Männer sind …

Veröffentlicht: Januar 22, 2016 in Uncategorized

Die Grünen haben jetzt Strafanzeige gegen den Imam gestellt …

maenner

Kommentare
  1. Krischan sagt:

    Dann sind die Ju^H^HBrillenträger schuld!

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  2. gudchen sagt:

    Männer sollen keine triebgesteuerten Sexmonster sein? Blasphemie, Lüge, Hetze!😀

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  3. Kommentator sagt:

    Man könnte den Spruch des Imam auch abwandeln: „Muslime tragen selbst Verantwortung für die Übergriffe, wenn sie mit Bart und Galabia bzw. Kopftuch herumlaufen. Wenn man sich so anzieht, dann passieren eben Dinge.“ Rechtsi könnte dann denken: Deutsche sind Nazis die beim Anblick Andersdenkender die Kontrolle verlieren. … DIE MUSLIME SIND SCHULD.“

    Ich bezweifele allerdings, dass der Imam ausreichend reflektionsfähig ist um zu erkennen das beide Argumentationsmuster der gleichen Logik entspringen.

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  4. Pitstop sagt:

    Seit Alice Schwarzer Penetration Geschichte glaube Ich an der Unbefleckte Empfängnis

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  5. Manche Grüne und Imame, gibt es eigentlich auch grüne Imame(?), sind Dummschwätzer … menschlich halt.🙂

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  6. tux. sagt:

    Mir ist sowieso unklar, wie ein halbwegs selbstbewusster Mann noch bei den Grünen sein kann.

    Obwohl: Gibt es dort selbstbewusste Männer?

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  7. Basispirat sagt:

    …dann ist er kein Geistlicher oder Grüner. So verstehe ich das.

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  8. Lomi sagt:

    Hihi! Penis!

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  9. „Was wenn Männer keine Sexmonster sind?“

    Antwort: Dann bist du eine Apostatin der Feminismusreligion und gehörst getötet! Ach ne das waren die Anderen. Okay dann nur Beschimpft, Geblockt, Bedroht und deiner Existenzgrundlage beraubt.

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    • Mike sagt:

      nein, Das ist keine Apostasie, sondern Asebie: Gottlosigkeit, Unfrömmigkeit, Nicht an die Staatstragenden Götter glauben… ein Straftatsbestand im alten Griechenland. (Sokrates haben sie damit dranbekommen, die alte Nervensäge….)

      Also wenn Erzählmirnix jetzt den Schierlingsbecher zugeschickt bekommt…

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      • bkiffter sagt:

        Wäre „Männer sind eventuell keine Sexmonster“ nicht eher Häresie? Immerhin zweifelt es eines der grundlegenden Dogmen der Dritwell-GläubigInnen an, lehnt aber nicht per se die gewaltsame Durchsetzung von Gleichheit ab.

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        • Mike sagt:

          Seit wann ist „Gleichheit“ eine Forderung des Rad-(ab)-Feminismusses?
          Wobei alleine die Vertretung eines einzelnen Standpunktes nicht zwingend die Zugehörigkeit zu einer Ideologie nachweist.

          Tja, Frau Erzählmirnix, erklären Sie sich, wegen was genau sollen wir Sie jetzt auf den Scheiterhaufen stellen…

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  10. Mika sagt:

    Lügenpresse?

    “ „Es waren Frauen leicht bekleidet und sie trugen Parfüm, als sie durch die betrunkene Menge liefen“, sagte er darin.

    „Das war für einige Nordafrikaner Anlass, die Frauen zu begrapschen. Das heißt aber nicht, dass ich glaube, dass Frauen sich nicht so kleiden dürfen. Jeder hat das zu akzeptieren. Und wem das nicht passt, der muss in ein anderes Land gehen. Das ist die Wahrheit.““

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article151310025/Wenn-sie-halbnackt-herumlaufen-passiert-sowas.html

    Was hat er denn nun wirklich gemeint?

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    • Lomi sagt:

      Danke!! Ich ahnte schon, dass da wieder shitstormartig etwas hochgejazzt wird.

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    • Allerdings auch in dem Artikel:

      „Grünen-Politiker Beck erstattet Anzeige gegen Abu-Yusuf

      Der Grünen-Politiker Volker Beck verurteilte Abu-Yusufs mutmaßliche Äußerungen auf Twitter als „Menschenverachtung“.“

      Hat der Beck auch seinen grünen Parteifreund angezeigt und gibt es für Beck schon eine Sonderstaatsanwaltschaft?🙂

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      • Lomi sagt:

        Moooooooment!!!
        Was Gwoszd sagt, ist keine Menschenverachtung. Das ist Männerverachtung. So viel Differenzierung muss schon noch sein!

        ^^

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        • Du denkst, der Beck hält sich nicht für einen Menschen?

          Ausserdem wären die „Kölner“ dann nur ihrem Potenzial gefolgt … ?

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          • Lomi sagt:

            Nun ja, wenn man noch so gut erzogen sein kann, aber trotzdem potenzieller Vergewaltiger ist, was ist man dann? Mich erinnert diese Beschreibung von Männern an Kampfhunde: auch die sind, seien sie noch so gut erzogen, potenziell eben immer Raubtiere. ^^

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            • Lomi sagt:

              Klar ist dann ja laut Gwoszd: Die aggressiven Neigungen des Mannes müssen immer bezähmt werden. Würde man vergleichbares über Frauen behaupten? Was wäre jede Frau potenziell und sei sie noch so gut erzogen? Gibt es ähnliche Behauptungen, die für Frauen gelten?

              Und was heißt das eigentlich, wenn es solche Behauptungen für Frauen nicht gibt?

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              • Mika sagt:

                Wenn du Männerrechtler fragst, sind alle Frauen Unterhaltabzockerinnen.

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                • Alle nicht, aber potenzielle …

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                • maSu sagt:

                  Selbst wenn du so pauschal über Männerrechtler urteilen willst (deine Schubladen sind eh merkwürdig), dann stelle ich fest: Unterhalt könnte Frau nur dann abzocken, wenn Mann sie geheiratet hat.
                  Der Mann muss sich also aus purer Dummheit (okay, diese Erkenntnis ist Jünger als die meisten Ehen…) in ein solches gesetzlich klar definiertes Abhängigkeitsverhältnis mit absurdem Machtgefälle begeben haben.

                  Einfachste Lösung heute:
                  1) Nicht heiraten (auch keine eheähnlichen Verhältnisse eingehen, daher ggf. die Frau öfter mal wechseln)
                  2) Keine Kinder zeugen, ideal: Immer auf ein eigenes(!) Kondom bestehen.
                  3) (In den USA – bald auch bei uns – ) vor dem Sex ein Video aufnehmen, welches vor Zeugen dokumentiert, dass der Mann die Frau gleich nicht vergewaltigt, sondern, dass der Sex einvernehmlich erfolgt.

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                  • Mika sagt:

                    Du hast sehr wenig Sex, stimmts?

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                    • maSu sagt:

                      Der Satz „Kein Sex vor der Ehe.“ spielt für dich vielleicht eine Rolle, für mich aber nicht.

                      Man kann wunderbar Sex haben, ohne dabei verheiratet zu sein, oder Kinder zu zeugen. Und *noch* haben wir hier so etwas wie eine Unschuldsvermutung, auch wenn einige Feministen schon meinten, dass die Unschuldsvermutung ein patriarchales Unterdrückungsinstrument wäre… aber diese grenzdebile Wahnvorstellung ist *noch* nicht Mehrheitsfähig.

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                  • Wow. 1 zu 1 bestätigt, was Mika oben geschrieben hat. Und dann noch mit dem Zusatz „Selbst wenn du so pauschal über Männerrechtler urteilen willst“, gefolgt von verschwörungstheoretischem pauschalisierendem Schrott über Frauen. Klasse Leistung. Echt beeindruckend, wie ihr es immer wieder schafft, euch selbst auszuknocken. Ich würd’s ja für ne Parodie halten, wenn ich’s nicht besser wüsste …

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                • gerks sagt:

                  Nein Potentielle Falschbeschuldigerinnen bzw. potentielle Rufmörderinnen würden wohl Männerrechtler als Analogie verwenden

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                • „Wenn du Männerrechtler fragst, sind alle Frauen Unterhaltabzockerinnen.“

                  Und Falschbeschuldigerinnen. Schließlich kann man ja deshalb nicht mehr zu einer Frau in den Lift steigen. Alles Schlampen (außer Mutti), alle böse und gemein …

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        • Caron sagt:

          Und Männer sind „Teile der Bevölkerung“. Eines der Tatbestandsmerkmale der Volksverhetzung. Die anderen sehe ich auch erfüllt.

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          • Lomi sagt:

            Was ich gänzlich falsch finde, ist der Einsatz der Strafrechts-Keule. Warum muss man bei solchen Äußerungen gleich nach der staatlichen Autorität rufen, also nach dem Papa, der einem beim Streit auf dem Schulhof unterstützt? Ich finde es bedenklich, wenn solche Diskussionen am Ende durch Richter entschieden werden sollen. Das ist ein Feld, wo der Staat nix verloren hat.

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            • IULIUS sagt:

              Volker Beck will vermutlich im Alleingang das Abendland vor dem Verfall seiner Sitten retten. Dazu muß man halt jede noch so kleine Lapalie anzeigen.

              Jedenfalls kommt der mir vor wie ein durchgeknallter Blockwart…

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              • @ Iulius Wenn der Kölner Imam das wirklich so gesagt hat: Ist es echt eine Kleinigkeit, so zu argumentieren? Stell dir einfach mal vor, jemand würde sagen, Juden, die eine Kippa tragen und zusammengeschlagen werden, wären selbst schuld. So eine Aussage ist keine Kleinigkeit, das ist tatsächlich Volksverhetzung.

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                • IULIUS sagt:

                  @gleichheitunddifferenz,
                  man spekuliert einfach, was einer theoritisch sagen könnte oder was der Onkel von dem Sohn, dessen Schwager sein Zeitungsjunge, dessen Onkel seine Putzfrau gesagt haben könnte und dann regt man sich darüber auf.
                  M. E. eine ziemlich dämliche Strategie.

                  Der Iman hatte nichts so gesagt, wie es behauptet wurde. Die Behauptung ist die eigentliche Straftat. Mit dem Beck das Thema hatten wir schon mal…

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                • Keine Ahnung. Das russische Fernsehen hat wohl genauso übersetzt. Der Imam gibt aber an, falsch widergegeben worden zu sein.

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          • Nick sagt:

            Und Männer sind “Teile der Bevölkerung”.

            Männer oder Frauen sind lt. Rechtsprechung keine Teile der Bevölkerung in diesem Sinne. Sonst müsste dieStaatsanwaltschaft gegen Alice Schwarzers auf Männer umgerubelte SS-Vernichtungs“witze“ vorgehen.

