Unwort(e) des Jahres.

Veröffentlicht: Januar 12, 2016 in Uncategorized

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Kommentare
  1. Gerry sagt:

    Rapefugees…

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  2. flyingtoaster sagt:

    Ich habe da mal mindestens genau so falsche Interpretationen auf Lager.

    „Asyl ist ein Grundrecht!“ = „Dich würde ich hier am liebsten als letztes reinlassen!“

    „In der Zeitung stand wieder, dass ein Flüchtlingsheim angezündet wurde“ = „Jeder, der die Meinung äußert, die Zuwanderung kontrollieren zu wollen und die Hilfsbedürftigkeit mancher Einwanderer in Frage stellt, zündet auch Flüchtlingsheime an.“

    „Wir dürfen nach Köln nicht alle Flüchtlinge als Vergewaltiger pauschalisieren“ = „Wer hier differenzieren kann bestimme ich. Ich bin der einzige, der die Wahrheit richtig interpretieren kann.“

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  3. IULIUS sagt:

    „“Asyl ist ein Grundrecht!” = “Dich würde ich hier am liebsten als letztes reinlassen!”“
    Kein Problem, denn Asyl ist erst ein Grundrecht, wenn jemand deutschen Staatsboden betreten hat.

    Früher gäb es die Probleme nicht. Da hat man die Fremden noch in ihrem eigenen Land willkommen geheißen…

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  4. maSu sagt:

    Asyl ist doch kein Grundrecht… also bald nicht mehr. Oder Grundrechte werden per Kontingent ausgegeben.

    Maximal 200.000 mal Asyl als Grundrecht pro Jahr.
    Maximal 50.000 mal Menschenwürde als Grundrecht pro Jahr.

    und so weiter.

    Obergrenzen sind einfach sehr wichtig!

    Und jetzt muss ich nur noch warten, bis das Kontingent bzgl. Art 2 GG erschöpft ist – kann ja nicht mehr so lange dauern – dann kann ich dem Seehofer eine pfeffern. Super diese Obergrenzen!

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    • Lomi sagt:

      Grundrechte mit Obergrenzen, ja, das ist innovativ, da kann man noch viele Anwendungsfelder eröffnen:

      – Wahlrecht: Nur 10 Millionen Wahlberechtigte. Dann geht das Auszählen am Wahltag auch schneller
      – Meinungsfreiheit: nach 20 frechen Meinungen ist es mal genug, danach gibt es was auf die Finger

      usw. ^^

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      • Rechtlich ist das in der Tat eine ganz klare Sache. Und wenn man nur auf die Rechtsdimension schaut, sind Obergrenzen auch widersinnig.

        Realpolitisch betrachtet ist das ein bisschen anders. Es ist logisch, dass an irgendeinem Punkt Grenzen erreicht sind – die Kapazitätsgrenzen an Wohnraum, die Belastungsgrenzen der Bürokratie, um nur mal zwei sehr offensichtliche zu nennen. Ob die nun bei 1 Mio, 10 Mio oder 100 Mio erreicht sind, müsste man sich mal genau anschauen, aber dass es da Belastungsgrenzen gibt, müsste eigentlich jedem einleuchten. Insofern führt kein Weg dran vorbei, anzuerkennen, dass das Recht der Realität an diesem Punkt nicht gerecht werden kann – und dass die Väter und Mütter des Grundgesetzes eine Situation wie die derzeitige wohl nicht vor Augen gehabt haben. Was, bei genauerer Überlegung, auch nur verständlich ist.

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        • Lomi sagt:

          „aber dass es da Belastungsgrenzen gibt, müsste eigentlich jedem einleuchten“

          Selbstverständlich leuchtet das ein.

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        • maSu sagt:

          Tut mir leid, meine Belastungsgrenze ist erreicht. Menschenrechte gelten erst ab morgen 8 Uhr wieder, wir schließen nun.

          Wo sollen die Flüchtlinge denn dann hin? Ich behaupte:
          Auch mit 2 Millionen Flüchtlingen pro Jahr hätte Deutschland im EU Vergleich noch die höchsten Lebensstandards.

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    • Achso sagt:

      Wie oft muss man es eigentlich noch zitieren?

      Artikel 16a
      (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
      (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist.

      Es geht nicht um Obergrenzen für Asyl, sondern für Einwanderung!

