßt:
                      – die Unterschiede zwischen den geographischen Gruppen sind gering,
                      – die Differenzen ändern sich mit der geographischen Entfernung kontinuierlich,
                      – die Unterschiede zwischen den Gruppen sind geringer als die zwischen den Individuen innerhalb der jeweiligen geographischen Gruppen.
                      – es lassen sich keine (über längere Zeit) getrennten Stammeslinien unterscheiden.

                      Statt dessen besteht ein genetisches Netzwerk, das ALLE Populationen verbindet (s.u.).

                      Das traditionelle Rassenkonzept ist zugunsten einer geschichtlichen und dynamischen Sicht menschlicher Vielfalt aufzugeben ( vgl. Infobox ; UNESCO-Stellungnahme).

                      Der „Vater“ der biologischen Systematik, C. von Linné,
                      ordnete den Menschen nicht nur in eine Ordnung mit den Affen, sondern unterschied 1740 auch 4 geographische „Varietäten“ (americanus, europaeus, asiaticus, afer), denen er typisierend – entgegen der ihm bekannten Variationsbreite – verschiedene Hautfarben zuschrieb (rot, weiß, gelb, schwarz).

                      F. Blumenbach
                      leitete 1775 aus Schädelvergleichen idealtypisch 3 Grundformen ab (Afrikaner, Kaukasier, Mongole), zwischen die er noch 2 Zwischenformen einfügte (Malaye und Indianer). Obgleich von Schädelskeletten (Schädel) hergeleitet, wurde Blumenbachs Klassifikation mit der Charakterisierung durch die zugeteilten Hautfarben populär: „Schwarze“, „Braune“, „Weiße“, „Rote“ und „Gelbe“.

                      Ein weiterer bekannter Versuch
                      einer Rassenklassifikation, dem in Deutschland bis heute in wissenschaftlichem und populärem Schrifttum häufig gefolgt wurde, ist der von

                      E. von Eickstedt (1934)
                      mit 3 geographischen „Großrassen“ (Europide, Mongolide, Negride) sowie zahlreichen regionalen „Rassen“ und „Unterrassen“ ( vgl. Tab. 1 ). Die Einteilung erfolgte wie in allen älteren Versuchen typologisch vor allem anhand von Methoden der deskriptiven oder messenden Morphologie (Anthropometrie).

                      Eickstedt
                      verwendete zwar auch exakte Meßmethoden, meinte aber, daß „Rasse“ auch unmittelbar wahrgenommen werden könne, und zwar durch „Typenschau“ des erfahrenen Wissenschaftlers.
                      Mit den „Eickstedtschen Rassenformeln“
                      glaubte er Mischungsanteile der Rassen (z.B. „Nordide“ und „Osteuropide“) im Individuum bestimmen und auf diese Weise prozentuale „Rassenanteile“ in den Bevölkerungen ermitteln zu können.

                      „Rasse“
                      wurde dabei als eine überdauernde Größe vorausgesetzt, die durch die Rekombination der Gene bei der Fortpflanzung nicht zerstört werde.
                      Ziel war es, Rassen des Menschen als „zoologische Formengruppen“ umfassend sowohl hinsichtlich der Morphologie wie des Verhaltens zu beschreiben.
                      Die Unterscheidung von Rassen war so von Beginn an eng mit Aussagen über psychische und kulturelle Eigenschaften verbunden, die als „rassetypisch“ verstanden wurden (s.u.: Rasse und Kultur).
                      (hier bliegt die Quelle für JEDEN Rassismus / Anm. v. M.Lu.)

                      Dem typologischen Vorgehen entsprach die Vorstellung, daß die „Großrassen“ in 3 Isolaten
                      (sog. Züchtungsräumen)
                      durch Mutation und Selektion herausgebildet worden seien.
                      („Rassen in ISOLATEN = ZÜCHTUNGSRÄUMEN, wie in der Veterinärbiologie! /Anm.:M.Lu.)

                      Man hat daher auch versucht, Fossilien des Homo sapiens als Rassen zu klassifizieren. Diese werden heute jedoch als Varianten innerhalb der fossilen Populationen gedeutet (Aurignacide, Cromagnide).

                      Durch die populationsgenetische Betrachtung (Populationsgenetik)
                      rückten schon in den 1930er Jahren die Vielfalt der Populationen und die Übergänge zwischen ihnen stärker in den Blick.
                      In Deutschland kam diese Sicht erst nach 1945 zum Tragen.
                      (Das war vor diesen 70 Jahren, von denen du sprachst/ Anm.M.Lu.)

                      Sie wurde auch durch biochemische Merkmale
                      (vor allem der Blutproteine; vgl. Tab. 2 ) verstärkt, mit denen sich genetische Unterschiede zwischen den Populationen als Häufigkeitsverteilung der zugrunde liegenden Allele beschreiben ließen (Blutgruppen [Tab.]).
                      Entsprechend wurden „geographische Rassen“ als Populationen
                      definiert, die sich in der Häufigkeit bestimmter Allele von anderen unterscheiden (nach T. Dobzhansky).

                      Die Typologie
                      blieb dabei weiterhin im Spiel, indem die eigentlich bereits in ihrer Variationsbreite (Variation) erfaßte Vielfalt in den Populationen jeweils auf sog. populationstypische Merkmale reduziert wurde.
                      Dadurch sollte
                      wiederum eine wissenschaftliche Rassensystematik möglich sein.

                      Die Fragwürdigkeit
                      dieses Vorhabens zeigt sich, wenn nicht nur „Schwerpunkte“ der geographischen Merkmalsausbildung,
                      sondern
                      auch die „Abstufungen zwischen ihnen“ als eigene Rassen
                      klassifiziert werden sollen (so R. Knußmann).
                      Übergänge werden hier durch „taxonomische Rassentrennung“ beseitigt.
                      (Das wäre willkürliche ursachenbefreite Registrierungseinordnung nach Belieben / Anm: M.Lu,)

                      Auf diese Weise wird weiterhin eine Vielzahl von „Rassen“ und „Unterrassen“ konstruiert, zu der es in der zoologischen Systematik

                      keine Parallele gibt.

                      Gleitende Übergänge und genetische Nähe

                      Die ins Auge fallenden Unterschiede
                      zwischen den Menschen, wie die Pigmentierung (Hautfarbe, Haarfarbe, Augenfarbe), Haarform und Gesichtsform (Gesicht, Kopf) werden
                      durch nur wenige Allele
                      bewirkt und sind
                      geographisch weitestgehend durch gleitende Übergänge
                      miteinander verbunden ( Menschenrassen II ).

                      Die heute lebenden Menschen stimmen zu 99,9 Prozent in ihren DNA-Sequenzen überein.

                      Alle denkbaren genetischen Unterschiede betreffen also nur 1 Promille der genetischen Substanz.
                      Bemerkenswert ist, daß Menschen sich untereinander in genetischer Hinsicht viel weniger unterscheiden als etwa Schimpansen.
                      Während Schimpansen verschiedener geographischer Herkunft phänotypisch (Phänotyp) kaum voneinander verschieden sind, so daß Individuen selbst von Spezialisten nicht einer der geographischen Unterarten zugeordnet werden können, sind die genetischen Differenzen zwischen ihnen etwa 10mal größer als die zwischen Menschen ( Menschenrassen II ).

                      Unterschiede zwischen Populationen des Menschen
                      können zwar statistisch erfaßt werden, sie sind aber entweder
                      zu GERING
                      oder
                      zu UNBEDEUTEND
                      um nach den Maßstäben der zoologischen Systematik Unterarten („Rassen“) unterscheiden zu können.

                      Populationsgeschichte

                      Was immer man unter „Rassen“ verstanden hat,
                      sie waren
                      nie etwas Konstantes
                      oder gar eine zu bewahrende Einheit

                      „Typen und Taxa existieren nur in Gedanken,
                      real vorhanden sind nur die Individuen und ihre Vielfalt“ (E. Mayr).

                      Typen (Typus) sind statisch
                      gedachte
                      Konstrukte. Dem entspricht die Rassentypologie, indem „Rassen“ als an die jeweilige Umwelt angepaßte Gruppen betrachtet werden,
                      die durch Selektion

                      herausgezüchtet
                      wurden.
                      (Aha: Rassen als Gruppen, die als an die jeweilige Umwelt angepasste herausGEZÜCHTET wurden, Rasse als ZÜCHTUNG !! / Anm. M.Lu.)

                      Zwischen europäischen und asiatischen Populationen können statistisch signifikante genetische Differenzen festgestellt werden, aber auch zwischen Norddeutschen und Süddeutschen oder gar zwischen den Bevölkerungen verschiedener Stadtteile derselben Stadt.

                      Die Variabilität
                      verändert sich weitestgehend kontinuierlich: Die genetischen Distanzen zwischen den Populationen korrelieren hoch (Korrelation) mit der geographischen Entfernung, in der sie heute leben ( vgl. Abb. 1 ). Die Variation von Gensequenzen (Nucleotidsequenz) verbindet alle Kontinente miteinander ( Menschenrassen I ).

                      Genetische Marker,
                      die z.B. im Human-Genome-Project (Genomprojekt, Human Genome Diversity Project) entdeckt wurden und werden, ermöglichen zwar, die geographische Herkunft von Individuen zu bestimmen. Sie sagen aber ebenso wenig etwas über das sonstige Genom des untersuchten Menschen aus wie ein morphologisches Merkmal, z.B. die Stärke der Hautpigmentierung.

                      Die sichtbaren Unterschiede
                      zwischen Menschen verschiedener geographischer Herkunft können als groß und bedeutsam erscheinen, weil sie als Oberflächenmerkmale besonders auffallen.
                      Geographisch benachbarte Populationen
                      stehen sich jedoch auch dann
                      genetisch näher
                      als geographisch entferntere,
                      wenn ihre Vertreter sehr verschieden aussehen ( Menschenrassen I )).

                      Die auf Oberflächenmerkmalen beruhenden, typologisch erfaßten Unterschiede sagen wenig oder nichts über die genetische Nähe oder Distanz von Menschen aus:
                      „Rasse geht nicht unter die Haut“ (R. Lewontin).

                      Verschiedenheit innerhalb der Gruppen

                      Der Abschied vom Rassenkonzept
                      bedeutet nicht, genetische Unterschiede zwischen Menschen zu leugnen.

                      Das Rassenkonzept
                      erweist sich jedoch als
                      UNGEEIGNET,
                      diese angemessen zu erfassen.
                      Der größte Teil der genetischen Unterschiede ist nicht zwischen den geographischen Gruppen,
                      sondern
                      zwischen den Individuen ein und derselben Population zu finden ( vgl. Abb. 2 ).

                      Das Erfassen von Haplotypen der Mitochondrien und des Y-Chromosoms erlaubt darüber hinaus, die Herkunft der väterlichen und mütterlichen Linien in einer Bevölkerung zu unterscheiden.
                      Dabei zeigt sich,
                      daß – mit vielleicht der Ausnahme kleiner Isolate (InZUCHT) –
                      KEINE Bevölkerung
                      eine genetische Einheit darstellt,
                      sondern
                      ein dynamisches genetisches Netz von Linien unterschiedlicher Herkunft.

                      Zuweilen
                      läßt sich unterschiedliche geographische Herkunft der häufigsten mütterlichen (mitochondrialen) und väterlichen (Y-chromosomalen) Linien nachweisen, wie z.B. bei Finnen europäische bzw. asiatische, bei Äthiopiern afrikanische bzw. europäische mitochondriale bzw. Y-chromosomale Linien.

                      Bei sog. Rassenmischung
                      geschieht also
                      nichts anderes als bei Paaren gleicher geographischer Herkunft:
                      Kinder werden in jedem Fall von genetisch verschiedenen Menschen gezeugt.

