Plötzlich.

Veröffentlicht: Januar 8, 2016 in Uncategorized

koeln

Kommentare
  1. einsiedler sagt:

    wahrheit: unter den männern, die am kölner hauptbahnhof frauen sexuell belästigt haben, waren auch flüchtlinge, die bei ihrer ankunft mit keksen begrüsst wurden.
    diese wahrheit war bisher den sympatisanten von afd, npd, pegida usw, vorbehalten, aber auf die wahrheit gibt es kein copyright! nur weil die wahrheit aus der rechten ecke kommt, darf man sie nicht verschweigen! warum verbreiten politiker und behörden wider besseres wissens falschmeldungen? warum trauen sich die grünen und die linken nicht die wahrheit zu sagen? wird die wahrheit aus politischen gründen verschwiegen? politiker, die die wahrheit negieren, sind lügner, politiker, die die wahrheit verschweigen, sagen die unwahrheit, und politiker, die die wahrheit nicht kennen, sind unfähig. https://einsiedlerblog.wordpress.com/2016/01/08/uebergriffe-in-koeln-die-wahrheit-gehoert-nicht-den-rechten-alleine/

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    • Frank sagt:

      Auch wer eingleisig denkt, hat irgendwann mal Recht. Gilt für Rechts wie für Links.

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      • einsiedler sagt:

        und ndeshalb wird dann die wwahrheit verschwiegen?

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        • Lomi sagt:

          Kannst Du denn Deine Wahrheit auch beweisen? Ist eine BEhauptung ohne Beweis schon eine Wahrheit?

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          • einsiedler sagt:

            liest oder schaust du keine nachrichten?
            kölner polizisten und polizei-gewerkschafter widersprechen mittlerweile in mehreren medienberichten den darstellungen von politikern. es ging den straftätern um sexuelles amüsement. mehrere flüchtlinge rund um den hauptbahnhof wurden kurzfristig festgenommen oder kontrolliert, weil sich diese auffällig verhalten hatten. es wurden, anders als öffentlich dargestellt, sehr wohl von zahlreichen personen die personalien aufgenommen. “Die meisten waren frisch eingereiste Asylbewerber. Sie haben Dokumente vorgelegt, die beim Stellen eines Asylantrags ausgehändigt werden.”

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            • Lomi sagt:

              Und? Sind das Beweise? Es sind Aussagen. Ich halte es für möglich, dass diese Aussagen stimmen. Ich schätze es aber sehr, wenn ich dafür etwas stichhaltigere Belege bekomme. Ansonsten bleibt es Hörensagen und Zeitungswissen.

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    • BOB sagt:

      Ähm …, es geht doch gerade gar nicht um Flüchtlinge, sondern um sexuelle Übergriffe.

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      • flyingtoaster sagt:

        Es geht um sexuelle Übergriffe durch Flüchtlinge. Denn diese haben wir am 31.12.2015 in einer Massivität erlebt, dass sie diskutiert werden müssen.
        Dass da Leute durch Krieg traumatisiert sich gegenseitig Böllerschlachten leisten, ist da nur so ein Funfact am Rande.
        Fast alle in meinem Umfeld (nicht nur Frauen) haben mittlerweile ein mulmiges Gefühl nacht auf die Straße zu gehen. Was wir gerade erleben ist eine massive Einschränkung unserer persönlichen Freiheit.
        Ich verstehe nicht, wie man so die Realität verweigern kann.

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        • Lomi sagt:

          Die Realität ist, dass wir gar nicht so viel wissen, wie hier vorgegeben wird. Ob es tatsächlich Flüchtlinge gewesen sind, die in die Menge böllerten oder die die Frauen belästigt haben, ist noch nicht erwiesen. Es gab Meldungen, dass Leute, deren Personalien man aufgenommen hat, Asylsuchende gewesen sein sollen. Ob diese Leute auch die Täter waren, ist doch noch zu ermitteln. Bevor ein Täter ermittelt ist, kann man doch nicht über Leute urteilen.

          Zweitens ist die Frage, in welche Richtung die Diskussion denn laufen sollte, wenn es tatsächlich Flüchtlinge waren. Sind Flüchtlinge dann Massenwesen, denen man pauschal misstrauen sollte? Oder sind sie Individuen wie jeder andere Mensch auch, so dass ein Generalverdacht sich verböte?

          Ich finde es ja in Ordnung, ein Problem auch konkret zu benennen. Und ja, es ist nicht ausgeschlossen, dass es Flüchtlinge waren und dass einige der Flüchtlinge womöglich ein sehr verqueres Frauenbild haben.

          Aber zu der vielbeschworenen Realität gehört eben auch, dass es hierzulande eine massive Fremdenfeindlichkeit gibt, der jeder Vorwand recht ist, um Flüchtlinge pauschal auszuweisen oder nicht mehr reinzulassen. Ebenso gibt es bereits massive Gewalt gegen Flüchtlingsunterkünfte. Das ist nicht minder wirklich als die Vorfälle in Köln. In so einer Lage kann es kein schwarz oder weiß geben. Und Mitgefühl sollte man mit jedem Opfer haben, sowohl mit den Frauen als auch mit zu erwartenden und längst existierenden Opfern fremdenfeindlicher Gewalt.

          Wer diese Problematik nicht in seine Argumentationen einbezieht, verweigert sich ebenfalls der Realität.

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          • flyingtoaster sagt:

            Wir haben nach einem Jahr mit massiver Einwanderung von Flüchtlingen plötzlich reihenweise solche Vorkommnisse. Die Wahrscheinlichkeit, dass es keine Flüchtlinge waren, ist jedenfalls um Größenordnungen geringer als dass es welche waren. Da es hier um unsere Freiheit, Sicherheit und körperliche Unversehrtheit geht, reicht mir das aus, um unter der Annahme dass es Flüchtlinge waren, die Probleme zu diskutieren. Sich vor der Diskussion zu drücken erhöht nur den Druck auf dem Kessel.

            In welche Richtung sollte die Diskussion laufen? Auf jeden Fall sollten wir aufhören, Flüchtlinge als hilflose Kleinkinder zu betrachten, die unsere Hilfe brauchen. Es sind Menschen auf Augenhöhe, die ihre Interessen haben und wie man sieht auch bereit sind diese durchzusetzen.
            Der Generalverdacht ist ein Popanz der aufgebaut wird, weil manche anscheinend nur sich selbst zutrauen differenzieren zu können.
            Die Flüchtlinge haben selber daran ein Interesse daran, ihren Ruf und ihre Zukunft in unserem Land nicht durch wenige versauen zu lassen, allein deshalb ist es wichtig das Problem beim Namen zu nennen. Es wird mit Sicherheit genug geben, die sagen, packt uns nicht in Watte, sondern lasst uns zeigen, dass wir Teil der Gesellschaft werden wollen und euch helfen. Wer das nicht will, den müssen wir auch wieder loswerden, erst recht im Sinne der friedlichen Mehrheit der Flüchtlinge.

            Ja, es gibt Angriffe auf meist noch nicht bezogene Flüchtlingsunterkünfte, das ist absolut zu verurteilen und schäbig. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass diese nicht im originären Sinne fremdenfeindlich sind, sondern eine Reaktion von Bürgern, die sich übergangen fühlen oder schlichtweg Angst haben. Das macht alles nicht weniger schlimm, aber es bedeutet vor allem, dass der Staat jetzt Handlungsfähigkeit beweisen muss, denn sonst werden die Bürger handeln.

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            • Lomi sagt:

              “ Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass diese nicht im originären Sinne fremdenfeindlich sind, sondern eine Reaktion von Bürgern, die sich übergangen fühlen oder schlichtweg Angst haben.“

              Was ebenfalls zu beweisen wäre (ja und meine These, dass es fremdenfeindliche Gewalt ist, müsste natürlich auch bewiesen werden).

              Fremdenfeindlichkeit selbst muss man aber kaum noch beweisen. Die ist längst belegt und findet auch ihren unmittelbaren Ausdruck in den Aktionen von Teilen der Pegida und AfD. Es gibt gute Gründe, das zu berücksichtigen. In nicht wenigen KOmmentarspalten tobt schon eine Diskussion, wo Leute pauschales Ausweisen verlangen. Auch das würde ich nicht unbedingt als „aufgeklärt“ oder „abwägend“ bezeichnen, sondern eher schon als fremdenfeindlich.

              „In welche Richtung sollte die Diskussion laufen? Auf jeden Fall sollten wir aufhören, Flüchtlinge als hilflose Kleinkinder zu betrachten, die unsere Hilfe brauchen. Es sind Menschen auf Augenhöhe, die ihre Interessen haben und wie man sieht auch bereit sind diese durchzusetzen“

              Dem kann ich zustimmen. Ich halte es auch für richtig, sie als ganz normal handlungsfähige Menschen zu betrachten, also mit Handlungsvermögen und einer entsprechenden individuellen Verantwortung für ihr Tun.

              „Wir haben nach einem Jahr mit massiver Einwanderung von Flüchtlingen plötzlich reihenweise solche Vorkommnisse. Die Wahrscheinlichkeit, dass es keine Flüchtlinge waren, ist jedenfalls um Größenordnungen geringer als dass es welche waren. Da es hier um unsere Freiheit, Sicherheit und körperliche Unversehrtheit geht, reicht mir das aus, um unter der Annahme dass es Flüchtlinge waren, die Probleme zu diskutieren. Sich vor der Diskussion zu drücken erhöht nur den Druck auf dem Kessel.“

              Ja, in Ordnung, Probleme diskutieren ist jja auch richtig. Aber man muss Probleme auch sachgerecht diskutieren. Dazu gehört dann auch, dass man erst einmal wissen muss, was los war und die Täter kennen muss. Erst muss man das Problem doch ergründen. Ärzte machen auch erst einmal eine Untersuchung, bevor sie die Therapie wählen. Der umgekehrte Weg wäre nicht sehr rational.

              Eines steht aber fest: Es geht alles halt nicht reibungslos, die Vorbehalte in der Bevölkerung sind sehr groß, die kann man nicht ignorieren. Eine Politik, die nur mit „Wir schaffen das“ darauf reagiert, ist nicht gut beraten.

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              • flyingtoaster sagt:

                Ehrlich gesagt befasse ich mich mit den Spinnern aus irgendwelchen AfD oder Pegida-Foren nicht. Ich habe noch nie eines davon gelesen und sehe auch keinen Grund es zu tun. Es reicht völlig aus, wenn die vernünftigen Leute hart aber sachlich diskutieren. Was ich absolut nicht einsehe ist, dass wir „auf Rücksicht“ auf diese Spinner die offene Diskussion verweigern.
                Vor allen Dingen ist die Politik gut beraten ihre Bevölkerung nicht zu verarschen, denn das erstickt jede Bereitschaft gemeinsam an das Problem zu gehen.

                Ich habe aber schon das Gefühl, dass die Angst vor Anheizen der Fremdenfeindlichkeit oft vorgeschoben ist, weil man Sorge um sein Weltbild hat.

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                • Lomi sagt:

                  „. Was ich absolut nicht einsehe ist, dass wir “auf Rücksicht” auf diese Spinner die offene Diskussion verweigern.“

                  Es geht nicht um „Rücksicht“ auf Spinner, sondern um Rücksicht auf diejenigen, die unter diesen Spinnern leiden könnten, wenn sich die Stimmung aufschaukelt.

                  Ich will damit nicht sagen, dass man jetzt deswegen offene Diskussionen vermeiden sollte. Ich habe überhaupt keine Patentantwort. Aber ich bin eben für etwas Vorsicht. Diese Spinner sind zuweilen recht gefährlich. Das Thema gänzlich zu ignorieren ist aber auch gefährlich. Das wird nicht helfen, sondern tatsächlich eher den Unmut anfachen.

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                  • IULIUS sagt:

                    Spinner sind nur so lange gefährlich, solange man direkt oder indirekt auf sie Rücksicht nimmt oder auf das Verhalten, daß sie evt. zeigen könnten.

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              • IULIUS sagt:

                @Lomi,
                ich finde Deine Diskussionsstrategie Lustig.
                Seit Tagen wird durch die Polizei darauf hingewiesen, daß die Täter von Köln sehr wohl in der Mehrzahlt Flüchtlinge sind. Die meisten sogar aus Syrien.
                Du schreibst, daß Hörensagen, muß erst Bewiesen werden.

                Wenn es um Fremdenfeindlichkeit geht ist die bei Dir schon von vorn herein belegt.

                Bei den Flüchtlingen muß nichts mehr bewiesen werden. Das sind Fakten.
                Das es in der Mehrzahl die sonst am Bahnhof straffälligen Personen handelt dürfte daher schon fast ausgeschlossen sein.
                Sinnvoller ist es jetzt die Motivation dieser Menschen und die Ursachen der Eskalation herauszufinden, um entsprechend handeln zu können. Leugnen hilft hier gar nicht. Im Gegenteil, wenn hier geleugnet wird bekommen wir hier richtige Fremdenfeindlichkeit und zwar quer durch die Bevölkerung.
                Ehrlichkeit und Besonnenheit ist angesagt.

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                • Lomi sagt:

                  „Wenn es um Fremdenfeindlichkeit geht ist die bei Dir schon von vorn herein belegt.“

                  Habe ich nicht gesagt. Auch Fremdenfeindlichkeit als Grund für einen Anschlag muss bewiesen werden. Ausnahme: Leute wie Björn Höcke, die durch ihr öffentliches Reden in einem nicht strafrechtlichen Sinne fremdenfeindlich agieren. Aber ein bisschen Interpretationssache ist auch das.

                  „Seit Tagen wird durch die Polizei darauf hingewiesen, daß die Täter von Köln sehr wohl in der Mehrzahlt Flüchtlinge sind. Die meisten sogar aus Syrien.
                  Du schreibst, daß Hörensagen, muß erst Bewiesen werden.“

                  Das ist auch nichts weiter als Hörensagen. Es sind Aussagen von Polizisten, die ohne Namensnennung einer Zeitung etwas gesagt haben. Es sind Aussagen von Polizeilobbyisten (GdP). Sie können damit recht haben. Ist ja auch nicht unwahrscheinlich. Aber ich will nicht glauben, sondern wissen und dafür braucht es eben belastbare Beweise. Bis dahin bleibe ich skeptisch.

                  Soweit ich den Medien entnehmen kann, hat man 16 Verdächtige ermittelt. Derer ist man bislang noch nicht persönlich habhaft geworden. Insofern kann man auch nicht wirklich wissen, ob die Täter Flüchtlinge sind.

                  Das mag sophistisch wirken, ist es aber nicht angesichts der vielfachen Behauptung, man sei im Besitz der „Fakten“ oder der „Wahrheit“. Wahrheit z.B. hieße, dass man es weitgehend irrtumsfrei wisse. Ich sehe bislang noch nicht, dass das einer wirklich überzeugend von sich behaupten kann.

                  “ Leugnen hilft hier gar nicht. Im Gegenteil, wenn hier geleugnet wird bekommen wir hier richtige Fremdenfeindlichkeit und zwar quer durch die Bevölkerung.“

                  Da bin ich d’accord. Ich würde es aber nicht „Leugnen“ nennen. Das wäre ja eine vorsätzliche Verschleierung dessen, was man eigentlich weiß. Ich würde es eher so sehen: Das Thema Flüchtlinge ist hochproblematisch, weil es Emotionen weckt, die eben bei gewissen Anlässen auch ausbrechen. Man kann die deutsche Bevölkerung nicht durch Sonntagspredigten und „Wir schaffen das“ zu einem Volk von Großstadtliberalen umformen. Man muss diese Emotionen und Vorbehalte einfach einkalkulieren und damit produktiv umgehen.

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                  • IULIUS sagt:

                    Sicher werden die Polizisten ihren Namen nicht nennen wolle. Schon mal weil die deswegen mit einem Disziplinarverfahren rechnen müssen. Trotzdem sind die Quellen als glaubhaft einzustufen. Glaubhafter als Äußerungen von Politikern.

                    Im Leben wirst Du so gut wie nie Entscheidungen aus Gründen mit 100iger Sicherheit fällen. Anders ist das Leben gar nicht zu bewältigen. Man denke nur mal an den Esel, der zwischen zwei Heuhaufen verhungert ist.
                    Sinnvoller ist, auch wenn man sich festgelegt hat mißtrauisch zu bleiben und seine Meinung ändern zu können.

                    Soweit ich gehört habe waren es mal mehr als 10 Syrer und ein Afghane, die man verdächtigt. Das ist mit allem anderem drum herum schon sehr eindeutig.

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            • Anneliese Müller sagt:

              „Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass diese nicht im originären Sinne fremdenfeindlich sind“
              Was sind sie dann?

              „denn sonst werden die Bürger handeln“
              …und weitere Brandstiftungen begehen und sich zu Kriminellen machen?

              Weil ich Angst vor Kriminalität habe, werde ich selbst kriminell, oder habe ich was falsch verstanden?

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              • flyingtoaster sagt:

                Ich weiß, dass ich ein sehr gefährliches Thema und sicherlich können Fachleute, z.B. Psychologen, eher beurteilen, welche Mechanismen dazu führen, warum Menschen schlimme Dinge tun.

                Ich denke jedoch es ist zu unterscheiden von Brandstiftungen auf geplante Unterkünfte und Angriffe auf bewohnte Unterkünfte bzw. Flüchtlinge direkt.
                Ich bin der Meinung, letztere haben sicherlich im Wesentlichen einen fremdenfeindlichen Grund, die ersten sind jedoch vor allem NIMBY-Militanz. Die Leute fühlen sich übergangen und benachteiligt und nehmen „ihre Recht“ in die Hand. Das könnte genauso gut gegen einen geplanten Kindergarten, Kraftwerk oder sonst was passieren, bei dem sich die Bürger übergangen fühlen. Irgendeinen Spinner wird sich finden, der das Ding als ultima ratio abfackelt. Letztere können halt in den meisten Fällen auf rechtlichem Wege verhindert oder zumindest erheblich verzögert werden, daher brennen die halt seltener. Wahrscheinlich passiert es auch oft genug, es erscheint nur nicht prominent in der Presse.

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                • *sicherlich können Fachleute, z.B. Psychologen, eher beurteilen, welche Mechanismen dazu führen, warum Menschen schlimme Dinge tun.*

                  In diesem Fall drängt sich Fremdenfeindlichkeit als Grund geradezu auf.

                  *Das könnte genauso gut gegen einen geplanten Kindergarten, Kraftwerk oder sonst was passieren, bei dem sich die Bürger übergangen fühlen.*

                  Tut es aber nicht.

                  *Letztere können halt in den meisten Fällen auf rechtlichem Wege verhindert oder zumindest erheblich verzögert werden, daher brennen die halt seltener. Wahrscheinlich passiert es auch oft genug, es erscheint nur nicht prominent in der Presse.*

                  Also, eine Brandstiftung in einem Kraftwerk oder Kindergarten dürfte sehr prominent in den Schlagzeilen erscheinen. Einerseits wegen der Gefahrenlage für Anwohner andererseits, weil Kindergärten anzuzünden menschlich echt scheiße ist. Ähnlich übrigens wie bei Flüchtlingsunterkünften.

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                  • Lomi sagt:

                    Maren

                    „In diesem Fall drängt sich Fremdenfeindlichkeit als Grund geradezu auf.“

                    Ja, drängt sich auf, wäre aber im Einzelfall eben auch zu beweisen. Und bis es nicht jeweils bewiesen ist, muss man halt annehmen, dass es auch anders sein könnte. Der Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit muss belegt werden wie jeder andere Vorwurf auch. Ich denke, in einigen Fällen ist das ja auch nicht so schwierig. Aber ich kann mir tatsächlich einen Unterschied vorstellen zwischen dem Abfackeln eines leeren Gebäudes und dem Anschlag auf bewohnte Unterkünfte.