      Aber das ist ja sicher nur wieder ultrabraunes Nazigelaber, gelle?

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  5. Heinz sagt:

    „Es wurde wieder ein Asylantenheim angezündet“
    Ja, aber es wird verschwiegen, dass es die Asylanten selbst waren.

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  6. Shitlord sagt:

    Mag mir jemand den Teddy erklären?

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    • IULIUS sagt:

      Kekse waren aus.

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      • Lomi sagt:

        Der Teddy ist als Symbol für die Welcome-Gutmenschen gedacht. Irgendwann tauchte im Netz tauchte mal so eine abwertende Bezeichnung auf: Teddybärenverteiler. Oder so ähnlich. Das galt jenen, die auf der Straße Flüchtlinge willkommen geheißen haben und noch mehr jene, die als ehrenamtliche Helfer daran beteiligt haben, Flüchtlinge mit Unterkunft, Klamotten und Nahrung zu versorgen.

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    • Frank sagt:

      Viele haben den Flüchtlingen am Bahnhof Willkommensgeschenke überreicht.
      Wer sagt, dass man nicht pauschalisieren darf, heißt „Rapefugees“ willkommen.

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  7. david sagt:

    Ich finde den Comic sehr gelungen, andererseits würde er auch andersherum gut funktionieren.
    Ich möchte mir jetzt keine so wohlpointierten Beispiele ausdenken, aber der Diskurs ist natürlich in beide Richtungen so verkorkst, dass eine gegenseitige Verständigung, ohne böswillige Strohmann-Interpretation durch die andere Seite, kaum noch möglich ist.

    Mir fällt es auch aus Richtung der Pegidisten mehr auf, weil ich denen viel weniger nahe stehe und in dem Lager wohl auch die im Schnitt dümmeren Menschen zu hause sind.

    Es dürften aber zuletzt auch sehr viele besorgte Bürger (schreib dieses neue Schimpfwort mal bewusst ohne Anführungszeichen), Menschen aus der politischen Mitte auf ähnliche Weise erlebt haben, wie ihnen das Wort im Mund herumgedreht wird. Ich habe in letzter Zeit so einige sich als deutlich links verstehende Menschen plötzlich in „rechtem Jargon“ reden hören wie „man wagt es ja kaum zu sagen, aber..“
    Warum ist das so? Der ganze Diskurs ist verkorkst. Wir Deutschen können das nicht.

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    • david sagt:

      Bsp:
      „Ich bin ganz sicher kein Rassist, aber“ = „Ich bin ganz sicher ein Rassist, daher“

      „wir können nicht alle aufnehmen“ = „ich will, dass die Menschen dort im Bürgerkrieg bleiben und sterben“

      „ich mache mir Sorgen“ = „ich habe irrationale Angst vor allem Fremden und wähle daher AfD oder NPD“

      „was ist mit dem Frauenbild der Einwanderer?“ = „ich instrumentalisiere ganz plötzlich heuchlerisch Gewalt an Frauen, um gegen Ausländer zu hetzen. Früher waren mir Vergewaltigungen egal, ich habe sie selbst begangen. Meine deutschen, minderwertigen Frauen will ich immer noch selbst belästigen.“

      „alle anderen Länder der Welt kontrollieren ihre Grenzen“ = „ich will eine Mauer um Deutschland bauen und Kriegsflüchtlinge an ihr zerschellen und verhungern lassen“

      „hält der Sozialstaat das aus?“ = „ich spiele unterprivilegierte Gruppen gegeneinander aus, damit sie sich gegenseitig zerfleischen“

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      • david sagt:

        zwei letzte noch:

        „wir bieten Anreize, die kein anderes Land der Welt bietet“ = „ich gönne den unterprivligiertesten Menschen den Dreck unter den Fingernägeln nicht und möchte, dass sie hier verhungern, weil nur wir Herrenmenschen Sozialleistungen verdienen“

        „Die Mehrzahl der Menschen die kommen, sind keine Flüchtlinge im eigentlichen Sinn“ = „ich möchte die Grundrechte beschneiden“

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      • flyingtoaster sagt:

        Jeder ist Rassist, die Frage ist, wie man seinen Rassismus verarbeitet.

