Muster.

Veröffentlicht: Januar 24, 2016 in Uncategorized

unang

Kommentare
  1. Wolfhilta sagt:

    Hat dies auf wolfhilta rebloggt.

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  2. Nick sagt:

    Wie erkläre ich einem selbsterklärtem Retter der westlichen Tradition der Aufklärung das Induktionsproblem^

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  3. Der Witz am Comic ist doch aber auch das Linksi Leute offensichtlich in Schubladen packt. Rechtsi sich darüber mokiert und dann Links in die „typisch AfD“-Schublade packt. Also das gleiche Verhalten an den Tag legt. Eigentlich ein perfektes Abbild der Wirklichkeit.

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    • Nick sagt:

      Also das gleiche Verhalten an den Tag legt.

      Es ist eher nicht das gleiche Verhalten. Wenn eine Mehrheit der AfD-Wähler eine bestimmte Einstellung pflegt, kann man wohl mit Fug und Recht von einer für AfD-Wähler typischen Einstellung sprechen. Sonst dürfte man überhaupt keine Aussage zur AfD-Wählerschaft machen.

      „Du bist AfD-Wähler, also musst du die Einstellung X haben“ wäre ein ungültiger Schluß, „Du hast die Einstellung X und das ist typisch für AfD-Wähler“ nicht (wenn das tatsächlich so ist).

      Ganz anders sieht es aus, wenn man von Eigenschaften einiger weniger AfD aus der Gruppe X auf Eigenschaften der gesamten Gruppe X schließt.

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      • Nick sagt:

        Edit: Ganz anders sieht es aus, wenn man von Eigenschaften einiger weniger Straftäter aus der Gruppe X auf Eigenschaften der gesamten Gruppe X schließt.

        (Es wäre ebenso falsch, von der Einstellung einiger weniger AfD-Wähler auf alle AfD-Wähler zu schließen, aber dann könnte man sich fragen wie denn der Rest sich dazu verhält)

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    • Ganduin sagt:

      Die Frage ist halt, warum Rechtsi das macht. Macht er’s, weil er doof ist? Oder weil er Linksi zeigen will wie doof der ist, indem er ihn mit dessen eigenen Waffen schlägt?

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    • Andreas sagt:

      Ich finde, das passt nicht. Welche Nationalität oder welche Krankheiten ich habe, kann ich mir nicht aussuchen. Welche Partei ich wähle aber schon. Und natürlich hängt meine Wahlentscheidung von meinen Einstellungen ab. Wovon den sonst? Wählt ihr nach Wetterlage?

      Rechtsis große Dummheit ist eigentlich im zweiten Panel. Schizophrenie ist nicht einfach nur ein „besonderes Merkmal“ wie CS-Spieler oder der Wohnort Dresden. Es ist das Wesen von Geisteskrankheiten, dass die Leute ein abnormales Verhalten zeigen, mit dem sie sich und/oder anderen schaden. Ansonsten wären es ja keine Krankheiten und niemand müsste die Leute behandeln.

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      • Nick sagt:

        Es stimmt schon, dass Schizophrenie ein Risikofaktor für Dilinquenz ist, aber deshalb neigt nicht jeder Schizophrene zu solchen Straftaten.

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        • „Dilinquenz“

          Delinquenz. Und i und e liegen auf der Tastatur nicht nebeneinander ^^. Wie wäre es stattdessen mit „(…) erhöht das Risiko straffällig zu werden“?

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          • david sagt:

            Fremdwörter falsch schreiben ist immer ärgerlich, ja.

            Allerdings längst nicht so peinlich wie deine neue „Argumentationsstrategie“. Ärgerst du dich immer noch, dass du es letztes Mal nicht gerafft hast?

            Zum Thema: die allermeisten Schizophrenen sind eher das Gegenteil von aggressiv, nämlich ängstlich, aggressionsgehemmt, in sich gekehrt und rückzüglich.