                      Daß Oberflächenmerkmale von Menschen verschiedener geographischer Herkunft als wesentliche Unterschiede wahrgenommenen werden, beruht auf
                      sozialpsychologisch bestimmten
                      (auch: KULTürlichen / Anm.: M.Lu.)
                      Urteilen und nicht auf genetischer Differenz:
                      „Was uns eint, sind die Gene – was uns trennt, sind die Vorurteile“ (H. Seidler).

                      Diese einseitig selektionistische Sicht
                      ist auf die Erhaltung der Rassen ausgerichtet und betrachtet sie als etwas
                      Bleibendes.
                      Im Lichte der Evolution rückt dagegen die
                      schnellen Wandel bewirkende Dynamik der Populationen (Populationsdynamik)
                      in den Vordergrund:
                      Die genetischen Unterschiede in den Allelverteilungen waren und sind nur Momentaufnahmen in der Populationsgeschichte.
                      In heutiger Sicht sind sie daher Hilfsmittel in dem Bemühen, die Geschichte der menschlichen Populationen zu rekonstruieren.

                      Die Ergebnisse molekulargenetischer Forschungen weisen nicht auf eine „Züchtung“ von „Rassen“ in abgeschlossenen Isolaten hin, sondern auf Ausbreitung der Bevölkerungen, Wanderschübe und wiederholte Besiedelung der Wohngebiete.

                      Als Ursachen genetischer Unterschiede zwischen den Populationen haben neben Mutation und Selektion vor allem
                      Alleldrift (Gendrift)
                      und
                      Allelfluß (Genfluß)
                      eine entscheidende Rolle gespielt.
                      Für die Populationsdifferenzierung hat die Trennung durch geographische Entfernung (Isolation-by-distance) offensichtlich eine größere Rolle gespielt als geographische Barrieren (Separation).
                      Dem entspricht die kontinuierliche Variation in Abhängigkeit von der geographischen Entfernung (vgl. Abb. 1 ).

                      Varianten von Gensequenzen
                      findet man über die Kontinente verteilt. Entsprechend sind Diagramme zu genetischen Distanzen nicht klassifikatorisch oder phylogenetisch als Aufspaltungen zu deuten ( Menschenrassen I ).

                      Anders als in Stammbäumen (Stammbaum) symbolisieren die Linien des Diagramms keine getrennten Stammeslinien. Die Darstellung als Aufteilungen ist vielmehr methodisch bedingt: Im Dendrogramm werden nur die relativen Abstände dargestellt, nicht aber die Beziehungen und Interaktionen zwischen den Linien. Ob die genetischen Distanzen das Resultat von zeitweiliger Trennung und nachträglicher Mischung sind oder aber ständig ein mehr oder weniger großer Genfluß zwischen den Populationen herrschte, wird im Dendrogramm nicht erfaßt.
                      Die große genetische Nähe zwischen den Menschen und die Muster der genetischen Variabilität ( Menschenrassen II ) legen nahe, daß Phasen genetischer Separation zwischen den Populationen während der gesamten Populationsgeschichte der Art Homo sapiens unbedeutend waren.
                      Die Aufteilungen im Diagramm sind populationsgeschichtlich als Zeugnisse von Wanderungen und Besiedlungen der verschiedenen geographischen Regionen zu deuten ( vgl. Abb. 3 ).

                      Nach allen fossilen Dokumenten und gemäß der engsten stammesgeschichtlichen Verwandtschaft mit den afrikanischen Menschenaffen (Schimpanse, Bonobo, Gorilla)
                      kann als sicher gelten,
                      daß die Gattung Homo in Afrika entstanden ist (Hominidae, Paläanthropologie).
                      Demnach sind alle heute lebenden Menschen die Nachfahren von Auswanderern aus Afrika.

                      Diejenigen Varianten von Gensequenzen, die man nur auf anderen Kontinenten findet, sind Abwandlungen von jenen, die in Afrika vorkommen ( Menschenrassen II ).
                      In Europa lassen sich 95% der Bevölkerung auf 7 mitochondriale Typen von Afrikanern und damit genealogisch auf 7 mütterliche afrikanische Linien zurückführen (B. Sykes).

                      Die genetischen Distanzen der Populationen ( Menschenrassen I )
                      dokumentieren so die Auswanderungen aus Afrika, die Besiedlung der Kontinente und neuer Wohngebiete sowie die damit verbundenen Prozesse der Alleldrift und des Allelflusses. Letzterer Faktor ist auch als Ursache der im Vergleich zu Asiaten größeren genetischen Nähe der Europäer zu den Afrikanern anzusehen.

                      Nach dem Out-of-Africa-Modell begann die Auswanderung unserer Vorfahren vor rund 100.000 Jahren vor unserer Zeit, nach dem Multiregionalen Modell bereits vor etwa 2 Millionen Jahren.
                      Die größte genetische Variabilität in afrikanischen Populationen, die enge Verwandtschaft der übrigen mit den Afrikanern und die große genetische Nähe aller heute lebenden Menschen stützen die erste Hypothese.
                      Bei der zweiten muß angenommen werden, daß der Allelfluß zwischen den Populationen seit etwa 2 Millionen Jahren über große geographische Distanzen hinweg besteht. Die festgestellte genetische Nähe der menschlichen Populationen wäre nicht davon berührt, wenn sich die Multiregional-Hypothese schließlich doch als wahrscheinlich herausstellte. Es würde sich lediglich das Datum der Auswanderung aus Afrika ändern.

                      „Ob es uns gefällt oder nicht: Im Grunde genommen sind wir alle Afrikaner“ (U. Kattmann).

                      „Rasse“ und Kultur
                      Menschen beurteilen und bewerten sich gegenseitig häufig nach ihrer Gruppenzugehörigkeit (Gruppe, Gruppenidentität, Gruppennormen, Intoleranz, Vorurteil, Xenophobie). „Rasse“ ist daher auch und vor allem ein sozialpsychologisches Phänomen.
                      Gerade auch in der
                      sich naturwissenschaftlich verstehenden
                      biologischen Anthropologie
                      waren die
                      Rassenklassifikationen von Anfang an mit sozialer Bewertung verbunden.
                      (Jede Rassentheorie hat das versucht / Anm.:M.Lu.)

                      Bereits Linné versah 1740
                      die von ihm unterschiedenen geographischen Varietäten mit psychischen und kulturellen Attributen.

                      Vorstellungen von höherwertigen und minderwertigen Rassen durchziehen die Rassenkunde des 19. und 20. Jahrhunderts.
                      Vor allem die in der Typologie auf wenige Farbqualitäten reduzierten
                      Hauttönungen
                      wurden über die Farbsymbolik mit psychischen Eigenschaften in Verbindung gebracht (z.B. Schwarz und Weiß als „böse“ und „gut“).

                      Die Absicht einer umfassenden zoologischen Beschreibung wurde von überlieferten Vorstellungen dieser Wissenschaft mitgeprägt.
                      (siehe Argumentation von IULIUS / Anm.:M.Lu.)

                      Besonders die von mittelalterlicher Theologie in die säkulare neuzeitliche Wissenschaft übernommene Stufenleiter der Wesen (Scala naturae) spielte eine wichtige Rolle.

                      Sie kommt in der Einteilung in „Höhere“ und „Niedere“ Lebewesen zum Ausdruck und trug auch zu den Anschauungen von
                      Höherentwicklung
                      und
                      evolutionärem Fortschritt
                      bei.

                      Übertragen auf den Menschen
                      führte sie zur Unterscheidung von älteren und jüngeren „Rassenschichten“, die mit „primitiv“ und „fortschrittlich“ gleichgesetzt wurden.
                      (Aha, Nähe zu „H.vom Rensteig“?/ Anm.:M.Lu.)

                      Bei Eickstedt
                      ist dabei die Vorstellung der Überschichtung und Verdrängung der „Primitiven“ durch die fortschrittlichen, zivilisierten „Rassen“ leitend.
                      (Aha, Nähe zu „H.vom Rensteig“?/ Anm.:M.Lu.)

                      Primitive „Rassen“ seien dementsprechend häufig in unwirtliche Rückzugsgebiete abgedrängt und zum Teil durch kindliche und tierische Merkmale gekennzeichnet.
                      Eickstedt charakterisierte dementsprechend „pädomorphe“ und „theromorphe“ Rassen, die nach seiner Ansicht die „Altschichten“ der „Mongoliden“ und der „Negriden“ darstellen sollen.
                      In ähnlicher Weise wurden die
                      „Rassen des Deutschen Volkes“
                      nicht nur morphologisch,
                      sondern
                      auch seelisch
                      gekennzeichnet (z.B. „nordischer“ Charakter bestimmt zum Herrschen, „östlicher“ zum Untertansein).

                      Der Humangenetiker
                      F. Lenz,
                      der den morphologischen Rasseneinteilungen kritisch gegenüberstand, sah statt dessen den
                      Kern der Rassenfrage
                      im Psychischen
                      und
                      definierte im führenden Lehrbuch der Zeit
                      („Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene“; E. Baur, Eugen Fischer, F. Lenz, 1936)
                      die „Juden“ als eine „seelische Rasse“, die unter den Bedingungen des Ghettos herausgeZÜCHTET worden sei.
                      (was mit Rassentheorien so alles „geht“?/ Anm.:M.Lu.)

                      Wesentliche Elemente der
                      Verbindung von „Rasse“ und Kultur
                      waren neben der
                      Annahme
                      psychischer Rasseneigenschaften
                      das
                      Postulat unterschiedlicher Kulturfähigkeit der Rassen,
                      die Vorstellung von Rassen als Größen,
                      die
                      die Individuen übergreifen und überdauern,
                      und daraus folgend
                      das Gebot der „Rassereinheit“
                      sowie
                      die Überzeugung der Schädlichkeit von „Rassenmischungen“.

                      Durch diese Konzepte war die biologische Rassenkunde
                      eng mit gesellschaftlich und politisch motivierten Rassenlehren
                      verbunden.
                      Die
                      angeblich wissenschaftlich begründeten
                      rassenkundlichen Klassifikationen
                      waren daher stets
                      von sozialer Diskriminierung
                      und
                      gruppenegoistischen Interessen
                      angeleitet (Rassismus).
                      („Stets“, sagt der Autor, das ist das, was auch ich nun oft genug betonte /Anm.:M.Lu.)

                      Sozial bestimmte Vorstellungen zu Rassen
                      tragen weiterhin zum Fortbestehen des Rassenkonzepts in der Biologie bei, indem
                      soziale Gruppen
                      fälschlich
                      als biologisch definierte „Rassen“ begriffen werden (z.B. die „Schwarzen“ in den USA).
                      (IULIUS ??? Anm.;M-Lu.)
                      So sind
                      wissenschaftlich orientierte Rassenkunde
                      und
                      weltanschaulich gedachte Rassenideologien
                      in ihrer Wirkungsgeschichte KAUM ZU TRENNEN.

                      Letztere wurden mit philosophischen und politischen Ansprüchen zu
                      „Rassentheorien“
                      formuliert, mit denen versucht wurde, den
                      Verlauf der Geschichte
                      als Folge von
                      Rassenkampf und Rassenmischung
                      zu deuten.
                      (Das ist zwingendes Ergebnis solcher Versuche / Anm: M.Lu.)

                      Man weiß bis heute wenig
                      über die humangenetischen Grundlagen (Humangenetik)
                      und
                      so gut wie gar nichts über die
                      Häufigkeitsverteilung psychischer Merkmale in den Populationen des Menschen.

                      Eine Ausnahme bildet nur scheinbar die Test-Intelligenz. Der Stanford-Binet-Intelligenztest und seine Nachfolger wurden im Hinblick auf das kulturelle Umfeld der Euroamerikaner konstruiert und häufig im Interesse sozialer Diskriminierung und Siebung durchgeführt (S.J. Gould). Die Ergebnisse sind daher nicht als genetisch bedingte Gruppenunterschiede zu deuten.