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            • Lomi sagt:

              Es ist außerdem die Frage, ob der Herr Gwoszd mit seiner Äußerung den „öffentlich Frieden“ damit stört.
              Wie dem auch sei: bringt man das vor Richter und Staatsanwälte, gibt man den Staatsorganen nur unnötig Macht, in gesellschaftliche Debatten einzugreifen. Man muss sich dann ja fragen, was dann noch alles unter „Volksverhetzung“ fallen würde. Der Meinungsfreiheit ist nicht damit gedient, wenn man die Grenzen immer enger zieht.

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              • Mike sagt:

                Tut er, durch die Erzeugung von Krampfartigen Lachanfällen sowie Schleudertraumen durch Kopfschütteln….

                Der ganze Bua a Depp!

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      • Mika sagt:

        Diese grünen Weicheier bekommen keine richtigen Frauen ab, nur frigide Sozialpädagoginnen. Daher sind sie neidisch auf die Kerle, die die scharfen Bräute abschleppen und unterstellen sofort Vergewaltigung, weil es ja nie und nimmer sein kann, das geile Weiber auf schwanzgesteuerte Typen stehen.

        Disclaimer: hiermit versichere ich, das die Sozialpädagogin I aus S eine absolut supergeile Schnecke ist!

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    • Mike sagt:

      leicht bekleidet?
      Es war da irgendwie ganz schön kalt in der Nacht, wenn ich mich recht erinnere!

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      • Frank sagt:

        „leicht bekleidet?
        Es war da irgendwie ganz schön kalt in der Nacht, wenn ich mich recht erinnere!“

        It’s hard out there for a bitch ^^

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  11. maSu sagt:

    Ich finde gut, dass der Grüne Eumel sowas berichtet, dann kann man mit der prophylaktischen Kastration gleich bei den Grünen anfangen und gucken, ob sich das bewährt.

    Und zu dem Imam:
    Da hatte ich ohnehin nichts intelligentes erwartet, denn anders als so mancher Grüner hat der Imam nicht geschworen die dt. Verfassung zu achten und zu schützen.

    Allgemein:

    Die zunehmende Dämonisierung des „weißen Mannes“ erreicht irgendwann ein kritisches Maß und dann wird es knallen. Ich hoffe eher früher als später.

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  12. kinchkun sagt:

    OT:

    Ich lese, gerade die Entschuldigung von Gdowdz. Die find ich auch toll:

    „Und es tut mir leid, wenn Männer sich durch meine Aussage persönlich angegriffen fühlen.“

    Merke: Er entschuldigt sich NICHT dafür, Männer angegriffen zu haben.

    „Genauso richtig ist, dass die große Mehrheit der Männer – egal woher sie kommen – Frauen keine sexuelle Gewalt antun wollen.“

    Merke: Er sagt NICHT, dass die Mehrheit der Männer Frauen keine sexuelle Gewalt antun. Das ist ja gerade der Punkt, der ganzen „potentieller Vergewaltiger“-Sache: Der Glaube, dass Männer Frauen gar keine Gewalt antun _wollen_, es aber dennoch tun, weil sie es nicht besser wissen.

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  13. Also naja es ist schon möglich, dass Männer beim Anblick einer Frau die Kontrolle über ihren Penis verlieren, die Kontrolle über den Rest vom Körper bleibt allerdings bestehen. Weswegen sich daraus in dem meisten Fällen dann höchsten nur Probleme für den Mann selbst ergeben. ^^

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  14. Arnd sagt:

    Gibt es einen Begriff für die Einstellung von Herrn Gwoszd? „Autosexismus“?

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  15. Nick sagt:

    BIID (Body Integrity Identity Disorder), mit Fixierung auf das 3. Bein. Davon war schon der Anti-Porn-Aktivist R.W. Connell betroffen – .es scheint auf eine noch nicht geklärte Art kontagiös zu sein.

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  16. Nick sagt:

    Wo bleibt eigentlich der #Aufschrei, dass doch #ausnahmslosallemänner victims blämen?

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  17. St. Elmo sagt:

    Wie kann man den auf den Gedanken kommen das Männer keine Sexmonster sind.

    Hier mal der Tagesablauf eines durchschnittsmannes:
    Jeden morgen wenn er aufwach, ist das erste was er tut zu plannen welche Frauen er heute wieder belästigt. Dann macht er Frühstück für die Familie geht Arbeiten, kommt nach Hause, isst mit der Familie zu Abend bringt die Kinder zu Bett, sieht noch etwas mit seiner Partnerin Fern, geht dann selbst schlafen und ergärt er sich dass er seine Pläne bezüglich der Frauenbelästigung wieder nicht umgesetzt hat.
    Also so oder so ähnlich muss das doch sein, in der grünen Gedankenwelt.

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    • Lomi sagt:

      Genauso läuft das ab!

      Anekdotisch: Die stark verspätete U-Bahn heute morgen war gerammelt voll. Man stand dicht gedrängt. Dass man einander berührte, war nicht zu vermeiden. Alle versuchten es, einander möglichst nicht nahe zu kommen, trotzdem stand man Körper an Körper. Um Halt zu finden, griff ich nach der nächsten erreichbaren Haltestange. Eine jüngere Frau neben mir motzte sofort los: „Nee, nicht hier!“ Ich: „Was soll ich denn machen?“. „Na nicht hier, das ist ekelhaft!!“.

      Offenbar habe ich damit meinen Soll an Belästigung für heute erfüllt ^^

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      • Nick sagt:

        Offenbar habe ich damit meinen Soll an Belästigung für heute erfüllt ^^

        Vorbildlich! Man sollte dir den Brownmiller-Orden verleihen!

        ->Jeden Tag eine gute Tat, für den Erhalt des Patriarchat‘

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      • Nick sagt:

        “Was soll ich denn machen?”

        Du musst aber trotzdem zur Nachschulung. „Okay, nächste Station gibt es ein gutes Hotel“ wäre die richtige Antwort gewesen.

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        • Lomi sagt:

          Eventuell auch: „Wenn Du Deine dicke Jacke ausziehst, hätten wir alle mehr Platz“ *schleimig grins*
          Ist das vom ZK des Patriarchats so genehmigt? ^^

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          • Nick sagt:

            Ist das vom ZK des Patriarchats so genehmigt?

            Schon sehr viel besser! Vielleicht noch eine dezente Anspielung darauf, dass gewisse paarweise auftretende weibliche Körpermerkmale dann auch mehr Entfaltungsraum hätten.

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            • Lomi sagt:

              „dass gewisse paarweise auftretende weibliche Körpermerkmale dann auch mehr Entfaltungsraum hätten.“

              NOCH sexistischer: Sie bieten genug Knautschzone, um noch enger zusammenrücken zu können.

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            • Nick sagt:

              ->““Wenn Du Deine dicke Jacke ausziehst, hätten wir fünf hübschen mehr Platz” *schleimig grins, lüstern auf die Titten schiel und den Sack kraul*

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    • Nick sagt:

      geht dann selbst schlafen und ergärt er sich dass er seine Pläne bezüglich der Frauenbelästigung wieder nicht umgesetzt hat.

      So geht das nicht weiter. Die männlichen Privilegien und die patriarchale Dividende werden erodieren, wenn nicht bald mehr Frauen belästigt werden. Es kann nicht angehen, dass Frauen sich in die Öffentlichkeit trauen!

      #ausnahmslosallemänner müssen zum Frauenbelästigungsdienst zwangsverpflichtet werden!

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  18. ilona sagt:

    Naja, genau genommen sagte der Grünen-Politiker, dass alle Männer schuldig werden KÖNNEN, nicht, dass sie schuldig SIND. Oder? *grübel*

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    • Lomi sagt:

      Ja, natürlich. Er hat nicht gesagt, dass alle Männer schuldig SIND.
      Macht es die Sache besser? Die Aussage, jeder Mann sei ein potenzieller Vergewaltiger ist eben schon eine Unterstellung. Lesen wir die Aussage gutwillig, meint sie vielleicht: Jeder Mann besitzt das Handlungsvermögen für eine Vergewaltigung. Daran ist erst einmal nichts verkehrt. Und doch ist es eben komisch aufgrund der Einseitigkeit. Es gibt nämlich auch sexuelle Gewalt durch Frauen. Und: allgemeiner gefasst haben alle Menschen das Handlungsvermögen, gewalttätig zu sein. Ich gehe aber kaum davon aus, dass jeder Mensch ein potenzieller Mörder ist. Das ist eine Verdachtslogik, die Misstrauen schürt und die auch kaum den Ausnahmecharakter solcher Taten berücksichtigt. Es ist auch eine Logik der Angst. Gewissermaßen ist es patriarchal: Frauen sind allzeit bedroht und daher müssen sie immerfort beschützt werden – von weißen Rittern nämlich bzw. vom größten weißen Ritter, dem Staat.

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      • Lomi sagt:

        Gedankenexperiment: Man nehme Gwoszds Äußerung und kehre sie um, indem man sagt „jede Frau, sei sie noch so gut erzogen, ist potenziell eine Falschbeschuldigerin“ usw.

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        • maSu sagt:

          #megaaufschrei ?

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        • “ “jede Frau, sei sie noch so gut erzogen, ist potenziell eine Falschbeschuldigerin” usw.“

          Ist doch fast schon Norm unter Maskulisten.

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          • Mike sagt:

            Ja, Die Irren sterben auch auf Maskulinistischer Seite einfach nicht aus. Die Mutter der Dummheit (Oder muss man jetzt sagen: das gebährfähige Elter der Dummheit hihihihih*)
            ist halt immer schwanger.
            Viele Maskus sind einfach zu verbittert.

            LG
            Mike

            *OKOKOK, der war nicht gut

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          • Nick sagt:

            Ist doch fast schon Norm unter Maskulisten.

            Tu quoque ist immer ein ganz großer Kindergarten.

            Warten wir mal ab ob das, wie beim Feminismus, breit und tief in das Fundament einwächst.

            Das was unser Grüner Michel von sich gibt kann auf eine sehr etablierte Tradition zurückblicken, ohne nennenswerten Widerspruch. Das Thema Männerfeindlichkeit existiert in der Welt des Feminismus praktisch entweder nur als ganz phöse antifeministische Unterstellung oder eben als tu quoque.

            Im real existierenden Maskulismus ist das Thema Frauenfeindlichkeit immerhin Eines.

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            • Es wirkt doch mehr und mehr, als wäre eben das, „die böse Frau“, die Quintessenz des Maskulismus. Was insofern nicht verwundert, als die erste wichtige, als maskulistisch einzustufende Schrift im deutschen Raum ausgerechnet Esther Vilars hoch frauenverachtende, ja geradezu frauenhassende Schrift vom „dressierten Mann“ ist.

