Handlungsanweisungen.

Veröffentlicht: Januar 6, 2016 in Uncategorized

Nachdem Oberbürgermeisterin Reker gestern schon Handlungsanweisungen für Frauen herausgab, über die ich auf Facebook und Twitter einen Comic postete…

regeln

… legt jetzt auch die Seite MuslimStern „Handlungsanweisungen“ nach. Allerdings habe ich es leider nicht ganz verstanden …

stern

Womöglich könnten die Regierung und der Muslimstern ja  gemeinsame Anweisungen festlegen, da man sich ja zumindest einig ist, dass die Frauen irgendwas ändern müssen. Wäre dann übersichtlicher.

Kommentare
  1. yannaba sagt:

    Also, wenn ich ein Mann wäre, würde ich mich davon diskriminiert fühlen, immer als sabberndes Monster, dass beim Anblick einer nicht total verhüllten Frau sofort jegliche Selbstkontrolle verliert, dargestellt zu werden.

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    • Sandra Mückel sagt:

      Die sabbernden Monster konnte man schon letztes Jahr an gleicher Stelle beim HoGeSa-Mob bewundern.

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    • Kai V sagt:

      Ja, z. B. das Roth, nein das ist nicht typisch für Muslime und Nordafrikaner, aber es ist Männergewalt… Wir fragen uns immernoch ab wann Hirntod einsetzt…

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      • Zeuge Cthulhus sagt:

        Darüber könnte emn ein schönes Comic zeichnen. Linksi und Rechtsi wären in diesem Fall die beiden Amöben in Claudia Roths ansonsten hohlem Schädel, von denen die eine immer „man darf nicht pauschal ganze Gruppen beschuldigen!“ und die andere immer „Männer sind böse!“ ruft.

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    • Ja, ich finde das auch ziemlich herablassend. Leider nehmen sich die Islamisten und die Feministen da beide nix. Die einen fabulieren von Löwen und nackten Antilopen die anderen von „Männergewalt“ – so, als würden das alle Männer tun und als gäbe es kein Mittel dagegen.

      Beliebt ist bei Genderistas ja die Haltung, Männer würden dazu sozialisiert, Frauen zu belästigen. Andersherum wird ein Schuh draus: Die Sexualität, ungehemmt ausgelebt, würde bedeuten, alles anzumachen, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Vielmehr werden Männer sozialisiert, das nicht zu tun – und das funktioniert (zumindest im sog. Westen) im Großen und Ganzen ziemlich gut.

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      • turkishmaid sagt:

        > die Islamisten und die Feministen

        Das Wort als Waffe.

        Der Begriff des Feminismus mit seinem Ziel der Selbstbestimmung und gesellschaftlichen und rechtlichen Gleichberechtigung eines (durch soziales Geschlecht definierten) Teilmenge der Bevölkerung ist ein im Grunde und seines Wesens nach humanistischer, nach Gleichstellung strebender – auch wenn sich einige seiner ProtagonistInnen in der Absolutsetzung von Extrempositionen verrannt haben, ähnlich wie das z.B. mitunter auch radikale Ablehner des Verbrennens von Tabakbestandteilen tun.

        Der Islamismus hingegen strebt hingegen seinem Wesen nach Hegemonie einer (durch religiöse Anerkennung des Glaubensgebäudes des Islam definierten) Teilmenge der Bevälkerung, also nach Ungleichheit und Ungleich-Berechtigung in der Gesellschaft und im Staat. Hier ist die Verabsolutierung der Extremposition Programm und nicht unerquickliches Randwerk.

        Die beiden Begrifflichkeiten in einem Zuge zu nennen spricht für sich – bzw. gegen Dich. Die Gleichsetzung alleine lässt bereits erkennen, dass Du „den Feminismus“ durch die programmatische Ungleichheit des Islamismus so konnotieren möchtest, dass er faktisch auf die Extremen reduziert wird – und sprichst ihm damit im Grundsatz die humanistische Legitimation ab. Dadurch entziehst Du deiner eigenen Argumentation genau diese humanistische Legitimation, so dass Du dich damit genau auf die von Dir (scheinbar) abgelehnte Stufe des Möchtegern-Hegemons begibst, der die berechtigten Interessen einer als „anders“ empfundenen gesellschaftlichen Gruppe nach gelebter Gleichwertigkeit verneint.

        Wolltest Du dich ernsthaft und gewinnbringend in die gesellschaftliche Diskussion einbringen, würdest Du Worte nicht als Waffe benutzen, sondern sich um eine kanonische Verwendung der Begriffe bemühen, um reale Problematiken herauszuarbeiten. Daher lohnt auch eine weitere Auseinandersetzung mit Deiner Argumentation nicht.

        Schönes Leben noch.

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        • IULIUS sagt:

          Ein -ismus in Verbindung mit einem Glauben ist immer eine Radiklisierung dessen.
          Die Welt braucht weder einen Islamismus, noch einen Feminismus. Die Welt braucht Menschen, die miteinander reden, anstelle sich hinter ihrer Ideologie zu verstecken und diese zum rücksichtslosen Durchsetzen ihres persönlichen Machtstrebens gegenüber andere zu mißbrauchen.

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        • Nick sagt:

          Der Begriff des Feminismus mit seinem Ziel..

          Der Begriff des Nationalsozialismus mit seinem Ziel..

          sondern sich um eine kanonische Verwendung der Begriffe bemühen

          Genau um den Kanon zu diesem Thema geht es. Insbesondere war von „Feministen“ – also: dem, was real existierende Feministen ganz konkret hier vertreten – die Rede.

          Du darfst dir selbstverständlich deine ganz eigene Welt basteln.

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          • Nick sagt:

            „..ganz konkret zu dem hier behandeltem Thema vertreten“

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          • turkishmaid sagt:

            @Nick: Ach süß. Jetzt können sie sich nur noch in einen Godwin retten. Na dann ist ja alles gut :3

            Wenn man sich überhaupt auf diese Ebene herablassen möchte, lohnt sich auch hier wieder der Vergleich der Natur des angestrebten Ziels: Hier sind es gleiche Rechte für alle, dort unterschiedliche – wobei natürlich die „eigene“ Gruppe mehr Rechte haben soll, als die jeweils anderen.

            Sollest Du auf ganz konkrete Feministen oder Feministinnen Bezug nehmen wollen, dann steht Dir das natürlich frei. Nein: stünde, denn Du tust es ja nicht und stimmst in den Kanon der Wortverdreher mit ein.

            @IULIUS: Mit Deinem merkwürdugen Argument könnte man auch „gegen“ den Altruismus, den Antifaschismus, den Atheismus, den Buddhismus, den Darwinismus, den Humanismus, den Theismus, den Voluntarismus und wer weiß was alles noch anführen. Und weil es eben auf der syntaktischen Ebene verbleibt und nicht die semantische erreicht, ist es da wie dort nur eins: Zynismus.

            Wer sich hinter derlei Verbalspiegelfechterei verstecken muss, kann genau eines nicht:
            > miteinander reden, anstelle sich hinter ihrer Ideologie zu verstecken

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            • IULIUS sagt:

              @turkishmaid,
              selbstverständlich auch „Altruismus, den Antifaschismus, den Atheismus, den Buddhismus, den Darwinismus, den Humanismus, den Theismus, den Voluntarismus und wer weiß was alles noch anführen.“
              Alle haben sie gemeinsam, sie beschreiben eine Lebensart, die allen anderen überlegen sein soll. Jeder der einen -ismus vertritt fühlt sich anderen überlegen. Genau das scheint bei Dir auch der Fall zu sein.

              Jedenfalls versteckst Du Dich hinter Verbalfechtereien.

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            • gerks sagt:

              Vielleicht Antje Schrupp? Und ihrer Forderung nach besserer Erzíehung aller männlichen Kinder damit sie nicht mehr vergewaltigen wollen?
              http://www.stern.de/familie/leben/koeln—was-jetzt-zu-tun-ist–ein-gastbeitrag-von-antje-schrupp-6632962.html
              So eine „Feministin“ meinst du @turkishmaid?

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              • turkishmaid sagt:

                Was der Text von Frau Schrupp mit Deiner Aussage „damit sie nicht mehr vergewaltigen wollen“ zu tun hat, erschließt sich mir zwar nicht ganz, aber ja:

                > Bringen wir Jungen von klein auf bei, dass sie Mädchen und Frauen zu respektieren haben, dass sie nicht aufgrund ihrer Männlichkeit über ihnen stehen.

                Genau das tut meine Partnerin im Kindergarten, wenn die jungen „Herren“ mal wieder auf die Idee kommen, dass das Abräumen des Frühstückstisch doch eher die Sache „der Mädchen“ sei. Ich wurde auch so erzogen, Du nicht?

                @IULIUS Das nennt man dann wohl Kategorischerimperativismus. Ich glaub schon, dass ich da Extreminstin bin. Und ich fühle mich dabei sehr gut und mit mir im Reinen. Dabei halte ich meine Lebensart nicht für prinzipiell „überlegen“, da ich z.B. einige Anhänger des Buddhismus kenne und deren Lebensart sehr bewundere. Aber ja, ich glaube, dass es, gäbe es mehr Buddhisten und Imperativisten, dann wäre diese Welt eine bessere. Nei und Hass scheinen mir jedenfalls keine Alternative zu sein.

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                • gerks sagt:


                  Klar @turkishmaid Wir bringen den Jungen bei, dass sie Frauen zu respektieren haben. Wir bringen nicht Kindern bei, dass sie Menschen zu respektieren haben. Mädchen brauchen wir gar nichts beibringen, außer stärker zu sein? Weil die sind alle nur Opfer der allgegenwärtigen Männergewalt. So etwa?

                  Wundert mich nicht, dieses Menschen-. und Männerbild von dir.

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                • gerks sagt:

                  Und hier,mal kurz zu deinem generell „friedlichen“ Budddismus liebe @turkishmaid.
                  http://www.spiegel.de/politik/ausland/burma-in-mandalay-machen-buddhisten-jagd-auf-muslime-a-979260.html
                  Also von verengtem Weltbild kann man da nicht mehr sprechen. Das ist schon ein Tunnelblick, den du da aufweist. Den Begriff „Buddistische Kriege“ aus der Geschichte wirst du dann wohl auch nicht kennen? Ist so ähnlich wie die Kreuzzüge von Christen, oder die Zwangsmissionierungen mit dem Schwert in Europa im Namen des Kreuzes. Genauso blutig, genauso grausam, aber halt im Namen des Erleuchteten statt im Namen von Christus..
                  :

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            • Nick sagt:

              Ach süß. Jetzt können sie sich nur noch in einen Godwin retten.

              Ach süß, jetzt spielen wir mal das unbeleckte Hascherl und tun mal so, als ob wir eine reductio ad absurdum nicht von einem Nazivergleich unterscheiden können.

              Hier sind es gleiche Rechte für alle, dort unterschiedliche – wobei natürlich die “eigene” Gruppe mehr Rechte haben soll, als die jeweils anderen.

              Da kennst du dich aber aus. (nicht)

              Sollest Du auf ganz konkrete Feministen oder Feministinnen Bezug nehmen wollen, dann steht Dir das natürlich frei.

              Wie großzügig. Über Feminismus als historisches Phänomen darf also nur positiv gesprochen werden, weil alles andere ja “

              https://de.wikipedia.org/wiki/Nationaler_Sozialismus#Entw.C3.BCrfe_der_Kaiserzeit

              Im Fall des NS bestehst du darauf, den Begriff nach der real existierenden Praxis zu definieren, während du beim Feminismus darauf bestehst, dass die lange Historie der Praxis keinerlei Maßstab für den Gebrauch des Begriffes sein könne. Na, wenn das deine „Ebene“ ist..

              Sonst nimm‘ einfach „Kommunismus“, wenn dir zu „Nationalsozialismus“ zwanghaft nur Godwin einfällt.

              Sollest Du auf ganz konkrete Feministen oder Feministinnen Bezug nehmen wollen, dann steht Dir das natürlich frei.

              Heute sind wir aber großzügig. Auf Feminismus als Phänomen mit einer Geschichte darf also nur positiv Bezug genommen werden, weil doch Feminismus einfach schon per Definition „ein im Grunde und seines Wesens(sic) nach humanistischer, nach Gleichstellung strebende[s]“ Phänomen ist. Völlig egal, wie sich Feminismus entwickelt hat und entwickeln wird, er kann nur „gut“ sein.

              Wo gibt es denn die Brille zu kaufen?

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        • gerks sagt:

          Schwachsinn . Dieser „Feminismus“ der von „RapeCulture“ schwadroniert,(ähnliches Konstrukt eines Bedrohungsszenarios gegenüber der „eigenen“ Gruppe aus dem 3en Reich)
          http://fff.org/explore-freedom/article/the-big-lie-of-a-rape-culture/ hat mit dem echten Feminismus NICHTS mehr zu tun.
          Diese pauschal Männer negative Eigenschaften zusprechende Ideologie, der Misandrismus ist zu bekämpfen wo sie auftritt. Wer von „toxischer Männlichkeit“ faselt, gehört sofort als Rassist blosgestellt.
          Das EMMA und der Muslimstern sich nicht mehr unterscheiden lassen in ihrer Darstellung der „natürlichen Triebhaftigkeit DER Männer“ ist kein Zufall.
          Dieses „so lies doch die Definition von Feminismus“ ist ungefähr so hilfreich wie wenn man für den den Sowjet-Kommunismus gelten hätte lassen, dass er dem Marxismus entspricht. Feminismus WAR bis zur Mitte der 70iger noch auf dem Weg zur Gleichberechtigung und hatte bis dahin den Namen verdient getragen. Aber mit Schwarzer, der einkehrenden pauschalen Männerbeschuldigung und den vollständig Irrweg „Gleichstellung“ hat man diesen verlassen.

          Nicht umsonst gibt es in Deutschland ein reines Frauenwahlrecht für Gleichstellungs(!)beauftragte. Sowohl gewählt werden, als auch wählen ist nur zufällig weiblich geborenen Menschen möglich. Das ist wahrscheinlich „humanistisch, nach Gleichstellung strebend“ und nicht per Geschlecht diskriminierend? Es ist bereits so offensichtlich wie pervertiert diese Bewegung ist, aber es muss offenbar noch viel schlimmer werden.

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        • Es gibt diese Beiträge, die sehen zwar ernsthaft geschrieben aus, gehen aber mit extra viel Tam-Tam so weit am Thema vorbei, dass man sich fragt: Antworte ich darauf ernsthaft oder lasse ich nur eine sarkastische Bemerkung da?

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      • einsiedler sagt:

        unter den bayerischen politikern verbreitete sich im oktober eine nachricht, wonach in münchen, während den zunehmenden flüchtlingsankünften, geschätzte 200 vergewaltigungen, unzählige sexuelle übergriffe auf frauen und schlägereien in den zelten enorm zugenommen hätten.

        tatsächlich handelte es sich aber um einen bericht, der sich auf die zeit während des oktoberfestes bezog, wonach in diesen 2 wochen rund 150.000 flüchtlinge in münchen angekommen seien und deren kontakt mit den feiernden oktoberfestbesuchern erfolgreich vermieden werden konnte. die vergewaltigungen und sexuellen übergriffe auf frauen haben in der gleichen zeit drastisch zugenommen, ebenso wie die schlägereien in den bierzelten. verantwortlich für diese sexuellen übergriffe auf frauen und schlägereien in den bierzelten waren aber ausschliesslich besoffene oktoberfestbesucher. “o’zapft is!“

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        • Mika sagt:

          2014 wurden in München 147 Vergewaltigungen angezeigt. Im ganzen Jahr. Auf das Oktoberfest entfallen etwa 15. PKS für Müschen ansehen hilft.

