Einfache Lösungen.

Veröffentlicht: Januar 18, 2016 in Uncategorized

globuli

Kommentare
  1. Alexia sagt:

    Einfach nur auf Zucker zu verzichten ist natürlich kompletter Blödsinn. Man sollte sich auch vor allem von Kohlenhydraten, Glutamat und Genen fernhalten. Zusätzlich sollte der Strom aus der Steckdose ohne Einsatz von Atomen produziert werden. Aber letztendlich ausschlaggebend für ein tatsächlich gesundes Leben ist eigentlich nur eine Päodiät – also halbrohes Fleisch von Mammuts in Freilandhaltung, welche in ihrer Version der Paläodiät ernährt werden.

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  2. Gunter sagt:

    Mir fällt hier spontan ein bekannter englischer Koch ein …

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  3. Stefan sagt:

    Echt, Aids auch?

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  4. Ja, naja… Krebs, Aids und eine Menge anderer Krankheiten erledigen sich ja meist von selbst…
    …indem sie den Wirtskörper erledigen.

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  5. Andreas sagt:

    Praktische Anwendung des Ähnlichkeitsprinzips: Da Zucker ADHS verursacht, muss man den Kindern einfach Zuckerkügelchen geben, die höchstens 1 Molekül Zucker enthalten.

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  6. maSu sagt:

    Ganz ehrlich:
    Ich würde meinem Kind lieber wirkungslose Zuckerkügelchen verabreichen statt Psychopharmaka, die in vielen Fällen unnötig sind und Nebenwirkungen aufweisen.

    Und das sage ich als jemand, der als Kind ADHS bzw. Hyperaktivitätsstörung diagnostiziert bekam, die einfach verschwand, wenn ich körperlich und geistig ausgelastet war. D.h. ich bekam knapp 6 Monate lang ekliges Pulver unter den Joghurt gerührt…. und dann? Ja. Dann war ich plötzlich geheilt. Spontan.

    Nein natürlich war ich nicht geheilt. Aber irgendwann mal ausgelastet – geistig als auch körperlich. Am Schlimmsten war es immer in der Schule: Es war stinklangweilig, absolut anspruchslos und pure Zeitverschwendung (Grundschule). Ich habe heute noch das Problem, dass es mir schwer fällt, mich länger als eine Stunde massiv zu langweilen. Welch Überraschung.

    Aber gut das es heute Tabletten gegen Unterforderung gibt.

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    • IULIUS sagt:

      Igenwo sollen Kinder während des Unterrichts sich frei im Klassenzimmer bewegen dürfen. Auch da waren die Probleme wie weggeblasen.
      Tatsächlich ist der Mensch gar nicht dafür ausgelegt stundenlang an einer Stelle still zu sitzen. Bei einigen Kindern scheint das sehr deutlich zum Vorschein zu kommen.

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      • david sagt:


        Tatsächlich ist der Mensch gar nicht dafür ausgelegt stundenlang an einer Stelle still zu sitzen. Bei einigen Kindern scheint das sehr deutlich zum Vorschein zu kommen.

        Damit hast du wohl recht. ABER: ein guter Teil unserer Kinder lernt es trotzdem, ein in der evolutionären Menschheitsgeschichte nahezu ungekanntes Maß an Impulskontrolle und Konzentrationsausdauer zu erreichen und die Schule gut zu meistern.
        Wir sollten parallel nach Möglichkeiten suchen, die Umgebungsbedingungen für alle so anzupassen, dass ein Bildungserfolg auch für die stärker „dysexekutiven“ Schüler möglich ist, durch Sport, neue Unterrichtsmethoden, interessanteres, Aktivität und Selbstwirksamkeit förderndes Lernen, Regulation von Medienkonsum und anderen negativ wirksamen Faktoren.

        Aber solange wir diese Umgebungsbedingungen nicht ausreichend/ perfekt kennen und gestaltet haben, fände ich persönlich es unveranwortlich, wenn mein Kind abgehängt wird und wichtige Schritte nicht, vielleicht nie mehr machen kann, weil ich ihm die pharmakologische Stütze verweigere.

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        • IULIUS sagt:

          D. H. Du pumpst Dein Kind mit Medikamenten voll, weil es sich sonst nach seiner Natur verhält.
          Nicht das Kind ist krank, sondern sein Umfeld.

          Früher wurden Kinder über militärischen Drill zur Anpassung gezwungen. Heute sind wir human. Wir nehmen Medikamente.

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          • david sagt:

            Ich fürchte, du hast ein zutiefst reaktionär-esoterisches Verständnis sowohl von „Natur“ (des Menschen) als auch Medikamenten.