              Und ja, man muss sich an seinen eigenen Forderungen messen lassen. Und wenn man nicht möchte, dass die eigene Gruppe pauschalisierend und negativ dargestellt wird, sollte man das andersherum auch besser nicht gerade selbst betreiben.

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              • Nick sagt:

                als die erste wichtige, als maskulistisch einzustufende Schrift im deutschen Raum ausgerechnet Esther Vilars hoch frauenverachtende, ja geradezu frauenhassende Schrift vom “dressierten Mann” ist.

                Bestechende „Logik“. (Das nennt man associacion fallacy)

                Und ja, man muss sich an seinen eigenen Forderungen messen lassen.

                Thema war hier die Äußerung von Michael Gwosdz. Es wurden hier von niemand Forderungen gestellt, insbesondere wurden keine Forderungen an Frauen gestellt. Die Äußerung des Michael Gwosdz wird in ihrem Gehalt nicht anders oder gar besser dadurch, dass es auch andere genauso Phöse gibt. Diesen Kindergarten nennt man „tu quoque“.

                Soweit Esther Vilar als Person nicht der Dammnis der Frauenfeindlichkeit anheim gestellt wird bezieht sich das vorherrschend darauf, dass Esther Vilar bewußt überspitzt habe.Womit sich allerdings gerade von der kritisierten Position distanziert wird. Es darf vor allem bezweifelt werden, dass Esther Vilar eine exponierte Vertreterin der Männerrechtsbewegung ist.

                Im Übrigen fällt das „Argument“ in erster Linie auf dich selbst zurück, da du dich doch erstmal mit der langen feministischen Tradition des „Jeder Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger“ kritisch auseinandersetzen müsstest, bevor du vergleichbares „im Maskulismus“ kritisierst. (Diese Paradoxie ergibt sich regelmäßig aus einem tu quoque)

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      • Nick sagt:

        Und: allgemeiner gefasst haben alle Menschen das Handlungsvermögen, gewalttätig zu sein.

        Alle Menschen (es sei denn, sie sind krank) haben aber auch die (angeborene!) Fähigkeit zu Empathie. Eine zutiefst menschliche Eigenschaft, die Michael Gwosdz Männern abspricht, indem er behauptet dass Männer sich einer tiefgreifenden (selbst-) Erziehung unterwerfen müssten, um nicht unausweichlich zum Vergewaltiger zu werden.

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        • Lomi sagt:

          Ähnlicher Einwand: Er behauptet, dass die Erkenntnis von Grenzen nur möglich ist über diese Einsicht. Letztlich bedeutet das, Männer können keine Moral verinnerlichen, wenn sie sich nicht als Täter denken können. Das ist vermutlich Unsinn. Das Lernen moralischer Regeln beruht vermutlich wenig bis gar nicht auf der Vorstellung, man selber würde dem anderen etwas antun.

          Es genügt eigentlich die Übernahme der Perspektive des Anderen, um sich vorstellen zu können, dass er nicht möchte, dass ihm etwas angetan wird – von wem auch immer. Damit ist dann die Vorstellung gemeint, dass alle Menschen darunter leiden, wenn man ihnen etwas antut und dass man sich dieses Leiden vorstellen kann. Daraus lässt sich die moralische Regel ableiten. Es impliziert natürlich irgendwo schon die Vorstellung, dass man selber auch Leiden verursachen kann, sonst wäre die Idee der moralischen Handlungsregulierung nicht sinnvoll. Aber ich glaube nicht, dass man dafür unbedingt zur Fantasie greifen muss, dass man selber ein Kapitalverbrechen begehen könnte.

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          • Nick sagt:

            Letztlich bedeutet das, Männer können keine Moral verinnerlichen, wenn sie sich nicht als Täter denken können.

            Ja, guter Punkt: Er unterstellt dass Männer, „seien sie noch so gut erzogen“, nicht zu moralischem Handeln in der Lage seien. Jedenfalls solange nicht, bis sie (so wie Michael Gwosdz) sich ihrer inhärenten moralischen Minderwertigkeit gegenüber Frauen bewußt würden und „daran arbeiten“.

            Erziehung zu moralischem Handeln genügt also bei Männern nicht. Männer sind schlicht nicht erziehbar.

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      • IULIUS sagt:

        Nerzißten arbeiten gerne mitUnterstellungen, die von Menschen als Unterstellung gewertet werden (sind auch als solche gemeint), aber die Möglichkeit lassen das so hinzudrehen, wie es gerade paßt. (Politiker >= hoher narzißtischer Level)
        Die Kernessenz ist, daß er alle Männer als Vergewaltiger darstellt. Das „potentiell“ selber täuscht nur. Es sagt definitiv aus, daß jeder Mann vergewaltigen kann. Wenn man unterstellt, daß er Narzißt ist (bei Politikern eine Grundvoraussetzung) und er sich nicht in andere Menschen hinein versetzen kann, dann kannn man davon ausgehen, daß das auch sein Weltbild ist. Das sagt damit auch sehr viel über ihn selber aus. Ich würde keiner Frau raten dem Nachts auf der Straße zu begegnen.

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        • Nick sagt:

          Er hat halt das zentrale Fundament des vorherrschenden Feminismus verinnerlicht und hält sich offenbar tatsächlich für einen besonders großartigen „modernen Mann“. Auf eine Art, die viel Fremdscham auslöst.

          Über seine Motive kann man nur spekulieren, vielleicht hat er auch sehr große Schwierigkeiten damit, sich als Mann zu identifizieren. Vielleicht, weil er seinen Vater einerseits als großes Arschloch sieht und andererseits merkt, dass er seinem Vater sehr ähnlich ist. Es kann viele Gründe geben.

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          • IULIUS sagt:

            Sicher kann man über seine Motive spekulieren, aber nicht darüber, daß er ein absolut abstruses Weltbild von Menschen hat. Auch wenn man sich nicht als Mann identifizieren kann, davon auszugehen ein Vergewaltiger zu sein halte ich doch für ein wenig abwegig. Da paßt eher, daß er wirklich solche Gedanken hat.

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            • Nick sagt:

              aber nicht darüber, daß er ein absolut abstruses Weltbild von Menschen hat.

              Abstrus ist es definitiv, aber das ist ein schwer vermeidbarer Ausdruck der fundamentalen Paradoxie, welche die GRÜNEN zum Thema Silvester in Köln pflegen. Wenn man:

              a) davon ausgeht, dass sex. Gewalt gegen Frauen ein zentraler Kern des „Patriarchates“ sei

              b) davon ausgeht, dass kulturelle Einflüsse (->Feminismus, das segensreiche Wirken der GRÜNEN) das „Patriarchat“ (ein historisch einmaliger Vorgang!) zunehmend erfolgreich zurückdrängen

              a) wird von den GRÜNEN gebraucht, um ein Handlungsfeld zu beackern welches ihrer Partei eine Existenzberechtigung gibt. Eine einfache Ursache darzustellen für ein sehr komplexes und vielschichtiges Problem ist dabei immer gut, das ist das Standardtool auch der Rechtspopulisten. b) ist dabei sehr hilfreich, weil man eine bisherige Erfolgsgeschichte behaupten kann.

              Dann müsste man es allerdings konsequenterweise als sehr problematisch erachten, dass Millionen Flüchtlinge aus „Kulturen“ ins Land kommen, die diese segensreichen Einflüße noch nicht genossen haben. Damit unterscheidet man sich aber rein gar nicht mehr von denjenigen, die man als „Nazis“ beschimpft. Man versucht es also damit, plötzlich b) nicht mehr wahrzunehmen. #ausnahmslosallemänner würden doch vom „Patriarchat“ korrumpiert und hätten deshalb ohne Ansehen der Person eine eingebaute Neigung zu sexueller Gewalt. Man besinnt sich plötzlich auf den Radabfeminismus seiner Reinstkultur der 1970er, um diese kognitive Dissonanz möglichst komfortabel „aufzulösen“.

              Wirklich auflösen könnte man die Dissonanz eben nur, indem man entweder den Rechtspopulisten zustimmt oder aber indem man einsieht, dass sex. Gewalt eben ein komplexes und vielschichtiges Problem ist, das man nicht einfach einem wie auch immer geartetem Kollektiv zuschreiben kann. Aber beides bedeutet die Aufgabe von populistischem Kapital.

              Es ist nicht so, dass die Rechtspopulisten „Feminismus instrumentalisieren“. Diese Masche gab es schon lange bevor man das Wort Feminismus kannte (man denke nur an die Südstaaten-Lynchmobs oder an Antisemitismus)

              Vielmehr erdeisten sich nun Rechtspopulisten, sich ebenfalls dieser Masche zu bedienen. Sie beackern ein Feld, welches die GRÜNEN für sich beanspruchen. Ein Feld, das historisch Rechtspopulisten zuerst beackert haben. Wenn, dann können also Rechtspopulisten eine „Urheberschaft“ für sich reklamieren.

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      • ilona sagt:

        ich sage nicht, dass ich der Aussage Recht gebe, ich habe nur spezifiziert, dass ich sie anders heruntergebrochen hätte

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        • Lomi sagt:

          Das kam schon so rüber, dass Du der Aussage NICHT recht gibst. Ich denke, keiner hat angenommen, Du würdest sagen wollen, alle Männer seien potenzielle Vergewaltiger.

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          • IULIUS sagt:

            Er gibt der den Männern ja nur Schuld überhaupt geboren worden zu sein. Allein durch die Geburt sind Männer in seinen Augen Vergewaltiger und damit schuldig. Nicht mehr und nicht weniger.
            Das ist der Kern seiner Äußerung. Das Potenziell zielt genau auf die Geburtsschuld. Anders ergibt es keinen Sinn.

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          • ilona sagt:

            gut,wollt das nur noch mal betonen😀

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    • Nick sagt:

      Naja, genau genommen sagte der Grünen-Politiker, dass alle Männer schuldig werden KÖNNEN

      Er sagt, dass in ausnahmslos jedem Mann das Potenzial zu einem Vergewaltiger schlummert, dessen Gefahr nur durch bewußte Anerkenntnis dieser inhärenten Schlechtigkeit gebannt werden könne.

      Anders ergibt die Eingrenzung auf Männer keinen Sinn, so gesehen wäre auch jede Frau eine potenzielle Vergewaltigerin.

      ->“Jeder noch so gut integrierte Muslim ist ein potenzieller Ehrenmörder. Muslime müssen sich dessen bewusst sein – nur dann sind sie auch in der Lage, erkennen zu können, wann Mord und Totschlag beginnt“

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  19. Mycroft sagt:

    Genausogut könnte der Grüne sagen: Jeder Deutsche ist ein potentieller Nazi. Jeder Jude ist ein potentieller Verschwörer. Jeder Moslem ist ein potentieller Attentäter. Jeder Christ ist ein potentieller Hexenverbrenner. Jeder Frau ist eine potentieller Ehebrecherin. You got the idea.