            Bei Gewalttaten sind sie trotzdem stark überrepräsentiert, weil es halt während psychotischen Schüben halt auch mal zu Situationen kommen kann, dass jemand glaubt, in einer lebensbedrohlichen Situation zu sein oder gleich dem Teufel höchstpersönlich gegenüber zu stehen.

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            • „Ärgerst du dich immer noch, dass du es letztes Mal nicht gerafft hast?“

              Wenn Du meinst … Aber eigentlich will ich ihm nur nahelegen (und das nicht erst seit heute), sich allgemeinverständlich auszudrücken. Und das „Falschschreiben“ von Fremdwörtern hat bei ihm schon fast Tradition. Wenn man schon in jedem Satz mindestens 3 davon (hat Nick da Quoten?) verwendet, dann bitte wenigstens richtig. Sonst ist es echt peinlich.

              „ist genau falsch, weil es nahelegt dass von jedem einzelnen Schizophrenen ein erhöhtes Risiko ausgeht“

              Genauso viel oder wenig wie deine ursprüngliche Aussage.

              Übrigens, zum Thema friends: Ist es euch nicht langsam peinlich, dass David immer wie ein Hündchen jeden Satz von Nick bestätigt? Irgendwie hat euer Duo deutlich was von Pinky und Brain.

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              • Nick sagt:

                Genauso viel oder wenig wie deine ursprüngliche Aussage.

                Deine Aussage lässt erheblich mehr Interpretationsspielraum für ein sehr weit verbreitetes Fehlverständnis. „Eine fettreiche Nahrung erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt“ kann leicht als „Fettreiche Nahrung ist also ungesund“ gelesen werden. Sichwort: Mustersuche.

                Risikofaktor ist ein Fachbegriff, der unzweideutig definiert ist. Es ist damit klarer, dass es sich lediglich um eine beobachtbare Wahrscheinlichkeit, und nicht um einen unmittelbaren und bei allen Betroffenen gültigen Wirkzusammenhang handelt. Fettreiche Ernährung muss also nicht für jeden mit irgendwelchen gesundheitlichen Nachteilen verbunden sein.

                Fachbegriffe haben also durchaus Vorteile. Wenn du lieber eine .. brutseeligere Sprache konsumierst und es als Zumutung empfindest, im Zweifel mal einen Fachbegriff nachzuschlagen ist das dein Problem, und nicht meines. Dein mantrahaft vorgetragenes tone-argument löst bei mir eher nur Fremdscham aus.

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                • Nick sagt:

                  ..korrekterweise hätte ich natürlich scheiben müssen „es stimmt schon, dass Schizophrenie mit einem höherem Risikofaktor für Delinquenz einhergeht“, aber man kann sich glücklicherweise darauf verlassen, dass derartige Details weit unterhalb des Radars unserer Sprachkritikerin fliegen.

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          • Nick sagt:

            Nein, Dillinquenz kommt von John Dillinger^

            „erhöht das Risiko straffällig zu werden“ ist genau falsch, weil es nahelegt dass von jedem einzelnen Schizophrenen ein erhöhtes Risiko ausgeht. Womit wir wieder bei der „Gewaltneigung der Gruppe X“ wären. Das ist allerdings ein nicht nur für AfD-Wähler, sondern auch für Feministinnen typisches Unverständnis.

            Vor allem ist der Begriff „Straffällig“ ziemlich unglücklich, weil bei Schizophrenen oft Schuldunfähigkeit vorliegt.

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            • david sagt:

              Stimmt, vor allem demonstriert Margret wieder, dass sie selbst mit umständlichen 5 Wörtern nicht den Sinn eines ihrer Ansicht nach „unnötigen“ Wortes wiedergeben kann.

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              • Nick sagt:

                Mit „Faktor“ ist sie ja offenbar ebenfalls überfordert.

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                • david sagt:

                  “Faktor”

                  Meine Güte, du Angeber. Wir haben es inzwischen kapiert, dass du auf dem Gymnasium warst, aber kannst du nicht trotzdem einfach „ein Grund, der dazu führt, dass das unweigerlich zutrifft“ schreiben?