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                  • flyingtoaster sagt:

                    man googlele „Brandstiftung Kindegarten“ „Brandstiftung Kraftwerk“ usw.

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                    • Gut, aber man muss ja davon ausgehen, dass die Brandstifter einen Grund haben, genau das Gebäude anzuzünden, das sie dann anzünden.

                      Heißt, wenn jemand ein Kraftwerk anzündet, hat er höchstwahrscheinlich was gegen die entsprechende Art der Energiegewinnung/Kraftwerke in Wohngebieten oder so.
                      Wenn jemand einen KiGa anzündet, hat er wahrscheinlich was gegen Kinder oder die Betreuung derselben in seiner Wohngegend. (Ich weiß doch auch nicht!)
                      Beide sind jedoch Kriminelle, die für ihre Überzeugungen erhebliche Sach- und eventuelle Personenschäden in Kauf nehmen.

                      Was sie nicht sind, sind mißverstandene Bürger, die aufgrund der Politik besorgt sind und mit denen in Dialog getreten werden muß. Dennoch werden Brandstifter in Flüchtlingsheimen von diversen Gruppen genauso behandelt.
                      Trotzdem sie die Möglichkeit gehabt hätten, auf vielfältige legale Weise Einfluß in die Lokalpolitik zu nehmen. Trotzdem sie die angespannte Flüchtlingslage nicht verbessern sondern objektiv verschlimmern.

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                    • Nick sagt:

                      Gut, aber man muss ja davon ausgehen, dass die Brandstifter einen Grund haben, genau das Gebäude anzuzünden, das sie dann anzünden.

                      Seriöserweise geht man bei Straftaten immer von einem Motivbündel aus. Weiterhin ist auch Fremdenfeindlichkeit von Motiven angetrieben. Was natürlich eine Erklärung, aber keine Entschuldigung ist.

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                • Anneliese Müller sagt:

                  „die ersten sind jedoch vor allem NIMBY-Militanz“
                  Und die ist weniger fremdenfeindlich und weniger kriminell? Woran machst du das fest? Brandstiftung bleibt Brandstiftung, Fremdenfeindlichkeit bleibt Fremdenfeindlichkeit, egal aus welchen Motiven.

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                  • flyingtoaster sagt:

                    Ich sage ja nicht, dass das weniger kriminell ist, sondern, dass die Motivlage anders ist.

                    Diese Menschen wollen die Flüchtlinge halt nicht bei sich, weil das Haus an Wert verliert, weil sie Angst um ihre Kinder haben usw. Aber sie würden vermutlich durchaus am Bahnhof mit „Refugees Welcome“ stehen und vielleicht sogar im benachbarten Flüchtlingsheim helfen.

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                    • Wieso wird eigentlich immer direkt Heuchelei unterstellt?
                      In den meisten Städten bildete sich sehr bald ein bemerkenswertes Netzwerk von Ehrenamtlichen, die auf unterschiedlichste Weise, ob durch Unterbringungsmöglichkeiten, Spenden oder anderweitige Hilfen, wie z.B. Deutschunterricht ihren Beitrag leisten.
                      Das sind sicherlich dieselben Menschen, die mit Schildern am Bahnhof standen.

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                    • flyingtoaster sagt:

                      Ich will damit keine Heuchelei unterstellen, sondern dass man durchaus wohlwollend gegenüber den Flüchtlingen eingestellt sein kann und sogar aktiv helfen möchte, aber wenn einem die Flüchtlinge persönlich zu nahe kommen, dann auf einmal Angst bekommt und nicht mehr Herr seiner Taten ist.

                      Die wenigen bisher ermittelten Täter sprechen jedenfalls schon dafür.

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                  • Lomi sagt:

                    „Brandstiftung bleibt Brandstiftung, Fremdenfeindlichkeit bleibt Fremdenfeindlichkeit, egal aus welchen Motiven.“

                    Fremdenfeindlichkeit IST das Motiv. Oder eben nicht unbedingt.

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              • IULIUS sagt:

                „Weil ich Angst vor Kriminalität habe, werde ich selbst kriminell, oder habe ich was falsch verstanden?“
                Das kommt gar nicht mal so selten vor. Das fängt schon damit an, wenn Du die Person die möglicherweise kriminell werden könnte verleumdest. -> Straftat nach dem StGB (§187)

                Sieh mal auch die Entwicklung von Konflikteskalationen. Das ist im Grunde vergleichbar.
                https://de.wikipedia.org/wiki/Konflikteskalation_nach_Friedrich_Glasl

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        • derflo sagt:

          „Fast alle in meinem Umfeld (nicht nur Frauen) haben mittlerweile ein mulmiges Gefühl nachts auf die Straße zu gehen. “

          Das könnte sogar stimmen, hat aber nichts mit den Flüchtlingen zu tun. Sexismus und Gewaltbereitschaft sind keine importierten Phänomene, die hatten wir schon lange vor den Flüchtlingen. Dass es unter den Flüchtlingen genauso wie in jeder Gruppe von Menschen gewaltbereite, hilfsbereite, aggressive, kluge, große und kleine Menschen gibt, ist doch klar. Die Frage, ob das am Kölner Hauptbahnhof nun Flüchtlinge waren oder nicht, ist daher völlig irrelevant, weil beide Antwortmöglichkeiten keine unterschiedlichen Konsequenzen haben: Es fanden sexuelle Übergriffe statt und die müssen entsprechend geahndet werden und die Opfer brauchen unsere Unterstützung. Dabei gilt in Deutschland immer noch das Prinzip der Individualschuld, d. h. die Täter sind schuldig und niemand sonst, vor allem keine anderen Mitglieder einer wahrgenommen Gruppe zu der sie womöglich gehören. Warum machst du dir Sorgen um Flüchtlinge und nicht um junge Männer unter 30? Oder um Menschen, die in Köln leben? Warum ist dieses eine Merkmal „Flüchtling“ das wichtige?

          Sexuelle Übergriffe finden in Deutschland auch ohne Flüchtlinge statt, so zu tun, als würden die Zahlen jetzt steigen oder als wäre das ein Flüchtlings-Importprodukt ist schlichtweg Realitätsverweigerung.

          Dafür gibt es schon lange Theorien, Empirie, lautstarke Stimmen, welche versuchen, das Problem in die Öffentlichkeit zu tragen, und es gibt einen Begriff: Rape Culture. Jetzt, wo die Täter plötzlich keine weißen deutschen Männer sind, ist das auf einmal angekommen. Schon komisch.
          Rape Culture ist nicht nach Deutschland gekommen, sie war immer schon da.

          Ich bin gespannt, was du von diesem Artikel hälst:
          http://www.vice.com/de/read/die-rape-culture-wurde-nicht-nach-deutschland-importiert-sie-war-schon-immer-da-aufschrei-118

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          • flyingtoaster sagt:

            „Sexuelle Übergriffe finden in Deutschland auch ohne Flüchtlinge statt, so zu tun, als würden die Zahlen jetzt steigen oder als wäre das ein Flüchtlings-Importprodukt ist schlichtweg Realitätsverweigerung.“

            Zumindest was die richtig brutalen Vergewaltigungen angeht ist eine starke Überrepräsentation gewisser Kulturkreise offensichtlich.

            „Jetzt, wo die Täter plötzlich keine weißen deutschen Männer sind, ist das auf einmal angekommen.“

            Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Diskussion um Längen heftiger wäre, wären die Täter in der Silvesternacht Deutsche gewesen. Dann würden wir hier wahrscheinlich Stimmen mit Ausgehverboten, Strafverschärfung, Alkoholverbot usw. laut werden. Vor allem wäre es spätestens am 1.1.2016 um 0.15 Uhr in allen deutschen Medien Thema Nr. 1.

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            • IULIUS sagt:

              @derfloh,
              bist Du jetzt der Meinung, wenn man von dem Silvesterproblem auf allgemeine Probleme verweist geht das Sylvesterproblem weg, oder nimmst Du das Sylvesterproblem als Anlaß alle Frauen zu verunsichern um eigene politische gegen Männer gerichtete Forderungen durchzusetzen.

              Beides ist naja, kannst Dir ja denken.

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          • MiSa sagt:

            Es gibt auch noch was zwischen „nur Flüchtlinge belästigen Frauen“ und „die Herkunft/Ethnie/Kultur/Religion spielt keine Rolle“. Es ist durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass Menschen, die in einer völlig anderen Kultur aufgewachsen sind, sich im Schnitt anders verhalten. Und es ist sehr wohl möglich, dass das Frauenbild in manchen Kulturkreisen ein anderes ist und daher Verhaltensweisen gegenüber Frauen akzeptiert werden, die hierzulande nicht akzeptiert werden. Und das kann dazu führen, dass Menschen aus diesen Kulturkreisen häufiger Frauen belästigen, womöglich sogar häufiger sexuelle Gewalt ausüben.

            Und zum Thema Rape Culture: Würden wir in einer solchen leben, wären die Vorfälle in Köln ja kein hochemotionales Thema, sondern gänzlich normal.
            Denn das ist das wichtigste, was man nicht vergessen darf: Es sind weder „die Flüchtlinge“ noch „die Ausländer“ noch „die Männer“, die vergewaltigen und andere belästigen. Es sind wenige Individuen.

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          • St. Elmo sagt:

            Rape culture ganz genau, Vergewaltiger stehen ja auch in der Gefängnis Hierarchie auch ganz oben.
            Sorry aber Rape Culture ist ein riesen Schwachsinn und existiert im Westen nicht.
            Nach Kindesmissbrauch ist Vergewaltigung die Straftat, die Gesellschaftlich am meisten Geächtet wird.
            Schau dir mal die Strafrahmen und Straftatbestände für Vergewaltigung an, oder z.b. die Meldeauflagen nach dem Verbussen den Strafe in den USA usw. Wir haben hier im Westen eine Anti-Rape-Culture.

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        • Adrian sagt:

          „Fast alle in meinem Umfeld (nicht nur Frauen) haben mittlerweile ein mulmiges Gefühl nacht auf die Straße zu gehen.“

          Tja, ich nicht. Im Übrigen ersetzen Gefühlen keine Realität.

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      • einsiedler sagt:

        wenn sexuelle übergriffe auf frauen als „antanzen mit diebstahlsabsicht“ bagatellisiert wird und von der polizei als „übliche kleinkriminalität“ abgetan wird?

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        • Mona sagt:

          Das nennt die Polizei doch nur „Antanzen“, damit sie wissen, was sie meinen. Dieser Antanztrick wird auch bei Männern angewendet. Wenn ein Mann nachts allein und sichtbar angetrunken unterwegs ist, wird er auch von Dieben „angetanzt“, um ihn zu beklauen. Das Antanzen ist ja nur auf jemanden zugehen, ihn umarmen (dabei abchecken, wo die Wertsachen sind) und vielleicht betatschen (um abzulenken oder das Portmonee aus der Hosen-Po-Tasche rauszufischen oder beides gleichzeitig). Bei Frauen geht es ja auch so. Wenn einer ihr an die Brüste packt oder die festhält und im Genitalbereich befummelt, kann in der zwischenzeit der andere, die Handtasche und Jackentaschen nach Wertsachen durchsuchen und alles rausfischen. Die Täter sind ja auch nicht blöd, die suchen sich jemanden, der ein bisschen angetrunken ist und nicht so gut reagieren kann oder nicht mitbekommt, dass es gerade kein anderer Party- oder Kneipengast ist, der lustig drauf ist und ihn überschwänglich umarmt oder ihm ja nur helfen will, weil er torkelt, oder ihn mit jemand anderem verwechselt. Das „Antanzen“/Anfassen/Belästigen ist ja nur zur Ablenkung da.

          „Kleinkriminalität“ sagen die Polizisten auch damit sie wissen, was gemeint ist. Das nennt man doch immer Kleinkriminallität, wenn das Portmonee oder das Telefon gestohlen wird, oder nicht? Da es wohl sehr viele Täter gewesen sein sollen, ist das halt eine organisierte Kriminalität, weil sie zusammengearbeitet haben. Nicht?

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      • einsiedler sagt:

        wenn sexuelle übergriffe auf frauen als “antanzen mit diebstahlsabsicht” bagatellisiert wird und von der polizei als “übliche kleinkriminalität” abgetan wird, nur weil es flüchtlinge waren?

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    • myrddintriguel sagt:

      Gibt es auch eine Quelle für die Wahrheit oder ist es einfach eine „Wahrheit“?
      Auch immer wieder spannend wie viel Macht dieser winzigen Opposition aus Grünen und Linken zugesprochen wird. Ging es hier nicht neulich erst noch um Verschwörungstheorien?

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    • maren2763 sagt:

      „Autsch, Thema verfehlt, setzen sechs!“ Vielleicht suchst du dir einen passenden Blog, um DEINE Wahrheit zu postulieren ^^

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      • einsiedler sagt:

        wenn sexuelle übergriffe auf frauen als “antanzen mit diebstahlsabsicht” bagatellisiert wird und von der polizei als “übliche kleinkriminalität” abgetan wird?
        ist für dich die erde immer noch eine scheibe?

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        • Leon sagt:

          Nee, das scheint noch anders gewesen zu sein:

          Offensichtlich gab es zwei Tatschwerpunkte von zwei unterschiedlichen tatverdächtigen Gruppen:

          1. Gab es eine Gruppe der sogenannten „Sportler“
          – Sie waren NICHT betrunken.
          – Sie trugen meistens Trainingsanzüge
          – sie hielten sich vornehmlich nahe der Bahnhofseingänge auf.
          – sie werden vornehmlich als Nordafrikaner beschrieben

          DIE gingen dort wohl nur ihrer „Arbeit“ nach, nämlich dem Diebstahl, wobei Körperkontakt zur Ablenkung eingesetzt wurde (die sog. Antänzer, die in diesem Fall aber Frauen bestohlen haben sollen) .

          Die „Antänzer“ gibt es in Köln offensichtlich seit Jahren, wenn die Polizei welche verhaftet, sollen wohl einfach neue aus Asylbewerberheimen angeworben werden.

          NATÜRLICH werden sich (halb-) professionelle Diebe ein Gedränge wie zu Silvester nicht entgehen lassen.

          2. Gab es die große Gruppe, die aus 1000 oder „mehreren Tausend“ Menschen bestand. Aus dieser Gruppe gab es die sexuellen Übergriffe.

          – Allerdings bei weitem nicht von 1000 en, sondern von kleineren Gruppen, die aus dieser Menge heraus agierten.
          – DIESE (nicht die Tausend) wurden als sehr stark betrunken beschrieben.
          – die Täter wurden offensichtlich als sehr jung geschätzt
          – sie konnten kein Deutsch
          – sie haben die Frauen regelrecht eingekesselt oder „eingetunnelt“ und dann „begrapscht“
          – dabei ging es ihnen nach den Worten eines Polizisten „vorrangig…um ihr sexuelles Amüsement“
          – sie werden als Araber beschrieben

          Für mich drängt sich der Eindruck auf, dass hier junge Männer, die hier erst vor kurzem eingetroffen sind und jetzt in Unterkünften nur unter Männern leben, unter Alkohol ihre Hemmungen verloren haben und ihre eigentlich altersgemäße sexuelle Neugier ohne jede zivilisatorische Hemmung ausgelebt haben.

          Die Gruppendynamik hat da sicher auch noch einiges zu beigetragen.

          Bezeichnend ist, dass „nur“ 2 Vergewaltigungen angezeigt worden sind.

          Da scheint ja entweder eine „zivilisatorische Resthemmung“ durchaus dagewesen zu sein oder eine sehr „juvenile“ Sexualität.

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          • IULIUS sagt:

            War in meinen Gedanken auch schon, ob das nicht unter Alkoholeinfluß vollkommen außer Kontrolle geratene Mutproben pubertierender und postpubertierender gewesen ist.

            Aus meiner Jugend weiß ich, daß auch Mädchen unvermittelt Jungen in die Hose zwischen die Beine gegriffen haben, um mal zu sehen, wie sich das anfühlt.

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    • Was heißt das: Da waren auch Flüchtlinge dabei? Heißt das, dort war ein Mischmasch aus deutschen Bürgern und Flüchtlingen? Klingt dubios und unwahrscheinlich.

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  2. Tja, wann werden endlich die „alle-drei-Minuten-eine-Vergewaltigung“-Rufe erhört? „Alle drei Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt. Weniger als ein Prozent der Täter wird verurteilt.“ https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/haeusliche-und-sexualisierte-gewalt/aktuelles/archiv/1313-alle-drei-minuten-wird-in-deutschland-eine-frau-vergewaltigt

    Da scheint in der Erziehung der Feminist.I.nnen ein wichtiger Punkt zu fehlen: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!“ https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Hirtenjunge_und_der_Wolf

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  3. Die extreme Mitte des mittleren Extremismus sagt:

    „Unfassbarer Unfug? Macht halt den Mund zu!“

    Wer Shit saet, wird Storm ernten… und WIR schaffen das.
    Uns nach, Kanossinen und Gemeraden!

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  4. Lomi sagt:

    Es war schon immer ausgesprochen hilfreich für öffentliche Debatten, die Vertreter der gegnerischen Seite als moralisch fragwürdig hinzustellen ^^

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  5. War Brüderle eigentlich Asylant? War doch der lächerliche Auslöser vom #aufschrei …🙂

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    • turkishmaid sagt:

      a) Ja, Brüderle hat noch Schwierigkeiten mit der Deutschen Sprache, nicht aber mit der Integration. Die hat er durch den Besuch von Weinfesten wacker vorangetrieben.

      b) Nein, war er nicht. Zuvor gab es noch den Spiegel-Artikel über die angeblichen Übergriffe auf die Journalistin Meiritz. Erst beides zusammen reichte als Auslöser für die Kampagne, die am Anfang einen wichtigen Punkt gegen sexuelle Gewalt setzte, bald jedoch zum Selbstwert mutierte und Trittbrettfahrer anzog.

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      • Lomi sagt:

        “ Erst beides zusammen reichte als Auslöser für die Kampagne, die am Anfang einen wichtigen Punkt gegen sexuelle Gewalt setzte“

        „Sexuelle Gewalt“, da wird dann auch Brüderles dämliche Bemerkung zur Figur der Frau Himmelreich gefasst? Das ist nämlich das Problem an #aufschrei, dass begrifflich einfach nicht differenziert wurde. Abgesehen davon ist Twitter sicherlich kein besonders gutes Medium, wenn man keine Trittbrettfahrer möchte.

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        • Wunder mich auch, was alles unter sexueller Gewalt läuft. Brüderle das Sexmonster … nicht auszudenken, wenn er in Köln dabei gewesen wäre … oder vielleicht, vorsicht Verschwörungstheorie, hat er das ja angeleiert? Aus Rache … man hört und sieht ja nix mehr von dem …🙂

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      • Nick sagt:

        Nein, war er nicht. Zuvor gab es noch den Spiegel-Artikel über die angeblichen Übergriffe auf die Journalistin Meiritz.

        Geenau. This one:

        http://www.spiegel.de/spiegel/annett-meiritz-ueber-die-frauenfeindlichkeit-in-der-piratenpartei-a-877558.html

        „Tittenbonus“ nannte der Berliner Pirat Gerwald Claus-Brunner die Frauenquote, sein Fraktionskollege Alexander Morlang bezeichnete eine ehemalige Partnerin als „Ex-Fickse“.

        Zur Erinnerung: Es ging beim #Aufkreisch erklärtermaßen ausdrücklich um „Alltagssexismus“, zu welchem vorherrschend alles von der Verunglimpfung des marxismus-Leninismus Feminismus-Antisexismus bis zu Mord an Frauen gezählt wurde.

        Disclaimer:
        Es geht in diesem Kommentar niemals nicht darum, die historisch einmalige Großartigkeit des Feminismus in Frage zu stellen!