    Insofern sind Iman und Grüne wirklich nicht so weit auseinander. Der Witz ist, dass der Iman auf die Idee kommt, dass die Frauen Gegenmaßnahmen ergreifen können. Wobei es für den „Lehreffekt“ vllt. schlauer wäre, wenn Frauen Pfefferspray und Messer dabei hätten, oder Karate lernten.

    Wäre ja mal auch ein guter Ratschlag: „Frauen, die ohne Messer vor die Tür gehen, sind dumme Schlampen, die es nicht besser verdienen…“ *unschuldig guck…*

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    • Lomi sagt:

      Das geht auch einfacher. Alle Männer chemisch kastrieren, nachdem vorher eine Spermaprobe entnommen worden ist, um später damit im Labor Kinder zu zeugen. ^^

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      • Nick sagt:

        ..aber bei freier weiblicher Wahl und voller Unterhaltspflicht, bitte.

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      • Ali sagt:

        Ich glaube nicht wenige würden „Hier ich“ schreien.
        Insbesondere jene, die vom weiblichen Geschlecht eh ignoriert werden oder keinen Bock mehr auf Frauen haben und trotxzdem mit dem Resultat der Hormone klarkommen müssen. Dann ist auch „Freundschaft ist mir wichtiger als eine Beziehung“ oder „Der Sex würde nur unsere Freundschaft kaputt machen“ weniger nervig (weil egal).

        Und allgemeiner gesehen:
        Mann hätte bessere Laune, könnte sich besser konzentrieren, ware im Sommer nicht so leicht abgelenkt (dadurch weniger Unfälle)., Der Bedarf gegenüber anderen Männern herauszustechen wäre geringer (wozu auch, ne Frau die mann beeindrucken will, braucht mann dann nicht mehr), ergo weniger Stress und Streitereien. Die Welt wäre viel friedvoller und ruhiger. Und die Frauen können sich um die restlichen richtigen Männer kloppen.

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        • Mika sagt:

          Das ist Satire?

          Aber wenn nicht, dann lies dich mal zum Thema Eunuchen ein. Der chinesische Kaiserpalast war voller Eunuchen, aber bestimmt keine friedliche Welt. Eunuchen waren oft zänkischer als die schlimmsten Weiber und sie haben sehr unangenehme Nebenwirkungen zu ertragen. Die Welt würde dadurch bestimmt nicht besser.

          Buch doch mal nen Macho Lehrgang bei Oliver, dann geht es dir besser🙂

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          • Ali sagt:

            Naja, Eunuchen sind ja ebenfalls ohne Testosteronproduktion. So’n Minimum an Testostron, ausreichend dass man nicht fett wird oder Brüste wachsen oder andere Nebenwirkungen, aber zu wenig um rallig zu werden und rumzunerven.

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  20. EinFan sagt:

    Natürlich ist jeder Mensch ein potentieller Vergewaltiger. Es liegt in unserem Handlungsspielraum. Vielleicht gibt es sogar irgendwo Gesellschaften, in denen Vergewaltigung ein akzeptiertes Verhalten ist.

    Hier in Deutschland haben wir uns als Gesellschaft aber darauf geeinigt, dass es eine sexuelle Selbstbestimmung geben soll und deshalb Vergewaltigung nicht akzeptiert ist. Daran hat sich jeder zu halten. Wer jemanden vergewaltigt, macht sicht strafbar. Damit ist die Schuldfrage doch eindeutig.

    Egal wie scharf eine Frau einen Mann macht, selbst nach einem nackten Lapdance darf er sie nicht zu sexuellen Handlungen zwingen.

    Vielleicht woanders, aber nicht hier.

    Spannender sind dann eher die Fragen, wie man erkennen kann, ob eine Frau nur behauptet vergewaltigt worden zu sein. Oder was gilt, wenn beide sturzbetrunken waren. … oder wo die Grenze von Flirten und Anbaggern zur „sexuellen Selbstbestimmung“ ist. Wenn wir uns nicht einmal mehr aufgrund sexueller Anziehung ansprechen dürfen, sähe es mit der Fortpflanzung übel aus.

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  21. […] erzaehlmirnix Handlungsanweisungen., erzaehlmirnix Darum geht’s jetzt., erzaehlmirnix Männer sind …, […]

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  22. Mycroft sagt:

    „Natürlich ist jeder Mensch ein potentieller Vergewaltiger“ – jaaaa, wenn er das so gesagt hätte, hätten wir jetzt keine Diskussion. Er sagte aber: „Jeder Mann“, was in solchen Zusammenhängen wohl impliziert, andere Menschen nicht. Wer das nicht glauben will, stelle sich vor, die Formulierung hieße: „Jeder rothaarige deutsche Mann vom Sternzeichen Schütze ist ein potentieller Vergewaltiger.“ Wenn alle Männer potentielle Vergewaltiger sind, dann auch diese spezifische Gruppe. Aber jede Wette, dass rothaarige dt. Männer vom Sternzeichen Schütze sich sehr dagegen wehren würden?

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    • IULIUS sagt:

      „“Natürlich ist jeder Mensch ein potentieller Vergewaltiger” – jaaaa, wenn er das so gesagt hätte, hätten wir jetzt keine Diskussion.“
      Sorry, aber das ist doch ausgemachter Schwachsinn. Das wäre – in dubio contra reo – eingeführt.
      Nach Deiner Logik wäre jeder Mensch ein potenzieller
      – Mörder
      – Kinderschänder
      – Einbrecher
      – Dieb
      – Betrüger
      – Masochist
      – Sadist
      – Nazi
      – kleine Kinder esser
      – …
      Dagegen verwehre ich mich. Das ist richtig krankes denken. Wer wirklich so denkt ist potenziell gefährlich. Hier ist „potenziell“ richtig angewandt, weil es individuelle Hinweise auf ein ernsthaftes Problem gibt, nämlich einen Menschen, der grundsätzlich schlecht über andere Menschen denkt, alle Menschen als Feinde ansieht und vermutlich auch so handelt. Er zieht daraus seine Handlungsberechtigung. Egal was der Mensch tut, er ist immer im Recht, schließlich ist er dem anderen ja nur zuvorgekommen. Selbst bei Mord. Der andere war ja ein potenzieller Mörder. Sollte er sich jetzt umbringen lassen?

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      • EinFan sagt:

        Vorneweg: Ohne, dass wir uns je gesehen haben, bin ich mir zu 100% sicher, dass weder Du noch ich jemals jemanden vergewaltigen werden. Nicht, weil wir es nicht könnten, sondern weil wir es tief im Herzen zuwider finden und nicht mal auf die Idee kommen würden, das zu tun.

        Dennoch finde ich den Satz richtig, dass wir wie jeder andere Mensch das Potential dazu hätten. Mit der richtigen Gesellschaft drumrum, dem richtigen Freundekreis und vielleicht den richtigen Unglücken in unserer Kindheit, hätten wir und auch anders entwickeln können.

        Ebenso könnten wirt richtig erfolgreiche Diebe, Mörder und Nazi sein. Sind wir nicht. Aus meiner persönlichen Sicht: Glück gehabt!

        Ich glaube Du verwechselst die Aussage mit der Aussage, des jeder quasi kurz davor ist, tatsächlich ein Vergewaltiger zu werden. Diese Aussage fände ich auch falsch.

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        • IULIUS sagt:

          Noch mal kurz, damit etwas potenziell möglich ist, muß es eine reale Möglichkeit geben. Eine rein theoretische (damit konstruierte) genügt dazu nicht. Theoretisch ist (fast) alles möglich. Man muß nur die Umstände entsprechend künstlich schaffen oder entsprechend definieren.

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        • Nick sagt:

          Ich glaube Du verwechselst die Aussage mit der Aussage, des jeder quasi kurz davor ist, tatsächlich ein Vergewaltiger zu werden.

          „Kurz davor“ wäre übertrieben, aber Herr Gwosdz meint wohl tatsächlich eine Neigung. Auf ein bloßes abstraktes Potenzial bezogen wäre die Aussage schlicht nichtssagend.

          „All men are potential rapists“ ist ein uralter radikalfministischer Slogan und der Kontext, in dem Herr Gwosdz ihn geäußert hat lässt wohl kaum eine andere Deutung zu als diejenige, dass unsere „patriarchale Kultur“ Männer (an sich) zum Vergewaltigen disponiere.

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          • Nick sagt:

            ..ein etwas ausfühlicheres Zitat von Susan Brownmiller:

            Man’s structural capacity to rape and woman’s corresponding structural vulnerability are as basic to the physiology of both our sexes as the primal act of sex itself. Man’s discovery that his genitalia could serve as a weapon to generate fear must rank as one of the most important discoveries of prehistoric times, along with the use of fire and the first crude stone axe. Rape’s critical function is nothing more or less than a conscious process of intimidation by which all men keep all women in a state of fear.

            Diese „structural capacity“ ist die historische Grundlage des Slogans „all men are potential rapists“.

            Ich sehe wirklich kein Indiz dafür, dass Herr Gwosdz das irgendwie anders gemeint haben könnte.

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            • IULIUS sagt:

              Wenn ich die Äußerung der Bronmiller lese hat die ein Problem mit dominantem Verhalten von Männern. Dabei bevorzugen die meisten Frauen im Bett eher dominante Männer.
              Dieses nun mit Vergewaltigung gleichzusetzen ist einfach nur boshaft.
              Vermutlich ist die Frau Lesbierin mit Heterophobie. Ich würde auch darauf tippen, daß die den Unterschied zwischen heterosexuellem Sex und Vergewaltigung gar nicht kennt und deshalb beides synonym benutzt.

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              • Nick sagt:

                Sie soll wohl straight sein. Ich fürchte, die Frau ist offenbar einfach geistig so kaputt:

                Yet the heritage is still with me, and I can argue that my chosen path – to fight against physical harm, specifically the terror of violence against women – had its origins in what I had learned in Hebrew School about the pogroms and the Holocaust.

                Die New York Public Library wählte es 1995 unter die hundert einflussreichsten Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts.

                https://de.wikipedia.org/wiki/Susan_Brownmiller

                Das wäre eine viel spannendere Frage: Warum hat dieser Wahn eine ganze Gesellschaft erfassen und bis Heute prägen können?