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      • Mika sagt:

        Tja David,

        ich hätte da mal ne Frage: wer soll das bezahlen? Wenn ich mich recht erinnere, bist du Psychologe? Also kein Teil der Wertschöpfungskette sondern Profiteur an der Arbeit anderer Leute, da ist gut schwadronieren.

        Erklär doch mal, wie es bezahlt werden soll und auf welche Leistungen wir in D verzichten können. Mein Rat: im gesamten arabischen Raum gibt es keine Psychologen, die können wir komplett in produktive Arbeit bringen. Da warten 1 Mrd Inder, denen es schlechter geht, als jedem Arge Klienten, wolle mer die roilosse?

        Erklärs mir einfach

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        • david sagt:

          https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wertsch%C3%B6pfung_(Ethik)Das sind nun nicht alles meine Aussagen, für die ich mich zu rechtfertigen hätte.

          Aber trotzdem erklär ich es dir gerne: ich sehe mich ebenso als Teil der Wertschätzung, wie jeden Arzt, Lehrer oder sogar Sternekoch.

          Die Krankenkassen würden keine einzige Psychotherapie bezahlen, wenn der gesundheitsökonomische und damit auch volkswirtschaftliche nutzen nicht zur genüge nachgewiesen wäre.

          Außerdem empfehle ich dir, deinen Horizont mal hier zu erweitern:

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          • david sagt:

            Link verrutscht

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          • Mika sagt:

            Du hast den Punkt nicht getroffen. Du rechtfertigst dich für deinen Beruf, das tust du, weil du unsicher bist🙂 Ich muss das nicht tun, den ich schaffe Mehrwert. Die Welt kann ohne Psychologen leben, aber nicht ohne Köche. Aber das ist nicht der Punkt.

            Wo kommt das Geld her und wer macht die Arbeit, wenn 1 Mrd Inder kommen? Wie weit würdest du teilen? Wo ist deine Grenze?

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            • david sagt:

              Du hast den Punkt nicht getroffen.

              DU hast ihn gar nicht erst verstanden.

              Du rechtfertigst dich für deinen Beruf, das tust du, weil du unsicher bist

              Schuster, bleib mal besser bei deinen Töpfen😉

              Ich muss das nicht tun, den ich schaffe Mehrwert.

              So so. Einen, der sich nicht durch Brot und Reis ersetzen lässt?

              Die Welt kann ohne Psychologen leben, aber nicht ohne Köche.

              Ganz im Gegenteil. Ein Haufen Leute würde ohne Psychotherapie nicht mehr leben. Ohne Köche hingegen kann man vorzüglich leben, ohne Sterneköche sowieso. Die sind so wichtig wie Künstler, Dirigenten und Schauspieler. Am besten schmeckt es immernoch bei Mama.
              In den meisten Kulturen der Erde ist es ohnehin alltagsfremder Luxus, fremde Leute fürs Kochen zu bezahlen.
              Achso nee, in Psychiatrien, Krankenhäusern und Gefängnissen braucht man die Köche ja tatsächlich.

              Was ist nun eigentlich, schöpfen oder erhalten Ärzte, Lehrer und Polzisten d.M.n. Werte oder nicht?

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              • Mika sagt:

                Du lenkst ab.

                Natürlich hast du keine Ahnung, was ein Koch wirklich macht und ich schreibe jetzt nicht von mir, ich bin im Luxussegment, aber ich kann trotzdem die Basics.. Macht aber nix.

                Kommen wir zu den vielen Flüchtlingen zurück und zu der 1 Mrd Inder, was gedenkst du da zu opfern? Die Rente deine Oma? Dein Einkommen? Deinen Beruf? Wo ist unsere Grenze?

                Erklär es halt einfach.

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                • david sagt:

                  Ich weiß nicht, warum ich diese ohnehin unsinnige Frage erklären müsste.

                  Ich wüsste auch nicht, warum ich etwas zu opfern hätte.

                  Meinen Job werden sie nicht gefährden. Aber eine Million lecke Indisch-Restaurants wären für dich unter Umständen ein Problem😉

                  Mir fällt grade ein, du hast deinen Stern ja eh „freiwillig abgelehnt“, stimmt’s?

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                  • david sagt:

                    Und wenn du glaubst, in einem Land mit einer Miiliarden Inder deine Luxus-Kaschemme mit dem aktuellen Umsatz am Leben zu halten zu können, kannst du es ja mal dort versuchen: in Indien.