          Aber was genau hat das mit Köln zu tun?

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    • Nick sagt:

      , immer als sabberndes Monster, dass beim Anblick einer nicht total verhüllten Frau sofort jegliche Selbstkontrolle verliert, dargestellt zu werden.

      Es ist des exakt gleichen Geistes Kind wie „wir müssen Männern [an sich] beibringen, nicht zu vergewaltigen“ – ja.

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    • gerks sagt:

      Rate mal warum ich in der Männerpartei bin @yannaba Meinst du das es anders ist wenn von Feminsten polemisiert wird, das „10% aller Männer Vergwaltiger sind“, das Männer potentielle Pädophile sind, dass Männer an Krieg , Umweltverschmutzung und an allem Über dieser Welt schuld sind? Wenn „Männer sind Schweine“ und #Killallmen als Witz betrachtet wird?
      Glaubst du ernsthaft, viele Männer haben nicht schon die Schnauze voll davon von der einen Seite wie von der anderen Seite als primitive, notgeile, schwanzgesteuerte Halbtiere betrachtet zu werden, Und ständig irgendeinen #Aufschrei hören zu müssen, in was für einer RapeCulture wir leben?
      Denkst du dass ist auch nur eine Spur anders. als der Scheiss, der über Flüchtlinge verbreitet wird. Rassismus ist immer gleich. Er wertet ab aufgrund eines nicht selbstgewählten Merkmals. (aufgrund Geburt) wie Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht. Er ist immer gleich eckelhaft. Nur bei Geschlecht, gegenüber Männern finden auf einmal viele dies gut und er wird offen verbreitet.
      Man nennt das Ganze dann auch noch „Feminismus“. Die echten Feministinnen vor 1970 rotieren bereits im Grab.

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  2. Sandra Mückel sagt:

    War die Mutter von Jesus nicht Jude so wie er?

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  3. Lomi sagt:

    Der Comic ist lustig!

    Einwand: Natürlich weckt eine sexy gekleidete Frau bei Männern auch Begierde. Klar ist, dass die Männer mit ihrer Begierde umgehen müssen und voll verantwortlich sind für ihre Taten. Aber wenn sich eine Frau sexy kleidet, ist die Situation eben auch nicht vollkommen neutral. Sexy Kleidung löst etwas aus – was – um Missverständnissen vorzubeugen, keinerlei Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung rechtfertigt. Aber es wäre naiv, so zu tun, als wäre die Situation vollkommen vergleichbar mit der, wenn eine Frau im langen Nonnengewand daherkommt.

    Diese Verhaltensregeln sind schon grotesk und absurd, das gebe ich zu. Insbesondere deswegen, da die Betroffenen in Köln ja systematisch daran gehindert worden sind, die hier empfohlene „Armlänge“ einzuhalten. So etwas ist völlig daneben und es ist eher eine Verhöhnung der Opfer.

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  4. Mika sagt:

    In Europa sperrt man Löwen hinter Gitter.

    Analog sollte man eine Diskussion darüber starten, ob man Männer, die aus verdächtigen Kulturkreisen stammen, frei laufen lassen kann. Mir gefallen Frauen in Miniröcken wirklich gut und ich schaue da gerne mal dezent hin und erfreue mich an dem Anblick. Und das war es dann auch. Vergewaltigungsfantasien habe ich dabei nicht. Das nennt man westliche Zivilisation.Wer das nicht so sieht, gehört in den Knast, oder eben heim in seinen Kulturkreis.

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    • Lomi sagt:

      „ob man Männer, die aus verdächtigen Kulturkreisen stammen, frei laufen lassen kann“

      Was sind jetzt „verdächtige Kulturkreise“ und wer definiert das? Kann man aufgrund eines Verdachts Individuen ihrer Rechte berauben, z.B. dessen, frei herumzulaufen? Wo hat das noch mit „westlicher Zivilisation“ zu tun, deren zentrale Errungenschaft in der individuellen Freiheit und der Rechtsstaatlichkeit besteht?

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      • Mika sagt:

        Würdest du Löwen in Köln frei laufen lassen? Die fressen ja nicht alle junge Frauen. Manche fressen ja einfach nur die Mülltonnen leer. Löwen haben ja auch Rechte!

        Aber gut, ich anerkenne, das es Antilopen gibt, die für Löwenrechte eintreten. Die Löwen werden das lustig finden…..

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        • Alex ii sagt:

          Wobei eine größere Trupper hungriger Löwen um die Kölner Kirche herum, vermutlich tatsächlich gegen silvestrigen Proleme eingesetzt hätten werden können.

          Denkt doch mal wer an die Tiere!

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      • gerks sagt:

        Am besten man macht es so wie in Spanien. Eigene Männergerichtshöfe, höhere Strafen für die gleiche Tat wenn sie ein Mann begeht (alles verfassungskonform?). Ausgehverbote für Männer ohne weibliche Begleitung am Abend,Nachts und gut ist.
        Das deckt dann alles ab. Weil es sind ja sowieso nur DIE Männer DAS Problem und eine Gefahr für DIE Frauen. Und nicht Menschen aufgrund von Menschenbildern die sie im Kopf haben für anderen Menschen.

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  5. Adrian sagt:

    Jetzt tun alle so als wären Sicherheitstipps eine unzumutbare Sache für Frauen.
    Vergesst bloß nicht Eure Haustüren abzuschließen – darf man das sagen oder wäre das Victim Blaming?

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      • Adrian sagt:

        Du kannst statt dessen ja gerne an potentielle Gewalttäter appellieren, bitte nicht gewalttätig zu werden. Mal schauen wie weit Du damit kommst🙂

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        • Mika sagt:

          Meine Kochmesser sind scharf wie Rasierklingen und Köche können meistens auch noch damit werfen und sie treffen sogar. Also wer mir mit Gewalt kommt, der hat ein Problem. Ist aber noch nie passiert.

          Ich mache mir halt ein wenig Sorgen um Frauen in der Öffentlichkeit. Dagegen tritt mein Mitgefühl für nordafrikanische Verbrecher ganz gewaltig in den Hintergrund. Und mal ganz deutlich: um 100 Frauen zu schützen, kann ich es mir durchaus vorstellen,auch mal einige unschuldige Afrikaner oder so abzuschieben.

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          • Adrian sagt:

            Typisches Schwanzdenken. Frauen gehören zur Gruppe, die die wenigsten Gewaltopfer stellen.

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          • Würdest Du auch unschuldige Nordmänner … äh Afrikaner, für den (wie eigentlich bewiesenen) Schutz für 99 Frauen abschieben? Oder für 98, 97, 96, ….

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            • IULIUS sagt:

              Unter 72 Jungfrauen haben die kein Interese mehr.

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            • Mika sagt:

              Mir ist schon klar, dass ich da auf demokratischem Glatteis bin. Es ist ein Dilemma. Entweder unschuldige Afrikaner oder so, oder unschuldige einheimische Frauen (Migrantinnen eingeschlossen). Eine Gruppe bekommt die Arschkarte. Ich bin dann der Pragmatiker, der sagt: dann gehen eben die Neulinge, aus deren Reihen die Gewalt kam. Gerecht ist das nicht. Umgekehrt aber auch nicht.

              Welche Kröte möchtest du fressen?

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              • Adrian sagt:

                Wie wäre es, wenn die bestraft würden, die die Taten tatsächlich begangen haben?

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              • turkishmaid sagt:

                > welche Kröte

                Jedenfalls keine der von Dir angebotenen.

                Als Individuum muss ich mich pragmatisch gegen Rechtsbrecher, gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts oder welcher Religion, schützen. Ob die dazu erforderlichen Maßnahmen mir jetzt besonders ehrenhaft erscheinen oder eher nicht, ist dabei völlig wurscht.

                Als Individuum bin ich aber nicht dafür zuständig, das Recht durchzusetzen. Dafür leisten wir uns einen Staat, der diese Aufgabe hat und dem wir qua Verfassung diese Verantwortung zugeordnet haben. Er hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die oben genannten „erforderlichen Maßnahmen“ in einem akzeptablen Rahmen bleiben, und daher auch, „Gefährder“ – gleich welcher Herkunft, Geschlecht oder Religion – in ihrer Handlungsfreiheit einzugrenzen.

                Und auch dass nicht Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer gedachten Gruppe von Tätern gemacht werden, ist – genau in dem oben beschriebenen Sinn – Teil dieser Aufgabe. Es gibt also keine Gruppeninteressen, die gegeneinander abgewogen werden müssten, sondern nur individuelle Opfer, die der dafür zuständige Inhaber des Gewaltmonopols schützen muss – und individuelle Täter, denen er zeigen muss, wo der Hammer hängt.

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                • Da bräuchte ich mal eine Quellenangabe, die besagt, dass wir dem Staat aufgetragen haben Menschen VOR einer Tat mit Einschränkung ihrer Freiheiten zu bestrafen.

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                  • turkishmaid sagt:

                    Da bräuchte ich mal einen Anhaltspunkt, warum ein wirkungsvoller Schutz für potentielle Opfer mit Einschränkungen für die Freiheit anderer einhergehen sollte – außer eben der Einschränkung der Freiheit, sich wie Arschlöcher zu verhalten.

                    Aber in der Tat: Ich warte schon auf die allfälligen Forderungen nach gruppenbezogener Einschränkung der Bewegungsfreiheit und zusätzliche, sonnlose Überwachung auf Vorrat für alle.

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                    • IULIUS sagt:

                      @turkismaid,
                      weiter oben beschreibst Du Dich als Kategorischerimperativismus und forderst hier andere einfach mal prophylaktisch ihrer Freiheit zu beschränken.
                      Warum gehst Du dann nicht mit gutem Beispiel voran, sperrst Du Dich selber ein und schmeißt den Schlüssel weg.

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        • david sagt:

          Du kannst statt dessen ja gerne an potentielle Gewalttäter appellieren, bitte nicht gewalttätig zu werden.

          Ja, lieber Vergewaltigern beibringen, nicht zu vergewaltigen. Lehrt uns doch der Feminismus, dass das viel effektiver wäre.

          Für die Anmaßungen, Flüchtlingen ein paar Verhaltensregeln mit auf den Weg zu geben, wurde man allerdings in letzter Zeit in der Luft zerrissen. Wie können Deutsche (Männer!) es wagen, anderen etwas über den Umgang mit Frauen erzählen zu wollen, wo es hier immernoch nackte Haut und sexuelle Anspielungen in der Werbung gibt? Erst Objektifizierung von Frauen, und dann noch Rassismus gegen Flüchtlinge! #Aufschrei

          http://www.buzzfeed.com/philippjahner/post-feminismus

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    • Hana Mond sagt:

      Sicherheitstipps sind nicht verkehrt, nichtmal „eine Armlänge Abstand halten“ ist grundsätzlich verkehrt. Aber das als Tipp zu geben im Kontext, dass _die Täter_ aktiv die Armlänge durchbrochen haben, ist einfach nur zynisch.

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  6. Alien sagt:

    Ich wusste gar nicht, dass sich Löwen mit Antilopen paaren. Oder ist Fressen etwa das gleiche wie Sex? Und seit wann gibt es nicht-nackte Antilopen?
    Wie kann es eigentlich sein, dass es gemischte Hallenbäder, Freibäder, FKK-Strände und Saunen gibt, und dort trotzdem nicht täglich hundert Frauen vergewaltigt werden? Was sind das nur für willensstarke selbstbeherrschte Männer, die dort hin gehen? Haben die bei Gurus gelernt?
    Wenn sich bei einem Mann was regt, muss er dann die Ursache vergewaltigen, oder gilt das nur für Mitglieder des Muslimsterns?
    Wer oder was ist überhaupt der Muslimstern?

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  7. RW sagt:

    „Zum Thema Schutz vor Onlinebetrug gibt es einen Verhaltenskatalog; zu den Regeln gehört es daß man sein Bankkonto mit einem guten Passwort absichert und nicht ungeprüft auf jeden Link klickt der per eMail eintrifft.“

    „Waaas??? Aufschrei! Wir sollten lieber den Tätern beibringen daß man fremde Bankkonten nicht leerräumt! Überhaupt sind alle Russen potenzielle Phisher!“

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    • Mika sagt:

      Und was genau hättest du jetzt den Frauen in Köln geraten?

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      • Frank sagt:

        Bodenlange, sackartige Gewänder, die keine Körperkonturen erahnen lassen.
        Falsche Bärte ankleben, oder wahlweise auch den ganzen Kopf verhüllen.
        Sind die Augen sichtbar, können möglichst dunkelfarbige Kontaktlinsen von Nutzen sein.
        Bei dem ganzen Mummenschanz sollte man aber beachten, dass Tierkostüme (Esel, Schaf, Ziege…) nicht anzuraten sind!

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        • Deli sagt:

          Aber ich bin da für Gleichberechtigung! Wenn nur Frauen so rumlaufen, wissen die „potentiellen Vergewaltiger“ ja immer noch, dass es sich bei dem verhüllten Wesen um eine Frau handelt.
          Ich fordere für Männer und Frauen gleichermaßen die Burka! Nur so gibt es wahre Gleichberechtigung und Sicherheit.

          Zu den Stimmverzerrern kommen wir dann später, das ist Stufe 2…

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      • turkishmaid sagt:

        > was genau hättest du jetzt den Frauen in Köln geraten?

        Pragmatischen Selbstschutz durch rasches Entfernen aus der konkreten Gefahrensituation, bzw. aktives Vermeiden solcher. Nicht hingegen, wie Frank polemisiert, präventive Überreaktionen.

        Spannender allerdings fände ich die Frage, was genau man den Sicherheitsorganen in Köln nun hätte raten können. Ich würde mal mit etwas mehr Transparenz und Selbstkritik anfangen…

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        • Anneliese Müller sagt:

          pssst….das ist die *Polizei*…die kann nix dafür…das waren doch die Andern…
          http://www.gdp.de/gdp/gdpnrw.nsf/id/KG_Koeln_So-arbeitet-Polizei-nicht-

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          • turkishmaid sagt:

            Genau das meinte ich. Auch Spuren von Realitätsbezug reichen doch aus, zu erkennen, dass hier alle von der Situation überrascht worden sind, wie der sprichwörtliche Bauer im Schlaf. Und es ist traurig, dass unsere pluralistischen Strukturen es nicht hergeben, zu sagen:

            „Wir waren auf die zu solchen Ereignissen übliche Situation eingestellt und wurden von den Ereignissen überrascht und überollt. Unser Mitgefühl ist bei den Opfern und wir werden alles im rechtsstaatlichen Rahmen mögliche tun, die Tätrer zur Verantwortung zu ziehen und derlei in der Zukunft zu verhindern.“

            Sehr traurig.