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                • IULIUS sagt:

                  Brownmiller ist ihr Künstlername, den sie sich als Schauspielerin zugelegt hat. 1961 hat sie ihren Namen offiziell gewechselt. Schauspieler sind meist extrovertiert. Das hilft in dem Job ungemein. Man könnte meinen, die einen zeigen sich nackt, sie zeigt halt abstruse Theorien um aufzufallen…

                  Warum der Wahn die Gesellschaft erfaßt hat?
                  Die Gesellschaft hat der Wahn ja gerade nicht erfaßt, sondern nur die politischen Entscheidungsträger. Diese tun so, als wenn sie die Gesellschaft widerspiegeln würden. Was die Gesellschaft will ist der Presse ziemlich egal. Das was die Marktschreier/Politiker verbreiten ist für sie interessant.
                  Die Feministinnen agieren politisch, drängen sich in den Vordergrund und arbeiten konsequent mit Argumentum ad nauseam. Selbst der größte Schwachsinn wird von Teilen der Politik aufgenommen, solange sie sich damit in die Presse bringt.

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    • Mika sagt:

      Schauen wir uns mal die Definition von Potential an:

      „Potential (von lat. potentia „Stärke, Macht“), auch Potenzial, bedeutet Fähigkeit zur Entwicklung; eine noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeit zur Kraftentfaltung.“

      Übersetzt: meine Wenigkeit hat definitiv das Potential, unter die besten 100 Köche der Welt zu kommen. Ich schöpfe dieses Potential aber nicht aus, weil ich zu faul dazu bin und es mir auch so gut geht.

      Julius dagegen hat dieses Potential definitiv nicht, ihm mangelt es an der notwendigen Stärke und der Fähigkeit zur Entwicklung. Das ist nicht böse gemeint, nur eben eine Tatsache. Es mag andere Potentiale haben. Beim kochen brennt ihm aber sicher das Wasser an.

      Was ich aber nicht habe, ist das Potential zum Vergewaltiger. Da fehlt etwas und das ist auch gut so und sehr vielen anderen Männern fehlt dieses Potential ebenfalls, Julius eingeschlossen.
      Und wo wir gerade bei praktischen Beispielen sind, wir alle haben auch nicht das Potential zum Astronauten. Wir sind zu alt, zu blind, zu klein, zu schwer, oder was auch immer.

      Insofern ist dieser Grüne also nicht nur dumm sondern eben auch ein Volksverhetzer.

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      • IULIUS sagt:

        Recht hast Du insofern, daß ich kaum interesse am Kochen habe und auch nie Interesse hatte meine Geschmacksnerven entsprechend auszubilden. Mir fehlen einfach die Ansprüche daran.

        Wasser anbrennen kein Problem einfach zuckern. Und ich schaffe eine Büchse Ravioli wam zu bekommen. Gleich aus der Dose essen spart gleich noch Abwasch.

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        • Mika sagt:

          Erstes brauchbares Posting von dir an mich. Gratulation. Du hast es absolut richtig verstanden. Nicht jeder hat für alles Potential.

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      • Nick sagt:

        Eben. Man spricht auch nur dann von potenziellen Kunden, wenn es tatsächlich eine gewisse Wahrscheinlichkeit für eine Kundenbeziehung gibt. Es ist nicht jeder potenzieller Kunde von Porsche.

        Vom Wählerpotenzial der grünen Mösenkriecher will ich mal nicht reden.

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        • Mika sagt:

          Ich druck mir ein Bild von diesem Grünen aus und wenn der je zu mir zum essen kommt, dann nutze ich meine Potential in Sachen Pilze und verschaffe ihm eine nicht nachweisbare Klosession von 3 Tagen.

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        • „Vom Wählerpotenzial der grünen Mösenkriecher will ich mal nicht reden.“

          Ich sehe, Du hast dir meinen Rat, etwas deutlicher und klarer zu formulieren zu Herzen genommen. Vielleicht allerdings etwas ZU SEHR (Kleiner Tipp: Es gibt einen feinen aber doch entscheidenden Unterschied zwischen klaren Aussagen und Beleidigungen).

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  23. Mycroft sagt:

    @Julius: Nun, wir wissen alle nicht, wie im konkreten Fall „potentiell“ verstanden werden soll. Im Sinne von „ist körperlich in der Lage, die folgenden Tätigkeiten auszuführen, bzw. intelligent genug, um die notwendigen Hilfsmittel zu bedienen“, so trifft „potentiell“ auf die meisten Dinge Ihrer Liste zu bei den allermeisten Erwachsenen zu, außer mMn Masochist und Sadist. Diese Begriffe sind dadurch definiert, das jemand durch bestimmte Methoden sexuell erregbar ist, was eher ein Zustand als eine Tätigkeit ist. Ich z.B. bin sowohl körperlich in der Lage, im Stechschritt zu marschieren, als auch, mir vorher die passende Uniform anzuziehen. Ergo bin ich ein „potentieller Nazi“.
    „Potentielle“ Verbrecher im Sinne von „es besteht eine nennenswerte Wahrscheinlichkeit, dass diesbezügliche Taten ausgeführt werden“, z.B. weil die Person bereits diesbezügliche Pläne bzw. Wünsche hat, oder mangelnde Triebkontrolle und/oder psychologische Unregelmäßigkeiten, sind die meisten Erwachsenen nicht. In dem Sinne bin ich bspw. kein potentieller Nazi.

    Jetzt führt das erste Verständnis von „potentiell“ zu derartig trivialen Gemeinplätzen, dass es eigentlich keinen Sinn hat, sie auszusprechen, beim zweiten wäre es interessant zu wissen, wie hoch jemand dieses Potential einschätzt. Wenn jemand sagt, 1% statistische Wahrscheinlichkeit für einen Einbruch ist „potentiell“, jemand anderes 10%, und noch wer anderes 0,01%, dann reden die über drei verschiedene Sachen.

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    • IULIUS sagt:

      @Mycroft,
      wenn etwas potenziell möglich ist muß es eine gewisse realistische Wahrscheinlichkeit dazu geben. Betreffend der Äußerung von Gwosdz gibt sie nunmal nicht. Seine Äußerung ist schlichtweg gezielte Diffamierung/Beleidigung einer Bevölkerungsgruppe.
      Da kann man nichts rumdeuteln, er könnte ja, wenn er … Das ist völliger Bullschitt.

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      • Mike sagt:

        Iulius, ich glaube dir ist der Unterschied zwischen „potenzieller Handlungsmöglichkeit“ und „Neigung es zu tun“ nicht ganz klar. Die von dir angegebenen Handlungsmöglichkeiten und noch viele viele mehr stehen uns allen mehr oder weniger offen. Sie beschreiben sozusagen das Spektrum des menschlichen Handelns und ist im Kern unpersönlich.
        Die „Neigung“ ist dagegen etwas persönliches.
        Wenn Du keine subjektive Neigung dazu hasst, Frauen zu belästigen, dann musst Du auch nicht drüber reflektieren, um diese Handlungen zu vermeiden.
        Hast Du diese Neigung jedoch, dann wäre es sehr anzuraten, dagegen was zu unternehmen.
        Man kann auch Neigungen und Phantasien haben, die man selbst ablehnt.

        Der Punkt bei den Aussagen dieses Gaskopfes Gwoszd (oder so) ist aber, dass er ALLEN Männern unterstellt, derartige Neigungen zur sexuellen Belästigungen und Gewalt gegen Frauen zu haben, denn er fordert ja alle Männer dazu auf, darüber aktiv zu reflektieren.
        Das ist offenkundiger Schwachsinn, und folgt nahtlos Radikalfeministischen Axiomen.

        Fazit:
        Keep Cool, denn Potezial ist ungleich Neigung

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  24. Mycroft sagt:

    Definieren Sie bitte „gewisse realistische Wahrscheinlichkeit“. *g
    Natürlich diffamiert er Bevölkerungsgruppen. Natürlich wird er behaupten, dass er das nicht täte, weil er seine Diffamierung sicherheitshalber so schwammig und vage formulierte, dass sie nicht als faktisch unwahr angreifbar ist.
    Und ganz offensichtlich ist eine derartig schwammige und vage Aussage völlig überflüssig, außer zu Diffamierungszwecken.
    Bullschitt fasst es wohl gut zusammen.
    Habe ich irgendwo das Gegenteil behauptet?

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    • Nick sagt:

      Definieren Sie bitte “gewisse realistische Wahrscheinlichkeit”. *g

      Da dreht man sich im Kreis, weil man dazu wiederum definieren müsste, was man konkret mit Potenzial meint.

      Das ergibt sich hier nur aus dem Kontext: Michael Gwosdz bezog sich auf einen FB-Kommentar einer Frau R, welches sich wiederum auf eine Stellungnahme der Claudia Roth zu „Männergewalt“ bezog.

      Der gewählte Terminus „Männergewalt“ ist wiederum im Feminismus sehr tradiert. Dahinter seckt die u.a. von Andrea Dworkin, Catherine MacKinnon insbesondere Susan Brownmiller entwickelte Vorstellung, dass insbesondere sexuelle Gewalttaten von Frauen keine jeweils für sich zu betrachtenden Straftaten seien, sondern ein bewusstes und systematisches Handeln, durch das alle Männer alle Frauen in einem marginalisiertem Status zu halten suchten. („a conscious process of intimidation by which all men keep all women in a state of fear“ – Susan Brownmiller)

      #ausnahmslosallemänner haben also demzufolge ein Potenzial zu sexueller Gewalt an Frauen, weil #ausnahmslosallemänner von jeder einzelnen Gewalttat an Frauen profitieren. Es besteht bei #ausnahmslosjedemmann eine gewisse Wahrscheinlichkeit zu einer Sexualstraftat, weil #ausnahmslos jede einzelne Sexualstraftat der Aufrechterhaltung der männlichen Privilegierung nützlich ist. #ausnahmslosallemänner sind Mittäter einer jeden Sexualstraftat.

      Diese offebar nur für Außensthende wahnhaft anmutendende Denke gehört zur tief und breit etablierten Selbstverständlichkeit feministischer Ideologie und steckt auch hinter der aktuellen Vorstellung von einer „rape culture“. Beispielsweise auch Anne Wizorek ist stark von dieser Denke geprägt (sonst käme sie nicht auf die Idee, dass Frauenquoten eine sinnvolle Maßnahme gegen sexuelle Gewalt AnFrauen seien)

      Genau in diesem Sinne meint das auch Herr Gwodsz, wenn er schreibt dass jeder Mann ein potenzieller Vergewaltiger sei. Dieses Erklärungmuster ist der ideologische Kern der Politik der GRÜNEN zu sexueller Gewalt. Nicht nur das, dieses Erklärungsmuster ist seit den 1990ern Europaweit durchgängig die Grundlage staatlicher Interventionspolitik. Stichwort: Duluth-Modell.