        Der Begriff des Feminismus mit seinem Ziel der Selbstbestimmung und gesellschaftlichen und rechtlichen Gleichberechtigung eines (durch soziales Geschlecht definierten) Teilmenge der Bevölkerung ist ein im Grunde und seines Wesens nach humanistischer, nach Gleichstellung strebender. Daher kann Feminismus wesenhaft niemals nicht schlecht sein. Egal was er tut oder nicht tut. Allenfalls einzelne Feministinnen können schlecht sein, allerdings sind sie dann unfeministisch!

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        • @ Nick

          Du weißt aber schon, daß Gleichstellung ein Gegenteil von Gleichberechtigung ist?

          Schön finde ich auch, wie Du Feminismus mit Teflon einpinselst, könnte man mit gleichen Behauptungen auch mit Antifeminismus machen.

          Ich glaube aber wir entfernen uns vom Thema …

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          • Nick sagt:

            Schön finde ich auch, wie Du Feminismus mit Teflon einpinselst

            Deine Metaphern sind bisweilen köstlich, aber der war ganz speziell für Turkischmaid.

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      • maSu sagt:

        Sexuelle Gewalt… pfui! Alleine ihr Name ist sexuelle Gewalt pur. Und überhaupt….

        Gibt es eigentlich einen Begriff, der noch extremer und bewusster Zweckentfremdet wird, als „sexuelle Gewalt“?!

        „Sie können das Kleid gut ausfüllen“ oder so soll er gesagt haben (die Journalistin, deren Integrität natürlich über jeden Zweifel erhaben ist… (pfui!) hat diesen Vorfall irgendwie erst Monate später publiziert… merkwürdig….) und das in einem Dialog. Die Journalistin soll sich vorher abwertend über sein hohes Alter geäußert haben!

        #altersdiskriminierung ? Nicht? Na dann…

        Ist das sexuelle Gewalt?

        Nein! Das ist bullshit.

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  6. MiataMuc sagt:

    Ich glaube, was viele geärgert hat, mich zumindest, ist daß genau die Fraktion, die sonst schon auf Kleinigkeiten hektisch reagiert (Müller-Milch Verpackungen..) das ganze erst vier Tage ignoriert hat und dann probiert, diese Art von Übergriffen zu relativieren (Oktoberfest, alle Männer etc.) und jetzt mit diesen Thesen durch die Talkshows tingelt.
    Es ist klar, daß Vertreter des intersektionalen Feminismus darauf im Grunde nicht wirklich reagieren könne, weil die Statushierachie bei denen im Grunde nur weisse, heterosexuelle Männer als Täter kennt. Etwas weniger Relativierung hätte ich mir schon gewünscht.

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  7. Lomi sagt:

    „Es ist klar, daß Vertreter des intersektionalen Feminismus darauf im Grunde nicht wirklich reagieren könne, weil die Statushierachie bei denen im Grunde nur weisse, heterosexuelle Männer als Täter kennt. Etwas weniger Relativierung hätte ich mir schon gewünscht.“

    Absolut nachvollziehbar. Der intersektionale Feminismus ist in eine selbstgebaute Falle getappt. Problem des Feminismus ist allzu oft, dass die Ambivalenz nicht erfassen mögen. Er beharrt zu sehr auf Täter-Opfer-Unterschiede, die zu oft einseitig gedacht werden: jemand ist nur Täter oder nur Opfer, zumal in einem alles durchdringenden Herrschaftssystem. So kann diese Strömung offenbar nur schwer denken, dass einer zugleich Opfer und Täter sein kann. Und da „People of Colour“ ganz wesentlich auf der Opferseite verortet werden, werden sie nicht als potenzielle Täter gedacht. Im Grunde werden sie damit auch nicht als Menschen mit einem individuellen Handlungsvermögen gedacht, die sich eben so oder so entscheiden können.

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  8. einsiedler sagt:


    der gute sigmund konnte ja nicht wissen, dass wir so viel im internet sind.

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  9. gerks sagt:

    Glaubt man ernsthaft, dass die Herausgabe von Studien, Berichten oder wenn Diskussionen geführt werden, die sich isoliert mit der Gewalt gegen ein Geschlecht oder aus einem Herkunftsland befassen, auch nur irgendeinen realen Schluss zulassen?
    Sind Relationen vollständig egal geworden? Ist es egal ob wieviel Gewalt JEWEILS von einer Seite gegen die andere ausgeübt wird, zählt nur noch eine Seite? Es wird gar nicht mehr gefragt, was es für Vergleichszahlen für „Sexueller Gewalt gegen Männer“ (bei gleicher Definition davon) geben würde.

    So ungefähr wie wenn bei einem Massenmord durch einen Mann, 50 Frauen und 40 Männer betroffen wären, aber dann nur die Frauen aufgezeigt werden. „50 Frauen von einem Mann ermordet“.
    Die 40 Männer werden ausgeblendet. Das die Differenz lediglich 10 ist, wird ebenfalls nicht angeführt. Übrig bleibt, dass schon wieder ein Mann 50 Frauen umgebracht hat.
    OH GOTT was sind doch DIE MÄNNER für TIERE!.

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    • maSu sagt:

      „Bei einem Terroranschlag sind 80 Menschen gestorben, darunter 8 Frauen und 2 Kinder.“

      0815-Schlagzeile.
      Immerhin könnte man glauben, dass die 70 Männer, die wohl auch gestorben sind, aber allen egal sind, noch als „Mensch“ zählen. Immerhin.

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    • Brendan sagt:

      Humbug, „OH GOTT was sind doch DIE MÄNNER für TIERE!“ bezieht sich nicht darauf, dass ein Mann 50 Frauen umgebracht hat und die männlichen Opfer unter den Tisch fallen würden, sondern darauf dass „Massen“ (du meinst wohl eher Serien-) mörder mehrheitlich Männer sind. Und nein: weibliche Serienmörderinnen werden keinesfalls totgeschwiegen. Es gibt sie nur eben seltener.

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    • ReinEr sagt:

      Angriffe durch Boko Haram: „200 Mädchen entführt“ – daß dabei fast 300 Jungen getötet wurden, fiel nahezu überall unter den Tisch…

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      • gerks sagt:

        Nicht nur getötet, teilweise bei lebendigen Leib verbrannt. Und die 30 Jungs die zusammen mit 60 Mädchen entführt wurden, waren auch keine Erwähnung wert. Auf ein #BringbackourKids hat man vergeblich gewartet.
        Auch die zehntausenden Buben die in den Bergwerken von Bolivien sterben bei der Kinderarbeit oder die schuften in asiatischen Fabriken sind nicht nennenswert. Nur Frauen und Mädchen zählen. Siehe die UN Kampanen. Gewalt gegen männliche Kinder kommen da gar nicht vor. Genitalteilamputationen sind bei Mädchen verboten, für Jungen sind sie richtig und wichtig.
        #Boysarenothing

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  10. gerks sagt:

    Lagerbildung überall. Wir brauchen keine Straßenkämpfe wie in den späten 20ern zwischen Kommunisten und Nationalen. Facebook und das Netz erledigen dies diesmal.
    Das Resultat wird sehr vermutlich wieder das Hochkommen des einen oder des anderen Faschismus sein.
    Ob man (sexuelle) Gewalt einseitig aufgrund Geschlecht thematisiert oder aufgrund Herkunft ist völlig egal.

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  11. Dazu würde ich gerne bemerken, dass mir gestern in einer Diskussion dazu unterstellt wurde, dass ich (zusammen mit Jasna Strick, ist mir auch schleierhaft, was ich mit ihr zu tun hätte) unglücklich darüber wäre, nicht in Köln begrabbelt worden zu sein.
    Gerade eben begrüßten mich beim Öffnen von Twitter 2 Screenshots, wo anderen Feministinnen sogar gewünscht wurde, ähnliches zu erleben wie die Frauen in Köln.

    Man möge mir verzeihen, dass ich da die Motivation dieser Aktivisten wider Gewalt gegen Frauen ein wenig in Zweifel ziehe.

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    • IULIUS sagt:

      Idealerweise treffen solche Entgleisungen Menschen, die die Vorfälle in Köln bagatellisieren, oder für ihre eigenen politischen Zwecke mißbrauchen.

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  12. mattiscb sagt:

    Die Wahrheit™ — wenn ich das schon höre. Und was nicht zur Wahrheit™ passt, ist Lügenpresse™. Und wer sich als Moslem, Feminist, Flüchtling, Andersfarbiger, Linker, Rechter, etc. nicht schnell genug solidarisiert, empört oder distanziert hat Mitschuld. Fakt ist eins: Wir wissen alle immer noch einen Sch**ß, was eigentlich passiert ist und wer da beteiligt war. Und selbst wenn das mal komplett aufgeklärt ist, werden es diejenigen nicht glauben, in deren Wahrheit™ das nicht hineinpasst. Jeder versucht hier sein Narrativ unterzubringen: das vom bösen Mann, vom sexbesessenen, wilden Schwarzafrikaner, vom frauenverachtenden Moslem oder das vom integrationsunwilligen Flüchtling, von der missverstandenenen anderen Kultur, vom staatlichen Gutheißen oder Wegschauen. Das sind alles einfache Geschichten für einfache Gemüter. Für mich ergibt sich einfach noch kein zusammenhängendes Bild – nur die Wahrheits™-Verkünder aus allen Lagern sind schon laut m)

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    • Lomi sagt:

      Danke, endlich sagt mal einer die Wahrheit!! ^^

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    • gerks sagt:

      Und das ist irgendwie anders, wenn es um brennende Flüchtlingsheime geht? Wenn sich später rausstellt, dass doch ein Brandanschlag von einem Asylwerbenden selbst gemacht wurde oder es keine Rechtsradikalen waren, sondern Leute die sich gegen die „drohende Abwertung“ ihrer Immobilien verbrecherisch zur Wehr setzen wollen? Wird da differenziert? Wird da genau berichtet?
      Aber diesmal soll alles anders sein. Weil diesmal, ist das eigene Weltbild, die eigene Ideologie in Gefahr. Das muss mit allen Mitteln verteidigt werden. Geht es gegen die Naziirren, die „braune Brut“, dann ist jedes Mittel recht. Weil diese Gefahr muss man eindämmen. Dafür darf man schon mal journalistische Redlichkeit opfern, was? Die Gefahr dass man selbst zu einer Gefahr für die Demokratie mutiert, den Faschisten in anderen Gewändern auf den Leim geht, wird wie es scheint, sehr gern in Kauf genommen.

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  13. kinchkun sagt:

    Dann hier auch mal meine wertlosen 2 Cent:

    1) Ich erwarte, dass sich Köln zu 90% als Luftnummer entpuppen wird. Von den angeblich bis zu 1000 Männern, die da eine Bande gebilden haben sollen, werden vermutlich nur ein Dutzend Gewohnheitskriminelle übrig bleiben.

    2) Das ganze Thema ist rassistisch konnotiert. Es kocht nur deshalb so hoch, weil es sich angeblich um Flüchtlinge handeln würde. Deutschland hat _regelmäßig_ Gewaltexzesse. Wenn hier mal wieder ein Fußballspiel gegen Dresden statt findet, gibt es hier mehr Polizisten als Einwohner, trotzdem haben es die Ultras letztes mal geschafft Busse zum stoppen zu zwingen, einzubrechen und die Passanten zu verprügeln, sowie in der ganzen Stadt zu randalieren. Das führt natürlich zu keinen Großdeutschen Diskussionen.

    Ebenso erlebe ich regelmäßig Übergriffe bei Sylvester durch Deutsche. Da werden auch Sprengkörper in Menschengruppen geworfen, oder besoffen (durch Männer und Frauen) Leute angepöpelt bzw. bedroht.

    Es würde mich nicht überraschen wenn Köln kein statisch signifikanter Ausreißer war.

    3) Niemand was irgendwas Konkretes. Ob das Flüchtlinge waren oder nicht, ist bis dato völlig unklar. Was die Polizeigewerkschaft in Personam von Ernst Walter da sagt, ist wie – wie immer wenn die Polizeigewerkschaft sich zu Wort meldet – populistisches Geschwätz.

    4) Wenn man dem Feminismus etwas vorwerfen kann, dann das einige Feministinnen, nämlich die antirassistischen unter ihnen, plötzlich so tun, als wäre Sexismus und Gewalt gegen Frauen, plötzlich kein kulturelles Problem mehr, sobald es sich um nicht-deutsche Kulturräume handelt.

    Andere Feminstinnen, sehen das allerdings teilweise drastisch anders. Man kann sich ja mal Alice Schwarzers Erguss dazu zu Gemüte führen. Da geht auch jedem Pegidaten das Herz auf.

    5) Heuchelei kann man auch den ganzen Antifems und Rassisten vorwerfen, für die plöztlich sowohl sie sonst heilige Unschuldsvermutung nicht mehr gilt, als auch das Frauenbild plötzlich den Markstein des Entwicklungsstandes einer Kultur darstellt.

    6) Das ganze Thema ist ein Hype und in einem Monat vergessen.

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    • Nick sagt:

      als auch das Frauenbild plötzlich den Markstein des Entwicklungsstandes einer Kultur darstellt.

      Erstens gibt auch reichlich „antifems“, die hausgemachtes Slut-Bashing kri tisieren und zweitens darf ein Frauenbild, welches die „Ehre“ von Frauen nicht nach ihrer sexuellen „Unschuld“ bemisst durchaus als fortschrittlich bewertet werden.

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      • kinchkun sagt:

        Ich sehe bei beiden Punkten keine inhaltliche Erwiderung. Menschen die sexuelle Belästigung durch Deutsche bagatellisieren oder gar legitimieren, aber durch Nicht-Deutsche als Rückständig verurteilen, sind hypokritisch.

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        • Nick sagt:

          Ich sehe bei beiden Punkten keine inhaltliche Erwiderung.

          Vielleicht solltest du dir eine Logikbrille zulegen.

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          • kinchkun sagt:

            Ich betrachte das mal, als argumentatives Ende. Danke für’s Mitspielen. Es gibt leider keinen Trostpreis, aber viel Erfolg beim nächsten Mal.

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            • IULIUS sagt:

              Wenn alles in einem Monat vergessen ist, dann sollte die Polizei natürlich auch die Verfolgung der Strafanzeigen sofort einstellen.

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          • Lomi sagt:

            “ Heuchelei kann man auch den ganzen Antifems und Rassisten vorwerfen, für die plöztlich sowohl sie sonst heilige Unschuldsvermutung nicht mehr gilt, als auch das Frauenbild plötzlich den Markstein des Entwicklungsstandes einer Kultur darstellt.“

            Finde ich nicht unlogisch.
            Die Aussage lautet doch: Alle Antifems/Rassisten, für die gilt, dass…
            Alle anderen Antifems sind davon unbenommen. Es geht in dieser Aussage doch um eine Teilmenge von Antifems und nicht um die Menge der Antifems insgesamt.

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            • Nick sagt:

              Die Aussage lautet doch: Alle Antifems/Rassisten, für die gilt, dass…

              Das kann man auf zweierlei Art deuten: Schränkt das „für die gilt, dass..“ die Menge ein oder ist es eine Aussage über etwas, das für alle Antifems/Rassisten gilt?

              ” Heuchelei kann man auch den ganzen Antifems und Rassisten vorwerfen, für die plöztlich“

              -> „Den ganzen Antifems und Rassisten kann man Heuchelei vorwerfen, weil für die plötzlich..“

              Wenn das auch für sich vielleicht noch nicht ganz eindeutig ist, wird die Intention im zweiten Teil des Satzes eigentlich eindeutig:

              „als auch [dass] das Frauenbild plötzlich den Markstein des Entwicklungsstandes einer Kultur darstellt.“

              Hier ist gar kein logischer Bezug mehr vorhanden zu der Ungültigkeit der Unschuldsvermutung. Es ist also gar nicht Intendiert, die Menge der „Antifems/Rassisten“ einzuschänken. Auch ergibt sich aus seiner Antwort „Menschen, die [völlig andere Baustelle]“, dass eine Differenzierung gar nicht intendiert ist.

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              • Lomi sagt:

                Die Bezüge sind doch da:
                – Etliche Antifems plädieren angesichts von Vergewaltigungsvorwürfen für die Unschuldsvermutung
                – Etliche Rassisten haben selber ein konservatives Frauenbild, möglicherweise auch etliche Antifems

                Folglich ist es auffällig, wenn diese Teilmenge jetzt a) die Unschuldsvermutung nicht mehr gelten lässt und b) plötzlich sich als Frauenrechtler geriert.

                So habe ich das gelesen und so fand ich diese Passage auch schlüssig.

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                • Nick sagt:

                  Etliche Antifems plädieren angesichts von Vergewaltigungsvorwürfen für die Unschuldsvermutung

                  – wenn man „etliche“ meint, spricht man nicht von den „Ganzen“

                  – wenn man erst die Menge durch ein konktetes Kriterium einschränkt, bezieht man sich nicht plötzlich auf ein ganz anderes Kriterium

                  – dass keine Einschränkung der Menge intendiert war wird auch an dem „sowohl“ deutlich:

                  -> „Heuchelei kann man auch den ganzen Flüchtlingen vorwerfen, für die plöztlich sowohl die sonst unheilige Unschuldsvermutung gilt, als auch das Frauenbild plötzlich den Markstein des Unterganges einer Kultur darstellt.”

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                  • Nick sagt:

                    ..also für mich ist „[X] kann man auch den ganzen [Gruppe] vorwerfen, für die sowohl [A] als auch [B] gilt“ jedenfalls ziemlich eindeutig.

                    Gefällt mir

    • Leon sagt:

      1) Es wird nirgends behauptet, dass da 1000 Männer eine Bande gebildet haben sollen.
      Es sollen aus einer Menge von rd. 1000 Personen (andere Quellen: mehrere Tausend) kleine Gruppen von ca. 3 bis 30 Tätern herausgekommen sein, die dann Frauen eingekesselt und dann gleichzeitig massiv unsittlich „angegrapscht“ haben.

      Danach sollen sich die Täter wieder in die Menge zurückgezogen haben.

      2)“Das ganze Thema ist rassistisch konnotiert. Es kocht nur deshalb so hoch, weil es sich angeblich um Flüchtlinge handeln würde.

      Das halte ich für Quatsch. Wenn 120 Frauen von „WHM“ einzeln oder in kleinen Gruppen eingekesselt und dann über Minuten hinweg massiv angegrapscht worden wären, würde es noch viel, viel höher kochen.

      Wetten?

      3) „..Niemand was irgendwas Konkretes. Ob das Flüchtlinge waren oder nicht…

      Es gibt mittlerweile eine ganze Menge sehr konkreter Informationen, die ich für glaubwürdig halte:
      – Ein Polizeiprotokoll wurde veröffentlicht. (Wer sollte das fälschen?)
      – Aussagen von Polizeibeamten, die eingesetzt waren. (Würden Beamte öffentlich lügen?)

      Siehe hier:

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article150748740/Die-Fakten-am-Tag-8-nach-den-Exzessen.html

      http://www.express.de/koeln/koeln-einsatzbericht-beweist–herkunft-von-verdaechtigen-wurde-vertuscht-23399878

      http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7876620/-manche-fragten–ob-die-deutschen-immer-so-brutal-feiern-.html

      4) „Wenn man dem Feminismus etwas vorwerfen kann…
      Nun, dann ist es wohl Sexismus, Ignoranz, auch Faschismus und vor allem bodenlose Dummheit.
      Aber wen interessiert das?

      5) Das mit der Unschuldsvermutung ist hier so eine Sache: Selbstverständlich gab und gibt es Frauen, die sexuelle Übergriffe oder sogar Vergewaltigungen erfinden, sei es, um sich zu rächen, sei es, um damit Geld zu „verdienen“, sei es, um die eigene Karriere zu fördern, sei es, um den Opferbonus zu realisieren.

      Über 80 % der angezeigten Vergewaltigungen sind z.B. mittlerweile frei erfunden. Sie führen deshalb auch nicht zu Verurteilungen, meistens nicht einmal zu Verfahren.