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            • IULIUS sagt:

              Das ist Bullschit.
              Die Polizei hat das getan, was sie am Besten kann, bei Problemen schnell woanders hinrennen und wenn das nicht hilft wegsehen.

              Über 200 anwesende Polizisten und die wollen nichts gesehen haben? Haben die alle ein Blindenbinde getragen? Das geht gar nicht, zumal auch eine Polizistin in Zivil überfallen wurde.

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              • Frank sagt:

                Sorry IULIUS, aber _das_ ist Bullshit. Ich weiß ja nicht, wo du wohnst und welche Erfahrungen du mit der Polizei schon gemacht hast, aber zumindest in Hamburg läuft das anders. Kollektive Strafvereitelung im Amt zähle ich mal zu Hirngespinsten. Wenn du mal deine Phantasie strapazierst und dir eine öffentliche Silvesterfeier mit mehreren 1000 Menschen vorstellst, die grölen, saufen und böllern und dann nur 200 Beamte dabei sind, die mit vielem rechnen, aber eben nicht mit dieser Lage, dann kannst du zu dem Schluss kommen, dass die wirklich erst Kenntnis erlangt haben, als die Anzeigen eintrudelten. Dein Bild von der Polizei ist mindestens merkwürdig, und entbehrt jeder Grundlage.

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                • IULIUS sagt:

                  Sorry, aber auf einen Polizeibeamten kamen vielleicht 10 Personen. Da soll man nichts mitbekommen?
                  Du vergißt, der Vorplatz war vorher geräumt worden. Die Zahl der Menschen war daher überschaubar. Oder habe ich da etwas nicht richtig mitbekommen?

                  Nicht mal bei der Zivilpolizistin hat es eine Festnahme gegeben. Normalerweise sind die nicht alleine unterwegs.

                  Ich denke die Polizei hat das sehr wohl mitbekommen, ist nur nicht eingeschritten.
                  Eine Polizeitaktik ist z. B. Straftäter erst einmal laufen zu lassen um sie dann später gefahrlos einzusammeln. Das macht man aber nur bei schon abgeschlossenen Straftaten, bei denen keine weitere akute Gefährdung ausgeht.

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                  • Frank sagt:

                    Letztendlich weiß wohl noch keiner, wann und wo genau die Taten begangen wurden. Also alles Spekulationen. Ich halte es nur für falsch, einer gesamten Berufsgruppe vorsätzliches Fehlverhalten vorzuwerfen. Wenn man sich die Anzeigen gegen Polizeibeamte ansehen würde (kannst du ja mal tun, ich glaube du googelst ganz gern), wird man wohl eher auf ein Zuviel an Aktivität stoßen, als zuwenig. Besonders, wenn eine Kollegin angegangen wird. Nochmal: Ich bin mir sicher, dass die schlicht überfordert waren.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Ich bin mir sicher, dass die schlicht überfordert waren.“
                      Da stehe ich Dir voll dabei. Es gibt aber auch noch viele Andere, die von Arbeit überfordert sind.

                      Wenn Polizisten tätig werden dann meistens nur, wenn sie einen Auftrag dazu bekommen.
                      Was die Polizei sich dann manchmal da leistet mag man mit „Überforderung“ abtun können. Das ist aber nicht die gesamte Wahrheit.

                      Ein Problem ist, wie oft sieht man heutzutage Polizisten im Stadtbild? Im Grunde rasen die nur mit ihren Autos an einen vorbei, aussteigen tun sie dann nur am Einsatzort und verschwinden sogleich wieder. Den Polizisten fehlt schlichtweg praktische Erfahrung. Die wissen gar nicht wie sie sich (ohne Auftrag) richtig verhalten sollen. Das ist denen da richtig auf den Fuß gefallen.
                      Die Polizisten jetzt für ihr Fehlverhalten erheblich abzustrafen wäre sicher auch der falsche Weg. Das primäre Problem sind diejenigen, die die Ausbildung und den Einsatz der Polizisten steuern.

                      Die Fragen zu den Problemen die ich anspreche werden ja auch gestellt.

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                    • IULIUS sagt:

                      In den Nachrichten kam gerade, daß die Polizei sehr wohl darüber informiert war, was da los war, auch wie intensiv die Straftaten begangen wurden.

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        • Mika sagt:

          Na dann bring dich mal in Sicherheit, wenn du von 20 Leuten umringt und bedrängt wirst. Gute Idee von dir. Hilft den Opfern bestimmt weiter.

          Du versteckst dich hinter dem Staat, der die Kontrolle verloren hat. Ab sofort haben Frauen also Ausgangssperren an bestimmten Tagen und Orten. Find ich nicht toll. Echt nicht

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          • Frank sagt:

            Muss ich jetzt schon während des (sehr langsamen) Schreibens auf F5 drücken? Die 20 Leute klingen ja wie abgesprochen🙂

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            • Mika sagt:

              Zufall🙂

              Aber mal so ne Idee, was wäre denn in Texas passiert, wenn 1000 Schwarze öffentlich auf Frauen losgegangen wären?

              Oder stellen wir uns mal vor, 1000 Deutsche machen das in Istanbul?

              Und was passiert, wenn jetzt 10 IS Mörder bei so ner Gelegenheit auftauchen und Leute umbringen?

              Ich bin heilfroh, auf dem Land zu leben.

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        • Frank sagt:

          @turkishmaid

          Unsere beiden Vorschläge sind Unsinn. Der Unterschied: Mein Unsinn war beabsichtigt, um die Ratschläge des „Muslimsterns“ noch zu toppen.

          „Pragmatischen Selbstschutz durch rasches Entfernen aus der konkreten Gefahrensituation“

          Das haben die betroffenen Frauen bestimmt nicht versucht. Die sind freiwillig stehen geblieben, oder wie? Dein pragmatischer Selbstschutz durch rasches Entfernen aus der konkreten Gefahrensituation (ich nenne das mal kurz: abhauen) ist natürlich bei Gefahr fast immer das Beste, aber wenn 20 Leute um dich herumstehen und den Überraschungsmoment auf ihrer Seite haben, wird es sehr schwer mit dem Weglaufen. Nachträglich Verhaltenstipps für eine (zumindest hier in Deutschland) völlig neue Situation zu geben, ist Blödsinn. Was soll ich jemanden raten zu tun, wenn ein Meteor über ihm einschlägt? Nicht dort hinzugehen, wo er einschlägt? Zu Hause bleiben? Genau. Man kann sich nur vor Gefahren schützen, die man kennt. Onlinebetrug ist bekannt. Maßnahmen dagegen auch. @RW hat anfangs angedeutet, dass man damit hätte rechnen müssen. @Mika hat ihm dann die berechtigte Frage gestellt, was er den Frauen geraten hätte, wo die Gefahr für ihn ja so offensichtlich war. War sie eben nicht, das ist der Punkt.

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  8. david sagt:

    Bitte lesen:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/koeln-eine-armlaenge-empoerung-1.2806458

    Ob ein Löwe eine gut verkleidete Antilope angreifen würde, ist wirklich eine spannende Frage. Ich denke, die Antilope hätte durchaus gute Chancen, wenn sie die den Jagdinstinkt des Löwen triggernden Schlüsselreize verbergen kann.
    Löwen (oder auch z.B weiße Haie) greifen auch Menschen eher selten an, da sie einfach nicht wie das typische Beuteschema aussehen.

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  9. relativabsolut sagt:

    Wer lässt eigentlich Religionen frei rumlaufen mit ihrem Gedankengut? Kann man die nicht auf Armlänge distanzieren, so ab der Heliosphäre😉

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    • relativ sagt:

      Man kann die Reker ja verstehen, dass sie solche Tipps gibt😉 Ich mein, wenn die Polizei schon die Menschen warnt vorsichtig zu fahren bei Schnee und Glätte. Nicht aus zu denken würde sie das nicht machen, dann heizen vielleicht alle mit 3oo über die Autobahn😀 Der Mensch ist nun mal blöd. Aber hier ist das Problem doch der Mann, nicht die Frau.

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  10. Ich find beim Muslimstern auch sehr bezeichnend:
    Aber aus westlicher Sicht betrachtet, sind diese Menschen perfekte Beispiele für eine gelungene Integration. Sie haben Demokratie und Freiheit verinnerlicht; gemeinsam und mehrheitlich haben sie sich in der Nacht entschieden in Freiheit zu leben und am gesellschaftlichen Leben in Deutschland teilzunehmen. Ihr einziger Fehler war es, Frauen ungefragt “unsittlich” berührt zu haben.

    Massengrabschen hat also was mit unsere Demokratie und Freiheit zu tun.
    Ich lerne daraus Demokratie und Freiheit sind bööööse!

    Demokratie und Freiheit also immer schön auf Armlänge Abstand halten!

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    • Lomi sagt:

      „Demokratie und Freiheit also immer schön auf Armlänge Abstand halten!“

      Kein schlechter Plan, so kann man auch irgendwann mal CDU-Innenminister werden ^^

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      • einsiedler sagt:

        wenn mehrheit siegt und unverstand entscheidet – demokratie nüchtern betrachte:
        demokratie ist, wenn die mehrheit der deutschen wähler (wutbürger, ängstliche bürger, rassisten, nazis usw.) bei den bundestagswahlen 2017 z.b. die afd (alternative für deutschland) an die macht gewählt hat. die demokratisch gewählte afd bildet dann die neue regierung. pressefreiheit und demonstrationsrecht werden künftig eingeschränkt, und die medien von der neuen regierung zensiert. alle flüchtlinge und migranten ohne gültige aufenthaltsgenehmigung werden sofort in ihre heimatländer abgeschoben. neue gesetze, zum wohle des deutschen volkes, werden verabschiedet und deutschland verändern.
        wenn nur jeder vierte deutsche mit der afd sympathisiert und jeder von ihnen am wahltag seine stimme der afd gibt und die wahlbeteiligung gerademal bei 50 prozent liegen würde, dann hätte deutschland eine demokratisch gewählte afd als neue regierung. wir bekommen dann wieder unsere deutsche mark, wir sind nicht mehr das weltsozialamt, fremde schulden werden nicht mehr auf deutsche bürger abgewälzt und unsere kinder werden zu guten patr(id)ioten erzogen.
        nüchtern betrachtet verfolgen mich diese demokratischen wahnvorstellungen tag und nacht und ich stelle wieder fest, dass besoffen wirklich alles erträglicher ist. ich sehe was die demokratischen wahlen in polen, ungarn, norwegen und finnland angerichtet haben. die muslimbruderschaft war dank der ersten demokratischen wahlen 2012 in ägypten an der macht und die türken haben ihren kalifen erdogan auch demokratisch gewählt.
        wenn ich an die, vom westen, erzwungenen regimewechsel im irak und libyen denke, an in zukunft vielleicht mögliche demokratische wahlen in syrien (alle oppositionsparteien wollen keine demokratie, sondern eine islamische regierung), wenn ich mich an die teufel saddam hussein, muammar al-gaddafi und baschar al-assad erinnere, fällt mir nur ein: “der teufel, den man kennt, ist oft besser zu ertragen, als der teufel, den man noch nicht kennt!” ich denke, ich werde mir jetzt schnell wieder einige wodka genehmigen.

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        • Mike sagt:

          Einsiedler, nicht ganz so dunkel…
          Für viele Sachen wäre eine 2/3 Mehrheit im Bundestag und Bundesrat notwendig. Zur Not würgt das BVerfG das schlimmste ab. (das BVerfG hat eine enorm mächtige Stellung in der Verfassung, die nicht so einfach ausgehebelt werden kann wie in anderen Ländern).

          Ansonsten… ich würde mal ein bissle Kaffee vorschlagen, paar nette Feel-Good-Filmchen bei Netflix runterladen, bis der Kater wieder weg ist… dann sieht die Welt schon wieder anders aus.

          Ich weiss, kein Alkohol ist auch keine Lösung…

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        • Keine Panik, Adolfs folgsame Deppen werden die Macht nicht so bald an sich reissen. Im Gegensatz zu den Türken und Ägyptern hat das deutsche Volk schon 1933 seine Reife bewiesen, indem es Hitler die demokratische Legitimation _nicht_ erteilte.

          Und in Syrien dürfte die Baath-Partei (=“das Assad-Regime“) die nächste Wahl gewinnen:

          The survey, published on Thursday, asked: “Should world powers demand Bashar Assad to leave?” At least 28 percent from 21,314 respondents have voted “Yes” so far, while the majority – 72 percent – have said “No”.

          https://www.rt.com/politics/official-word/320261-assad-france-poll-figaro/

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        • turkishmaid sagt:

          ja, lieber einsiedler! was wir an wutbürgertum gerade erleben rührt auch grundlegend an meinem vertrauen zur demokratie. aber leider haben wir nix besseres. und, wie mike schon sagt, haben die mütter und väter des grundgesetzes ja nach kräften versucht, die nahezu zwangsläufig erscheinende entwicklung mindestens zu behindern. dass wir dem nicht blind vertrauen dürfen, zeigen ungarn und polen. also lieber nicht zur flasche greifen, sondern der leisen, hilfsbereiten mehrheit auch zur sichtbarkeit verhelfen und montags eben anderswo spazieren gehen.

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  11. themalgot sagt:

    Was eigentlich mal diskutiert werden müsste, ist der nun mal durch Oberflächlichkeiten gesteuerte Sexualtrieb des Mannes, ohne gleich in empörtem Gekreische zu verfallen, man würde damit Frauen Kleidungs- und Verhaltensvorschriften machen. Ich als Mann, dem gegenüber Frauen dutzende Verhaltensvorschriften gemacht werden, verstehe die geheuchelte Empörung nicht, mit der Frauen darauf immer reagieren.

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    • gerks sagt:

      Sag mal , ist mit dir irgendwas nicht in Ordnung? Hat irgendjemand dich zum Sprecher aller Männer ernannt oder so etwas? „, ist der nun mal durch Oberflächlichkeiten gesteuerte Sexualtrieb des Mannes“ Wenn dein Geschlechtstrieb durch Oberflächlichkeit gesteuert wird, dann fang bitte bei dir an. Aber nimm nicht alle zufällig ebenfalls männlich geborenen Menschen in Geiselhaft
      Ich verbiete mir langsam diesen offenen Geschlechterrassismus. Wäre das dieser Satz: „ist der nun mal durch Oberflächlichkeiten gesteuerte Sexualtrieb des Schwarzen, ohne gleich in empörtem Gekreische zu verfalle“ dann wäre sofort der Teufel los.

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    • vonsoundso sagt:

      Interessant. Welche dutzende Vorschriften werden Männern den gemacht?

      Und inwiefern sind sie damit vergleichbar, das Frauen scheinbar nicht die gleichen Freiheiten genießen wie z.B. unbesorgt abends unterwegs sein, beim Weggehen sein Getränk nicht im Auge behalten müssen etc. (also alles Dinge, die den meisten Männern im Alltag gar nicht einfallen würden)?

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  12. Mike sagt:

    Ich hätte da mal eine Frage: Hat der Muslimstern eine Zeitmaschine?
    Oder woher wissen die, wie Maria gekleidet war?