                      (Das ist zwingendes Ergebnis solcher Versuche / Anm: M.Lu.)

                      Die Aussagen der Rassenkunde
                      stützten diese
                      genetizistische Geschichtsdeutung,
                      wie sie u.a. von
                      J.A. de Gobineau (1816–1882)
                      und
                      H.St. Chamberlain (1855–1927) vertreten
                      sowie von
                      A. Hitler (1889–1945) radikalisiert und in verbrecherische Praxis umgesetzt wurde (Ethnozid, Euthanasie, Genozid, Nordide).
                      An der Rassenpolitik der Nationalsozialisten beteiligten sich Anthropologen,
                      wie
                      E. von Eickstedt, und Humangenetiker,
                      wie
                      Eugen Fischer
                      und
                      O. von Verschuer,
                      u.a. durch populäre Schriften, Unterrichtsmaterialien und besonders
                      durch das Erstellen
                      gerichtlicher Rassengutachten,
                      mit denen festgestellt werden sollte, ob die untersuchten Personen
                      „jüdischer Abstammung“
                      waren und damit unter die Bestimmungen der Nürnberger Rassengesetze fielen.

                      In der rassentheoretischen Geschichtsbetrachtung
                      wurde angenommen,
                      daß die
                      Kulturentwicklung (kulturelle Evolution)
                      von der
                      genetischen Ausstattung der jeweiligen Bevölkerung
                      abhinge.

                      Dem ist entgegenzusetzen,
                      daß die jeweiligen biogeographischen Bedingungen – vor allem das Vorkommen von zur Domestikation geeigneten Pflanzen- und Tierarten (Haustierwerdung) – die weitere Kulturentwicklung entscheidend mitbestimmt haben
                      (das Wort „Kultur“ bezeichnet ursprünglich den Pflanzenanbau).

                      Wenn man die Bevölkerungen von Europa und Australien vor etwa 10.000 Jahren gegeneinander ausgetauscht hätte, so wären die Historie und die Kulturentwicklung auf beiden Kontinenten vermutlich nicht wesentlich anders verlaufen:
                      „Nicht Gene, sondern Kontinente machen Geschichte“ (J. Diamond). <

                      Sorry, EMN und geneigte blogleserschaft, nur ohne diesen Hintergrund als KLÄRUNGSBEDARF ist jede Diskussion über Menschenrassen, die direkte oder indirekte, die bewusste oder unbewusste Annahme von Menschenrassen als Ergebnisse von "Züchtungsräumen", Ursache für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, ein fruchtbarer und gieriger Boden für die naive und gezielte Vermengung und / oder Verwechselung von KULTürlichen, also sozial (zwischenmenschlich) erworbenen und daher sozial veränderlichen und NATürlich ererbten und daher nicht sozial veränderbaren
                      menschlichen Eigenschaften, wie es das Ziel jeder Rassentheorie ist, ist das reifer Boden für RASSISMUS.

                      Nein, Rassen beim Menschen gibt es mit diesem Hintergrund nicht, nicht von Natur aus, höchstens – wie in den diversen schändlichen Rassentheorien – administrativ, wenn sie erneut willkürlich konstruiert werden, und wem soll das dann nutzen?

                      "Nur mal am Rande, IULIUS:
                      Wir leben nicht mehr im tausendjährigen Reich. Das schon seit mehr als 70 Jahren. Irgendwann sollte mal genug sein!
                      *Vielleicht verstehst Du es so besser."

                      Der Vollständigkeit halber bedanke ich mich bei dem Autor und Verlag und hoffe, dass der Sinn dieser Textübernahme als Akt in seinem Sinne billigend mitgetragen wird.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      Ein Disclaimer:
                      Da hat der Kopierteufel doch glatt diese doch wesentlichen Angaben für den RASSE-ESSAY verschluckt, die vollständige Quelle:
                      Lexikon der Biologie : Menschenrassen 1999
                      ESSAY
                      von Ulrich Kattmann
                      http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/menschenrassen/42123

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                    • IULIUS sagt:

                      @Michaela Lusru,
                      nachdem Du jetzt hier einen ellenlangen Text reinkopiert hast sind wir alle von Dir hoch begeistert und übernehmen Deine Meinung vollständig. Ab heute soll nur noch Deine Meinung gelten!

                      Aber halt, aus dem Text geht hervor, daß es durchaus angemessen ist bei Menschen auch von Rassen zu reden.😀

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Januar 4, 2016 um 01:11

                      „Aber halt, aus dem Text geht hervor, daß es durchaus angemessen ist bei Menschen auch von Rassen zu reden. :D“

                      Jetzt machst du dich aber unsterblich lächerlich:
                      Erst bezweifelst du den Text des deutschen Experten für „Menschentrassen“ Ulrich Kattmann (wegen „Ellenlänge“?), und dann willst du dich doch auf ihn berufen mit
                      „aus dem Text geht hervor, daß es durchaus angemessen ist bei Menschen auch von Rassen zu reden“ –
                      Ja was denkst du wohl, worüber der Experte für „Menschenrassen“ / Rassismus (sein Spezialforschungsthema) redet, wenn nicht über „Menschenrassen“?
                      Blame, blame …

                      Dabei hast du leider nicht mitbekommen, WIE „man über Menschenrassen reden kann“, besser muss:

                      Das gesamte Rassenkonzept ist vferaltet, unwissenschaftlich weil an Willkürlichkeiten gebunden und fördert Rassismus – sagt der gute Mann, und noch deutlicher sagt er, WIE von „Menschenrassen“ zu reden ist, mit diesen eindeutigen Sätzen:

                      „Beim Menschen wurden beinahe so viele Rassensystematiken aufgestellt, wie es Wissenschaftler gibt, die sich mit dem Problem befaßt haben. Die Anzahl der unterschiedenen „Rassen“ reicht dabei von 3 bis über 200.“

                      und
                      „Fraglich ist aber, ob das biologische Konzept der Rasse und die mit ihm verbundenen Kategorien geeignet sind, die augenfällige Vielfalt der Menschen (!!!) angemessen (!!!) zu erfassen.“

                      und
                      „Der Terminus Rasse ist in der Zoologie kaum mehr gebräuchlich“

                      und schliesslich
                      „Nach den in der Zoologie angewandten Kriterien zur Klassifizierung sind Unterarten
                      1) geographisch begrenzte, klar differenzierte Populationen;
                      2) über längere Zeit getrennte Stammeslinien.
                      Die beiden Kriterien treffen nach den Ergebnissen der evolutionsbiologischen (Evolutionsbiologie) und molekulargenetischen Forschung auf menschliche Populationen NICHT (!!) zu. “

                      was ihn zu den Feststellungen führt
                      „Menschen beurteilen und bewerten sich gegenseitig häufig nach ihrer Gruppenzugehörigkeit (Gruppe, Gruppenidentität, Gruppennormen, Intoleranz, Vorurteil, Xenophobie). „Rasse“ ist daher auch und vor allem ein sozialpsychologisches Phänomen.
                      Gerade auch in der sich naturwissenschaftlich verstehenden biologischen Anthropologie waren die
                      Rassenklassifikationen von Anfang an mit sozialer Bewertung verbunden.“ – und das, IULIUS, ist RASSISMUS, von „Anfang an“!

                      Es bleibten die Konsequenzen:
                      „SOZIAL bestimmte Vorstellungen zu Rassen tragen weiterhin zum Fortbestehen des Rassenkonzepts in der Biologie bei, indem SOZIALE Gruppen FÄLSCHLICH als biologisch definierte „Rassen“ begriffen werden (z.B. die „Schwarzen“ in den USA). “
                      Hierzu fällt mir IULIUS ein, denn
                      „So sind wissenschaftlich orientierte Rassenkunde und weltanschaulich gedachte Rassenideologien in ihrer Wirkungsgeschichte kaum zu trennen.
                      Letztere wurden mit philosophischen und politischen Ansprüchen zu „Rassentheorien“ formuliert, mit denen versucht wurde, den Verlauf der Geschichte als Folge von Rassenkampf und Rassenmischung zu deuten.
                      Letztere wurden mit philosophischen und politischen Ansprüchen zu „Rassentheorien“ formuliert, mit denen versucht wurde, den Verlauf der Geschichte als Folge von Rassenkampf und Rassenmischung zu deuten.Die Aussagen der Rassenkunde stützten diese genetizistische Geschichtsdeutung“

                      und
                      „RASSETypen (Typus) sind statisch gedachte (nicht existierende) KONSTRUKTE. Dem entspricht die Rassentypologie, indem „Rassen“ als an die jeweilige Umwelt angepaßte Gruppen betrachtet werden, die durch Selektion herausgeZÜCHTET wurden.“
                      „Die Ergebnisse molekulargenetischer Forschungen weisen nicht auf eine „Züchtung“ von „Rassen“ in abgeschlossenen Isolaten hin, sondern auf Ausbreitung der Bevölkerungen, Wanderschübe und wiederholte Besiedelung der Wohngebiete.“
                      (Hier hast du den direkten Bezug Rasse – Züchtung durch den Begriff „Isolate“:ZÜCHTUNGSRÄUME, denn „Rassen“ – welche auch immer – waren (und sind) stets an ihre ISOLATE, IHRE Züchtungsräume, gebunden.)

                      „Was immer man unter „Rassen“ verstanden hat, sie waren nie etwas Konstantes oder gar eine zu bewahrende Einheit“ – Wozu benötigt nman sie dann?

                      bleibt also:
                      „Die Rassensystematiken finden daher KEINE BESTÄTIGUNG..
                      Das gilt selbst für die Einteilung in sog. geographische Großrassen und ihre angebliche Entstehung in eiszeitlichen Isolaten.
                      Kurz gefaßt:
                      – die Unterschiede zwischen den geographischen Gruppen sind gering,
                      – die Differenzen ändern sich mit der geographischen Entfernung kontinuierlich,
                      – die Unterschiede zwischen den Gruppen sind geringer als die zwischen den Individuen innerhalb der jeweiligen geographischen Gruppen.
                      – es lassen sich keine (über längere Zeit) getrennten Stammeslinien unterscheiden.
                      Statt dessen besteht ein genetisches Netzwerk, das ALLE Populationen verbindet (s.u.).

                      Das traditionelle RASSENKONZEPT ist zugunsten einer GESCHICHTLICHEN und DYNAMISCHEN Sicht MENSCHLICHER Vielfalt AUFZUGEBEN
                      ( vgl. Infobox ; UNESCO-Stellungnahme).“

                      Na, und bitte WIE kann man nun laut diesem Text „über Menschenrassen sprechen“?
                      >Sie finden keine Bestätigung.<
                      und wer das dennoch möchte, verweist damit auf sein Bedürfnis, soziale Gruppen als biologische zu bewerten ….

                      Oh IULIUS, wie hast du dich blamiert. Deinen siegreichen Rückzug hast du ja schon eingeleitet …😀

                      "

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                    • IULIUS sagt:

                      @Michaela Lusru,
                      Du meinst es hilft Deiner Glaubwürdigkeit den Thread mit ellenlangen kopierten fremden Texten zuzupflastern?
                      Versuch es mal doch einfach mal mit selber denken.😉

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Januar 4, 2016 um 23:59
                      Immer mehr schreibst du dir die Antworten an dich selber:

                      „Versuch es mal doch einfach mal mit selber denken. ;)“
                      Dann mach es doch endlich mal, wusste nicht, dass du auch noch ein Feigling bist, überwältigende Gegenargumente mit bashen wegschieben möchtest, statt zuzugeben: Ich habe über Rassen bei Menschen bisher nicht selber gedacht, nur alten Kram unverstanden nachgeplappert, die staatlichen abiologischen Kriterien der USA zur „sozialen Selbsteinschätzung“ ihrer Bürger, die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe (amerik.: „race“) tatsächlich naiv als biologische Rasse verstanden …
                      Also ja: Versuch es nun mit selberdenken, das hilft auch über Schlappüen hinweg, z.B. über die, dass Rasse angeblich nichts mit Züchtung (in ihren „züchtungsräumen“!) zu tun habe usw. usw. …
                      (:-()

                      Übrigens:
                      Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des deutschen „Menschenrassen-Experten“ Prof. Ulrich Kattmann bedürfen weder deiner Häme, noch einer Glaubwürdigkeitsbestätigung, noch deiner etwas pubertären Zweifelmaulerei.
                      Sie sind Stand der Wissenschaft, ob dir das passt oder nicht. Und auch dein Versuch, diese als „Meine Meinung“ als „unglaubwürdig zu disqualifizieren, hilft dir da keinen Deut weiter.
                      Lass gut sein, mehr geht nicht, mach Ballerspiele, mit „races“, da kannst du deinen schwachen Sozialpart ausleben

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      • Gerd sagt:

        Sage mal, Twisted, hat er das:

        „…eine niedrigere Lebensform, …“

        wirklich gesagt oder kam das mehr aus Deinem Schädel, war das mehr so eine Vorstellung von Dir?