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                  • Mika sagt:

                    Du lenkst immer noch ab. Weil du keine Antwort hast.

                    Ich habe keinen Stern, weil ich das nicht will und nicht brauche. Und notfalls brate ich Würste und verkaufe Pommes, Hunger haben die Leute immer und saufen wollen sie auch. Ein Koch wird nie arbeitslos.

                    Aber das ist egal. Du kommst nicht zum Punkt. Du sonderst Moralin ab und blendest die Realität aus. Ich behaupte, wir können 10 Mio aufnehmen, dann ist Schicht. Bei 20 Haben wir Krieg. Lies mal was über die Geschichte des Libanon…..sehr interessant.

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                    • david sagt:

                      Ich bin dir keine Antwort schuldig geblieben, aber du checkst halt nichts, was soll ich da machen?


                      Ich habe keinen Stern, weil ich das nicht will und nicht brauche.

                      Is klar😉

                      Ein Koch wird nie arbeitslos.

                      Ist doch schön. Will dir das auch gar nicht missgönnen, Köche haben meinen höchsten Respekt.
                      Als Psychologe wird man auch nicht so schnell arbeitslos. Meine Kollegen habe da wesentlich weniger Probleme, als meine Freunde aus den Ingenieurwissenschaften (kein Scherz), Biologie oder Chemie. Auch wenn deren Einstiegsgehälter zugegeben höher sind, wenn sie denn was finden.

                      Jetzt aber Schluss mit dem Pimmelvergleich, ist doch albern.

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                    • Mika sagt:

                      okay, lassen wir es gut sein. Dir das Moralin, mir die Realität.

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                    • david sagt:

                      Achja, Libanon.

                      Hier das Vorgänger-Experiment:
                      http://www.ghadban.de/de/wp-content/data/die-libanon-fluchtlinge2.pdf

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                    • IULIUS sagt:

                      @Mike,
                      Du als Koch bringst auch nicht mehr Mehrwert, als david als Psychologe.

                      Deine Funktion ist ähnlich wie davids, den Menschen Wohlgefallen zu geben.

                      Die Problematik bei Psychologen ist ein ganz anderer. Unsere Gesellschaft hat größtenteils die familiären Bindungen aufgelöst und Psychologen ersetzen diese. Früher hat man innerhalb der Familie gekocht….

                      Du siehst so gravierend unterscheidet sich Dein Beruf nicht von seinem.

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                • Mika sagt:

                  Ein kleiner Exkurs für Ahnungslose.

                  Was ist ein Koch? Trivial gesprochen ist es einer, der zwei Spiegeleier braten kann und sie heil auf nen Teller bekommt. Das kann sogar Julius.

                  Aber wo kommt der Beruf her?

                  Gehen wir mal so 20.000 Jahre in der Zeit zurück. Es gab damals Jäger und Sammler und die ersten Bauern. Problem Nummero uno war damit gelöst, Man hat Nahrung erzeugt. Diese drei Funktionen sind die Basis des Lebens. Ohne Nahrung bist du nach 4 Wochen tot. Also ist der Landwirt die wichtigste Funktion der Menschheit überhaupt.

                  Dann kommt Problem Nummer zwei; Was mache ich mit den ganzen Lebensmitteln? Der Winter dauert 4-6 Monate und wenn du keinen Schimmel fressen willst, musst du richtig konservieren. Da kommt dann auch der Beruf des Kochs her. Ein Koch macht Nahrung haltbar und schützt dich vor Vergiftung. Ohne diese Funktion wäre die Menschheit einfach verhungert.

                  Und Köche waren die ersten, die die Wirkung von Lebensmitteln entdeckt haben. Welches Kraut hilft gegen welches Leiden und welche Stoffe sind der Gesundheit förderlich.

                  Daraus entstand dann durch Arbeitsteilung eine Vielzahl von Berufen. Der Fleischer, der Bäcker, der eigentliche Koch, aber eben auch der Apotheker. Und wenn die Leute dann satt sind, können sie sich mit dem ganzen Spielkram beschäftigen. Künstler, Psychologe, Politiker, etc.. Diese Funktionen werden zwar in einer arbeitsteiligen Welt gebraucht, sind aber nicht die Grundlage einer Zivilisation.