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                  • Nick sagt:

                    Ja, ich seh’s ein. Solche ausländischen Wörter verwirren nur und lassen ganz einfache und klare Zusammenhänge kompliziert und ungreifbar erscheinen. Sie enteignen und vermännlichen das ursprüngliche soziale Wissen der Frauen, und untergraben damit die Handlungs- und Widerstandsfähigkeit der nordischen Frau.

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                    • Nick sagt:

                      *narg* und wieder hat sich ein Ausländerwort eingeschlichen!

                      Edit: „Sie enteignen und vermännlichen die ursprüngliche Menschen- und Gesellschaftskenntnis der Frauen“

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                    • Nick sagt:

                      ..und da ist _noch_ ein Ausländerwort drin:

                      „Solche ausländischen Wörter verwirren nur und lassen ganz einfache und klare Zusammenhänge undurchschaubar und ungreifbar erscheinen“

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                    • Okay, ich korrigiere mich. Noch peinlicher als das „Pinky und Brain“-Ding ist es, wirklich JEDES noch so ferne Thema irgendwie in Richtung Feminismus bzw. Antifeminismus umzumünzen. Wirkt leicht besessen. Aber wenn es euch so derart wichtig ist, macht mal.

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                    • Nick sagt:

                      Nun ja, wenn das zu persiflierende Subjekt sich bei jeder Gelegenheit als glühende Anti-Antifeminismusaktivistin hervortut dann bietet sich das eben an.

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      • Zeuge Cthulhus sagt:

        Es gibt also einen Zusammenhang zwischen den Ansichten, die man hat, und der Partei, die man wählt? Ja scheiss die Wand an.

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  4. IULIUS sagt:

    Wobei die psychische Erkrankung sehr wohl der Mit-Auslöser für die Tat gewesen sein wird. Er war ja wohl nicht nur in Behandlung sondern auch mehrfach eingewiesen worden.
    Einzig fraglich ist, ob man die Eskalation vorhersehen konnte. Das wird mit – nein – zu beantworten sein. Nicht jeder Schizophrene wird auch zwingend extrem gewalttätig.

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  5. Ich glaube, der Mensch hat einfach ein Bedürfnis danach, das zu verstehen. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Wenn solche Ereignisse keinen besonderen Grund hätten, sondern praktisch jederzeit durch jedermann vorkommen könnten, dann müsste man ständig in Angst leben, weil einem das ständig selbst passieren könnte.
    Und weil niemand Lust hat, ständig in Todesangst zu leben, sucht man halt nach Erklärungen, mit denen man sich dann einreden kann, dass das ja total selten und ungewöhnlich ist und man ergo keine große Angst davor zu haben braucht, weil das sehr unwahrscheinlich ist.
    Ich glaube, diese Strategie ist sogar irgendwie ganz sinnvoll. Es geht dabei gar nicht so sehr darum, andere zu verurteilen, sondern vor allem darum, sich selbst zu schützen.

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    • IULIUS sagt:

      Muster zu erkennen ist eine wichtige Entscheidungshilfe um Situationen schnell zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Wie Du es richtig erkannt hast hat das auch mit unserem Überlebensinstinkt zu tun. Wer gefährliche (oder unbekannte) Situationen schnell erkennt kann sich darauf einstellen und zu seinem Vorteil handeln.

      Wenn man nun ein Problem einem bekannten Muster zuordnen kann, muß man sich nicht auf neue (unbekannte) Gefahren einstellen. Ob das immer richtig ist, das ist eine ganz andere Sache. Will man oft auch gar nicht wissen.

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  6. wordBUZZz sagt:

    Hmmm… ich weiß nicht welcher Grund schlimmer ist. Das Motiv jemanden unbekannt, grundlos vor eine Metro zuwerfen oder die AfD zu wählen….

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  7. maSu sagt:

    Dieser Comic ist typisch für EMN …

    😀

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