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        • Wenn jemand behauptet, Afrikaner wenden eine Fortpflanzungsstrategie an, die in der Realität nur von niederen Lebensformen angewandt wird (sofern man sie als gegeben annimmt), dann kann man dies natürlich problemlos ignorieren und so tun, als wäre das gar nicht rassistisch. Steht dir völlig frei, da die Realität zu ignorieren. Die Auswahl hier ist bislang, dass derjenige nicht klug genug war, zu erkennen, wie extrem rassistisch der Spruch war – oder eben Rassist ist. Was von beidem besser ist, keine Ahnung.

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          • IULIUS sagt:

            @Twistered Inspiration,
            warum sagst Du ihm nicht einfach, daß Du die rassistische Aussage …“eine niedrigere Lebensform, …“ allein von Dir stammt, daß Deine rassistischen Denkmuster Dir da einen Streich gespielt haben.

            Ein kurzes, „Nein hat er nicht“ hätte auch gereicht.😉

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          • Gerd sagt:

            Mann, Mann, Mann.

            Du hast also etwas behauptet, was er nie gesagt hat.

            Die Abwertung kam aus Deinem Kopf und nicht aus Seinem. Du hast einen Popanz aufgebaut und Dich dann darüber aufgeregt.

            Was Du da gemacht hast, nennt man mindestens intellektuell unredlich.

            Oder simpler gesagt: Das ist eine pure Schweinerei

            Wenn Du über 3 Ecken so verschwurbelt schlußfolgern willst, dann sage das gefälligst!

            Und zwar nicht erst auf Nachfrage wenn es auffällt, sondern direkt im Text.

            Übrigens, für solche erfundenen oder sehr weit hergeholten Behauptungen könnte er Dich wahrscheinlich sogar juristisch belangen.

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            • Nick sagt:

              Die Abwertung kam aus Deinem Kopf und nicht aus Seinem.

              Unsinn. Selbstverständlich ist es eine starke Abwertung bis hin zu einer latenten Entmenschlichung, einem Menschenkollektiv zu unterstellen es sei wesenhaft „r-selektiert“ – da ist ja nun wirklich fast jedes negative Vorurteil drin.

              Übrigens, für solche erfundenen oder sehr weit hergeholten Behauptungen könnte er Dich wahrscheinlich sogar juristisch belangen.

              lol’d

              Gefällt mir

              • Gerd sagt:

                Ah, ein Troll !

                Nanu, zu so später Stunde noch unterwegs um Unsinn zu verbreiten?

                Ja, haben wir denn im ganzen Internet nichts gefunden, wo wir größeren Schaden anrichten könnten?

                Das muß doch für einen ausgewachsenen Troll hier ungefähr so sein, wie Stubenfliegen zu essen?

                Wird das denn auf Dauer reichen?

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            • Die Fähigkeit mancher Menschen, per Knopfdruck auf „blind“ umzuschalten, um Dinge nicht zu sehen, die sie nicht sehen wollen, fasziniert mich immer wieder enorm.

              Und nein, könnte er nicht, sogar die Studie, die die AFD in Auftrag gegeben hat darüber, spricht von Rassismus, also bleib mir mit deinem Blödsinn vom Hals.

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    • Mike sagt:

      Tatsächlich stellt diese Grafik die vollkommene Widerlegung der Höckeschen (wohl angelesenen und halbverdauten) Ansicht dar.
      Man beachte den Unterschied zwischen den Ethnisch relativ ähnlich strukturierten Staaten namibia und Angola, Bothswana und Sambia, Kenia und Tansania…. oder auch Afghanistan und Pakistan oder Indonesien und Ost-Timor….
      Würde es sich um eine genetisch festgelgte Eigenschaft handeln, sind diese Unterschiede nur schwer erklärbar. Nimmt man die Unterschiede im Sozio-kulturellen Umfeld, gibt es zumindest eine Korrelation.

      LG
      Mike

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      • only_me sagt:

        Also ist auch deine Kritik ausschließlich, dass Höcke von evolutionären statt kulturellen Kräften spricht?
        Dass er anspricht, dass viele, viele, viele Afrikaner in den nächsten hundert Jahren viele Probleme verursachen werden, nicht nur in Afrika, das findet keinen Widerspruch?

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        • Nick sagt:

          Dass er anspricht, dass viele, viele, viele Afrikaner in den nächsten hundert Jahren viele Probleme verursachen werden, nicht nur in Afrika, das findet keinen Widerspruch?

          Sollte man ihm jetzt applaudieren, weil sich irgendwie irgendwo auch ein kleines Körnchen Wahrheit sich aus seiner Selbst- oder Völksverblödung herauslesen lässt?

          Der große „Tabubrecher“, der ein seit Jahrzehnten sehr präsentes globales Problem „endlich mal“ Anspricht? Ernsthaft?

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          • only_me sagt:

            „Sollte man ihm jetzt applaudieren…“

            Besser wäre, wenn intelligente Leute die Unterhaltung führen würden, aber all die Nazi-Schreier sorgen effektiv dafür, dass das Problem nur von Leuten angesprochen wird, die mit dem Nazi-Vorwurf kein allzu großes Problem haben.
            Deswegen sehe ich die Nazi-Schreier auf dem selben Idiotenlevel wie Rassisten.

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            • Nick sagt:

              Das Problem der Bevölkerungsexplosion in Afrika ist doch nun wirklich ein Dauerthema. Also mindestens seit den 1970ern. Es ist eben nicht ganz einfach in den Griff zu kriegen.

              Und warum man jetzt ein „Nazi-Schreier“ sein soll weil man Höckes Aussage in den ideologischen Kontext des Rassismus einordnet ist mir ein Rätsel – bei allem Verständnis für den auch von mir kritisiertem oft inflationärem Gebrauch dieser Kategorie.

              Rushtons r/K – „Theorie“ ist nun mal Bullshit, und Bullshit muss man auch Bullshit nennen dürfen, zumal wenn man dies genau begründen kann.

              Bullshit trägt nun mal nicht zur Lösung des Problemes bei.

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              • only_me sagt:

                „Und warum man jetzt ein “Nazi-Schreier” sein soll weil man…“

                Nicht „weil“. Es gibt eine große Menge Nazi-Schreier, die am Gebrüll um Höcke lautstark mitmischen.
                Beispiel?
                Der zweite Satz im von Zaungast verlinkten Artikel ist: “ Diese Angst vor der Gebärfreude der Nicht-Arier!“

                „Bullshit muss man auch Bullshit nennen dürfen, “
                Da habe ich nicht das geringste Problem mit. Nenne es Bullshit, nenne Höcke einen unterbelichtet Hanswurst, der quasi bewusstlos biologische Begriffe verwendet, die er nicht im Ansatz versteht, und du wirst von mir keinen Widerspruch bekommen.

                Die Konzentration auf Rassismus allerdings entgleist die Diskussion sofort und der Vorwerfer sieht in meinen Augen ähnlich doof aus wie Höcke.

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                • Nick sagt:

                  Der zweite Satz im von Zaungast verlinkten Artikel ist: ” Diese Angst vor der Gebärfreude der Nicht-Arier!”

                  Ja, das ist auch mir unangenehm aufgefallen.

                  nenne Höcke einen unterbelichtet Hanswurst, der quasi bewusstlos biologische Begriffe verwendet, die er nicht im Ansatz versteht

                  Er expliziert schon ziemlich „gut“ – exakt – den zentralen Kern von Rushtons Theorie. So ein unbedarfter Hanswurst ist er also offenbar nicht. Er weiß schon, was er redet.

                  Die Konzentration auf Rassismus allerdings entgleist die Diskussion sofort und der Vorwerfer sieht in meinen Augen ähnlich doof aus wie Höcke.

                  Wofür ist denn der Begriff für dich dann nicht tabu?

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                  • Nick sagt:

                    (..natürlich ist nicht jeder Rassist ein Nazi. Diese auch historische Totalignoranz kotzt mich reichlich an)

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                  • only_me sagt:

                    Ich will kein Tabu.

                    Aus der Wikipedia zu Rushton:
                    „Rushton’s controversial work came under attack within the scientific community for the quality of the research,[1] and allegations that it was racist.[2]“

                    Jemanden, der sich auf [1] konzentriert, nehme ich ernst.
                    Jemanden, der sich (ausschließlich) auf [2] konzentriert, nicht.

                    Kennst du ein Beispiel, wo man die entsprechende Person nicht inhaltlich, sondern nur über den Rassismusvorwurf kritisieren kann?

                    Nein, kennst du nicht, kann es nicht geben. Eine genuin rassistische Haltung ist inhaltlich nicht tragfähig und kann daher grundsätzlich inhaltlich statt mit der inflationären Rassismuskeule attackiert werden.

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                    • Nick sagt:

                      Jemanden, der sich auf [1] konzentriert, nehme ich ernst.
                      Jemanden, der sich (ausschließlich) auf [2] konzentriert, nicht.

                      Naja, [1] ist eben die naturwissenschaftliche Kritik und [2] ist eher eine Ideologiekritik. Inhaltlich kann beides sein.

                      Wobei Rushton naturwissenschaftliche Behauptungen aufstellt, die man zunächst begründet widerlegen sollte, bevor man Ideologiekritik anbringt. Allerdings ist das reichlich und ausgiebig geschehen. Ich habe z.B. unten die sehr ausgiebige inhaltliche Kritik von Graves an Rushtons r/K als grobe Zusammenfassung zitiert.

                      Eine genuin rassistische Haltung ist inhaltlich nicht tragfähig und kann daher grundsätzlich inhaltlich statt mit der inflationären Rassismuskeule attackiert werden.

                      Da kommen dann allerdings so Schlaumeier, die jede noch so fundierte naturwissenschaftliche Kritik ohne jegliche vernünftige Begründung als „race denialism“ framen und behaupten, man würde inflationär die Rassismuskeule schwingen. So kann man eben _jede_ Kritik von vornherein delegitmieren. Es gibt eine menge Leute, die rassistische Haltungen tragfähig finden, so ist das nicht.

                      So sehr ich ebenfalls den inflationären Gebrauch des Begriffes kritisiere, der Vorwurf der „Rassismuskeule“ ist allzu oft selbst zur Keule geworden.

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                    • Nick sagt:

                      ..wenn Rushton z.B. hochgradig selektiv Daten in seine Werke aufnimmt und systematisch den wissenschaftlichen Konsens zur r/K – life history Theorie ignoriert, dann kann man nur entweder Unwissenheit oder einen ideologischen Bias konstatieren. Unwissenheit wiederum scheidet aus, wenn der wissenschaftliche Diskurs ihn auf seine Fehler aufmerksam gemacht hat. Dann ist eine Ideologiekritik angebracht.

                      Mit Radabfems verfahren wir auch nicht anders.