                  Aber ohne Bauern und Köche würdet ihr alle verhungern, oder euch vergiften.

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                  • IULIUS sagt:

                    Ich wußte ja nicht, daß ich so damit treffe…😀

                    …dann hätte ich das schon viel Früher anbringen können.😉

                    Kleine Anmerkung:
                    Vor 20.000 Jahren gab es noch nicht die heutige Arbeitsteilung. Da konnten noch alle alles.
                    Kochen macht Lebensmittel nicht haltbar. Kochen macht Lebensmittel verträglicher und ändert deren Geschmack.
                    Räuchern macht Lebensmittel haltbarer, genauso wie Pökeln..
                    Räuchern tat man, indem man Lebensmittel an die Decke hängte. Ob man dazu erst eine Spezialisierung brauchte bezweifle ich mal ganz dezent.
                    Die ersten Köche dürften eher Sklaven gewesen sein, die man anderweitig nicht einsetzen konnte.

                    P. S. Kälte konserviert Lebensmittel. Das Problem ist Wärme…

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        • david sagt:

          Du bist übrigens ebenso abhängig von der Arbeit anderer, psychisch gesunder Leute: ohne deren Arbeit kämen sie, käme keiner auf die Idee, in deiner edelstube zu speisen. Jetzt klarer?

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        • Anneliese Müller sagt:

          „ich hätte da mal ne Frage: wer soll das bezahlen?“
          Ich weiss zwar nicht was du meinst, was bezahlt werden soll, aber hätte man vor ein paar Wochen nicht der HSH 20Mrd(!) stillschweigend hinterhergeworfen, hätte man jetzt einen schönen Batzen Geld. Wofür auch immer. Oder wenn man steuerflüchtigen Firmen wie Facebook, Apple, Amazon mal besteuern würde, wie man das mit anderen Firmen in der Steuergemeinschaft BRD macht.

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        • david sagt:

          Hat eigentlich noch jemand bemerkt, wie wunderschön Mika bestätigt hat, dass es in dieser Debatte den meisten Leuten nicht möglich ist, B statt A oder A statt B zu verstehen?

          Der Hinweis „du checkst es nicht“ war ja viel mehr Tatsachenbeschreibung, als böse gemeint.

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          • david sagt:

            erm,..NICHT zu verstehen

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            • Achso sagt:

              Nein, DU scheinst es nicht zu verstehen und du ist auch derjenige, der sich um die Beantwortung einer einfachen Frage herumdrückt: „Wer soll das bezahlen?“

              Nach deiner Logik ist es selbstverständlich, jedem Bedürftigen dieser Erde hier ein warm welcome zu bereiten. Du willst ja schlielich k“ eine Mauer um Deutschland bauen und Kriegsflüchtlinge an ihr zerschellen und verhungern lassen”. Kein Mensch ist illegal, nicht wahr?

              Kurze Rechnung:
              Mehr als 3 Mrd. Menschen auf dieser Welt sind bedroht von Armut, Hunger, Krieg.
              Kein Asylgrund, nebenbei gesagt, aber wir haben uns mal nicht so. Schließlich wollen wir ja allen Bedürftigen helfen.
              Die jährlichen Kosten pro Flüchtling werden auf ca. 16.000 € geschätzt. Macht über den Daumen 48 Billionen €, die man locker machen müsste, um die Welt zu retten. Jährlich.

              Zum Vergleich: Das deutsche BIP 2014 betrug 2,9 Billionen €.

              Mal abgesehen von den Platzproblemen, die entstehen würden, wenn sich in Deutschland ca. ein Drittel der Weltbevölkerung häuslich niederlässt, müssten wir unsere Wirtschaftsleistung nur knapp verzwanzigfachen und schon wäre das Problem gelöst. Wir schaffen das schließlich!

              Das Zeug, was ihr euch täglich reinpfeift, um die Welt so schön bonbonrosa zu sehen, würde ich auch gern haben wollen. Aber leider bleibt mir nur die Realität.

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              • david sagt:

                Meine Güte. Ich spreche wirklich kein chinesisch.

                Gebt euch halt wenigstens mal ein bisschen Mühe. Steht alles da.