      Aber wenn 120 Frauen Übergriffe anzeigen, die sich an einem bestimmten Tag in einer bestimmten Situation an einem bestimmten Ort innerhalb von 6 Stunden ereignet haben sollen, dann halte ich das zunächst mal für sehr glaubwürdig. Allein schon wegen der schieren Anzahl, aber auch wegen der veröffentlichten Aussagen der Polizisten.

      Eine Verschwörung von 120 Frauen kann ich mir in diesem Fall wirklich nicht vorstellen.

      6) Ja, ein Hype ist es. Wenn das Thema allerdings wirklich in einem Monat folgenlos vergessen sein sollte, dann läuft hier etwas gewaltig schief.

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      • Lomi sagt:

        „Eine Verschwörung von 120 Frauen kann ich mir in diesem Fall wirklich nicht vorstellen. “

        Kann ich mir auch nicht vorstellen. Aus Sicht der Justiz aber sollten solche common-sense-Überlegungen nicht das Prinzip der Unschuldsvermutung aushebeln. Common sense kann auch täuschen. Die Unschuldsvermutung muss in jedem Falle gelten.

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        • Leon sagt:

          Die Unschuldsvermutung muss in jedem Falle gelten.

          Stimmt absolut, uneingeschränkt und hundertprozentig.

          Aber hier geht es ja auch gar nicht um einen Schuldspruch, sondern um eine öffentliche Diskussion. Dafür sollte eine Aussage von 120 Frauen schon ausreichen, denke ich.

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      • kinchkun sagt:

        1)

        „Es wird nirgends behauptet, dass da 1000 Männer eine Bande gebildet haben sollen.“

        Doch, es wird behauptet. Beispiel hier: http://www.focus.de/politik/deutschland/uebergriffe-in-koeln-im-news-ticker-gabriel-fordert-hartes-vorgehen-gegen-straftaeter_id_5196627.html

        Zitat: „Etwa 1000 Männer umzingelten und belästigten Frauen am Kölner Hauptbahnhof“

        2)

        „Das halte ich für Quatsch.“

        Kannst du gerne tun. Ich glaube es halt nicht und ich habe Gegenbeispiele genannt, in denen Gewaltexzesse durch Deutsch kein Mediales Echo erfuhren.

        3)

        „Es gibt mittlerweile eine ganze Menge sehr konkreter Informationen, die ich für glaubwürdig halte:“

        Kannst du gerne tun. Fakt ist aber dennoch, dass man nix konkretes weiß. Dazu braucht es Gerichtsverhandlungen.

        4)

        Ist mir rätselhaft, was du sagen willst.

        5)

        „Das mit der Unschuldsvermutung ist hier so eine Sache:“

        Ja, plötzlich. Aus dem Umstand, dass angeblich die Personalien von ein paar Syrern aufgenommen wird, wird von vielen der Beweis zusammen gesponnen, das die damit irgendwas zu tun hätten. Teilweise sogar vom Chef der Polizeigewerkschaft. Das ist eine Vorverurteilung, die sich auf nichts, als auf Ressentiments gründet.

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        • Leon sagt:

          Hast Du wirklich Belege, dass so etwas …

          2)
          „… 120 Frauen innerhalb von 6 Stunden von Deutschen einzeln oder in kleinen Gruppen eingekesselt und dann über Minuten hinweg massiv angegrapscht worden wären, ….“

          … schon einmal irgendwo glaubwürdig beschrieben wurde und dabei KEINE nennenswerte Reaktion ausgelöst hätte?

          Also, DAS würde mich wirklich überraschen.

          Hast Du da wirklich einen Link?

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      • Mike sagt:

        Hi
        Hast Du zu den 80% erfundenen Vergewaltigungen eine belastbare Quelle.
        Die, welche ich kenne gehen von 30 bis 50 % aus.
        (verurteilungszahlen kann man dafür nicht hernehmen, weil vor Gerichten immer noch die Unschuldsvermutung gilt, d.h aus einer Nichtverurteilung eines Angeklagten kann nicht logisch gefolgert werden, dass der sexuelle Übergriff nicht erfunden war)

        Intressiert
        Mike

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    • Waren in Köln auch deutsche Männer und haben bei den Pöbeleien in diesem Ausmaß Anteil?

      „das Frauenbild plötzlich den Markstein des Entwicklungsstandes einer Kultur darstellt.“

      Nicht auszudenken, wenn mal das Männerbild zum Markstein würde … da stehen wir in unserer Gleichstellungsbeauftragtenrepublik aber nicht so gut da.🙂

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      • kinchkun sagt:

        „Waren in Köln auch deutsche Männer und haben bei den Pöbeleien in diesem Ausmaß Anteil?“

        Was genau veranlasst dich zu glauben, dass ich dir diese Frage beantworten könnte?

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      • maennerpartei sagt:

        Was hier wieder mal anzumerken ist. Die Gleichstellungsbeauftragten sind nur Frauen und dürfen nur von Frauen gewählt werden. Und das ist auch richtig so, weil es ja um Gleichstellung aller Menschen geht.

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    • “ Ich erwarte, dass sich Köln zu 90% als Luftnummer entpuppen wird. Von den angeblich bis zu 1000 Männern, die da eine Bande gebilden haben sollen, werden vermutlich nur ein Dutzend Gewohnheitskriminelle übrig bleiben.“

      Und ein weiterer großer Teil hat sich dann unterlassener Hilfeleistung schuldig gemacht. Zumal es doch sehr unwahrscheinlich ist, dass es sich in allen Fällen um ein und dieselbe Bande gehandelt hat, v. a. wenn Augenzeugen Gruppen von bis zu 30 Personen beschreiben + gröhlendes Publikum drumherum. Übrigens sind es jetzt alleine in Köln über 100 Anzeigen. Und was daran wirklich schockierend ist: Die Polizei hat es offenbar nicht mal gemerkt. Was da passiert ist, ist der temporäre Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung. Finde ich persönlich schon sehr beängstigend.

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      • IULIUS sagt:

        @gleichheitunddifferenz,
        solltest Dich vielleicht mal deinen Wissenstand mit den Nachrichten updaten.
        Es sind über 170 Anzeigen und die Polizei hat zugegeben, daß sie a) davon wußte und b) eingeschritten ist.
        Den Polizeipräsidenten haben sie wegen der Vertuschung in den einstweiligen Ruhestand versetzt.

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        • Diejenigen, die die Pressemeldung am Folgetag verfasst haben, wussten aber offenbar nichts davon. Und die wenigen anwesenden Polizisten, die es anscheinend bemerkt haben, konnten nicht ausrichten (eigener Aussage nach) und wurden wohl auch nicht gehört, bevor die Meldung rausging. Das meinte ich. Dass es jetzt schon so viele Anzeigen sind, wusste ich nicht. Aber es ist auch nicht überraschend. Aber genau das meint ja mit „Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung“. Da konnte in einem glücklicherweise begrenzen Zeitraum offenbar ein rechtsfreier Raum entstehen.

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          • IULIUS sagt:

            Wegen den Vorfällen wurden Sylvester/Neujahr mehrere Anzeigen aufgenommen, über 100 Störer zumeist Flüchtlinge aus Syrien kontrolliert und in Gewahrsam genommen. Das die Polizei untätig war stimmt nicht. Folglich gab es keinen rechtsfreien Raum. Wegen zu wenig Polizisten konnten die sich nur nicht schnell genug durchsetzen..

            Diejenigen, die Pressemitteilungen herausgeben sind immer umfassen über alle Fakten im Bilde, allerdings weisungsgebunden. Es geht um bewußte Täuschung der Öffentlichkeit.

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            • Brendan sagt:

              Nein, die Personenkontrollen wurden unabhängig von den Vorfällen vorgenommen. Deshalb wurden ja auch alle wieder laufen gelassen. Und 170 Anzeigen sind es jetzt und waren es nicht zu dem Zeitpunkt des Verfassens der Pressemitteilung am Folgetag. Immer schön bei den Fakten bleiben.
              Versagt hat die Polizeiführung aber trotzdem, nicht zuletzt weil sie die angebotene Unterstützung der Bundespolizei nicht angenommen hat.

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              • IULIUS sagt:

                Ich bin bei den Fakten. Entweder bringst Du gerne etwas durcheinander oder Du unterstellst gerne was. Z. B. habe ich mit keinem Wort behauptet, daß am Folgetag schon 170 Anzeigen vorlagen.😉

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                • Brendan sagt:

                  Die Argumentationskette beginnt bei Deiner Erwähnung der 170 Anzeigen, der Entgegnung, dass die Verasser der Mitteilung nichts davon gewusst hätten, läuft über Dein Argument der umfassenden Information und Weisungsbindung ebenjener und landet bei dem Vorwurf der bewussten Täuschung. Einfach nochmal nachlesen. Steht ja alles da.

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  14. Nick sagt:

    Vielleicht kann mir ja jemand erklären, warum wir in einer „rape culture“ leben sollen – wenn sexuelle Gewalt an Frauen offenbar einen derartig hohen Skandalwert besitzt, dass er sich vor dem fremdenfeindlichen Karren spannen lässt.

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    • sharkathotep sagt:

      Du meinst, wenn reihenweise Leute verdroschen und beraubt worden wären, in dem Ausmaß, wie Frauen belästigt wurden, hätte es keinen solchen Skandal gegeben?
      Gewalt in dem Ausmaß, ob sexuell oder nicht, ist natürlich ein Skandal. Was erwartest du?

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      • Lomi sagt:

        Nein, Nick meint: Wenn sexuelle Gewalt alltäglich wäre und wenn unsere Kultur sie auch noch gutheißen würde (kurz: „Rape Culture“), dann wäre sexuelle Gewalt nicht skandalfähig selbst dann, wenn sie von Ausländern verübt wird. Skandalfähig sind nur Brüche allgemein anerkannter Normen. Folglich kann es keine flächendeckende „Rape Culture“ geben.

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      • Nick sagt:

        @shark:

        Du meinst, wenn reihenweise Leute verdroschen und beraubt worden wären, in dem Ausmaß, wie Frauen belästigt wurden, hätte es keinen solchen Skandal gegeben?

        Ich denke durchaus, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen einen höheren Skandalwert hat als andere Gewalt. Was nicht heißt, dass diese gar keinen Skandalwert hätte.

        Was erwartest du?

        Ich erwarte gar nichts. Ich wundere mich nur darüber, wie man auf die Idee kommen kann, dass sexuelle Gewalt an Frauen systematisch heruntergespielt werde – wenn sie doch einen hohen Skandalwert besitzt.

        Zwar könnte man jetzt einwenden, dass der Skandalwert hier nur deshalb so hoch sei, weil die sex. Gewalt von Migranten begangen worden sei – normalerweise hätte sex. Gewalt überhaupt keinen Skandalwert – aber dann muss man sich doch fragen, wo der Skandalwert, der für ein Ressintement instumentalisiert werde plötzlich herkommen soll.

        Wenn die Gesellschaft grundsätzlich nichts gegen Diebstähle hätte konnte man aus der Tatsache, dass migranten Diebstähle begehen auch keinen Skandal machen.

        Weil die Gesellschaft nichts gegen Sex vor der Ehe hat, kann man auch keinen Skandal daraus basteln dass Migranten grundsätzlich „unsere“ Frauen sexuell begehren, obwohl sie nicht mit ihnen verheiratet sind (man kann wohl davon ausgehen, dass gewisse Kreise dies gerne tun würden)

        Das passt also nicht zur Vorstellung von einer „rape culture“

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        • sharkathotep sagt:

          „Ich denke durchaus, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen einen höheren Skandalwert hat als andere Gewalt. Was nicht heißt, dass diese gar keinen Skandalwert hätte.“

          Das glaube ich eben nicht! Woran machst du das fest? Gibt es einen ähnlichen Vorfall (von letzter Zeit) mit körperlicher Gewalt ohne die sexuelle Komponente, der keinen solchen Wirbel ausgelöst hat?

          „Zwar könnte man jetzt einwenden, dass der Skandalwert hier nur deshalb so hoch sei, weil die sex. Gewalt von Migranten begangen worden sei“

          Das ist doch auch der Fall. Und davon abgesehen hätte kein Hahn danach gekräht, wenn es nicht so viele Belästigungen auf einmal gewesen wären. Es wäre eine Kurznachricht gewesen, die mancher Rechte wieder vor den Karren gespannt hätte, aber niemals in dem Ausmaß.

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          • Nick sagt:

            Gibt es einen ähnlichen Vorfall (von letzter Zeit) mit körperlicher Gewalt ohne die sexuelle Komponente, der keinen solchen Wirbel ausgelöst hat?

            Wenn diese so zahlreich sein sollen, dann wirst du ja sicher ein Beispiel nennen können.

            Das ist doch auch der Fall.

            Ich verstehe deinen Punkt nicht: Wenn sex. Gewalt an Frauen für sich keinen besonderen Skandalwert hat, warurum sollte er dann plötzlich einen Skandalwert gewinnen weil die sex. Gewalt von Migranten ausgeht?

            Und davon abgesehen hätte kein Hahn danach gekräht, wenn es nicht so viele Belästigungen auf einmal gewesen wären.

            Natürlich nicht. Über einen einzelnen tödlichen Verkehrsunfall mit einem Toten wird auch kaum berichtet und geredet. Eine Massenkarambolage mit 100 Toten hingegen dürfte immer ein großes Thema sein.

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            • Nick sagt:

              Ich frage mich wie weltfremd man sein muss um anzunehmen, dass das ganze weniger ein Skandal gewesen wäre wenn ein äquivalenter Haufen WHM* sich so daneben benommen hätte.

              *) White Heterosexual Males

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              • Brendan sagt:

                Du gehst unter anderem davon aus, man würde sex. Gewalt gar keinen Skandalwert beimessen, wenn man feststellt, dass die Tatsache, dass Migranten sex. Gewalt ausüben besonders (von interessierten Kreisen) skandalisiert wird. Das ist falsch. Wie kommst Du darauf? Ich finde es z.B. skandalös, wenn Frauen, die solche Gewalt beklagen, gesagt wird, man hätte ihnen doch nur einen schönen Tag gewünscht.

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                • IULIUS sagt:

                  „Ich finde es z.B. skandalös, wenn Frauen, die solche Gewalt beklagen, gesagt wird, man hätte ihnen doch nur einen schönen Tag gewünscht.“
                  Noch skandalträchtiger wird es wenn das auch noch stimmt.

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                  • Brendan sagt:

                    Du hast aber schon den Comic oben gelesen?

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                    • IULIUS sagt:

                      @Brendan,
                      ich sagte Dir unten soch mal erst Hirn einschalten…
                      Spaß beisete. Nicht alles was hier geschrieben wird ist 1 : 1 umsetzbar. Teilweise ist Sarkasmus und erhebliche Überspitzung in den Texten. Oft haben sie mit dem Comic nur noch am Rande zu tun.

                      Thema war, daß einige Feministinnen jedes ungewollte ansprechen einer Frau als sexuelle Gewalt gedeutet wissen wollen. Somit auch wenn ein Mann ihr Guten einen guten Tag wünscht. Dabei geht es nicht um Gewalt gegen Frauen, sondern darum Gewalt gegen Männer zu legitimieren und dazu die öffentlichen Verfolgungsbehörden einzubinden.

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                    • @ Iulius So etwas fällt eher unter Belästigung denn unter Gewalt und anders habe ich das auch noch nie gelesen. Und belästigend kann ein nervtötendes Ansprechen auf der Straße sehr wohl sein, wenn derjenige z. B. nicht locker lässt und kein „Nein“ akzeptiert. Das ist dann ähnlich wie ein nerviger Staubsaugervertreter, der dir auf Teufel komm raus seine Ware andrehen will.

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                • Nick sagt:

                  Du gehst unter anderem davon aus, man würde sex. Gewalt gar keinen Skandalwert beimessen, wenn man feststellt, dass die Tatsache, dass Migranten sex. Gewalt ausüben besonders (von interessierten Kreisen) skandalisiert wird. Das ist falsch. Wie kommst Du darauf? Ich finde es z.B. skandalös, wenn Frauen, die solche Gewalt beklagen, gesagt wird, man hätte ihnen doch nur einen schönen Tag gewünscht.

                  Es ist mir leider nicht möglich nachzuvollziehen, was du sagen willst.

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              • sharkathotep sagt:

                Na, dann zeig mir doch mal einen solchen Fall.

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            • sharkathotep sagt:

              „Wenn diese so zahlreich sein sollen, dann wirst du ja sicher ein Beispiel nennen können.“

              Bitte. Sowas gibt es doch immer wieder. http://kurier.at/politik/ausland/gewaltexzess-in-frankreich-angst-vor-neuem-krawall/159.753.589
              http://www.welt.de/politik/deutschland/article149918743/Scheinheilige-Verwunderung-ueber-linken-Gewaltexzess.html
              Usw.

              „Ich verstehe deinen Punkt nicht: Wenn sex. Gewalt an Frauen für sich keinen besonderen Skandalwert hat, warurum sollte er dann plötzlich einen Skandalwert gewinnen weil die sex. Gewalt von Migranten ausgeht?“

              Öhm. Wollen nun viele Leute die Flüchtlinge loswerden oder nicht? Finden nun viele Leute die Einwanderungspolitik problematisch oder nicht? Ist es nun für viele ein gefundenes Fressen, oder nicht?
              Ich bin ziemlich sicher, dass der Trubel ebenso groß gewesen wäre, wenn reihenweise Männer verprügelt und beraubt/bestohlen worden wären.
              => sexuelle Gewalt an Frauen hat keinen besonderen Skandalwert gegenüber anderer körperlicher Gewalt.

              „Natürlich nicht. Über einen einzelnen tödlichen Verkehrsunfall mit einem Toten wird auch kaum berichtet und geredet. Eine Massenkarambolage mit 100 Toten hingegen dürfte immer ein großes Thema sein.“

              Ja, eben. Der „besondere Skandalwert“ liegt an der Menge. Und auch daran, dass es eben vielleicht Flüchtlinge waren.

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              • Brendan sagt:

                „Der „besondere Skandalwert“ liegt an der Menge. Und auch daran, dass es vielleicht Flüchtlinge waren.“ Wie kannst Du nur so etwas Böses denken? Das würde ja bedeuten, dass dahinter so etwas wie Ras…… stecken könnte. So rein theoretisch, ein kleines bisschen. Geht ja mal gar nicht.

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                • Nick sagt:

                  „Das würde ja bedeuten, dass dahinter so etwas wie Ras…… stecken könnte. So rein theoretisch, ein kleines bisschen. Geht ja mal gar nicht.“

                  Da hast du sehr schön das beredte Schweigen des feministischen Diskurses auf den Punkt gebracht.

                  Wer ein bisschen nachgedacht hat wundert sich überhaupt nicht darüber, dass der radikalfeministische Diskurs zu sexueller Gewalt sich so leicht von Rassisten kapern lässt. Historisch knüpft dieser Diskurs schließlich an einen Diskurs an, der zur Rechtfertigung von Lynchmorden an schwarzen Männern entstand.

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              • Nick sagt:

                „Bitte. Sowas gibt es doch immer wieder. “

                Das willst du doch nicht ernsthaft anbieten. Dann gib‘ mal „Grenoble“ oder „Leipzig-Connewitz“ bei google news ein.

                „Ist es nun für viele ein gefundenes Fressen, oder nicht?“

                Nur etwas essbares kann ein gefundenes Fressen sein.

                “ Der “besondere Skandalwert” liegt an der Menge.“

                An der Dimension des jeweiligen Ereignisses.

                Ich erlaube mir allerdings, an den internationalen Wirbel um Steubenville zu erinnern.

                Aber glaub‘ ruhig weiter daran, dass kein Hahn danach krähen würde wenn sich WHM sich hordenweise so benommen hätten.