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                    • only_me sagt:

                      Mike und du seid die einzigen, die Rushton auch nur erwähnen und argumentieren, dass Höcke sich auf den beziehen könnte und nicht schlicht die im Internet verbreitete Bedeutung „r-Strategie = viele Kinder kriegen“ verwendet, im Bemühen, sich einen (wohl nicht vorhandenen) Anstrich von Bildung zu geben.

                      Twisted Inspiration hingegen bringt oben das Argument, dass nur „niedrige Lebensformen“ (was auch immer das ist) die r-Strategie verwenden, es daher offensichtlich sei, dass Höcke Afrikaner für eine niedrige Lebensform hält.
                      Dass Höcke diese Bedeutung von r-Selektion unmöglich im Sinn gehabt haben kann, spielt für TI bei der Beurteilung von Höckes Gesinnung keine Rolle.

                      Eigentlich interessieren mich Höcke und seine Ansichten nicht. Ich fand nur TIs Argumentation so doof, dass ich mir einen Kommentar nicht verkneifen konnte.

                      Aber da ich nun verwickelt bin, habe ich wenigstens rudimentär nachgelesen, zum Beispiel den Artikel bei der Tagesschau.
                      https://www.tagesschau.de/inland/hoecke-rede-101.html

                      Höckes Rede wird so dargestellt:

                      Höcke begründet seine Forderung unter anderem „populationsökologisch“. Er spricht vom „lebensbejahenden afrikanischen Ausbreitungstyp“ und von einem „Bevölkerungsüberschuss Afrikas“. „Solange wir bereit sind, diesen Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen, wird sich am Reproduktionsverhalten der Afrikaner nichts ändern“, so Höcke. Die Länder Afrikas bräuchten die europäische Grenze, „um zu einer ökologisch nachhaltigen Bevölkerungspolitik zu finden“.

                      Außerdem sagte Höcke, dass Afrika eine andere „Reproduktionsstrategie“ als Europa verfolge. In Afrika herrsche die „r-Strategie“ im Gegensatz zu Europa, wo die „K-Strategie“ überwiege. Mit diesen Begriffen bezeichnen Biologen normalerweise Unterschiede bei der Fortpflanzungsstrategie von Lebewesen. Als „r-Strategen“ gelten Arten, die möglichst viele Nachkommen zeugen, damit wenigstens einige überleben. Im Gegensatz dazu sprechen Biologen bei Säugetieren, insbesondere bei Menschen, von der „K-Strategie“, bei der wenige Jungen zur Welt gebracht werden, um die sich die Eltern dann aber intensiv kümmern.

                      Weder bei Höcke noch in der Berichterstattung der Tagesschau finde ich einen Verweis auf die wissenschaftlich unsaubere Arbeit von Rushton. Es ist zwar legitim, den als Hintergrund anzunehmen, vor allem aber verkürzt die Diskussion darüber, ob „r/K Strategie“ als wissenschaftlicher Terminus Technicus in dieser Diskussion angemessene Begriffe sind (offenbar: nein).

                      Wenn Höcke Rushton kennt, dann ist plausibel anzunehmen, dass er auch weiß, wie kritisch der aufgenommen wird. Das macht es in meinen Augen allerdings schwierig, Höcke die gesamte Rushton-Situation als theoretische Basis unterzuschieben. Wer stellt sich freiwillig und bewusst auf ein solch wackeliges Fundament?

                      Ich neige dazu, wohlwollender und ohne Vorverurteilung an die Interpretation heranzugehen, nämlich dass Höcke ziemlich genau das im Sinn hatte, was die Tagesschau auch schreibt:
                      r-Selektion = So viele Kinder wie möglich, in der Hoffnung, dass wenigstens ein paar überleben.
                      K-Selektion = Nur wenige Kinder, nach Möglichkeit nicht mehr, als man intensiv versorgen und ernähren kann.

                      Nun bin ich kein Experte und lasse mich von guten Argumenten gern vom Gegenteil überzeugen, aber wenn ich mir die Zahlen der Unicef anschaue…

                      …dann sehe ich spontan keinen Widerspruch zu der Aussage, dass in Zentralafrika deutlich mehr Kinder geboren werden als überleben können. Im Gegensatz zu Europa.

                      Es kann sein, dass die Grafik anders besser erklärt werden kann, als durch mangelnde Versorgung durch die Eltern (z.B. durch fiesere Krankheitserreger u.ä). Aber das müsste begründet und belegt werden. „Hauptsache ein paar kommen durch“ als Mentalität (egal ob biologisch oder kulturell begründet) ist erstmal eine hinreichende Erklärung für die Statistik der Unicef.

                      Das hat in meinen Augen noch absolut nichts mit Rassismus zu tun. Das sind bisher Fakten und eine Arbeitshypothese: „So sind die Zahlen, das ist meine Erklärung dafür.“
                      Vor allem, weil es gut nachvollziehbare Motivation für die Menschen in Zentralafrika gibt, möglichst viele Kinder zu bekommen, kann hier noch kein Ober-/Untermensch-Denken begründet werden.

                      Man könnte Höcke hier allerdings ganz leicht bloß stellen, indem man eine bessere, nicht rassistische Erklärung für den Fakt findet, dass alle Länder, in denen jedes 8. Kind nicht seinen 5. Geburtstag erlebt, in Afrika liegen. Eine bessere als: Es werden mehr Kinder geboren als ernährt werden können. Eine, die diese idealerweise widerlegt.

                      Bleibt der zweite Teil, den die Tagesschau problematisch findet: „Die Afrikaner“ werden ihr Verhalten nicht von sich aus ändern, solange es nicht zur (malthusischen) Katastrophe kommt. Europa hat (laut Höcke) die Wahl, ob sich diese Katastrophe in Afrika oder in Afrika und Europa abspielt.
                      In ersterem Fall wird sich diese früher, in zweitem Fall wird sich diese später ereignen. Ereignen aber wird sie sich.

                      Daran fallen mir zwei Stellen auf, an der man Kritik ansetzen kann:
                      1) „Die Afrikaner werden ihr Verhalten nicht ändern“. Das klingt auf den ersten Blick wie „Die sind zu doof dazu“.
                      Auf den zweiten Blick erinnert man sich an Nicks Bemerkung oben: „Das Problem der Bevölkerungsexplosion in Afrika ist doch nun wirklich ein Dauerthema. Also mindestens seit den 1970ern.“
                      Mit anderen Worten: In den letzten 40 Jahren haben die Afrikaner es nicht geschafft, ihr Reproduktionsverhalten zu ändern.
                      Klingt also rassistisch, ist aber eine legitime Prognose, die man diskutieren sollte.

                      2) „Die Afrikaner steuern so oder so auf eine Katastrophe zu, wir haben nur die Wahl mit unterzugehen oder die Afrikaner aus Europa auszusperren.“

                      Logisch falsch daran ist das ausgeschlossene Dritte. Inhaltlich kritisierbar ist das Unmenschliche „Lass sie doch verrecken, anders lernen sie’s nicht, hauptsache wir überleben.“

                      Zusammenfassend, die Aussagen von Höcke, die man sinnvoll kritisieren kann:
                      • Die Afrikaner kriegen zu viele Kinder.
                      • Das führt zu einem Bevölkerungswachstum, das der Kontinent nicht wird tragen können.
                      • Solange genügend Afrikaner abwandern können, wird sich das Reproduktionsverhalten nicht ändern.
                      • Das Reproduktionsverhalten ist nicht unser Problem. Uns kann egal sein, was in Afrika passiert, wir müssen nur dafür sorgen, dass es nicht hier passiert.

                      Punkt 4 ist m.E. der Knackpunkt. Das ist unmenschlich. Nicht rassistisch, aber unmenschlich. Und nicht einmal funktionieren würde der Vorschlag.

                      Dann schauen wir doch mal, wie die Tagesschau mit Höckes Inhalten umgeht.

                      ‚Robert Lüdecke von der Amadeu-Antonio-Stiftung (…) wirft Höcke „blanken Rassismus“ vor – „auf einer Linie mit der Rassentheorie des Nationalsozialismus“.‘
                      Keine Erläuterung.

                      ‚Das erinnere „an die Theorie einer Herrenrasse“,…‘
                      „Das erinnert“ bedeutet immer: „Ich habe ein Muster in meinem Kopf, das gerade aktiviert wurde“. Ohne Analyse und Begründung sagt es nicht darüber aus, ob die Analogie gerechtfertigt ist.

                      ‚Hajo Funke ordnet die Rede ähnlich ein. Dies sei „purer biologischer Rassismus“. Höcke sehe offenbar „einen Rassenkampf zwischen der afrikanischen Rasse und der europäischen Rasse“, so Funke. „Das ist unterste Schublade eines Rassismus, wie wir es aus dem Nationalsozialismus kennen.“‚
                      Ich frage mich, in welcher Formulierung Funke den Sachverhalt: „In Afrika werden mehr Menschen geboren als Afrika auf Dauer ernähren kann. Bei derzeitigem Trend wird sich die Bevölerung in den nächsten 80 Jahren vervierfachen. Das wird dazu führen, dass zunehmend Menschen aus Afrika versuchen werden, auf anderen Kontinenten Ressourcen zu konsumieren, was wahrscheinlich auch diese Kontinente an ihre Belastungsgrenze bringen wird.“ als nicht rassistisch ansehen würde.

                      Das ist ziemlich das Niveau von Twisted Inspiration.

                      Die eigentlichen Kritikpunkte an Höcke, nämlich:
                      Es ist unmenschlich, Afrika sich selbst zu überlassen.
                      und
                      Es ist (technisch und politisch) nicht möglich, Afrikaner aus Europa auszusperren, selbst wenn wir unmenschlich genug wären, es zu versuchen.
                      und
                      Es gibt durchaus Ansätze, wie man die Geburtenrate in Afrika in den Griff kriegen könnte, bevor es dort zur Katastrophe kommt (man könnte z.B. Feminismus fördern). „Fuck’em, rette sich wer kann“ ist die schlechtestmögliche Antwort.

                      gehen komplett unter.

                      Alle Menschen, die einen oder mehrere der von mir oben angeführten „Ja, aber…“ Punkte im Kopf haben, werden von den Rassismuskreischern in Richtung Rechts radikalisiert.

                      Dabei gäbe es Argumente, die auch diese Leute zum Nachdenken bringen könnten. Aber die Tagesschau bringt sie nicht.

                      Außer Empörung nichts gewesen.

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                    • Nick sagt:

                      Mike und du seid die einzigen, die Rushton auch nur erwähnen

                      Sowas wie die r/K – life history Theorie auf die Kategorie „Menschenrassen“ anzuwenden denkt man sich nicht einfach mal für sich alleine aus. Ob mittelbar oder unmittelbar, das ist nun mal Rushtons Geistes Kind. Und selbst wenn er sich das komplett selbst ausgedacht hätte: Wenn jemand was vom Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit erzählt, wird man auch mit Fug und Recht von marx’schen Ideen sprechen dürfen. Erinnert mich ein bisschen an unsrere Meinfeminismus-Feministinnen, die meinen man dürfe ihnen bloß nicht die Dworkin nicht unter die Nase halten, bloß weil sie von „sexueller Objektifizierung“ sprechen – von der Dame hätten sie schließlich doch noch nie was gelesen.

                      Wenn ich den zentralen Kern eines Denkomplexes vertrete, kann ich mich nicht darüber beschweren, dass das in den richtigen diskursiven Kontext gestellt wird. Und wenn die Hansel vom ARD offenbar auch nicht wissen, dass das von Rushton kommt ist das auch nicht mein Fehler.

                      Twisted Inspiration hingegen bringt oben das Argument, dass nur “niedrige Lebensformen” (was auch immer das ist) die r-Strategie verwenden, es daher offensichtlich sei, dass Höcke Afrikaner für eine niedrige Lebensform hält.

