#Ehefüralle

Veröffentlicht: Februar 19, 2016 in Uncategorized

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Kommentare
  1. Günter Strack sagt:

    Wieso kann ich hier Kommentare eingeben? Ich dachte, es wäre wieder Web 1.0. (Nicht, daß ich die Kommentarfunktion vermissen würde – die Comics stehen auch für sich.)

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  2. Mike sagt:


    .
    … Geräusch von fallenden 0,02 €
    .
    HUHAHAHAHAHAHAHAHAHAH
    GNIHIHIHIHIHIHIHI

    Volltreffer!
    Genial!

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  3. Yeah, drin bevor geschlossen🙂

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  4. Joachim sagt:

    Abesesehen von mir als begeistertem Nichtehemann kenne ich keinen keinen Hetero, der sich für die Ehe für Homosexuelle zu interessieren scheint..
    Es ist ihnen wohl einfach gleichgültig.

    Daher meine Frage. Hat ihr den Eindruck daß die Homoehe wirklich ein auf breites Interesse stoßendes gesellschaftliches Thema ist , oder sind es nur Lobbygruppen die das Thema pushen, oder lebe ich einfach zu provinzlerisch.

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  5. Mika sagt:

    Ich frage mich ja ernsthaft, warum Homos heiraten wollen. Ich sehe darin keinen Sinn. Auf der anderen Seite, es kostet mich nix und wenn ich wieder heirate, dann ist das mein ding und nicht abhängig von Homos, Heteros, oder sonst wem. Sollen sie also heiraten dürfen, wenn sie es denn wollen. Aber vorher rate ich, Scheidungskosten und Unterhaltsrecht anzusehen. Kann nix schaden.

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  6. Kuttel sagt:

    Treffend. Werde nie verstehen, warum die Ehe für alle für manche Konservative an den Grundfesten der Familie rütteln sollte. Das tun ganz andere gesellschaftliche Entwicklungen, die viele diese Leute wider besseres Wissen gerne ausblenden wollen.

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    • IULIUS sagt:

      U. a. deswegen, weil der Begriff Ehe eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau beschreibt. Im übrigen gibt es die Eingetragene Partnerschaft. Schon aus dem Grunde ist das mit der Ehe nicht wirklich nachvollziehbar.
      Das hat wohl damit zu tun, daß des Nachbars Kirchen immer besser schmecken. Mit dem was sie selber haben sind sie einfach nicht zufrieden.

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  7. Caron sagt:

    Gibt’s eigentlich #Ehefürkeinen? Warum müssen Singles über die Steuerklasse kinderlosen Allein-und-Gutverdienern ihren angetrauten Haushälter subventionieren? Macht gesellschaftlich keinen Sinn – im Gegenteil, es werden sogar Anreize geschaffen, dass evtl. von der Gemeinschaft für teuer Geld ausgebildete Fachkräfte zu Hause bleiben, weil der Ehepartner genug verdient und auf V lohnt es sich dann nicht, zu arbeiten.
    Warum muss die gut ausgebildete Frau, die für die Familie ihre Karriere zurückgestellt hat, 50-75% arbeitet aber dabei trotzdem erheblich mehr verdient als ihr Mann, dem Mann nach der Scheidung (bei der die die Kinder nimmt) Trennungsunterhalt zahlen?

    Das ganze Ehesystem funktionierte, als Ehe praktisch gleichbedeutend mit Kindern war und die Familienversorgung erforderte, dass die Frau zu Hause blieb. Heute muss das dringend direkter gelöst werden. Keines der Ehepaare in meinem engen Freundeskreis hat Kinder, dafür ein unverheiratetes Paar.
    Wer keine Rentenzahler produziert (das heißt nicht unbedingt zeugen, sondern zumindest versuchen, ein funktionierendes Gesellschaftsmitglied aus einem Kind zu machen), kann auch nicht subventioniert werden.
    Ergo: Alle Steuerklassen auf I, Kinderfreibeträge massiv hoch. Rechtliches Framework für den Ausgleich von „Zuhause bleiben für die Familie“ schaffen (Z.B. Aufteilung des Rentenanspruchs, der durch die zusätzliche Arbeit des mehr Arbeitenden geschaffen wird, abzüglich der neuen Mütterrente). Usw.
    Entscheidungsrechte gehören eh anders geregelt, es kann nicht sein, dass es nicht möglich ist, so etwas von Blutsverwandten, die man seit 10 Jahren nicht gesprochen hat, nicht auf beste Freude übertragen kann.