    Und noch eine ganz blöde Frage: Irgendwie war die Neujahrsnacht ein bissle frisch. (Gut, nicht unbedingt „Kalt“) Ich halte es für eher unwahrscheinlich dass die Mädels in Kölle in Hotpants ohne Slip und Spagettiträger-Shirt Typus Bauchfrei rumgelaufen sind…
    .
    .
    .
    Libe Muslimsternler… Seid ihr so unfassbar blöde oder tut ihr nur so? Dass ist so deppert, dass es kracht!

    Immer wenn man denkt, der Rekord beim Dummheitslimbo ist erreicht, kommt irgendwer an und stellt eine neue Höchstleistung auf.

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  13. Ochmonek sagt:

    Wie war denn Maria bekleidet? Soweit mir bekannt ist, ist davon nichts überliefert. Gab es damals eigentlich schon Slips?

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  14. maSu sagt:

    Hmm schwierig. Einerseits: Zieht eine Frau sich sexy an, dann muss sie sich über Pfiffe usw. nicht wundern – auch wenn die typischen Femi-IdiotX dann schon von „Microaggressions“ kreischen.

    Andererseits: Kommentare (egal ob positiv oder negativ) sind das Eine. Anfassen ist was anderes und da muss Mann sich im Griff haben und auf das Einverständnis der Frau warten.

    D.h. es ist schon was dran, dass Frauen eben schauen müssen, wie sie sich benehmen, da es gewisse Reaktionen hervorrufen könnte (gilt für Männer ebenso). Diese Reaktionen dürfen nur nicht eine gewisse Grenze überschreiten.

    Wenn ich zB nicht ausgelacht werden will, dann sollte ich als Mann eben besser keinen Minirock mit massiv behaarten Beinen kombinieren. Welch Wunder.

    Ich finde daher den Anspruch mancher Femi-IdiotX, dass nicht einmal Pfiffe oder Kommentare erlaubt sind daher völlig absurd.

    Ebenso wie ich den Anspruch mancher konservativen Menschen, dass die Frau sich eben nicht so und so hätte kleiden sollen, wenn sie Grabscher usw. nicht gewollt hätte, eben auch absurd.

    Manchmal frage ich mich, wie unsere Gesellschaft so weit – also aus der Höhle hinaus – kommen konnte, wenn es nur schwarz und weiß, aber bloß kein grau geben kann.

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    • vonsoundso sagt:

      „Zieht eine Frau sich sexy an, dann muss sie sich über Pfiffe usw. nicht wundern – auch wenn die typischen Femi-IdiotX dann schon von “Microaggressions” kreischen.“

      Hier ist das Problem: Die Grenze zwischen „sexy“ und „normal“ liegt im Auge des Betrachters. Die meisten Menschen finden es völlig normal, wenn eine Frau Haut zeigt. Wenn sie in Top und kurzen Shorts unterwegs ist, fühlen sich komischerweise nicht alle Männer provoziert, ihr irgendetwas hinterherzurufen.
      Andererseits werden Frauen selbst dann belästigt (und ja, dazu zählen auch Kommentare und Pfiffe, also Catcalling), wenn sie völlig bedeckt sind. Was nun? Muss eine Frau täglich einen Balance-Act aufführen um ja niemanden zu provozieren?

      „Ich finde daher den Anspruch mancher Femi-IdiotX, dass nicht einmal Pfiffe oder Kommentare erlaubt sind daher völlig absurd.“

      Wirklich? Pfiffe und Kommentare sind also eine völlig logische und unvermeidbare Reaktion auf nackte Haut? Wie kommen Sie darauf?
      Sie deuten außerdem an, dass das ja „noch in Ordnung“ ist, weil damit scheinbar keine Grenze überschritten wird. Richtig schlimm wird es erst beim Anfassen. Aber liegt es wirklich an Ihnen, zu entscheiden, wann eine Grenze überschritten wird? „Reg dich ab! Alles ist in Ordnung solange er dich nicht angefasst hat. Ist doch ok, dass er dir von seinem Auto aus zuruft, was er mit deinem Arsch anstellen würde!“ Nein, so einfach ist das nicht.

      Ein respektvoller Mensch wird sich keine Pfiffe oder Bemerkungen erlauben, egal wie die andere Person gekleidet ist. Das Problem liegt also nie in der Kleidung selbst, sondern im unangebrachten Verhalten. DAS sollte man anprangern und nicht die Kleiderwahl.

      „Wenn ich zB nicht ausgelacht werden will, dann sollte ich als Mann eben besser keinen Minirock mit massiv behaarten Beinen kombinieren. Welch Wunder.“

      In meiner Schulzeit wurden Leute ausgelacht, wenn sie sich keine Markenklamotten leisten konnten. Nach Ihrer Logik könnte man jetzt dagen: „Wenn du nicht ausgelacht werden willst, dann solltest du besser nicht in deinem hässlichen No-Name-Outfit rumlaufen. Welch Wunder.“ Aber das Problem wird dadurch nicht gelöst.

      Was eine Person (im legalen Rahmen) anhat, sollte NIE als Rechtfertigung für respektloses Verhalten dienen.

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      • IULIUS sagt:

        Die Frage ist doch in welcher Welt willst Du leben? In einer wo alles bis ins kleinste Detail vorgeschrieben ist oder in einer freien Welt?

        Hast Du Dich schon mal gefragt, wer in einer vorgeschriebenen Welt die Regeln bestimmt? Wenn es die falsche Person ist werden einem die Regeln nicht gefallen. Das kann kann ich garantieren.

        Zu einer freien Welt gehört es auch anderen Menschen Komplimente zu machen. Um etwas anderes handelt es sich bei Pfiffen und Nachrufen meistens nicht. Da könnte man mal darüber nachdenken, wer die Unperson wirklich ist. Diejenige die Komplimente macht, oder die Person, die vorschreiben will, wer ihr Komplimente machen darf.
        Zum Anfassen kommt es doch äußerst selten bis gar nicht. Und kaum in Situationen, die mit Pfiffen und Nachrufen in keinem Zusammenhang stehen.

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        • IULIUS sagt:

          Das letzte „keinem“ weg und anstelle „in“ ein „im“.

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        • vonsoundso sagt:

          „Die Frage ist doch in welcher Welt willst Du leben? In einer wo alles bis ins kleinste Detail vorgeschrieben ist oder in einer freien Welt?“

          Wir leben doch schon in einer Welt, in der viele Dinge vorgeschrieben sind, die das zusammenleben der Menschen regeln. Du darfst dich einer fremden Person z.B nicht einfach auf den Schoß setzen. Es gilt auch als äußerst unangebracht, fremde Menschen anzuschreien, aufdringlich Fragen zu ihrem Privatleben zu stellen, sie anzugaffen wie ein Tier im Zoo, ihnen auf den Leib zu rücken etc.
          All diese Dinge sind für uns völlig normal und vernünftig. Sie sind dazu da, persönliche Grenzen zu wahren.
          Um etwas anderes geht es hier nicht.

          „Zu einer freien Welt gehört es auch anderen Menschen Komplimente zu machen. Um etwas anderes handelt es sich bei Pfiffen und Nachrufen meistens nicht.“

          Ach ja, hier haben wir das typische „Hey Ladies, Catcalls are compliments, deal with it“.
          Würdest du dich unterdrückt fühlen, wenn eine Frau dir sagt, dass es für sie absolut nicht OK ist, wenn du ihr „Geile Titten!“ hinterherrufst? Ist doch nur ein Kompliment (aus deiner Sicht). Sie soll sich bloß nicht so anstellen. Schließlich hast du das Recht auf freie Meinungsäußerung, nicht wahr?

          Es gibt einen SEHR großen Unterschied zw. Komplimenten und Pfiffen/Nachrufen, also Catcalling. Bitte tu nicht so, als wäre es das Gleiche.
          Beispiel:
          http://viralwomen.com/post/this_comic_perfectly_shows_the_difference_between_sexual_harassment_and_compliment

          Ein aufrichtiges Kompliment ist doch dazu da, um der anderen Person ein gutes Gefühl zu geben. Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass es den Leuten, die einer völlig fremden Frau Kommentare über ihre Figur hinterherrufen, sehr um deren Wohlergehen geht. Und wenn doch, dann würden sie ja sofort aufhören nachdem klar geworden ist, dass sie sich dadurch unwohl fühlt. Glaub mir, es ist ein richtig mieses Gefühl wenn du nur von A nach B willst und merkst, dass du nicht in Ruhe vorbeigehen kannst, ohne einen Spruch abzukriegen.

          „Da könnte man mal darüber nachdenken, wer die Unperson wirklich ist. Diejenige die Komplimente macht, oder die Person, die vorschreiben will, wer ihr Komplimente machen darf.“

          Hm. Du fühlst dich doch bestimmt geschmeichelt, wenn deine Freundin dir sagt, wie knackig dein Hintern in der neuen Jeans aussieht. Würdest du dich genauso geschmeichelt fühlen, wenn ein Vorgesetzter/Arzt/Fremder die selbe Bemerkung macht? Bist du eine Unperson, weil du solche Kommentare nur im bestimmten Kontext (!!!) und nur von bestimmten Leuten angebracht findest? Darf sich der Fremde aufregen, dass du ihm vorschreibst, wer dir solche „Komplimente“ machen darf

          „Zum Anfassen kommt es doch äußerst selten bis gar nicht. Und kaum in Situationen, die mit Pfiffen und Nachrufen im Zusammenhang stehen.“

          Ich kann das natürlich nicht pauschalisieren. Aber mir (und einigen meiner Freunde) ist es schon passiert, das ein Mann aufgestanden und eine Weile hinterher gegangen ist, nachdem er keine Reaktion auf sein „Pssst! Hey! Na, wie geht’s? Wo gehst du hin? Warum antwortest du nicht? ich hab doch nur Hallo gesagt! Hey! Warum sagst du nichts?“ bekommen hat. Zum Glück war ich immer in einer Menschenmenge unterwegs und konnte dort abtauchen. Aber es ist kein gutes Gefühl. Zum Anfassen kam es nicht.
          Worauf ich hinaus will: Es muss gar nicht zum Äußersten kommen, damit Grenzen überschritten werden.

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          • IULIUS sagt:

            Bei Gesprächen gibt es immer einen Sender, der etwas bestimmtes rüberbringen will und einen Empfänger, der bestimmtes empfangen will. Das Problembei Verständigungsschwierigkeiten liegt sehr häufig nicht am Sender, sondern am Empfänger. Insbesondere dann, wenn er partout etwas falsch verstehen will. Ist ja auch viel einfacher.

            Interessant, daß Du meine These unterstützt, dann aber mit dem Spruch kommst, Es muß gar nicht erst zum äußersten kommen.

            Vielleicht bist Du einfach nur falsch geeicht und solltest ein wenig toleranter werden.😉
            Wenn Dir etwas nicht gefällt ignorieren, anstelle einen Grund suchen sich aufzuregen.

            Du hättest vielleicht mal antworten, ein Schritt auf ihn zugehen und dem Typen bescheid geben sollen. So etwas kann ungemein befreiend sein. Hilft Dir auch aus Deiner Opferrolle rauszukommen.

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            • vonsoundso sagt:

              „Interessant, daß Du meine These unterstützt, dann aber mit dem Spruch kommst, Es muß gar nicht erst zum äußersten kommen.“

              Hm. Ok, mein Beispiel hatte wirklich nichts mit Catcalling zu tun, das in körperliche Belästigung ausgeartet ist.

              „Vielleicht bist Du einfach nur falsch geeicht und solltest ein wenig toleranter werden.😉
              Wenn Dir etwas nicht gefällt ignorieren, anstelle einen Grund suchen sich aufzuregen.

              Sehr interessante Antwort. Gegenüber wem oder was sollte ich denn toleranter werden?

              Der Tipp mit dem Ignorieren ist wirklich super hilfreich:) Endlich muss ich nicht mehr gezielt nach Dingen suchen, über die ich mich aufregen kann wie bisher. Probleme einfach ignorieren, dann verschwinden sie von allein. Danke! Wie genial ist das denn:)

              „Du hättest vielleicht mal antworten, ein Schritt auf ihn zugehen und dem Typen bescheid geben sollen. So etwas kann ungemein befreiend sein. Hilft Dir auch aus Deiner Opferrolle rauszukommen.“

              Ich danke dir für diesen klugen Ratschlag. Wieso bin ich (und viele andere Frauen) nicht schon früher darauf gekommen?
              Glaub du denn, dass ich das nie versucht habe?
              Spoiler: Aufdringliche Typen, die Frauen unaufgefordert folgen, lassen sich dadurch nicht abwimmeln. Die Rückmeldung wird erst recht als Aufforderung zum Anbaggern gesehen. Und wenn man das Gespräch höflich abbrechen will, wird das Gegenüber im Schlimmsten Falle unfreundlich. Und es garantiert auch nicht, dass der Typ weggeht. Alles schon erlebt. Nicht gerade optimal, wenn man einfach nur in Ruhe durch die Stadt gehen will. Ohne das ein Fremder mehrere Häuserblocks folgt.
              Selbst Flyer-Verteiler haben so viel Anstand, sich nicht aufzudrängen, wenn die andere Person null Interesse zeigt und einfach vorbeigehen will.
              Aber vielleicht war ich einfach nur falsch geeicht und wollte partout etwas falsch verstehen. Wer weiß.

              Opferrolle, soso. Um es mit den Worten des lyrischen Wunderknaben Alligatoah auszudrücken:
              „Ob ich Empathie hab? Nee, ich bin geimpft.“ Ich denke das Zitat beschreibt deinen Kommentar ziemlich gut.

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              • IULIUS sagt:

                Tolleranter: daß Dir jemand nachpfeift oder Dich gut findet.

                Typen, die Dir hinterherkommen haben eher ein extrem schwaches Selbstbewußtsein. Die rennen Dir hinterher, weil Du Dich wie ein Opfer verhältst. „Zum Glück war ich immer in einer Menschenmenge unterwegs und konnte dort abtauchen. Aber es ist kein gutes Gefühl.“ Du hast Angst gezeigt. Ich denke, wenn auf solch einen Typen – aggressiv – zugehst zerstörst Du umgehend seinen „Mut“ und der verschwindet selber in der Menschenmenge.

                Höflichkeit ist nicht immer angebracht. Sie kann als Zeichen von Schwäche und wie Du selber sagst als Aufforderung angesehen werden, bzw. als Interesse Deinerseits ihm gegenüber.

                Vorsorglich, daß die Typen sich völlig inakzeptabel benehmen, darüber sind wir uns völlig einig. Die wirst Du aber nicht ändern können, wegsperren kann man sie auch nicht. Ich befasse mich daher nur mit Deiner Reaktion auf diese Typen. Da und nur da kannst etwas selber tun.

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                • vonsoundso sagt:

                  Im Nachhinein weiß es jeder besser und kann die tollsten Ratschläge geben (um die übrigens niemand gebeten hat und um die es auch gar nicht ging).“Verhalte dich doch einfach weniger wie ein ängstliches Opfer, dann wird das schon!“

                  Interessant. Du interpretierst mein Verhalten als „opferhaft“ (was auch immer das heißen mag). Dabei kannst du gar nicht wissen, ob ich selbstbewusst auftrete oder nicht. Außerdem kannst du nicht einschätzen, wie die Typen auf mein Verhalten reagiert hätten.