                      Das gibt in der Tat den Kern nicht ganz korrekt wieder. Die Theorie behauptet ein Kontinuum. Demzufolge wären Afrikaner aber näher an Arten, die beim Nachwuchs auf Quantität statt auf Qualität achten.

                      Dass Höcke diese Bedeutung von r-Selektion unmöglich im Sinn gehabt haben kann, spielt für TI bei der Beurteilung von Höckes Gesinnung keine Rolle.

                      Unmöglich? Der Mensch zeichnet sich grundsätzlich durch eine ziemlich außergewöhnlich ausgeprägte „K-Strategie“ aus. Der Vorwurf, sich nicht intensiv um seine eigenen Kinder zu kümmern ist deshalb latent entmenschlichend.

                      Wer stellt sich freiwillig und bewusst auf ein solch wackeliges Fundament?

                      Sehr viele. z.B. Roslin, ratloser oder Denton.

                      Ich neige dazu, wohlwollender und ohne Vorverurteilung

                      Kritik an die Affirmation eines bekannten, weitverbeiteten Diskurses ist für dich eine Vorverurteilung? Höcke redet von einer „phylogenetisch“ bedingten „r-Strategie der Afrikaner“, und da darf man nichteinmal den Namen Rushton erwähnen? Das ist für mich auch eine Form von PC.

                      So viele Kinder wie möglich, in der Hoffnung, dass wenigstens ein paar überleben.

                      Mit dem Begriff „phylogenetisch“ macht Höcke allerdings überdeutlich, dass er von einer inhärenten Wesenhaftigkeit ausgeht. „Der Afrikaner [an sich]“. Sry, wenn man dafür keine sehr solide wissenschaftliche Begründung hat, ist das: Rassistisch. Nicht Nazi, aber Rassistisch. Das unterminiert die zivilisatorisch unverzichtbare Grundannahme, dass Menschen menschlich sind.

                      …dann sehe ich spontan keinen Widerspruch zu der Aussage, dass in Zentralafrika deutlich mehr Kinder geboren werden als überleben können. Im Gegensatz zu Europa.

                      Auch in Europa verzichtet niemand zugunsten der zukünftigen Gesamtbevölkerungsstatistik auf Kinder. Auch Europäer sind nicht angeborenen Bevölkerungssozialisten. Auch unsere Geschichte zeichnet sich durch Phasen aus, in denen insgesamt mehr Kinder geboren wurden als durchkommen konnten.

                      “Hauptsache ein paar kommen durch” als Mentalität (egal ob biologisch oder kulturell begründet) ist erstmal eine hinreichende Erklärung für die Statistik der Unicef.

                      Es ist eben nicht egal, ob man dabei eine Wesenhaftigkeit behauptet oder nicht. Und wenn Höcker ausdrücklich wortwörtlich von „phylogenetisch“ spricht, dann kann man das unmöglich anders deuten als dass er eine unabänderliche Wesenhaftigkeit meint. Das ist leider lupenreiner, klassischer Rassismus.

                      Man könnte Höcke hier allerdings ganz leicht bloß stellen, indem man eine bessere, nicht rassistische Erklärung für den Fakt findet, dass alle Länder, in denen jedes 8. Kind nicht seinen 5. Geburtstag erlebt, in Afrika liegen.

                      Wer sich auch nur ansatzweise mit dem Thema beschäftigt hat weiß, das Kinderreichtum überall auf der Welt mit Armut einhergeht. Also wir hatten das Thema in der 8. Klasse.

                      Soll man Höcker und seine Beifallkllatscher wie Grundschüler behandeln? Oder kann man davon ausgehen, dass sie aus ideologischen Motiven heraus nicht wissen wollen

                      Europa hat (laut Höcke) die Wahl, ob sich diese Katastrophe in Afrika oder in Afrika und Europa abspielt.

                      Dieses eristische Mittel nennt man: falsche Dichotomie.

                      Mit anderen Worten: In den letzten 40 Jahren haben die Afrikaner es nicht geschafft, ihr Reproduktionsverhalten zu ändern.

                      Es hat sich in den letzten 40 Jahren nichts an ihrer Armut geändert.

                      Keine Erläuterung.

                      Ein gefährlicher Reduktionismus, in der Tat. Es ist sehr dreckig, das Thema parteipolitisch auszuschlachten zu versuchen. (Darauf läuft das hinaus)

                      Das ändert aber leider nichts daran, dass Höckes Rede dennoch rassistisch ist.

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                    • only_me sagt:

                      Es ändert auch nichts daran, dass deine Argumente in der Diskussion in den Medien nicht vorkommen.

                      Es reichen deine paar Sätze, um den Rassismus bei Höcke rauszuschälen.
                      Allerdings brauchst du dafür inhaltliche Details, die bei der ARD nicht vorkommen.

                      Das erlaubt die Annahme, dass die ARD entweder kein Interesse hat, inhaltlich angemessen zu berichten oder selbst nicht recht weiß, was Rassismus ist.

                      Ich betone sicherheitshalber n o c h einmal, dass es mir hier nicht darum geht, Höcke zu verteidigen, sondern darum, jene zu kritisieren, die anscheinend Rassismus so definieren: „Irgendwas mit Afrika, was ich irgendwie nicht gut finde“.

                      Die werde ich weiterhin doof finden.

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                    • Nick sagt:

                      Ja, da stimme ich dir zu: Die Berichterstattung des ARD ist unterirdisch.

                      Was den Damen und Herren offenbar überhaupt nicht auffällt ist, dass sie Höcke eine sehr billige Verteidigung frei Haus liefern:

                      Höcke lehne Rassismus und die „völlig absurde Rassentheorie des Nationalsozialismus ab“

                      Wenn man besinnungslos und effekthaschend-empört die Nazikeule schwingt, darf man sich nicht wundern wenn die Diskussion dann weg von derjenigen über Rassismus hin zu einer darüber entgleist, ob gefordert wurde dass Konzentrationslager wieder aufgemacht werden oder nicht. Von _dem_ Vorwurf kann sich Höcke dann natürlich ganz leicht exkulpieren.

                      Super, ganz fein gemacht.

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                    • Mike sagt:

                      Ich mach mir jetzt einfach das Motto von Erzählmirnix zu eigen (in ihrem Twitteraccount)

                      @ Only_me: Ich danke für das Gespräch.
                      Offensichtlich bezweifelst du meinen Bildungsstand, ich bezweifele deinen jedenfalls nicht mehr.
                      Denn offensichtlich kannst du nicht lesen oder das, was du liest, nicht verstehen.
                      Zumindest wenn es über Konsalik-Niveau liegt.

                      mit unfreundichem Fußtritt
                      EOD
                      PLONK

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                    • only_me sagt:

                      „Denn offensichtlich kannst du nicht lesen oder das, was du liest, nicht verstehen.“

                      Der Balke im Auge🙂

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Nick sagt: Januar 2, 2016 um 21:09

                      „Wobei Rushton naturwissenschaftliche Behauptungen aufstellt, die man zunächst begründet widerlegen sollte, bevor man Ideologiekritik anbringt. Allerdings ist das reichlich und ausgiebig geschehen. Ich habe z.B. unten die sehr ausgiebige inhaltliche Kritik von Graves an Rushtons r/K als grobe Zusammenfassung zitiert.“

                      Was wird das nun hier, nach dem „H. vom Rensteig“-Essay nun ein „Rushton-Forum“ (Rushton :ein u.a. auch „Rassentheoretiker“, der in den ärgsten Rassistenländern der Welt vor allem ausbildungsmässig geprägt und sozialisiert wurde und bis zuletzt nicht bereit war, von seiner Affinität zu völkischen Burschenschaften etc. , oder von seiner kulturellen Wertung biologischer Fakten rsp. biologischer Wertung kultürlicher / sozialer Erscheinungen als biologisch in „Rassen“ vererbbar abzulassen), eventuell als neue Sau durchs Dorf des „Klärungsbedarfes“?

                      Wer sich ein Bild zur Sache machen möchte, und damit zumindest auch und sogar semiprofessionell die Vorstellungen des Rushton selbst treffend bewerten möchte, begebe sich mittels Google in das Lexikon der Biologie von 1999 zu „ESSAY. Ulrich Kattmann. Menschenrassen.“:
                      ohne den Rushton überhaupt nur erwähnen zu müssen, wird seine (und alle „ähnlichen“) „Rassensicht“ da wissenschaftlich über Bord gekippt, wird Klartext zu Rasse, zu Menschenrasse („Unterart“ bei Menschen) und den dazugehörigen „Züchtungsräumen“ („Rassen“ sind bei Lebewesen aller Art unter definierten Voraussetzungen wenn überhaupt, dann nur ausschliesslich in „Züchtungsräumen“ vorstellbar …!!) gesprochen …:
                      http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/menschenrassen/42123

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Nick sagt: Januar 2, 2016 um 21:28

                      Sehr gut!
                      Klares Wort zum „RadabPseudoRassenWisser“ Rushton, was nur seine Wiener Burschenschaft dazu sagt?
                      Man sagt dem Rushton viel Leistung zur „Erforschung von Altruismus“ nach, aber offensichtlich hat er dabei wenig gehört vom Mutualismus (Teilhabe zu gegenseitigem Nutzen und Hilfe) als Voraussetzung dafür, dass der Bedarf an Altruismus gering gehalten werden kann und nicht existenziell für das Überleben mancher wird …

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @only_me sagt: Januar 3, 2016 um 00:29

                      Da ist wieder ein Beispiel, wo ich dir nur sagen möchte: Weiter so.

                      Vielleicht ein wichtiger die Argumentation etwas einfacher fassender Hinweis:
                      Das Populationsverhalten ist bei Tieren ein NATürliches, beim Tier MENSCH ein KULTürliches, deutlicher: soziales. Warum das so ist, muss nicht hiererörtert werden.
                      Womit wir beim springenden Punkt sind:
                      Der Rushton wie auch der Höcke verwenden soziale Eigenheiten von Mensch wie die kultürlichen von Tier, benutzen erlernte und anerzogene Verhaltensweisen wie ererbte natürliche, und befinden sich allein damit in der Züchtungslehre des Tierreiches, wo in bestimmten Züchtungsräumeen Rassen entstehen können als Unterarten. Das ist beim Menschen aufgrund der sozialen (kultürlichen) Prägung des Populationsverhaltens nicht möglich.
                      Wer also diese Dinge wissentlich vertauscht, geht davon aus, dass ein soziales menschliches Populationsverhalten dem tierischen natürlichen gkleichzustellen ist und damit in bestimmten Züchtungsräumen Rassen als Unterarten entstehen könnten – er betreibt das Geschäft der Rassentheoretiker, die aufgrund des gleichen Fehlschlusses fast ein ganzes Jahrhundert die Humanbiologie verdorben haben, mit kathastrophalen politischen, sozialen und kulturellen (also insgesamt KULTürlichen) Auswirkungen auf die Menschheit.
                      Ob der Herr „H. vom Rensteig“ sich dabei bei Rushton bedient hat oder diesen und seine (Re)Kon_zepte nicht einmal kennt (es gibt noch mehr derartige mechanistische Versuche, Menschliches Sozialverhalten als erblich über Gruppenbildungen als Rassen zu behandeln), ist dabei völlig nebensächlich.
                      Es ist nun einmal die KULTürliche Fähigkeit und Fertigkeit, die es dem Menschen erlaubt, sein Populationsverhalten (in Gruppen oder einzeln) selber zu steuern und ihn damit von anderen Tieren massgeblich unterscheidet, was den Tieren nicht gegeben ist und es bei denen ein NATürliches und in Gruppen und einzeln vererbbares Verhalten bleibt.
                      Das menschliche Populationsverhalten ist nicht zwangsweise NATürlichen Regelungen und ererbten Gesetzen untergeordnet, es bestimmt sich durch die ERLERNTE Art des Zusammenlebens, was auch wesentlich die Bildung von Rassen als Unterart wie im Tierreich verhindert und gegenteilige Ansichten zwangsläufig zu Rassismustheorien werden lässt.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      Korrektur:
                      Sorry, bei meiner Antwort an @only_me von soeben hat sich ein eklatanter Fehler eingeschlichen, der erste Satz muss richtig heissen:

                      „Womit wir beim springenden Punkt sind:
                      Der Rushton wie auch der Höcke verwenden soziale (KULTürliche) Eigenheiten von Mensch wie die >NATürlichen<
                      von Tier, benutzen erlernte und anerzogene Verhaltensweisen wie ererbte natürliche, …"

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @only_me sagt: Januar 2, 2016 um 20:15

                  Auch dazu: Weiter so
                  („Vorwerfer „Rassismus“ ähnlich doof wie Herr „H. vom Rensteig“)

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            • Michaela Lusru sagt:

              @only_me sagt: Januar 2, 2016 um 19:44

              Ja, auch hier:
              Mach weiter so !
              („Deswegen sehe ich die Nazi-Schreier auf dem selben Idiotenlevel wie Rassisten.“)

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        • Michaela Lusru sagt:

          @only_me sagt:Januar 2, 2016 um 19:21

          Mach weiter so!
          (kein Widerspruch …?)