            „NichStörungist krank, sondern sein Umfeld.“

            Es mag neu für dich sein, aber wir können psychische Erkrankungen generell nicht isoliert vom sozialen Umfeld betrachten. So ist der Störungsbegriff definiert.

            Methylphenidat ist tatsächlich ein sehr gutes Medikament. Es gibt wahrscheinlich kein zweites psychopharmakon, was so gut auf (kaum vorhandene) Nebenwirkungen abgeklopft ist.

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            • IULIUS sagt:

              „Es mag neu für dich sein, aber wir können psychische Erkrankungen generell nicht isoliert vom sozialen Umfeld betrachten. So ist der Störungsbegriff definiert.“
              Falsch. Ich weiß sehr genau, daß die meisten psychischen „Störungen“ lediglich eine Definition zum „normalen“ Verhalten sind. Es soll mal eine Zeit gegeben haben, wo jede Abweichung von der Norm als eine psychische Erkrankung definiert wurde. Die meisten dieser „Krankheiten“ existieren heutzutage gar nicht mehr.
              Das Definieren von psychischen Erkrankungen diente primär dazu alles was nicht normal ist als Krank zu definieren. In dem Zusammenhang ist es auch nicht verwunderlich, daß Homosexualität als krank bezeichnet wurde und Forschung betrieben wurden, um diese „Krankheit“ zu heilen. Heutzutage ist die Mehrheit der Menschen anderer Ansicht. Dito Linkshänder.
              Wenn ich abstrahiere würde ich ADHS auch mal mit Homosexualität und Linkshänder vergleichen. Dann kommst Du auf ein ganz anderes Ergebnis.
              Noch mal, wir stopfen Kinder unnötig mit Medikamenten voll, anstelle sich mit ihrer Besonderheit/Eigenart zu beschäftigen und ihnen im Angebot im Lernen entgegen zu kommen. Psychopharmaka sind einfach billiger.
              ->

              Art. 2 GG
              (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

              (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

              Der Staat ist verpflichtet Möglichkeiten zu schaffen die Kinder ohne Psychopharmaka groß zu ziehen. Nur im Gegensatz zu Homosexuellen und Linkshändern können Kinder gar nicht allein für ihre eigenen Rechte eintreten. Das müssen die Eltern machen. Denen wird aber erklärt das Kind sei krank und eine Pille heilt alles.

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              • david sagt:

                Ich weiß sehr genau, daß die meisten psychischen “Störungen” lediglich eine Definition zum “normalen” Verhalten sind.

                Du glaubst zu wissen. In Wirklichkeit ist der Störungsbegriff originär viel wertfreier und ein ganzes Stück komplexer, dazu fehlt mir aber jetzt die Zeit.

                Es soll mal eine Zeit gegeben haben, wo jede Abweichung von der Norm als eine psychische Erkrankung definiert wurde.

                Nein, das kann man so nun wirklich nicht sagen.

                Die meisten dieser “Krankheiten” existieren heutzutage gar nicht mehr.

                Gilt auch für praktisch alle somatischen Diagnosekonzepte. Man entwickelt sie weiter und nimmt andere Unterteilungen vor, weil man die genauen Entstehungsbedingungen immer besser versteht.


                Wenn ich abstrahiere würde ich ADHS auch mal mit Homosexualität und Linkshänder vergleichen. Dann kommst Du auf ein ganz anderes Ergebnis.

                Dieses populäre Beispiels wird ja gerne durchs Dorf getrieben – Nein, komme ich nicht!

                Tatsächlich macht(e) es durchaus in gewissem Maße – nicht nur evolutionstheoretisch – Sinn, Homosexualität (so wie heute Pädophilie oder, etwas fragwürdiger, Exhibitionismus) als „Störung“ zu begreifen, wenn man von einer falschen, vermeintlich modifizierbaren (reversiblen) Genese ausgeht und den vor allem früher durch den gesellschaftlichen Kontext (!) bedingten, heftigen Leidensdruck betrachtet, der damit einherging. Auch heute noch steht Homosexualität ja im Konflikt mit gängigen Lebenszielen, ist mit vielen Schwierigkeiten assoziiert.
                Wenn sie denn nebenwirkungsfrei „heilbar“ wäre und ein Betroffener mit Leidensdruck (wichtigstes Störungskriterium überhaupt!) mit diesem authentischen Wunsch kommt, spräche aus meiner Sicht nichts zwingendes gegen Diagnose+Therapie (hängt natürlich auch eine etwas längere berufsethische Diskussion dran, die ich mal abkürze). Im Grunde gibt es das sowieso heute immer noch im aktuell gültigen ICD-10, unter F65 bzw F66. Es sind ja nicht „wir“, die mit dem „Etikett“ stigmatisieren wollen.