                  Hier ist das wirklich Fiese an der ganzen Geschichte mit aufdringlichen Menschen:
                  Bleibt man höflich, hat man jemanden an der Backe. Geht man agressiv auf das Gegenüber zu und sagt seine Meinung, dann hat man ebenfalls jemanden an der Backe. Bloß dass man zusätzlich so etwas zu hören bekommt wie: „Bitch, werd mal locker, warum bist du so unfreundlich, ich hab doch gar nichts gemacht, hälst dich wohl für was besseres etc.“
                  Letzteres trifft eher zu, wenn der Typ betrunken ist. Das ist zumindest meine bisherige Erfahrung.
                  Ich will einfach nur von A nach B und habe keine Lust auf solche Konfrontationen mit Fremden. Warum ist es „opferhaft“, sich der Situation zu entziehen, indem man einfach weitergeht, kein Interesse zeigt und auf andere Menschen in der Menge zugeht? Hat immer bestens geklappt. Ich habe dich nicht um Ratschläge gebeten. Mit diesem persönlichen Beispiel wollte ich nur zeigen, dass man jemanden auch ganz ohne Anfassen belästigen kann. Da sind wir uns hoffentlich einig.
                  Denn darum ging es ja ursprünglich.

                  Aber irgendwie ist unsere Diskussion vom Thema abgekommen.

                  Ich rekapituliere mal kurz:

                  maSU: Eine Frau, die sich sexy anzieht, muss mit Reaktionen rechnen. Anfassen geht ganz klar zu weit. Aber Pfiffe und Nachrufe werden wohl noch erlaubt sein. Wenn ich nicht ausgelacht werden will, zieh ich als Mann z.B. keinen Minirock an.

                  Ich: Nein. Auch Pfiffe und Nachrufe, also Catcalls können belästigend sein, wenn Grenzen überschritten werden. Dazu muss es gar nicht erst zum Anfassen kommen. Das Problem liegt nie in der Kleidung selbst sondern im unangebrachten Verhalten.

                  IULIUS:In einer freien Welt darf man anderen Komplimente machen. Pfiffe und Nachrufe sind Komplimente. Die eigentliche Unperson ist doch diejenige, die vorschreiben will, wer ihr Komplimente machen darf.

                  Ich: Was in einem Kontext als Kompliment gilt, kann in einem anderen völlig unangebracht und belästigend sein. Das kann man nicht ignorieren. Es gibt einen großen Unterschied zwischen Komplimenten und Catcalls. Siehe Begründung und persönliches Beispiel.

                  IULIUS: Vielleicht bist Du einfach nur falsch geeicht und solltest ein wenig toleranter werden.😉
                  Wenn Dir etwas nicht gefällt ignorieren, anstelle einen Grund suchen sich aufzuregen.
                  Bonus: „Hilfreiche Verhaltenstipps“ und herablassende Bemerkung über „Opferrolle“.

                  Ich:…….Ernsthaft?

                  IULIUS: Verhalte dich einfach weniger wie ein Opfer. Solche Menschen kann man nicht ändern und nicht wegsperren. Ich befasse mich daher nur mit deiner Reaktion auf diese Typen.

                  Ich: Witzig. Du gibst mir hilfreiche „Handlungsanweisungen“. Und das in einem Post, bei dem es darum geht, Frauen „Handlunganweisungen“ zu geben, damit sie es vermeiden, belästigt zu werden.
                  Versteh mich nicht falsch: Mir ist schon klar, dass wir in keiner perfekten Welt leben. Und dass es derartige Situationen immer geben wird. Aber das Problem wird nicht gelöst, indem man Frauen vorgibt, wie sie ihr Verhalten anpasssen sollen.

                  Ich wiederhol mal mein Beispiel von Vorhin:

                  In meiner Schulzeit wurden Leute ausgelacht, wenn sie sich keine Markenklamotten leisten konnten. Nach Ihrer Logik könnte man jetzt dagen: “Wenn du nicht ausgelacht werden willst, dann solltest du besser nicht in deinem hässlichen No-Name-Outfit rumlaufen. Welch Wunder.” Aber das Problem wird dadurch nicht gelöst.

                  Durch den Kauf von Markenklamotten wird das eigentliche Mobbing-Problem nicht gelöst. Genauso wenig löst sich das Harassment-Problem, indem man Frauen „Handlungsanweisungen gibt.

                  Man sollte sich doch eher fragen, warum manche Menschen es ok finden, die persönlichen Grenzen anderer Leute zu ignorieren und zu überschreiten. Oder sich oftmals gar nicht bewusst sind, dass sie es tun („war doch bloß ein Kompliment, stell dich mal nicht so an“).
                  Und wie man ein gesellschafliches Klima ermöglicht, in dem so etwas nicht toleriert wird.

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                  • gerks sagt:

                    Bin ich voll bei dir @vonsoundso. Wie oft Nerd-Jungs (selten auch Nerd-Mädchen) in den Schulen gemobbt wurden, von den anderen Jungs drangsaliert,von den Mädchen lächerlich gemacht, ist eine ganz eigene Geschichte. Und nicht weniger verächtlich und seelisch verletzend.

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                    • IULIUS sagt:

                      @vonsoundso,
                      ich glaube, Du hast bzw. willst die Problematik nicht verstehen. Es liegt allein an Dir, wie Du mit solchen Belästigungen umgehst. Wenn Du die Entscheidung getroffen hast Dich von jeder Kleinigkeit herunterziehen zu lassen, dann ist das halt so. Daran werde ich nichts ändern wollen.

                      Solltest auch mal darüber nachdenken, was für ein gesellschaftliches Klima herrscht, wenn jede noch so kleine Verfehlung geahndet wird. Gewisse Dinge kann man nicht ändern, aber man kann lernen damit zu leben.

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                    • vonsoundso sagt:

                      Puh, scheinbar reden wir aneinander vorbei.

                      Natürlich liegt es allein an mir, wie ich mit solchen Belästigungen umgehe. Das Problem liegt aber darin, dass ich (und die meisten Frauen) mir um so etwas Gedanken machen und Strategien finden muss. Während mein Bruder, Kumpel etc. solche Sorgen überhaupt nicht haben. Die Situation ist also von vornherein nicht ganz fair.

                      „Wenn Du die Entscheidung getroffen hast Dich von jeder Kleinigkeit herunterziehen zu lassen, dann ist das halt so.“

                      Was ich gemeint habe: Ich möchte ungestört von A nach B. Manchmal werde ich dabei belästigt. Die Leute akzeptieren weder klares Desinteresse noch ein klares Nein. Ganz egal wie ich mich verhalte. Das ist frustrierend. Und absolut keine Kleinigkeit.

                      Was du scheinbar verstanden hast: vonsoundso regt sich über jede Kleinigkeit auf.

                      „Solltest auch mal darüber nachdenken, was für ein gesellschaftliches Klima herrscht, wenn jede noch so kleine Verfehlung geahndet wird.

                      Was ich gemeint habe: Man sollte ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem die Menschen dafür sensibilisiert werden, einander respektvoll zu behandeln und persönliche Grenzen zu wahren. Dazu gehört auch, dass man Belästigungen nicht toleriert.

                      Was du scheinbar verstanden hast: Jede noch so kleine Verfehlung soll geahndet werden!Totalitarismus!

                      „Gewisse Dinge kann man nicht ändern, aber man kann lernen damit zu leben.“

                      Ich lebe doch schon damit. Im Gegensatz zu dir (?). Natürlich wird es solche Dinge wie Mobbing, Diebstahl, Belästungen etc, immer geben. Aber in der Gemeinschaft wird ja trotzdem jede Menge getan, um das zu verhindern.

                      Beispiel am Rande:
                      Warst du jemals in einer Schulklasse, die für Mobbing sensibilisiert wurde vs. in einer Klasse, in der Mobbing als etwas völlig Normales angesehen wird?

                      In der ersteren hat die Klassengemeinschaft den Mobbern von Anfang an klar gemacht, dass es absolut nicht cool ist, jemanden lächerlich zu machen. Einige Schüler (selbst ein kleiner Teil reicht aus) haben das nicht einfach ignoriert, sondern sich dagegen ausgesprochen. Die Mobber wussten also, dass ihr Verhalten Konsequenzen haben wird. Außerdem wussten sie, das sie sich durch solches Verhalten unbeliebt machen. Ihnen wurde klar gemacht, dass sie das mobben lassen müssen, wenn sie von den anderen akzeptiert werden wollen.
                      Das allein kann viel bewirken.

                      In der anderen Klasse gab es auch Mobbing. Allerdings galt es als etwas, das zwar blöd, aber unvermeidbar ist. Die Gemobbten sollten einfach lernen, so gut es geht damit zu leben. Die anderen Mitschüler waren nur passive Zuschauer. So haben die Mobber begriffen, dass sie freie Bahn haben. Obwohl sie andere schickaniert haben (oder gerade deswegen), waren sie beliebt in der Klasse.

                      Worauf ich hinaus will: Klar, jeder ist für sich selbst verantwortlich. Aber die Gemeinschaft bestimmt letztendlich, welches Verhalten geduldet wird. Das kann man nicht ignorieren.
                      Und es könnte sehr vorteilhaft sein, die Leute von Anfang an für solche Themen zu sensibilisieren.

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                    • IULIUS sagt:

                      Ganz reden wir nicht aneinander vorbei.
                      Du willst zu Deinem Wohl die Geselschaft ändern.
                      Ich meine, zu Deinem Wohl wäre es besser Fehlverhalten anderer nicht so eng zu sehen. Ich bin aber nicht der Meinung, daß das gut ist was die anderen machen. Nur Du hst keinen Einfluß drauf.

                      Betreffend Mobbing schwenkst Du auf kleinere Gruppen ein, die man u. U. überzeugen kann. Das läßt sich aber nicht auf das Große übertragen.
                      Es gibt sogar noch ein weiteres Problem, wenn die Alphas in Deiner Gruppe gegen Mobbing sind, werden die Mobbing auch verhindern. Da Mobber nur im Rudel auftreten, wagen die es erst gar nicht. Zudem die meisten Mobber sind Mitläufer, die sich dem Alpha unterordnen.
                      Wenn Du aber eine Gruppe hast, bei denen die Alphas Mobbing völlig O. K. finden wird es in dieser Gruppe immer Mobbing geben. Da kannst Du noch soviel Aufklärungsarbeit leisten, das wird ignoriert, wenn sich nicht gar dadurch das Mobbing verstärkt.
                      Mobbing ist immer ein Hierarischie- und Gruppenproblem, was von oben (Alpha) zugelassen wird, oder verhindert.
                      Sicher gibt es auch Phänomen wie Bossing. Da ist halt das Problem das der Boss als Alpha nicht akzeptiert wird.
                      Meist hat Mobbing auch damit zu tun, daß der Alpha sich von dem gemobbten in seiner Stellung, auch wenn es nur partiell ist, bedroht fühlt.

                      Mit gut Zureden kommt man in Einzelfällen weiter, aber auch nicht immer.

                      D. H. da stecken gewisse Dynamiken dahinter, die man erst einmal erkennen muß um etwas dagegen zu tun. Meist steckt hinter all den ernsthaften Problemen ein sich nicht vollständig entwickeltes Ego dahinter. Genau da muß angesetzt werden. Da kommst Du mit Sensibilisierung nicht weiter. Da muß schon in früher Kindheit angesetzt werden. (Sicher gibt es auch die, die es nur machen, weil sie sich beweisen wollen. Die kannst Du erreichen. Ist aber M. E. ein anderes Thema.)

                      Was heißt eigentlich Sensibilisierung? Im Grunde nichts anderes daß andere für einen eintreten sollen. Bei echten Straftaten wäre es wünschenswert, aber bei Pfiffen oder blöder Anmache? Da haben es die Frauen (als ganzes) eher selber in der Hand. Wenn keine auf so etwas reagiert, hört das auch auf. Aber nicht alle Geschlechtsgenossinnen von Dir denken so. Einige finden es sogar toll, diese Art von Feedback zu bekommen. Denen würdest Du etwas nehmen.

                      Da sind wir wieder beim Thema tolerieren…

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        • Wie wäre es mit einer Welt, die sich diejenigen ausgemalt haben, die unser Grundgesetz geschrieben haben:
          In einer Welt, in der ich frei sein kann, solange ich keinem anderen Schaden zufüge.
          Analog hier: Ich darf die Frau in dem knappen Top verdammt sexy finden, dieses Empfinden aber nicht auf eine Weise äußern, die sie als unangehmen empfindet, bw. dazu führt, sie in ihrer Freiheit, diese Kleidung zu tragen, einschränkt.

          Klingt jetzt kompliziert und widersprüchlich und wahrscheinlich wird jemand Meinungsfreiheit als Redefreiheit missverstehen, aber eigentlich kann man wunderbar klar kommen, wenn man Kant auf den Klospruch runterbricht:
          „Was du nicht willst, dass man dir tu, das für auch keinem and’ren zu.“

          In dem konkreten Fall, lautstarkt auf das Aussehen von anderen hinzuweisen, reicht es auch das letzte Vernünftige zu zitieren, das Nuhr sagte: „Einfach mal… Fresse halten“

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  15. laser sagt:

    Auch wenn der Tipp mit der Armlänge ziemlich blöde ist, kann ich nichts grundsätzlich falsches daran erkennen, potenziell gefährliches Verhalten zu minimieren. Man lässt ja schliesslich auch nicht sein Auto auf dem Parkplatz stehen mit dem Schlüssel stecken und Haustüren abschliessen gehört ja auch eher zum guten Ton, obwohl Diebstahl und sonstige andere Vermögesdelikte verboten sind.

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    • laser sagt:

      Ups. zu schnell gedrückt.
      Fortsetzung:
      So bitter das auch sein mag, man muss anerkennen, dass wir nicht in einer perfekten Welt mit lauter netten Menschen leben.

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      • IULIUS sagt:

        Mit der Armlänge Abstand ist völliger Humbug.
        Wenn Du Platz hast hältst Du automatisch ca. 1 Armlänge Abstand von den Mitmenschen, die Du nicht kennst.
        Hier steht etwas:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Intime_Zone
        Die angegebenen 20 – 60 cm ist meines Wissens die absolute Intimzone, die keinesfalls unterschritten werden darf, ohne Streß auszulösen. Es gibt meines Wissens noch mindestens eine weitere Zone, die etwas größer ist und die man nicht ohne Not unterschreiten will. Vielleicht hat emn zufällig etwas genaueres.

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        • IULIUS sagt:

          Unter dem Begriff Proxemik war noch was zu finden:
          https://de.wikipedia.org/wiki/Proxemik
          Intimdistanz: bis 45 cm
          Persönliche Distanz: 45 bis 120 cm
          Soziale Distanz: 120 bis 360 cm
          Öffentliche Distanz: ab 360 cm

          Die Distanzen sehen schon besser aus.

          „Öffentliche Distanz

          Bei Begegnungen auf der Straße oder in der Öffentlichkeit versuchen die meisten Menschen automatisch einen Abstand von mehr als dreieinhalb Metern zwischen sich und anderen Passanten einzuhalten. Wenn man einem fremden Menschen auf der Straße näher kommt, als die öffentliche Distanz es normalerweise zulässt, fällt seine Aufmerksamkeit automatisch auf den „Eindringling“ in die Wohlfühlzone. Er versucht auszuweichen oder analysiert die Körpersprache des Gegenübers, um herauszufinden, ob man sich kennt und ob man etwas von ihm einfordern könnte, wie ihn nach dem Weg zu fragen.