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          • only_me sagt:

            …äh…was?

            Du hast mich soeben abgehängt.

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            • Michaela Lusru sagt:

              @only_me sagt: Januar 3, 2016 um 00:37

              „…äh…was? Du hast mich soeben abgehängt.“

              Wo soll ich dich denn hingehängt haben?
              Es ist alles OK. Mach weiter so. Das schafft, argumentativ.
              Nur „abgehängt“?
              Nö.

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    • Zaungast sagt:

      Zu der scheinbar sachlichen Grafik empfehle ich wärmstens diesen Artikel:

      http://wahrheitueberwahrheit.blogspot.de/2015/12/kinder-machen-in-zahlen.html

      Keine Angst vor den Diagrammen, tut gar nicht weh und ist gut zu lesen!

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      • only_me sagt:

        Du bist süß. Ein Artikel, der mit der Eröffnung „Es kotzt einen an, man kann es nicht mehr hören!“ für seine Seriösität wirbt.
        tsssssss.
        Wenn da wenigstens von „ich“ die Rede wäre, aber auch noch ein verhärmter Pluralis Majestätis?

        Ich habe keinen Zweifel, dass du für dich selbst Wege findest, die Voraussage der UN zur Bevölkerungsentwicklung in Europa, Afrika und dem Nahen Osten irgendwie zu relativieren.

        Aber erwarte nicht, dass ich durch deinen Quatsch wate, um alle Denkfehler zu finden.

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        • Zaungast sagt:

          Ja, die Einleitung hat leider eine Überdosis Polemik abbekommen, das kann man nicht anders sagen.

          Bedauerlich, dass das offenbar dazu geführt hat, dass du nicht bis zu der Kernaussage des Artikels vorgedrungen bist, was deine UN-Grafik sehr schön verdeutlicht.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @only_me sagt: Januar 1, 2016 um 14:09

      „Selbst scheinbar sachliche Grafiken können voll Nazi sein.“

      „voll Nazi“? wiviel? ein, drei oder fünf Liter?
      Bist du auch einer von den eifernden pubertären Nazigernefindern (nicht: Suchern)?
      Was ist das denn?
      Da lese ich
      „childern born by women“ …
      Und das ist nun „voll Nazi“?
      Auch ohne Nazi werden Kinder von Frauen geboren.
      Lass einfach diesen Klatsch und sag, was du meinst oder lass es ganz weg.

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      • IULIUS sagt:

        @Michaela Lusru,
        tritt mal ein wenig auf die Bremse und schalte einen Gang runter.😀

        only_me meinte das sarkastisch. Das muß man nicht kommentieren und irgend etwas unterstellen, was nicht vorhanden ist. Die Grafik widerlegt zudem die Weltvorstellungen von Höcke.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @IULIUS sagt: Januar 2, 2016 um 17:47

          Wieder mal weiss IULIUS, was ein anderer denkt und damit meint (ohne dass dieser das denn zu verstehen gab), nach dem „H. vom Rensteig“, dann dem Prof. Patzelt samt dessen Auftraggeber AfD, zwischendurch auch mal Michaela …
          Ironie ist etwas, was sich als solches erkennbar gibt – bleibt die Frage: Was soll das mit und ohne Ironie hier im blog zu diesem Thema?
          Ist das so schwer zu verstehen:
          Die Ansichten von „H. vom Rensteig“ sind passe, nicht nur falsch zitiert, sondern auch falsch begriffen und falsch benutzt und schliesslich und endlich völLIg uninteressant, er hat sich selber damit „versenkt“, was halten sich manche Kommentatoren so krampfhaft an ihm fest, er ist doch nun wirklich nicht das Zentrum dieses Themas, oder doch? Soll er doch gepuscht werden?

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  4. Anneliese Müller sagt:

    Wer führt das Gutachten eigentlich aus?

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      • IULIUS sagt:

        Wenn man niht den Spiegelartikel nimmt sagt das Gutachten aus, daß der Typ einiges nicht richtig verstanden hat, er sich aber hätte zwingend besser informieren müssen. Wie Pätzold dann allerdings zum Rassismus kommt ist unklar, was meistens bei Gutachten vorkommt, die eine bestimmte Meinung bestätigen sollen. Allerdings ist Extremismus ausgeschlossen, was auch eher auf Dämlichkeit, als auf Rassismus hindeutet.

        Ob der Pätzold sich mit dem Gutachten wirklich selber einen gefallen getan hat, wage ich zu bezweifeln.

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      • Gerd sagt:

        Hm, ein Politikwissenschaftler? Für eine anscheinend biologische oder psychologische Fragestellung?

        Und dann noch von einer TU?

        Irgendwie passt da nichts wirklich zusammen.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @Gerd sagt: Januar 1, 2016 um 19:48
          hat „Klärungsbedarf“ zum Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt von der TU Dresden:
          „Hm, ein Politikwissenschaftler? Für eine anscheinend biologische oder psychologische Fragestellung?
          Und dann noch von einer TU?

          Irgendwie passt da nichts wirklich zusammen.“

          Und was soll da nicht „zusammen passen“?
          Schau mal Gerd, der „H. vom Rensteig“ gibt sich doch anscheinend „wissenschaftlich“, oder wie?
          Und eine Technische UNIVERSITÄT ist doch eine der höchstgradierten wissenschaftlichen Institute in Deutschland, oder nicht?
          Und ein an einer TU lehrender Professor, wie der Patzelt (der übrigens als erster und bis heute einzig tatsächlicher „Experte“ die Pegida erklären und entschleiern kann), dürfte doch wohl in den Fragen, WAS „wissenschaftlich“ sei, eine überaus kompetente Fachperson sein, oder etwa nicht?
          Und:
          Politik-Wissenschaftler, was meinst du wohl, was sich dahinter an Fächern verbirgt? Etwa das Werden und bleiben von Mensch durch dessen eigenes Handeln, politisches?

          So, irgendwo hast du wohl Klärungsbedarf mit deiner wohl etwas dünnen Vorstellung von einem Politik-Wissenschaftler, und der erklärt rundheraus in diesem Spiegelinterview:

          >“Patzelt untersuchte Äußerungen Höckes aus einem Vortrag für ein rechtskonservatives Institut und kam zu dem Schluss, dass dem AfD-Mann darin „zentrale Denk- und Argumentationsfehler“ unterlaufen seien. Er nutze „falsch angewendetes biologisches Wissen“, was man vielleicht „einem einfachen Bürger“ nachsehen könne.“
          „Doch wer aus einer politischen Führungsposition heraus handelt …, hat wesentlich größere informationelle und argumentative Sorgfaltspflichten“, tadelt Patzelt in dem Gutachten.“
          „Höcke habe „mit den hier untersuchten Aussagen seiner Partei sogar schweren Schaden zugefügt“, resümiert Patzelt.“<

          So, so, sieh mal an, und was soll da nicht "zusammen gehen"?
          Aha: Der Patzelt und der Herr "H. vom Rensteig" – ja, das mag stimmen.

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          • IULIUS sagt:

            Erst bescheinigt er massive Dämlichkeit und dann macht er daraus – oh Wunder (Vermutlich Gottes Wille) – rassistische Äußerungen. Nein! Aus Äußerungen, die allein auf Dämlichkeit beruhen kann und darf man keine Motivation herauslesen.

            Es paßt auch nicht, daß ein Gutachter tadelt. Ein Gutachter hat den Sachverhalt darzustellen und dabei neutral zu bleiben.

            Ob Höcke schweren Schaden seiner Parteizugefügt hat kann der Gutachter allein aus dem Verhalten von Höcke nicht einmal ansatzweise beurteilen. Da fehlt z. B. die Auseinandersetzung mit der Zielrichtung der AfD.

            Fazit:
            Das Gutachten soll Höcke und der AFD Schaden zufügen. Das ist nicht Sinn und Zweck eines Gutachtens. Ein Gutachten ist eine Entscheidungsgrundlage bei der Beurteilunge eines Sachverhalts. Hier handelt es lediglich um ein verbotenes! Gefälligkeitsgutachten.
            Fazit II:
            Pätzeld läßt sich für Politische Zwecke mißbrauchen. Das was er dem Höcke unterstellt, nämlich größere informelle und argumentative Sorgfaltspflichten zu haben, hat genau er selber. Er ist als Gutachter dazu sogar zwingend verpflichtet. Pätzold hat sich damit selber und seinem Institut schweren Schaden zugefügt.

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            • Michaela Lusru sagt:

              @IULIUS sagt: Januar 2, 2016 um 17:22

              Ach Iulius, langweile und dochj nicht immer wieder mit den gleichen Sprüchen, sie sind falsch und alles was dazu zu sagen wäre, wurde bereits mehrfach gesagt und muss nun nicht wiederholt werden, bis auf dieses:
              – Der Professor heisst nicht Pätzelt sondern Patzelt, mach dich zur Petrson und zum Amt wie zum Fach erst mal kundig, bevor du hier räsonierst
              – Und komisch bist du auch noch: Die AfD gibt an Prof. Patzelt den Auftrag zu einem Gutachten, damit dieser mit diesem Gutachten dem Auftraggeber schadet???
              Hattest du was geraucht?

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        • Michaela Lusru sagt:

          @Gerd sagt: Januar 1, 2016 um 19:48
          zu Prof. Patzelt:
          „Hm, ein Politikwissenschaftler? Für eine anscheinend biologische oder psychologische Fragestellung?
          Und dann noch von einer TU?“

          Gerd, ich mach dir einen Vorschlag:
          Du diskutierst mit Prof. Patzelt und seinem heftigsten Gegner, der meint, es dem Patzelt „richtig wissenschaftlich“ um die Ohren geben zu können, dann wirst du wissen, was ein TU-Prof. so alles drauf hat und anderen, die ihn gern etwas mobben, eben fehlt …
          Wie, du weisst nicht, wer das ist, dieser „wissenschaftliche Gegner“ (er „zensiert gern den Patzelt) – das ist der selbsternannte „Experte für auch etwas“ Michael Bittner, der zu seiner Person überall angibt
          „geboren als Sohn der Arbeiterklasse …“ (???) –
          offensichtlich sind ihm da wohl die Eltern zu früh abhanden gekommen, denn hätte er nur die „Arbeiterklasse“ dafür gehabt, wäre das eine fürchterliche Sturzgeburt gewesen … (Qelle: Wikipedia),

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          • IULIUS sagt:

            Schön, daß Du den alten Thread wieder ausgräbst. Habe schon was vermißt😉

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            • Michaela Lusru sagt:

              @Iulius
              Nur weil etwas „älter“ scheint, ist es dadurch weder erledigt noch anders aus der Welt, oder wie?
              Wer sagt „Ich wurde als Sohn der Arbeiterklasse geboren“, und das noch öffentlich (Wikipedia: Michael Bittner), iund dann dilettantisch den Prof. Patzelt zerkritzeln will, muss sich schon fragen lassen, warum er Mutter und Vater verleugnet, ob er denn überhaupt ein Elternhaus hatte …

              Bekanntlich wird dort die Moralität angelegt und geprägt und durch Alterung nicht vertrieben.