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                • sharkathotep sagt:

                  Natürlich will ich das. Aber ebenso natürlich ist es dir nicht recht. Das hätte ich wissen müssen. Du willst von deinem Standpunkt, dass sexuelle Gewalt von den Medien am dramatischsten behandelt wird, selbstverständlich keinen Millimeter abweichen.

                  „Aber glaub’ ruhig weiter daran, dass kein Hahn danach krähen würde wenn sich WHM sich hordenweise so benommen hätten.“

                  Habe ich nicht behauptet, dass „kein Hahn danach krähen würde“, wenn es „WHM“ gewesen wären. Leg mir nicht etwas in den Mund.
                  Gewalt in dem Ausmaß, wie ich schon gesagt habe, löst immer einen Aufruhr aus. Ob von Frauen oder Männern verübt, ob sexuell oder nicht. Erst recht wenn sie so gezielt ausgeübt wird.
                  Trotzdem glaube ich, dass der Skandal dadurch, dass es möglicherweise Flüchtlinge waren, noch größer ist, weil manche sie eben loswerden wollen und es dadurch noch mehr aufbauschen.
                  Und jetzt hab von mir aus das letzte Wort.

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                  • Nick sagt:

                    Natürlich will ich das.

                    Ich hab’s befürchtet.

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                  • Nick sagt:

                    Du willst von deinem Standpunkt, dass sexuelle Gewalt von den Medien am dramatischsten behandelt wird, selbstverständlich keinen Millimeter abweichen.

                    Ich habe nach einem Beispiel für „Gibt es einen ähnlichen Vorfall (von letzter Zeit) mit körperlicher Gewalt ohne die sexuelle Komponente, der keinen solchen Wirbel ausgelöst hat?“ gefragt, und von dir kamen zwei Notizen aus den Lokalnachrichten.

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            • Des Pudels Kern wird wohl der sein, der oben erwähnt ist. Sexuelle Gewalt hat genau dann Skandalwert, wenn „Fremde an sich heftig wehrenden Frauen und unter Zeugen und massiver Gewalteinwirklung sexuelle Gewalt verüben“. Sexuelle Gewalt innerhalb von Partnerschaften gilt dagegen als fast „normal“ (ich erinnere mich noch lebhaft an einige Statements als der Straftatbestand auch für die Ehe eingeführt wurde). Und so ein „paar kleine Grapscher“ gelten auch als Kavaliersdelikt. Wenn das Opfer sich aus Angst nicht gewehrt hat, aber für den Täter eindeutig erkennbar war, dass es nicht wollte (weint, erstarrt, sagt „nein“), ist es „selbst schuld“. Auxch überafallsartige Sexualdelikte, bei denen Gewalt aufgrund des Überraschungseffektes ausbleibt, fallen meist unter „selbst schuld“ oder „wie konnte er denn wissen“ ?

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              • Brendan sagt:

                @Julius“Thema war, daß einige Feministinnen jedes ungewollte ansprechen einer Frau als sexuelle Gewalt gedeutet wissen wollen. Somit auch wenn ein Mann ihr Guten einen guten Tag wünscht. Dabei geht es nicht um Gewalt gegen Frauen, sondern darum Gewalt gegen Männer zu legitimieren und dazu die öffentlichen Verfolgungsbehörden einzubinden.“

                Das wird immer wieder unterstellt, ja. Hat doch aber mit der Allagsrealität wenig zu tun, außer dass im Netz immer wieder Frauen, die auf sexuelle Gewalt oder Belästigung aufmerksam machen wollen, genau das vorgeworfen wird. Perfide.

                Genau das halte ich jedoch für ausgemachten Blödsinn, eine Phantomdiskussion im Netz, was nicht heißt, dass es solche Einzelfälle nicht gibt. Der Normalfall draußen ist doch aber eher der, dass „die“ Frauen sehr genau unterscheiden können, zwischen einer unabsichtlichen Berührung in der vollgepackten Ubahn im Berufsverkehr oder einer unglücklichen Anmache in der Disco und echter Übrgriffgkeit. Ich kenne keine, der nicht Ersteres schon mehrfach passiert ist und die gleich „sexuelle Gewalt“ geschrien und die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet hat.

                Und ich kenne keinen Mann, der nicht selbst sehr genau die Grenze kennt im alltäglichen Umgang mit Frauen. Niemand drückt seinen steifen Schwanz in der vollbesetzten Ubahn dauerhaft an eine Frau und kann sich mit obigem rausreden. Niemand greift einer Frau in der Disco an die Brust und kann ernsthaft hinterher sagen: ich wollte nur mal Kontakt aufnehmen, war ein Missverständis. Aber genau das passiert regelmäßig und immer wieder. Wird das mal versucht zu thematisieren, kommen immer so Sprüche wie: der wollte nur Guten Tag sagen oder mach doch die Bluse zu. Oder eben: da will mal wieder eine Feministin einen unschuldigen Mann fertig machen.

                Wünschenswert wäre nur das halbe Engagement der jetzigen Eiferer und selbsternannten Retter des Abendlandes bei Diskussionen um sexuelle Gewalt, die nicht so offensichtlich von Ausländern begangen wird. Dann wäre schon viel gewonnen.

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                • IULIUS sagt:

                  @Brendan,
                  wenn dem so wäre, worüber diskutieren wir dann hier alle???

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                • Nick sagt:

                  “ Der Normalfall draußen ist doch aber eher der, dass “die” Frauen sehr genau unterscheiden können, zwischen einer unabsichtlichen Berührung in der vollgepackten Ubahn im Berufsverkehr oder einer unglücklichen Anmache in der Disco und echter Übrgriffgkeit.“

                  Deshalb fühlt sich die große Mehrheit der Frauen ja auch nicht durch solche Leute wie dich vertreten.

                  Aber was soll denn bitte die Folge sein, wenn eine Frau etwas als „Übergriffigkeit“ empfindet?

                  Wenn du nicht zur Kenntnis nehmen willst, dass es intersubjektiv gültiger Kriterien bedarf um Schuld zu beurteilen, dann bist du leider ein fundamentaler Gegner der Kernidee der Menschenrechte und auf dem besten Wege zurück ins Mittelalter – hin zu Willkür, und Willkür ist Gewalt.

                  Dann ist „Dabei geht es nicht um Gewalt gegen Frauen, sondern darum Gewalt gegen Männer zu legitimieren und dazu die öffentlichen Verfolgungsbehörden einzubinden.” eine vollkommen zutreffende Beschreibung.

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              • Nick sagt:

                „Sexuelle Gewalt hat genau dann Skandalwert, wenn “Fremde an sich heftig wehrenden Frauen und unter Zeugen und massiver Gewalteinwirklung sexuelle Gewalt verüben”. “

                Mit „Fremde“ ist dabei allerdings nicht Migranten gemeint und selbstverständlich liegt ein höherer Unrechtsgehalt in einer massiven Gewalteinwirkung.

                Nun ja, dass rohe sexuelle Gewalt im öffentlichen Raum als besonders bedrohlich empfunden wird könnte einen anderen Grund haben als die unfalsifizierbare feministische Grundannahme einer Schweinerei des Patriarchates: Wir _müssen_ uns alle im öffentlichen Raum bewegen und können uns nicht aussuchen, wer sich noch dort bewegt. Wir können uns dem öffentlichen Raum nicht entziehen. Im öffentlichen Raum ist die Bedrohung schwerer kalkulierbar – logisch, dass das mehr Angst produziert.

                Zum Leidwesen des vorherrschenden Feminismus Vertrauen die meisten Frauen ihrem privatem und intimen Umfeld, Berichte darüber, dass der Nachbar seine Frau vergewaltigt hat sind nicht so der Schocker. Das „mir passiert das sicher nicht“ hat im sozialen Nahfeld eine wesentlich fundiertere Grundlage.

                „Sexuelle Gewalt innerhalb von Partnerschaften gilt dagegen als fast “normal”“

                Wenn du das so empfindest, solltest du dir unbedingt Hilfe holen. Nein, gilt sie nicht, es gibt einen sehr breiten gesellschaftlichen Konsens darüber, dass das nicht „normal“ ist. Und entsprechende Strafgesetze.

                „(ich erinnere mich noch lebhaft an einige Statements als der Straftatbestand auch für die Ehe eingeführt wurde).“

                Vergewaltigung in der Ehe war auch vor 1997 strafbar, allerdings als Nötigung. Ebenso, wie die Vergewaltigung von Männern per se. Die überwiegenden Einwände gegen diese Änderung waren rechtsdogmatischer und vor allem rechtspraktischer Natur, und tatsächlich hat diese Gesetzesänderung wenig „gebracht“. Das liegt vor allem daran, dass das Strafrecht keine therapeutische Arbeit ersetzen kann. Der Rechtsdogmatik wurde abgeholfen, indem die Struktur des Sexualstrafrechtes komplett umgekrempelt wurde. Was insbesondere auch aufgrund der Blockadehaltung der Frauenverbände mit unendlich langen Verhandlungen Verbunden war. Es waren nicht alleine die Konservativen, die dafür gesorgt haben dass sich das bis 1997 hinzog.

                (Ähnlich: Die Abschaffung der Hausfrauenehe hat die Sozialliberale Koalition schon 1969 in Angriff genommen, allerdings mussten die Frauenverbände um jeden Preis verhindern, dass Männer ungestraft ihre Ehefrauen durch Jüngere ersetzen konnten. So kam es erst 1976 zu einer Gesetzesänderung)

                „Und so ein “paar kleine Grapscher” gelten auch als Kavaliersdelikt. “

                Grapscher sind nicht in jedem Falle eine Straftat – Ja. Das Strafrecht kann und darf nur fürs Grobe zuständig sein.

                „Wenn das Opfer sich aus Angst nicht gewehrt hat, aber für den Täter eindeutig erkennbar war, dass es nicht wollte (weint, erstarrt, sagt “nein”), ist es “selbst schuld”.“

                Dazu gibt es ja nun wirklich genug Stellungnahmen. Kurz: Eine entsprechende Änderung kannst du vergessen, das Thema ist durch. Das wird gar nicht mehr verhandelt.

                “ Auxch überafallsartige Sexualdelikte, bei denen Gewalt aufgrund des Überraschungseffektes ausbleibt, fallen meist unter “selbst schuld” oder “wie konnte er denn wissen” ?“

                Diese falsche Dichotomie ist eine bösartige Unterstellung. Niemand behauptet, dass das mutmaßliche Opfer „selbst schuld“ sei, wenn der Angeklagte verurteilt wird.

                Aber ich hätte grundsätzlich nichts gegen eine entsprechende Gesetzesänderung. Es ist nur die Frage, wie man sie rechtstaatlich sauber formuliert. Andererseits sprechen Rechtspraktiker von „Symbolpolitik“, weil dieser Tatbestand praktisch keine Relevanz hat.

                Es ist eigentlich sowieso egal, für den feminstischen Diskurs ist jede rechtstsaatliche Lösung inakzeptabel.

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                • Nick sagt:

                  ..“wenn der Angeklagte nicht verurteilt wird“

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                • „Vergewaltigung in der Ehe war auch vor 1997 strafbar, allerdings als Nötigung. “

                  Vergewaltigung, Sonderfall der sexuellen Nötigung von besonderer Schwere und gekennzeichet durch Eindringen in den Körper (des Opfers oder des Täters). Ergo: Vergewaltigung in der Ehe bis dato nicht strafbar. Die Statements bezogen sich eher auf so was „“Die Ehe ist eine Geschlechtsgemeinschaft und verpflichtet grundsätzlich zum ehelichen Verkehr. Die Verweigerung von Anfang an ist unter Umständen Aufhebungsgrund, die spätere Verweigerung Scheidungsgrund. Zum ehelichen Leben gehört auch, die Unlust des Partners zu überwinden. Der Ehemann ist nicht darauf aus, ein Verbrechen zu begehen – manche Männer sind einfach rabiater.“ Wolfgang von Stetten, CDU 1995. Was schon damals eigentlich kompletter Unfug war, weil Ehe auch schon damals juristisch nicht „Verpflichtung zum Geschlechtsverkehr“ bdeutete. Aber es zeigt eine bestimmte Grundeinstellung.

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                  • Nick sagt:

                    „Vergewaltigung, Sonderfall der sexuellen Nötigung von besonderer Schwere und gekennzeichet durch Eindringen in den Körper (des Opfers oder des Täters). Ergo: Vergewaltigung in der Ehe bis dato nicht strafbar.“

                    Nach dieser „Logik“ ist der Sonderfall ab 1997 „gar nicht mehr strafbar“. Was natürlich ausgemachter Unsinn ist.

                    Das Eindringen in den Körper ist ein Beispiel für, und nicht die Definition einer besonders schweren Falles.

                    „Wolfgang von Stetten, CDU 1995.“

                    Und der war König von Deutschland?

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                    • IULIUS sagt:

                      Öhm, die Ehe beinhaltet selbstverständlich die Verpflichtung zum Geschlechtsverkehr. Diese Verpflichtung kann nur nicht eingeklagt werden.

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                    • Nick sagt:

                      „Öhm, die Ehe beinhaltet selbstverständlich die Verpflichtung zum Geschlechtsverkehr. “

                      Ja, natürlich. So, wie die Ehe zu gegenseitiger materieller Unstüzung verpflichtet, was aber ebenfalls kein Freifahrtschein dafür ist, den Ehepartner mit Gewalt zum arbeiten zu zwingen. Das wäre Nötigung.

                      Das mit dem alten §177 StGB geschützte Rechtsgut war in erster Linie die „Ehre der Frau“. Die „Freiheit der Willensentschließung und Willensbetätigung“, unter der die sexuelle Sebstbestimmung subsummiert wurde, war durch den §240 StGB geschützt.

                      Es ist also ziemlicher Nonsense zu behaupten, dass die Vergewaltigung in der Ehe bis 1997 nicht strafbar war.

                      Mich würde ja der genaue Kontext der Rede des Wolfgang von Stetten interessieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass da skandalheischend etwas aus dem Kontext gerissen wurde.

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                    • IULIUS sagt:

                      Wolfgang Freiherr von Stetten war 1995 Bundestagsabgeordneter. Ich würde vermuten, daß Seine Rede im Kontext zu einer Debatte um die Änderung des §177 StGB steht. Genaueres konnte ich nicht finden.
                      Warum sollte jemand nicht der Meinung sein, daß Vergewaltigung in einer Ehe nicht über den §177 StGB geregelt werden sollte. Bis 1997 war seine Ansicht mit der Gesetzeslage kompatibel.

                      Die Frage ist doch, ob es für die Ehefrauen wirklich hilft, wenn ihr Ehemann wegen Vergewaltigung verurteilt wird. Oft bedingen sich die Verhaltensweisen von Eheleuten. Außerdem wäre mal darüber nachzudenken, warum eine Frau mit einem Mann zusammen ist, der ihr Gewalt antut. Therapien wären mit Sicherheit die besseren Alternativen.
                      Geht es dabei um den Schutz der Ehefrau oder um die Interessen Dritter sich in Belange anderer einzumischen? Wenn man bedenkt, wieviele Menschen unterwegs sind um Frauen zu retten würde ich auf die 2. Alternative tippen.
                      Die Ehefrau hatte genug Möglichkeiten sich zu wehren: Anzeige wegen Körperverletzung oder Nötigung und Trennung/Scheidung.
                      Betreffend Scheidung wäre zu bedenken, was nützen der Frau Unterhaltsansprüche, wenn der Mann im Gefängnis sitzt.

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                    • Nick sagt:

                      „Oft bedingen sich die Verhaltensweisen von Eheleuten. Außerdem wäre mal darüber nachzudenken, warum eine Frau mit einem Mann zusammen ist, der ihr Gewalt antut. Therapien wären mit Sicherheit die besseren Alternativen.“

                      Dass die Änderung in der Praxis keine nennenswerte Veränderung bewirken wird war wohl auch das Hauptargument ihrer Gegner. Und meines Wissens hat sich das auch bewahrheitet. Man kann eben solche Probleme nicht wirklich mit dem Strafrecht lösen.

                      Was das Gesetz allerdings gebracht hat war ein schöner „Patriarchatsbeweis“. „Bis 1997 war eine Vergewaltigung in der Ehe straffrei“ klingt doch nach einer richtig ungehörigen Schweinerei des Patriarchates..

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                • „wenn der Angeklagte verurteilt wird.“ Er wird aber in solchen Fällen meist gar nicht verurteilt, weil der Nötigungsaspekt durch den Überraschungseffekt ausfällt. Prof. Renzikowski beschreibt einen solchen Fall in seinem Bericht an den Bundestag http://bundestag.de/blob/357202/87f20df8e8751bfb54b1ed22da85106a/renzikowski-data.pdf (eine 14-Jährige, die denkt, sie solle als Modell mit dem Gesicht zur Wand stehen und dabei vergewaltigt wird).

                  “ Nein, gilt sie nicht, es gibt einen sehr breiten gesellschaftlichen Konsens darüber“

                  Wo genau erkennst du denn den?

                  Dazu gibt es ja nun wirklich genug Stellungnahmen. Kurz: Eine entsprechende Änderung kannst du vergessen, das Thema ist durch. Das wird gar nicht mehr verhandelt.

                  Ach echt? Die Artikel sind von heute

                  http://www.br.de/nachrichten/sexualstrafrecht-vergewaltigungsparagraf-schwesig-100.html

                  http://www.br.de/nachrichten/sexualstrafrecht-vergewaltigungsparagraf-schwesig-100.html

                  http://www.n-tv.de/politik/Sexualstrafrecht-wird-wohl-bald-verschaerft-article16728736.html

                  „Grapscher sind nicht in jedem Falle eine Straftat – Ja. Das Strafrecht kann und darf nur fürs Grobe zuständig sein.“

                  Das ist kompletter Unsinn. Ein durchs Autofenster rausgestreckter Mittelfinger ist regelmäßig eine Beleidigung und strafrechtlich relevant. Da sollte eine Missachtung der sexuellen Selbstbestimmung wie „Grapschen“ selbstverständlich mit mindestens ebenso großer Härte bestraft werden. Und nicht nur dann, wenn sie „beleidigenden“ Hintergrund hat (was sehr leicht zu umgehen ist, indem der Täter einfach angibt, er habe selbstverständlich niemanden beleidigen wollen, der Hintern/Busen/Schritt wäre nur „so schön“ gewesen). Selbiges gilt für Dinge wie „unter den Rock fotografieren“.

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                  • Nick sagt:

                    „Er wird aber in solchen Fällen meist gar nicht verurteilt, weil der Nötigungsaspekt durch den Überraschungseffekt ausfällt.“

                    Da sehe ich tatsächlich eine theoretische „Schutzlücke“. Ob das irgendeine praktische Relevanz hat steht auf einem anderen Blatt. Aber wie gesagt, ich finde überfallartige sexuelle Handlungen durchaus strafwürdig.

                    „(eine 14-Jährige, die denkt, sie solle als Modell mit dem Gesicht zur Wand stehen und dabei vergewaltigt wird).“

                    Deine Quelle beruft sich auf einen gänzlich anders gestrickten Fall:

                    http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/3/11/3-359-11.php

                    Eine Beurteilung ist damit nicht möglich.

                    „Ach echt? Die Artikel sind von heute “

                    Natürlich will man sich als „handlungsstarke“ Politiker inszenieren. Allerdings hat die Richterschaft unmißverständlich klar gemacht, dass sie die Verfassung nicht beugen werde.

                    Selbst wenn ein solches Gesetz „durchkommen“ sollte: Kriterium für eine Verurteilung wird immer die objektive Schuld des Angeklagten sein. Da müsst ihr schon die Verfassung abschaffen und einen feministischen Gottesstaat errichten.

                    „Ein durchs Autofenster rausgestreckter Mittelfinger ist regelmäßig eine Beleidigung und strafrechtlich relevant.“

                    Da hat die Rechtsprechung eine sehr konkret beschriebene Handlung als strafwürdig definiert. „Grapschen“ ist keine solche konkrete Beschreibung.