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    • IULIUS sagt:

      Was erwartest Du von einem Gesetz, das von 1934 stmmt?😉
      http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?apm=0&aid=dra&datum=19340004&zoom=2&seite=00001005&x=15&y=5

      Die in den Jahren bis heute entstandenen Ungerechtigkreiten werden durch das EStG lediglich verdeckt. Alle wollen sie zusammenveranlagung, was die Ehe aber wirklich an Ungerechtigkeiten kostet wird massiv unterschätzt. Den Ehegatten, der nicht arbeitet muß durchgefüttert werden. Ein Singlepartner erhält Hartz IV. Jedenfalls wenn man sich nicht zu blöd anstellt. Der Vorteil des Ehegattensplittings macht das bei den wenigsten wett. Der Steuervorteil beträgt maximal 16.652,12 Euro. Hartz IV ca. 10.000,- Euro. Bis zu einem Einkommen von 291.250,- Euro zahlst Du drauf. Wer hat das schon. Tatsächlich ist die Ehe nur für 2 Kreise von Vorteil, Großverdiener und Staat.

      Im Übrigen ist die Vorstellung Murks. Bei Steuerklasse 5 lohnt sich das Arbeiten nicht. Die Steuerklasse 5 macht lediglich die Grenzsteuerbelastung deutlich. D. H. die Menge an Steuern, die man für jeden zusätzlichen Euro bezahlt. Schlägst Du die Summe auf Steuerklasse 3 beim Partner auf beträgt die Steuersummendifferenz ungefähr die Steuerlast bei V.
      Wenn man getrennte Kassen hat sollte der Partner seine ersparte Steuer dem anderen überweisen, wenn es nicht anders ausgeglichen wird…

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      • Mona sagt:

        Hallo IULIUS,
        kannst du mir die Zahlen nochmal anders erklären, vor allem weiß ich gerade nicht, wie du auf 291.250,- Euro kommst. Ab da lohnt sich Ehe mit einem arbeitslosen Partner oder wie?

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        • Mika sagt:

          http://steuerrechner.com.de/

          Gib den Betrag von Julius einfach mal für Einzel- und Zusammenveranlagung ein, dann kommt eine Ersparnis von 10.000 Euro raus.

          Für den guten Normalverdiener ergibt sich ein Vorteil von ca. 4700 Euro pro Jahr bei ca. 40.000 Euro zu versteuern……damit kann man keinen Partner ernähren.

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        • IULIUS sagt:

          Das könnte man so ausdrücken.
          Ich wollte herausstellen, daß an der Ehe aus (rein) steuerrechtlicher Sicht nur der Staat verdient, von Einzelfällen abgesehen. Normalerweise muß der Staat den Unterhalt eines nichtarbeitenden erwachsenen Menschen aufkommen. Dieses gilt nur nicht bei Verheirateten, da muß es der Partner machen. (Sicher auch in anderen Partnerschaften, da kann man es aber umgehen.)

          Betreffend den 291.250,-:
          Erst ab der Summe sparst Du durch die Zusammenveranlagung knapp 10.000,- Euro gegenüber der Einzelveranlagung.
          Bis 80.000,- Euro sparst Du ca. 10%, d. H. bei 80.000,- Euro 8.000,- Euro, bei 20.000,- ca. 2.000,- Euro. Darüber steigt der Steuervorteil nur noch relativ gering.
          Bei 502.000,- Euro hast Du die maximale Steuerersparnis von 16.652,12 Euro erreicht. Mehr geht nicht.

          Wie ich Dir das anders erklären soll. Dazu müßte ich wissen, was Du genau wissen möchtest. Das würde die Sache ungemein erleichtern.
          Wenn Du selber rechnen willst, das kannst Du auf der Seite tun:
          http://www.einkommenssteuertabelle.de/#Einkommensteuer-Splittingtabelle
          Nimm die Tabelle „Steuervorteil Splittingtabelle ggü. Grundtabelle“. Da wird die Steuerlast ausgerechnet, wenn jeder allein veranlagt wird und dem gegenübergestellt, die Steuerlast wenn beíde zusammen veranlagt werden.