                Vielleicht wird es dir an dem Beispiel ja jetzt ein wenig klarer.

                Ich habe die Diskussion aber schon viel zu oft mit ähnlich uneinsichtigen Leuten auf diesem Stammtisch-Niveau geführt und verzichte ab diesem Punkt dankend.

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                • IULIUS sagt:

                  Du schreibst:
                  „Ich habe die Diskussion aber schon viel zu oft mit ähnlich uneinsichtigen Leuten auf diesem Stammtisch-Niveau geführt und verzichte ab diesem Punkt dankend.“
                  vorher aber:
                  „In Wirklichkeit ist der Störungsbegriff originär viel wertfreier und ein ganzes Stück komplexer, dazu fehlt mir aber jetzt die Zeit.“
                  Die Frage dazu wäre:
                  Bin ich nun uneinsichtig oder hast Du nur keine Lust das vernünftig zu erklären.😉

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              • david sagt:

                So viel noch: im Kern hast du durchaus nicht Unrecht, ich finde deine Haltung nicht mal unsympathisch.
                Die Realität ist aber halt nicht ganz so schwarz-weiß. Deine Forderungen sind vom Grundsatz her richtig, helfen den Betroffenen aber nicht unmittelbar weiter. Methylphenidat schon.

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                • IULIUS sagt:

                  Hiermit kommen wir der Sache schon erheblich näher.
                  Sicher habe ich auch nichts dagegen einen Leidensdruck kurzfristig mit Medikamenten abzustellen. Man sollte aber das eigentliche Problem nicht aus den Augen verlieren, bzw. der Meinung sein, daß es sich durch die Gabe von Medikamenten erledigt hat. Darauf will ich primär hinaus.

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            • Rudolf sagt:

              Du sagst selbst, dass die Störung sich auch über das Umfeld definiert.

              Warum also nicht die Krankheit mit einer Schulreform statt mit Medikamenten behandeln?

              Klingt ja durchaus ein wenig so, als seien die Medikamente nur aufgrund eines für diese Kinder unpassenden Schulsystems nötig.

              Zum Beispiel kann ich mir durchaus vorstellen, dass man mein damaliges Ich nach heutigen Maßstäben als ADHS-krank diagnostiziert hätte. In gewissen Fächern habe ich partout nicht mitgemacht und die „Gnadenvier“ mitgenommen. In Geschichte die „ähms“ der Lehrerin gezählt, in Erdkunde und Englisch die „viel zu vielen“ Hausaufgaben nicht gemacht (ja, es gab Briefe an die Eltern), Kunst und Sport konnte ich ohnehin nicht, und mit dem Religionslehrer habe ich mich gerne angelegt. Und in Deutsch habe ich auch nur bei Faust und Kafka (haha, type mismatch, den verstehen nur die Informatiker) wirklich mitgemacht.

              Mit all dem bekam ich aber keine Medikamente, sondern ein 1.5-Abitur, später Dipl-Math und einen >100k-Job – ich habe eben stark davon profitiert, dass man Fächer „abwählen“ oder „nicht einbringen“ konnte.

              Heute dagegen wird mehr Druck gemacht – die armen Kinder. Klar kann man mit Medikamenten einiges erreichen – aber was tun wir, wenn wir da auch das Ende der Fahnenstange erreichen?

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              • IULIUS sagt:

                „Warum also nicht die Krankheit mit einer Schulreform statt mit Medikamenten behandeln?“
                Dann wäre das ja keine Krankheit mehr.😉

                Mir ist auch aufgefallen, daß anstelle die Eltern in die Pflicht zu nehmen auch gerne Kinder therapiert werden. Ist bei meine Tochter passiert.
                Der hat man einfach mal Lese-Rechtschreib-Schwäche betätigt, obwohl die Mutter meine Tochter vernachlässigt hatte. (Es ging ums Sorgerecht.)
                Interessant war dann gewesen, daß meine Tochter dann anfing sich selber das Lesen und Schreiben beizubringen…

                Ich kenne auch einen Fall, da ist eine Mutter mit ihrem Kind von Arzt zu Arzt getingelt, bis sie einen fand, der ihrem Sohn eine Erkrankung diagnostizierte. (Ihrem Sohn hat sie erklärt, wie er sich verhalen soll) Damit war sie fein raus. Für die Krankheit konnte sie ja schließlich nicht. Daß es um Vernachlässigug ging war da trivial.
                Mutter war Pädagogin, Drogensüchtig, Borderline mit PTBS (M. E. auch psychotisch) ergo das perfekte Umfeld für Kinder. Das beide Kinder jetzt als Erwachsene völlig kaputt sind muß man wohl nicht erwähnen. Selber PTBS und Drogensucht, Psychosen (Das Jugendamt kannte die Zustände.)