      Unsere Polizei wird auch entsprechend gebrieft. Die Verfassungsrichterin Baer hat da Pionierarbeit geleistet. Also wenn einem die Freundin das Gesicht zerkratzt hat und man deshalb die Polizei ruft – bitte nicht wundern, wenn die Polizei nicht die unverletzte Freundin mitnimmt, sondern denjenigen mit dem zerkratzem Gesicht.

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      • IULIUS sagt:

        Man kann es auch beschreiben. Eine Pistole ist grundsätzlich nicht potenziell tödlich.
        Potenziell tödlich ist es, wenn ich mit der Pistole auf Menschen schieße.

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  25. Mycroft sagt:

    Hihi, das meint er doch wohl: jeder Mann hat das Potential, sich eine Pistole mit Munition zu beschaffen (kaufen, klauen, tauschen, ausleihen), jede Pistole, die auf einen Menschen abgeschossen wird, ist potentiell tödlich, einen Menschen zu töten hat das Potential, als Mord verurteilt zu werden, also ist jeder Mann ein potentieller Mörder. Ähh, schrieb ich Mann? Ich meinte Mensch.
    Und dasselbe gilt natürlich für Vergewaltigungen, der Mensch hat das Potential, einen anderen Menschen eine Pistole an den Kopf zu halten und so sexuelle Handlungen abzunötigen. Was den Tatbestand der Vergewaltigung erfüllt, ergo ist jeder Mensch ein potentieller Vergewaltiger, nicht nur die männlichen.
    Herr Gwoszd muss sich mal angewöhnen, nicht immer „Männer“ zu sagen, wenn er „Menschen“ meint.

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    • IULIUS sagt:

      Wie ich schon sagte, abstruse aus dem Fingern gesogene Konstruktionen haben niemals das Potential potenziell zu sein.
      Daran ändert auch nicht dein Beharren auf Unterstellungen und Konstruktionen, sowie cum hoc ergo propter hoc

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  26. Mycroft sagt:

    Achwas? Offenbar ist „potentiell“ ein vager Kaugummibegriff, den jeder so verwendet, wie es ihr oder ihm passt. Ich persönlich sehe das so wie Mike.
    Nebenbei ist es etwas naiv von Gwoszd, anzunehmen, dass gerade die „potentiellsten“ Frauenbelästiger sich besonders um Reflexion bemühen würden, weil er Moralpredigten hält.

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    • IULIUS sagt:

      Mag vage zu sein, aber auch vage Begriffe haben ihre Grenzen.
      Dein Argument scheint mir ein argumentum a tuto zu sein.

      Mikes Beitrag ist auch falsch. Er setzt Potential und potenziell gleich und argumentiert dann aus der Gleichsetzung, genauer aus der Bedeutung von Potential heraus.
      Auch wenn ein Mensch grundsätzlich das Potential hat einen anderen Menschen zu töten, so ist er doch weder potenziell gefährlich, noch ein potenzieller Mörder. Einfach deswegen, weil es nicht einmal im Ansatz zu erwarten ist.
      Wenn ich die Zahl noch richtig im Kopf habe, haben selbst im Krieg 70% der Soldaten nicht auf andere Menschen geschossen. Die haben absichtlich in die Luft oder in den Boden geschossen. Die haben sich eher erschießen lassen, als einen anderen Menschen zu töten. Dieses in einer Ausnahmesituation, bei der man erwarten kann, daß er auf andere Menschen zum Zwecke des Tötens schießt.
      Dann kommt einer an und sagt Menschen sind potentielle Mörder (bzw. Männer Vergewaltiger)…
      Das geht dermaßen an der Realität vorbei. Mit einem potentiellen Mörder wirst Du Dich nicht abgeben wollen, genausowenig wie eine Frau sich mit einem potentiellen Vergewaltiger.

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      • maSu sagt:

        https://de.wiktionary.org/wiki/Potenzial

        Alternative Schreibweisen:
        Potential

        Wortbildungen:
        Adjektive/Adverbien: [1] potenziell

        ….

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        • IULIUS sagt:

          Potential und potentiell haben trotzdem leicht unterschiedliche Bedeutungen.
          potentiell lt. meinem Duden: der Anlage, der Möglichkeit nach.
          Potential: Leistungs-, Wirkungsfähigkeit.

          Das bedeutet, daß man nicht nur die Eigenschaften herauspicken darf, die zum gewünschten Ergebnis führen. Der Mehrheit der Menschheit, so auch der Männer, sind Gewalttaten zuwieder. Genau diese Eigenschaft wird, weil nicht paßt einfach ignoriert.

          Die wenigsten Menschen haben die Anlage zu vergewaltigen, daher ist es ihnen auch bis auf wenige Ausnahmen nicht möglich.

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          • maSu sagt:

            IULIUS: Ich bin oft deiner Meinung und lese deine Beiträge echt gerne, aber hier verrennst du dich.

            Duden (weil Wiktionary ja nicht ausreicht) …

            po­ten­zi­ell, po­ten­ti­ell
            denkbar, der Anlage/Möglichkeit nach [vorhanden], etwaig, eventual, eventuell, im Bereich des Möglichen [liegend], in Betracht/infrage kommend, möglich, nicht ausgeschlossen/unmöglich, vielleicht [zukünftig], vorstellbar

            po­ten­zi­al, po­ten­ti­al
            (bildungssprachlich) (nach den Gegebenheiten) möglich (aber nicht tatsächlich gegeben); als Möglichkeit vorhanden
            (Philosophie) die bloße Möglichkeit betreffend
            (Sprachwissenschaft) die Möglichkeit, das mögliche Eintreten von etwas ausdrückend; als Potenzialis stehend

            Potentiell ist schlicht das Adjektiv zu Potential.

            Jeder Mensch ja die Möglichkeit nahezu jedwedes Verbrechen zu begehen – rein körperlich. Das der Mensch dies dann nicht macht, das kann genau aus den (und anderen) Gründen erfolgen, die du nennst.

            ob jemand sagt „Männer sind potentielle Vergewaltiger“ oder „Männer haben das Potential Vergewaltiger zu sein/werden“ ist egal, die Bedeutung ist grundsätzlich die selbe.

            und da kannst du nun 10x sagen „aber trotzdem…!!!“, das ändert nichts an den Tatsachen, die u.A. im Duden dokumentiert sind. Für dich mag die Bedeutung marginal unterschiedlich sein, aber dann ist das deine Auslegung, die du eben nicht auf die Aussagen Dritter übertragen solltest🙂

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            • IULIUS sagt:

              „ob jemand sagt “Männer sind potentielle Vergewaltiger” oder “Männer haben das Potential Vergewaltiger zu sein/werden” ist egal, die Bedeutung ist grundsätzlich die selbe.“
              @maSu,
              ein Komet hat ab einer bestimmten Größe das Potential die Erde zu zerstören. (betrifft technische Voraussetzungen, Größe, Beschaffenheit, Geschwindigkeit)
              Aber die wenigsten Kometen sind auch potentiell dazu in der Lage. (Betrifft nicht nur die technischen Voraussetzungen, sondern auch alle anderen. u. a. Entfernung zur Erde, Umlaufbahn, Flugrichtung.)

              P. S.
              nicht alle Beschreibungen eines Wortes (besonders im Internet) treffen auch 100%ig zu. Wenn dem so sein würde, kämen lustige Anekdoten heraus, bzw. völlige Sinnverschiebungen.

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              • Frank sagt:

                Du würdest also sagen, dass „Potential“ die Qualifikation und „potentiell“ die Wahrscheinlichkeit beschreibt? Ich sehe es eher wie maSu.

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              • Nick sagt:

                ein Komet hat ab einer bestimmten Größe das Potential die Erde zu zerstören. (betrifft technische Voraussetzungen, Größe, Beschaffenheit, Geschwindigkeit)
                Aber die wenigsten Kometen sind auch potentiell dazu in der Lage. (Betrifft nicht nur die technischen Voraussetzungen, sondern auch alle anderen. u. a. Entfernung zur Erde, Umlaufbahn, Flugrichtung.)

                Das sind einfach unterschiedliche Perspektiven. Wenn ich alleine von der kinetischen Energie ausgehe, haben sehr viele Kometen das energetische Potenzial die Erde zu zerstören. Für ein tatsächliches Gefährdungspotenzial ist zusätzlich eine gewisse Wahrscheinlichkeit einer Kollision erforderlich.

                „Alle Kometen sind potenzielle Erdezerstörer“ – Jemand, der Gefahren für die Erde durch Kometeneinschläge untersucht wird sich eben jeden einzelnen Kometen anschauen. Zunächst ist für ihn also tatsächlich jeder Komet ein potenzieller Erdezerstörer. Dann wird er schauen, welche dieser Kometen sowohl energetische Potenzial zu einer Zerstörung der Erde haben. Anschließend wird er prüfen, ob eine Kollision mit der Erde wahrscheinlich ist. Es bleibt am Ende eine kleine Teilmenge übrig, die ein Gefährdungspotenzial darstellt.

                Übertragen auf Menschen nennt man diese Vorgehensweise allerdings Generalverdacht oder „Schuldig bis zum Beweis der Unschuld“. (Oder, für Gwosdz: Schuldig bis zur Bekenntnis zur Erbsünde. Was nicht verwundert, der Mann ist ein christlicher Aktivist)

                Der feministische Diskurs arbeitet hier rhetorisch mit der Ambiguität des Begriffes „Potenzial“. Man appelliert – übertragen – an die diffuse Angst, die man vor _jedem_ Kometen solange hat, bis man dessen tatsächliches Gefährdungspotenzial ermittelt hat. Wirft man dem fem. Diskurs diese Hetze vor, kann man sich schön mit Haarspalterei über den Begriff „Potenziell“ herausreden. Der Appell an die niederen Instinkte bleibt dabei erhalten.