                    Analog zu dem, was dem feministischem Diskurs vorschwebt wäre all das eine strafbare Beleidigung, wodurch sich irgendjemand beleidigt _fühlt_. In so einem Staat möchte ich nicht leben, das läuft unabwendbar auf das recht des Stärkeren hinaus.

                    „Da sollte eine Missachtung der sexuellen Selbstbestimmung wie Grapschen..“

                    Man kann auch eine „Mißachtung der Ehre“ beliebig definieren.

                    Die Rechtsprechung verlangt eine sexuelle Handlung von „einiger Erheblichkeit“, und dazu zählt nicht jedes Grapschen. Und das ist auch gut so, das Strafrecht ist nicht dafür da das Volk im Sinne von Radikalfeministinnen umzuerziehen.

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                    • IULIUS sagt:

                      “eine 14-Jährige, die denkt, sie solle als Modell mit dem Gesicht zur Wand stehen und dabei vergewaltigt wird.”
                      Der BGH hat bemängelt, daß das Landgericht nicht hinreichend Sachverhaltsaufklärung geleistet hat. Insbesondere nicht, ob eine schutzlose Lage überhaupt vorgelegen hat und warum die 14-Jährige sich nicht gewehrt hat.
                      Was der neu zur Entscheidung berufene Tatrichter entschieden hat ist unbekannt.

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                    • Nick sagt:

                      „Der BGH hat bemängelt, daß das Landgericht nicht hinreichend Sachverhaltsaufklärung geleistet hat.“

                      Warum nur habe ich das geahnt?

                      „Was der neu zur Entscheidung berufene Tatrichter entschieden hat ist unbekannt.“

                      Womit die Behauptung, der Angeklagte sei freigesprochen worden offenbar aud der Luft gegriffen ist.

                      Die Richterschaft und viele Rechtsexperten haben sich ja hinreichend dahingehend geäußert, dass die geplante Gesetzesänderung praktisch keinen Effekt haben wird.

                      Aber das interessiert Politiker, die sich als „Handlungsfähig“ profilieren wollen freilich herzlich wenig. Und wie sonst soll man sich auch heute noch als „Handlungsfähig“ profilieren?

                      „Frauen und Kinder beschützen geht immer“

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                  • Nick sagt:

                    “ Nein, gilt sie nicht, es gibt einen sehr breiten gesellschaftlichen Konsens darüber”

                    Wo genau erkennst du denn den?“

                    Ich muss wohl einschränken: Der Konsens reduziert sich eher auf Partnergewalt an Frauen.

                    Unter anderem:

                    – daran, dass ausnahmslos sämtliche moralischen Instanzen in der Gesellschaft diesen vorantreiben

                    – daran, dass das radikalfeministische Duluth-Modell die offizielle Leitlinie staatlicher Politik und Grundlage der Schulung von Beamten ist

                    – daran, dass sich mittlerweile jeder viertklassige Politiker_in damit als „unheimlich progrssiv“ zu profilieren zu können meint, „was gegen Gewalt an Frauen zu tun“

                    – daran, dass ich noch nie jemand getroffen habe, der Gewalt in Partnerschaften irgendwie normal findet

                    – daran, was mir eine gute Freundin berichtete was sie sich hat alles anhören müssen, als sie mal wegen eines Unfalles ein blaues Auge hatte. Das waren schon penertant unangenehme Wellen der „mitfühlenden awareness“, bald ist sie nicht mehr ohne Sonnenbrille auf die Straße gegangen. (sag jetzt bitte nicht „und du hast ihr das mit dem Unfall geglaubt?“)

                    Aber wenn du sehr intensiv suchst, wirst du vielleicht noch eines der wenigen lohnenden Subjekte deines nun nicht gerade neuen und nicht gerade seltenen Engagementes finden. Aber die Konkurrenz ist groß – sehr viele haben eine Existenz darauf gebaut und suchen händeringend nach einer solchen Legitmation.

                    Es mag durchaus Gewalt in Partnerschaften geben, allerdings gilt sie schon seit 100 Jahren nicht als „normal“. Schon die alten Suffragetten haben sich auf das Thema gerdezu gestürzt, mit eifrigster Unterstützung der Kaiserlichen Sozialbürokratie.

                    Was denkst du, was neben dem Ressentiment gegen Einwanderer ein entscheidender Pfeiler der Alkoholprobition der 1920er war? (zur großen Freude der organisierten Kriminalität)

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      • Adrian sagt:

        „Du meinst, wenn reihenweise Leute verdroschen und beraubt worden wären, in dem Ausmaß, wie Frauen belästigt wurden, hätte es keinen solchen Skandal gegeben?“

        Nicht, wenn es Männer getroffen hätte. Sexuelle Belästigung von Frauen gilt gesellschaftlich als verwerflicher als Körperverletzung gegen Männer. Egal, was Feministen behaupten.

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        • Nick sagt:

          Shark weiß es halt besser als jahrhundertealte Binsen. Woher sie das weiß weiß sie offenbar selbst nicht, wahrscheinlich ist es weibliche Intuition.

          Von allen rechtbrechenden Personen ist von jeher der Sittlichkeitsverbrecher in den Augen der großen Menge wohl eine der verabscheuungswürdigsten Verbrechertypen gewesen.

          Tanja Hommen, Sittlichkeitsverbrechen: sexuelle Gewalt im Kaiserreich, S.74

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          • Adrian sagt:

            Zumal es Frau ja bereits als Skandal verkaufen kann, wenn ihr jemand auf die Möpse schaut.

            Regel Nummer 1: Sex sells (positiv und negativ)
            Regel Nummer 2: Alles was Frauen widerfährt ist mindestens doppelt so schlimm.

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            • Nick sagt:

              Zumal es Frau ja bereits als Skandal verkaufen kann, wenn ihr jemand auf die Möpse schaut.

              Das nennt man Trittbrettfahrerei. Frauen können Männer als sexuell deviant markieren, was eben ein großes Mißbrauchspotenzial bietet.

              Man knüpft dabei eben an die Trope „Triebtäter“(*) an, die tiefe Ängste vor der Unkontrollierbarkeit der – vor allem: eigenen (Frauen sind hier mitgemeint) – Sexualität repräsentiert. Der männliche Geschlechtstrieb als Dämon, der jederzeit „ausbrechen“ kann und übelste Verheerungen anrichten kann.

              „Wer auf Möpse starrt, hat seinen – natürlich hochgefährlichen – Trieb nicht im Griff und ist deshalb ein gefährliches Raubtier!“

              „Der Schwarze Mann an sich kann seinen Geschlechtstrieb sehr schwer kontrollieren, weil er dem Tiere näher ist! Wir _müssen_ durch Lynchmode ein Klima des Terrors erzeugen, damit seine Angst stärker ist als sein Geschlechtstrieb!“

              Natürlich war das schon immer ein hervorragendes Mittel, um Minderheiten gewaltsam auszugrenzen und zu drangsalieren. Vor allem ist es ja auch ein Sündenbockkonstrukt.

              Und _das_ ist die Heuchelei, die ich dem feministischen Diskurs vorwerfe: Er reitet diese Trope bis zum Exzess und beschwert sich dann, dass Rassisten auf den so in rasante Fahrt gekommenen Zug aufspringen. Ohne #Aufschrei müssten Rassisten selbst dafür sorgen, dass die Dampflok aus Kaiser Willhelms Zeiten wieder in Fahrt kommt.

              *) Es ist egal, ob man das ganze proklamatorisch mit dem Deckmäntelchen „Nein, es ist nicht der Sexualtrieb, sondern der Privilegienerhaltungstrieb“ versieht oder nicht.

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              • Nick sagt:

                Ein sehr unschönes historisches(?) Exempel für das Zusammenwirken von Rechtsopopulisten und dem vorherrschendem¹ feministischen Diskurs liefert die Satanic Ritual Abuse – Panik der 1980er und 90er.

                Rechtspopulisten befürchteten (mal wieder) den Untergang des Abendlandes aufgrund eines Verfalls der Sitten und Feministinnen hatten mal wieder den männlichen Sexualtrieb als zentralen Stützpfeiler des Patriarchates ausgemacht. Feminismus blockierte sehr effektiv die (sexual)liberalen Kräfte², und legte damit das gesellschaftliche Immunsystem lahm.

                The first of these currents came from the religious right. In this regard, the obsession with Satanic ritual abuse was part of a broader response to a post-1960s socio-cultural climate.

                [..]

                From the conservative perspective, society, in particular its basic familial unit, seemed to be coming apart. Recourse to age-old demonology was a way of making sense of what appeared to be moral and societal crisis – the times were a changin’, and the devil was responsible.

                But there was another source of socio-cultural fuel for the Satanic panic, and that came not from the right, but from the left, especially from certain strains of feminism. In many ways, this shouldn’t be a surprise.

                [..]

                Given its conviction that man was destined to be a predator, was destined to enact patriarchal violence, this wing of feminism was all too receptive to the idea of Satanic sex cults abusing children. Such was Satanic ritual abuse’s appeal that prominent feminist and co-founder of Ms magazine, Gloria Steinem, contributed money and public support to an abuse proponents’ group. Steinem was far from alone. As Alexander Cockburn, writing in Counterpunch, recalled: ‘Charges of perverse abuse of children seemed an inviting line of attack in the larger onslaught on patriarchy, sexual violence and harassment. Social workers and therapists – many of them feminists – became the investigators and effective prosecutors.’ Or as Debbie Nathan and Michael Snedeker argue in the definitive Satan’s Silence: Ritual Abuse and the Making of a Modern American Witch Hunt: ‘It is obvious that the anti-pornographers and victimologists are feminism’s main contributors to the ritual-abuse panic… Indeed, during the past decade, belief in ritual abuse has become so ensconced in this wing of feminism that the arrest, trial by ordeal and lifelong incarceration of accused women have occasioned hardly a blink from its proponents. They have remained silent as convicted mothers and teachers are sent to prison.’

                http://www.spiked-online.com/newsite/article/13119

                1) ausdrücklich nicht: „an sich“. Natürlich ist nicht alles, was irgendwie feministisch ist „so“

                2) ganz so einfach ist es natürlich auch wieder nicht, die sexualliberalen Kräfte hatten tatsächlich gefährliche Tendenzen dazu, sexuellen Mißbrauch an Kindern zu entkriminalisieren. Allerdings sind solche Diskussionen unvermeidbar, wenn man das Sexualstrafrecht entmoralisiert. Wenn die Kategorie „Sitte“ wegfällt, muss man eben Grundsatzdiskussionen führen

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          • sharkathotep sagt:

            Nick hat die typisch männliche Sachlichkeit aber auch nicht so wirklich drauf.

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            • Nick sagt:

              Shark hat offenbar auch nicht so wirklich ein einziges Argument auf Tasche.

              Natürlich war das Polemik, aber ich habe ja mehr geschrieben als diesen einen Kommentar.

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              • sharkathotep sagt:

                Dir passen meine Argumente nur nicht, darum behauptest du, ich hätte keine. Und ich habe ehrlich gesagt auch die Schnauze voll. Du widersprichst um des Widersprechens Willen, wirfst mit unsachlichen Seitenhieben um dich und redest von anwesenden Leuten in der dritten Person, so lange, bis es dem anderen zu langweilig wird. Was mittlerweile bei mir der Fall ist. Wie gesagt, bleib weiter bei der Meinung, dass sexuelle Gewalt in der Öffentlichkeit für den größten Skandal sorgt (was ist eigentlich „Terrorismus“? Nie davon gehört! Und von den Flüchtlingen gibt es auch nur Meldung, wenn sie Frauen begrabschen!!1!1 Die sind gar nicht seit Monaten ein Thema! Das ist nur eine Störung in der Matrix!!12). Ist mir ehrlich gesagt egal.

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                • Nick sagt:

                  Dir passen meine Argumente nur nicht, darum behauptest du, ich hätte keine.

                  Du hast den Einwand „Gibt es einen ähnlichen Vorfall (von letzter Zeit) mit körperlicher Gewalt ohne die sexuelle Komponente, der keinen solchen Wirbel ausgelöst hat?“ gebracht, und konntest offenbar nur zwei Berichte finden, die sehr weit entfernt davon waren, einen solchen Wirbel auszulösen.

                  Du hast die Auffassung vertreten, dass der Wirbel überwiegend der Tatsache geschuldet war, dass man die Angelegenheit in den Kontext „Flüchtlinge“ stellen konnte, woraufhin ich den Einwand des Falles „Steubenville rape case“ gebracht habe. (der bis Heute zumindest in den US-Medien präsent ist)

                  Du widersprichst um des Widersprechens Willen

                  Du hast offenbar grundsätzlich Probleme damit, dass man dir widerspricht.

                  was ist eigentlich “Terrorismus”? Nie davon gehört!

                  Ich schrieb: „Ich denke durchaus, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen einen höheren Skandalwert hat als andere Gewalt. Was nicht heißt, dass diese gar keinen Skandalwert hätte.“

                  Ich habe nie behauptet, dass die Dimension keine Rolle spielen würde. Natürlich verursacht ein Terroranschlag oder ein Amoklauf mehr Wirbel als eine einzelne Vergewaltigung.

                  Wie es aussieht, wenn speziell Frauen das Ziel des Amoklaufes oder Terroranschlages sind steht auf einem anderen Blatt..

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                • Nick sagt:

                  Ist mir ehrlich gesagt egal.

                  Deine festgefügte Borniertheit ist mir ehrlich gesagt auch egal.

                  ->“Für die Galerie“

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                  • sharkathotep sagt:

                    Immerhin komme ich ohne persönliche Beleidigungen aus, was du offensichtlich nicht schaffst.

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                    • Nick sagt:

                      Immerhin komme ich ohne persönliche Beleidigungen aus

                      Da lachen meine Hühneraugen. Du bringst deine Polemik nur subtiler an – was einfach eher nicht mein Style ist, wenn ich polemisch bin dann stehe ich dazu.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Ich wüsste nicht, dass „Polemik“ ein Synonym für „persönliche Beleidigung“ ist. In welchem Duden steht das?

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                    • Nick sagt:

                      Ich wüsste nicht, dass “Polemik” ein Synonym für “persönliche Beleidigung” ist. In welchem Duden steht das?

                      „pesönliche Beleidigung“ war _deine_ Wortwahl für Polemik. (Dritte Person, „offenbar war es weibliche intuition“, „Borniertheit“)

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                    • sharkathotep sagt:

                      Ehe du mich als „borniert“ bezeichnet hast, habe ich dir nur Unsachlichkeit vorgeworfen, falls du dich erinnerst.
                      Und wenn es keine Beleidigung ist, jemanden als „beschränkt“ zu bezeichnen, dann weiß ich es auch nicht.

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                    • Nick sagt:

                      Und wenn es keine Beleidigung ist, jemanden als “beschränkt” zu bezeichnen, dann weiß ich es auch nicht.

                      Ich kann nichts dafür, dass du den allgemeinen Sprachgebrauch entweder nicht kennst oder nicht teilst. „Das halte ich für borniert“ ist eine durchaus akzeptierte Wendung.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Dann kennt das Woxikon den „allgemeinen Sprachgebrauch“ auch nicht, weil dort an erster Stelle „beschränkt“ als Synonym steht. Sowas aber auch.

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                    • Nick sagt:

                      Dann kennt das Woxikon den “allgemeinen Sprachgebrauch” auch nicht, weil dort an erster Stelle “beschränkt” als Synonym steht. Sowas aber auch.

                      An erster Stelle steht dort _eine_ von 18 Bedeutungen.

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                    • Nick sagt:

                      Für dich ist doch von vorneherein klar, dass es niemanden interessiert hätte, wenn 200 Anzeigen wegen nicht-sexueller Nötigung/Bedrohung und nicht-sexueller körperlicher Gewalt durch Asylanten eingegangen wären.

                      Das ist ein ziemlich entweder unbedarft oder fahrig zusammengeschustertes Strohmann-Argument.

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                    • sharkathotep sagt:

                      „Das ist ein ziemlich entweder unbedarft oder fahrig zusammengeschustertes Strohmann-Argument.“

                      Ebenso wie deine eben.

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                    • Nick sagt:

                      Wenn du das “Stellung nehmen” nennst …

                      Du hättest ja konkret benennen können, warum die Entgegnung jeweils für dich nicht überzeugend ist. Das nennt man: Argumentieren.

                      Eine apodiktische Behauptung nach der anderen raushauen ist was anderes.

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                  • sharkathotep sagt:

                    Edit: oder auch nicht. Deine Paranoia ist mir auch egal.

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                    • Nick sagt:

                      ..soviel zum Thema „Beleidigungen“. Mit dem Kaliber habe ich dich nicht bedacht.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Nein, du hast mich nur als beschränkt bezeichnet. Das ist natürlich viel besser.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Jetzt weiß ich wenigstens auch, woher deine Idee kommt, dass sexuelle Belästigung eine größere Entrüstung in der Gesellschaft verursacht, als jedes andere Gewaltverbrechen.

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                    • Nick sagt:

                      „engstirnig und zugleich in ärgerlicher Weise eingebildet und auf seinen Vorstellungen beharrend“ vs. „durch gesteigertes Misstrauen gekennzeichnete Persönlichkeitsstörung mit Wahnvorstellungen“

                      (Duden)

                      Jetzt weiß ich wenigstens auch, woher deine Idee kommt, dass sexuelle Belästigung eine größere Entrüstung in der Gesellschaft verursacht, als jedes andere Gewaltverbrechen.

                      Dass „wusstest“ du schon von vornherein und deshalb bist du auch nicht in der Lage oder Willens, auf dich auf eine Argumentation einzulassen – das nenne ich „borniert“.

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                    • sharkathotep sagt:

                      http://synonyme.woxikon.de/synonyme/borniert.php
                      „dumm“, „beschränkt“, „begriffsstutzig“, „blöd“ …

                      „Dass “wusstest” du schon von vornherein und deshalb bist du auch nicht in der Lage oder Willens, auf dich auf eine Argumentation einzulassen – das nenne ich “borniert”.“

                      Dasselbe könnte ich auch über dich behaupten. Für dich ist doch von vorneherein klar, dass es niemanden interessiert hätte, wenn 200 Anzeigen wegen nicht-sexueller Nötigung/Bedrohung und nicht-sexueller körperlicher Gewalt durch Asylanten eingegangen wären. Du bist ebenso wenig „in der Lage“ (der nächste Angriff auf die Intelligenz) oder willens, dich auf eine Argumentation einzulassen. Ich nenne das nicht „borniert“, sondern ideologisch verblendet.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Edit: oder aber „selektive Wahrnehmung, gepaart mit einem schlechten Erinnerungsvermögen und der Überzeugung, dass ich der ärmsten Opfergruppe angehöre“.

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                    • Nick sagt:

                      Dasselbe könnte ich auch über dich behaupten.

                      Allerdings habe ich zu jedem deiner Einwände Stellung genommen – bis sehr bald von dir gar nichts mehr kam und du seitedem nur noch auf der Metaebene herumreitest.

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                    • sharkathotep sagt:

                      „Allerdings habe ich zu jedem deiner Einwände Stellung genommen –“

                      Wenn du das „Stellung nehmen“ nennst …

                      „bis sehr bald von dir gar nichts mehr kam“

                      Weil ich genauso gut mit einem Stein diskutieren könnte.

                      „und du seitedem nur noch auf der Metaebene herumreitest.“

                      Und du hilfst mir kräftig dabei.

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                    • Nick sagt:

                      Weil ich genauso gut mit einem Stein diskutieren könnte.

                      Ein „Stein“ der prominente Beispiele bringt, zu denen du natürlich nichts mehr sagen kannst.