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      • Anneliese Müller sagt:

        „Tatsächlich ist der Mensch gar nicht dafür ausgelegt stundenlang an einer Stelle still zu sitzen.“
        Kann ich bestätigen, ich liege viel lieber auf der Couch.

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    • Krischan sagt:

      Genau! Und auch mir fällt bestimmt gleich eine großartige Anekdote dazu ein, wieso [Krankheit] in Wirklichkeit mit [einfachen Hausmittelchen] heilbar ist, weil mir das so passiert ist. Wenn in Frankreich Faktor 20 weniger [psychologische Krankheit] diagnostiziert wird als in den USA, weil Frankreich eine andere Diagnostik verwendet, dann kann man doch [Krankheit] auch mit meinen Mittelchen bekämpfen! Immer! Einfache Lösungen!

      (Kleine Quelle: http://pharmama.ch/2013/05/22/ist-trauer-eine-krankheit-und-warum-franzoesische-kinder-kaum-adhs-haben/)

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      • maSu sagt:

        Google doch selbst nach ADHS und Fehldiagnose und sei schockiert. Die Diagnosen wurden und werden nach zu schwammigen und schlechten Symptomen erstellt. Regionale Unterschiede sind teils absurd (besser keine Kinder in Würzburg bekommen … Da sind die meisten Fälle – mit Abstand!) Und ein deutlicher Indikator für Fehldiagnosen!

        Als Betroffener kann ich daher nur raten, ADHS von mehreren Fachärzten überprüfen zu lassen, ehe ich irgendwas verabreichen würde.

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        • Michael sagt:

          Würzburg erklärt sich wohl daher dass dort die gesamte Region Franken da kollektiv in die diagnostischen Einrchtungen hinpilgert. Ich durfte wg. meiner 1. Lehrerin auch dorthin, da sie mich (und anscheinend meine Mutter) gern loswerden wollte.

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    • AmunRa sagt:

      Aber lass mich raten, deine Noten/Bewertungen waren seit damals immer vom aller feinsten?
      Würde mich wundern, denn das ist für gewöhnlich nicht so bei Kindern die sich „nicht ausgelastet fühlen“. Es ist nämlich eher eine selektive Begeisterungsfähigkeit für bestimmte Themen.
      Dann verliert man den Anschluss in den Fächern die einen nicht so interessieren und rabauz ist man raus aus dem Stoff und darf Ehrenrunden drehen/sich eine Schulform nach unten orientieren. Es ist gut das es heute Mittel gibt um die Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen und wenn man das mit Sport usw verbindet können solche Kinder unglaublich gute Schüler sein.
      Zuckerkügelchen und Schüsslersalze helfen da nicht, wohl aber die richtige Dosis des richtigen Medikaments.

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      • maSu sagt:

        Meine Noten waren in vielen Bereichen sehr gut. Nur alles sprachliche war und ist eine Katastrophe. Zahlen waren schon immer interessanter als Worte.

        Aber ich glaube, es gibt kein Medikament, das mich dazu bringen würde, die französische Sprache für sinnvoll oder gar logisch zu halten …. Außer sehr hoch dosiertes Valium !

        Ich will einfach nur, das ADHS Diagnosen kritisch hinterfragt werden. …

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        • Alex ii sagt:

          Es ist sinnvoll Sprachen zu können.
          Besonders die Französinnen haben doch ihre Reize🙂

          Logisch ist keine Sprache. Das erzählen nur Leute, die nicht logisch denken (können). Bevorzugt Lehrer.

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          • IULIUS sagt:

            Seit wann muß man für französich die Sprache können????

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          • lomi sagt:

            „Logisch ist keine Sprache. Das erzählen nur Leute, die nicht logisch denken (können). Bevorzugt Lehrer.“

            Das ist so nicht richtig. Sprachen sind logisch. Sprechen können beruht auf Regelkenntnis. Grammatik ist eine Form von Logik. Sprachen kennen eben nur eine Reihe von Ausnahmen, die diese Logik überschreiten.

            Logik (so zumindest mein damaliger Logikprofessor) hat sich aus der Sprache entwickelt. Mathematik kann auch als Sprache verstanden werden. Ebenso gibt es ja Programmier“sprachen“.

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            • Shitlord sagt:

              > Sprechen können beruht auf Regelkenntnis.