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                • Nick sagt:

                  Daphne Patai and Noretta Koertge have an analogous term to meaningless words in their book Professing Feminism 24 , an exploration of the field of Women’s Studies. They use the term “Accordion Concepts” which refers to cases when “concepts are stretched so widely that crucial distinctions are obliterated.” 25 When analysing the ideological feminist idea that all men are potential rapists, we see the political machinations involved in making these concepts fungible:

                  Mystification begins as feminist alchemists go to work on it. Here’s the trick. First
                  they capitalize on the ambiguity of potential rapist. What might this possibly be
                  construed to mean? On one reasonable interpretation, potential rapist could be
                  used to describe a man who says he would enjoy forced penetration if he thought
                  he could get away with it, and there is indeed a substantial minority of male un-
                  dergraduates who have checked this response on surveys of campus attitudes. But
                  most men, contrary to the apparent meaning of the claim that they are all rapists,
                  do not in fact express a desire to rape. When confronted with this objection, fem-
                  inist theorists quickly deny that they think all men have such a yearning. Instead,
                  they say, they are thinking of the masculine zeitgeist, which supposedly deter-
                  mines our cultural milieu so extensively that it makes every man a prospective
                  rapist. 26

                  One feels compelled to add to the last sentence, “and so much the better if our audience confuse the two.” Here we see ideological feminist theorists using fluid definitions with direct application to politics. The first statement is made to define all men as potential rapists, but when called out, ideological feminists will shift to a definition which merely states that men grow up in a patriarchal culture in which rape is normal. Either of these definitions is politically useful, both for making men a scapegoat, the latter for appeasing the “good” men (male feminists) who don’t rape, and either for scaring women. Scapegoated men will drop out of participating in society, “good” men will fall in line ideologically and elect popular candidates who support women’s issues or risk losing sexual and emotional access to women, and women will flock to candidates who make them feel protected from all the potential rapists. I leave it to the personal observations of the reader to determine if these outcomes are idle speculation

                  http://newmalestudies.com/OJS/index.php/nms/article/download/185/216

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              • maSu sagt:

                IULIUS: du vermischst hier etwas… Ein Komet einer bestimmten Größe hat nur das Potential die Erde zu zerstören, wenn Flugrichtung usw. auch zutreffen. Dass du Potential und potentiell hier willkürlich(!) verschiedene Eigenschaften zuschreibst lässt sich nicht verallgemeinern, es folgt keiner Regel.
                Dazu kommt eben: Die physikalische Bedeutung von „Potentieller Energie“ (als Beispiel) weicht eben erheblich vom alltäglichen Sprachgebrauch ab. D.h. wenn sich zwei Physiker unterhalten, dann würde ich dem Wort prinzipiell eine andere Bedeutung zuschreiben, als wenn es zwei Menschen sind, die das Wort definitiv nicht im physikalischen Zusammenhang nutzen.

                Context matters…

                und im Falle von Gwosdz: Ich schließe einen physikalischen Zusammenhang aus und gehe von dem normalen Sprachgebrauch aus und da ist „potentiell“ das Adjektiv von „Potential“ und die Bedeutung ist identisch.

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                • Lomi sagt:

                  „Context matters…“

                  Ich denke, dass Nick den Kontext da am besten getroffen hat. Es kommt wenig auf die kleinen, feinen Unterschiede von „Potenzial“ und „potenziell“ an. Der Kontext ist eine feministische Theorie, die Vergewaltigung als Teil der patriarchalen Frauenunterdrückung betrachtet und der Meinung ist, dass alle Männer von solchen Vorgängen profitieren. Daher auch das ewige Mantra, bei der Vergewaltigung ginge es nicht um Sex, sondern um Macht.

                  Es ist wahrscheinlich kein großes Wagnis, den Herrn Gwosdz in den feministischen Kontext einzuordnen.

                  Letztlich aber müsste man ihn erstmal bitten, seine Aussage zu begründen und dann schauen, was er sagt, wie er das gemeint haben will.

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                  • Lomi sagt:

                    Dazu O-Ton Nick

                    Dahinter seckt die u.a. von Andrea Dworkin, Catherine MacKinnon insbesondere Susan Brownmiller entwickelte Vorstellung, dass insbesondere sexuelle Gewalttaten von Frauen keine jeweils für sich zu betrachtenden Straftaten seien, sondern ein bewusstes und systematisches Handeln, durch das alle Männer alle Frauen in einem marginalisiertem Status zu halten suchten

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                  • Nick sagt:

                    Er hatte ja die Gelegenheit dazu:

                    Mit meiner provokativen Aussage wollte ich deutlich machen, dass sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen traurige Realität sind – mit Tätern aus allen gesellschaftlichen Schichten und jeglicher Nationalität. Es gilt, die Frauen davor zu schützen.

                    Genauso richtig ist, dass die große Mehrheit der Männer – egal woher sie kommen – Frauen keine sexuelle Gewalt antun wollen (sic!). Es war nicht der Sinn meiner Aussage, das in Zweifel zu ziehen, und ich bedaure, wenn es so verstanden wurde.

                    Er behauptet also, dass er nur gesagt haben will dass Vergewaltiger aus allen gesellschaftlichen Schichten und Nationen kommen. (Von „kommen können“ war nicht direkt die Rede)

                    Er wollte halt „provozieren“. Die „Provokation“ bestand „nur“ darin, alle [anderen(*)] Männer als Vergewaltiger zu beschuldigen.

                    „All men are potential rapists“ ist, vermute ich mal, aus „all men are rapists“ (Marilyn French, 1977) hervorgegangen. Das „potential“ transportiert nämlich eigentlich überhaupt keine Information, weil es entweder die ganze Aussage vollkommen trivial macht und auch Frauen inkuldieren müsste – oder eben doch meint, dass alle Männer „eigentlich“ Vergewaltiger seien (ein Potential, das sich halt unterschiedlich entfaltet)

                    Das „potential“ diente offenbar nur dazu, sich vor dem Vorwurf zu schützen dass man das sagt was man meint – Man sollte dem dummen Volk nicht zuviel „Wahrheit“ zumuten, wenn man sich in den Institutionen etablieren will. Und Radikalfeminismus hat sich in den 1980ern etabliert, insbesondere in der Grünen Partei. Das war offenbar die Zeit, in der aus „all men are rapists“ all men are potential rapists“ wurde.

                    Was genau gemeint ist lässt sich offenbar bei Marilyn French nachlesen:

                    Whatever they may be in public life, whatever their relations with men, in their relations with women, all men are rapists, and that’s all they are. They rape us with their eyes, their laws, and their codes.

                    ..und das passt eben, so scheint mir, erstaunlich gut zum ursprünglichen Statement des Michael Gwosdz. Von dieser Anschuldigung kann Mann sich nicht exkulpieren, man kann nur um die Gnade der Vergebung bitten und Besserung geloben. Und nur wer erkennt, dass er tagtäglich unausweichlich Frauen vergewaltigt kann Besserung leisten.

                    Das ist das uralte radikalfeministische Mindset und dieses Mindset kommt eben zum Ausdruck, wenn man uralte radikalfeministische Slogans von sich gibt. Das ist eben nicht eine Michael Gwosdz kreierte Wortschöpfung, das ist dieses Geistes Kind.

                    *) Sich selbst nimmt er dabei natürlich tendenziell aus, weil er doch als guter Feminist schießlich seine Privilegien reflektiert hat. Ersetze „guter Feminist“ durch „guter Christ“ sowie „Privilegien reflektiert“ durch „Buße getan“, dann hast du z.B. eine nicht untypische Mentalität eines Kolonialherren, der seinen (rassistischen) Überlegenheitsanspruch durch seine „größere Nähe zu Gott“ legitimiert. Oder halt einen Bürger unter Kaiser Willhelm, der seinen Überlegenheitsanspruch gegenüber dem Plebs legitmiert

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                    • Lomi sagt:

                      Es gäbe noch eine kleine andere Lesart, Nick!
                      Es ist gut möglich, dass er die Theorie gar nicht verstanden hat und hier zwei Dinge vermischt: Sein althergebrachtes Verständnis von Vergewaltigung als sexuelle Gewalt und das feministische „all men are rapists“-Ding. Nicht jeder Aktivist ist ja auch ein sattelfester Schriftgelehrter.

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                    • Nick sagt:

                      Sein althergebrachtes Verständnis von Vergewaltigung als sexuelle Gewalt und das feministische “all men are rapists”-Ding. Nicht jeder Aktivist ist ja auch ein sattelfester Schriftgelehrter.

                      Wenn dem so wäre: wie würde er wohl „Jeder Muslim ist ein potenzieller Terrorist, und sei er noch so gut integriert“ auffassen? Würde er es als Entschuldigung akzeptieren wenn man sagen würde: „Mit meiner provokativen Aussage wollte ich doch nur deutlich machen, dass islamistischer Terror und -Kriege traurige Realität sind – mit muslimischen Tätern aus allen gesellschaftlichen Schichten und jeglicher arabischer Nationalität“?

                      Ich kann mir sogar ziemlich gut vorstellen, dass er nichteinmal den Namen Brownmiller kennt. Sich mit den Details feministischer Theorien kritisch auseinanderzusetzen ist grünen Männern lt. Frauenstatut eigentlich auch nicht gestattet. Er hat sich auch, wie gesagt, diesen Slogan sicher nicht selbst ausgedacht, er hat ihn ganz gezielt gewählt um sich zu etwas politisch zu bekennen. Als stellvertretender Landesvorsitzender ist er mit Claudia Roth voll und ganz auf ihrer Linie. Die Reihen fest geschlossen!

                      Man muss nicht genau kennen, zu was man sich bekennt.

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                • IULIUS sagt:

                  @maSu, nein eben nicht.beim Substantiv geht es nur abstrakt um das Objekt als solches und seine unmittelbaren Eigenschaften. Da schwingt das wenn mit: Wenn er auf der Erde einschlägt.

                  Beim Adjektiv ist die Abstraktion nicht vorhanden. Darum muß es konkret sein.

                  Eine Waffe hat das Potential einen Menschen zu töten ist abstrakt. Hier wird weder auf eine einzelne Waffe bezogen, noch unter welchen Umständen. Diese Aussage kann man eindeutig mit Wahr belegen.

                  Ein Schuß aus einer Waffe ist potentiell tödlich. Die ersten Gedanken: Hä? Wieso? Da fehlt wohl was. Es gibt Schüsse, die potentiel tödlich sein können, es gibt aber auch jede Menge Schüsse, nicht tödlich sein können (andernfalls wäre das Problem Menschheit längst erledigt *), wenn ich z. B. auf eine Zielscheibe schieße. Folglich ist die Aussage definitiv nicht wahr.

                  Das ist normale Sprachanwendung, auch unter Nicht-Physikern.

                  * vgl.
                  http://www.handelsblatt.com/politik/international/oxfam-studie-zwoelf-milliarden-patronen-werden-jaehrlich-produziert/6694840.html

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                  • Nick sagt:

                    -> „Ein Schuß aus der Pistole ist potenziell tödlich“

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                  • Nick sagt:

                    ..da fehlt doch nichts. -> „Zyankali ist potenziell tödlich“

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                  • Nick sagt:

                    Es gibt Schüsse, die potentiel tödlich sein können

                    Das ist tautologisch. „Schüsse können tödlich sein“ sagt dasselbe wie „Schüsse sind potenziell tödlich“

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                    • Nick sagt:

                      „Alle Männer sind potenzielle Vergewaltiger“ kann eben a)“Jeder Mann könnte ein Vergewaltiger sein“ bedeuten oder halt b)“Von jedem einzelnem Mann geht eine Gefahr des Vergewaltigens aus“ („Jeder Mann hat physisch die Fähigkeit zu vergewaltigen ist dasselbe wie a)

                      a) macht in diesem Kontext überhaupt keinen Sinn, das sagt eher eine Frau, die des Nachtes mitten auf der Landstraße eine Autopanne hat. Also muss b) gemeint sein.