                      Also jetzt wird mir deine Dauertautologie doch zu blöd, viel Spaß noch.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Na endlich. Ich hatte deinen exzessiven Gebrauch von Fremdworten um intellektuell zu wirken und deine eigene Neigung, dich zu wiederholen (und deinen Vergleich von Äpfeln und Birnen) auch schon über.

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                    • Adrian sagt:

                      Punktsieg für Nick.

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                    • „Punktsieg für Nick.“ In deiner kleinen Welt vielleicht (in der reicht es üblicherweise schon vollkommen aus, dass Nick ein Mann ist und er hätte auch „Blubberlutsch mit Soße“ schreiben können, um in deinen Augen einen „Punktsieg“ zu erringen).

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                    • Nick sagt:

                      @Margretandfriends:

                      Du hast vergessen, sämtliche Kommentare von Shark zu liken.

                      Und den Papst (ich weiß grad nicht welcher das war) dafür, dass er festgestellt hat dass sich die Evolutionstheorie schließlich nicht „beweisen“ lasse. Womit er sogar recht hat, es lässt sich auch nicht „beweisen“ dass ich eine Beule kriegen werde wenn mein Kopf auf die Tischplatte knallt.

                      @Adrian:

                      Ein mehr als anekdotischer Beleg für die (eigentlich mehr als weit anerkannte)These wäre das Verhältnis zwischen Kriminalitätsfurcht und tatsächlicher Kriminaltitätsbedrohung zu den jeweiligen Kriminalitätsformen.

                      Aber auch das dürfte sang- und klanglos im schwarzen Loch der unfalsifizierbaren Patriarchatsnullhypothese verschwinden. Insofern..

                      Gefällt mir

                • @ shark

                  > bleib weiter bei der Meinung, dass sexuelle Gewalt in der Öffentlichkeit für den größten Skandal sorgt (was ist eigentlich “Terrorismus”? […])

                  Krass, entweder wirst Du lieber in einem entführten Flugzeug in ein Hochhaus geflogen oder auf offener Straße erschossen als begrabscht zu werden, oder ich habe noch nie einen Menschen erlebt, der so verzweifelt versucht, auf Teufel komm raus recht zu haben. Ich weiß jetzt echt nicht, was ich bemitleidenswerter finden soll.

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                  • sharkathotep sagt:

                    ? Ich habe nicht behauptet, dass es schlimmer ist, begrapscht zu werden (wobei auch Vergewaltigung unter sexuelle Gewalt fällt, bloß nicht vergessen!), sondern nur bezweifelt, dass sexuelle Gewalt ein höheres Skandalpotential hat, als jede andere Gewalt.

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                    • Du findest offenbar Terroranschläge genauso schlimm oder sogar weniger schlimm als die Belästigungen in Köln, ansonsten verstehe ich nicht, wie Du auf die Idee kommen könntest, daß deren größeres Skandalisierungspotential irgendwie bemerkenswert sein könnte.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Eigentümliche Schlussfolgerung.

                      Gefällt mir

                    • Adrian sagt:

                      „sondern nur bezweifelt, dass sexuelle Gewalt ein höheres Skandalpotential hat, als jede andere Gewalt.“

                      Die #Aufschrei-Hysterie haste aber mitbekommen, oder? Dabei waren das Petitessen. Damit fängt man unter Homos ne gepflegte Unterhaltung an😀

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                • Übrigens hast Du die wahre Verschwörung noch gar nicht durchschaut:

                  In Wirklichkeit haben wir uns mit den Tätern abgesprochen, damit wir Euch Frauen jetzt besser mit dem ‚Schwarzen Mann‘ drohen können, wenn Ihr nicht sputet, die Empörung ist nur gespielt und dient der Tarnung unserer Absichten, ernsthaft jetzt.^^

                  Gefällt mir

                  • sharkathotep sagt:

                    ?! Leg mir nur weiter Behauptungen und Überzeugungen in den Mund …

                    Gefällt mir

                    • Wo leg ich Dir denn was in den Mund? Ich sag doch nur wie’s ist.

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                    • sharkathotep sagt:

                      Ach, willst du mir gar keine Angst vor Männern und den Glauben an das allmächtige Patriarchat unterstellen?

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      „Ach, willst du mir gar keine Angst vor Männern und den Glauben an das allmächtige Patriarchat unterstellen?“
                      Ich fürchte, genau das will er Dir nicht unterstellen. Eigentlich will er Dir gar nichts unterstellen…

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                    • Sorry, nachdem Du Nick widersprochen hast als er gerade die ‚Rape Culture‘ anzweifelte kam ich zu dem Trugschluß, daß Du gerade die durch Deine Argumentation verteidigen wolltest. Gut, daß wir uns einig sind, daß die genauso Quatsch ist wie das ‚Patriachat‘.

                      (@ Iulius

                      Doch, genau was sie vermutete hatte ich ihr unterstellen wollen.)

                      Trotzdem möchte ich Dir widersprechen und sagen, daß Du hier Äpfel und Birnen vergleichst, was natürlich auch daran liegen kann, daß Gewalt heutzutage ein zeimlich schwammiger Begriff ist.

                      Ich bin schon davon ausgegangen, daß Nick von vergleichbarer – also nicht-tödlicher – Gewalt gesprochen hat, und da gilt schon, daß Gewalt gegen Frauen in den Medien generell mehr dramatisiert wird als die gegen Männer, mir fiele jetzt jedenfalls kein Beispiel für ein Verbrechen nur gegen Männer ein, das auch nur annähernd so skandalisiert worden wäre wie jetzt das in Köln. Das Beispiel mit Boko Haram, das Nick gebracht hat ist zwar schon etwas ausgelutscht, trifft es aber ganz gut.

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                    • Ach, ich hab’s nochmal genauer überprüft und habe jetzt festgestellt, daß Deine ursprüngliche Aussage die hier war:

                      >sharkathotep sagt:

                      >Januar 8, 2016 um 14:18

                      >Du meinst, wenn reihenweise Leute verdroschen und beraubt worden wären, in dem Ausmaß, >wie Frauen belästigt wurden, hätte es keinen solchen Skandal gegeben?
                      >Gewalt in dem Ausmaß, ob sexuell oder nicht, ist natürlich ein Skandal. Was erwartest du?

                      Jetzt weiß ich auch wieder, warum ich so sicher war, daß es die ganze Zeit nur um nicht-tödliche Gewalt gegangen war: *Du selbst* hast das so gesagt.

                      Und nach einigem hin und her holst Du plötzlich den Terror aus dem Hut und verkündest „Siehste, hatte ich doch die ganze Zeit recht!1!!11“. Ist natürlich eine ganz miese Masche.

                      Wußte ich’s doch, daß ich Dein Diskussionsverhalten als besonders wieselig in Erinnerung hatte, schade, daß mein Gedächtnis so mies ist.

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                    • IULIUS sagt:

                      Also hattest Du es ihr doch nicht unterstellen wollen.😉

                      Gefällt mir

    • Joachim sagt:

      Da stimme ich dir zu. . Außer Kindesmissbrach an Mädchen gibt es kein mir bekanntes Verbrechen das zu so hitzigen Diskussionen führt wie die Vergewaltigung von Frauen.

      Besonders wenn die Vorwürfe pauschalisierend an mich als Mann, als Teil der angeblichen rape culture herangetragen werden, nehm ich erstmal eine Verteidigungshaltung ein, die dann wiederum als Relativierung sexueller Gewalt mißverstanden. wird..

      Bei Männern als Missbrauchsopfer ist die Diskussionslage etwas entspannter..

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  15. maSu sagt:

    Puh. Der Comic wirkt „allgemeingültig“, trifft aber nur auf eine sehr rechtskonservative Klientel zu. Daher finde ich diesen Comic schlecht. Zudem ist nicht klar, was die linke Frau genau unter sexueller Belästigung versteht!

    Was ist „sexuelle Gewalt“ überhaupt?

    Also ich erinnere mich an eine Dame, die 10 Stunden in New York spazieren geht und die Reaktionen auf das Video. „How are you“ oder „god bless you“ = sexuelle Übergriffe!? Das war „toll“!

    Ich erinnere mich an Studenten, die ich für bestenfalls noch geistig behindert halten wollen würde, da sie bereits harmlose Blicke oder die Frage „Woher kommst du?“ als zu sanktionierende „Microaggression“ betiteln.

    Ich erinnere mich an Menschen, die ich ebenfalls für geistig nicht voll auf der Höhe halte, die der Meinung sind, die Frau wollte doch angegrabscht werden, schließlich war sie sexy bzw. nuttig angezogen.

    An wen richtet sich dieser Comic nun?

    Welche Perspektive vertritt die Dame auf der linken Seite?

    Handelt es sich bei der linken Dame um so eine Safe-Space-Microaggressions-SpinnerX?
    Oder ist die linke Dame eher liberal?

    Davon hängt die Botschaft des Comics sehr ab. Kein Zweifel: die rechte Person ist konservativ und sucht die Schuld durchaus bei den Opfern, was ich nicht in Ordnung finde. Der Hintergrund der linken Person ist aber unklar.

    Und damit ist auch nicht klar, welche Maximalforderung die Frau auf der linken Seite stellt, worüber sie sich also konkret beschwert.

    Und wer nun rumlabert im Stil von:
    „Worüber? Ist doch klar! Sexuelle Belästigungen usw!!!“

    Nein eben nicht. Siehe oben. Diverse SpinnerX haben das Feld derartig ausgedehnt und überreizt, dass eben gar nicht mehr klar ist, was genau eine sexuelle Belästigung ist, wenn man den sozialen und politischen Kontext der Person nicht kennt.

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  16. Shitlord sagt:

    Toll ist der perfide Hinweis auf die „Zeugen“. Natürlich glaubt man einer Frau nicht. Aber ein Mann (der Polizist) und zwei (oder 120) Frauen sind durchaus glaubwürdig. Steht doch im Koran, Sure 2, Vers 282.

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  17. Brendan sagt:

    Das ist doch offensichtlich, für wen die Linksi steht. Für eine Frau, die seit langem darum kämpft, dass für sexuelle Übergriffe nicht das Opfer verantwortlich gemacht wird und die nun denselben Leuten, die das sonst immer tun (mach doch die Bluse zu), vorwirft, auf einmal denselben Sachervehalt als solches anzuerkennen, nur weil es sich bei den Tätern offensichtlich um Ausländer (Asylbewerber, Asylanten, Flüchtlinge, Moslems … such Dir was aus) handelt. Das ganze nennt sie dann: Heuchelei.
    Im Ganzen eine recht treffende Beschreibeung, wenn ich mir hier und woanders so die Kommentare durchlese.

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    • maSu sagt:

      Du setzt voraus, dass Linksi eine Frau ist, die unter „sexueller Gewalt“ nicht bereits Blicke oder platte/dumme Komplimente versteht….

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      • Brendan sagt:

        Nein, tue ich nicht. Ich setze voraus, dass dieselben Leute, die sonst immer sexuelle Übergriffigkeit in Abrede stellen – wenn sie von doitschen Männern ausgeht – auf einmal die Empörten spielen bei denselben Vorfällen – nur eben mit dem Unterschied, dass die Übergriffigkeit hier offensichtlich von Ausländern ausgegangen ist.

        Oder willst Du damit sagen, dass deutsche Männer immer zu Unrecht der sexuellen Übergriffigkeit bezichtigt werden, weil sie ja in Wahrheit nur harmols schmachtende Blicke auf das ODB werfen oder sich nur unglücklich ausdrücken, während Ausländer tatsächlich gleich mal kräftig zulangen?

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        • maSu sagt:

          Brendan: Was ich sagen will das steht in meinem Text und hat nichts mit deinen wilden Phantasien und Unterstellungen zu tun.

          Aber für dich langsam:
          Der ganze Comic steht und fällt mit damit, was Linksi bereits als „Sexueller Gewalt“ versteht. Dieser Begriff wurde gerade in der jüngeren Vergangenheit massiv ausgeweitet und für politische Zwecke missbraucht, weswegen „sexuelle Gewalt“ durchaus vieles sein kann, je nach Betrachter.
          Das einzige was man sicher weiß, wenn (gerade im Internet) von „sexueller Gewalt“ die Rede ist, dass der reale Sachverhalt irgendwo zwischen „der hat mir einen schönen Tag gewünscht!“ und einer vollendeten Vergewaltigung liegt.
          Und das ist mir ehrlich gesagt zu dünn.

          Und ich habe weder zwischen deutsch/nicht deutsch unterschieden, noch von Männern oder Opfern gesprochen, sondern nur von einem merkwürdigen Eigenleben, den „sexuelle Gewalt“ als Begriff entwickelt hat.

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          • Brendan sagt:

            Du gehst davon aus, dass Frauen, die von sexueller Übergiffigkeit berichten, den Begriff überdehnen. Schlimmstenfalls würde es sich um ein Missverständnis handeln, der arme Mann sei doch nur falsch verstanden worden. Keine Frau beklagt sexuelle Übergriffigkeit, wennn ihr ein schöner Tag gewünscht wird. Hab ich noch nie gehört und hat mir noch keine Frau vorgworfen. Habe ich auch noch nie beobachten können. Aber genau das ist es ja. Solange keine bösen Ausländer involviert sind, überdehnt die Frau den Begriff. Schon klar.

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    • Leon sagt:

      Leute, es ist nicht der selbe Sachverhalt.

      Dorten ging es um EINEN Herrn K-mann oder so, dem EINE Frau Vergewaltigung hinter verschlossenen Türen vorgeworfen hat.

      Hier geht es um 120 Fälle, innerhalb weniger Stunden, von ganzen Gruppen von Tätern, die sich als eine Art „Kleinbanden“ eine oder zwei Frauen „geschnappt“ und dann gemeinschaftlich festgehalten und befummelt haben.

      Das Eine soll hinter verschlossenen Türen passiert sein, mit 2 Anwesenden.

      Das Andere passierte in der Halböffentlichkeit mit 1 oder wenigen Frauen und 10 mal so viel Tätern.

      Diese Sachverhalte sind vollständig unterschiedlich.

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    • Nick sagt:

      auf einmal denselben Sachervehalt als solches anzuerkennen, nur weil es sich bei den Tätern offensichtlich um Ausländer (Asylbewerber, Asylanten, Flüchtlinge, Moslems … such Dir was aus) handelt.

      Also das lese ich anders. Im Comic sind beide bei ihrer Haltung geblieben.

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      • Lomi sagt:

        Mehr noch, Nick. Beide kennen im Comic die Haltung des anderen. Beide vertreten sie offen. Aber jetzt werfen sie sich Heuchelei vor für die einander längst bekannten Haltungen, obwohl sie nach wie vor ihrer Haltung treu bleiben.

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  18. Brendan sagt:

    Aber natürlich ist es derselbe Sachverhalt. Der Gegenpart zu den jetzigen Geschehnissen ist nämlich nicht Herr K…, sondern sind die unzähligen Frauen, die sich über Übergriffigkeit beklagen und denen gesagt wird: hab dich doch nicht so oder mach doch die Bluse zu.

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  19. Mika sagt:

    http://www.zeit.de/2006/20/Freud-Islam_xml

    Einfach mal lesen, da wird einiges zur arabischen Mentalität erklärt und zwar sachlich.

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    • Leon sagt:

      Ich glaube offen gestanden nicht, dass das ganze viel mit arabischer Mentalität zu tun hat

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      • Mika sagt:

        Und was wäre deine Erklärung?

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        • Leon sagt:

          – Jungs in der Pubertät
          – aus „schwierigen sozialen Verhältnissen“
          – leben in Unterkünften, in denen es nur Männer gibt
          – sehen sich in einem „freien Land“ in „Freiheit“ (…alles ist möglich, oder so ähnlich…)
          – haben aufgrund ihrer Situation sowieso weniger soziale Hemmschranken als wir
          – haben vielleicht noch gesehen, dass die „Antänzer“ Frauen unsittlich berühren
          – möchten jetzt unbedingt wissen, wie sich eine Frau anfühlt
          – sind schwer alkoholisiert
          – sind in einer Gruppe, betrunken, fühlen sich schrankenlos stark
          – … und dann ist da eine Frau in der Nähe

          Wenn sie dann erst einmal eine „gegriffen“ haben oder gesehen haben, wie andere sich eine Frau „greifen“, dann probieren sie es halt auch einmal.

          Und siehe da, es passiert nichts.

          Tja, und dann….

          Ich denke, es ist in der Tat ähnlich wie im „arabischen Frühling“ in Tunesien oder Ägypten.

          Plötzlich scheinbar völlig frei, leben sie ihre „Wünsche“ ungebremst aus.

          Die Freiheit kennt überhaupt keine Grenzen mehr. Die haben mit Sicherheit nicht einen Augenblick darüber nachgedacht, wie das die Frauen empfunden haben.

          Ich denke auch nicht, dass es unbedingt die Hellsten darunter waren

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          • Leon sagt:

            P.s: Dass die relevanten Altersgruppen der Eingereisten zu 70 % aus Männern bestehen, wird in der Tat noch ein Riesenproblem, fürchte ich.

            Viele von diesen Männern werden damit schlicht keine Frau / Freundin finden.

            Und was machen sie dann?

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            • gerks sagt:

              Wahrscheinlich wahllos vergewaltigen wenn ich deine Frage richtig verstanden habe. Weil das machen ja alle jungen Männer die keine Freundin finden. Daher sollte man Männer die 25 werden und noch keine Freundin haben präventiv kastrieren. Schwule fallen da leider durch den Rost. Aber das tut mann gern für den Schutz DER Frauen vor der allgegenwärtigen sexualisierten Männergewalt.

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              • IULIUS sagt:

                Das meinte evtl. nicht. Das Problem könnte zu massiver Frustration führen, die sich irgendwo abladen muß. Nicht zwangsläufig in Form von Vergewaltigungen.

                Als Soforthilfemaßnahme könnte man denen 1x im Monat ein Bordellbesuch ermöglichen.

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            • themalgot sagt:

              >Viele von diesen Männern werden damit schlicht keine Frau / Freundin finden.
              Oder viele Deutsche. Zu wem sich die Frauen mehr hingezogen fühlen steht ja noch offen. Ich frage mich nur, ob man sich über die dann auch so sorgenvolle Gedanken machen wird.

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      • ReinEr sagt:

        > Ich glaube offen gestanden nicht, dass das ganze viel mit arabischer Mentalität zu tun hat

        Öhm, doch, genau damit. Dem BKA ist das Phänomen aus arabisch geprägten Ländern schon seit ein paar Jahren bekannt.
        http://www.oliver-flesch.com/2016/01/10/el-taharrush-wer-und-was-wirklich-hinter-dem-silvester-sex-mob-steckt/

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  20. Alex ii sagt:

    Wenn die Täterin nach einem sexuellen Übergriff wegrennt,ist sie dann ein Flüchtling?

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    • Shitlord sagt:

      Natürlich nicht. „Flüchtling“ ist dimunuitiv und damit in diesem Fall frauenverachtend. Sie ist natürlich eine „Geflüchtete“. Mannomann, noch nie was von Political Correctness gehört?

      Abgesehen können Frauen keine Täter sein. Frauen sind immer Opfer. Täter sind immer weiße Männer, egal, ob sie was gemacht haben oder nicht. Wozu malt Nadja eigentlich die Comics, wenn sie dann keiner versteht?

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  21. Andreas sagt:

    Wenn wir das Abendland verteidigen wollen, dann vor allem erstmal einen Grundsatz, der im Moment stark gefährdet ist: Jeder Mensch ist in erster Linie ein Individuum. Irgendwelche Gruppenzugehörigkeiten sind dem weit untergeordnet. Niemand ist besser oder schlechter wegen Merkmalen, die schon bei der Geburt feststanden.

    In Köln wurden Verbrechen verübt (Raub, sexuelle Nötigung), und zwar von einigen ganz konkreten Tätern (wieviele genau weiß man nicht, vermutlich ein paar Dutzend). Wo die her kamen wissen wir nicht genau, es ist auch ziemlich egal. Fakt ist, dass alle Flüchtlinge, die nicht dabei waren (also praktisch alle), absolut nichts dafür können.