          Ausnahmen bilden natürlich bevölkerte Straßen wie eine Fußgängerzone, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel, eine Supermarktschlange oder zum Beispiel Volksfeste und Konzerte. Dort ist die Distanz zwischen den Menschen zwangsläufig geringer und sie fühlen sich durch die Nähe nicht sonderlich irritiert.
          Gestohlen bei
          absolventa . de/karriereguide/koerpersprache/naehe-distanz

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  16. IULIUS sagt:

    Das mit dem Löwen wurde im Verlinkten Artikel gelöscht. Vielleicht hat jemand gemerkt, daß der Vergleich unpassend ist, da Löwen erheblich zivilisierter sind als der Autor und der Mob.

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  17. goetzkluge sagt:

    Arbeitsschutz: Individuelles Stressmanagement (Verhaltensprävention) anstatt Minderung arbeitsbedingter psychischer Fehlbelastungen (Verhältnisprävention gemäß Arbeitsschutzgesetz).

    https://www.reddit.com/r/de/comments/3zqd9k/verhaltenspr%C3%A4vention_stress_auf_arml%C3%A4nge_von_sich/

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  18. Aufgewachter sagt:

    Da hilft nur noch der „T-1000“ …

    Sicher durch den Kölner Karneval / Der neue Keuschheitsgürtel von ABUS mit Titan-Panzerung
    https://aufgewachter.wordpress.com/2016/01/06/sicher-durch-den-koelner-karneval-der-neue-keuschheitsguertel-von-abus-mit-titan-panzerung/

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  19. gerks sagt:

    Ich habe echt langsam die Nase voll, von diesem Schwachsinn der angeblichen „Triebhafitigkeit der Männer“ . Dieses Märchen wird jetzt lange genug verbreitet.
    Die einen diese Feminismus-Gurus labern ständig von der „RapeCulture“ in der wir leben, meinen die Vorfälle in Köln und Hamburg sind nur Ausdruck der allgegenwärtigen sexualisierten Männergewalt gegen Frauen und empfehlen, dass man allen männlichen Kindern beibringen muss, nicht zu vergewaltigen: http://www.stern.de/familie/leben/koeln—was-jetzt-zu-tun-ist–ein-gastbeitrag-von-antje-schrupp-6632962.html „Die rechte Hetze kotzt mich an“ schreibt Antje Schrupp. Ja? Der Rasssismus den sie gegen Männer verbreiten, kotzt mich an! Sie sind eine ganz offen agierende und mit medialer Unterstützung verbreitende Rassistin per Geschlecht.

    Un ddie anderen, die Imame plappern Idiotien von Kleidervorschriften, die ja nur die Frauen schützen, diese Vorschriften sind nicht frauenfeindlch. Nein, sie haben nur den Grund, das Frauen vor dem unbändigen Trieb DES Mannes bewahrt werden soll. Am besten unter der Burka. Aber ein Kopftuch genügt auch schon, denn damit wird dem lüsteren Mann signalisiert, diese Frau ist ehrbar, nicht so eine geile Schlampe wie die, die ihr Haar offen trägt.

    Und statt ENDLICH einmal über diese Sachen zu reden über den gesellschaftfähig gewordenen Geschlechterrassismus des „Feminsmus“ der am liebsten alle Männer nachts nicht mehr rumlaufen liese allein, wegen des „Schutzes DER Frauen“ und den gleich ekeklhaften „Frauenschutz“ der angeblich im Islam vorgeschrieben wird (Nicht eine Sure schreibt das vor) wird weiterhin dem jeweiligen Lager zugehörig herumgepöbelt.

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    • gerks sagt:

      Die einzige die hier noch bei Verstand ist, ist Erzaehlmirnix weil sie gewohnt ist Irrsinn zu erkennen egal von wem er kommt. Und diesen dann auch anprangert. Und darüber bin ich echt froh. Ich hatte schon die Befürchtung, dass sie eine Seite mehr sieht und auf der anderen Seite etwas wegschaut. Diese Comics haben mich wieder versöhnt😉
      Diese Oberbürgermeisterin und dieser Muslimstern sind von gleichen Kaliber. Sie haben ein Vorurteil über Menschen im Kopf Krauses Gedankengut von vorgestern. Im Fall der OB modern getarnt.

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  20. Ui hoppsla, wo hast du denn das gefunden😦 ? Die Ausführungen des „Muslimstern“ erinnern mich aber 1 zu 1 an die wunderbaren Ausführungen der Anwälte der Täter nach der Gruppenvergewaltigung in Indien „Eine Frau ist wie eine Blume. Sie sieht gut aus…hat eine sehr weiche Erscheinung, ist angenehm. Auf der anderen Seite ist der Mann, der einem Dorn gleicht: stark und zäh. Die Blume braucht immer Schutz. Wenn man eine Blume in eine Abflussrinne wirft, wird sie schmutzig. Aber bringt man diese Blume in einen Tempel, so wird sie verehrt. (…) Man sollte sie nicht auf die Straße lassen, genauso wie Essen. Die „Dame“, oder auch „Mädchen“ oder „Frau“, ist wertvoller als ein Juwel, ein Diamant. Es bleibt dir überlassen, wie du mit dem Diamanten umgehen willst. Wenn du deinen Diamanten auf die Straße schmeißt, dann wird sicherlich der Hund sein Unwesen mit ihm treiben. Das kannst du dann nicht verhindern. (…) Sie reden über Mann und Frau als wären es Freunde. Entschuldigen Sie, aber dafür ist kein Platz in unserer Gesellschaft. Eine Frau ist für einen Mann unmittelbar ein Objekt sexueller Begierden.“

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    • gerks sagt:

      Ja @gleichheitunddifferenz Und deswegen sollten echte Feministinnen auch ganz schnell denrichtigen Schluss ziehen. Es ist ein kulturelles Problem, keines das eines ganzen Geschlechts.
      So wie in Belgien wo man schon auf der Spur war: http://www.taz.de/!5087515/
      “ Da in der Tat „neun von zehn“ Männern, die sie vor der Kamera belästigt haben, ausländischer Herkunft seien, habe sie befürchtet, sich dem Rassismusvorwurf auszusetzen.“
      Aber nein, Rassistin ist keine. Weil es wird pauschal einfach allen Männern diese Verhaltensweise zugeordnet. Viel besser.

      Genau wie beim Sexismus-Experiment in New York wo die Frau ständig in 10 h belästigt wurde.
      Und dann wurde dieses in Berlin wiederholt und die Frau konnte fast unbehelligt stundenlang spazieren gehen.
      Aber das passte ja nicht zum Bild der „allgegenwärtigen sexualisierten Männergewalt“ , nicht zum Bild des gefährlichen Mannes, daher wurde dieser Unterschied ignoriert.

      „Feministen“ und „besorgte Bürger“ geben sich die Hand. Beide finden „fremde Männer“ problematisch. Nur die einen legen die Betonung auf „fremd“ die anderen auf „männlich“. Rassisten sind sie beide. Die einen aufgrund der Abwertung von Herkunft, die anderen aufgrund von Geschlecht.

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      • turkishmaid sagt:

        Vielleicht wäre es sinnvoller, Arschlöcher jedenweden Geschlechts und jedweder Herkunft problematisch zu finden, die sich gegen elementare Persönlichkeitsrechte anderer vergehen?

        Ich zum Beispiel finde es problematisch, dass hier auf Gruppen – „man“ hat sich offenbar gerade auf nicht näher differenzierte „Feministen“ eingeschossen – hergezogen wird, anstatt konkret über diejenigen zu reden, die sich nicht zieführend in die Diskussion einbringen. Zum Beispiel über Dich.

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        • IULIUS sagt:

          Ich glaube Du hast da was falsch verstanden. Nicht Frauen werden kritisiert, sondern Frauen die sich als Fministinnen tarnen, um Männer zu beleidigen. Das dieses vielleicht nicht immer deutlich differenziert wirrd liegt daran, daß der Großteil der hier Lesenden und Schreibenden weiß wie es gemeint ist.
          Im Übrigen geht das aus dem Kontext von gerks Beitrag deutlich hervor.

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        • gerks sagt:

          Ich setze das Wort „Feministen“ nicht umsonst unter Anführungszeichen. Echte Feministinnen, die vor 100 Jahren noch für Gleichberechtigung gekämpft haben und nicht dem Irrsinn der “Gleichstellung” verfallen waren wie die “Feministinnen” nach den 70ern, rotieren gerade in ihren Gräbern, weil so viele Irre ihre Bewegung völlig entwerten. Diese offene Männerverachtung, dieser Misandrismus ist ein wirkliches Problem.
          Denn allen Männern pauschal schlechte Eigenschaften zuordnen ist kein Problem. Aber über kulturell verankerte Frauen- und Männerbilder und damit verbunden Abwertungen eines Geschlechts zu diskutieren geht nicht. Das ist dann pfui. Aber #Killallmen und „Männer sind Schweine“ sind lustige Satire. Pauschal Männer darzustellen als potentiell gewaltbereit, gierig, primitiv, pädophil und schwanzgesteuert, ja das geht. Das ist ok Weil das ist ja kein Rassismus. Jedenfalls keiner nach Herkunft. Nur nach Geschlecht. Und der ist total salonfähig und medial gut vertretbar.
          **KOTZ**

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      • IULIUS sagt:

        @gerks,
        könnte das der fehlende Film aus Deinem Link sein?

        Scheint mir etwas zusammengeschnitten zu sein und zumindest teliweise scheint die Dame selber die Typen angesprochen zu haben.

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        • gerks sagt:

          Ja das ist er. Die ganze Aktion ist dubios. Man wollte offenbar etwas beweisen und war dann erschreckt, dass man sich als Rassistin wiederfinden würde, wenn man das Resultat so wiedergeben würde, wie es war.

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          • IULIUS sagt:

            Das Video ist als Beweis völlig unbrauchbar und da schmeißt man dann halt ein paar Nebelkerzen um die Aufmerksamkeit auf das arme Ofer zu lenken, daß jetzt Angst hat, als Rassistin dazustehen. Tatsächlich geht es nur darum, daß sich niemand das Video richtig ansieht, sondern schon vorher die Ängste des armen Opfers übernimmt.

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      • Anneliese Müller sagt:

        “ Es ist ein kulturelles Problem, keines das eines ganzen Geschlechts.“
        Es ist auch kein kulturelles Problem, sondern ein individuelles.
        Hamburg und München haben duraus verschiedene kulturelle Hintergründe und unterschiedliche Quoten (was für ein Scheisswort in diesem Zusammenhang) an Vergewaltigungen. Was sollte man daraus schliessen?

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        • gerks sagt:

          München?

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          • Lomi sagt:

            Oktoberfest, Gerd. Das ist wohl damit gemeint.

            Übrigens:
            Es gibt ja immerhin noch andere Gruppenzuordnungen als ganze Kulturkreise. Man kann z.B. auch nach Milieus unterscheiden (Gruppen von Menschen mit ähnlichen Status in Bildung, Einkommen PLUS Einstellungsähnlichkeiten) oder Schichten (Bildung, Beruf, Einkommen, ohne dass die Leute miteinander zu tun haben müssen). Es ist eigentlich nicht unüblich, manche Formen der Kriminalität auch mit solchen Hintergründen zu erklären.

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            • gerks sagt:

              Vollkommen richtig @Lomi. Nur bei Kulturkreisen wird auf einmal Stopp gemacht.

              Aber Oktoberfest-Vergewaltigungskultur? Rund 200 Anzeigen wegen sexueller Übergriffe in zwei Wochen? Die von Männer aufgrund betrunkener Frauen gar nicht gezählt. Verübt von 200 Männern aus EINER Million?
              Also 0,02% gegen 80 Anzeigen (oder noch mehr?) in einer Nacht aufgrund einer Zahl von rund 100(-500?) Männern (wie es beschrieben wird, arabischer Herkunft) Und dazu noch der Fakt das im arabischen Raum eine Frau als ehrlos gilt, wenn sie sich nicht verhüllt. Das reicht nicht als Grundlage für eine Untersuchung auch dieser möglichen Ursache des kulturellen Hintergrunds?

              Das soll vergleichbar sein? Das ist die Argumentation warum man hier auf die kulturelle Einbettung nicht achten soll? Damit soll schon wieder die „Rapeculture“ beschworen werden und die „allgegenwärtige sexualisierte Gewalt DER Männer“?

              Ich sag euch, ich habe bereits so einen Hals. Diese geschlechtliche Geisselnahme die hier vorgenommen wird, wäre SOFORT zu Ende, wenn man in diese feministischen Texte statt „Männer“ , „Mann“ usw. „Schwarze“ „schwarz“ oder „Juden“ , „jüdisch“ einsetzen würde. Dann wäre jedem sonnenklar, was hier für ein menschenverachtendes Gedankengut dahinter ist und wie faschistoid dieser Teil der Frauenbewegung bereits geworden ist. Die NICHTS MEHR mit dem Feminismus zu tun hat, nur noch den Namen missbraucht und immer weiter in den Schmutz zieht.

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              • Lomi sagt:

                @Gerd
                „Nur bei Kulturkreisen wird auf einmal Stopp gemacht.“

                Es ist zumindest doch sehr grob gefasst, es auf Kulturkreise zu beziehen. Denn wäre es so, müsste ja jeden Tag in den Großstädten der totale Horror toben. Es ist offensichtlich, dass nur ein Teil von Migranten sich in dieser Weise daneben benimmt. Dann kann der Kulturkreis auch nur bedingt etwas erklären.

                Es wäre vermutlich relativ einfach, das auch zu vermeiden, wenn man sich auf bestimmte Personengruppen bezöge, die es z.B. innerhalb des Kulturkreises gibt. Nicht alle Angehörigen eines Kulturkreises verhalten sich so wie die Leute in Köln, es muss also zusätzliche Gründe geben, z.B. Gruppendifferenzierungen. Und so weiter. Wir unterscheiden innerhalb der deutschen Gesellschaft ja auch z.B. politische Lager, sozio-ökonomische Schichten, Subkulturen (Fußballfans und Hooligans sind vermutlich gewaltaffiner als Cosplay-Leute) usw. Ich denke, es wäre möglich, ein soziales Problem damit gut zu identifizieren, ohne total pauschalisierend zu werden, aber auch ohne gewisse Auffälligkeiten wie Herkunftsgruppe komplett auszublenden.

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                • gerks sagt:

                  Deswegen habe ich ja das Wörtchen „auch“ geschrieben. Mir ist genauso klar, dass man nicht einfach Kulturnormen dafür verantwortlich machen kann. Nur ausblenden darf man sie auch nicht. Oder so weit runtersetzen, weil man wieder mal die „allgegenwärtige sexuallisierte Gewalt von Männern“ beschwören möchte. Weil da soll auf einmal doch nur die kulturelle Komponente (in Form der männlichen Sozialisation schuld sein.