                Ihr habt die Karikatur von Nadja noch bei weitem übertroffen😀

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                • IULIUS sagt:

                  Ich finde die Rechnungen bei Sozialleistungen, was was kostet immer interessant. Immer, aber auch immer wird vergessen, daß das meiste der Kosten innerhalb von max 2 Monaten wieder an den Staat als Einnahme zurückfließt. Zudem werden Arbeitsplätze geschaffen…
                  Die Probleme liegen an ganz anderer Stelle:
                  Die Infrastruktur. Die läßt sich nicht über Nacht aufbauen.

                  Was dem Staat schadet sind Projekte wie BER, Bankenkriese etc. wo ein Großteil des Geldes in dubiose Kanäle verschwindet und nie mehr gesehen ward.

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                  • david sagt:

                    Bei dem „Zurückfließen“ wird aber gern vergessen, dass mit dem „zurückfließenden“ Geld Ressourcen verbraucht und Arbeit Anderer in Anspruch genommen wurde. Beides ist weg, und wird von der Person auch nicht zurückgegeben.

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                    • Lomi sagt:

                      Klar gibt es da einen Verbrauch. Aber man könnte es auch wie ein BWLer sehen und als Investition ansehen. Für den Fall, dass das Sozialsystem dazu beiträgt, dass der Arbeitslose später einen gutbezahlten Beruf ergreift, zahlt er dann auch höhere Sozialbeiträge ein, als wenn er künftig nur noch als niedrigbezahlter Hilfsarbeiter schafft.

                      Nun ja, letztlich ist nicht alles nur eine ökonomische Frage. Manchmal geht es ja auch um Menschenwürde, um eine Idee des guten Lebens und solche Dinge. Es lohnt ökonomisch kein bisschen, 80jährige kompliziert und teuer zu operieren. Aber wir halten es in unserer Zivilisation für eine gute Sache, jedem, der es braucht, das Leben zu verlängern und zu verbessern. Irgendwie finde ich das gut ^^

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                    • david sagt:

                      Denkst du etwa, ich nicht?
                      Wie könnte ich gegen den Sozialstaat sein, ich Parasit hab mich doch auch an ihn drangewanzt😉

                      Trotzdem finde ich, dass unser Staat da momentan sehr fragwürdige „Investitionen“ in eine fragwürdige Zukunft tätigt.

                      Wenn sich ein beträchtlicher Teil der arabischen und afghanischen Flüchtlinge auch nur annähernd so miserabel integriert wie die paar Tausend libanesischen Flüchtlinge in den letzten 4 Jahrzehnten, wird dieses Land in eben dieser Zeit ein „failed state“ sein. Ich habe natürlich Hoffnung, dass es nicht so kommt.

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                    • Lomi sagt:

                      „Wenn sich ein beträchtlicher Teil der arabischen und afghanischen Flüchtlinge auch nur annähernd so miserabel integriert wie die paar Tausend libanesischen Flüchtlinge in den letzten 4 Jahrzehnten, wird dieses Land in eben dieser Zeit ein “failed state” sein. Ich habe natürlich Hoffnung, dass es nicht so kommt.“

                      Dem kann ich zustimmen.

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    • Mika sagt:

      Ich habe schon verstanden, was du schreibst. Wir haben ein Problem mit der Sprache. Es wird nicht mehr deutlich gesprochen und es wird nicht mehr richtig verstanden.

      Ich kenne das aus der früheren DDR. Also David, gib Butter bei die Fische.

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  8. Achso sagt:

    Weils so schön zum Thema (Un)Wort des Jahres passt…

    „Weshalb heißen besorgte Bürger nicht einfach Mischpoke, Pack, Spinner, Rechtspopulisten oder Pöbel“, dachten die Leute im Scheinwerferlicht und lächelten stolz über ihren Einfall. Also sagten sie von da an zu den besorgten Bürgern wahlweise Mischpoke, Pack, Spinner, Rechtspopulisten oder Pöbel, machten ihre Hassbotschaften überall bekannt und hofften, dass die besorgten Bürger dann keine Sorgen mehr aussprechen. Und weil das recht gut funktionierte, benannten sie bald auch andere Wörter um.