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                    • david sagt:

                      (“Jeder Mann hat physisch die Fähigkeit zu vergewaltigen ist dasselbe wie a)

                      Schon das ist übrigens schlicht falsch und diffamierend.

                      Nicht nur hat kein einziger Querschnittsgelähmter diese „Fähigkeit“, es ist auch völlig unbewiesen und fragwürdig, dass jeder gesunde Mann im Angesicht einer Angst, Schmerz und Ekel empfindenden Frau eine Errektion bekommen und halten könnte, um sie mit dieser zu penetrieren.
                      Eine Errektion erfordert schon starkes Lustempfinden, dieses wird parasympathisch enerviert.

                      Die physiologische Stressreaktion, jegliche Form von Kampf und Angriff erfordert massives Feuern des Sympathikus, der genau antagonistisch wirkt und den Parasympathikus reziprok inhibiert.
                      Eine weinende, ängstliche, angewiderte Frau löst fast universell Empathie aus, im Zweifel zumindest Scham und Schuldgefühle, die ebenfalls nicht mit sexueller Erregung kompatibel sind, die in aller Regel sogar weibliche Partizipation (oder zumindest eine Fantasie dessen) benötigt.
                      Bei den allermeisten Männern sind Leid und Unlust einer Frau eben ganz und gar nicht an den Erregungskreislauf gekoppelt, sondern hemmen diesen bis zum völligen Erliegen.

                      Zumal je nach Gegenwehr wohl meist auch ein hohes Maß an körperlicher Kraft aufgewendet werden muss, welches auch viele Männer überhaupt nicht besitzen. Der erforderliche Kraftunterschied um eine Person derart zu kontrollieren, dürfte enorm sein und in vielen Konstellationen nicht vorhanden.

                      Wenn wir Vergewaltigung dagegen mal nur als bestimmte Handlungen an einer wehrlosen (z.B. komatös besoffenen) Person annehmen, dann dürfte selbst jedes 5-jährige Mädchen dazu „potentiell“ in der Lage sein.

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                    • Nick sagt:

                      Schon das ist übrigens schlicht falsch und diffamierend.

                      Ja, da hast du recht. Da hat bei mir die fem. Verwirrungstaktik gewirkt. Und dann müsste man eigentlich weiter gehen und sich fragen, ob unter der Bedingung „Eine Vergewaltigung ist Strafbar“ auch all jene Männer noch ein Potenzial haben, die eine solche Empathie nicht empfinden. Es sieht wohl nur vordergründig so aus, dass da immer eine Entscheidung getroffen wird, für die meisten ist das gar keine Option.

                      Die Ambiguität, die hier rhetorisch verwurstet wird liegt darin, dass die Formulierung „Alle Männer“ etwas unklar ist. Oder besser: Die Formulierung lässt etwas Raum, sich herauszureden: Meint man eine beliebige Stichprobe aus der Gruppe „Männer“ oder meint man jeden einzelnen Mann? Die Frau, die nachts eine Autopanne hat zieht eine Stichprobe. Sie könnte einen Mann erwischen, der tatsächlich ein Vergewaltiger ist. Sie ist also lieber vorsichtig.

                      Sie würde sich allerdings sagen „Jeder Mann, der mir jetzt über den Weg läuft ist potenziell ein Vergewaltiger “ – und nicht: „Jeder Mann, der mir jetzt über den weg läuft ist ein potenzieller Vergewaltiger“ So präzise ist Sprache dann doch.

                      An „Jeder Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger“ gibt es also eigentlich nichts zu deuten. Wer es anders meint, drückt es anders aus.

                      Jeder Schuß ist potenziell tödlich“ – da muss tatsächlich jeder einzelne Schuß für sich das Potenzial haben, zu töten – sonst ist das Nonsense. So sagt das niemand, der „Ein Schuß ist potenziell tödlich“ meint.

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                    • Nick sagt:

                      Wenn wir Vergewaltigung dagegen mal nur als bestimmte Handlungen an einer wehrlosen (z.B. komatös besoffenen) Person annehmen, dann dürfte selbst jedes 5-jährige Mädchen dazu “potentiell” in der Lage sein.

                      Insbesondere ist jede Frau „potenziell“ in der Lage, eine Waffe in die Hand zu nehmen.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Nick, wenn für Dich schon der ausdruck „alle“ verwirrend ist…

                      Das Wort alle wird lt. Duden definiert als:
                      1. sämtliche
                      2. ohne Ausnahme
                      3. jedermann; die Gesamtheit

                      P. S. man muß nicht jedem Arschloch zur Seite springen.

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                    • Nick sagt:

                      die Gesamtheit

                      Ja, wenn die Gesamtheit gemeint ist müsste es „Alle Männer [zusammen] sind ein potenzieller [gesamt-] Vergewaltiger“ heißen – und ich glaube nicht, dass Feministinnen dann das „potenziell“ noch für nötig befinden würden😉

                      Ohne „potenziell“ ist das die absolute Grundüberzeugung.

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                    • IULIUS sagt:

                      Das potentiell soll die Grundaussage lediglich vordergründig abschwächen.

                      Und wie kommst Du von alle auf ein als ganzes????

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                    • Nick sagt:

                      Und wie kommst Du von alle auf ein als ganzes????

                      Du hast die Bedeutung „Gesamtheit“ für „alle“ angeführt und eine Gesamtheit handelt als ein Ganzes.

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                    • Nick sagt:

                      ..vielleicht hast du mich mißverstanden:

                      – eine wohlbekannte feministische Verharmlosungsstrategie ist es zu behaupten, dass mit „Alle Männer sind pot. Verg.“ gemeint sei, dass eine Frau nicht wissen könne ob ein konkreter Mann ein Vergewaltiger sei oder nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, müsse sie deshalb davon ausgehen dass er ein potenzieller Vergewaltiger sei.

                      – dem ist entgegenzuhalten, dass man dann davon sprechen würde, dass er potenziell ein Vergewaltiger sei, und nicht ein potenzieller Vergewaltiger.

                      Da hast du doch die „realistische Wahrscheinlichkeit“, die du die ganze Zeit als notwendige Voraussetzung für den Begriff „potenziell“ gefordert hast. Das liegt aber nicht an dem Begriff selbst, sondern daran, worauf sich das Potential bezieht.

                      – „potenziell ein Vergewaltiger“ -> Das Potenzial liegt darin, dass dieser Mensch zufällig einer (der wenigen) Vergewaltiger sein könnte.

                      – „ein potenzieller Vergewaltiger“ -> Das Potenzial zum Vergewaltiger liegt in diesem konkreten Menschen selbst

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                    • IULIUS sagt:

                      @Nick,
                      zum teil hast Du recht. Nur daß potentiell mit möglicherweise verwechselt wird.

                      Der Mann, der einer Frau um Mitternacht im Park begegnet könnte möglicherweise ein Straftäter sein. (Deshalb ist es ratsam nachts nach Möglichkeit einsame und dunkle Gegenden zu meiden. – Selbstschutz durch eigenes Handeln.)

                      Wenn der Mann jetzt jedoch potentiell ein Straftäter wäre, könnte er von der Polizei zur Überprüfung vorläufig festgenommen werden, bzw. könnte ihm untersagt werden den Park zu betreten. (Schutz durch willkürliche staatliche Einschränkungen Dritter.) Möglich wäre auch zuerst ihm straffrei (Irrtumshandlung) Pfefferspray ins Gesicht zu spritzen. – Selbstschutz durch eigenen Angriff (Notwehrexzeß).

                      Damit sind wir bei dem, worum es im Grunde dem heutigen Feminismus geht. Der macht nichts anderes, als das was jedes totalitäre System auch tut, nämlich durch Propaganda Feindbilder im Bewußtsein der Öffentlichkeit schaffen, gleichzeitig die Lösung anbieten.

                      Totalitarismus bezeichnet in der Politikwissenschaft eine diktatorische Form von Herrschaft, die, im Unterschied zu einer autoritären Diktatur, in alle sozialen Verhältnisse hinein zu wirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen „neuen Menschen“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. Während eine autoritäre Diktatur den Status quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird.

                      Das führt dann dazu:
                      Typisch sind somit die dauerhafte Mobilisierung in Massenorganisationen und die Ausgrenzung bis hin zur Tötung derer, die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen.

                      Wenn jemand meint, das Grundgesetzt würde uns schützen, der siehe mal nach Polen. Mit wenigen legalen Tricks läßt sich die Durchsetzung ganz einfach aushebeln.

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                    • Nick sagt:

                      zum teil hast Du recht. Nur daß potentiell mit möglicherweise verwechselt wird.

                      Du hast insofern recht, als dass das der übliche Sprachgebrauch dafür wäre. Praktisch jeder würde eher „das ist möglicherweise ein Straftäter“ als „das ist potenziell ein Straftäter“ sagen.

                      Aber beim Feminismus geht es leider allzu oft darum, Männlichkeit mit möglichst viel Dreck zu bewerfen und dabei gleichzeitig möglichst als komplett unschuldiges Opferlamm zu erscheinen. Auch wenn man sich von der naheliegenden Interpretation dementiert bleibt ja trotzdem genug Dreck hängen, zumal man so auf lange tradierte und historisch auch mit sehr viel Rassismus aufgeladene Stereotype aufbaut.

                      Das finde ich hier den größten „Witz“: Gwosdz bemüht selbst genau das Klischee, gegen das er anzugehen vorgibt. Wenn nämlich jeder Mann an sich ein potenzieller Vergewaltiger ist, dann ist es nur ein sehr kleiner Schritt hin zu der Behauptung, dass muslimische Männer an sich aber ein höheres Potenzial zum Vergewaltigen haben. Wenn er zusätzlich konstruiert, dass ausschließlich „männlichkeitskritische Selbstreflexion“ dieses Potenzial in Schach zu halten vermag, dann ist diese Behauptung eigentlich nicht mehr von der Hand zu weisen.

                      Welcher muslimische Mann käme auf die Idee, seine „Männlichkeit kritisch zu reflektieren“? Auf eine solche Idee kommt nur der Bildungsbürger, womit da zusätzlich noch eine ordentliche Portion niedersten Klassenressentimentes mitschwingt. Es geht hier immerhin um eine der schwersten Straftaten.

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  27. Mycroft sagt:

    @Julius: Ich gebe Dir ja recht, dass der Begriff normalerweise mehr so verwendet wird, wie Du das beschreibst, aber man kann Gwoszd jetzt leider Gottes nicht darauf festzurren.

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