                  Diese eklatanten Widersprüche bei der Behandlung des Themas, dieses perfide Doppelzüngigkeit ist für mich immer mehr ärgerlich, macht mich zornig. Mein mir zufällig angeborenes Geschlechtsteil wird als Grundlage genommen, mich mit allen anderen Männern pauschal in eine geschlechtlichen Geisselhaft zu nehmen und zu fordern, wir sollen unseren Söhnen beibringen nicht zu vergewaltigen (wie blöd gehts denn noch) oder selber nachzudenken wo und wann wir Frauen beleidigt oder belästigt haben. Aber Frauen brauchen überhaupt nichts überlegen. Nur „IHR Männer sollt euch schämen“. Wofür? Weil ich zufällig als Mann auf die Welt gekommen bin? Das Privileg habe in Ernstfall für „das Vaterland“ sterben gehen zu müssen? Das Privileg habe, wenn ich verarme zu 90% auf der Strasse als Obdachloser zu landen und kein Männerhaus vorzufinden das mich auffängt? Das Privileg habe, auf Frauen zugehen zu müssen, weil das so gesellschaftlich normiert ist und dafür riskiere, das wenn ich eine paranoide Person treffe, diese mich aufgrund eines Missverständnisses (Nur „Yes ist yes“) ins Gefängnis bringen kann?
                  Über diese Privilegien soll ich nachdenken? Weil ich zufällig männlich geboren worden bin. Und mein Sohn auch? Und dessen Sohn? Sippenhaft oder wie? Kollektivschuld aller Männer?

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            • Anneliese Müller sagt:

              „Oktoberfest, Gerd. Das ist wohl damit gemeint. “
              Das O-fest war nicht gemeint (das hätte ich geschrieben). Wenn es in der einen Stadt mehr Vergewaltigungen als in der anderen Stadt gibt, heisst das nicht, dass „die Münchner“ oder „die Hamburger“ mehr vergewaltigen. Es heisst, dass es in einer Stadt mehr *Individuen* Verbrechen begehen.

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              • Lomi sagt:

                @Anneliese

                “ Es heisst, dass es in einer Stadt mehr *Individuen* Verbrechen begehen.“

                Das kannst Du nicht am grünen Tisch schon entscheiden, ob das allein die Erklärung ist. Es könnte eine zufällige Häufigkeit sein. Genausogut könnte es irgendeinen systemischen Hintergrund haben. Das kann man erst wissen, wenn man sich die Taten und ihre Gründe genauer anschaut. Per se ist es jedenfalls nicht auszuschließen, dass es „systemische“ Gründe hat. Genauso ist es auch für die Vorgänge in Köln nicht per se auszuschließen.

                Was man für Köln gewiss sagen kann: DER Islam ist es nicht, sonst müssten erheblich mehr solcher Strattaten geschehen. Das lässt sich vermutlich leicht statistisch erhärten, dass dieses Raster zu grob ist.

                Aber mehr wissen wir eigentlich nicht. Weshalb wir eben auch durchaus das Szenario denken können, dass es einen Gruppenzusammenhang gibt. Dieser schließt gleichzeitig nicht aus, dass es so etwas wie individuelle Verantwortung gibt, erkennbar daran, dass nicht jedes Mitglied der Gruppe auch das Gleiche tut.

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            • Anneliese Müller sagt:

              „Es gibt ja immerhin noch andere Gruppenzuordnungen als ganze Kulturkreise“
              Genau so ist es. Es ist ähnlich, wie bei der Kifferei: Nachzufragen, wieviele Junkies mal gekifft haben, ist Quatsch. Umgekehrt wird ein Schuh draus: wieviele, die mal gekifft haben, werden Junkies? Und selbst da muss man noch höllisch vorsichtig sein, um einen Bezug zu bekommen (soziales Umfeld, familiäre Suchtproblematik, usw). Von der Wirkung (Vergewaltigung) auf eine Ursache (Kulturkreis) ist Willkür.

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              • IULIUS sagt:

                100%ig ist das auch nicht richtig. Wenn man Sich einige Länder ansieht, gibt es schon Kulturen, die Vergewaltigen. Ein Extrem ist wohl Südafrika.
                Aus Wikipedia:
                „In Südafrika wird jede vierte Frau Opfer sexueller Gewalt.
                In einer Umfrage gab jeder vierte Mann zu, schon einmal eine Frau vergewaltigt zu haben.“

                Besonders kraß ist:
                „Eine südafrikanische Studie über sexuelle Gewalt hat eine Viertelmillion befragter Kinder und Jugendlicher im Alter von 10 bis 19 Jahren als Datenbasis. Von den 18-jährigen jungen Männern gaben 44 Prozent an, schon einmal vergewaltigt worden zu sein, davon 41 Prozent von Frauen, 32 Prozent von Männern und 27 Prozent von Tätern beiderlei Geschlechts.“
                https://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung#Vergewaltigung_von_Jungen_und_von_M.C3.A4nnern

                Das würde ich Vergewaltigungskultur nennen. Da ist nichts mehr sicher.
                Südafrika soll noch nicht einmal das schlimmste Land sein. Afghanistan, Kongo und Somalia wären die Kandidaten dafür.

                Schweden soll auch sehr viel vergewaltigt werden. Da dürfte aber wohl die Definition von Vergewaltigung ein Hohn gegenüber den Opfern in der restlichen Welt sein.

                Ergo, man sollte schon sehen, von wo die Menschen kommen, aus Syrien, oder Afghanistan. Mit den Menschen aus Afghanistan muß man anders reden, vor allem muß das Thema „Frauenrechte“ angesprochen werden.

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                • MiSa sagt:

                  Das finde ich interessant, dass du hier die „jede vierte Frau vergewaltigt“-Aussage einfach so glaubst. Wenn das gleiche über amerikanische Unis erzählt wird, wird das zurecht angezweifelt, und wenn man nachsieht, stellt man fest, dass es schlicht nicht stimmt. Bevor du sowas für Südafrika einfach glaubst, würde ich dir raten, auch hier nachzuforschen. Z.B. ob da nicht eine typisch feministische Definition von Vergewaltigung verwendet wurde.

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              • Nick sagt:

                „Nachzufragen, wieviele Junkies mal gekifft haben, ist Quatsch. “

                Man kann ja schon fragen, ob Kiffen evtl. ein Faktor ist, der Heroinsucht begünstigt. Aber aus der bloßen Tatsache, dass die meisten Junkies zuerst gekifft haben zu schließen, dass Kiffen eine Ursache für Heroinsucht sei ist einfach substanzloser Nonsense. Wenn 99% der Kiffer nicht zu Heroinsüchtigen mutieren ist es eher naheliegend, das maximal eine bestimmte – seltene – Disposition plus Kiffen zu Heroinsucht führt. Wenn es dann noch eine nennenswerte Menge Junkies gibt, die auch ohne Kiffen Heroinsüchtig geworden ist, wird ein Zusammenhang noch unwahrscheinlicher. Am naheliegendsten ist, dass Menschen mit einer Disposition zu Suchtkrankheiten eben auch eine größere Affinität zum Kiffen haben. Wenn das so ist, dann gibt es schlicht keinen ursächlichen Zusammenhang.

                Ich finde ein Frauenbild, welches z.B. „weibliche Ehre“ an „sexuelle Reinheit“ knüpft schon hoch problematisch. Es unterminiert nach meiner Auffassung tatsächlich den Respekt vor Frauen, die sich sexuelle Freiheiten erlauben. Und wenn ich Rassismus dafür kritisiere, dass er den Respekt für ganze Menschengruppen unterminiert, dann muss ich solche Frauenbilder wohl ebenfalls kritisieren. Allerdings kann man erstens solche Frauenbilder nicht einfach ganzen Kulturkreisen zuschreiben (es gibt immer ein Spektrum) und zweitens kann man nicht einfach von einer solchen Haltung auf eine Gewaltneigung schließen, von der jedes einzelne Individuum besonders betroffen sein soll.

                Es gibt eben viele Faktoren, die zu Gewalttätigkeit führen und sexuelle Gewalt an Frauen wird es immer geben, egal wie „Frauenrespektierend“ die Kultur ist. Es stellt sich ja auch niemand hin und behauptet, dass Rassismus die „eigentliche“ Ursache für Gewalt gegen Menschen ist.

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  21. MiSa sagt:

    Ich versuche mal, Ordnung in meine Gedanken dazu zu bringen:

    1. Der Ratschlag, von Fremden Abstand zu halten, ist nicht falsch, allerdings etwa so trivial wie bei Glatteis vorsichtig zu fahren – Das machen die meisten intuitiv sowieso.

    2. Im Zusammenhang mit den Ereignissen in Köln ist der Ratschlag natürlich unglücklich, weil die Opfer gar keine Chance hatten, Abstand zu halten.

    3. Das Zitat, über das sich alle aufregen, ist aber aus dem Zusammenhang gerissen. Weder hat sich Reker den Ratschlag ausgedacht, noch bezieht er sich auf die konkrete Situation in Köln – und der Shitstorm ist völlig unangebracht.

    4. Es ist grundsätzlich richtig, potentiellen Opfern Ratschläge zu geben, wie sie es vermeiden können, Opfer zu werden. Das hat nichts mit Victim-blaming zu tun, sondern ist einfach notwendig, da wir nun mal nicht in einer perfekten Welt leben. Deshalb schließen wir Autos und Wohnungen ab und sichern unsere PCs mit Passwörtern.

    5. Die oft formulierte Alternative, man müsse den Männern/den Flüchtlingen/ den XY beibringen, keine Frauen zu belästigen, ist erstens unsinnig (die Täter, gerade auch in Köln, kannten die Regeln und haben sich bewusst entschieden sie zu überschreiten) und nimmt zweitens unzulässig die große, friedliche Mehrheit der jeweiligen Gruppe in Sippenhaft.

    6. Über die anderen Ratschlägen von diesen Muslimsternen da erübrigt sich jeglicher Kommentar.

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    • Mika sagt:

      Und nun?

      Es wird viel gelabert werden.

      Die Flüchtlinge sind nicht schuld

      der Rechtsstaat wird alles tun um….passieren wird genau nix

      3-4 Leute landen vor Gericht und es gibt irgendwas auf Bewährung, so nach 1-2 Jahren, im besten Fall.

      es wird wieder passieren und es wird schlimmer werden

      Einheimische Frauen werden die Arschkarte bekommen

      wenn genug Türkinnen betroffen sind, werden die Jungtürken die Araber aufmischen – Bürgerkrieg ist die Folge.

      Gestern ein Gespräch mit nem kurdischen Bekannten gehabt. Wenn einer seine Tochter anlangt, dann wird der gemessert und dessen Kumpels auch. Und die haben ne verdammt große Sippe. Sind aber sehr nette Leute, ich bin öfter bei denen, oder die bei mir.

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    • „5. Die oft formulierte Alternative, man müsse den Männern/den Flüchtlingen/ den XY beibringen, keine Frauen zu belästigen, ist erstens unsinnig (die Täter, gerade auch in Köln, kannten die Regeln und haben sich bewusst entschieden sie zu überschreiten) und nimmt zweitens unzulässig die große, friedliche Mehrheit der jeweiligen Gruppe in Sippenhaft.“

      Ich weiß nicht. wenn ich in einem Elternratgeber lese, dass Gewalt keine erfolgreiche Erziehungsmethode ist, sondern Kinder traumatisiert, fühle ich mich davon eigentlich nicht in Sippenhaft genommen.

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      • Frank sagt:

        „Ich weiß nicht. wenn ich in einem Elternratgeber lese, dass Gewalt keine erfolgreiche Erziehungsmethode ist, sondern Kinder traumatisiert, fühle ich mich davon eigentlich nicht in Sippenhaft genommen.“

        Das würde sich wohl schlagartig ändern, wenn dort „weibliche Gewalt“ stehen würde.

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      • david sagt:

        beides irgendwo richtig.
        Ich halte es auf jeden Fall für richtig, die Einwanderer so oft wie möglich damit zu konfrontieren, dass sexuelle Gewalt hier nicht geduldet, sondern hart geahndet wird (auch wenn Feministinnen seit je her Gegenteiliges behaupten). Auch wenn die Einwanderer das wohl schon wissen, und auch auf die Gefahr hin dass sich jemand durch diese Selbstverständlichkeit beleidigt fühlt. Gibt schlimmeres.

        Ich finde es sehr lächerlich, wie bedacht alle sind, die Gefühle der Flüchtlinge bloß nicht durch irgendwelche „anmaßenden“ und „heuchlerischen“ Verhaltensregeln zu verletzen. Es geht sowieso dabei meist nur um moralische Selbsterhöhung und Abwertung anderer.

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        • Lomi sagt:

          “ Es geht sowieso dabei meist nur um moralische Selbsterhöhung und Abwertung anderer.“

          Ich finde es falsch, gegnerische Positionen durch solche Spekulationen über „eigentliche“ Motive zu diskreditieren. Was die Leute tatsächlich antreibt, kann doch keiner genau wissen.

          „Ich halte es auf jeden Fall für richtig, die Einwanderer so oft wie möglich damit zu konfrontieren, dass sexuelle Gewalt hier nicht geduldet, sondern hart geahndet wird…“

          Vielleicht ist es nicht so kompliziert.

          Erstens gibt es in unserer Gesellschaft die Besonderheit, dass sie als Rechtsstaat eher durch Verkehrsregeln denn kulturelle Normen geprägt ist. Die Strafbarkeit sexueller Gewalt z.B. ist Gesetz, also eine Rechtsnorm. Viele solcher Normen regeln den Umgang miteinander ganz unabhängig von der jeweiligen Kultur der Bürger. Eine funktional differenzierte Gesellschaft wird nicht so sehr über Kultur integriert, vielmehr wird das Zusammenleben und werden unterschiedliche Kulturen durch Rechtsförmigkeit integriert.

          Auch Deutschland ist ein Land mit unterschiedlichen Kulturen (vgl. Bayern und Mecklenburg-Vorpommern oder vgl. unterschiedliche gesellschaftliche Milieus wie linksliberale Kulturberufler vs. ländliche Bevölkerung). Das Verbot, seine Kinder zu schlagen, ist auch irgendwann einmal gegen solche Kulturen durchgesetzt worden. Es ist im Grunde keine kulturelle Hegemonie, dies durchzusetzen, sondern eine rechtsstaatliche.

          Zweitens könnte man das Thema „Interkulturelle Kompetenz“ etwas ernster nehmen. Dieses Thema spielt z.B. in der Pädagogik eine große Rolle. Nach meinem Empfinden wird vor allem Einheimischen nahegelegt, kulturelle Unterschiede wahrzunehmen und damit diskursiv umzugehen. Aber eine solche Kompetenz müssen im Grunde alle Mitglieder einer mehr oder minder multikulturellen Gesellschaft erlernen. Insofern kann es nicht darauf hinauslaufen, nur einseitig bestimmte kulturelle oder religiöse Normen einer bestimmten Gruppe fraglos zu tolerieren. Letztlich läuft eben diese interkulturelle Kompetenz darauf hinaus, dass Menschen unterschiedlicher Kultur miteinander zivilisiert umgehen lernen, ganz gleich, welche Differenzen etwa religiöser Art zwischen ihnen bestehen. Es geht also auch dabei wieder um Verkehrsformen.