              Der Klaerungsbedarf besteht also nicht zu dem, was hier vom Patzelt erwähnt wurde, sodern zu dem, der das meinte öffentlich und noch sich akademisch gebend zerlegen zu können, als selbsternannter (!!) „als Sohn der (!) Arbeiterklasse Geborener“ …
              Ja, nun „gebärt“ sogar schon die Arbeiterklasse kleine Jungs, die dann „wissenschaftlich“ genau das beweisen wollen, gewissermassen als Ersatz für die Geburtsurkunde ?

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              • IULIUS sagt:

                @Michaela Lusru,
                es macht einen Unterschied, ob etwas nicht erledigt ist, oder ob Du etwas für nicht erledigt empfindest.
                Ich persönlich sehe in dem Thread beim ursprünglichen Thema keinen Klärungsbedarf mehr.

                Aber vielleicht geht es Dir auch nur darum das letzte Wort zu haben. Dazu sind alte Threads ideal.😉

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  5. Mike sagt:

    Kurzfassung: Entweder Höcke wusste nicht, von was er redet (weil ihm als Kind mal ein sehr sehr schweres Biobuch auf den Kopf gefallen ist *grins*) dann ist er einfach nur ein Depp!
    Oder er wusste, von was er redet, dann ist er ein rassistischer Depp!

    Oder seine Reden werden von seiner Domina geschrieben, um ihn maximal möglich in der Öffentlichkeit zu demütigen… oder er ist wirklich Walraff… *grins@Erzählmirnix* Ja, ich habs schamlos bei dir abgekupfert, aber diese Witze sind einfach zu gut.

    Und für alle die, welche sich hier über die Anwendung der r/K Modelle auf die Menschlichen Fortpflanzungsstrategien auslassen…
    Das ist vollkommener Schwachsinn, weil sich die Strategie nicht alleine an der Anzahl der Nachkommen festmachen lässt, sondern sich auf die gesamte Nachwuchsstrategie bezieht.
    Wusste gar nicht, dass Afrikanische Kinder sich schneller entwickeln als Europäische…

    Dass vor grade mal 5 oder 6 Generationen hierzulande die Geburtenrate genauso hoch war wie heute in manchen afrikanischen Ländern, ist bei der Anwendung dieser Theorie auch höchst intressant…. Toll, wie schnell sich ein genetisch vererbtes Merkmal ändern kann…

    Ausserdem ist die Theorie veraltet. Heutzutage sieht man die Fortpflanzungsstrategie mehr ganzheitlich im Sinne der Live-history Theorie.

    Tja…

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Mike sagt: Januar 1, 2016 um 19:46

      Deine „Kurzfassung(en)“ sind:
      B I N G O !!!
      (;-))

      Aber „live-history“ ?
      Haben wir hier nicht schon genug Nebenschauplätze?
      Ich versuche, die sich mir aufdrängenden immer herunter zu brechen, auf das, was „gerade läuft“, zu begrenzen.

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  6. maSu sagt:

    Ob etwas rassistisch ist, das ist durchaus Interpretationssache. Viel interessanter: ist es eine Meinungsäußerung und wenn ja: wer maßt sich an, darüber zu befinden, ob die Meinung in einer Demokratie zulässig wäre? Ich habe mal gelernt, dass verschiedene Meinungen – auch hässliche – notwendige Voraussetzung für die Demokratie wären.
    Aber gut, Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt ist wohl aus der Mode.

    Interessanter ist mMn wie viele Parteimitglieder diese Haltung unterstützen. Vertritt Höcke eine Mehrheit, dann ist ein Parteiausschluss ein Kampf gegen Windmühlen. Vertritt er eine Minderheit, so löst sich das Problem bei den nächsten parteiinternen Wahlen.

    Sich „reinwaschen“ mit Gutachten … das wäre lächerlich, die AfD ist in den Augen der Medien doch eh Satan persönlich.

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    • Mike sagt:

      Nu ja, jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber jeder muss auch damit leben, was andere von dieser Meinung halten.
      Und das, was Höcke da abgesondert hat, ist einfach nur vollkommen bescheuert!

      Intressant dabei ist, dass dieser Unfug schon vorher geäussert wurde, nämlich von J. Philippe Rushton 1995 in seinem Buch Race, Evolution, and Behavior. (In dem werden Kriminalität Intelligenz und ein ganzer Sack anderer Eigenschaften auf Genetische Ursachen zurückgeführt) Das Buch wurde in der Fachwelt „höchst Kritisch“ aufgenommen. (D.H. es wurde nahezu universell als kompletter Unfug aufgefasst) Gefördert wurde das durch den Pioneer Fund, eine Organisation, die dem „Wissenschaftlichen Rassismus“ zumindest nahesteht.

      Wenn Höcke sich dieses Werk zueigen gemacht hat, dann hat er definitiv rassistische Ansichten.
      Das ist hierzulande nicht illegal…

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      • Nick sagt:

        So ist es. Junk-Science.

        1. Rushton’s arguments rely on r- and K- life history theory. These designations are general descriptions of investment in reproduction and somatic tissue on opposite ends of a spectrum (r- = more reproduction/less soma and K- = less reproduction/more soma.) The problem with this notion is that it has been shown to be incorrect in a series of experiments with a wide variety of organisms. No one took this theory seriously after about 1990.

        2. Even if r- and K- theory were correct, I showed that Rushton applied it backwards. By the theory, Africans should be K- selected (K selection occurs in stable environments, such as the tropics) while r-selection was to be favored in fluctuating environments, such as the temperate zones. So by Rushton’s reasoning, Africans should be more genetically capable of intelligence, and Europeans/Asians less.

        3. Throughout his work, Rushton selectively uses examples to support his ideas. I have caught him manipulating data in unclear ways, for the purposes of making his points.

        4. Rushton requires the existence of biological races, which humans do not have. The existence of geographically based genetic variation is not the same as proving races exist, or that in life history features all Africans are different from all Europeans.

        https://bbs.stardestroyer.net/viewtopic.php?t=161914

        Natürlich ist es rassistisch, solche primitiven „Theorien“ aufzustellen denen zufolge ganze Populationsgruppen dem Tiere näher seien.

        Die Fortpflanzungsstrategien des Homo sind hochgradig adaptiv und ein r/K-Kontinuum ist schlicht nicht geeignet, sie zu erklären.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @Nick sagt: Januar 2, 2016 um 16:52

          „Natürlich ist es rassistisch, solche primitiven “Theorien” aufzustellen denen zufolge ganze Populationsgruppen dem Tiere näher seien.“
          Mitnichten, Nick, der Reihe nach:
          1. Wieso ist das „natürlich“ rassistisch“ bitte?
          „Rassismus ist KEINE NATürliche Angelegenheit, sondern eine KULTürliche weil Mensch- (und nicht Natur-) gemacht.
          2. Seit wann sind denn „primitive Theorien“ nun auch noch „rassistisch“, egal ob „solche“ oder andere primitive?
          Primitivität hat mit Rassismus zu dessen Klassifizierung nicht die Bohne zu tun, sons wäre jede Primitivität (damit auch deine Aussage hier) ein Rassismus …
          3. Wieso ist es (per se) „primitiv“, >“Theorien” aufzustellen denen zufolge ganze Populationsgruppen dem Tiere näher seien.“< wo doch inzwischen jedes Schulkind weiss, dass dem Tier nichts näher als der Mensch ist, und zwar all seine Populationsgruppen

          Fassen wir zusammen: Du hast entweder Unsinn gesagt oder konntest nicht inj Worte fassen, was du sagen wolltest – auch dann bleibt das Unsinn.
          Mach einen neuen Anlauf und achte auf deine Worte, mehr aber auf deine Denke …

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      • Nick sagt:

        Wenn Höcke sich dieses Werk zueigen gemacht hat, dann hat er definitiv rassistische Ansichten.

        Ob er sich dieses Werk zueigen macht oder nicht finde ich reichlich irrelevant, wenn er sehr explizit die Kernaussage dieses Werkes vertritt.

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  7. IULIUS sagt:

    Das Zeichen eines Glücksbringers in Verbindung mit dem abstrusen Wunsch, daß Hitler lebt.
    Zur Erinerung: Hitler hat das Zeichen jedenfalls kein Glück gebracht.
    Aber was soll uns das jetzt genau sagen?

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  8. Michaela Lusru sagt:

    @EMN
    Danke dafür, dass du den @Einsiedler in seine Einsiedelei zurückverfrachtet hast, inkl. der offensichtlich „gut gemeinten“ aber schön gemeinen Nachfrage deRS Iulius dazu:
    „Was war es, was du sagen wolltest“?

    Wer so seine offensichtlich fragile Einsiedelei verlässt und sich mit solchen Müllabsonderungen „einsamer Siedler“ hierher begibt, zeigt, dass er nicht begriffen hat, dass hier Leute disputieren, die ernste Anliegen versuchen, lustig zu erörtern und nicht unlustigen Scheiss hier zu verkneten.

    Wenn der @Einsiedler so lange „einsiedelt“ und meint, er könne nun über den „H. vom Rensteig“ wandern und hier sein eigenes Rensteiglied zum Wandern singen, muss man ihn wohl schon mal auf die Wegweiser auch auf dem Thüringer Rensteig verweisen, ja: verweisen, meinetwegen auch mit „ai“ …

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  9. Ich entschuldige mich bei allen, das ich mir die Rede von Herrn Höcke nicht angehört/durchgelesen habe, um mitreden zu können🙂

    Aber Herr Höcke scheint das Talent zu besitzen, das Menschen sich bezüglich seiner Person selbstständig in 0% oder 100%, sprich schwarz oder weiß einzuteilen. Ein Grau in Form von „da stimme ich zu, da stimme ich nicht zu“ scheint es nicht zu geben. Das muß die Spaltung der Gesellschaft sein, die Frau Merkel meinte.

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  10. Michaela Lusru sagt:

    @waschbaerforever sagt: Januar 2, 2016 um 23:05

    Eigentlich springe ich ja auch gern mal „dazwischen“, wenn nur „schwarz-weiss“ Argumente ins Spiel kommen und die millionenfachen UNTERSCHIEDE unserer bunten vielfarbigen Welt völlig draussen bleiben, aber hier muss ich dir recht geben, da läuft was schief in sieser Richtung in unserer Gesellschaft.
    Bis auf den letzten Satz, der ist so wohl falsch und müsste entsprechend der innerdeutschen und europäischen Faktenlage eher so heissen:
    „Dass muss die Spaltung der Gesellschaft sein, die Kanzlerin Merkel als Kanzlerin ALLER Deutschen (und Europäer???) nicht nur meint, sondern so intensiv betreibt …“
    Sie ist es, die das „Zwischen“ Schwarz und Weiss existierende Spektrum verkürzen will und das fast starrhalsig und agressiv betreibt, es wird nicht nur ihr auf die Füsse fallen.
    Mit Sprücheklopfen ist da nichts zu gewinnen, erst recht nicht mit pseudomuttihaften, im Tone und Gehabe der Märchenerzähler für einfache kindliche Gemüter …
    Dieses Volk ist erwachsen und möchte so angesprochen werden, und nicht wie ihr Kanzlerinnenwahlverein eingesalbt werden.
    Das ist es, was spaltet, zur Spaltung reizt, Vertrauensverlust und Ausgleichskraft behindert, Wege vernagelt statt aufzuzeigen.

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