              Bullshit. Annehmend, Du wüsstest, was Du redest, müsste ich dies nicht begründen; da ich allerdings Zweifeln unterliege, illustriere ich das hiermit.

              So, erklär mir die verwendeten Regeln. Ich kann es nicht, kann es aber trotzdem schreiben.

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              • lomi sagt:

                Du weißt beim Schreiben offenbar, was ein Satz ist, wie man Subjekt, Objekt, Prädikat richtig verwendet usw. Das lernt man nicht erst im Deutschunterricht, sondern in Gestalt von Regeln, die sich das Gehirn gewissermaßen „erschließt“. Wäre Sprache vollkommen unlogisch, wäre es unmöglich, grammatikalisch ähnliche Sätze hervorzubringen.

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                • IULIUS sagt:

                  Ein Hinweis dafür das Sprachen nicht logisch sind ist auch daran zu erkennen, daß die Grammatik einer Sprache mit Ausnahmen durchsetzt sind. Allein das schließt Logik aus.

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                • Shitlord sagt:

                  Mein Punkt ist, dass man die Regeln nicht kennen muss. In der Mathematik muss man die Regeln schon (auch explizit) kennen, sonst macht man Müll:

                  Consider two non-zero numbers x and y such that

                  x = y.
                  Then x² = xy.
                  Subtract the same thing from both sides:
                  x² – y²= xy – x².
                  Dividing by (x-y), obtain
                  x + y = y.
                  Since x = y, we see that
                  2 y = y.
                  Thus 2 = 1, since we started with y nonzero.
                  Subtracting 1 from both sides,
                  1 = 0.

                  Bei einem Satz können wir beide wohl sagen, ob es ein Satz ist oder nicht, aber eher intuitiv, nicht Grund mit voll Sinnem. Bei obigem Beispiel hingegen stehen wohl die meisten ohne Regelkenntnis (oder Google) blöd da.

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              • IULIUS sagt:

                Wenn Sprechen einer Logik unterliegen würde, müßten überall die gleichen Regeln gelten, es könnte jeder jeden verstehen.

                Ich bezweifle auch, daß Logik sich aus der Sprache entwickelt hat. Mit Sprache kann man lediglich versuchen logische Zusammenhänge zu erklären. Das tun auch Programiersprachen. Sie versuchen dem Computer zu erklären, was er zu tun hat. Ob die Sprache nun logisch ist, ist trivial. die Sprache muß Regeln einhalten. damit der Computer begreifen kann, was er tun soll. Regeln sind aber nicht mit Logik gleichzusetzen.

                Lt Wiki:
                „Unter Logik (von altgriechisch λογικὴ τέχνη logiké téchnē ‚denkende Kunst‘, ‚Vorgehensweise‘) versteht man die Lehre des vernünftigen Schlussfolgerns.“

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            • maSu sagt:

              Lomi: „Sprachen kennen eben nur eine Reihe von Ausnahmen, die diese Logik überschreiten.“

              Völlig richtig. Und wenn Sprachen primär aus Ausnahmen bestehen, dann fehlt eben die Logik, dann muss man schlicht und ergreifend die Ausnahmen auswendig lernen.

              Menschen sind auch in der Lage, beliebig viele Ausnahmen auswendig zu lernen. So kann man auch Sprachen sprechen, die durchweg unlogisch sind.

              Ein anderes Beispiel sind da eben Programmiersprachen. Sie beruhen auf einer extrem gut geregelten Syntax, die im Idealfall („never break the code“ – eine Regel bei C, mittels der nach Möglichkeit versucht wird, alten Quellcode stets nutzen zu können, da Regeln nur erweitert werden, während bestehende Regeln nicht verworfen werden.) in unbegrenzte Gültigkeit hat.

              Programmiersprachen verstehe ich. Ich finde es logisch und verständlich. Ich kann n-Dimensionale Arrays erzeugen/verwenden und alles ist völlig verständlich.

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    • Kenshin sagt:

      Du hast es gut. Mich macht der horror vacui schon platt, wenn ich warten muss, bis mein Tee fertig gezogen ist…

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  7. wordBUZZz sagt:

    Ich hatte in meinem Zeugnis stehen: „Ihr Kind muss an seinem Stillsitzen arbeiten…“ Habe ich Medikamente bekommen: Nein. Warum auch. Mit Dingen die Spaß machen ausgelastet sein ist das Zauberwort.

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  8. Anneliese Müller sagt:

    Kann man nicht einfach ein paar Bücher über Medizin und Naturwissenschaften schreddern, potenzieren, selbstverständlich schütteln und als Globuli verabreichen?

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  9. Alex ii sagt:

    Zucker ist künstlich !

    Und da sind Atome drin !!

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