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          • IULIUS sagt:

            „Ich finde es falsch, gegnerische Positionen durch solche Spekulationen über “eigentliche” Motive zu diskreditieren. Was die Leute tatsächlich antreibt, kann doch keiner genau wissen.“
            Wenn Du bei genau von 100%iger Gewißheit ausgehst hast Du recht. Aber oft sind die Formulierungen und Gedankengänge dermaßen eindeutig, daß man nur zu dem Schluß kommen kann. Dann hat man zwar immer noch keine 100%ige Gewißheit, aber immerhin eine 95 – 99,9%ige Sicherheit. Das reicht aus um sich ein Urteil bilden zu können.

            „Erstens gibt es in unserer Gesellschaft die Besonderheit, dass sie als Rechtsstaat eher durch Verkehrsregeln denn kulturelle Normen geprägt ist. Die Strafbarkeit sexueller Gewalt z.B. ist Gesetz, also eine Rechtsnorm. Viele solcher Normen regeln den Umgang miteinander ganz unabhängig von der jeweiligen Kultur der Bürger.“
            Jede Gesellschaft wird durch Umgangsformen miteinander geregelt. Nicht nur die eines Rechtsstaates. In einem Rechtsstaat sind die Regeln in gewissen Grenzen dehnbar. Das Strafgesetzbuch hat in einer Gesellschaft lediglich die Aufgabe erhebliche Verstöße gegen die Umgangsregeln zu ahnden und die Menschen dazu zu bringen sich gesellschaftskonform zu verhalten.
            Rein von der Theorie her,
            wenn es in unserer Gesellschaft üblich wäre Frauen zu vergewaltigen, würde der Tatbestand der Vergewaltigung im Stragesetzbuch nicht einmal erwähnt werden. Insofern ist die Behauptung wir würden in einer Vergewaltigungskultur leben völlig abstruß.
            Kulturelle Normen werden auch durch das Zusammenleben bestimmt.

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            • Lomi sagt:

              „In einem Rechtsstaat sind die Regeln in gewissen Grenzen dehnbar. Das Strafgesetzbuch hat in einer Gesellschaft lediglich die Aufgabe erhebliche Verstöße gegen die Umgangsregeln zu ahnden und die Menschen dazu zu bringen sich gesellschaftskonform zu verhalten.“

              Der Rechtsstaat erschöpft sich nicht im Strafrecht. Es gibt weit mehr Rechtsgebiete. Zu den Verkehrsformen gehört letztlich sehr vieles, was durch allerlei Ordnungen, Erlasse oder Gesetze geregelt wird, z.B. Hausordnungen in öffentlichen Gebäuden usw.

              Wir sind z.B. keine Gesellschaft, die durch eine Religionsgemeinschaft dominiert wird. Religion ist weitestgehend Privatsache und öffentliche Räume oder Behörden usw. sind so gestaltet, dass religiöse Begründungen nicht akzeptiert werden. Religion kann also allenfalls das Privatleben eines Menschen prägen, aber nicht so sehr das gesellschaftliche. Darin unterscheidet sich die westliche Gesellschaft oft von den Staaten im arabischen Raum (nicht immer). Es müssen also bei uns religiöse und nicht-religiöse Menschen in einem bestimmten Maß einander als gleich behandeln. Das müssen sie auch, wenn sie einander eigentlich nicht als gleich ansehen, sondern einander als verirrte Spinner wahrnehmen.

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              • IULIUS sagt:

                Auch Hausordnungen haben, ihren Ursprung in gesellschaftlichen Umgangsregeln. Dito alle Gesetze, Verordnungen etc.

                Wenn Gesetze nicht mit dem gesellschaftlichen Konsens übereinstimmen werden sie auch nicht beachtet.

                Auch daß Religion und Staat getrennt sind ist Produkt unseres gesellschaftlichen Umgangs miteinander. Dito, daß bei uns jede Religion und Nichtreligion zueinander gleichberechtigt existiert, es sei denn sie verstößt gegen den gesellschaftlichen Konsens.

                Das alles funktioniert, solange man nicht diejenigen als Maßstab nimmt, die gegen den gesellschaftlichen Konsens verstoßen.

                Andere Länder haben halt einen anderen Konsens. Das muß man denen auch zubilligen.

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                • Lomi sagt:

                  Ich denke, Du überschätzt den Konsens. Den gibt es gar nicht so sehr. Insbesondere die Trennung von Religion und Staat, wiewohl unvollständig, ist schon gar nicht Konsens. Diese Trennung ist mehr oder minder „von oben“ durchgesetzt worden, will sagen: politisch, wohl auch ökonomisch. Einigkeit besteht in dieser Frage nicht, frag mal die katholische Kirche.

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                  • IULIUS sagt:

                    Sicher sind manche Sachen künstlich angestoßen. Sie wurden geduldet und übernommen.
                    Es ist auch nicht ganz so richtig. Die Religion verliert ihre Macht in Europa nicht erst seit dem 2. Weltkrieg, sondern seit dem die Menschen anfingen Lesen und Schreiben zu lernen, sich also ein eigenes Bild der Welt machen konnten. Die Kirche hatte schon unter den letzten Monarchen keine Macht mehr.
                    Man darf Religion jetzt nicht mit christlichen Werten verwechseln. Christliche Werte basieren auf die 10 Gebote und die Familie.

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                    • Lomi sagt:

                      “ Die Religion verliert ihre Macht in Europa nicht erst seit dem 2. Weltkrieg, sondern seit dem die Menschen anfingen Lesen und Schreiben zu lernen, sich also ein eigenes Bild der Welt machen konnten. Die Kirche hatte schon unter den letzten Monarchen keine Macht mehr.“

                      Ich würde sagen, schon mit dem Westfälischen Frieden hat man die Macht der Kirche beschnitten.

                      Dass die Kirche mich nicht mehr als Ketzer verbrennen darf, verdanke ich aber zweifelsfrei dem staatlichen Wirken. ^^

                      „Man darf Religion jetzt nicht mit christlichen Werten verwechseln. Christliche Werte basieren auf die 10 Gebote und die Familie.“

                      Christliche Werte sollten eher auf dem Neuen Testament beruhen, z.B. auf der Bergpredigt. Die 10 Gebote sind gar nicht so spezifisch, nehme ich an. Wirklich christlich sind sie jedenfalls nicht.

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                    • IULIUS sagt:

                      In Babybrei ist auch kein Baby drin.😉
                      Tatsächlich basieren die 10 Gebote ja auch auf jüdische Werte.
                      Sicher kommen noch andere Regeln wie Nächstenliebe hinzu. Was aber im einzelnen die Bergprädigt dazu beigetragen hat bin ich mir nicht klar.

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                    • Lomi sagt:

                      Julius,

                      wir reden hier von CHRISTLICHEN Werten. Jener Christus taucht im Neuen Testament auf und das, was er dort der Menschheit mitgibt, ist nicht mal eben eine Lappalie, sondern die sogenannte „Frohe Botschaft“ des Sohnes Gottes. Das darf man – zumindest als Christ – doch ein bisschen ernster nehmen, was der Religionsstifter sagt. Und er sagt erheblich mehr als das, was in den 10 Geboten steht. Hinlänglich bekannt ist wohl „Nächstenliebe“, wovon die Gebote nichts wissen. So etwas sollte in einer Religion, die sich nach diesem Typen benannt hat, keine Randnotiz sein.

                      Da gibt es eine Reihe sehr zentraler Aussagen, z.B. die bekannte andere Wange, die hinzuhalten sei, wenn man geschlagen wird. Und es sollte auch bekannt sein, dass dieser Jesus die alten mosaischen Gesetze völlig auf den Kopf gestellt hat. Wenn einer also „christliche Werte“ zitiert, sollte er schon Kenntnis des Neuen Testaments besitzen und auch die Besonderheiten dieses Teils der Bibel ernstnehmen. Ansonsten betreibt er schlicht Etikettenschwindel.

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                    • IULIUS sagt:

                      Wir unterhalten uns über christliche Werte und nicht die christliche Religion.

                      Zu den Christlichen Werten gehören nun mal die 10 Gebote. Z. B. Du sollst nicht töten.

                      Und auch die Bereitschaft zu verzeihen und zu vergeben.

                      Im Großen und Ganzen geht es dabei um Verhaltensweisen, die helfen Konflikte zu minimieren, bzw. entstandene Konflikte zu lösen.

                      In der Antike hat man bei einem Mord den Verlust mit Geld entschädigt. Auch das ist Konfliktmanagement.

                      Die andere Wange hinzuhalten kann helfen Konflikte zu vermeiden. Es ist dazu aber niemand verpflichtet. Ergo gehört das nicht zu unseren christlichen Werten, aber zur christlichen Religion.

                      Wenn ich nach der Bibel leben soll,bin ich wieder bei Ausübung von Religion.

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  22. Wäre an dieser Stelle nicht erwähnenswert, dass Maria als unverheiratete Frau schwanger wurde? Das ist ja nicht gerade ein islamisches (oder christliches) Ideal …

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  23. Fakt: bei dem männlichen Löwen regt sich GAR nichts im Fall einer (nackten oder angezogenen) Antilope, am wenigsten er sich selbst. Da jagen nämlich die Weibchen.
    SEXUELLE Regung findet bei Löwe / Antilope erst recht nicht statt. Was soll das werden? Eine Löwope? Oder doch ein Antöwe?
    So viel zu muslimischem Biologieunterricht.

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    • IULIUS sagt:

      Sieh mal nackte Antilope als Synonym für nicht ordentlich bekleidete Frau.

      Das Hauptproblem ist allerdings, daß bei den Löwen der Löwe kein Sex ohne ausdrückliche Einwilligung des Weibchens hat.
      Daraus folgt, Löwen sind kultivierter, als so mancher Mensch.

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  24. gerks sagt:

    Das muss man sich mal vorstellen. Da wird nacheinander behauptet, in Köln wären es 1000 Leute gewesen, dann wurde von 100 gesprochen, dann waren es eingereiste Diebsbanden und jetzt sind es wieder Flüchtlinge.
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150735341/Die-meisten-waren-frisch-eingereiste-Asylbewerber.html
    „DIE Flüchtlinge sind schuld“ natürlich ist der jubelnde Aufschrei der Nazitrotteln. Nachdem Feministinnen wie Antje Schrupp versucht hatten die Vorfälle als ganz normale männlichen Übergriffigkeit aufgrund der toxischen Maskulinitiät zu erklären. Als Alltagssexismus wie er überall in Deutschland gang und gäbe wäre. „DIE Männer sind schuld“ Und deren Blase in Twitter sprang auch sofort auf den Zug auf. Und die üblichen Medien (bei einer Umfrage unter Journalisierenden 60%(!) sagten, sie würden die Grünen wählen) zogen begeistert mit. NEIN, es war nicht die Herkunft, es war die schlechte Natur des Mannes, die dringend die Erziehung durch die gute Frau braucht, damit sie keine Gefahr mehr für DIE Frauen ist. NEIN es war kein Resultat der völligen Ingnoranz gegenüber kulturellen Normen, die errungenen Werten der Aufklärung spotteten.

    Es war. .. es war.. .und völlige Hilflosigkeit macht sich breit. Statt endlich zu überlegen was den ein „freiwillig“ getragenes Kopftuch oder noch weitergehendere Verhüllung in einer Kultur für ein Männer- und Frauenbild transportiert, werden ALLE Menschen die zu uns fliehen unter Generalverdacht gestellt. Wieder wird nicht differenziert. Es kotzt einen an.
    All ihr Rassisten ob aufgrund Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Abstammung oder sonst einem Geburtsmerkmal. Ihr seid die eigentlichen Verbrecher! Ihr habt alles in den Dreck gezogen. Die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien ist am Tiefpunkt, „Feminismus“ ist außerhalb der Wohlfühlblasen nur noch ein Schimpfwort und wer noch sagt: „Jeder Mensch hat ein Recht auf diesem Planeten dorthin zu gehen wo er sich sicher fühlt“ so wie ich, läuft Gefahr erschlagen zu werden. Und wenn man dazu fügt „aber es hat jeder Staat auch das Recht Nein zu sagen“, dann sollte man sich vor den anderen in Sicherheit bringen. Obwohl GENAU DAS in den Menschenrechten so verankert ist.

    DANKE ihr Arschlöcher für gar nichts. Danke ihr Gutmenschen und besorgten Bürger, dass ihr es geschafft habt, dass Menschenrechte mal so oder so zu interpretieren sind. Für die einen mehr gelten und für die anderen weniger. Beliebig.

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  25. gerks sagt:

    Und weil ich hier wieder „too long to read“ geworden bin,hier das worum es geht:
    http://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/
    Ich empfehle allen die gerade daran denken mir eine „gepfefferte Antwort“ schreiben, mal diese 30 Artikeln der universalen(!) Deklaration der Menschenrechte sorgfältig zu lesen.
    Beginnen könnt ihr mit:
    „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“
    (und wer sich an Brüderlichkeit stört, soll Geschwisterlichkeit einsetzen, weil das ist damit gemeint. Und nur Vollidioten&innen sehen das anders, wenn von „alle Menschen“ die Rede ist)
    und endet dann mit:
    „Keine Bestimmung der vorliegenden Erklärung darf so ausgelegt werden, dass sich daraus für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht ergibt, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung vorzunehmen, welche auf die Vernichtung der in dieser Erklärung angeführten Rechte und Freiheiten abzielen.“
    (soviel zu „Gender-Based Violence“, denn das Rechtssystem, jedenfalls das den Namen verdient, kennt keine unterschiedlichen Strafen aufgrund angeborenen Geschlechts und ebenfalls keine Obergrenzen bei Flüchtlingzahlen. Weil entweder man nimmt Flüchtlinge auf oder nicht. Nicht bis zu n = beliebige Zahl)

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  26. Uchuu sagt:

    Es ist eigentlich ganz einfach:
    Polizei ermittelt, sucht die Schuldigen, die werden nach Recht und Gesetz bestraft, und fertig.
    Ich als so genannter Anti-Feminist finde solche „Frauen müssen halt aufpassen“ Aussagen in diesem Fall auch dämlich. Genauso wie „Die Ausländer sind schuld“ oder „Die Männer sind schuld“.

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  27. Maria war Jüdin, Jesus war Jude. Vorher und nachher. Das Christentum wurde erst durch Paulus geschaffen. Theologisch gesehen ist die Argumentation von Muslimstern völliger Blödsinn. In vielen muslimischen Kulturen sind Frauen Menschen zweiter Klasse mit eingeschränkten Rechten.

    Ich habe einige muslimische Länder bereist (einige mehrmals). Das was in Köln an sexueller Belästigung ablief, ist in diesen Ländern Alltag – normales Verhalten von Männern. Eine Frau, die nicht muslimischen Glaubens ist, ist für einen Muslim Freiwild, gleiches gilt für europäisch gekleidete Frauen (egal ob Muslima oder nicht) und für Frauen, die alleine unterwegs sind, sowieso.

    Das hat seine Gründe in dem dort herrschenden Verhaltenskodex und in der Religion. Ich habe einige Freunde aus muslimischen Ländern und die bestätigten mir, daß sie sich in Europa vom Verhalten her massiv umorientieren mussten.

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  28. […] hart getrollt?, asemann Die Welt war noch nie ein Paradies!, Nur Miria Plötzlich., erzaehlmirnix Handlungsanweisungen., erzaehlmirnix Darum geht’s jetzt., […]

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