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      • Mycroft sagt:

        Nicht ganz, die Privilegien für Eheleute sind staatlicherseits nur sinnvoll, wenn diese Kinder bekommen. Das bisschen, was der Staat beim Hartz-IV von Eheleuten gegenüber Singlen spart, lohnt den Aufwand mMn nicht. Ergo muss man das ganze als Subvention für angehende Familien sehen. Zur Nachkriegszeit gab’s keine gescheiten Verhütungsmethoden und Abtreibungen waren verboten, ergo konnte der Staat von Kindern in den meisten Ehen ausgehen.
        Leute, die aus medizinischen und Altersgründen keine Kinder bekommen konnten, durften aber dieselben Privilegien in Anspruch nehmen.*
        Dann kam die Pille, und immer mehr Heteroa-Paare nutzten die Vorteile der Ehe, ohne Kinder zu wollen, welche sie auch nicht kriegen.
        Jetzt sagen die Homosexuellen, wenn die das dürfen, dürfen wir das auch.
        Denen jetzt die Schuld an der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung zu geben ist ja nun wirklich unfair.
        Und irgendwann werden die Eheprivilegien abgeschafft zugunsten von mehr Förderung für ledige Elternpaare und alleinerziehende Elternteile.

        Ich hoffe, sachlich genug formuliert zu haben, um die Kommentarfunktion nicht direkt wieder abzuschießen.

        * Bevor die Frage kommt, warum Kranke und Alte Eheprivilegien haben sollten, Leute, die aus anderen Gründen keine Kinder kriegen, aber nicht (weil sie z.B. keine wollen oder aber keine Lust auf Heteroasex haben), Gegenfrage: will jemand hier ernsthaft die Vorteile von alten und kranken Menschen für sich beanspruchen, ohne alt oder krank zu sein?
        Falls ja, kauft Euch doch einen Rollstuhl, wenn ihr keine Lust zu Fuß zu gehen habt. Und beantragt einen hippen Behindertenausweis, kranke und alte Menschen kriegen die Dinger ja auch. Hipsterbrillen gibt’s ja schon.
        Homosexualität ist keine Krankheit und freiwillige Kinderlosigkeit auch nicht, als benehmt Euch auch nicht so.
        Nebenbei, zumindest als Rentner ist es eher von Vorteil, ledig zu sein, von daher werden Menschen, deren reproduktive Zeit eher vorbei ist, staatlicherseits nicht gerade ermutigt zu heiraten.

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  8. Mika sagt:

    Keine Pöbelei

    Keine Beleidigung

    Keine Ablenkung vom Thema

    Sehr gut, liebe Kommentatoren, wenn wir alle das so beibehalten, dann merkt sie nicht, das die Kommentare offen sind🙂

    Oder das ist ein Test, das wäre meine Vermutung

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  9. gerks sagt:

    Ich sag auch nichts. Außer dass der Comic sehr nichtssagend ist. Die Aussage ist nicht aussagekräftig und hier werden Aussagen verbreitet, das ist sagenhaft. Der letzte Sargnagel zu diesem Blog. Sag ich halt.
    Wenn dieser unnötige Kommentar hier also stehenbleibt, sagt das soviel wie: „EMN liest hier nicht mehr“. Was soll man sonst dazu noch sagen?

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  10. Bambi Fischmehl sagt:

    Ich als Dreiviertel-Homo finde: Die Sache mit dem Geld ist natürlich wichtig. Die rechtliche und steuerliche Gleichstellung muss absolut sein. Bei christlichen Gemeinschaften wäre es mir aber lieber, sie würden bei ihrer offen homophoben Haltung bleiben. Dann sieht man nämlich gleich auf den ersten Blick, was das für ein lustfeindlicher und menschenfeindlicher Haufen ist. Und das ist er, solange in der Bibel steht dass Homosexualität ein „Greuel“ ist und ähnliche Dinge.

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    • Mika sagt:

      Meine Scheidung hat so schlappe 250.000 gekostet. Rente, Zugewinn, Unterhalt für die Ex. Die Kinder rechne ich nicht mit, die hätten ja auch bei mir Geld gekostet. Ein monetärer Gewinn war das nicht. Wenn die Homos das auch wollen, bitte, gerne!

      Also ich bin mit meinen Wünschen sehr vorsichtig geworden, sie könnten erfüllt werden und was dann?