    Ziel muss sein, möglichst viele der Täter zu finden, und die müssen dann bestraft werden. Egal, woher sie stammen. Wenn der Staat wegschaut und es entsteht der Eindruck: „Wir können machen was wir wollen, haben nichts zu befürchten“ dann züchten wir uns wirklich für die Zukunft ein enormes Kriminalitätsproblem heran. Wenn die Täter Flüchtlinge waren, dann ist deren Bestrafung auch im Interesse der meisten anderen in ihren Unterkünften, die monatelang mit ihnen auf engstem Raum zusammen leben müssen und damit natürlich stark gefährdet sind.

    Überhaupt muss der Staat auch in den Unterkünften präsent sein und die Leute dort vor Straftaten aus den eigenen Reihen schützen. Besonders junge Menschen dürfen nicht den Eindruck bekommen, dass Rechtsnormen nichts wert seien und nur Stärke zähle — was dadurch angerichtet wird, lässt sich dann später nur schwer wieder „geraderücken“.

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  22. IULIUS sagt:

    Ein interessanter Artikel, auch wenn er knapp 3 Jahre alt ist:
    http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article114003255/Wie-die-Polizei-Statistik-Verbrechen-verheimlicht.html

    Daraus läßt sich vermuten, bei der Informationspolitik der Verantwortlichen ging es darum die Straftaten in Köln zu vertuschen. Nur weil ein paar Polizisten sich an die Presse gewandt haben ist das aufgeflogen.
    Es scheint Methode zu haben, daß Straftaten an sich und insbesondere mit deutschenfeindlichem Hintergrund systematisch vertuscht werden.

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  23. gerks sagt:

    Das einzige was mich noch einigermaßen versöhnt mit den Medien ist, dass es DIE Medien nicht gibt., Die FAZ hat sich jetzt der von der Parade-„Feministin“ Anne Wizorek angegebenen Zahlen über Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest angenommen.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-uebergriffe-in-koeln-und-falsche-zahlen-von-der-wiesn-14004617.html
    Und langsam wird klar, dass Relativieren kein Vorrecht nur einer Seite ist. Wie diese Frauen (wie ebenfalls Anna-Mareike Krause, Antje Schrupp und viele andere) das Wort „Feminismus“ immer mehr in den Dreck ziehen, spottet bereits jeder Beschreibung.

    Der obige Comic liebe @erzaehlmirnix bräuchte dringend Ergänzung. Einer in dem aufgezeigt wird, wie groß bereits die Heuchelei zu Köln auch auf dieser Seite ist.

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    • Mika sagt:

      Den Artikel wollte ich grade verlinken.

      Fakten:

      „In Köln sind mittlerweile rund zweihundert Anzeigen eingegangen, die sich auf Täter aus einer Gruppe von rund tausend Männern beziehen und nicht auf 5,9 Millionen Besucher, wie auf dem Oktoberfest, bei dem es letztes Jahr zwanzig Anzeigen zu Sexualstraftaten gab.“

      „2008 kam es den Behörden zufolge zu vier Vergewaltigungen, 2009 zu sechs, vorletztes Jahr zu zwei und dieses Jahr zum Glück nur zu einer versuchten Tat“

      Faktor 60.000!

      Relativierung in die Hose gegangen.

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      • Brendan sagt:

        Na was für ein Glück. Das ist ja tröstlich für die Vergewaltigten – nur eine von nicht mal 10. Und noch nicht mal von einem Ausländer. Wahrscheinlich haben sie nur einen Abschiedsgruß falsch interpretiert.

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        • IULIUS sagt:

          @Brendan,
          Du solltest die Reihenfolge einhalten
          1. Hirn einschalten,
          2. posten.

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        • gerks sagt:

          @Brendan: Auch so ein „Feminist“ wie Anna-Mareike Krause und Anne Wizorek?
          Aber Nein, der heutige „Feminismus“ ist keine Ideologie mit klarem Feind-Freund Schema, unbewiesenen Annahmen als Grundlagen und einer Propgagandamaschinerie für ihren Follower die auch vor Lügen, Verdrehungen und Halbwahrheiten nicht mehr zurückschreckt. Nein,“Feminismus“ ist was gaaaaaz gutes. „See dictionary“

          Dann hier die kalte Realität außerhalb des Netzes. Ich habe einen durchaus heterogenen Bekanntenkreis mit dem,ich jedes Jahr zu Silvester zusammen komme. Als ich vor einigen Jahren noch zusammensaß waren da einige Frauen noch Alltags-Feminstinnen und ich hatte heftigen Gegenwind wenn ich kritisierte. Diese Jahr war eine Stimmung die war nicht zu beschreiben. Von „Scheiss-Gender“ über „diese blöden Weiber“ bis hin zu „Feminismus, wenn ich das schon höre“. Und ich staunte nicht schlecht, eine sprach sogar von den „Feminazis“.

          Wohlgemerkt lieber/liebe Brendan, alles von Frauen. Die waren so richtig geladen, als das Thema auf unser Frauenministerium in Österreich kam und deren „Frauen“-Politik.

          „Feminismus“ ist außerhalb der grünen Teils der Medien und Wohlfühlblasen im Netz, ein Schimpfwort geworden. Nur bekommen dass Leute wie du gar nicht mehr mit, weil sie sich abkapseln.

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          • Brendan sagt:

            Du suchst Dir grundsätzlich nur die Aussagen und Vorkommnisse heraus, die Deiner betonfesten Meinung ohnehin entsprechen. Alles andere blendest Du aus oder deutest es um, bis es Dir passt.

            btw: außerhalb des Netzes kenne ich nur Leute, die mit dem Thema wesentlich entspannter umgehen und in vielerlei Hinsicht offener sind, als die Diskussion im Netz geführt wird. Männer wie Frauen (und einiges dazwischen). Solltest vielleicht mal eine (qualitative) Erweiterung Deines Bekanntenkreises in Erwägung ziehen.

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        • Mika sagt:

          Ich kann jetzt keinen Bezug zu meinem Beitrag erkennen. Womit habe ich deine Polemik provoziert? Beim letzten Oktoberfest kam es zu einer versuchten Vergewaltigung. Schlimm für die betroffene Frau. Aber es ist eine Tatsache, dass Frauen auf dem Oktoberfest offensichtlich 60.000 mal sicherer sind als zu Silvester auf der Kölner Domplatte.

          Man sollte Frauen also eher den Rat geben, sich in München zu amüsieren.

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  24. einsiedler sagt:

    die männer dürfen das – frauen sind nie sicher:

    wie viele deutsche männer nehmen denn die frauen in deutschland als wirklich gleichwertig und gleichberechtigt wahr, so wie es im grundgesetz steht?

    frauen und männer sind strukturell auch in deutschland nicht gleichberechtigt, auch wenn es auf dem papier so aussieht. daran wird sich nichts ändern, solange die frauen nicht wieder anfangen, sich für ihre rechte einzusetzen. wieder ist mehr mehr feminismus in deutschland nötig, in den köpfen, im individuellen handeln, in zwischenmenschlicher, beruflicher und politischer hinsicht.

    die frauenfeindliche position des islam ist für mich genauso unerträglich wie die haltung der katholischen kirche zur gleichberechtigung der frauen. welche moderne frau mit bildung und gesunder persönlichkeit findet es (nach etwa 100 jahren frauenemanzipation) noch in ordnung, an eine institution kirchensteuer zu zahlen, die frauen diskriminiert? ….. https://einsiedlerblog.wordpress.com/2016/01/09/die-maenner-duerfen-das-frauen-sind-nie-sicher/

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  25. gerks sagt:

    https://pbs.twimg.com/media/CYN3x1FWwAMk1tE.png:large
    Passt gut dazu. Quelle lt. EMN: Hamburger Abendblatt (Online) „Grünen-Vize: Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger“

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      • maSu sagt:

        Der von den Grünen ist in meinen Augen näher dran ein potenzieller Idiot statt Vergewaltiger zu sein.

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        • IULIUS sagt:

          Wer weiß vielleicht hat er das schon getan. Ist schließlich ein Grüner. Dämlichkeit schließt das jedenfalls nicht aus.

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        • gerks sagt:

          Und wenn man dazu noch nimmt das 2/3 (oder sind es jetzt noch mehr) der Medienleute (laut der Umfrage 2013) die Grünen wählen, dann wir schon klar, warum mehrere Tage nicht normal berichtet wurde und warum anschließend dann eine Anne Wizorek durch die Fernsehwelt tingeln darf und von Medienmachenden eine Bühne erhält für die Falschaussage, der Dunkelziffer und 200 Vergewaltigungen beim Oktoberfest.

          Es scheint dass diese mit den Grünen/Feminismus sympathisierenden Medienmenschen ungeprüft und völlig naiv alles übernehmen was ihnen als Propaganda vorsetzt wird. Anders ist deren vollständig den Großteil der Leserschaften und der Zuschauerschaften zu Zornexzessen treibendes Verhalten nicht mehr zu erklären.
          Schaut man in die Kommentare zu Artikeln „Wir müssen jetzt über die allgemeine Männergewalt reden“ wird klar, dass hier ein vollständiges Losgelöstsein von der Realität vorherrscht.

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          • IULIUS sagt:

            Das ist im Grunde so etwas von krank. Man könnte echt meinen, daß die Qualifikation bei sexueler Belästigung, sexueler Nötigung und Vergewaltigung nicht im StGB geregelt ist, sondern von der Person des Täters abhängt.
            Man könnte meinen Vergewaltigug von Frauen durch Personen aus Nordafrika und dem nahen Osten wäre politisch gewolt, zumindest geduldet. Vielleicht sollte man mal die betroffenen Frauen fragen, ob das für sie einen Unterschied macht.

            Da wären wir echt bei, nur weiße Männer können vergewaltigen…

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      • Anneliese Müller sagt:

        Um Himmels Willen, haltet diese wilde Bestie im Zaum!!!

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  26. quineloe sagt:

    Der Dümmste Kommentar zu dem Thema kam ja wohl von einer Frau.

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  27. gerks sagt:

    Was aber immer deutlicher wird, ist die Tatsache, dass in der Medienbranche eine große Neigung besteht, alle Berichte die nicht dem Weltbild der Grünen und Feministen entspricht, abgeschwächt, verspätet oder gar nicht zu bringen.
    Der Grund ist mir klargeworden, als ich den Bericht von dem Wahlverhalten von Medienmenschen gelesen hatte: http://www.focus.de/finanzen/news/money-inside-was-journalisten-waehlen_aid_1032835.html Die Redaktionen vieler Medien (nicht aller) sind offenbar in großer Mehrheit durch Menschen besetzt, die sich diesem Weltbild der Grünen und Feministen verbunden fühlen. Es ist also kein Wunder, warum viele der Medien derart eigenartig agieren, sobald es um solche Vorfälle wie in Köln handelt. Wie es scheint, war völlige Ratlosigkeit in diesen Grünenmedien die Folge. Und erst nachdem die Politideologien und feministische Frontfiguren das Geschehen „richtig“ eingeordnet hatten, konnte politisch korrekt berichtet werden.

    Man sehe sich nur an wie viel und wie über die extreme Entgleisung des Grünen Vize in Hamburg „Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger“ berichtet wird. Nur FOCUS-Online hat das Thema aufgegriffen. Wenn ein CSU-Politiker von „Alle Schwarzafrikaner sind potentielle Drogenhändler“ gesprochen hätte, dann wäre er zerrissen worden. Wäre es einer von der AFD so etwas sagen, dann wäre das Netz explodiert, und die ARD, ZDF, SPIEGEL und viele andere würden bereits in großer Aufmachung dieses ungeheuerlichen Generalverdacht gegen eine Menschengruppe kritisieren.

    Hier nicht Nicht Lügenpresse das wird der Situation nicht gerecht. Es ist die Grünenpresse die hier nicht mehr die Wirklichkeit abbildet.

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    • Nick sagt:

      Was aber immer deutlicher wird, ist die Tatsache, dass in der Medienbranche eine große Neigung besteht, alle Berichte die nicht dem Weltbild der Grünen und Feministen entspricht, abgeschwächt, verspätet oder gar nicht zu bringen.

      Wenn „was für Frauen tun“ (und „was für die Umwelt tun“) in der Gesellschaft grundsätzlich immer und ohne weitere Prüfung als „Fortschrittlich“ und „gebildet“ gilt, dann ist es erwartbar dass jeder, der sich als „fortschrittlich“ und „gebildet“ gelten will versucht ist, diese Profilierungsmöglichkeit wahrzunehmen. Wer „was mit Medien“ macht, kann dieses Image gut gebrauchen.

      Die GRÜNEN sind eher ein Symptom als eine Ursache. Selbstredend versuchen sich GRÜNE, in der Hinsicht besonders zu profilieren – das ist ihr politisches Kapital.

      Man sehe sich nur an wie viel und wie über die extreme Entgleisung des Grünen Vize in Hamburg “Alle Männer sind potentielle Vergewaltiger” berichtet wird.

      Es ist eben allzu offensichtlich schmierig, wie sich der Herr sich als „Bessermann“ zu profilieren sucht. Da wird lieber dezent geschwiegen, weil das die eigene Profilierungsmasche ins Blickfeld rückt.

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  28. gerks sagt:

    Und wie diese Grünenpresse zu Stande kommt ist auch ohne Probleme erklärlich. Wenn Leute von den Unis kommen und in die Redaktionen einziehen, sind sie traditionell oft links. Eine Korrektur des politischen Verständnisses erfolgt nicht, weil man in ein Klima kommt in denen dieses Weltbild wetergepflegt wird. Kommt trotzdem ein Mensch, der bei der Vorstellung durchblicken lässt, dass er Zuwanderung nicht so gut findet oder antifeministisch eingestellt ist, dann wird diese Person sehr wahrscheinlich den Posten dort wo bereits viele Grünsympatisierende sind, nicht bekommen.
    Aufgrund der Studie war dies bereits 2010 der Fall und es hat sich laut den weiteren Infos aus 2014 nicht verändert, nur verstärkt.
    Es ist also ein Monoklima entstanden in dem nur „politisch korrekte“ Meinungen gedeihen können. Das dabei dann grüne und feministische Aktivisten leichtes Spiel haben manipulativ und sogar wie im Fall von Anne Wizorek mit falschen Informationen die veröffentlichte Meinung zu lenken, ist dann kein Wunder.
    Das einzige was jetzt noch helfen könnte das Vertrauen zu Medien wiederherzustellen, wäre wenn ab nun ganz strikt auf Meinungsvielfalt geachtet würde, Verträge von Leuten die mitgewirkt haben an solchen Manipulationen, in den Redaktionen gekündigt werden und andere Leute mit abweichenden Meinungen eingestellt würden.

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  29. Also, nehmen wir mal an, die Täter waren alles, zu 100% Flüchtlinge. Wenn wir daraus nun irgendwas auf alle Flüchtlinge schließen können… Dann auch auf Männer, schließlich waren die Täter auch alles Männer. Also, folglich alle Männer in den Knast. Reicht aber noch nicht, schließlich trugen die Täter ja auch SCHUHE. Also, alle Schuhträger in den Knast. Von Unterwäsche möchte ich da mal gar nicht anfangen…

    Und wenn das irgendwie ein Argument ist, dass ist natürlich jeder einzelne Brandbomben-werfende Neonazi ein Argument dafür, dass ALLE Deutschen Verbrecher sind und eingesperrt gehören. Ok, damit sind wir dann fertig, alle Flüchtlinge sind ausgewiesen und alle Deutschen eingesperrt. Genial.

    Natürlich muss man dabei sagen, dass der deutsche Mann natürlich niemals vergewaltigen würde. Er drückt höchstens sehr physikalisch seine Zuneigung aus. Ein Griff an den Hintern ist ja quasi nur ein physikalisches Kompliment und unfreiwilliger Sex ist maximal ein Kommunikationsproblem… verschuldet von der Frau, natürlich, die sich sex-willig angezogen hat. Außer es kommt von einem Neger, natürlich, denn wir wissen ja alle, der Neger schnackselt gerne, während der deutsche Mann durch den Feminismus ja schon quasi zwangskastriert wurde und daher gar nicht schnackseln KANN oder gar noch WILL. Nein, in Deutschland werden Frauen höchstens durch Ausländer vergewaltigt – alle anderen Fälle sind nur feministische Lügen, weshalb das Problem der Vergewaltigung in Deutschland natürlich in Wahrheit „Feminismus“ heißt und gar nichts mit Vergewaltigung zu tun hat – außer natürlich die armen Männer, die „physikalische Komplimente“ machen, die werden natürlich durch den Feminismus gewissermaßen vergewaltigt. Außer es sind Neger, natürlich. Die sind selber schuld. Aber deutsche Männer sind höchstens Opfer von feministischer Vergewaltigung und die können gar nicht Täter sein. Und schon gleich dreimal nicht würde, selbst wenn es deutsche Täter GÄBE, das irgendwie aussagen, dass Deutschland ein Problem hat. Also, außer den Negern, natürlich.

    Ich geh dann mal weiter facepalmieren.

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  30. Gerd sagt:

    Das BKA scheint jetzt zu einem ähnlichen Erkenntnisstand gekommen zu sein:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150813517/Das-Phaenomen-taharrush-gamea-ist-in-Deutschland-angekommen.html

    Auch dort geht es um „junge Männer“ und große Menschenansammlungen, das Ganze (Phänomen ??, naja, darunter verstehe ich noch etwas anderes) wird als „Taharrush Gamea“ bezeichnet.

    Hm, mal abgesehen von der Bezeichnung: Alles andere steht seit Tagen hier im Blog.

    EMN lesen kann kriminalistische Erkenntnisse bringen. 😉

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  31. Gerd sagt:

    Übrigens, auch in Bielefeld, ja, im beschaulichen, ruhigen Bielefeld gab es ähnliche Probleme:

    Die Leserzuschriften unter dem Artikel können einen schon nachdenklich stimmen.

    http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Bielefeld/Bielefeld/2227396-Ein-Augenzeuge-berichtet-von-den-Ausschreitungen-erste-Anzeigen-wegen-sexueller-Uebergriffe-Bielefelder-Silvesternacht-schlimmer-als-gedacht

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  32. Lomi sagt:

    Es gibt einen neuen #aufschrei
    „Knapp zwei Dutzend Feministinnen um Aufschrei-Initiatorin Anne Wizorek, Kübra Gümüşay und Emine Aslan haben einen offenen Brief geschrieben, in dem sie sich gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus wenden. Immer und überall – der Hashtag zur Kampagne lautet #ausnahmslos.“

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/feminismus-ausnahmslos-ein-neuer-aufschrei-nach-koeln-1.2813048

    Hier der offene Brief der Kampagne
    http://ausnahmslos.org/

    Sprachlich interessant ist dieser Punkt:
    „13. Die Bildsprache ist frei von rassistischen und sexistischen Klischees zu halten. Bilder wirken unterbewusst und können selbst eine differenzierte Berichterstattung torpedieren.“

    Ist es Zufall, dass man hier ins obrigkeitliche amtsdeutsch verfallen ist?

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    • Nick sagt:

      Da ist ja mal wieder die ganze Kamarilla vereint.

      Ist es Zufall, dass man hier ins obrigkeitliche amtsdeutsch verfallen ist?

      ich wundere mich, dass da nicht die Forderung nach einem Ministerium für Frauensicherheit bei ist. Dort könnte die ganze Kamarilla mit Pöstchen ausgestattet werden.

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  33. […] Warum wird #ausnahmslos so hart getrollt?, asemann Die Welt war noch nie ein Paradies!, Nur Miria Plötzlich., erzaehlmirnix Handlungsanweisungen., erzaehlmirnix Darum geht’s jetzt., […]

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