    So beschloss man, unbequeme Sachinformationen künftig rassistische Hetze zu nennen. Zur Kulturpflege sagten sie Nationalismus und zur Empörung künftig Hass. Aufklärung nannten sie Verschwörungstheorie und aus dem Wort interessant wurde das Wort krude, während lustig nun anstelle von niveaulos stand. Die Vereinsvetterleswirtschaft hieß jetzt Kampf gegen Rechts. Aus konservativ wurde rechtsextrem, aus linksextrem wurde autonom, aus der Heuchelei der Anstand und aus der Autokratie die Demokratie. Zwangsmoral bezeichneten sie als Freiheit, das Diktat als Debatte, die Ausrede als Verantwortung und die Agitation als Journalismus. Wer etwas auf den Punkt brachte der spaltete jetzt, wer tatsächlich spaltete war mutig, während Mutige als verantwortungslos galten.

    Zitat aus http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/2016_ein_klarer_blick_ist_ein_klarer_blick

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  9. Wischiwaschi sagt:

    Danke Emn! Man sieht mittlerweile, wieviele Menschen nicht differenzieren können weil sie zu blöd sind.

    So schlimm das ist, dass man Kriminelle oder Vergewaltiger etc. nicht immer erwischen kann, ob es Deutsche, Ausländer oder Asylbewerber sind, jeder hat, wenn man ihn erwischt, die selbe Strafe zu bekommen. Dass man jemandem der im Bewerbungsverfahren straffällig wird kein Asyl gewähren will, ist zb eine mögliche Strafe.

    Und mal ehrlich, z.B. die Leute aus dem Libanon und Marokko etc, die teilweise nur da sind um in Deutschland irgendwie an Geld zu kommen, egal ob legal oder illegal, die haben nun mal kaum Chancen, als bedroht und gefährdet anerkannt zu werden und bleiben zu dürfen. Aber bis der Prozess der Prüfung abgeschlossen ist, können sie halt noch in der zeit Geld nach Hause schicken, wie auch immer sie da ran gekommen sind.

    Und die Kriminellen unter den Bewerbern sorgen dafür, dass alle Asylbewerber von Idioten kriminalisiert werden.

    Viele kommen mit der Hoffnung nach Europa, man findet nen guten Job und kann die Familie Zuhause ernähren. Was von 200 Euro oder so die man zum überleben bekommt natürlich nicht wirklich geht. Und wenn man sich nicht auf dem Handwerkerstrich prostituiert oder anderweitig, lässt man sich von etablierten Krinimellenclans anwerben.

    Die Leute die da rein rutschen, verlieren dann ganz schnell den Respekt vor allem und jeden, sie lernen, Menschen als Goldesel zu sehen (und Frauen als Möglichkeit, sich zu holen was man grade will, denn Zuhause haben die Frauen auch nix zu kamellen). Schließlich haben sie hier in Deutschland keine Perspektive zu bleiben und normal Geld zu verdienen, aber ne hungrige Familie Zuhause im XY Land.

    Und dann kommen auch solche Aktionen wie u.a. in Köln und weltweit an Silvester, wo man erkennt, wieviel Respekt diese Art Mensch dann übrig hat, gar nicht mehr soo überraschend. Das einzige was überrascht war, dass ganz plötzlich sich diese Männer weltweit dazu verabreden, massenweise Leute zu beklauen und belästigen. Aber auch nciht jeder der Geld braucht wird kriminell.

    Und mich nervts, wenn Leute rumjammern, dass es auch asoziale oder nur fordernde Leute gibt unter den Asylbewerbern. Die sollen sich doch mal die deutschen Asozielen ansehen. Z.B. unsere Nazis😉 Menschen sind überall gleich, überall gibts Schweine, Asoziale und Schmarotzer, Vergewaltiger, Mörder und Diebe. Dennoch käme z.B. niemand auf den Gedanken zu sagen, alle Hartz4 Bezieher wären asozial (…hust, ach doch, die Idioten von der CDU, Arschlöcher, und die von der Bild behaupten das…). Ihr versteht trotzdem was ich meine😀

    Was diese Kriminellen tun, das möchte ich nicht verteidigen, denn jeder Mensch hat Gesetz und gewisse Moral zu achten, aber es erklärt sich, warum Menschen ohne Perspektiven, aber mit viel Druck zu den letzten Arschlöchern werden. Die Italo Mafia etc ist da nicht anders…

    Bitte differenzieren. Nicht jeder Ausländer ist kriminell, liebe Nazis.
    Nicht jeder Asylbewerber ist nur auf unser Geld und unsere Frauen aus.

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