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      • IULIUS sagt:

        Richtig mies wird es dann, wenn der Ex-Partner im Alter trotzdem Grundsicherung beantragen muß. Dann hast Du ein Teil Deiner Rente nur zur Entlastung des Staates übertragen/opfern müssen.
        Wie gesagt, man muß auch das Kleingedruckte lesen….

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  11. uepsilonniks sagt:

    Schamlose Eigenwerbung:

    in diesem Beitrag:

    http://der-juengling.blogspot.de/2016/01/homoehe-adoptionsrecht-leihmutter.html

    plädiere ich für eine Ehe auch für Homosexuelle, spreche mich aber gegen ein Adoptionsrecht für selbige aus. Ich stehe dazu gerne Rede und Antwort.

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    • Mike sagt:

      uepsi: Dir ist hoffentlich bewusst, dass hierzulande eine Fremdadoption gegen den Willen eines (!) leiblichen Elternteils nahezu unmöglich ist. Dabei würde es sich nämlich um einen Verstoss gegen Grundrechte handeln. Siehe hierzu das Görgülü-Urteil (Google es).

      Das betrifft auch und insbesondere heterosexuelle adoptionswillige Paare.

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      • uepsilonniks sagt:

        @Mike:
        Mir ist bewusst, dass eine Adoption schwierig ist, ich stelle mich gegen eine mögliche, politische Forderung in der Zukunft, also einer Adoptionserleichterung ohne zwingenden Grund, wie zum Beispiel, dass ein Kind vollverwaist ist und eine Pflege-, Adoptionsfamilie braucht.

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        • Mike sagt:

          Ah, also einfach die Abwehr einer nicht vorhandenen Gefahr….

          So wie der, der beim Gang durch Deutsche Wälder immer in die Hände klatschte, um die Elefanten zu verscheuchen…..

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          • uepsilonniks sagt:

            Ah, also einfach die Abwehr einer nicht vorhandenen Gefahr…

            Jeder Gesetzesentwurf oder eine -initiative ist erstmal eine „nicht vorhandene“ Gefahr. Kann aber eine werden.

            Es gibt Anstrengungen, zum Beispiel vom Bund der Juristinnen, die Unschuldsvermutung bei Sexualstraftaten abzuschaffen. Wenn man dagegen ist, ist das auch eine „Abwehr einer nicht vorhandenen Gefahr“?

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            • Mike sagt:

              Ja, wo ist denn der Gesetzesentwurf, der homosexuellen Ehepaaren ein Adoptionsrecht zugestehen will, dass über die Rechte heterosexueller Ehepaare hinausgehen soll?

              Eher nirgends, oder?

              Und die Hirnfürze der Leute, die bei speziellen Straftaten (sic) eine Aufhebung der Unschuldsvermutung fordern, fallen allerspätestens beim BVerfG durch den Lachtest, da sie dem Rechtstaatsprinzip eklatant widersprechen (Siehe auch EMRK §6, Abs. 2)

              Und welchen der Juristinnenbünde ist denn gemeint, hättest Du da mal einen Link dazu, denn Google findet einen Speziellen „Bund der Juristinnen“ als Wortlaut nicht.

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              • IULIUS sagt:

                Wenn etwas politisch wirklich gewollt ist wird das auch durchgesetzt. Da hilft auch kein Grundgesetz oder EMRK.

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                • Mike sagt:

                  Dann wird wohl einiges nicht wirklich politisch gewollt, insbesondere wenn man die zahlreichen Gesetze ansieht, die vor den Obergerichten durchfallen.

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                  • IULIUS sagt:

                    Es können nur die Gesetze durchfallen, die auch politisch angegriffen werden.😉
                    Ich erinnere einfach mal an die Beschneidung von Jungen.

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        • laminatrix sagt:

          Ähm, wenn ein Kind in Inobhutnahme ist, hat es oft massive traumatische, auch gewaltsame Erfahrungen hinter sich und leidet nicht selten unter massiven Bindungsstörungen. Um überhaupt als Pflegeeltern zugelassen zu werden, braucht es Jahre und man muss nicht nur rechtlich unbescholten sein, sondern auch mit dem Verhalten dieser Kinder klar kommen, das sich extrem von dem anderer Kinder unterscheidet. Bei vollverwaisten Kindern wird oft das Kind innerhalb der Familie dann betreut oder diese Kinder kommen in Jugendhilfeeinrichtungen, je nachdem, wie die Elternteile zu Tode gekommen sind oder eine Unterbringung bei Angehörigen nicht möglich ist.

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